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Klimaschutz

Nicht nur bei uns wird es wärmer

9.7.20: Auch wenn es Mainfranken bei der Erderwärmung besonders trifft, der Klimawandel ist und bleibt ein globales Problem:
https://www.t-online.de/nachhaltigkeit/id_88194270/klimakrise-nord-und-ostsee-erhitzen-sich-in-besorgniserregendem-tempo-.html



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2018, 2019, 2020, das 3. Dürrejahr?

5.6.20: Die Coronakrise hat im Bewusstsein vieler Menschen die Folgen des Klimawandels verdrängt. Dabei sind die Folgen der Coronakrise ein Klacks gegen das, was wir an katastrophalen Folgen durch die Erderwärmung zu erwarten haben. In manchen Regionen sind diese Folgen bereits heute nicht mehr zu übersehen. In Bayern ist Unterfranken ein Hotspot des Klimawandels, der sich nicht nur durch extreme Temperaturen bemerkbar macht. Da die Blüte bei Obstbäumen und bei Weinreben immer früher beginnt, sind die Folgen von Spätfrösten immer verheerender. In diesem Jahr hat es besonders die Winzer an der Mainschleife erwischt.
Für die Landwirtschaft und die Wasserversorgung ist das größte Problem die Trockenheit der letzten Jahre. Trotz einiger weniger Niederschläge dürfte auch 2020 wieder ein extrem trockenes Jahr werden. In den letzten Wochen ist zum Beispiel der Grundwasserspiegel im Maintal deutlich gesunken.
Informationen über die Brisanz der Lage finden Sie auf dem folgenden Video und im Beitrag aus der "Zeit".
https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/videos/42Grad-video-104.html

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2020-04/klimawandel-duerresommer-deutschland-landwirtschaft-boeden?utm_source=pocket-newtab



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schlechte Aussichten?

20.5.20: Die anhaltende Trockenheit des Frühjahrs ließ befürchten, dass nach 2018 und 2019 erneut ein Jahr mit extremer Trockenheit und Hitze bevorsteht. Nach den Niederschlägen der letzten Wochen dachten viele, dass diese Gefahr nunmehr gebannt ist. Die Grundwasserstände haben sich über den Winter noch längst nicht erholt. Man darf sich auch nicht durch die Feuchtigkeit täuschen lassen, die man in den letzten Wochen längs des Radwegs beobachten konnte. Dort dürfte der Grund für die Nässe wohl eher an teilweise nicht funktionsfähigen Dränagen und der Verdichtung des Bodens liegen. Mittlerweile hat sich der Grundwasserspiegel in Mainnähe, der sehr stark auch vom Main abhängig ist, deutlich abgesenkt.
Auch die Beobachtungen der Wissenschaftler geben keinen Anlass für eine Entwarnung. Im Gegenteil, der Klimawandel nimmt weiter Fahrt auf, wie der folgende Bericht zeigt.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimawandel-warum-die-neuesten-berechnungsmodelle-heisslaufen-a-6a556e48-fa5f-4a48-b2cb-dc582a95022c?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE



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Klimawandel als Geschäftsmodell

19.2.20: Wie man der gestrigen Main-Post entnehmen konnte, will Grönland das durch den Klimawandel auftretende Schmelzwasser seiner Gletscher vermarkten und als Trinkwasser an Exportunternehmen verkaufen. Mal sehen, wann es dann bei Aldi in den Regalen steht, sicher in Plastikflaschen.



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Nichts dazugelernt

15.2.10: Obwohl ein Tempolimit nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch aus vielen anderen Gründen sinnvoll und notwendig wäre, hat der Bundesrat mit den Stimmen der von CSU und CDU regierten Länder Tempo 130 auf den Autobahnen verhindert. Es zeigt eindeutig, dass CDU und CSU die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben und sehenden Auges einen klima- und umweltpolitischen Geisterfahrerkurs steuern. Umfangreiche Informationen finden Sie hier.
https://www.tagesschau.de/inland/tempolimit-139.html
https://www.t-online.de/auto/recht-und-verkehr/id_87340778/auto-bundesrat-lehnt-tempolimit-ab-eine-schlechte-entscheidung-fuer-raser.html



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Klimaschutzvorschläge

3.2.20: Auch wenn es in den letzten Tagen etwas geregnet hat, bedeutet es noch lange nicht, dass sich die Grundwasservorräte auch nur ein wenig erholt haben. Schon gar nicht in Unterfranken, auch nicht in Margetshöchheim. Deshalb bleibt der Klimaschutz bei uns auf lange Sicht ganz oben auf der Tagesordnung. Sicher, das Klima kann nicht nur in Margetshöchheim gerettet werden und schon gar nicht allein durch einen Wandel im Verbraucherverhalten. Trotzdem haben wir alle Möglichkeiten und eine Verpflichtung, zum Klimaschutz beizutragen.
Die "Zeit" hat vor kurzem einige Möglichkeiten veröffentlicht, wie Politik und Gesellschaft nach Ansicht von Wissenschaftlern dazu beitragen können, den weiteren Anstieg der Erderwärmung wenigstens etwas zu stoppen.
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2020-01/treibhausgase-klimaschutz-trendwende-potsdam-institut-fuer-klimafolgenforschung?utm_source=pocket-newtab
Auch wir haben übrigens nicht damit gerechnet, dass unser Ort und Unterfranken so schnell und so stark vom Klimawandel betroffen sind. Das betrifft nicht nur unsere Wasserversorgung, sondern auch die Landwirtschaft und unsere Wälder.



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Fakten statt Gefühle

17.1.20: Gefühle sind wichtig, Fakten jedoch wichtiger. Allzu oft lassen wir uns von Gefühlen leiten und verdrängen dabei die Fakten. So mag es für den einen gefühlt kalt sein, während ein anderer das Gefühl hat, dass es draußen eher mild ist. Darüber lässt sich trefflich diskutieren oder gar streiten. Dabei gäbe es eine einfache Lösung, man müsste lediglich aufs Thermometer schauen. So verhält es sich auch bei Themen wie Klimawandel oder Dürre. Mehr dazu in diesem Beitrag:
https://www.spektrum.de/wissen/die-duerre-die-nicht-enden-mag/1697924?utm_source=pocket-newtab



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Was geht uns Australien an?

13.1.20: Uns ist schon klar, dass mancher meint, als örtliche kommunale Liste sollten wir uns nicht mit Australien oder anderen Teilen der Welt, sondern nur mit unserem Ort beschäftigen. Da mittlerweile nicht nur die Wirtschaft, sondern eigentlich schon immer das Klima und unsere Lebensbedingungen globalisiert waren und sind, kann man die Vorgänge auf der anderen Seite der Weltkugel nicht einfach ausblenden. Interessanterweise werden wir häufig von denen kritisiert, die die Ansicht vertreten, wir könnten in Deutschland beim Klimawandel ja eh nichts bewirken, weil die anderen Länder nichts gegen die Erderwärmung unternehmen würden. Genau aus diesem Grund können und müssen wir über den eigenen Tellerrand hinausschauen und uns einmischen, wenn ein großer deutscher Konzern mit dazu beiträgt, das Klima weiter aufzuheizen. Egal, wo die Kohle letztendlich verheizt wird und wo ein riesiges Korallenriff zerstört wird, die desaströsen Auswirkungen auf das Klima weltweit bekommen auch wir zu spüren. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass sich Greta Thunberg und die Fridays for Future-Bewegung hier einschalten.
Die Adani Group mit Hauptsitz in Indien will nämlich in Australien eines der größten Kohlebergwerke der Welt aufbauen, das aus fünf Untertageminen und sechs Tagebaustätten bis zu 60 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr fördern soll. Das Projekt wird von Umweltschützern vor Ort seit Jahren bekämpft. Neben dem Klimaaspekt geht es dabei auch um den Verbrauch von Wasser, die Zerstörung von Lebensraum und den Transport der Kohle über das Great Barrier Reef, das größte Korallenriff der Welt:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_87131996/-den-bau-stoppen-greta-thunberg-mischt-sich-in-klima-streit-mit-siemens-ein.html



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Gute Vorsätze für das neue Jahr?

6.1.20: Da der Klimawandel mit Sicherheit für 2020 und erst recht auch für die weiteren Jahre das beherrschende Thema sein wird, empfehlen wir Ihnen dringend, sich einmal auf dem Veitshöchheim-Blog den Bericht über einen Informationsabend im Veitshöchheimer Gymnasium anzusehen. Dort hat Prof. Heiko Paeth, einer der besten Klimaforscher weit und breit, der wenige Kilometer weiter im Maintal wohnt, anschaulich und drastisch darüber referiert, was uns in Zukunft erwartet.
http://www.veitshoechheim-blog.de/2019/11/klimaforscher-professor-heiko-paeth-ruttelte-im-gymnasium-veitshochheim-die-200-besucher-wach-publikum-stellte-per-app-43-fragen-zum

Es sollte uns zu denken geben, dass es auf der Erde seit Beginn der Messungen 1880 durchschnittlich um 0,9 Grad wärmer wurde, in Unterfranken waren es schon zwei Grad. Dies zeigt nach den Worten von Prof. Paeth, dass wir hier in Unterfranken in einem Hotspot des Klimawandels leben.

Für alle, die die hervorragende Zusammenfassung des Referats von Prof. Paeth durch Dieter Gürz nicht lesen wollen, empfiehlt sich die Zusammenfassung dessen, was der Einzelne gegen die Erderwärmung unternehmen kann:

Konsum: sparsam, nachhaltig, biologisch, fair

Geldanlage: ethisch, ökologisch

Strombezug: zertifiziert 100% erneuerbar

Urlaub: heimatnah, nicht fliegen, keine Kreuzfahrt

Ernährung: fleischarm, biologisch, regional, saisonal

Heizung: nicht fossil

Gebäudesanierung: Heizenergieverbrauch mind. 50 % reduzieren

PKW: sparsam, bald: elektrisch



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Skifahren ohne Schnee?

29.12.19: Grönland eisfrei - und trotzdem in den Alpen Ski fahren? Das kann wohl auf Dauer nicht funktionieren. Der folgende Beitrag in der "Wirtschaftswoche" beschäftigt sich mit den Zukunftsaussichten für den Wintersport in den Alpen:
https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/skigebiete-das-waere-das-absolute-grauen/25358736.html?utm_source=pocket-newtab
Bei uns wird es angesichts des Klimawandels zwar nicht um die Zukunft des Skitourismus, sondern um wesentlich wichtigere Dinge gehen. Es ist abzusehen, dass es wegen der extrem trockenen Sommer und der sinkenden Grundwasserstände zu einem Verteilungskampf und das Wasser kommen wird. Bereits jetzt diskutiert man darüber, ob in Zukunft die Landwirtschaft nur noch mit Bewässerung funktionieren kann. Bereits jetzt kommt ein Großteil des unterfränkischen Trinkwassers aus dem Lechmündungsgebiet. Bereits jetzt verbrauchen die Intensiv-Gemüsekulturen im Raum Unterpleichfeld erhebliche Mengen Grundwasser, während die Pleichach dort bereits weitgehend trockengefallen ist. Sicher ist, dass wir zumindest in Nordbayern mit einschneidenden Veränderungen rechnen müssen.



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Zu viel Fleisch schadet auch dem Klima

27.12.19: Mit Rücksicht auf Ihren Festtagsbraten haben wir den folgenden Beitrag aus der "Zeit" für die nachweihnachtliche Zeit aufgehoben:
https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-08/fleischsteuer-tierwohl-steuererhoehung-fleischpreise (Seite 1 und 2)



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eine etwas andere Weihnachtsgeschichte

25.12.19: Beim Stöbern im Netz stießen wir auf eine etwas andere Weihnachtsgeschichte, gar nicht angestaubt, höchst aktuell und sehr berührend: zur Lektüre wärmstens empfohlen!
https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_87046632/was-greta-thunberg-und-billie-eilish-mit-jesus-gemeinsam-haben.html



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Dummheit kann grenzenlos sein

15.12.19: Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Immer mehr Länder werden von Lügnern, Dummköpfen und teilweise korrupten Egomanen regiert. Dieses Phänomen ist grenzenlos, es beginnt jenseits des Atlantiks und endet noch längst nicht am Ärmelkanal. Das Schlimme ist, dass solche Lügner und Dummköpfe ja nicht vom Himmel fallen, sondern offensichtlich von vielen Dummköpfen gewählt werden. Schließlich ist es das Kennzeichen der Demokratie, dass das Volk die Politiker erhält, die es verdient.
Besonders beim Klimawandel ist es erschreckend, wie viele Menschen sich selbst mit dümmlichen Ausreden in die eigene Tasche lügen. Mit solchen Ausreden rechnet der folgende Zeit-Artikel ab:
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-12/umweltschutz-klimawandel-aktivismus-ausreden-gewissen?utm_source=pocket-newtab#das-klima-hat-sich-doch-schon-immer-veraendert



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Lesenswert

6.12.19: Rechtzeitig zum Nikolaustag liest Florian Harms, Chefredakteur von t-online, in einem Leitartikel die Leviten. Lesenswert ist das allemal:
https://www.t-online.de/nachrichten/id_86940276/frans-timmermans-der-mann-der-deutschland-beim-klima-beine-machen-soll.html



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Deutschland besonders stark betroffen

5.12.19: Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass Deutschland zu den drei Ländern gehört, die am meisten im Jahr 2018 von den Wetterkatastrophen betroffen waren:
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_86936516/klimakrise-kaum-ein-land-ist-so-von-extremwetter-betroffen-wie-deutschland.html



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hart, aber wahr

4.3.19: Anlässlich der Weltklimakonferenz bescheinigt der Wirtschaftswissenschaftler Niko Paech vielen Bürgern, sich über die fatalen umweltschädlichen Folgen ihres Lebensstils selbst zu täuschen. Wir reden zwar viel über Klimaschutz, sind aber nicht bereit, unseren klimaschädlichen Lebensstil zu ändern. Die meisten Politiker wollen uns weismachen, dass Klimaschutz und Wohlstandssicherung keine Gegensätze sein müssen. Der Ökonom Paech sieht das anders und wesentlich realistischer. Er macht uns auch keine Hoffnung, dass ein effektiver Klimaschutz, der zwangsläufig weh tun wird und eine grundlegende Änderung unseres Lebensstils erfordert, in unserem politischen System funktionieren kann. Eigentlich müssten alle Politiker wissen, dass nur mit einschneidenden Maßnahmen die rasante Erderwärmung aufgehalten werden kann. Kaum einer ist jedoch bereit und wahrscheinlich auch fähig, gegen den Willen der Gesellschaft solche Maßnahmen durchzusetzen. In einer Demokratie kann das nur funktionieren, wenn die Bürgerinnen und Bürger dies mittragen. Und genau dies bezweifelt Paech, wohl nicht zu Unrecht. Die Zukunft wird wohl alles anderes als rosig sein.
https://www.t-online.de/leben/familie/id_86911770/klimakrise-oekologische-vandalen-oekonom-ruegt-lebensstil-vieler-buerger.html



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Klimademo am 29.11.19

30.11.2019: Am gestrigen Vormittag fand anlässlich der Welt-Klimakonferenz in Madrid im Rahmen des internationalen Protesttages für einen effektiven Klimaschutz auch in Würzburg wieder eine Großdemonstration der Fridays-for-Future-Bewegung mit vier- bis fünftausend Teilnehmern statt, die sich auch durch das schlechte Wetter nicht abschrecken ließen. Die Entschlossenheit und Begeisterung, mit der sich die meist jungen Teilnehmer für einen effektiven Klimaschutz und damit für die ureigensten Interessen der gesamten Menschheit engagierten, machte Mut, auch wenn die Aussichten angesichts der sich abzeichnenden Klimakatastrophe und der verantwortungslosen und halbherzigen Reaktion der Mächtigen deprimierend sind.
Wenn manche Politiker und auch etliche Erwachsene angesichts der glasklaren Fakten immer noch den Klimawandel leugnen, ist das manchmal ein Zeichen von bodenloser Dummheit, oft aber auch von purer Verantwortungslosigkeit. Wenn der ergrünte bayerische Ministerpräsident im Hinblick auf die Kritik an dem erbärmlich halbherzigen Klimaschutzpaket der Bundesregierung von überzogenem Klimaschutz spricht, so disqualifiziert er sich selbst und entspricht dem in der Bevölkerung weit verbreiteten Bild eines Politikers, der nur an die nächsten Wahlen, nicht aber an die Zukunft der Menschheit denkt.
Beschämend ist aber auch, dass ein Großteil der Bevölkerung das Aufbegehren der Jugend überlässt und zur Beruhigung des eigenen Gewissens und wegen der eigenen Bequemlichkeit lieber nach Scheinargumenten sucht, um die Glaubwürdigkeit der jungen Menschen in Frage zu stellen.
Statt das eigene Verhalten zu hinterfragen, unterstellt man den Jugendlichen, dass sie sich von der Mama mit dem SUV in die Schule kutschieren ließen und in den Ferien mit Mama und Papa mit dem Flieger nach Mallorca flögen. Selbst wenn das bei dem einen oder anderen zutreffen sollte, wäre es noch kein Beweis dafür, dass ihre Argumente falsch sind. Im Grunde genommen lügen wir uns doch in die eigene Tasche und wollen unser schlechtes Gewissen damit beruhigen, dass wir die anderen madig machen. Wir sollten endlich einsehen, dass wir uns dadurch an der Zukunft unserer Kinder versündigen. Wobei die Chancen groß sind, dass wir selbst noch die Suppe auslöffeln dürfen, die wir uns oft gar nicht selbst eingebrockt haben, die wir uns aber kritiklos einschenken ließen.

Die folgenden Fotos sind Impressionen von der gestrigen Demonstration.






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Klimademo




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Green Friday statt Black Friday

27.11.19: Am Freitag, den 29.11.19 wird es bundesweit und wohl auch weltweit wieder zu Großdemonstrationen für mehr Klimaschutz kommen. Auch in Würzburg werden hoffentlich wieder Tausende auf die Straße gehen und für einen effektiven Klimaschutz demonstrieren. Anlass ist die in der kommenden Woche beginnende UN-Klimakonferenz in Madrid.
Die Demonstration am Freitag beginnt um 11 Uhr am Hauptbahnhof und führt dann durch die Stadt bis zum Residenzplatz.
Dass das Thema auch für Deutschland aktueller denn je ist, zeigt der neue Klimabericht der Bundesregierung über die umfangreichen Auswirkungen der Erderwärmung auf Deutschland:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_86881234/klimakrise-in-deutschland-ist-es-schon-1-5-grad-waermer-geworden.html

Wie unsinnig und verantwortungslos es ist, dass immer noch viele Verantwortliche und viele Menschen bei uns abwiegeln und den Kopf in den Sand stecken, zeigt der folgende Beitrag:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_86836062/klimakrise-neu-denken-die-oekodiktatur-ist-nur-ein-scheinproblem.html



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Ist es bereits zu spät?



https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_87052920/die-bevoelkerung-und-die-klimakrise-deutschland-braucht-einen-ruck-.html



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Land unter nicht nur im Südpazifik

5.11.19: Weit weg?
Während man sich wegen des steigenden Meeresspiegels im Südpazifik nicht nur Sorgen macht, sondern bereits an die Umsiedlung zigtausender Menschen denkt, leugnen oder verdrängen bei uns immer noch viele die sich anbahnende Klimakatastrophe. Dabei wird sich der steigende Meeresspiegel auch auf viele Küstenregionen Europas (z.B. auch in Hamburg) verheerend auswirken. Und weltweit wird man mit einer gigantischen Klimaflüchtlingswelle zu rechnen haben, wenn wir die Erderwärmung nicht umgehend stoppen.
Es ist paradox, dass gerade die Kräfte und Parteien den Klimawandel leugnen und Stimmung gegen Gegenmaßnahmen machen, deren Geschäftsmodell es ist, mit der Flüchtlingswelle Angst und Verunsicherung zu schüren.
https://www.watson.de/international/klima/511129337-klimawandel-tuvalu-droht-unterzugehen-so-bereiten-sich-die-menschen-vor



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Nach uns die Sintflut?

2.11.19: Keine Sache des Glaubens
Man muss nicht nach Grönland fahren, um die drastischen Auswirkungen des Klimawandels mitzubekommen. Da reicht schon das, was wir in den letzten Jahren hier in Margetshöchheim und in weiten Teilen Deutschlands hautnah erlebt haben: Extreme Trockenheit, monatelange Dürre und Hitze, gravierendes Absinken der Grundwasserstände, versiegende Bäche, steigende Nitratwerte im Trinkwasser, weil die „Verdünnung“ des Stickstoffs im Grundwasser wegen der mangelnden Niederschläge fehlt. Hinzu kommen häufigere und extremere Unwetterereignisse, großflächiges Baumsterben in den Wäldern, schlechtere Ernten. Die Liste der Folgen der Erderwärmung ließe sich problemlos fortsetzen.

Eigentlich müsste langsam der Letzte kapiert haben, dass die Erdaufheizung kein vorübergehender Ausrutscher unseres Klimas, sondern bittere Realität ist, was übrigens alle ernsthaften Wissenschaftler schon seit langem festgestellt haben. Wenn man jetzt wie unsere Regierung mit ihrem Klimapaket nur halbherzig und zögerlich reagiert, versündigt man sich an den folgenden Generationen, abgesehen davon, dass wir bereits heute unter den Vorboten der sich anbahnenden Klimakatastrophe leiden und nicht ungeschoren davonkommen werden.
Wenn man überhaupt die Chance haben will, diesen Prozess noch zu stoppen, kann uns nur noch eine radikale Trendwende in all den Bereichen helfen, die mit für die Klimaerwärmung verantwortlich sind. Das betrifft zwangsläufig den Verkehrssektor und alle Bereiche, in denen fossile Brennstoffe verfeuert werden, aber auch die Landwirtschaft etwa bei der Massentierhaltung.

Im Grunde genommen lügt man sich in die eigene Tasche, wenn man meint, Klimaschutz gäbe es zum Nulltarif. Wir können sicher sein, dass es die Folgen der Erderwärmung bestimmt nicht zum Nulltarif geben wird. Dann wird es für uns alle mit Sicherheit richtig teuer. Leider ist es ein menschlicher Wesenszug, unliebsame Realitäten zu verdrängen aus Angst, auf einen Teil seines Wohlstands und liebgewonnene Bequemlichkeiten verzichten zu müssen.

Statt den Menschen reinen Wein einzuschenken, machen viele Politiker, Lobbyisten und verantwortungslose Schwadroneure in den sozialen Netzwerken Stimmung gegen effektive Klimaschutzmaßnahmen und setzen auf Freiwilligkeit. Dabei weiß man genau, dass es in wichtigen, für die Gesellschaft bedeutsamen Fragen ohne Verbote nicht geht. Auch nicht bei Angelegenheiten, die längst nicht so weltweite Bedeutung haben wie etwa die Steuerpflicht oder die Anschnallpflicht im Auto.
Nicht viel besser ist die faule Ausrede, die bei uns in Deutschland bei den Christsozialen und den Liberalen weit verbreitet ist, man solle doch lieber auf technische Innovationen setzen, um dem Klimawandel zu begegnen. Damit wird das grundsätzliche Problem nicht gelöst, sondern allenfalls in eine ungewisse Zukunft verschoben.

Es ist auch bezeichnend, dass gerade die, die sich beim Mindestlohn jahrelang geziert und bei höheren Steuern für Gutverdienende den Untergang der deutschen Wirtschaft an die Wand gemalt haben, jetzt bei finanziellen Auswirkungen der Klimaschutzpolitik auf einmal den sozialen Aspekt entdecken. Meist sind es noch diejenigen, die massiv Stimmung gegen Verbote machen und die Politik lieber dem Markt überlassen wollen. Genau das funktioniert allerdings nur über den Preis. Und der trifft natürlich die Schwächeren.
Dabei gibt es durchaus Maßnahmen, die sich schnell und ohne finanzielle Einbußen umsetzen lassen. Etwa das Tempolimit auf Autobahnen, das im Geldbeutel der Bürger, bei den Unfallzahlen und beim Klima positive Wirkung zeigen würde.

Weltweit haben leider wieder die Unverbesserlichen die Oberhand, für die kurzfristiger Gewinn oder die kurzsichtigen Interessen ihrer Klientel wichtiger sind als die Zukunftsaussichten der Menschheit. Trumps umweltverachtende Politik in den USA und die von Präsident Bolsonaro forcierte Kahlschlagpolitik im Amazonas-Regenwald sind nur einige Beispiele dafür.
Hoffnung macht allein die bis vor kurzem angeblich so unpolitische Jugend, die mittlerweile weltweit auf die Straßen geht und vehement und überzeugend für eine lebenswerte Umwelt und ihre Zukunft demonstriert. Alle Achtung!



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arme Schweine

1.11.19: Neuere Untersuchungen zeigen, dass die industrielle Massentierhaltung wesentliche Auswirkungen auf die Klimaerwärmung hat. Viele, die in den letzten Jahren zu Vegetariern geworden sind, haben jedoch ganz andere Gründe, warum sie bewusst auf den Fleischkonsum verzichten. Ihnen geht es vor allem darum, dass sie mit ihrem Fleischkonsum nicht an der Tierquälerei an ihren Mitgeschöpfen mitschuldig sein wollen. Der folgende Spiegel-Artikel mag manche zumindest nachdenklich stimmen:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/nottoetungen-in-der-schweinemast-qual-fuer-den-profit-a-1290250.html



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Augen zu und durch?




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Klimaflickschusterei

23.9.19: Das Klimakonzept der Regierungskoalition ist nicht nur Flickschusterei, es ist auch ungeeignet, die Probleme zu lösen. Grundsätzlich ist das Setzen auf Freiwilligkeit, wie es vor allem von Söders CSU propagiert wird, angesichts der dramatischen Lage völlig ungeeignet, die zunehmende Erderwärmung aufzuhalten. Es ist nichts anderes als das Einknicken vor den Teilen der Bevölkerung, die nach dem "Motto Augen zu und durch" bzw. "nach mir die Sintflut" nicht bereit sind, wenigstens etwas Rücksicht auf die zukünftigen Generationen zu nehmen. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir alle bereits jetzt die verheerenden Folgen von Dürre und katastrophalen Klimaereignissen zu spüren bekommen, so sicher wie das Amen in der Kirche. Es muss allen klar sein, dass wir die schlimmsten Folgen der Klimaerwärmung nur abmildern können, wenn wir bereit sind, auch Opfer zu bringen, bei der Bequemlichkeit, aber auch finanziell. Klimaschutz muss und wird wehtun, wenn wir das Schlimmste verhindern wollen.
Das Setzen auf Innovationen und regulatorische Kräfte des Marktes, wie es nicht nur von der FDP vertreten wird, ist angesichts der drängenden Zeit nichts als Augenwischerei. Man sollte lieber auf die Warnungen der Wissenschaftler hören, als sich mit faulen Ausreden aus der Verantwortung zu stehlen.
Dass gerade die AfD zutiefst dümmlich und verantwortungslos Stimmung gegen den Klimaschutz macht, ist nicht verwunderlich. Setzt man bei dieser Partei doch auf die Wähler, die ähnlich wie die Trumpanhänger nicht bereit sind, ihren Verstand einzusetzen, falls sie überhaupt einen haben.
Hoffnung machen allein die Jugendlichen, die den Ernst der Situation erkannt haben und für ihre und unsere Zukunft aufstehen, auch wenn sie dabei etwas riskieren und notfalls auf vieles verzichten, was uns vielleicht lieb geworden ist. Es ist zutiefst empörend, wie manche saturierte Zeitgenossen auf eine Jugend reagieren, für die man nur Hochachtung empfinden kann. Bei der Demonstration am vergangenen Freitag gab es am Rande auf Höhe des Bürgerspitals ein Beispiel dafür, als sich ein Herr mit Anzug und Krawatte im deutlich fortgeschrittenen Alter äußerst despektierlich über die demonstrierenden Jugendlichen ausgelassen hat. In früheren Zeiten hätte es eine Tracht Prügel gegeben, wenn sich Jugendliche so etwas geleistet hätten. Heute ist das nicht mehr üblich, schon gar nicht bei saturierten Herrschaften mit grauen Schläfen.



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es ist schon 20 nach 12

20.8.19: Ist die Menschheit ein halbgarer Frosch?
Gedanken zur Erderwärmung und der Verdrängung der Realitäten durch die Menschheit:
https://www.zeit.de/kultur/2019-07/klimakatastrophe-apokalypse-weltuntergang-hysterie-erderwaermung?utm_source=pocket-newtab



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Sägen wir am eigenen Ast?

5.8.19: Eigentlich wissen wir es alle schon lange: Es ist längst fünf vor Zwölf. Der Klimawandel steht nicht bevor, er ist längst Realität. Jeder, der sich nicht in die eigene Tasche lügt, weiß, dass spätestens seine Kinder die Rechnung dafür quittiert bekommen, dass wir hemmungslos über unsere Verhältnisse leben. Und trotzdem leben wir weiter so, wie es Martin Luther vor Jahrhunderten formuliert hat: „Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“ Nur, dass die Klimawandel-Leugner heute keinen Apfelbaum pflanzen, sondern noch kräftig an der Börse spekulieren würden. Es ist ein schwacher Trost, dass früher "nur" die Dinosaurier ausgestorben sind und heute die Spezies Mensch sich ihr eigenes Grab schaufelt. Wenn es nur die Spezies Trump und Co. inkl. der hirnlosen AfD-Konsorten wäre, wäre es ja noch zu verkraften. Es steht jedoch mehr auf dem Spiel: Eine Spezies Mensch, die sich über Jahrhunderte, ja Jahrtausende hinweg all das erdacht und erschaffen hat, was Zivilisation und Humanität ausmacht.
Wenn wir auf all das verzichten wollen, was das Menschsein lebenswert macht, dann können wir weiter so machen wie bisher.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.spektrum.de/news/bewusster-leben/1662326?utm_source=pocket-newtab



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Bäume gegen den Klimawandel

21.7.19: Vor wenigen Tagen konnte man den Medien entnehmen, dass nach einer Schweizer Studie weltweit massiv aufgeforstet werden sollte, um die Klimaerwärmung zu stoppen. Da vor allem besonders große Bäume gerodet oder in ihrem Bestand gefährdet werden, würde man mit Nachpflanzungen von jungen Bäumen wohl kaum das Ziel erreichen, den Klimawandel aufzuhalten. Was generell gilt, gilt natürlich auch für Margetshöchheim und die Umgestaltung der Mainpartie im Landschaftsschutzgebiet zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz. Man sollte alles vermeiden, was die bis zu 30 m hohen Schwarzpappeln gefährden könnte. Die Erhaltung des innerörtlichen naturnahen Bereichs ist mit Sicherheit wichtiger als ein weiterer Spielplatz, der an der Stelle eh wenig Sinn macht.



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Es geht um die Zukunft und ans Eingemachte!

4.6.19: In der Wochenendausgabe widmete die Main-Post eine ganze Seite einem Interview mit dem bekannten Klimaforscher Heiko Paeth von der Universität Würzburg über die Auswirkungen des Klimawandels auf Unterfranken https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Klimaforscher-Paeth-Unser-groesstes-Problem-ist-das-Wasser;art735,10249517 .
Paeth, der schon lange vor den Folgen des Klimawandels besonders für unsere Region gewarnt hat, erläutert hier unmissverständlich, wie drastisch und katastrophal sich der Klimawandel besonders in inserer Region auswirken wird, die neben der Magdeburger Börde und dem Leipziger Becken zu den Trockenheits-Hotspots



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Sind wir noch zu retten?

7.5.19: Momentan beglücken uns im Europaparlamentswahlkampf Politiker mit ihren Weisheiten, die bei manchen Themen besser den Mund gehalten hätten. So gab ein AfD-Politiker im Fernsehen zum Klimawandel derart hanebüchenen Unsinn von sich, dass er in seiner Dummheit nur noch von denen übertroffen werden kann, die ihn dafür wählen. Wer jetzt noch den Klimawandel herunterspielt und nicht bereit ist, ernsthaft umzusteuern, der versündigt sich an der Menschheit. Leider sind weltweit gerade die auf dem Vormarsch, die mit ihrer eigenen Dummheit aus der Dummheit ihrer Wähler Kapital schlagen, allen voran Donald Trump.
Dabei hat der UN-Bericht über das Artensterben in diesen Tagen wieder eindeutig gezeigt, dass es für unseren Erdball und für alle, die dort leben, fünf vor zwölf ist. Die Ursachen sind längst bekannt und wurden noch einmal unmissverständlich genannt: Überbevölkerung, Wachstumswahn, hemmungsloser Flächen- und Ressourcenverbrauch (z.B. Regenwaldabholzung), eine durch verfehlte Agrarsubventionen zerstörerische Landwirtschaft usw.
Informationen zum Thema finden Sie hier: https://www.zdf.de/nachrichten/heute/interview-weltbiodiversitaetsrat-bericht-100.html



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die anderen sind ja auch böse ...

17.2.19: Es ist zum Haare ausraufen, falls man noch welche hat: Egal, ob es um den Klimawandel oder das Volksbegehren geht, die dümmliche Reaktion, die momentan in den sozialen Medien und auf den Leserbriefseiten der Presse grassiert, lässt einen am Verstand der Menschheit zweifeln. Statt sich mit den offensichtlichen Problemen beim Klimawandel oder beim weltweiten Artensterben auseinanderzusetzen, reagiert man wie ein kleines Kind, wenn es sich erwischt fühlt: Die anderen sind ja auch böse.
Da hält man den für die Rettung des Klimas demonstrierenden Schülern vor, sie würden ja mit spritschluckenden SUVs in die Schule kutschiert. Und den Unterzeichnern des Volksbegehrens "Rettet die Bienen" hält man vor allem aus den Reihen der Bauernverbandslobby vor, man sollte lieber in den Vorgärten Bienenstauden pflanzen, statt dort lebensfeindliche Steinwüsten zu platzieren. Beide Vorwürfe sind ja nicht per se aus der Luft gegriffen. Wenn sie aber der Vorwand dafür sind, seine eigene Untätigkeit zu kaschieren, ist das Scheinheiligkeit hoch 2.
Das mag zwar eine menschlich verständliche Reaktion sein, hilft aber bei der Problemlösung keinen Schritt weiter. Sicher ist: Wer Artenvielfalt einfordert, sollte vor der eigenen Haustüre anfangen. Und wer den Klimawandel stoppen will, sollte vor allem mit Energie sparsam umgehen. Das kann aber kein Grund sein, geduldig zu warten, bis die Politik Klimaschutz betreibt, der den Namen auch verdient, zum Beispiel auf die extrem schädliche Braunkohle zu verzichten. Oder die Weichen für eine Landwirtschaftspolitik zu stellen, die bei der Produktion von Lebensmitteln auf die natürlichen Lebensgrundlagen Rücksicht nehmen kann. Dass dies funktionieren kann, haben bereits viele Landwirte gezeigt. Es darf allerdings nicht so sein, dass von einer Berufsgruppe Leistungen für Umwelt und Natur zum Nulltarif gefordert werden. Das kann und wird nicht funktionieren. Staatliche Fördermittel gibt es genug. Aber die sind bislang hauptsächlich bei Großbetrieben angekommen, statt dass man die Leistungen für die Gesellschaft anständig honoriert hat. Hier müssen vor allem CDU und CSU über ihren Schatten springen.
Bei aller Kritik an der Politik, die sich gerne auf Appelle und freiwillige Leistungen der Landwirte beschränkt hat, dürfen wir natürlich auch nicht vergessen, dass wir Verbraucher dann mitziehen müssen. Mehr Biolandwirtschaft und mehr Tierschutz in der Tierhaltung können nur funktionieren, wenn wir uns nicht in die eigene Tasche lügen. Wir müssen endlich einsehen, dass man für gute Qualität auch einen guten Preis bezahlen muss. Dann kann eine vernünftige Politik funktionieren, bei der Landwirte und Verbraucher an einem Strang ziehen. Mit der Parole "Geiz ist geil" werden wir bestimmt keinen Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und keinen Klimaschutz erhalten.
Allen, die selbst aktiv werden wollen, empfehlen wir den Beitrag der LWG-Expertin Scheu-Helgert inder Wochenendausgabe der Main-Post:
https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Garten-Tipps-Wie-jeder-was-fuer-Bienen-tun-kann;art736,10177700



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katastrophale Aussichten

22.1.19: Ergänzend zu unserem Beitrag Hochachtung vor diesen Jugendlichen!!! empfehlen wir Ihnen den folgenden Link:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/weltwirtschaftsforum-warnt-vor-risiken-und-spaltung-a-1248296.html



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Hochachtung vor diesen Jugendlichen!!!

20.1.19: Dass am Freitag in Würzburg 1000 junge Menschen und in aller Welt wohl hunderttausende Schüler ihre Schulen verlassen haben und für einen Klimaschutz, der diesen Namen auch verdient, auf die Straße gegangen sind, verdient Hochachtung. Um an einer "normalen" Demonstration teilzunehmen, muss man allenfalls den inneren Schweinehund der Bequemlichkeit überwinden. Dazu jedoch die Schule zu verlassen und höchstwahrscheinlich noch eine Strafe zu kassieren, zeigt, dass diese Jugendlichen den Ernst der Lage erkannt haben und bereit sind, für Ihre Zukunft und die Zukunft unserer Welt etwas zu riskieren. Obwohl die Erwachsenen und vor allem die in der Regierungsverantwortung stehenden Politiker genau wissen müssten, was die verharmlosend als Klimawandel bezeichnete sich anbahnende Klimakatastrophe für uns alle bedeutet, wird weiterhin in großem Umfang Braunkohle für die Stromgewinnung verheizt und von der Autolobby und Verkehrsminister Scheuer alles getan, um eine Wende in der Mobilitätspolitik zu verhindern, den wir dringend nötig hätten.
Hut ab vor den Schülern, deren Aktivitäten an die 68er Zeit erinnern. Beschämend ist, dass es in einigen Bundesländern gerade die Junge Union und die Schülerunion waren, die Konsequenzen für die demonstrierenden Schüler gefordert haben. In die Hirne der strammen CDU-Junioren ist wohl noch gar nicht vorgedrungen, dass sich die Erderwärmung, die sich schon deutlich anbahnt, auf der ganzen Bandbreite unseres Lebens bemerkbar macht. Es sind eben nicht nur ein paar Tier- oder Pflanzenarten, die dann vom Erdball verschwinden werden. Die Folge der Klimakatastrophe, die vor allem auch global die Landwirtschaft betrifft, wird eine gigantische Wanderungsbewegung auslösen, gegen die Merkels "Wir schaffen das" ein Ponyhof war.



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Gut gemeint muss nicht immer auch gut sein.




https://www.spektrum.de/news/aufforstung-kann-fluesse-austrocknen/1699714?utm_source=pocket-newtab



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Trockener geht´s kaum

27.4.19: Seit der Deutsche Wetterdienst mitgeteilt hat, dass uns ein zweites extremes Trockenjahr in Folge drohen könnte, ist das Thema auch in den Medien angekommen. Dabei ist die Lage bereits jetzt äußerst kritisch. Die teilweise extrem abgesunkenen Grundwasservorkommen haben sich über den Winter nicht erholt. Wodurch auch, da es auch im Winterhalbjahr bei uns kaum Niederschläge gab? Die Situation ist in weiten Teilen Deutschlands äußerst kritisch, in Bayern vor allem in Nordbayern. Im vergangenen Jahr hatte es übrigens Margetshöchheim besonders hart getroffen. Das Schlimme ist, dass es sich nicht um eine Laune der Natur handelt, sondern ganz offensichtlich um die deutlichen Auswirkungen des Klimawandels.
Die Folgen sind allesamt gravierend und, wenn die Trockenheit anhält, werden die Schäden in diesem Jahr möglicherweise extrem sein:
- So sind zum Beispiel im vergangenen Jahr nördlich von Würzburg etliche Bäche versiegt.
- Die Schäden für die Landwirtschaft waren bereits beträchtlich. Und es ist die Frage, ob bei anhaltenden Dürreperioden die gewohnte Landnutzung auf Dauer überhaupt noch möglich sein wird. Dabei leisten wir uns in manchen Gebieten der Region eine Art von Landwirtschaft, die mit der üblichen Landwirtschaft kaum mehr etwas zu tun hat, die unsere Probleme noch verschärft. Wir meinen die Gemüseanbauregion um Unterpleichfeld, wo teilweise unter riesigen Foliengewächshäusern mit Unmengen wertvollem Grundwasser intensiv Sonderkulturen angebaut werden. Derzeit überlegt man sich bereits, vom Main bei Eisenheim aus mit kilometerlangen Leitungen Main-Wasser für die Gemüseregion hochzupumpen. Dort droht über kurz oder lang das Schicksal der spanischen Gemüseregionen, wo das Grundwasser mittlerweile extrem abgesunken ist, so dass dort eines Tages keine Gemüseregion unter Folien, sondern eine Dürresteppe existieren wird.
- Auch in den Wäldern sind die Schäden beträchtlich, ganz abgesehen von der zunehmenden Waldbrandgefahr brandgefährlich . Dabei gilt der Wald eigentlich als Wasserspeicher und Garant für ein ausgeglichenes Klima. Wenn der Klimawandel sogar den Wald in der Substanz trifft, müssen wir mit einer weiteren deutlichen Verschärfung des Klimawandels rechnen.
- Margetshöchheim hatte bislang noch keine Mengenprobleme beim Trinkwasser. Aber auch hier sind die Grundwasserstände deutlich abgesunken, so dass auch wir mit Mengenproblemen rechnen müssen, wenn die Trockenheit zum Dauerzustand werden sollte. Es ist ein schwacher Trost, dass es dann auch weite Regionen Nordbayerns treffen wird. Die gestrigen Niederschläge sind übrigens noch nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein, da der Boden mehrere Meter tief staubtrocken ist. Haben sich die Grundwasserstände erholt? und Sitzen wir bald auf dem Trockenen?
- Zusätzlich kommt auf uns noch ein weiteres Problem zu. Wegen der mangelnden Verdünnung durch die Niederschläge wird die Nitratkonzentration im Grundwasser steigen. Da wir nur wenig unter dem Grenzwert liegen, haben wir dann echte Probleme. Bereits seit Jahrzehnten kann der Fernwasserverband Franken in Teilen Unterfrankens nur deswegen Wasser unter dem Nitratgrenzwert abgeben, weil er Fernwasser aus dem Lechmündungsgebiet beimischt, das über Hunderte von Kilometern über Nürnberg bis an den Main gepumpt wird.
- Dass solche Großstrukturen wie die Fernwasserverbände sehr verletzlich sind, wissen wir nicht erst seit dem letzten Sommer, als wegen der Verkeimung in den Leitungen das Wasser über Wochen in 18 Gemeinden abgekocht werden musste. Eigenes Wasser ist viel wert

Zusammenfassend muss man feststellen: Wir haben trotz aller Mahnungen und Vorzeichen die Auswirkungen und die Schnelligkeit des Klimawandels hoffnungslos unterschätzt oder wohl eher nach dem Motto "uns wird es schon nicht mehr erwischen" verdrängt. Dass wir die Folgen auch finanziell (z.B. über die Lebensmittelpreise) zu spüren bekommen, ist wohl noch das kleinere Übel. Insofern bringen uns Versicherungen für Trockenheitsschäden für die Landwirtschaft oder die von Ministerpräsident Söder angekündigten Hilfen und die "nachhaltige Bewässerung der Landwirtschaft" keinen Schritt weiter. Das ist ein Kurieren an Symptomen, das das eigentliche Problem nur noch verschärft. Auch die von Söder angekündigte Sicherung der Trinkwasserversorgung bleibt reine Augenauswischerei, wenn man bei der Trinkwasserversorgung nicht endlich einen Kurswechsel einleitet, weg von der Fernwassermanie hin zu einem flächendeckenden Grundwasserschutz und einem nachhaltigen Umgang mit den Böden und den Grundwasservorräten.
Einige Schritte hin auf diesem Weg hat Bürgermeister Brohm vor einiger Zeit in einem Schreiben an Landwirtschaftsministerin Kaniber gefordert, das auch an Ministerpräsident Söder und Umweltminister Glauber ging. Bislang hat Bürgermeister Brohm aus München noch nicht einmal eine Nachricht bekommen, dass das Schreiben eingegangen ist.







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