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Umwelttipps

Salz gehört in die Suppe

19.1.20: Auch wenn die Klimaerwärmung fortschreitet, mit Schnee, Glatteis oder überfrierender Nässe muss man im Winter trotzdem rechnen. Deshalb stellt sich jedes Jahr die Frage nach dem sinnvollsten und ökologisch am besten vertretbaren Streumittel.
Dabei sind wir auf der Website des Bund Naturschutz in Bayern fündig geworden:

Streusalz? Es gibt Alternativen!

Salz gehört in die Suppe und nicht auf den Gehweg. Denn Streusalz gegen Schnee und Eis schadet Bäumen und Tieren. Der BUND Naturschutz bittet deshalb alle Bürger, beim Privatgebrauch auf Streusalz zu verzichten, zumal es hervorragende Alternativen gibt.

Jedes Jahr werden Unmengen Streusalz in Bayern eingesetzt und damit Bäume am Straßenrand oder im Garten schwer geschädigt. Aber auch Haustiere, die ja auch mal rausmüssen, haben mit der scharfen Salzlösung zu kämpfen. Wenn Straßenmeistereien Streusalz verwenden dürfen, heißt es noch lange nicht, dass der Salzeinsatz unbedenklich wäre. Zu beachten sind Streusalzverbote auf Gehsteigen.

Den vom Landesamt für Umwelt empfohlenen „differenzierten Winterdienst“, bei dem in vielen Städten nur noch wichtige Straßen und besondere Gefahrenstellen mit Streusalz behandelt werden, Nebenstraßen aber gar nicht mehr, begrüßt der BUND Naturschutz, hat dieser Verzicht doch zu einem Rückgang der Belastung beigetragen.
Streusalz schadet Pflanzen und Tieren und ist oft verboten

Streusalz belastet Böden und Gewässer, greift Pflanzenwurzeln und Tierpfoten an. Die Schäden an Bäumen und Sträuchern zeigen sich vor allem in den Sommermonaten. Korrosionsschäden an Fahrzeugen aller Art und Brücken gehen häufig auf das Konto von Streusalz. Schuhe und Kleidung werden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Bereits im November 2012 hatte sich z.B. die Nürnberger Umweltbehörde über den hohen Chloridgehalt im Grundwasser der Stadt besorgt gezeigt und als Hauptursache den Einsatz von Streusalz kritisch gesehen.

In vielen Kommunen ist der private Einsatz von Streusalz zu Recht verboten. Leider verkaufen dort die Baumärkte weiterhin Streusalz in großer Menge. In Bayern ist laut einer Liste des Landesamtes für Umwelt u.a. in folgenden Städten der Einsatz verboten oder eingeschränkt: Amberg, Ansbach, Aschaffenburg, Augsburg, Bamberg, Bayreuth, Coburg, Erlangen, Fürth, Hof, Ingolstadt, Kaufbeuren, Kempten, Landshut, Memmingen, München, Nürnberg, Passau, Regensburg, Rosenheim, Schwabach, Schweinfurt, Straubing, Weiden in der Oberpfalz, Würzburg.

Alternativen zu Streusalz
Auch andere Streumittel sollten nur sparsam verwendet werden, da diese ebenfalls die Umwelt belasten. Um abstumpfende Streumittel wie Splitt oder Kies herzustellen, auszubringen und wieder einzusammeln, braucht es Energie, besonders wenn dafür Streu- und Kehrfahrzeuge eingesetzt werden. Zudem können Splitt und Granulat giftige Substanzen wie Arsen, Blei oder Quecksilber enthalten.

Bei Schneefall reicht es meist aus, Gehwege gründlich und rechtzeitig mit Schippe oder Besen zu räumen. Bei Eis und erhöhter Glättegefahr bieten sich Sand, Kies oder Sägespäne als Streumittel an. Auch Streumittel mit dem Umweltzeichen "Der Blaue Engel" sind geeignet und weitgehend frei von umweltschädlichen Stoffen. Gebrauchtes Streugut gehört weder in die Mülltonne noch in die Kanalisation, sondern sollte von der Stadtreinigung aufgekehrt und fachgerecht aufbereitet werden.



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Bauernproteste: publikumswirksam, aber ...

23.12.19: Die derzeitigen Bauernproteste mit der Demonstration von PS-starken Treckern mögen zwar publikumswirksam sein, die Lage der bäuerlichen Betriebe werden sie aber auf Dauer kaum verbessern können. Es ist einfach lächerlich, wenn sich die Landwirte jetzt als angebliche Prügelknaben der Gesellschaft in den Schmollwinkel zurückziehen. Wenn die Bauern ehrlich sind, brauchen sie keine Streicheleinheiten, sondern verlässliche und handfeste Rahmenbedingungen für eine gesicherte Zukunft. Das erreicht man jedoch auf Dauer sicher nicht, wenn man zum Beispiel gegen Einschränkungen bei der Gülleausbringung und Naturschutzauflagen Sturm läuft. Viel wichtiger ist es, zusammen mit anderen gesellschaftlichen Gruppen dafür zu sorgen, dass Leistungen der Landwirte - und hier besonders der bäuerlichen Betriebe und nicht der Agrarfabriken - für Natur, Umwelt und Landschaft ohne großes Gefeilsche und Bürokratie fair honoriert werden. Deshalb veröffentlichen wir hier die gemeinsame Stellungnahme von Bund Naturschutz und der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft:

BUND Naturschutz (BN) und Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft (AbL) warnen vor haltlosen Vorwürfen

Nach wie vor kursieren bei Bauernprotesten Vorwürfe, Umweltauflagen schadeten der Landwirtschaft und wären derzeit der Grund für die Aufgabe von Bauernhöfen.
Agitiert wird vor allem das sogenannte Agrarpaket der Bundesregierung, das minimale Änderungen an den Direktzahlungen an die Landwirte beinhaltet, sowie Düngungseinschränkungen in Gebieten vorschreibt, bei denen hohe Nitratwerte im Grundwasser nachgewiesen wurden. Außerdem richtet sich der Protest gegen die geplanten Einschränkungen von Unkrautvernichtungsmitteln und teilweise auch Insektiziden in Schutzgebieten, in denen auch bisher kaum Pflanzenschutzmittel eingesetzt wurden.

Proteste fehlgeleitet
„Die Proteste der Bäuerinnen und Bauern sind grundsätzlich berechtigt. Auch der BUND Naturschutz demonstriert gemeinsam mit Bäuerinnen und Bauern, Entwicklungs- und Tierschutzorganisationen während der Grünen Woche in Berlin für eine Neuausrichtung der Agrar- und Förderpolitik.“, so Richard Mergner, BN Vorsitzender. „Wir setzen uns seit vielen Jahren für neue Rahmenbedingungen ein, die eine nachhaltige bäuerliche Landwirtschaft statt einer immer intensiveren Industrielandwirtschaft fördert.“
„Die Folgen dieser ständigen Intensivierung für Billigproduktion und Weltmarkt können nicht über technische Verfahren zur Gülleausbringung, größere Güllelager und immer neue Auflagen gelöst werden, es müssen die Ursachen angegangen werden“, so Josef Schmid, Vorsitzender der AbL Bayern. Was die bäuerliche Landwirtschaft braucht, ist Abkehr von der Intensivierungsfalle, ein Umbau des Fördersystems, damit bäuerliche Arbeit, artgerechte Tierhaltung und Umweltleistungen entlohnt werden. Ungeeignet sind pauschale Flächenprämien, denn diese werden zum großen Teil an die Verpächter durchgereicht, und bieten Immobilienaufkäufern- nicht nur in Ostdeutschland- hohe jährliche Renditen.
„Es macht wenig Sinn, sich gegen den Vollzug europäischer Umweltgesetze, wie der Nitrat- und Wasserrahmenrichtlinie zu wenden“, so Josef Schmid, und weiter: „ Bäuerinnen und Bauern brauchen durch eine Weiterentwicklung der Gemeinsamen Marktordnung eine besseren Marktstellung gegenüber der Verarbeitungsindustrie, wie Molkereien, Schlachtunternehmen, aber auch Mühlen und Lagerhäusern damit sie durch faire, kostendeckende Preise wirtschaftlich in die Lage versetzt werden, höheren gesellschaftlichen Anforderungen betreffs Artenvielfalt, Tiergerechtigkeit, Klima- oder Umweltschutz gerecht zu werden. Alle Marktbeteiligten müssen bereit sein, Überproduktion zu vermeiden und die Mengen an den Bedarf einer ernährungsbewussteren Verbraucherschaft anzupassen.

“Systembashing“ nicht „Bauernbashing“
„Das vielbeklagte „Bauernbashing“ ist in Wirklichkeit eine Kritik an den falschen agrarpolitischen Weichenstellungen, denn zu hohe gesundheitsschädliche Nitratwerte in Teilen unseres Grund- und Trinkwassers und das Insektensterben sind nicht wegzudiskutieren, und wesentlich durch die Intensivierung der Landwirtschaft verursacht. Nicht Bäuerin oder Bauer stehen im Fokus der gesellschaftlichen Kritik, sondern die verfehlte agrarpolitische Weichenstellung“, so Stephan Kreppold, Sprecher des BUND Naturschutz Arbeitskreises Landwirtschaft. „Landwirte und Umweltverbände sollten zusammenarbeiten um die notwendige gesellschaftliche Unterstützung für eine neue Agrarpolitik zu erreichen.“
BN und AbL sind sich einig, dass Hofaufgaben und fehlende Hofnachfolger nicht durch das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ oder das Agrarpaket der Bundesregierung verursacht sind.
Tatsache ist aber, dass der Strukturwandel eine gewollte Folge der seit Jahrzehnten herrschenden Handels- und Niedrigpreis-Agrarpolitik ist, die unterstützt durch Agrarwissenschaft, Beratung durch Pflanzenschutz- und Düngemittelvertreter, gerade auch in den landwirtschaftlichen Fachmedien, sowie in der Landwirtschaftsausbildung und -beratung, viele Betriebe zum Aufgeben gezwungen oder in die Existenzkrise getrieben hat. Weitere Folge dieser Weichenstellung, die die Absätze der Agrochemiesparte genährt hat, sind die nicht mehr zu leugnenden massiven Belastungen im Naturhaushalt, für die das intensive Landwirtschaftssystem eine der Hauptverursacher ist.

Gemeinsame Forderungen
Für einen Gesellschaftsvertrag fordern BN und AbL Bayern:
• Abkehr von einer Freihandelspolitik der EU, die zu Lasten von Bauern und Umwelt in den beteiligten Staaten führt. CETA, TTIP oder Merkosur bedrohen bäuerliche Strukturen zugunsten weltweit agierender Unternehmen.
• Das Umsteuern in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und Gemeinsamen Marktordnung (GMO) sofort in Berlin und Brüssel einleiten.
• Die Sicherung gerade der kleinstrukturierten bayerischen Betriebe muss besonders berücksichtigt werden.
• Die Gemeinsame Marktordnung muss dazu genutzt werden, die Marktstellung der Landwirte zu verbessern und ein Überangebot am Markt zu verhindern
• Leistungen für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz müssen entsprechend ihrer hohen Wertigkeit entlohnt werden können!
• Umbau der Tierhaltung zu artgemäßeren Ställen und Ernährung der Tiere mehrheitlich von der eigenen Futterfläche mit 3-stelligen Millionenbeträgen innerhalb der nächsten 15 Jahre voranbringen, und die Tierhaltung auf ein klimaverträgliches Maß reduzieren.
• Kooperation mit dem Lebensmittelhandel für Fairness in der Wertschöpfungskette. Die Landwirte können die höheren Anforderungen bezüglich Umweltschutz und Tierwohl nachhaltig nur dann erfüllen, wenn die damit verbundenen Mehrkosten über staatliche Zahlungen und durch den Markt, also den Konsumenten, abgedeckt werden. Der Handel spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle und muss bereit sein, mehr Transparenz bei Erzeuger- und Endverbraucherpreisen anzubieten.
• Neuausrichtung der landwirtschaftlichen Ausbildung, Beratung und Forschung: Das zukünftige Lehr- und Forschungsprogramm der Agrarwissenschaften erfordert eine grundlegende Neuorientierung, die eine ganzheitliche ökologisch-ökonomisch-gesellschaftswissen-schaftlichen Betrachtungsweise ermöglicht.

Für Rückfragen:
Marion Ruppaner, BN Agrarreferentin, Tel. 0911 81878-20/21;
marion.ruppaner@bund-naturschutz.de

Josef Schmid, Vorsitzender AbL Bayern, Tel. 0171-1108148
bioschmid@t-online.de

Interessante Informationen finden Sie auch in der Wochenendausgabe der Main-Post:
https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Nitrat-im-Grundwasser-Alles-nur-gelogen;art763,10374939



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Mehr Bio für die Artenvielfalt?

24.11.19: Ein Ziel des Volksbegehrens "Rettet die Bienen" war die Steigerung der biologisch bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen bis 2030 auf 30 %. Das ist sicher nicht per Verordnung durchzusetzen. Es kann nur funktionieren, wenn die Bevölkerung umweltfreundlich erzeugte Lebensmittel auch kauft und nicht nur nach dem Motto "Geiz ist geil" an der Ladentheke einkauft. Ersteres wird von den konventionell wirtschaftenden Landwirten nicht ganz zu Unrecht bezweifelt. Seit Jahrzehnten wird bei Umweltproblemen der schwarze Peter dem Verbraucher zugeschoben, weil er durch sein Kaufverhalten großen Einfluss habe. Beim Bau von Bioprodukten trifft dies tatsächlich zu. Die Unterschrift beim Volksbegehren ist die eine Seite der Medaille, der Kauf von biologisch erzeugten Lebensmitteln ist die andere Seite. Wer für die Rettung der Artenvielfalt eintritt, ist nur dann glaubwürdig, wenn er durch seinen Einkauf Landwirte unterstützt, die umweltfreundlich ohne chemische Spritzmittel und Kunstdünger arbeiten. Sicher, es gibt auch konventionelle Landwirte, die einen Beitrag zur Rettung der Artenvielfalt leisten. So umfassend wie bei den Bio-Landwirten ist der Einsatz für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen allerdings nicht.



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Es reicht! Klimaschutz jetzt und für alle!

Für den 29.11. hat ein breites Bündnis erneut zu flächendeckenden Demonstrationen für eine Klimaschutzpolitik aufgerufen, die den Namen auch verdient.
Am Freitag, den 29.11. findet auch in Würzburg eine Großdemonstration statt. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Hauptbahnhof.

Campact, eine der Organisationen, hat hierzu einen Aufruf veröffentlicht:

Globaler Klimastreik am 29. November 2019

Den “großen Wurf” kündigte die Bundesregierung für den Klimaschutz an - doch verabschiedet hat die Große Koalition ein unwirksames und sozial ungerechtes Klima-Päckchen. Die Erderhitzung um mehr als 1,5 Grad kann damit nicht verhindert werden - mit drastischen Folgen: Die Klimakatastrophe zerstört unsere Lebensgrundlagen und trifft weltweit die Ärmsten.

Wir teilen die Empörung der Schülerinnen und Schüler von Fridays For Future über das klimapolitische Versagen der Bundesregierung:

“Dies auch noch als Erfolg zu verkaufen, ist ein Schlag ins Gesicht aller Demonstrant*innen für wirksamen Klimaschutz. [...] Unsere Gesellschaft ist beim Klimaschutz deutlich weiter als ihre Bundesregierung [...] Wir streiken, bis Ihr handelt!”

Deshalb unterstützen wir den Aufruf zum weltweiten Klimastreik am Freitag, den 29. November. Der Protest und die Forderungen der Schüler*innen sind notwendig, um die Klimakrise zu stoppen. Konsequenter Klimaschutz erfordert eine grundlegende öko-soziale Wende - und zwar jetzt!

Wenige Tage bevor sich die Regierungen dieser Welt in Madrid zur Weltklimakonferenz treffen, tragen wir unseren Protest auf die Straße. Nur eine Woche später entscheidet sich der Fortbestand der Großen Koalition auch am Klimaschutz, denn dann trifft sich die SPD zur Halbzeitbilanz der Regierung.

Die Bundesregierung begründet ihr klimapolitisches Versagen damit, den Menschen keinen konsequenten Klimaschutz zumuten zu können. Billige Ausreden für schwache Maßnahmen lassen wir nicht gelten: Klimaschutz und Sozialpolitik dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Zum ersten Mal schließen sich deshalb Klimaaktivist*innen, Umwelt-, Entwicklungs-, Sozial- und Wohlfahrtsverbände zusammen. Wir zeigen: Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gehören unteilbar zusammen. Menschen im Globalen Süden sowie zukünftige Generationen müssen eine klimagerechte Zukunft haben! Eine sozial-ökologische Wende ist eine riesige Chance für eine gerechtere Gesellschaft - hier und weltweit!
Mach mit: Geh am 29. November mit Millionen Menschen weltweit auf die Straße - direkt bei Dir vor Ort! Gemeinsam protestieren wir für Klimaschutz jetzt und für alle - es reicht!

Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gehören zusammen. Deshalb fordern wir von Bundesregierung und Bundestag:

- Ein Klimaschutzgesetz, welches das 1,5-Grad-Limit globaler Erhitzung einhält. Ein Rahmengesetz ist die Grundlage für ein Umsteuern in der Klimapolitik - und für massive Investitionen in klimagerechte Infrastruktur.

- Die soziale Energiewende. Das bedeutet: Schnellstmöglich raus aus Kohle, Öl und Gas und hin zu 100 Prozent naturverträgliche erneuerbare Energien. Deckel für den Ausbau müssen abgeschafft werden, Bürger*innen müssen die Energiewende mitgestalten können. Strom muss für alle bezahlbar sein - sowohl durch Reformen bei Sozialleistungen als auch durch einen gesetzlichen Rahmen, der Energiesparen und Effizienz stärkt.

- Klimafreundliches Wohnen für alle. Viel mehr Gebäude müssen saniert werden, die Wärmeversorgung von Neubauten muss zu 100 Prozent erneuerbar sein. Vermieter*innen dürfen diese Verbesserungen nicht zur Gewinnmaximierung zu Lasten von Mieter*innen nutzen.

- Klimafreundlichen und bezahlbaren Verkehr. Die Bundesregierung muss den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor sofort beschließen und einleiten - im Einklang mit dem 1,5-Grad-Limit. Klimafreundliche Alternativen wie der inklusive und möglichst kostenfreie öffentliche Nahverkehr, Bahn und Radverkehr müssen schnell und massiv ausgebaut werden - und Zugfahren dabei deutlich günstiger als Fliegen sein. Gleichzeitig muss die örtliche Infrastruktur gestärkt werden: Kurze Wege zu Kitas, Schulen und Ärzt*innen überall im Land reduzieren Verkehr und ermöglichen ein gutes Leben für alle.

- Einen solidarischen Sozialstaat, der auch beim Klimaschutz niemanden zurücklässt. Die Bundesregierung muss eine diskriminierungsfreie Grundsicherung gewährleisten, die vor Armut schützt und Teilhabe sichert. Ob Kindergrundsicherung, sozialer Arbeitsmarkt oder begrenzte Eigenanteile in der Pflege - damit jede*r klimafreundlich leben kann, muss soziale Sicherheit für alle garantiert sein.

- Vorhandenen Reichtum und Profite für den ökologisch-sozialen Wandel heranziehen. Notwendige Investitionen für sozial gerechten Klimaschutz können unter anderem durch die Streichung umweltschädlicher Subventionen, einen wirksamen CO2-Preis, Einnahmen aus dem EU-Emissionshandel sowie die Umlenkung der EU-Agrarmittel finanziert werden. Wer viel leisten kann und viele Ressourcen verbraucht, muss in einem sozial und ökologisch gerechten Steuersystem auch verstärkt zum Wandel beitragen.



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Es ist höchste Zeit umzusteuern

31.10.19: Manche können es nicht mehr hören, aber immer mehr Studien belegen es einwandfrei: Unsere Art zu leben und zu wirtschaften ist lebensfeindlich. Und das gilt beileibe nicht nur für die Landwirtschaft, sondern für uns alle. Unser liebgewonnener Lebensstil, auf den kaum einer verzichten möchte, wirkt sich nicht nur auf unser Klima, sondern auf die ganze Bandbreite der Natur aus. Neueste Studien belegen eindeutig den erschreckenden Artenschwund bei den Insekten, der sich gravierend auf die gesamte Natur und natürlich auch auf uns Menschen auswirken wird. Wenn es so weiter geht, können wir unsere Obstbaumblüten bald wie in China mit dem Pinsel bestäuben (https://www.3sat.de/wissen/nano/menschliche-bienen-100.html ):
https://www.t-online.de/heim-garten/garten/id_86715422/neue-studie-zum-insektenschwund-in-deutschland-das-ist-erschreckend-.html



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auf dem Weg ins Winterquartier

30.10.19: Jetzt im Herbst wandern viele Amphibien von ihren Laichgewässern in ihre Winterquartiere. Das gilt besonders für die Molche. Viele fallen in die Gullys und landen dann in Veitshöchheim in der Klärschlammpresse. Dagegen kann man leider wenig unternehmen.
Häufig fallen die Molche aber auch in Kellerabgänge oder Lichtschächte und kommen nicht mehr heraus. Nach kurzer Zeit trocknen sie dort aus und kommen um. Man sollte deshalb täglich solche Stellen kontrollieren und die Molche dann möglichst weit weg von solch gefährlichen Fallen (z.B. unter einem Laubhaufen oder einer Mulchschicht) aussetzen.



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Mehr Luft für die Pappeln

14.10.19: Ein Margetshöchheimer Bürger schrieb vor wenigen Tagen an die Mitglieder des Gemeinderats:
"Vor ca. einem Jahre hat der Bürgermeister H. Brohm auf einer Bürgerversammlung zugesagt, dass man über kurzfristige Maßnahmen zum Schutz der Pappeln am Mainufer, die unabhängig von der geplanten Umgestaltung (Stegneubau usw.) ausgeführt werden können, nachdenken werde.

Seit ca. 12 Monaten hört man insbesondere, wenn man nachts durch den Ort geht, ein kräftiges Knirschen und Knacken im Ort vor lauter Nachdenken. Leider kennt man weder den Stand der Gedanken noch kann man ein umgesetztes Ergebnis feststellen, wie die 3 exemplarischen und aktuellen Bilder im Anhang zeigen.

Vielleicht darf ich mich als Bürger dieser Gemeinde am Nachdenken beteiligen und einen Vorschlag machen:
Entfernen der Teerdecke um und zwischen den Bäumen ca. 0,5 bis 1 m
Auffüllen mit Kies oder Schotter

Diese Arbeit ist kurzfristig (vielleicht vom Bauhof) auszuführen, behindert den Verkehr nicht, verdrängt keine Parkplätze, behindert den späteren Umbau des Mainufers nicht und die betroffenen Bäume hätten 3 bis 5 Jahre früher bessere Standortbedingungen."
Pappeln eingekeilt 1 /2 /3

Die MM hat sich im wahrsten Sinne des Wortes vor Jahr und Tag am 13.10.18 bereits auf ihrer Website mit diesem Thema beschäftigt: Nachwuchs für die Pappeln und eingekeilt
Eigentlich war es schon längst geplant, die Pappeln am Parkplatz und an der Straße gegenüber Maxl Bäck vom Teer zu befreien.



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Pappeln eingekeilt 1




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Pappeln eingekeilt 2




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Pappeln eingekeilt 3




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Tipps für den Herbst

3.9.19: Mittlerweile hat man sich ja daran gewöhnt, dass Ende September bereits die ersten Nikoläuse und Meisenknödel in den Regalen der Discounter und Supermärkte liegen. Ein Zeichen dafür, dass der Kommerz sämtliche Jahreszeiten und Festtagskalender über den Haufen wirft. Abseits vom Kommerz kann es allerdings nicht schaden, bereits jetzt an die kalte Jahreszeit zu denken (falls einem der Klimawandel keinen Strich durch die Rechnung macht).

Es gehört bei vielen Gartenbesitzern einfach zum Herbst, die Beete und Rabatten abzuräumen und den Garten umzugraben. Dabei ersetzt eine Rabatte mit abgeblühten Stauden samt den darin beheimateten Kleinlebewesen und Samen viel abgepacktes Vogelfutter. Die Natur deckt nämlich in der Regel selbst den Tisch für die Vogelwelt in der kalten Jahreszeit. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass die Stauden auf den Beeten für die Insekten lebenswichtig sind, zumal ihre Zahl immer mehr zurückgeht, was sich im nächsten Frühjahr bei der Bestäubung und bei der Nahrungsbasis der Vögel negativ auswirkt.
Das übliche Umgraben der Gartenbeete ist noch aus einem anderen Grund problematisch. Dadurch kommt Sauerstoff in den Boden, der zur Freisetzung von Nitrat führt. Da dann keine Pflanzen mehr den Boden bedecken, wird das Nitrat ins Grundwasser und damit ins Trinkwasser ausgewaschen. Es wäre deshalb wesentlich ökologischer, auf den abgeernteten Beeten Gründüngerpflanzen wie etwa Senf zu säen, die die Nährstoffe im Boden für das kommende Frühjahr binden und damit auch zur Nitratverminderung beitragen.



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Schlechte Nachrichten für die Autolobby

Schlechte Nachrichten für die Autolobby und ihre Helfershelfer in der Politik: Der Straßenverkehr verursacht fast 95% der Kosten, die der Gesellschaft durch den Verkehr entstehen.

https://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/folgekosten-des-verkehrs/



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heute noch so aktuell wie vor einigen Monaten

26.8.19: Am 31.3.19 veröffentlichte Spiegel Online folgende immer noch hochaktuelle Kolumne:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/fridays-for-future-die-kinder-sind-laengst-noch-nicht-wuetend-genug-a-1260262.html



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Sind wir noch zu retten? Fakten zum Klimawandel

15.8.19: Was kann man gegen die bevorstehende weltweite Klimakatastrophe tun?
- Man nennt sie verharmlosend "Klimawandel", klingt ja schon besser als Klimakatastrophe.
- Man verdrängt die alles andere als rosigen Aussichten und freut sich über das "schöne Wetter", nach dem Motto grillen und chillen.
- Man leugnet schlicht und einfach die unangenehmen Fakten und trägt noch kräftig dazu bei, dass die Erderwärmung noch schneller voranschreitet. Beispiele dafür gibt es genug: Donald Trump mit seiner Energiepolitik, Brasiliens Präsident Bolsonaro, der noch mehr Tropenwälder abholzen lässt, oder die AfD, die ihre Wähler für dumm verkauft (falls das überhaupt noch möglich ist) und gegen den Klimaschutz Stimmung macht.
- Man macht sich über die jungen Leute lustig, die Freitag für Freitag für ihre und unsere Zukunft demonstrieren, indem man krampfhaft nach der Stecknadel im Heuhaufen sucht, um sie unglaubwürdig zu machen.

Man könnte sich allerdings auch umfassend informieren und seine Lebensgewohnheiten ändern. Aber das ist wohl zu viel verlangt.
Für alle diejenigen, die sich zumindest sachlich informieren wollen, hier einige Details:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_86106202/klimawandel-umweltminister-ziehen-bilanz-wir-werden-einfach-nicht-klueger-.html



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Ist Fliegen nur halb so schlimm?

3.8.19: Gerade in der Urlaubszeit wird die Auswikung des Fliegens auf das Klima heiß diskutiert oder ganz einfach verdrängt. Fakten finden Sie im folgenden SZ-Beitrag:
https://www.sueddeutsche.de/wissen/klima-fliegen-co2-grafik-1.4534651?utm_source=pocket-newtab



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Mobilität mal anders ..

13.7.19: Stephanie Röll, eine begeisterte Radfahrerin aus Margetshöchheim, hatte die Idee, den Margetshöchheimern die Nutzung von Lastenfahrrädern schmackhaft zu machen. Deshalb stellt sie zusammen mit der Initiative Freies Lastenrad beim Margaretenfest Lastenräder vor. Weitere Informationen können Sie der Pressemitteilung entnehmen:
pmlastenradmfest.pdf [336 KB]



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So kann kommunaler Naturschutz aussehen

28.6.19: Nach dem erfolgreichen Bürgerbegehren "Rettet die Bienen" werden zu Recht auch die Kommunen beim Artenschutz in die Pflicht genommen. Ein Naturschützer aus dem Raum Ochsenfurt hat vor einiger Zeit den Bürgermeistern im Landkreis Würzburg ganz konkrete Maßnahmen empfohlen. Auch Bürgermeister Brohm erhielt dieses Schreiben, das Sie hier finden: kommunalernsschutz.pdf [149 KB]



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Vielfalt im Naturgarten

26.6.19: Vielfalt stellt sich meist ein, wenn der Mensch der Natur Raum gibt und nicht dauernd regulierend eingreift. Angesichts einer immer noch naturfremden oft auch naturfeindlichen Lebensweise kann man aber auch unterstützend tätig sein und Lebensräume im eigenen Garten schaffen. Das kann zum Beispiel auch ein Kräutereck sein, in dem man die Pflanzen zum Blühen kommen lässt, etwa den Schnittlauch oder den wilden Oregano.



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Hirschkäfermännchen




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Hirschkäferweibchen




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Nashornkäfer




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Biene auf Schnittlauchblüte




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Idealer Standort für Blühwiese

21.6.19: Angela Marquardt hat uns ein Foto von der Rückseite eines Garagenhofs im Sandflurweg zugesandt. Die Wiese ist ungefähr 5 Jahre alt. In den letzten Jahren sah sie durch die Regen- und Hitzeverhältnisse deutlich anders aus. Durch die Regenfälle in diesem Jahr hatten viele bislang nicht gesehene Pflanzen die Möglichkeit, sich zu entwickeln. Es gibt die Jungfer im Grünen, Margeriten, Eisenkraut, Kornblumen und vieles mehr. Die Wiese wird von Faltern, Schmetterlingen, Bienen, Hummeln, Holzbienen und vielen kleinen Bienenarten beflogen.



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das wär doch was zum Nachahmen!




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Bio ist nicht gleich Bio

16.6.19: Eigentlich wollten wir Sie rechtzeitig zu Ostern über die Haltung von Legehennen informieren, was wir aber wegen der Berichterstattung über aktuelle Themen verschieben mussten. Da Eier aber nicht nur vom Osterhasen gebracht werden, ist das Thema auch heute noch aktuell.
Vor kurzem beschäftigte sich ein TV-Bericht über die Situation in den Legehennenställen. Darunter waren auch solche mit Freilaufhaltung und Bio-Betriebe. Dabei stellte sich heraus, dass selbst dann, wenn alle Vorschriften eingehalten werden, Anspruch und Wirklichkeit noch auseinanderklaffen können.
Einen Überblick über die verschiedenen Haltungsmethoden finden Sie hier:
https://www.oekolandbau.de/landwirtschaft/tier/spezielle-tierhaltung/gefluegel/legehennen/haltung/stall-und-haltungssysteme/volierenhaltung/
Gerade in einer Zeit, in der auch immer mehr Discounter das Bio-Segment entdeckt und Bio-Produkte in ihre Produktpalette aufgenommen haben, sollte der Verbraucher auch bei Bio-Produkten wachsam sein. Am sichersten ist man bei Produkten aus anerkannten Bioverbänden, das EU-Siegel allein garantiert lediglich die Mindeststandards. https://www.bund.net/themen/massentierhaltung/haltungskennzeichnung/bio-siegel/
Ein gewisser Hinweis auf die Standards kann bei Bioprodukten auch der Preis sein. So gibt es zum Beispiel bei Tegut schon relativ günstige Bio-Eier die 10er Packung zu 2,99 €. Direkt daneben liegen Bio-Eier zum Preis von 4,29 €, bei denen der Bio-Hof auf der Packung steht. Bei den teureren sind es meist Betriebe mit Fahrställen, die besonders tierfreundlich sind. Dabei handelt es sich auch kaum um Massentierhaltung, da das mit Fahrställen kaum praktikabel ist. Der Mehraufwand und die Art der Tierhaltung schlägt sich natürlich auch im Preis nieder.
Es spricht also etliches dafür Produkte mit dem Label "Bio mit Gesicht" zu kaufen.



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Wieder mal ein Lichtblick

14.6.19: Kurz vor Weihnachten 2018 hatten wir befürchtet, dass nach den ersten Frostnächten bei uns kein Eisvogel überlebt hat, da sich auch an den damals wieder offenen Gartenteichen kein Exemplar dieser fliegenden Edelsteine mehr sehen ließ Schlechte Aussichten für die Eisvogelpopulation . Erfreulicherweise war in den letzten Tagen an einem Gartenteich in Mainnähe wieder ein Eisvogel zu beobachten, wahrscheinlich ein Jungvogel. Es ist also anzunehmen, dass es durch Zuzügler im näheren Umfeld wieder einen Eisvogel oder evtl. sogar ein Pärchen gibt.



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Das hat uns noch gefehlt ...

13.6.19: An Wegrändern, aber auch in Wiesen und auf Brachflächen sieht man immer mehr gelbblühende, oft fast mannshohe Pflanzen, die auf den ersten Blick mit Raps verwechselt werden können. Es handelt sich um das "orientalische Zackenschötchen", das sich besonders auf kalkreichen, warmen Standorten explosionsartig verbreitet und vielerorts die ursprüngliche Vegetation verdrängt. Eigentlich stammt es aus Sibirien, Ost- und Südeuropa. Die Blütezeit reicht von Mai bis August, pro Pflanze werden 2000-5000 Samen gebildet, die Wurzel reicht bis in 160 cm Tiefe. Die Bekämpfung ist äußerst schwierig. Bei uns findet man sie meist auf Feldwegrändern, aber immer häufiger auch in Wiesen.
Neuerdings kommt sie in Margetshöchheim auch im Ortsgebiet selbst vor. So war das Rondell an der Margarethenhalle stark betroffen. Die Gemeinde fragte bei einer Fachfirma wegen der Bekämpfung an und erhielt für die kleine Fläche ein Angebot für einen Erdaustausch in Höhe von 9.000 €. Die Gemeinde beschränkte sich deshalb darauf, die Pflanzen erst einmal nur abzumähen, was natürlich keine Dauerlösung ist. Selbst mit chemischen Mitteln ist das Zackenschötchen nur schwer zu bekämpfen.
Verbreitet wird die Pflanze durch Erdtransporte, wohl auch über billige Samenmischungen, die oft an Straßenrändern ausgebracht werden. Im Sandflurgebiet gibt es ein landwirtschaftliches Grundstück, auf dem vor wenigen Jahren eine Grünlandfläche umgebrochen und iim Rahmen eines landwirtschaftlichen Förderprogramms eine Blühfläche angelegt wurde. Dort trifft man auf ein großflächiges Vorkommen der Zackenschote, so dass man fast vermuten könnte, dass sich die Samen in der Blühmischung befanden. Nach Ablauf der Fünfjahresfrist, in der der Landwirt auf der Blühfläche nicht eingreifen darf, kann man sich vorstellen, auf welche Weise aus der Blühwiese wieder eine landwirtschaftliche Nutzfläche wird, nämlich wahrscheinlich durch den Einsatz von Unkrautvernichter, höchstwahrscheinlich das in Verruf gekommene Glyphosat. Dafür den Landwirt verantwortlich zu machen, ist zu kurz gegriffen. Es stellt sich vielmehr die Frage nach der Sinnhaftigkeit mancher Umwelt-Förderprogramme.



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Blühwiese mit Zackenschote




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Wirtschaft contra Umwelt

11.6.19: Jahrelang säte der Ölkonzern Exxon in der Öffentlichkeit Zweifel über den menschengemachten Klimawandel. Ein Datenabgleich zeigt nun, wie genau der Konzern tatsächlich scon lange Bescheid wusste:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/exxon-sagte-co2-gehalt-der-atmosphaere-fuer-2019-genau-voraus-a-1267915.html



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Tipps zum Frühjahr

Momentan sind die Vögel mitten in der Brutzeit. Beim Brüten sind die Vögel kaum anfällig für Störungen. Anders ist es, wenn die Jungen geschlüpft sind. Dann können Störungen dazu führen, dass die Fütterung unterbrochen wird, was fatale Folgen haben kann.
Auf solche Störungen reagieren die Vögel meist mit lautem "Schimpfen". Das kann an einer Katze oder einer Elster liegen, oft ist aber auch der Mensch die Ursache, der sich zu nahe am Nest aufhält. Manche Vögel fliegen den Nistkasten nur dann an, um die Jungen zu füttern, wenn sie sich unbeobachtet wähnen. Vermeiden Sie in solchen Fällen deshalb möglichst Blickkontakt!
Besonders störungsanfällig sind Bodenbrüter wie die Nachtigall, die bei uns vor allem im Ufergebüsch am Main brütet. Sie reagiert auf Störungen mit einem schnarrenden Ruf. Besonders Angler sollten auf solche Rufe achten und dann lieber den Standort wechseln.
Angler haben bekanntlich die Ruhe weg und sitzen viele Stunden lang an ein und derselben Stelle. Wenn die Nachtigall sich dann nicht zu ihren Jungen traut, müssen sie zwangsläufig verhungern. Jungvögel sind auf kontinuierlichen Nahrungsnachschub angewiesen.
Viele unserer heimischen Vögel brüten vor allem in Hecken. Man sollte deshalb während der Brutzeit vor dem Heckenschnitt darauf achten, ob sich in der Hecke Nester befinden. Dann sollte man mit dem Heckenschnitt so lange warten, bis die Jungvögel flügge sind. Meist befinden sich die Nester am Heckenrand, damit sie bei der Fütterung leicht anzufliegen sind.



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Graureiher-Brutvorkommen

9.5.19: Genau da, wo das von der Gemeinde beauftragte Planungsbüro arc.grün und wohl auch die Gemeinderatsmehrheit einen Spielplatz errichten wollen, haben sich die ersten "Haus- bzw. Baumbesetzer" eingenistet. Auf den mächtigen Bäumen zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz ziehen seit einiger Zeit die Graureiher ihre Jungen auf. Die Margetshöchheimer Mitte hat die sicher nicht unbegründete Befürchtung, dass diese imposanten Bäume im einzigen noch naturnahen Innerortsbereich, der Teil des Landschaftsschutzgebietes Mainufer/Volkenberg ist, der Planung zum Opfer fallen werden. (siehe auch Was sind die Knackpunkte beim Bauabschnitt I? )
Wenn Sie auf der BN-Website etwas nach unten rollen, sehen Sie den Graureihernachwuchs:
https://wuerzburg.bund-naturschutz.de/ortsgruppen/margetshoechheim.html



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Wertvolle Tipps für den privaten Insektenschutz

3.5.19: Seit dem erfolgreichen Bürgerbegehren "Rettet die Bienen" ist das Interesse der Bevölkerung an einer Verbesserung der natürlichen Lebensgrundlagen auch im eigenen Garten stark gewachsen. Wir haben Ihnen deshalb als erste Orientierungshilfe einen Link zu einem einschlägigen Tipp des Bund Naturschutz geschaltet:
https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/garten/garten-bienenfreundlich-gestalten.html



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Margetshöchheimer Energiebericht 2018, Teil II

30.4.19: Im Gegensatz zum Stromverbrauch ( Margetshöchheimer Energiebericht 2018 ) stieg der Gasverbrauch in den letzten Jahren regelmäßig an:
2015: 405.609 kWh
2016: 410.796 kWh
2017: 414.637 kWh
2018: 452.504 kWh
Die Margarethenhalle ist mit 55 % am stärksten am Gasverbrauch beteiligt. Es folgen das Rathaus mit 32 % und der Bauhof mit 13 %.
Im Rathaus ist zwischen 2015 (147.120 kWh) und 2018 (144.605 kWh) ein geringer Minderverbrauch zu verzeichnen.
Bei der Margarethenhalle gab es zwischen 2015 (208.066 kWh) und 2018 (248.021 kWh) eine deutliche Steigerung, was teilweise wohl mit der Änderung der Einstellung der Fußbodenheizung beim Sängerzimmer, aber auch mit den jeweiligen Nutzungen zu tun hat.
Sehr deutlich ist auch der Anstieg bei der Heizenergie im Bauhof. Hier muss eindeutig nach Einsparpotentialen bei der Nutzung gesucht werden.
Der Verbrauch lag 2015 bei 50.423 kWh und 2018 bei 59.878 kWh.

Seit einigen Jahren wird beim Energiecontrolling auch der Wasserverbrauch erfasst. Die Verbräuche im Rathaus und im Bauhof lagen im üblichen Schwankungsbereich bei rund 180 cbm bzw. rund 50 cbm. Dagegen ging der Wasserverbrauch in der Margarethenhalle deutlich von 523 cbm im Jahre 2015 auf 257 cbm im Jahre 2018 zurück, was wohl auf den Rückgang bei den Vermietungen (besonders bei Hochzeiten) zurückzuführen ist, bei denen die Spülmaschine besonders häufig genutzt wurde.
Der hohe Wasserverbrauch im alten Friedhof (388 cbm statt 232 cbm 2017) dürfte vor allem auf die extrem trockene und heiße Witterung 2018 zurückzuführen sein. Extrem ist der Anstieg dagegen im neuen Friedhof. Dort stieg 2018 der Verbrauch von durchschnittlich 85 cbm auf 236 cbm, was allein nicht witterungsbedingt erklärbar sein dürfte. Man vermutet, dass trotz der Abstellung bei Winterbeginn 2017 ein Wasserhahn weiter tropfte. Das zeigt wieder einmal, wie stark sich tropfende Wasserhähne auf den Verbrauch auswirken können. Das hat sich bereits mehrmals im häuslichen Bereich gezeigt, als Hauseigentümer wegen ihrer unerklärlich hohen Wasserrechnung bei der Gemeinde reklamiert haben.



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Margetshöchheimer Energiebericht 2018

29.4.19: Frau Scherbaum, die als Architektin im Bauamt für den Hochbau zuständig ist, beschäftigt sich auch intensiv mit dem kommunalen Energieverbrauch. Bereits seit einigen Jahren erstellt sie einen Energiebericht für das jeweilige Jahr, der wertvolle Hinweise auf Energieeinsparungspotentiale gibt. Insgesamt ist die Entwicklung bei den kommunalen Verbrauchsstellen sehr erfreulich. So ging der jährliche Stromverbrauch von 2015 bis 2018 von 327.973 kWh auf 267.777 kWh zurück. Das ist vor allem eine Folge der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED, die heuer abgeschlossen wird. Während im Jahre 2015 die Straßenbeleuchtung noch 42 % des Gesamtstromverbrauchs ausmachte, sind es 2018 nur noch 29 %.
Der Stromverbrauch im Rathaus ist von 29.208 kWh (2015) leicht auf 29.478 kWh (2018) angestiegen, was wohl vor allem an zwei zusätzlichen Arbeitsplätzen und einer längeren Gesamtarbeitszeit liegt. Die Margarethenhalle hat mit 37 % vor dem Rathaus mit 33 % den höchsten Stromverbrauch aller kommunalen Gebäude. Bei der Margarethenhalle hätte man sich wegen des Verzichts auf große Hochzeitsfeiern einen noch stärkeren Rückgang erwartet. Hier ging der Verbrauch von 36.258 kWh (2015) auf 32.294 kWh (2018) zurück.
Auffällig ist der gestiegene Stromverbrauch in den Hochbehältern von 17.964 kWh (2015) auf 24.739 kWh (2018), was wohl vor allem mit der Verkeimung der rechten Kammer (Einsatz von Maschinen, Chlorung und mehrmaliges Leerpumpen) zusammenhängt. Auch im Wasserwerk kam es zu einem deutlichen Anstieg in den Jahren 2017 und 2018, was wohl an längeren Pumpzeiten und dem Einsatz eines Lüfters zur Vermeidung des Kondenswassers liegt: 68.192 kWh (2015), 75.330 kWh (2017) und 73.838 (2018).



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Wie kann die Mobilität der Zukunft aussehen?

16.4.19: Am 9.4.19 luden der Würzburger Oberbürgermeister und Landrat Nuß Vertreter der Stadt und die Bürgermeister der Umlandgemeinden zu einem Vernetzungs- und Informationstreffen ins Würzburger Rathaus ein, bei dem der derzeit amtierende 2. Bürgermeister Peter Etthöfer die Gemeinde Margetshöchheim vertrat. Dabei ging es vor allem um den Würzburger Masterplan zur Gestaltung einer nachhaltigen emissionsarmen Mobilität. Dabei wurden die verschiedensten Ansätze für eine emissionsarme Mobilität diskutiert, von Busspuren über bessere Radwege und Pendlerparkplätze bis hin zu günstigeren ÖPNV-Tickets.
Genau zu diesem Thema hat der Spiegel einen interessanten Beitrag veröffentlicht:
https://www.spiegel.de/auto/aktuell/fahrrad-verkehr-vorschlaege-der-laender-nur-symbolische-massnahmen-a-1261473.html



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So helfen Sie den Bienen

7.4.19: Den Bienen und den Insekten ganz allgemein wollen mittlerweile viele helfen, neuerdings sogar die Staatsregierung. Damit es bei Bürgerinnen und Bürgern nicht nur beim Wollen bleibt, können Sie sich beim Münchner Umweltinstitut Anregungen holen:
http://www.umweltinstitut.org/fileadmin/Mediapool/Downloads/02_Mitmach-Aktionen/52_Bienengarten/Umweltinstitut_Muenchen_Dein_Bienengarten.pdf?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+-+21.03.2019&utm_content=Mailing_7274796



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Gäste willkommen

5.4.19: Der Gemeinde-Bauhof hat in den letzten Tagen zwei Insektenhotels aufgestellt, die aus der Werkstatt der Bauhofmitarbeiterin Ellen Roether stammen. Eines steht am Radweg am Beginn des Flutgrabens, das andere auf der Hochfläche am Flurbereinigungsgedenkstein.



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Insektenhotel




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Vorbildliche Eigeninitiative

4.4.19: In den letzten Wochen haben sich in vielen Orten Mitglieder von Organisationen an der Aktion "putz.munter" des Team Orange beteiligt und erhebliche Mengen Müll gesammelt, die ihre Mitmenschen achtlos und im wahrsten Sinne des Wortes rücksichtslos in die Natur geworfen haben. Besonders erfreulich ist es, wenn Bürgerinnen und Bürger selbst aktiv werden, wie bei uns im Ort etwa Frau Hünig, die vor allem längs der Staatsstraße säckeweise Müll gesammelt hat. Solche Initiativen sind beachtlich.



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Rettet die Bienen - auch auf Gemeindeflächen!

1.4.19: Seit dem erfolgreichen Volksbegehren "Rettet die Bienen" wird der "schwarze Peter" gerne hin- und hergeschoben. So weist die Landwirtschaft mit Vorliebe auf die Verantwortung der Bürger für die Natur in ihren Gärten hin, und die wiederum nehmen oft die Kommunen in die Pflicht. Eigentlich haben ja alle recht. Doch damit kommen wir nicht weiter, wenn wir den sprichwörtlichen "stummen Frühling", in dem kein Vogel mehr zwitschert und keine Biene mehr summt, verhindern wollen. Jeder muss seinen Teil dazu beitragen. Sicher, die Landwirtschaft hat die größten Flächen und mit ihrem Chemieeinsatz den meisten Einfluss auf die Natur. Andererseits müssen wir uns schon die Frage gefallen lassen, ob wir wirklich in unseren Gärten und im Rinnstein vor der Haustüre mit Chemie gegen die sogenannten Unkräuter vorgehen und mit Mährobotern dafür sorgen müssen, dass die Bienen nicht einmal ein Gänseblümchen im Einheitsrasen mehr finden, obwohl es bei uns bestimmt nicht wie in der Landwirtschaft ums wirtschaftliche Auskommen geht.
Sicher, auch die Gemeinde könnte noch mehr für Natur und Umwelt tun, indem sie etwa die Anlagen nur noch zwei- oder dreimal im Jahr mähen lässt und damit den Blühpflanzen eine Chance geben würde. Das würde - auch wenn es auf den ersten Blick schwer nachvollziehbar sein mag - für den Gemeindebauhof mehr Arbeit bedeuten und bei uns ein radikales Umdenken erfordern. Wir müssen uns einfach darüber im Klaren sein, dass auch Löwenzahn oder Brennnesseln Teil einer intakten Natur sind, dass die abgeblühten Pflanzen nicht schnellstens entfernt werden müssen, sondern als Teil des natürlichen Kreislaufs eine wichtige Funktion in der Natur haben. Wir müssen uns auch bewusst werden, dass zum Beispiel die Palmkätzchen in der freien Natur oder auch im Garten in erster Linie im Frühjahr die wichtigste Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten darstellen und im Garten besser aussehen als in der Vase auf dem Wohnzimmertisch. Dass das Umdenken nicht immer leicht fällt, das gilt für uns alle. Zum Umdenken gehört auch das Mitdenken. Wenn Sie Vorschläge für mehr Natur in der Gemeinde und vor allem auch auf Gemeindeflächen haben, dann lassen Sie uns das bitte wissen Kontakt . Wenn wir Vorschläge für mehr Natur auf den eigenen Flächen der Bürgerinnen und Bürger haben, dann unterbreiten wir Ihnen das in den nächsten Tagen.



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Wildbienenhaus made in Marokko

12.3.19: Frau Roether, die im Bauhof der Gemeinde vor allem für die Pflege der Grünanlagen zuständig ist, hat im Gemeindegebiet bereits mehrere Wildbienenhäuser aufgestellt. Inzwischen hat sie sich auf diesem Gebiet weitergebildet. Sie bietet jetzt drei hochwertige professionelle Modelle unter der Firmenbezeichnung ImmA an, von denen zwei demnächst im Gemeindegebiet aufgestellt werden sollen. Informationen und Bestellungen unter wildbienenhaus-imma@gmx.de


 


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Rettet die Bienen - was können wir tun?

22.2.19: Gestern hat der erste runde Tisch getagt, der sich mit der Umsetzung des Volksbegehrens "Rettet die Bienen" befassen soll. Zumindest atmosphärisch hat der Anfang Hoffnung gemacht. Ministerpräsident Söder hat bereits im Vorfeld deutlich gemacht, dass neben den Landwirten auch die Gemeinden und die Kirchen mit ihrem Grundbesitz in der Verantwortung stünden, wenn es um den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ginge. Da können wir ihm uneingeschränkt zustimmen. Gerade bei Grundstücken, bei denen es nicht vor allem um Höchsterträge und Gewinne drehen muss, sollte eine extensive Nutzung, die Bienen und anderen Insekten zugute kommt, ohne weiteres möglich sein. Das gilt natürlich ohne Einschränkung auch für private Flächen.
Auch die Gemeinde Margetshöchheim könnte noch mehr tun, obwohl sie im Verhältnis zu anderen Kommunen schon viel getan hat. Denken wir nur an die Streuobstflächen in der Wasserschutzzone, die ein besonderes Anliegen auch von Bürgermeister Brohm sind. Sie sind ein Edorado für Bienen und andere Insekten. Es gibt übrigens deutliche Anzeichen, dass der Bürgermeister auch in anderen Bereichen noch stärker auf die Umwelt Rücksicht nehmen will. So hat er den Bauhof angewiesen, in Zukunft auf den Gehwegen kein Salz mehr zu streuen, wie es die Gemeindeverordnung schon lange von den Bürgern fordert, die sich allerdings häufig nicht daran halten.
Man kann nur hoffen, dass sich auch mehr private Grundbesitzer dazu aufraffen, in ihren Gärten der Natur mehr Freiraum zu gewähren, etwa mit heimischen Sträuchern oder einem Obstbaum, damit die Insekten wieder mehr Nahrung finden.



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Schlechte Aussichten für die Eisvogelpopulation

19.2.19: Im Spätherbst wurden im Raum Margetshöchheim noch zwei Eisvögel gesehen. Nach den ersten längeren Frostnächten wurde für wenige Tage noch ein einziges Exemplar gesichtet. Seit auch die Altwässer zugefroren waren, dürfte es bei uns überhaupt keinen Eisvogel mehr geben. Da er sich ausschließlich von Kleinfischen bis etwa 10 cm Länge ernährt, findet er dann allenfalls noch im Flutgraben Nahrung, da der kaum zufriert. Der Flutgraben ist allerdings sehr stark zugewuchert, außerdem gibt es dort im Gegensatz zu früheren Zeiten kaum mehr Fische. Da der Eisvogel äußerst scheu ist und der Radweg entlang des Grabens besonders bei schönem Wetter stark frequentiert ist, hat er kaum Chancen im Graben ein Fischchen zu erbeuten. Es ist deshalb anzunehmen, dass das letzte Exemplar in unserer Gemarkung verhungert ist. Nur falls wir Glück haben und im näheren Umfeld einige Eisvögel überlebt haben, könnte es sein, dass sich wieder ein Exemplar zu uns verirrt.
Es wird uns oft berichtet, dass jemand mehrere Eisvögel gesehen habe. Mit ziemlicher Sicherheit handelt es sich um ein und denselben Vogel, der immer wieder aufgescheucht wurde und dann ein Stück weiter im Flutgraben versucht, einen Fisch zu finden. Wenn ein Eisvogel kaum mehr wegfliegt, ist dies übrigens ein schlechtes Zeichen. Er ist dann schon sehr entkräftet und braucht dringend Nahrung. Jede weitere Störung durch Spaziergänger kann dann für ihn das Ende bedeuten.
Umfangreiche Informationen finden Sie hier: Sonderseite: Eisvogel - Vogel des Jahres 2009


 


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Eisvogel




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Totholz lebt

16.2.19: Tod schafft Leben: Totholzbäume sind nicht tot. Im Gegenteil, sie sind voller Leben und schaffen Leben, als Nisthöhlen für Vögel, Fledermäuse und Kleinsäuger, als Lebensraum und vor allem Nahrungsquelle für Insekten, Pilze und Kleinlebewesen. Solche Prachtexemplare finden Sie im Streuobstgebiet in der Wasserschutzzone.



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Dürreschäden

4.12.18: Angesichts der verheerendsten Dürre seit vielen Jahrzehnten sind die Niederschläge der letzten beiden Tage allenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein. Bereits jetzt sind die Schäden in den unterfränkischen Wäldern unübersehbar. Das mussten auch die Bauhofmitarbeiter der Gemeinde feststellen, als sie nach Weihnachtsbäumen für den Rathaushof und die Dekoration in der Margarethenhalle suchten. Die jetzt sichtbaren Schäden bei den Nadelbäumen dürften jedoch lediglich die Spitze des Eisbergs sein. Im Frühjahr wird man dann sehen, wie stark die Laubbäume unter der extremen Dürre gelitten haben. Auch die Landwirtschaft war durch den Mangel an Niederschlägen stark betroffen. Falls es im Winterhalbjahr keine lang anhaltenden Niederschlagsereignisse gibt, werden wir - und nicht nur wir - es auch bei der Wasserversorgung zu spüren bekommen.
Margetshöchheim war im ablaufenden Jahr besonders von der Dürre betroffen. Während im Umkreis wenigstens ab und zu ein Gewitterschauer niederging, gab es bei uns keinen Tropfen.



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Eisvogel im Doppelpack

28.11.18: Im August haben wir berichtet, dass es wider Erwarten im Raum Margetshöchheim doch noch den Eisvogel gibt, obwohl er seit dem Spätwinter nicht mehr gesichtet wurde. Meistens ist er ja in der Brutzeit so beschäftigt, dass man ihn kaum zu Gesicht bekommt und allenfalls sein charakteristisches Pfeifen hört, wenn er im Tiefflug über den Main fliegt. Im Herbst zieht es ihn gewöhnlich an die Gartenteiche, wo er nach Kleinfischchen Ausschau hält, die seine Nahrung sind. Offensichtlich sind heuer auch Jungvögel dabei, da an einem Gartenteich bereits mehrmals zwei Eisvögel gleichzeitig gesehen wurden. Allerdings nur kurze Zeit, da der Futterneid groß ist und der Stärkere den Schwächeren verjagt.
Jetzt im Winter beginnt die kritische Zeit für die Eisvögel, da sie sich ausschließlich von Kleinfischen bis ca. 8 cm Länge ernähren können. Wenn die Gartenteiche und Altwässer zugefroren sind und sich die Fische im Main und im Baggersee aus den Flachwasserbereichen zurückgezogen haben, verbleibt nur noch der Flutgraben am Radweg als Nahrungsbiotop. Dort gibt es allerdings kaum mehr Fische, und die Störungen durch Fußgänger und Radfahrer sind für den scheuen Vogel enorm.
Fotos und weitere Informationen finden Sie hier: Sonderseite: Eisvogel - Vogel des Jahres 2009



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Nicht alles glänzt: zwei Seiten einer Medaille

19.11.18: Nicht alles, was glänzt und auf den ersten Blick toll aussieht, muss auch der Stein der Weisen sein. Das gilt auch, wenn es um den Schutz der Umwelt und unserer Lebensgrundlagen geht. So hat auch die Elektromobilität ihre Schattenseiten, selbst wenn man den Strom nicht aus Atom- oder Kohlekraftwerken bezieht. Wir müssen immer bedenken, welche Nebenwirkungen unser Handeln und Wirtschaften hat und wie die Energiebilanz unter dem Strich aussieht. Auf den Energiesektor bezogen ist die umweltfreundlichste Energie immer noch die, die vermieden worden ist. Es gibt auf unsrer Erde wohl keine Lösungen, die auf ewige Zeiten unsere Probleme lösen. Selbst die Sonnenenergie ist endlich, zumindest, wenn uns die Rohstoffe ausgehen, die wir für die Nutzung der Sonnenenergie benötigen.
Wir können Ihnen deshalb nur empfehlen, den folgenden ZDF-Film anzusehen:
https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-der-wahre-preis-der-elektroautos-100.html



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Was ist das LSG wert?

17.11.18: In der Gemeinderatssitzung am 13.11.18 ging es um einige Änderungen des Flächennutzungsplans und dabei vor allem um die Ausweisung des Gebiets südlich des Sportplatzes als Sondergebiet für Sport und Freizeit, für das auch ein Bebauungsplanentwurf vorlag. Diesem Vorhaben stand das Landschaftsschutzgebiet (LSG) „Mainufer und Volkenberg“ im Wege, das vor einigen Jahrzehnten (damals noch von der Regierung von Unterfranken) ausgewiesen worden war und von Zell bis in den Landkreis Main-Spessart reicht. Nun ist es unstrittig, dass im fraglichen LSG seit Jahrzehnten u.a. der Sportplatz und zwei Häuser und neuerdings auch der Grillplatz liegen. Die Gemeinde will deswegen eine Rücknahme dieses Landschaftsschutzgebietes auf den tatsächlich schützenswerten Bereich bei der Unteren Naturschutzbehörde beantragen und das LSG „neu ordnen“. Das klingt ja auf den ersten Blick noch ganz akzeptabel. Tatsächlich will die Gemeinde jedoch im Gemarkungsbereich nur noch den Abschnitt ab dem nördlichen Ortsende erhalten, der Rest soll gestrichen werden. Dagegen hat sich die MM-Fraktion gewehrt und gefordert, im fraglichen Bereich wenigstens einen zumindest 10 m breiten Uferstreifen im LSG zu erhalten, der – teilweise auwaldähnlich – dem LSG-Namen „Mainufer und Volkenberg“ wenigstens etwas gerecht wird. Der MM geht es also um die Erhaltung des rechtlichen Schutzes für einen typischen Mainuferstreifen. Der Herausnahme der restlichen Fläche bis hinauf zur Staatsstraße, nur die wird für das angestrebte Sondergebiet benötigt, hätte die MM zugestimmt, nicht aber einer Verhackstückung des Schutzgebiets durch die Herausnahme eines ganzen langen Uferstreifens.
Der Vollständigkeit halber muss noch angefügt werden, dass der ursprüngliche Zweck, nämlich Raum ein zweites Fußballfeld zu schaffen, wohl längst nicht mehr realistisch ist. Es geht hier allenfalls darum, die Tennisplätze hierhin zu verlagern, was auch die MM für sinnvoll gehalten hat. Tatsächlich dürfte der Zeitpunkt einer solchen Verlagerung in den Sternen stehen, was nicht am LSG und schon gar nicht an der MM, sondern an den dortigen Besitzverhältnissen liegt.

Die Gemeinderatssitzung dürfte übrigens mit Abstand die längste seit Jahren gewesen sein, sie endete 20 Minuten vor Mitternacht. Das lag nicht zuletzt daran, dass die dreißigseitige Stellungnahme der Träger öffentlicher Belange erst einen Tag vorher in digitaler Form den Gemeinderäten vorlag, so dass ein ausführliches Studium der Unterlagen und erst recht eine Behandlung in der Fraktionssitzung nahezu unmöglich war. Deshalb bestand die MM darauf, dass die Stellungnahmen der diversen Ämter vor einer Abstimmung verlesen wurden und auch diskutiert werden konnten.



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So gefährlich ist Glyphosat für Bienen

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“ (Zitat Albert Einstein, 1949).
Dass es immer weniger Bienen und andere Insekten gibt, ist mittlerweile keine Vermutung mehr, sondern Realität. Inzwischen gilt dies auch für die bienenschädigende Wirkung des Ackergiftes Glyphosat. Das belegen neue Gutachten:
https://www.change.org/p/bundeslandwirtschaftsministerin-kl%C3%B6ckner-bienensterben-glyphosat-schadet-bienen-jetzt-muss-das-herbizid-erst-recht-vom-acker



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Rund 50.000 Unterschriften gegen Flächenfraß

10.3.18: Der Bund Naturschutz in Bayern gehört einem Bündnis gegen den Flächenfraß und die Zubetonierung der Landschaft an, das rund 50.000 Unterschriften für ein Volksbegehren gesammelt und dem Innenministerium in München übergeben hat. Damit ist der erste Schritt zum Volksbegehren geschafft. Über das weitere Vorgehen finden Sie hier Informationen:
https://www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen/50000-unterschriften-fuer-volksbegehren-zum-flaechenschutz.html?no_cache=1&cHash=4eb59c57ca40c3ceae86cae74ff088b4



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BN gegen Flächenfraß

2.3.18: In Bayern haben wir seit geraumer Zeit einen Heimatminister, der diesen Posten wohl eher als Sprungbrett zur Ministerpräsidentenrally an Amtsinhaber Seehofer vorbei nutzte. Wer sich für massiven Flächenfraß stark macht, gegen einen weiteren Naturpark Stimmung macht und auch sonst herzlich wenig Engagement für Umwelt und Natur zeigt, der sollte nicht als Bewahrer der Heimat hausieren gehen. Heimatschutz sieht anders aus!
https://www.bund-naturschutz.de/flaechenschutz.html und
https://www.bund-naturschutz.de/index.php?id=20530




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Photovoltaikanlage auf dem Brunnenhaus in Betrieb

29.1.18: Bereits am 10.12. 17 berichteten wir, dass auf dem Brunnenhaus der Wasserversorgung eine Photovoltaikanlage installiert wurde. Solarstrom für das Pumpenhaus
Die Anlage ist in den letzten Tagen nun endgültig in Betrieb gegangen. Betreiber ist die Gemeinde. Die Kosten sollen sich in 10 Jahren amortisiert haben.



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Pumpenstrom von der Sonne




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Schlechte Karten für Umwelt und Klima

Mittlerweile dürfte für jeden klar sein, dass der Klimawandel keine Vision ist, die vielleicht irgendwann einmal eintreten könnte. Er ist längst bei uns angekommen, weltweit. Um so bestürzender ist es, dass sich CDU, CSU und SPD sang- und klanglos vom Kampf gegen die fatalen Folgen des Klimawandels verabschiedet haben:
http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/groko-sondiererinnen-kippen-klimaziel-2020.html



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Schleiereule wieder vor Ort

27.12.17: Bis vor etwa 20 Jahren brüteten im Margetshöchheimer Kirchturm noch regelmäßig Schleiereulen und Turmfalken. Seitdem wurden im Ort allerdings keine Brutpaare mehr nachgewiesen. Darüber hatten wir bereits vor einigen Jahren berichtet: endlich wieder da ... und Etthöfer und von Hinten beim Bau des Brutkastens .
Vor zwei Jahren und auch heuer hielt sich zwar wieder eine Schleiereule in Margetshöchheimer Scheunen auf, allerdings ohne zu brüten. Die Anwesenheit der Eulen erkennt man leicht an den verkleckerten Scheunenböden unter ihren Sitzgelegenheiten und vor allem an Gewöllen, wie man die Speiballen mit den unverdaulichen Überresten ihrer Beutetiere (meist Mäuse) nennt. Schleiereulen waren bei den Landwirten früher sehr geschätzt, weil sie die Mäusepopulation klein hielten. Deshalb hatte früher fast jede Scheune im Giebel ein Einflugloch für die Eulen Eulenloch .
Nähere Informationen über die Schleiereule finden Sie hier: http://biosphaerenreservat-rhoen.de/schleiereule


 


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Eulenloch




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Jedes Jahr eine Zitterpartie

24.12.17: Der Eisvogel zählt zweifellos zu den schönsten heimischen Vogelarten. Dass er immer noch im Raum Margetshöchheim heimisch ist, grenzt nahezu an ein Wunder. Seit die Baggerseen vor Jahrzehnten zu einem Naherholungsgebiet umgewandelt worden waren, hat er hier allerdings keine Brutmöglichkeit mehr und musste in eine Gemarkung in der Nähe "umziehen". Im Sommer sieht man ihn zwar kaum, für Kenner ist sein Ruf allerdings nicht zu überhören, wenn er flach über die Wasserfläche des Mains fliegt oder in den Altwässern auf Fischfang geht.
In harten Wintern hat er allerdings kaum Überlebenschancen, wenn die Altwässer des Mains, der Baggersee und die Gartenteiche zugefroren sind. Das einzige Nahrungsbiotop ist dann der Flutgraben zwischen Margetshöchheim und Erlabrunn. Deswegen hat sich der Margetshöchheimer Bund Naturschutz seit Jahrzehnten besonders für den Eisvogel eingesetzt. In einem Beitrag auf unserer Website haben wir uns 2010, als der Eisvogel Vogel des Jahres war, intensiv mit der Geschichte des Eisvogels in und um Margetshöchheim beschäftigt: Eisvogel: Vogel des Jahres 2010 .
Obwohl wir in diesem Winter bislang kaum Frostnächte hatten, war der Eisvogel kaum mehr zu sehen, was uns beunruhigt hat. Denn normalerweise stattet er im Herbst bis zum Frost im Winter bei der Suche nach maximal 8 - 9 cm langen Kleinfischen, die seine Nahrung sind, Gartenteichen regelmäßig Besuche ab. Heuer war er allerdings in den letzten Monaten nicht mehr zu sehen, so dass wir schon das Schlimmste befürchteten. Vor zwei Tagen tauchte allerdings eines dieser Prachtexemplare überraschend an einem der Gartenteiche im Etthöfergrundstück auf. Problematisch ist, dass der Flutgraben derzeit weitgehend mit Wasserpflanzen zugewachsen ist, so dass der Eisvogel kaum mehr Kleinfische finden kann. Es ist jedesmal eine Zitterpartie, ob der Eisvogel den Winter überlebt.
Auf den folgenden Fotos ist ein Eisvogel zu sehen, der über einem Gartenteich einem Weibchen einen Fisch anbietet, das übliche Ritual vor der Paarung Bestechung . Das zweite Foto zeigt einen Salontiger, der sich (erfolglos) an einen Eisvogel anschleicht da macht sich jemand Hoffnungen . Was man nicht sehen kann: Der Eisvogel ließ den Kater mehrmals relativ nahe an seinen Hochsitz herankommen, um dann immer im letzten Moment auf den gegenüberliegenden Ast zu fliegen. So lange, bis der Kater frustriert das Handtuch warf.



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Bestechung


Eisvogelmännchen bietet Weibchen einen Fisch an 



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da macht sich jemand Hoffnungen




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Solarstrom für das Pumpenhaus

10.12.17: Vor kurzem wurden auf das Pumpenhaus in der Wasserschutzzone Solarmodule montiert, um die Pumpen der Wasserversorgung in Zukunft mit Solarstrom zu betreiben Pumpenstrom von der Sonne . Photovoltaikanlagen rechnen sich nämlich nur noch, wenn ein Großteil des Solarstroms gleich an Ort und Stelle verbraucht wird. Die Pumpen im Wasserhaus im Sandflurgebiet fördern das Wasser aus den beiden Brunnen und fördern es durch das Ortsnetz in die beiden Hochbehälter an der Oberen Steigstraße. Um den Solarstrom optimal nutzen zu können, müssen die Hochbehälter vorrangig bei Tageslicht gefüllt werden. Trotzdem müssen die Pumpen auch nachts (mit zugekauftem Strom) betrieben werden, da die Hochbehälter als Löschwasserreserve möglichst immer gefüllt sein müssen. Außerdem sind die Hochbehälter für den nötigen Wasserdruck vonnöten, damit in den höher liegenden Baugebieten immer genügend Wasserdruck gewährleistet ist. Sonst tropft dort das Wasser nur aus der Wasserleitung.



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Pumpenstrom von der Sonne




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Richtungweisende energetische Schulsanierung

7.8.17: Da derzeit die Sanierung (auch die energetische) der Margetshöchheimer Verbandsschule geplant und diskutiert wird, sollte man den Blick ruhig einmal über den Tellerrand auf die Sanierung der Veitshöchheimer Mittelschule richten. Die dortige Schule, die in einem ähnlichen Zeitraum entstanden ist, wird derzeit höchst innovativ saniert, weshalb die energetische Sanierung auch hoch bezuschusst wird. Die vom Veitshöchheimer Architekturbüro Keß und König betreute energetische Sanierung geht völlig neue Wege und nutzt die kostenlose Wärme einer vorgebauten Glasfassade.
Das Veitshöchheimer Architekturbüro hatte sich übrigens auch für die Sanierung der Margetshöchheimer Schule und des Rathauses interessiert. Es wundert uns, dass man sich mit diesem Angebot in Margetshöchheim nicht weiter befasst hat. Das Veitshöchheimer Fassadensystem hätte man sicher auch in der Margetshöchheimer Schule einsetzen können. Im Rathaus hätte man es wegen der Lage im Altort wohl nur im Aufzugsbereich verwenden können, wo mittags und nachmittags im Glaskasten des Aufzugs einiges an Wärme für das Rathaus zu nutzen wäre.
Dieter Gürz, der frühere Verwaltungsleiter der Gemeinde Veitshöchheim, informiert in seinem Veitshöchheim-Blog ausführlich und anschaulich über die Schulsanierung in Veitshöchheim:
http://www.veitshoechheim-blog.de/2016/05/gemeinde-veitshochheim-saniert-hochst-innovativ-und-zukunftsweisend-ba-2-der-eichendorffschule-energetisch-und-installiert-ein-block



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Margetshöchheimer Wald: ökologisch wertvoll

18.7.17: Die Gemeinde hatte den Umweltausschuss und die Bevölkerung zu einer Waldbegehung mit Revierförster Fricker eingeladen. Leider hielt sich die Beteiligung aus den Reihen des Gemeinderats und der Bevölkerung in engen Grenzen. Fricker verdeutlichte nicht nur die vielfältige Vernetzung im Lebensraum Wald sehr anschaulich, er erläuterte auch, warum gerade der Margetshöchheimer Wald so wertvoll ist. Wegen der Mittelwaldbewirtschaftung der früheren Jahrhunderte konnten sich die Eichen bei uns gut halten. Da dünnere Bäume meist für Brennholz von den Holzechtlern geschlagen wurden, konnten sich die frei stehenden Eichen, die als Bauholz dienen sollten, gut entwickeln, was natürlich allen wärmeliebenden Arten, z. B. auch den Schmetterlingen zugutekam. Der Margetshöchheimer Wald ist auch reich an seltenen Baumarten. So gibt es weit und breit kaum einen Wald mit so vielen Speierlingen.
Förster Fricker wies darauf hin, dass es derzeit Mittel von der Unteren Naturschutzbehörde gebe, wenn man wertvolle Bäume nicht fälle. Es sei auch sinnvoll, in Teilen des Waldes den Holzeinschlag zurückzufahren, um die ökologische Funktion des Waldes noch zu verbessern. Dafür bekomme die Gemeinde Punkte auf ihr Ökokonto, wenn es gelte, Eingriffe auszugleichen.
Weitere Informationen finden Sie in den Folien für die Gemeinderatssitzung am 19.7.17:
foliennaturschutzimgemeindewald.pdf [760 KB]



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Da fühlt sich jemand im Naturgarten wohl

Naturgärten sind nicht nur der ideale Lebensraum für Pflanzen und Tiere, sie bieten auch für den Menschen eine Fülle von Überraschungen. So hielt sich ein Hirschkäferweibchen tagelang in einem Naturgarten auf.



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Hirschkäfer




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Hummeln, Bienen & Co

2.6.17: Wir haben gestern über den Zwangsumzug eines Hummelnestes berichtet, das unter dem Vordach des Rathaushintereingangs entdeckt wurde. Da mancher diese Aktion vielleicht für übertrieben hält, wollen wir hier kurz erklären, warum viele Insekten nicht nur für die Natur, sondern auch für uns Menschen eminent wichtig sind und warum Hummeln, Wespen und Hornissen heutzutage unter Naturschutz stehen.
Dass Bienen uns nicht nur Honig liefern, sondern auch für die Bestäubung der Blüten und damit für eine reiche Obsternte wichtig sind, dürfte bekannt sein. Seit einigen Jahren fällt auf, dass die Obstbäume im Frühjahr zwar reichlich blühen, dass in der Blütezeit jedoch immer weniger Bienen unterwegs sind, so dass sich die Obsternte im Herbst in Grenzen hält.
Der teils massive Rückgang der Bienenpopulation hat verschiedene Gründe. Neben verschiedenen Bienenseuchen ist vor allem der massive Einsatz von Pestiziden in Landwirtschaft und Gärten die Ursache für das Massensterben von Bienen. Neuerdings versuchen Chemiemultis sogar auf gerichtlichem Wege, den Einsatz ihrer für Bienen tödlichen Präparate zu erzwingen:
http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/europas-chemieriesen-klagen-gegen-bienengift-verbote.html
In diesem Frühjahr beklagen übrigens viele Imker, dass der Honigertrag ihrer Völker rasant zurückgegangen ist. Das liegt vor allem daran, dass in der Landwirtschaft immer weniger Blütenpflanzen wie Raps angebaut werden. Es ist schon paradox, dass der Honigertrag von Imkern, die ihre Bienenvölker in Städten aufgestellt haben, größer ist als in ländlichen Gebieten.
Dass unsere Obstbäume trotz aller Probleme immer noch einigermaßen bestäubt werden, liegt vor allem an den Hummeln, die im Gegensatz zu den Bienen auch noch bei niedrigen Temperaturen und bei schlechterem Wetter die Blütenpflanzen anfliegen.



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Die Hoffnung stirbt zueltzt

2.1.17: Es ist schon einige Jahre her, dass eine Schleiereule im Kirchturm brütete. Lange Zeit gab es in Margetshöchheim kein Lebenszeichen mehr von ihr, bis sie im letzten Winter wieder in einer Scheune neben dem Rathaus gesichtet wurde. Gebrütet hat sie allerdings im Sommer weder dort noch im Kirchturm. Es macht etwas Hoffnung, dass es in eben dieser Scheune wieder untrügliche Hinweise darauf gibt, dass sich dort seit einigen Tagen wieder eine Schleiereule aufhält.


 


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Vorsicht Biber!

16.11.16: In den letzten Jahren haben die Biber zwischen Margetshöchheim und Erlabrunn immer häufiger zugeschlagen und teilweise auch mächtige Bäume gefällt. Sie haben dabei weniger am Holz Interesse als an den Blättern und der frischen Rinde, um so ihren Mittagstisch zu decken.
In Bereichen, die stark von Spaziergängern frequentiert sind, kann das durchaus gefährlich sein. Wir haben auf diese Gefährdung bereits mehrmals hingewiesen und davor gewarnt, im ufernahen Bereich zwischen Margetshöchheim und Erlabrunn einen zusätzlichen Fußweg anzulegen.
Auch momentan sind wieder etliche Bäume angenagt, die wohl in Kürze flach liegen werden Aktive Biber . Die Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamts, aber auch des Margetshöchheimer Bauhofs fällen häufig angenagte Bäume umgehend und entfernen sie. Das ist sicher gut gemeint, aber wohl eher kontraproduktiv, da die Biber die Bäume fällen, um an ihre Nahrung zu kommen. Wenn diese Bäume jedoch umgehend entfernt werden, suchen sich die Biber einen neuen Baum, und das Ganze beginnt wieder von vorne.



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Aktive Biber


am Spielplatz 



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zwischen Main und Flutgraben




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auch große Bäume müssen dran glauben




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Auch Fachleute warnen vor Eingriff ins Biotop

7.11.16: Gestern brachten wir Ihnen mit einigen Fotos die Bedeutung des auwaldähnlichen Biotops zwischen Main und Flutgraben nahe (Ein Biotop mit Charakter ). Hartwig Ehrlicher, ein Margetshöchheimer Bürger und lange Jahre als Naturschutzfachmann in der Höheren Naturschutzbehörde bei der Regierung von Unterfranken tätig, unterstützt die Bemühungen, das Biotop vor Eingriffen zu schützen. Er hat sich deshalb mit einem Schreiben an Bürgermeister Brohm und den Gemeinderat gewandt:
mainweg1.pdf [425 KB]
mainweg2.pdf [360 KB]



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Ein Biotop mit Charakter

6.11.16: Da die Gefahr momentan sehr groß ist, dass die Gemeinde einen Fußweg im Bereich zwischen Main und Flutgraben anlegt, wollen wir mit einigen Fotos auf den hohen Wert dieses Biotops hinweisen.



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da war der Biber aktiv 



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hier auch 



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Maßarbeit 



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Altwässer - Ausgleich für den Mainausbau 



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Schilfzonen - Brutgebiet für geschützte Sänger 



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Biberburg 



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Bienenragwurz - eine seltene Orchidee


auch das gibt´s in Margetshöchheim 



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Land unter auch in Margetshöchheim?

5.6.: Wenn man die katastrophalen Auswirkungen der Unwetter in Niederbayern gesehen hat, mag sich so mancher fragen, ob das auch bei uns in Margetshöchheim möglich sein könnte. Ganz ausgeschlossen ist das sicher nicht, zumal nicht nur Gemeinden an einem Bach oder Fluss gefährdet sind. Kritisch kann es auch am Fuße eines Hangs werden, was ja beides auf Margetshöchheim zutrifft.
Früher kam es gar nicht so selten vor, dass das schlammige Wasser die Steigstraße herunterschoss und Schlamm und Geröll sich über die Pointstraße und andere Straßen ergossen. Begünstigt wurde dies durch den Umstand, dass damals die Hänge weder bewaldet noch verbuscht waren, so dass das Niederschlagswasser kaum zurückgehalten wurde.
Im Zuge der Flurbereinigung war geplant, quer durch den Hang oberhalb des Ortes einen Graben bis zum Ickelsgraben anzulegen, um den Ort vor Überflutungen zu schützen. Der Graben hätte etwa am Aussiedlerhof Oppmann begonnen und wäre weiter am Hang durch die Flurlagen Steinmauer und Häslach über Zeilweg, Buchert und Mehle bis zum Ickelsgraben verlaufen. Da neben dem Graben auch ein Weg geplant war, hätte dies besonders in den Hanglagen enorme Eingriffe in Natur und Landschaft bedeutet. Deshalb wehrten sich der Bund Naturschutz, die Naturschutzbehörde und auch die MM vehement gegen diese Planung.
Schließlich gab die Flurbereinigungsbehörde nach und legte in der Flur vom Wald bis zur Steig sog. Regenrückhaltebecken an. Der Graben selbst begann dadurch erst im Zeilwegbereich.
Die Regenrückhaltebecken haben sich bislang sehr gut bewährt und den Ort vor Niederschlagswasser vom Hang bewahrt. Der (Rest-)Graben selbst war bisher selbst bei Starkniederschlägen immer trocken. Das Wasser wurde durch die Rückhaltebecken und den starken Bewuchs in den Hanglagen zurückgehalten.
Trotzdem sind solche baulichen Maßnahmen keine Garantie dafür, dass bei extremen Unwettern nicht doch einmal Wasser bis in die Bebauung gelangen kann.



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endlich wieder da ...

31.1.: Jahrelang brütete im Kirchturm neben einem Turmfalkenpärchen und einer Stockente auch eine Schleiereule. Seit etlichen Jahren wartete man jedoch vergeblich auf den seltenen Gast. Den letzten Brutversuch brach damals eine Schleiereule ab, nachdem um die frisch geschlüpften Entenküken besorgte Tierfreunde immer wieder im Kirchturm nachsahen, ob die jungen Enten bereits flügge sind, um sie zum Main zu bringen. Die Küken segeln nämlich kurz nach dem Schlüpfen vom Kirchturm herab, was ganz normal ist, aber ab und zu einige nicht überleben. Es wäre wohl besser gewesen, hier nicht einzugreifen.

Nun besteht Hoffnung, dass wieder Schleiereulen bei uns heimisch werden. Entweder im Kirchturm oder in der Scheune des Etthöferhofs, in der vor vielen Jahren Peter Etthöfer und Gerhard von Hinten einen Eulenbrutkasten errichtet haben.
Seit einigen Wochen hält sich nämlich wieder eine Schleiereule in der Etthöferschen Scheune auf. Es gibt also Anlass zu Hoffnung.



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Etthöfer und von Hinten beim Bau des Brutkastens




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Rücksicht auf die Natur

20.6.: Vor wenigen Tagen konnte man in der Main-Post einen großen Bericht über die Familie Krapf lesen, die sich seit vielen Jahren sehr engagiert für den Schutz der Schwalben einsetzen, die an ihrem Haus brüten. Es ist erfreulich, dass auch weitere Margetshöchheimer die Unannehmlichkeiten auf sich nehmen, die mit den Schwalbennestern an der Hauswand verbunden sind.
In diesem Zusammenhang muss man allerdings auch daran erinnern, dass auch die öffentliche Hand verpflichtet ist, die Schwalben und ihre Nester zu schützen. Das musste vor mehr als 20 Jahren auch die Gemeinde Margetshöchheim erfahren, als sie den Steg sanieren und mit einem neuen Anstrich versehen wollte. Unter dem Steg brüten nämlich jedes Jahr viele Mehlschwalben. Als die beauftragte Firma damit begann, den Unterbau samt Schwalbennestern sandzustrahlen, wurden die Arbeiten nach der Intervention eines Naturschutzverbandes auf Anweisung der Behörden bis zum Ende der Brutzeit eingestellt. abgestrahlt
Im Margetshöchheimer Gemeinderat stieß das bei etlichen Ratsmitgliedern auf wenig Verständnis. Naturschutz war damals auch in Margetshöchheim für manche noch ein Fremdwort.



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abgestrahlt




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Nashörner in Marokko?

Vor kurzem gelang uns in einem Margetshöchheimer Garten der folgende Schnappschuss.



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Nashornkäfer




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Diese Unterschiede sollte man kennen

Vor gut 30 bis 35 Jahren, als der Naturschutz noch in den Kinderschuhen steckte, war der Begriff "Naturschützer" für viele noch ein Schimpfwort oder zumindest ein Feindbild, nicht nur in Margetshöchheim. Egal, ob es um das Verbot von Heckenrodungen oder um den Appell, weniger zu düngen, ging, immer waren es die "Naturschützer", die einem das Leben schwer machten und angeblich alles reglementieren wollten. Dabei warf man gerne alle in einen Topf, den behördlichen Naturschutz, die Naturschutzverbände und oft auch die Partei der "Grünen".

Da auch heute manch einer noch immer nicht die Unterschiede kennt, wollen wir hier kurz den Sachverhalt erläutern.
An der Spitze des behördlichen Naturschutzes steht in Bayern das Umweltministerium in München. Bayern leistete sich zwar als erstes Bundesland einen Umweltminister, zu sagen hatte der allerdings nicht allzu viel. Bekannt wurde das Ministerium allerdings bundesweit, als Minister Dick nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl verstrahltes Molkepulver löffelte, um dessen Unbedenklichkeit zu demonstrieren.

Unter dem Ministerium sind die Naturschutzreferate in den 7 Bezirksregierungen ("höhere Naturschutzbehörde") angesiedelt. Die eigentliche praktische Naturschutzarbeit unterliegt jedoch den "unteren Naturschutzbehörden" in den Landratsämtern, etwa die Ahndung von Heckenrodungen, die Stellungnahme zu geplanten Eingriffen in die Natur usw.. Diese 3 Ebenen üben hoheitliche Gewalt aus und sonst niemand.

Die Naturschutzverbände (wie etwa der Bund Naturschutz) dagegen sind private Einrichtungen, die weder etwas anordnen noch durchsetzen können. Sie werden allenfalls bei größeren Vorhaben angehört und können Vergehen gegen Natur und Umfeld lediglich anzeigen wie jeder Privatmann auch.

Und die "Grünen", die anfangs immer gern als Sammelbegriff für alles, was mit Natur und Umwelt zu tun hatte, herhalten mussten, sind eine Partei, die weder dem behördlichen noch dem privaten Naturschutz zugeordnet werden kann.

Zu guter Letzt sind dann noch die sog. Naturschutzwächter zu nennen, die vom Landratsamt eingesetzt werden und ehrenamtlich tätig sind. Sie haben in erster Linie Kontrollfunktion und sollen vorrangig informieren. In gewissem Umfang haben sie jedoch auch hoheitliche Funktionen, wenn sie Vergehen gegen die Naturschutzgesetzgebung feststellen. Der für Margetshöchheim zuständige Naturschutzwächter ist auch für weitere Orte wie Zell, Leinach und Erlabrunn zuständig.
Da er in Margetshöchheim noch weitgehend unbekannt ist - offensichtlich auch bei der Gemeindeverwaltung -, hat die MM bereits vor einiger Zeit vorgeschlagen, ihn einmal zu einer Gemeinderatssitzung einzuladen. Sinnvoll wäre auch eine gemeinsame Begehung der Flur mit dem Umweltausschuss des Gemeinderats.



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Eine Sensation

Seit wenigen Jahren gibt es im Landkreis Würzburg ein Brutpaar des äußerst seltenen Wiedehopfs, was einer kleinen Sensation gleichkommt. Nun ist es Guntram Härth gelungen, einen Wiedehopf zu fotografieren.



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Wiedehopf




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Lebensraum Naturgarten

Ein Naturgarten mit Trocken- und Feuchtstandorten ist ein interessanter Lebensraum für viele Tiere.

Mit wenig Aufwand kann man im Garten ideale Lebensräume für Wildtiere schaffen. So reichen einige Lesesteine oder etwas Totholz (z.B. ein Wurzelstock), um ein Rückzugsgebiet für Eidechsen und Ringelnattern zu schaffen. Diese Schlangen sind übrigens völlig ungefährlich und recht gut durch den weißen Fleck auf dem Kopf zu erkennen.



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Ringelnatter bei der Siesta im Gartenteich 



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Eidechse im Totholzlebensraum 



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Da kriegt jemand den Rachen nicht voll

Fast 2 Stunden brauchte eine Ringelnatter in einem Gartenteich, bis sie einen Frosch mittlerer Größe endlich hinuntergewürgt hatte. Nicht nur Frösche, selbst Fische sind Leckerbissen für die Ringelnatter.



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Ein seltener Gast


Hirschkäfer 



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Sonderseite: Eisvogel - Vogel des Jahres 2009

Hier kommen Sie zu Eisvogel: Vogel des Jahres mit interessanten Informationen über den sehr seltenen Vogel, der auch bei uns zu Hause ist.


 


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