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Umwelttipps

Volksbegehren: Rettet die Bienen (Termine)

18.1.19:
Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen
1 Million Stimmen für die Artenvielfalt sind nötig!

Jede Unterschrift zählt! Sie können JETZT die Gesetzgebung direkt beeinflussen!
Die Situation ist deprimierend: Mehr als ein Drittel der Ackerwildkräuter ist gefährdet.
Der Bestand der Insekten ist rapide gesunken! Bienen finden immer weniger Blüten.
Entsprechend schlecht ist es um die Feldvögel bestellt.
Sie können aktiv dazu beitragen, die Gesetze für Bienen und Wildbienen, für Schmetterlinge und ökologische Landwirtschaft zu verbessern!


Stimmen Sie für ein neues Naturschutzgesetz – eine Lebensversicherung für die Artenvielfalt
Tragen Sie sich ein
- für mindestens 20% Ökolandwirtschaft bis 2025
- für Vorgaben gegen Lichtverschmutzung
- für Gewässerrandstreifen
- für 13 % Biotopverbund zur Vernetzung von Lebensräumen
- für den Erhalt von Kleinstrukturen in der Agrarlandschaft, wie Hecken, Feldraine und Kleingewässer
- für ein Pestizidverbot in geschützten Biotopen und Schutzgebieten
- für regelmäßige Statusberichte zur biologischen Vielfalt
- für Naturschutz in den Lehrplänen für Land- und Forstwirte
- gegen den Umbruch von Dauergrünland
- für den Schutz von Wiesen und Weiden für mehr Lebensraum für Insekten und Vögel

Die ÖDP hat das Volksbegehren auf den Weg gebracht, jetzt wird es von einem breiten Aktionsbündnis unterstützt, von Umweltverbänden wie BUND Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz, von SPD und Grünen, von Imkervereinigungen und Biobauern.

Notieren Sie sich Ihren Termin im Rathaus
und vergessen Sie Ihren Personalausweis nicht.

Motivieren Sie Familie, Freunde und Nachbarn zu unterschreiben!

Do. 31. Januar 2019 bis einschließlich Mittwoch 13. Februar 2019

Margetshöchheim Rathaus:

Do. 31. Januar 8.00 – 18.00 Uhr

Fr. 1. Februar 8.00 – 12.00 Uhr

Mo. 4. Februar, 8.00 – 17.00 Uhr

Di. 5. Februar 8.00 – 17.00 Uhr,

Mi. 6. Februar 8.00 – 16.30 Uhr,

Donnerstag, 7. Februar 8.00 – 20.00 Uhr !!!

Freitag, 8. Februar 8.00 – 12.00 Uhr

Samstag, 9. Februar 10.00 - 13.00 Uhr !!!

Mo. 11. Februar 8.00 – 17.00 Uhr

Di. 12. Februar 8.00 – 17.00 Uhr,

Mittwoch 13. Februar 8.00 – 16.30 Uhr, !!! letzter Termin!


Für Bürger aus Erlabrunn:

In Erlabrunn: Dienstag, 5.Februar 14.00 – 20.00 Uhr !!!

Dienstag, 12.Februar 14.00 – 18.00 Uhr



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Volksbegehren "Rettet die Bienen"

6.1.19: Nutzen Sie die Chance! Viele Menschen würden eigentlich gerne etwas für die Umwelt tun. Oft wissen sie aber nicht, wie sie sich engagieren können. Das Volksbegehren "Rettet die Bienen" bietet allen, sich für unsere Umwelt und Nachhaltigkeit einzusetzen. Damit das Volksbegehren überhaupt eine Chance hat, müssen sich in Bayern 1 Million wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger in den jeweiligen Rathäusern in die Unterstützerlisten eintragen.
Wir werden Sie noch detailliert informieren.

Hier wichtige inhaltliche Punkte, für die es sich zu kämpfen lohnt:

· mind. 20 % Ökolandwirtschaft bis 2025, 30% bis 2030

· Naturschutz in Lehrpläne integrieren

· Kein Umbruch von Dauergrünland

· Kleinstrukturen in der Agrarlandschaft besser erhalten

· regelmäßige Statusberichte zur biologischen Vielfalt

· Vorgaben gegen Lichtverschmutzung

· Gewässerrandstreifen

· 13 % Biotopverbund

· Pestizidverbot in geschützten Biotopen und Schutzgebieten



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Dürreschäden

4.12.18: Angesichts der verheerendsten Dürre seit vielen Jahrzehnten sind die Niederschläge der letzten beiden Tage allenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein. Bereits jetzt sind die Schäden in den unterfränkischen Wäldern unübersehbar. Das mussten auch die Bauhofmitarbeiter der Gemeinde feststellen, als sie nach Weihnachtsbäumen für den Rathaushof und die Dekoration in der Margarethenhalle suchten. Die jetzt sichtbaren Schäden bei den Nadelbäumen dürften jedoch lediglich die Spitze des Eisbergs sein. Im Frühjahr wird man dann sehen, wie stark die Laubbäume unter der extremen Dürre gelitten haben. Auch die Landwirtschaft war durch den Mangel an Niederschlägen stark betroffen. Falls es im Winterhalbjahr keine lang anhaltenden Niederschlagsereignisse gibt, werden wir - und nicht nur wir - es auch bei der Wasserversorgung zu spüren bekommen.
Margetshöchheim war im ablaufenden Jahr besonders von der Dürre betroffen. Während im Umkreis wenigstens ab und zu ein Gewitterschauer niederging, gab es bei uns keinen Tropfen.



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Eisvogel im Doppelpack

28.11.18: Im August haben wir berichtet, dass es wider Erwarten im Raum Margetshöchheim doch noch den Eisvogel gibt, obwohl er seit dem Spätwinter nicht mehr gesichtet wurde. Meistens ist er ja in der Brutzeit so beschäftigt, dass man ihn kaum zu Gesicht bekommt und allenfalls sein charakteristisches Pfeifen hört, wenn er im Tiefflug über den Main fliegt. Im Herbst zieht es ihn gewöhnlich an die Gartenteiche, wo er nach Kleinfischchen Ausschau hält, die seine Nahrung sind. Offensichtlich sind heuer auch Jungvögel dabei, da an einem Gartenteich bereits mehrmals zwei Eisvögel gleichzeitig gesehen wurden. Allerdings nur kurze Zeit, da der Futterneid groß ist und der Stärkere den Schwächeren verjagt.
Jetzt im Winter beginnt die kritische Zeit für die Eisvögel, da sie sich ausschließlich von Kleinfischen bis ca. 8 cm Länge ernähren können. Wenn die Gartenteiche und Altwässer zugefroren sind und sich die Fische im Main und im Baggersee aus den Flachwasserbereichen zurückgezogen haben, verbleibt nur noch der Flutgraben am Radweg als Nahrungsbiotop. Dort gibt es allerdings kaum mehr Fische, und die Störungen durch Fußgänger und Radfahrer sind für den scheuen Vogel enorm.
Fotos und weitere Informationen finden Sie hier: Sonderseite: Eisvogel - Vogel des Jahres 2009



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Nicht alles glänzt: zwei Seiten einer Medaille

19.11.18: Nicht alles, was glänzt und auf den ersten Blick toll aussieht, muss auch der Stein der Weisen sein. Das gilt auch, wenn es um den Schutz der Umwelt und unserer Lebensgrundlagen geht. So hat auch die Elektromobilität ihre Schattenseiten, selbst wenn man den Strom nicht aus Atom- oder Kohlekraftwerken bezieht. Wir müssen immer bedenken, welche Nebenwirkungen unser Handeln und Wirtschaften hat und wie die Energiebilanz unter dem Strich aussieht. Auf den Energiesektor bezogen ist die umweltfreundlichste Energie immer noch die, die vermieden worden ist. Es gibt auf unsrer Erde wohl keine Lösungen, die auf ewige Zeiten unsere Probleme lösen. Selbst die Sonnenenergie ist endlich, zumindest, wenn uns die Rohstoffe ausgehen, die wir für die Nutzung der Sonnenenergie benötigen.
Wir können Ihnen deshalb nur empfehlen, den folgenden ZDF-Film anzusehen:
https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-der-wahre-preis-der-elektroautos-100.html



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Was ist das LSG wert?

17.11.18: In der Gemeinderatssitzung am 13.11.18 ging es um einige Änderungen des Flächennutzungsplans und dabei vor allem um die Ausweisung des Gebiets südlich des Sportplatzes als Sondergebiet für Sport und Freizeit, für das auch ein Bebauungsplanentwurf vorlag. Diesem Vorhaben stand das Landschaftsschutzgebiet (LSG) „Mainufer und Volkenberg“ im Wege, das vor einigen Jahrzehnten (damals noch von der Regierung von Unterfranken) ausgewiesen worden war und von Zell bis in den Landkreis Main-Spessart reicht. Nun ist es unstrittig, dass im fraglichen LSG seit Jahrzehnten u.a. der Sportplatz und zwei Häuser und neuerdings auch der Grillplatz liegen. Die Gemeinde will deswegen eine Rücknahme dieses Landschaftsschutzgebietes auf den tatsächlich schützenswerten Bereich bei der Unteren Naturschutzbehörde beantragen und das LSG „neu ordnen“. Das klingt ja auf den ersten Blick noch ganz akzeptabel. Tatsächlich will die Gemeinde jedoch im Gemarkungsbereich nur noch den Abschnitt ab dem nördlichen Ortsende erhalten, der Rest soll gestrichen werden. Dagegen hat sich die MM-Fraktion gewehrt und gefordert, im fraglichen Bereich wenigstens einen zumindest 10 m breiten Uferstreifen im LSG zu erhalten, der – teilweise auwaldähnlich – dem LSG-Namen „Mainufer und Volkenberg“ wenigstens etwas gerecht wird. Der MM geht es also um die Erhaltung des rechtlichen Schutzes für einen typischen Mainuferstreifen. Der Herausnahme der restlichen Fläche bis hinauf zur Staatsstraße, nur die wird für das angestrebte Sondergebiet benötigt, hätte die MM zugestimmt, nicht aber einer Verhackstückung des Schutzgebiets durch die Herausnahme eines ganzen langen Uferstreifens.
Der Vollständigkeit halber muss noch angefügt werden, dass der ursprüngliche Zweck, nämlich Raum ein zweites Fußballfeld zu schaffen, wohl längst nicht mehr realistisch ist. Es geht hier allenfalls darum, die Tennisplätze hierhin zu verlagern, was auch die MM für sinnvoll gehalten hat. Tatsächlich dürfte der Zeitpunkt einer solchen Verlagerung in den Sternen stehen, was nicht am LSG und schon gar nicht an der MM, sondern an den dortigen Besitzverhältnissen liegt.

Die Gemeinderatssitzung dürfte übrigens mit Abstand die längste seit Jahren gewesen sein, sie endete 20 Minuten vor Mitternacht. Das lag nicht zuletzt daran, dass die dreißigseitige Stellungnahme der Träger öffentlicher Belange erst einen Tag vorher in digitaler Form den Gemeinderäten vorlag, so dass ein ausführliches Studium der Unterlagen und erst recht eine Behandlung in der Fraktionssitzung nahezu unmöglich war. Deshalb bestand die MM darauf, dass die Stellungnahmen der diversen Ämter vor einer Abstimmung verlesen wurden und auch diskutiert werden konnten.



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Brauchen Igel unsere Hilfe?

Jahr für Jahr kann man der Main-Post entnehmen, dass jemand im Herbst Jungigel aufgenommen hat und sie aufpäppelt. Wir können davor nur dringend abraten. Grundsätzlich ist es verboten, Wildtiere wie Igel aus der Natur zu entnehmen. Dies ist allenfalls bei Frosteinbruch bei stark untergewichtigen Tieren möglich.
Im Spätherbst sollte man keine Igel aus der Natur bzw. dem Garten entnehmen. Es ist nämlich keine Seltenheit, dass man junge Igel noch an warmen Dezembertagen herumlaufen sieht. Den Igeln kann man am besten mit einem artenreichen Naturgarten helfen. Dort finden sie ausreichend Nahrung und Laub- oder Reisighaufen für ihr Winterquartier.
Wenn man ihnen bei der Nahrungssuche helfen will, kann man sie im Spätherbst mit etwas Katzennassfutter unterstützen. Am besten stellt man den Teller mit dem Futter in einen Karton oder eine Holzkiste, die hintereinander 2 versetzte Eingänge von etwa 10 x 10 cm haben, damit nicht Katzen den Igeln zuvorkommen.
Auf keinen Fall darf man ihnen Milch anbieten, da dies zu Verdauungsproblemen mit tödlichen Folgen führen kann.
Grundsätzlich sollte man untergewichtige Igel allenfalls dann ins Haus nehmen, wenn sie bei Frost herumirren. Da Igel meistens Parasiten (vor allem Lungenwürmer) haben, muss man sie erst einmal entwurmen. Auch sonst ist die Igelüberwinterung nicht ganz einfach, so dass man sich auf diesem Gebiet erst einmal kundig machen sollte, bevor man sich dazu entschließt. Es ist auch immer noch nicht richtig erforscht, wie Igel, die beim Menschen über den Winter hochgepäppelt werden, im nächsten Frühjahr in freier Wildbahn zurechtkommen.



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Tipps zum Herbst

Jetzt im Herbst wandern viele Amphibien von ihren Laichgewässern in ihre Winterquartiere. Das gilt besonders für die Molche. Viele fallen in die Gullys und landen dann in Veitshöchheim in der Klärschlammpresse. Dagegen kann man leider wenig unternehmen.
Häufig fallen die Molche aber auch in Kellerabgänge oder Lichtschächte und kommen nicht mehr heraus. Nach kurzer Zeit trocknen sie dort aus und kommen um. Man sollte deshalb täglich solche Stellen kontrollieren und die Molche dann möglichst weit weg von solch gefährlichen Fallen (z.B. unter einem Laubhaufen oder einer Mulchschicht) aussetzen.

Mittlerweile hat man sich ja daran gewöhnt, dass Ende September bereits die ersten Nikoläuse und Meisenknödel in den Regalen der Discounter und Supermärkte liegen. Ein Zeichen dafür, dass der Kommerz sämtliche Jahreszeiten und Festtagskalender über den Haufen wirft. Abseits vom Kommerz kann es allerdings nicht schaden, bereits jetzt an die kalte Jahreszeit zu denken (falls einem der Klimawandel keinen Strich durch die Rechnung macht).

Es gehört bei vielen Gartenbesitzern einfach zum Herbst, die Beete und Rabatten abzuräumen und den Garten umzugraben. Dabei ersetzt eine Rabatte mit abgeblühten Stauden samt den darin beheimateten Kleinlebewesen und Samen viel abgepacktes Vogelfutter. Die Natur deckt nämlich in der Regel selbst den Tisch für die Vogelwelt in der kalten Jahreszeit. Und auf jeden Fall sollte man keinesfalls bereits jetzt die Vögel füttern. Damit schadet man den gefiederten Sängern mehr als man ihnen nützt. Vogelfütterung macht allerhöchstens bei tiefem Schnee und Dauerfrost Sinn.

Das übliche Umgraben der Gartenbeete ist noch aus einem anderen Grund problematisch. Dadurch kommt Sauerstoff in den Boden, der zur Freisetzung von Nitrat führt. Da dann keine Pflanzen mehr den Boden bedecken, wird das Nitrat ins Grundwasser und damit ins Trinkwasser ausgewaschen. Es wäre deshalb wesentlich ökologischer, auf den abgeernteten Beeten Gründüngerpflanzen wie etwa Senf zu säen, die die Nährstoffe im Boden für das kommende Frühjahr binden und damit auch zur Nitratverminderung beitragen.



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So gefährlich ist Glyphosat für Bienen

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“ (Zitat Albert Einstein, 1949).
Dass es immer weniger Bienen und andere Insekten gibt, ist mittlerweile keine Vermutung mehr, sondern Realität. Inzwischen gilt dies auch für die bienenschädigende Wirkung des Ackergiftes Glyphosat. Das belegen neue Gutachten:
https://www.change.org/p/bundeslandwirtschaftsministerin-kl%C3%B6ckner-bienensterben-glyphosat-schadet-bienen-jetzt-muss-das-herbizid-erst-recht-vom-acker



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es gibt den Eisvogel doch noch

25.8.18: Der Eisvogel, einer der schönsten, aber auch extrem gefährdeten heimischen Vögel hatte es trotz schlechter Voraussetzungen über Jahrzehnte geschafft, in unserer Umgebung heimisch zu bleiben. Im letzten Winter deutete allerdings vieles darauf hin, dass die Population bei uns zusammengebrochen ist. Wir hatten im Mai darüber berichtet: gibt es bei uns überhaupt noch einen Eisvogel? .
Nun besteht Hoffnung, dass die Population sich wieder erholt. In den letzten Tagen wurde ein Eisvogel über dem Main und auch in einem Margetshöchheimer Gartenteich gesichtet.
Umfangreiche Informationen über die Bemühungen des Bund Naturschutz, den Eisvogel bei uns zu erhalten, finden Sie hier: Eisvogel: Vogel des Jahres 2010



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echter Naturschutz statt Wahlkampfgeschwafel

11.8.18: Kurz vor der Landtagswahl gibt sich die CSU, allen voran MP Söder, als Verfechter von Umwelt- und Naturschutz. Die Realität sieht leider anders aus. Statt die Ursachen des katastrophalen Klimawandels zu bekämpfen, doktert man an den Folgen herum und beschränkt sich auf publikumswirksame Auftritte, die allenfalls den Landtagswahlen geschuldet sind, aber nicht einmal ansatzweise Rücksicht auf unsere Lebengrundlagen erkennen lassen. Der Bund Naturschutz in Bayern spricht hier Klartext:
https://www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen/bund-naturschutz-fordert-konsequente-klimaschutzpolitik-fuer-bayern.html?no_cache=1&cHash=8e177d82d7458b3d5d068a6f8b1dbebd




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"Man kann nur schützen, was man kennt"

9.6.18: Dieser Spruch ist weit verbreitet. Aber stimmt er wirklich? Oft ist das besser geschützt, was man nicht kennt. Ein Beispiel aus den letzten Wochen belegt das. In Mainfranken gibt es eine Reihe von Orchideen, deren Blüten so unscheinbar sind, dass sie nur ein Fachmann erkennt. Gerade weil sie kaum jemand erkennt, sind sie relativ ungefährdet.
Es gibt aber auch einige Arten, die auffällig schön und deshalb weitaus stärker gefährdet sind. Da hilft es wenig, dass sie streng geschützt sind und deshalb das Pflücken, das Ausgraben, ja sogar das Abnehmen von Samen bei Strafandrohung untersagt sind. Eine dieser Arten ist zum Beispiel das Purpurknabenkraut, von dem es in der Margetshöchheimer Gemarkung wohl nur ein einziges Exemplar gibt Orchis purpurea . Eine Lehrerin, die ihre Schüler aus einem Nachbarort für die Natur begeistern wollte, hat den Orchideenstandort deshalb mit ihrer Schulklasse besucht. Als sie darauf angesprochen wurde, dass das Orchideenexemplar besonders gefährdet sei, wenn der Standort bekannt werde, meinte sie allerdings, bei ihren Schülern bestehe da keine Gefahr und man könne doch nur das schützen, was man kenne.
Dann geschah das, was zu befürchten war. Die Klasse besuchte den Orchideenstandort und danach war rings um die Blume die Wiese niedergetrampelt, so dass die seltene Blume schon von weitem sichtbar und somit gefährdet war. Und einige Tage später war einer der beiden Orchideenstengel abgepflückt.
Abschließend ist noch festzustellen, dass Orchideen ganz besondere Ansprüche an ihren Standort haben, so dass ein Ausgraben und Versetzen mit größter Wahrscheinlichkeit nicht vom Erfolg gekrönt sein wird.



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Orchis purpurea




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gibt es bei uns überhaupt noch einen Eisvogel?

26.5.18: Das, was wir im Spätherbst befürchtet hatten, ist jetzt wohl eingetreten Jedes Jahr eine Zitterpartie . Kurz vor Weihnachten wurde von uns zum letzten Mal ein Eisvogel auf Margetshöchheimer Gemarkung gesichtet. Seitdem gibt es von ihm kein Lebenszeichen mehr. Es ist zwar üblich, dass der Eisvogel im Spätwinter auf Brautschau geht und dann einige Zeit kaum zu sehen ist. Da er inzwischen nicht mehr gesichtet wurde, ist aber zu befürchten, dass er den Spätwintereinbruch nicht überstanden hat. Der Verlust dieses extrem seltenen und stark gefährdeten "fliegenden Edelsteins" wäre ein herber Rückschlag für den
Naturschutz.
Umfangreiche Informationen über die Aktivitäten des Bund Naturschutz zum Schutz des Eisvogels finden Sie hier:
Sonderseite: Eisvogel - Vogel des Jahres 2009



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Vorsicht Gentechnik

14.4.18. Arte brachte am vergangenen Dienstag eine Dokumentation unter dem Titel "Vorsicht Gentechnik?". Gerade in einer Zeit, in der die Gentechnik durch die Hintertüre oder wohl in naher Zukunft durch massiven Druck von Donald Trump in unsere Märkte gedrückt werden soll, sollte man diesen Film unbedingt gesehen haben:
https://www.arte.tv/de/videos/057483-000-A/vorsicht-gentechnik/
Hier die Ankündigung auf der Arte-Mediathek:
Der wissenschaftlich fundierte Politthriller über gentechnisch veränderte Organismen (GVO) räumt mit Halbwahrheiten auf und bereichert die unverzichtbare Debatte über die Ernährung der Weltbevölkerung und den Schutz von Gesundheit und Umwelt mit sachlichen Argumenten.
Seit 20 Jahren werden gentechnisch veränderte Organismen (GVO) weltweit angebaut. Durch Manipulationen am Erbgut lässt sich insbesondere der Ertrag von Pflanzen steigern. Doch der Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft ist weltweit stark umstritten. Umso aufgeheizter ist die Debatte; die Unterscheidung zwischen Fakten und pseudowissenschaftlichen Argumenten fällt zuweilen schwer. Was stimmt, was ist erfunden? Wo liegt die Wahrheit über die Grüne Gentechnik? Durch Gentechnik entwickeln Pflanzen eine höhere Resistenz gegen Insekten oder Herbizide wie Glyphosat. Doch auch die Schädlinge entwickeln eine Immunität gegen die Pestizide, und die Dosen müssen zur Beunruhigung von Gesundheitsexperten erhöht werden. Im Jahr 2015 wurde Glyphosat von der Weltgesundheitsorganisation als „wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen” eingestuft. Monsanto widersprach und berief sich auf eine deutsche Studie, die zwischen Krebs und Glyphosat keinen Zusammenhang fand. Trotzdem sorgen sich Verbraucher zunehmend um ihre Gesundheit, die Umwelt und das Übergreifen der GVO auf traditionelle Pflanzen. Um die Verbraucher zu beruhigen, entwickeln die Forscher nun gentechnisch veränderte Lebensmittel mit offensichtlichen Vorteilen – wie den Goldenen Reis, der mehr Vitamin A enthalten soll als seine natürlichen Verwandten. Ist Gentechnik nun ein Fluch oder ein Segen? Der Film, der in elf Ländern auf vier Kontinenten gedreht wurde, geht der Gentechnik und den damit verbundenen Fragestellungen auf den Grund und lässt Wissenschaftler, Landwirte, Lebensmittelhersteller und Züchter von genmanipulierten Pflanzen und Tieren zu Wort kommen.



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Rund 50.000 Unterschriften gegen Flächenfraß

10.3.18: Der Bund Naturschutz in Bayern gehört einem Bündnis gegen den Flächenfraß und die Zubetonierung der Landschaft an, das rund 50.000 Unterschriften für ein Volksbegehren gesammelt und dem Innenministerium in München übergeben hat. Damit ist der erste Schritt zum Volksbegehren geschafft. Über das weitere Vorgehen finden Sie hier Informationen:
https://www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen/50000-unterschriften-fuer-volksbegehren-zum-flaechenschutz.html?no_cache=1&cHash=4eb59c57ca40c3ceae86cae74ff088b4



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BN gegen Flächenfraß

2.3.18: In Bayern haben wir seit geraumer Zeit einen Heimatminister, der diesen Posten wohl eher als Sprungbrett zur Ministerpräsidentenrally an Amtsinhaber Seehofer vorbei nutzte. Wer sich für massiven Flächenfraß stark macht, gegen einen weiteren Naturpark Stimmung macht und auch sonst herzlich wenig Engagement für Umwelt und Natur zeigt, der sollte nicht als Bewahrer der Heimat hausieren gehen. Heimatschutz sieht anders aus!
https://www.bund-naturschutz.de/flaechenschutz.html und
https://www.bund-naturschutz.de/index.php?id=20530




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Photovoltaikanlage auf dem Brunnenhaus in Betrieb

29.1.18: Bereits am 10.12. 17 berichteten wir, dass auf dem Brunnenhaus der Wasserversorgung eine Photovoltaikanlage installiert wurde. Solarstrom für das Pumpenhaus
Die Anlage ist in den letzten Tagen nun endgültig in Betrieb gegangen. Betreiber ist die Gemeinde. Die Kosten sollen sich in 10 Jahren amortisiert haben.



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Pumpenstrom von der Sonne




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Schlechte Karten für Umwelt und Klima

Mittlerweile dürfte für jeden klar sein, dass der Klimawandel keine Vision ist, die vielleicht irgendwann einmal eintreten könnte. Er ist längst bei uns angekommen, weltweit. Um so bestürzender ist es, dass sich CDU, CSU und SPD sang- und klanglos vom Kampf gegen die fatalen Folgen des Klimawandels verabschiedet haben:
http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/groko-sondiererinnen-kippen-klimaziel-2020.html



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Wie viel Gift ist in der Banane?

6.1.18: In den letzten Tagen hat die Zeitschrift Ökotest eine Untersuchung über den Pestizidgehalt in Bananen veröffentlicht. Dabei zeigt sich wieder einmal, dass Bioware konventioneller Ware deutlich überlegen ist:
http://www.t-online.de/leben/id_82990572/diese-bananen-haben-einen-hohen-pestizid-gehalt.html
Obwohl die Befunde noch unter dem Grenzwert liegen, muss man berücksichtigen, dass gerade bei bestimmten Pestiziden, die als krebsauslösend gelten, schon geringe Konzentrationen kritisch sein können.
Wir können also froh sein, dass wir in Margetshöchheim mit Tegut einen Verbrauchermarkt haben, der im Vergleich zu Konkurrenten ein umfangreiches und hervorragendes Bio-Sortiment anbietet.
Zur Qualität gehört aber auch die Frische der Produkte. Und die kann nur gewährleistet werden, wenn die Ware schnell genug verkauft wird, wenn also die Nachfrage entsprechend ist. Das gilt nicht nur für Bioware. Deshalb haben wir immer darauf hingewiesen, dass ein zweiter Verbrauchermarkt am Ort, wie er auf dem Götzgelände geplant war, zwangsläufig dazu führen muss, dass wegen der verständlicherweise jeweils geringeren Nachfrage die Frische in beiden Märkten zwangsläufig nachlassen würde.



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Schleiereule wieder vor Ort

27.12.17: Bis vor etwa 20 Jahren brüteten im Margetshöchheimer Kirchturm noch regelmäßig Schleiereulen und Turmfalken. Seitdem wurden im Ort allerdings keine Brutpaare mehr nachgewiesen. Darüber hatten wir bereits vor einigen Jahren berichtet: endlich wieder da ... und Etthöfer und von Hinten beim Bau des Brutkastens .
Vor zwei Jahren und auch heuer hielt sich zwar wieder eine Schleiereule in Margetshöchheimer Scheunen auf, allerdings ohne zu brüten. Die Anwesenheit der Eulen erkennt man leicht an den verkleckerten Scheunenböden unter ihren Sitzgelegenheiten und vor allem an Gewöllen, wie man die Speiballen mit den unverdaulichen Überresten ihrer Beutetiere (meist Mäuse) nennt. Schleiereulen waren bei den Landwirten früher sehr geschätzt, weil sie die Mäusepopulation klein hielten. Deshalb hatte früher fast jede Scheune im Giebel ein Einflugloch für die Eulen Eulenloch .
Nähere Informationen über die Schleiereule finden Sie hier: http://biosphaerenreservat-rhoen.de/schleiereule


 


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Eulenloch




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Jedes Jahr eine Zitterpartie

24.12.17: Der Eisvogel zählt zweifellos zu den schönsten heimischen Vogelarten. Dass er immer noch im Raum Margetshöchheim heimisch ist, grenzt nahezu an ein Wunder. Seit die Baggerseen vor Jahrzehnten zu einem Naherholungsgebiet umgewandelt worden waren, hat er hier allerdings keine Brutmöglichkeit mehr und musste in eine Gemarkung in der Nähe "umziehen". Im Sommer sieht man ihn zwar kaum, für Kenner ist sein Ruf allerdings nicht zu überhören, wenn er flach über die Wasserfläche des Mains fliegt oder in den Altwässern auf Fischfang geht.
In harten Wintern hat er allerdings kaum Überlebenschancen, wenn die Altwässer des Mains, der Baggersee und die Gartenteiche zugefroren sind. Das einzige Nahrungsbiotop ist dann der Flutgraben zwischen Margetshöchheim und Erlabrunn. Deswegen hat sich der Margetshöchheimer Bund Naturschutz seit Jahrzehnten besonders für den Eisvogel eingesetzt. In einem Beitrag auf unserer Website haben wir uns 2010, als der Eisvogel Vogel des Jahres war, intensiv mit der Geschichte des Eisvogels in und um Margetshöchheim beschäftigt: Eisvogel: Vogel des Jahres 2010 .
Obwohl wir in diesem Winter bislang kaum Frostnächte hatten, war der Eisvogel kaum mehr zu sehen, was uns beunruhigt hat. Denn normalerweise stattet er im Herbst bis zum Frost im Winter bei der Suche nach maximal 8 - 9 cm langen Kleinfischen, die seine Nahrung sind, Gartenteichen regelmäßig Besuche ab. Heuer war er allerdings in den letzten Monaten nicht mehr zu sehen, so dass wir schon das Schlimmste befürchteten. Vor zwei Tagen tauchte allerdings eines dieser Prachtexemplare überraschend an einem der Gartenteiche im Etthöfergrundstück auf. Problematisch ist, dass der Flutgraben derzeit weitgehend mit Wasserpflanzen zugewachsen ist, so dass der Eisvogel kaum mehr Kleinfische finden kann. Es ist jedesmal eine Zitterpartie, ob der Eisvogel den Winter überlebt.
Auf den folgenden Fotos ist ein Eisvogel zu sehen, der über einem Gartenteich einem Weibchen einen Fisch anbietet, das übliche Ritual vor der Paarung Bestechung . Das zweite Foto zeigt einen Salontiger, der sich (erfolglos) an einen Eisvogel anschleicht da macht sich jemand Hoffnungen . Was man nicht sehen kann: Der Eisvogel ließ den Kater mehrmals relativ nahe an seinen Hochsitz herankommen, um dann immer im letzten Moment auf den gegenüberliegenden Ast zu fliegen. So lange, bis der Kater frustriert das Handtuch warf.



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Bestechung


Eisvogelmännchen bietet Weibchen einen Fisch an 



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da macht sich jemand Hoffnungen




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Solarstrom für das Pumpenhaus

10.12.17: Vor kurzem wurden auf das Pumpenhaus in der Wasserschutzzone Solarmodule montiert, um die Pumpen der Wasserversorgung in Zukunft mit Solarstrom zu betreiben Pumpenstrom von der Sonne . Photovoltaikanlagen rechnen sich nämlich nur noch, wenn ein Großteil des Solarstroms gleich an Ort und Stelle verbraucht wird. Die Pumpen im Wasserhaus im Sandflurgebiet fördern das Wasser aus den beiden Brunnen und fördern es durch das Ortsnetz in die beiden Hochbehälter an der Oberen Steigstraße. Um den Solarstrom optimal nutzen zu können, müssen die Hochbehälter vorrangig bei Tageslicht gefüllt werden. Trotzdem müssen die Pumpen auch nachts (mit zugekauftem Strom) betrieben werden, da die Hochbehälter als Löschwasserreserve möglichst immer gefüllt sein müssen. Außerdem sind die Hochbehälter für den nötigen Wasserdruck vonnöten, damit in den höher liegenden Baugebieten immer genügend Wasserdruck gewährleistet ist. Sonst tropft dort das Wasser nur aus der Wasserleitung.



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Pumpenstrom von der Sonne




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Gemeinsam gegen Glyphosat

6.12.17: Der Bund Naturschutz in Bayern ruft dazu auf, mit einem Appell an Angela Merkel die ablehnende Haltung großer Teile der Bevölkerung gegen die Glyphosatverlängerung zum Ausdruck zu bringen:
https://www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen/glyphosat-skandal-muss-konsequenzen-haben.html?no_cache=1&cHash=e8a4844e69f0624a56c77920c05779e1



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Was in Würzburg gilt, gilt bei uns schon lange

1.12.17: Seit diesem Jahr ist in Würzburg der Einsatz von Streusalz auf Gehwegen untersagt. In Margetshöchheim gilt dies bereits seit Jahren. Bei Eis- und Schneeglätte sind nach der gemeindlichen Satzung die Gehwege "mit Sand oder anderen geeigneten Mitteln, jedoch nicht mit ätzenden Stoffen zu bestreuen." Die weit verbreitete Praxis, bei Glätte oder gar auf eine geschlossene Schneeschicht Salz zu streuen, ist also nicht zulässig.
Von der rechtlichen Seite einmal abgesehen bringt das Salzstreuen in vielen Fällen mehr Nach- als Vorteile:
Beim Streuen auf eine geschlossene Schneedecke entsteht eine schmierige Gleitschicht, die zu bösen "Ausrutschern" führen kann.
Bei niedrigen Temperaturen überfriert die angetaute Eisschicht leicht, so dass der Gehsteig schnell spiegelglatt wird.
Bei leichtem Schneefall ist Kehren immer noch die beste Lösung, weil dann Schneereste meist schnell abtauen.
Bei stärkerer Schneeauflage wäre es eigentlich am sinnvollsten, gar nichts zu machen, da man in tieferem Schnee am wenigsten rutscht. Sind die Gehwege aber durch überfrierende Nässe oder festgetretenen Schnee glatt, hilft die abstumpfende Wirkung von Sand immer noch am besten weiter.
Außerdem sollte man nicht vergessen, dass Salz Pflanzen und Gewässer schädigt. Auch die Pfoten der Vierbeiner leiden unter dem Streusalz massiv.





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Verbot von Glyphosat in der Gemeinde?

24.10.17: Wir haben bereits mehrmals auf Berichte über verheerende Folgen des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat hingewiesen (u.a. Glyphosat: alles andere als harmlos ). Dabei könnten die EU-Mitglieder durchaus die Verlängerung der EU-Zulassung für Glyphosat verhindern. Mittlerweile sieht es allerdings so aus, als ob Kanzlerin Merkel vor dem Chemie-Multi Monsanto einknicken und für die Zulassung des Herbizids stimmen würde.
Dass man nicht ganz ohnmächtig gegen solche Bestrebungen ist, hat die Stadt Haßfurt bewiesen. Wie die Main-Post am 13.10.17 berichtete, hat Haßfurt auf stadteigenen Flächen den Glyphosat-Einsatz verboten. Inzwischen überlegt auch die Stadt Hofheim, diesem Beispiel zu folgen.



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Initiative gegen Bienenkiller

Seit einigen Jahren geht der Bienenbestand rapide zurück. Das gilt sowohl für die Honigbienen wie auch für Wildbienen und Hummeln, die alle für die Bestäubung der Obstbäume sehr wichtig sind. Das ist auch einer der Gründe, warum trotz Blütenreichtum im Frühjahr häufig im Sommer oder Herbst sehr wenig Obst an den Bäumen hängt. Hauptursache für das Bienensterben sind diverse Spritzmittel, vor allem Neonikotinoide. Eine neue Studie zeigt: Überall auf der Welt sind Bienen gefährlichen Pestiziden ausgesetzt -- 75% des weltweit produzierten Honigs ist mit Neonikotinoiden belastet. Deshalb hat der Bund für Umwelt und Naturschutz eine Aktion zur Rettung der Bienen gestartet:
https://aktion.bund.net/a-place-to-bee?gclid=EAIaIQobChMIjNO8vNTw1gIVwbDtCh1TGwXoEAMYAyAAEgJR_fD_BwE



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Glyphosat: alles andere als harmlos

20.10.17: Am 17.10. brachte arte eine Dokumentation über ein Tribunal, auf dem Wissenschaftler und Geschädigte eindringlich auf die Gefahren hinwiesen, die durch den massiven Einsatz von Glyphosat drohen, das im Verdacht steht, Krebs auszulösen. Bereits seit Jahren fordern renommierte Wissenschaftler ein Verbot des weltweit eingesetzten Unkrautvernichtungsmittels. Der Film dokumentiert nicht nur die Gefahren, die von Glyphosat ausgehen, er zeigt auch deutlich, wie der Hersteller und Chemiemulti Monsanto mit Hilfe willfähriger Wissenschaftler die Gefahren für die Gesundheit herunterspielt. Schließlich geht es hier um ein Milliardengeschäft, zumal die Genmanipulation der Sojapflanzen durch Monanto den Einsatz des Totalherbizids im Sojanbau ermöglicht. Monsanto verdient also am Saatgut wie auch am dazugehörigen Unkrautvernichtungsmittel. Eine traurige Rolle spielt hierbei das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das bei seiner Stellungnahme für die EU wortwörtlich Passagen aus dem Antrag des Herstellers Monsanto abgeschrieben hat. Dabei geht es um die wichtige Frage, ob das Herbizid weiterhin in der EU angewandt werden darf.
Wir empfehlen Ihnen wärmstens, die Dokumentation in der Mediathek von arte anzusehen. Den Film sollten vor allem diejenigen ansehen, die Bio-Lebensmitteln immer noch kritisch gegenüberstehen, weil diese etwas teurer sind:

http://programm.ard.de/TV/Programm/Alle-Sender/?sendung=28724347125069 http://www.sendungverpasst.de/content/roundup-der-prozess



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hopla main

6.9.17: Die Regierung von Unterfranken hat für den Main einen Hochwasserrisikomanagement-Plan (www.hopla-main.de) erstellt, der vor kurzem bei einer Tagung auf der Festung den kommunalen Vertretern vorgestellt wurde. Im Internet kann man dort auf diversen Karten das Risiko für die einzelnen Gemeinden ablesen.
Über den folgenden Link kommt man zu einer Karte, auf der man sich über die Überschwemmungsbereiche in Margetshöchheim informieren kann.
http://www.hwrmp-main.de/viewer.htm?themeid=3;keyfield=gem_id;infolayerid=1;buffer=-1;keyvalue=679161;



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Weiterhin Unkrautvernichtungsmittel im Bier

26.8.17: In der gestrigen Main-Post war ein Bericht über die Pestizidbelastung deutscher Biere zu lesen. Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite des Münchener Umweltinstituts:
http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/glyphosat-in-deutschen-bieren.html
Wer mehr Informationen über das meistverwendete Unkrautvernichtungsmittel sucht, wird hier fündig:
http://www.umweltinstitut.org/themen/landwirtschaft/pestizide/glyphosat.html



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Richtungweisende energetische Schulsanierung

7.8.17: Da derzeit die Sanierung (auch die energetische) der Margetshöchheimer Verbandsschule geplant und diskutiert wird, sollte man den Blick ruhig einmal über den Tellerrand auf die Sanierung der Veitshöchheimer Mittelschule richten. Die dortige Schule, die in einem ähnlichen Zeitraum entstanden ist, wird derzeit höchst innovativ saniert, weshalb die energetische Sanierung auch hoch bezuschusst wird. Die vom Veitshöchheimer Architekturbüro Keß und König betreute energetische Sanierung geht völlig neue Wege und nutzt die kostenlose Wärme einer vorgebauten Glasfassade.
Das Veitshöchheimer Architekturbüro hatte sich übrigens auch für die Sanierung der Margetshöchheimer Schule und des Rathauses interessiert. Es wundert uns, dass man sich mit diesem Angebot in Margetshöchheim nicht weiter befasst hat. Das Veitshöchheimer Fassadensystem hätte man sicher auch in der Margetshöchheimer Schule einsetzen können. Im Rathaus hätte man es wegen der Lage im Altort wohl nur im Aufzugsbereich verwenden können, wo mittags und nachmittags im Glaskasten des Aufzugs einiges an Wärme für das Rathaus zu nutzen wäre.
Dieter Gürz, der frühere Verwaltungsleiter der Gemeinde Veitshöchheim, informiert in seinem Veitshöchheim-Blog ausführlich und anschaulich über die Schulsanierung in Veitshöchheim:
http://www.veitshoechheim-blog.de/2016/05/gemeinde-veitshochheim-saniert-hochst-innovativ-und-zukunftsweisend-ba-2-der-eichendorffschule-energetisch-und-installiert-ein-block



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Abschlussbericht Energienutzungsplan

3.8.17: Mittlerweile liegt der Abschlussbericht für den Margetshöchheimer Energienutzungsplan vor. Dort finden Sie alle Projekte, die ursprünglich geplant waren, aber natürlich auch diejenigen, die schließlich ausgewählt und umgesetzt wurden und werden:
abschlussberichtenergienutzungsplangemeindemar.pdf [2.221 KB]

Alle diejenigen, die ihr Haus energetisch aufrüsten wollen, finden im Sanierungsrechner eine erste Orientierung:
http://www.margetshoechheim.de/aktuelles/2015-09-01-08-22-00.html



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Margetshöchheimer Wald: ökologisch wertvoll

18.7.17: Die Gemeinde hatte den Umweltausschuss und die Bevölkerung zu einer Waldbegehung mit Revierförster Fricker eingeladen. Leider hielt sich die Beteiligung aus den Reihen des Gemeinderats und der Bevölkerung in engen Grenzen. Fricker verdeutlichte nicht nur die vielfältige Vernetzung im Lebensraum Wald sehr anschaulich, er erläuterte auch, warum gerade der Margetshöchheimer Wald so wertvoll ist. Wegen der Mittelwaldbewirtschaftung der früheren Jahrhunderte konnten sich die Eichen bei uns gut halten. Da dünnere Bäume meist für Brennholz von den Holzechtlern geschlagen wurden, konnten sich die frei stehenden Eichen, die als Bauholz dienen sollten, gut entwickeln, was natürlich allen wärmeliebenden Arten, z. B. auch den Schmetterlingen zugutekam. Der Margetshöchheimer Wald ist auch reich an seltenen Baumarten. So gibt es weit und breit kaum einen Wald mit so vielen Speierlingen.
Förster Fricker wies darauf hin, dass es derzeit Mittel von der Unteren Naturschutzbehörde gebe, wenn man wertvolle Bäume nicht fälle. Es sei auch sinnvoll, in Teilen des Waldes den Holzeinschlag zurückzufahren, um die ökologische Funktion des Waldes noch zu verbessern. Dafür bekomme die Gemeinde Punkte auf ihr Ökokonto, wenn es gelte, Eingriffe auszugleichen.
Weitere Informationen finden Sie in den Folien für die Gemeinderatssitzung am 19.7.17:
foliennaturschutzimgemeindewald.pdf [760 KB]



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Präsentation Energiekonzept

11.7.17: Die Erstellung des Energienutzungsplans, der auf eine Initiative der MM-Gemeinderätin Angela Marquardt zurückgeht, ist praktisch abgeschlossen. Die wesentlichen Ergebnisse der Steuerungsrunde finden Sie in der folgenden Präsentation: 170112protokoll2strmargetshoechheim.pdf [304 KB]



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Bienensterben

30.6.17: In den letzten Jahren ist es während der Obstblüte aufgefallen, dass trotz voller Blüte kaum Bienen zu sehen waren. Heuer hat sich die Situation wohl noch verschärft. Viele Imker haben kaum Honig zu verkaufen, da es einerseits immer weniger Bienen und andererseits immer weniger Blütenpflanzen gibt. Wenn man weiß, dass heute die Bienen bei Stadtimkern mehr Blütenpflanzen finden als in manchen ländlichen Gegenden, dann wirft das einen traurigen Blick auf unsere Umweltsituation.
Interessante Informationen finden Sie hier:
http://www.umweltinstitut.org/themen/landwirtschaft/artensterben/bienen/gruende-fuer-das-bienensterben.html



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Margetshöchheim rüstet für E-Mobilität auf

29.6.17: Die Gemeinde Margetshöchheim rüstet auf dem Gebiet der E-Mobilität auf. Am Bauhof soll durch die Sonneninitiative, die die dortige Bürgersolaranlage betreibt, eine Elektrotankstelle entstehen, die später durch den dort gewonnenen Strom gespeist wird. Außerdem soll dort ein Display installiert werden, das die Leistung der Bürgersolaranlage anzeigt.
Eine weitere E-Tankstelle soll durch die WVV an der Margarethenhalle errichtet werden.
Für die E-Bikes wird am Rathaus ebenfalls eine Ladestation installiert.



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Für alle, bei denen die Liebe zu den Vögeln

nicht nur durch den Magen geht: Da der Artenschwund auch nicht vor den Vögeln Halt macht, beschäftigt sich das Münchner Umweltinstitut mit den Ursachen:
https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/rettet-die-voegel.html (Klicken Sie dort auf "Hintergrund".



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Da fühlt sich jemand im Naturgarten wohl

Naturgärten sind nicht nur der ideale Lebensraum für Pflanzen und Tiere, sie bieten auch für den Menschen eine Fülle von Überraschungen. So hielt sich ein Hirschkäferweibchen tagelang in einem Naturgarten auf.



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Hirschkäfer




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Geht es für Roundup nicht mehr rund?

5.6.17: Die Organisation SumOfUs (https://www.sumofus.org/de/about/staff/ ) hat sich schon länger mit den zweifelhaften Praktiken multinationaler Chemieriesen und besonders mit dem Wirkstoff Glyphosat beschäftigt: Zu Ihrer Information veröffentlichen wir hier einen Text dieser Organisation, den wir durch einige geringfügige Erläuterungen ergänzt haben:

Per Gerichtsbeschluss wurde der Saatgut- und Chemiekonzern Monsanto in den USA gerade dazu gezwungen, 250 Seiten interner Dokumente zu veröffentlichen. Viel Geld macht Monsanto vor allem mit dem Wirkstoff Glyphosat, der in den meisten Unkrautvernichtungsmitteln wie etwa dem bekannten Präparat Roundup vorkommt. Was darin zum Vorschein kommt, ist eigentlich kriminell: Seit 17 Jahren weiß Monsanto, dass Glyphosat krebserregend sein könnte.
Und sie haben alles getan, um es zu vertuschen -- damit wir es niemals erfahren.

Die Dokumente -- inzwischen als “Monsanto Papers” bekannt -- zeigen, wie der Agrarkonzern wissenschaftliche Studien manipuliert, mit führenden Regierungsbeamten der US-Umweltbehörde konspiriert und gefälschte Fachartikel an Regierungsbehörden geschickt hat -- alles, um zu verheimlichen, dass Glyphosat ein Krebserreger ist.

Monsanto beweist damit wieder einmal, dass ihnen nicht zu trauen ist. Dieser Konzern ist eine Bedrohung für unsere Gesundheit. Er darf auf keinen Fall mit Bayer fusionieren -- sonst entsteht ein völlig unkontrollierbarer Megakonzern, der unsere Nahrungskette vom Saatgut bis auf den Teller kontrolliert.

So lief die Geschichte ab: 1999 gab Monsanto eine Studie über Glyphosat in Auftrag. Sie wollten nachweisen, dass die chemische Substanz nicht krebsgefährlich ist. Der Forscher kam aber zum gegenteiligen Ergebnis: Vieles sprach dafür, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend ist.

Statt das einzig Richtige zu tun und Glyphosat sofort aus dem Verkehr zu ziehen, ließ Monsanto die Studie in der Schublade verschwinden und startete eine großangelegte Kampagne um zu “beweisen”, dass Glyphosat keinen Krebs verursacht.

Der Agrarriese finanzierte auch eigene Studien, um den Glyphosateinsatz als harmlos zu verteidigen und bezahlte dann Wissenschaftler, die auf Grundlage dieser Studien Artikel für Fachzeitschriften verfassten. Diese Artikel wiederum wurden von Umwelt- und Gesundheitsbehörden in den USA und Europa als Begründung dafür genommen, Glyphosat für unbedenklich zu erklären.

All das wissen wir nur, weil Menschen vor Gericht geklagt haben, die durch die Verwendung von Monsantos Pestizid Roundup an Krebs erkrankt sind.
Die Internationale Agentur für Krebsforschung hat Glyphosat inzwischen als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Trotzdem behauptet Monsanto weiterhin, sein Mittel wäre harmlos.

Monsanto muss für die schweren Schäden zur Verantwortung gezogen werden, die sie an Mensch und Umwelt angerichtet haben.

Gemeinsam mit den Mitgliedern von SumOfUS kämpfen wir weiter gegen die Fusion von Monsanto und Bayer zum größten Agro-Konzern der Welt. Wir werden weiter Druck auf die Kartellbehörden in Europa und den USA ausüben und mit Hilfe von Topjuristen nachweisen, dass die Fusion gegen Kartellrecht verstößt. Gemeinsam mit Farmern und Konsumentinnen machen wir die Öffentlichkeit darauf aufmerksam, wie gefährlich ein Zusammenschluss von Monsanto und Bayer wäre, und wir wenden uns an die Aktionäre von Bayer, um ihnen zu zeigen, wie viel sie bei der Fusion zu verlieren haben.


Weitere ausführliche Informationen finden Sie in der Süddeutschen Zeitung vom 2.4.2017:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/umstrittene-chemikalie-wie-monsanto-hinter-den-kulissen-agiert-1.3445002

oder hier:
http://newsletter.umweltinstitut.org/m/6833278/747208-e87a625f72a886aea8051d340c6ec799



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Hummeln, Bienen & Co

2.6.17: Wir haben gestern über den Zwangsumzug eines Hummelnestes berichtet, das unter dem Vordach des Rathaushintereingangs entdeckt wurde. Da mancher diese Aktion vielleicht für übertrieben hält, wollen wir hier kurz erklären, warum viele Insekten nicht nur für die Natur, sondern auch für uns Menschen eminent wichtig sind und warum Hummeln, Wespen und Hornissen heutzutage unter Naturschutz stehen.
Dass Bienen uns nicht nur Honig liefern, sondern auch für die Bestäubung der Blüten und damit für eine reiche Obsternte wichtig sind, dürfte bekannt sein. Seit einigen Jahren fällt auf, dass die Obstbäume im Frühjahr zwar reichlich blühen, dass in der Blütezeit jedoch immer weniger Bienen unterwegs sind, so dass sich die Obsternte im Herbst in Grenzen hält.
Der teils massive Rückgang der Bienenpopulation hat verschiedene Gründe. Neben verschiedenen Bienenseuchen ist vor allem der massive Einsatz von Pestiziden in Landwirtschaft und Gärten die Ursache für das Massensterben von Bienen. Neuerdings versuchen Chemiemultis sogar auf gerichtlichem Wege, den Einsatz ihrer für Bienen tödlichen Präparate zu erzwingen:
http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/europas-chemieriesen-klagen-gegen-bienengift-verbote.html
In diesem Frühjahr beklagen übrigens viele Imker, dass der Honigertrag ihrer Völker rasant zurückgegangen ist. Das liegt vor allem daran, dass in der Landwirtschaft immer weniger Blütenpflanzen wie Raps angebaut werden. Es ist schon paradox, dass der Honigertrag von Imkern, die ihre Bienenvölker in Städten aufgestellt haben, größer ist als in ländlichen Gebieten.
Dass unsere Obstbäume trotz aller Probleme immer noch einigermaßen bestäubt werden, liegt vor allem an den Hummeln, die im Gegensatz zu den Bienen auch noch bei niedrigen Temperaturen und bei schlechterem Wetter die Blütenpflanzen anfliegen.



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Energienutzungsplan

21.5.17: Am 11.5. tagte die Steuerungsrunde Klimaschutz zum letzten Mal bevor die Ergebnisse des Energienutzungsplans am 18.7. dem Gemeinderat vorgestellt werden. Auf der Tagesordnung standen eine Photovoltaikanlage für das Wasserwerk, eine Photovoltaikanlage für die Abwasser-Pumpstation am Radweg (nördlicher Ortsausgang) und die Erstellung eines Online-Sanierungsrechners.
Beim Wasserhaus am mittleren Sandflurweg wäre eine Solarleistung von 9,9 KW-Peak möglich. Da dort im Jahr 65.000 kwh (15 % des kommunalen Stromverbrauchs) verbraucht werden, rechnet sich die Anlage nach etwa 8,5 Jahren. Da die Pumpen im Wasserhaus bislang meist nachts laufen, müssen die Laufzeiten allerdings möglichst in die Tageszeiten verlegt werden.
Bei der Abwasserpumpstation am Radweg werden im Jahr nur rund 30.000 kwh verbraucht, so dass sich die Anlage dort erst nach 13 Jahren amortisiert hätte. Deswegen riet das mit dem Energienutzungsplan beauftragte Büro von einer Solaranlage auf der Abwasserpumpstation ab, die übrigens dem Abwasserzweckverband gehört.
Der von dem Büro vorgestellte Sanierungsrechner soll noch einmal überarbeitet werden, bevor er am 19.7. online geht. Er soll es den Bürgern ermöglichen, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, ob sich eine energetische Sanierung ihres Anwesens rechnet.
Bereits im Vorgriff auf das Klimakonzept hatte der Gemeinderat beschlossen, schrittweise die Straßenleuchten auf LED umzustellen, was sich bereits deutlich bei den Stromkosten bemerkbar macht.



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Glyphosat und die Politik der Chemiemultis

20.4.17: Glyphosat und weitere Pestizide und Herbizide stehen seit langem im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Das folgende Video des Münchner Umweltinstituts wirft ein Schlaglicht auf die Praktiken der Chemiegiganten:
https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/europaeische-buergerinitiative-stop-glyphosat.html?activeTab=3



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BN-Umweltpreis für den Margetshöchheimer Bauhof

Der Margetshöchheimer Bund Naturschutz zeichnet sporadisch umweltfreundliche Initiativen und Aktionen mit dem örtlichen Umweltpreis aus. In diesem Jahr wurde der Bauhof der Gemeinde ausgezeichnet. Im Anschluss drucken wir die Pressemitteilung des Bund Naturschutz ab:

Wildbienen-Hotels: Umweltpreis für Bauhof-Team

Mit den ersten Sonnenstrahlen begann es an den Wildbienen-Hotels der Gemeinde zu summen. Das Bauhof-Team pflegt nicht nur die Grünanlagen der Gemeinde, sondern stellte vor drei Jahren neben den Tennisplätzen und neben dem Bauhof jeweils ein Wildbienen-Hotel mit verschiedenen Nistmöglichkeiten für Wildbienen auf. Besonders Frau Ellen Roether setzte sich für diese Maßnahme für die Artenvielfalt ein.

Jetzt kann man erkennen, dass diese Nisthilfen gut angenommen wurden, z.B. durch die rote Mauerbiene, die wie eine kleine Hummel aussieht. Die einzeln lebenden Wildbienen nutzen Löcher und schmale Gänge in Holz, in trockenen Stengeln, in Mauern oder Lehmwänden um in kleinen Brutkammern einzelne Eier abzulegen. Blütenstaub wird als Nahrungsvorrat eingetragen und nach mehreren Kammern wird die Röhre mit Wachs oder Lehm verschlossen. Frau Roether beobachtete, dass besonders eine Holzscheibe aus Apfelbaumholz von den Bienen gut angenommen wird.

Wie die Honigbienen helfen die Wildbienen Blumen und Obstbäume zu bestäuben. Aber in unserer ausgeräumten Natur fehlen nicht nur zunehmend alte Bäume, alte Häuser und „wilde“ Ecken, die Nistmöglichkeiten bieten. Auch blühende Wiesen als Nahrungsquelle werden immer seltener.

Mit dem Bau der Wildbienen-Hotels bietet das Bauhof-Team eine schöne Möglichkeit, diese interessanten Insekten zu beobachten, die übrigens nicht stechen. Neben den Nistmöglichkeiten legten die Mitarbeiter des Bauhofs auch blühende Grünstreifen und kleine Blumenwiesen an und sorgten so auch für das Futter für die Wildbienen.
Die Mitarbeiter des Bauhofs sorgten damit nicht nur für gepflegte Grünanlagen, sondern gestalteten das Dorf auch als Lebensraum für Wildtiere. und leisteten damit einen Beitrag zur Artenvielfalt. Für diesen Einsatz für die „Natur vor unserer Tür“ bedankt sich der Bund Naturschutz Margetshöchheim ganz herzlich. Die Ortsgruppe verleiht dem Bauhof den Umweltpreis „Natur vor unserer Tür“ und überreicht zwei Informationstafeln mit den Portraits verschiedener Wildbienen.

Mit einem Buch über Hummeln und Wildbienen und mit Süßigkeiten bedankt sich der Bund Naturschutz bei den Bienenfreunden Er möchte damit auch die Bürger anregen, ihre Gärten bienenfreundlich mit blühenden Pflanzen zu gestalten.

Die Ortsgruppe des Bundes Naturschutz verleiht den Umweltpreis an Bürger, die sich in ihrem direkten Umfeld aktiv für die Natur einsetzen und ihren Ort auch als Lebensraum für Pflanzen und Tiere auffassen.



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BN-Umweltpreis 2017


v.l. F. Eckert, G. Roer, E. Roether, B. Muth-v. H. 



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Schlechte Aussichten

6.3.17: In den letzten Tagen erfuhren wir, dass möglicherweise die meisten der Eisvögel in Unterfranken den Winter nicht überlebt haben. Die Eisvögel sind nicht nur die bunteste, sondern auch eine der besonders gefährdeten Vogelarten auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Da ihre Nahrung aus kleinen, maximal 9 cm langen Fischchen besteht und die meisten flachen Gewässer wochenlang zugefroren waren, kann es durchaus sein, dass ein Großteil der "fliegenden Edelsteine" verhungert ist. Der Flutgraben zwischen Margetshöchheim und Erlabrunn war zwar weitgehend offen, dort dürfte es allerdings nur wenige Fische geben. Da die Eisvögel äußerst scheu sind und bei schönem Wetter viele Spaziergänger auf dem Radweg unterwegs sind, hatte der Eisvogel auch kaum Chancen, ungestört auf Beute anzusitzen. Jedesmal, wenn er aufgescheucht wird und bei der Nahrungssuche gestört wird, bedeutet dies Energieverlust und kann, wenn dies häufiger vorkommt, zum Tode führen.
Es wäre ein herber Verlust, wenn der Eisvogel nicht nur in Margetshöchheim, sondern in weiten Teilen Unterfrankens nicht überlebt hätte.
Auch Peter Etthöfer, an dessen Gartenteich der Eisvogel normalerweise vom Spätsommer bis zum Frostbeginn Dauergast ist, ist pessimistisch.

Umfassende Informationen zum Eisvogelvorkommen im Raum Margetshöchheim finden Sie hier: Sonderseite: Eisvogel - Vogel des Jahres 2009


 


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Bürgersolarkraftwerk Video von der Eröffnung

15.2.17: Vor kurzem berichteten wir über die Inbetriebnahme der Bürgersolaranlage auf dem Bauhof: Die Sonne schien wie auf Bestellung
Inzwischen gibt es davon auch ein Video:
https://www.youtube.com/watch?v=URwqJZgr_D4&t=0s



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Die Sonne schien wie auf Bestellung

5.2.17: Rechtzeitig zur offiziellen Inbetriebnahme der Bürgersolaranlage auf dem Bauhofdach durch Bürgermeister Brohm und die Verantwortlichen der Sonneninitiative strahlte die Sonne zur Freude der anwesenden Anteilseigner. Eigentlich hätte sie ja schon länger Energie vom Bauhofdach liefern sollen, wie wir vor kurzem berichteten .
Nachdem der zuständige Energieversorger die Anlage gerade noch rechtzeitig am Vortag freigeschaltet hatte, konnten Bürgermeister Brohm und Herr Konrad von der Sonneninitiative das Werk seiner Bestimmung übergeben.



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Informationen über das Klimaschutzkonzept

24.1.17: Am 12.1. traf sich zum zweiten Mal die Steuerungsrunde für das Margetshöchheimer Klimakonzept, das MM-Gemeinderätin Marquardt im Gemeinderat angeregt hatte. Herr Conrad von IFE in Amberg stellte die bisherige Arbeit und die Ergebnisse in einer Präsentation vor. Einen Link zur Präsentation und zum Protokoll der Sitzung finden Sie hier:
170112margetshoechheimstr2.pdf [1.440 KB]
170112protokoll2strmargetshoechheim.pdf [304 KB]

Vorab noch einige Hinweise:
- Das ehrgeizigste Projekt, nämlich die Fernwärmeversorgung für die Margarethenhalle und Teile der EIWO, hat sich als unwirtschaftlich erwiesen, so dass es nicht weiter verfolgt wird.
- Bei der im Klimakonzept auch betrachteten energetischen Sanierung des Rathauses hat sich im Nachhinein herausgestellt, dass die Kosten wahrscheinlich um 100.000 € höher liegen. Deshalb hat der Gemeinderat bereits in der Sitzung vom 17.1. die flächendeckende Umrüstung auf LED-Beleuchtung vorerst gestrichen (siehe Gemeinderatssitzung am 17.1.2017 TOP 5).
- Von den Gutachtern wurde ausdrücklich der gute Zustand der Margarethenhalle hervorgehoben, was wohl nicht zuletzt das Verdienst der Hausmeisterin Frau Langhirt ist. Außerdem wurde festgestellt, dass der Energieverbrauch sowohl in der Margarethenhalle wie auch im Rathaus sehr moderat ist. Bei der Margarethenhalle dürfte dies vor allem am vor kurzem sanierten und gedämmten Dach liegen.



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Die Hoffnung stirbt zueltzt

2.1.17: Es ist schon einige Jahre her, dass eine Schleiereule im Kirchturm brütete. Lange Zeit gab es in Margetshöchheim kein Lebenszeichen mehr von ihr, bis sie im letzten Winter wieder in einer Scheune neben dem Rathaus gesichtet wurde. Gebrütet hat sie allerdings im Sommer weder dort noch im Kirchturm. Es macht etwas Hoffnung, dass es in eben dieser Scheune wieder untrügliche Hinweise darauf gibt, dass sich dort seit einigen Tagen wieder eine Schleiereule aufhält.


 


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Gut gemeint, schlecht gemacht

Wi haben bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass die Fütterung von Wasservögeln äußerst problematisch ist. Deshalb veröffentlichen wir hier den Link zu einer einschlägigen Information:
http://www.feelgreen.de/enten-fuettern-experten-warnen-davor/id_74342568/index



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Vorsicht Biber!

16.11.16: In den letzten Jahren haben die Biber zwischen Margetshöchheim und Erlabrunn immer häufiger zugeschlagen und teilweise auch mächtige Bäume gefällt. Sie haben dabei weniger am Holz Interesse als an den Blättern und der frischen Rinde, um so ihren Mittagstisch zu decken.
In Bereichen, die stark von Spaziergängern frequentiert sind, kann das durchaus gefährlich sein. Wir haben auf diese Gefährdung bereits mehrmals hingewiesen und davor gewarnt, im ufernahen Bereich zwischen Margetshöchheim und Erlabrunn einen zusätzlichen Fußweg anzulegen.
Auch momentan sind wieder etliche Bäume angenagt, die wohl in Kürze flach liegen werden Aktive Biber . Die Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamts, aber auch des Margetshöchheimer Bauhofs fällen häufig angenagte Bäume umgehend und entfernen sie. Das ist sicher gut gemeint, aber wohl eher kontraproduktiv, da die Biber die Bäume fällen, um an ihre Nahrung zu kommen. Wenn diese Bäume jedoch umgehend entfernt werden, suchen sich die Biber einen neuen Baum, und das Ganze beginnt wieder von vorne.



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Aktive Biber


am Spielplatz 



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zwischen Main und Flutgraben




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auch große Bäume müssen dran glauben




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Auch Fachleute warnen vor Eingriff ins Biotop

7.11.16: Gestern brachten wir Ihnen mit einigen Fotos die Bedeutung des auwaldähnlichen Biotops zwischen Main und Flutgraben nahe (Ein Biotop mit Charakter ). Hartwig Ehrlicher, ein Margetshöchheimer Bürger und lange Jahre als Naturschutzfachmann in der Höheren Naturschutzbehörde bei der Regierung von Unterfranken tätig, unterstützt die Bemühungen, das Biotop vor Eingriffen zu schützen. Er hat sich deshalb mit einem Schreiben an Bürgermeister Brohm und den Gemeinderat gewandt:
mainweg1.pdf [425 KB]
mainweg2.pdf [360 KB]



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Ein Biotop mit Charakter

6.11.16: Da die Gefahr momentan sehr groß ist, dass die Gemeinde einen Fußweg im Bereich zwischen Main und Flutgraben anlegt, wollen wir mit einigen Fotos auf den hohen Wert dieses Biotops hinweisen.



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da war der Biber aktiv 



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hier auch 



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Maßarbeit 



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Altwässer - Ausgleich für den Mainausbau 



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Schilfzonen - Brutgebiet für geschützte Sänger 



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Biberburg 



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Bienenragwurz - eine seltene Orchidee


auch das gibt´s in Margetshöchheim 



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Mainschmecker für Feinschmecker

29.09.2016 von 17 Uhr bis 18 Uhr

Verkauf von MainSchmecker-Produkten in der alten Obsthalle in Margetshöchheim.

Die Main-Streuobst-Bienen eG mit Sitz in Margetshöchheim stellt regionale Streuobst- und Bienenerzeugnisse her und vermarktet diese unter der Marke „MainSchmecker“. Ein Großteil der Früchte stammt aus den Streuobstgebieten um Margetshöchheim und Erlabrunn. Nach dem ersten Verkauf im März möchte die Streuobstgenossenschaft Ihnen erneut die Gelegenheit geben, die hochwertigen Produkte aus Ihrer Heimat kennenzulernen und zu erwerben.
Am Donnerstag, den 29.09.2016 von 17 Uhr bis 18 Uhr öffnet die Streuobstgenossenschaft dazu für Sie die alte Obsthalle von Margetshöchheim. Neben naturtrüben Apfelsaft und Apfelschorle gibt es einen Zwetschgenfruchtaufstrich (mind 80 % Fruchtgehalt ) sowie diverse sortenreine Apfelsäfte zu kosten und zu kaufen.
Genießen Sie die heimischen Produkte und die Landschaft, die Sie dadurch erhalten!


 


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Land unter auch in Margetshöchheim?

5.6.: Wenn man die katastrophalen Auswirkungen der Unwetter in Niederbayern gesehen hat, mag sich so mancher fragen, ob das auch bei uns in Margetshöchheim möglich sein könnte. Ganz ausgeschlossen ist das sicher nicht, zumal nicht nur Gemeinden an einem Bach oder Fluss gefährdet sind. Kritisch kann es auch am Fuße eines Hangs werden, was ja beides auf Margetshöchheim zutrifft.
Früher kam es gar nicht so selten vor, dass das schlammige Wasser die Steigstraße herunterschoss und Schlamm und Geröll sich über die Pointstraße und andere Straßen ergossen. Begünstigt wurde dies durch den Umstand, dass damals die Hänge weder bewaldet noch verbuscht waren, so dass das Niederschlagswasser kaum zurückgehalten wurde.
Im Zuge der Flurbereinigung war geplant, quer durch den Hang oberhalb des Ortes einen Graben bis zum Ickelsgraben anzulegen, um den Ort vor Überflutungen zu schützen. Der Graben hätte etwa am Aussiedlerhof Oppmann begonnen und wäre weiter am Hang durch die Flurlagen Steinmauer und Häslach über Zeilweg, Buchert und Mehle bis zum Ickelsgraben verlaufen. Da neben dem Graben auch ein Weg geplant war, hätte dies besonders in den Hanglagen enorme Eingriffe in Natur und Landschaft bedeutet. Deshalb wehrten sich der Bund Naturschutz, die Naturschutzbehörde und auch die MM vehement gegen diese Planung.
Schließlich gab die Flurbereinigungsbehörde nach und legte in der Flur vom Wald bis zur Steig sog. Regenrückhaltebecken an. Der Graben selbst begann dadurch erst im Zeilwegbereich.
Die Regenrückhaltebecken haben sich bislang sehr gut bewährt und den Ort vor Niederschlagswasser vom Hang bewahrt. Der (Rest-)Graben selbst war bisher selbst bei Starkniederschlägen immer trocken. Das Wasser wurde durch die Rückhaltebecken und den starken Bewuchs in den Hanglagen zurückgehalten.
Trotzdem sind solche baulichen Maßnahmen keine Garantie dafür, dass bei extremen Unwettern nicht doch einmal Wasser bis in die Bebauung gelangen kann.



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Main-Streuobst-Bienen-Genossenschaft

Bei der Umweltausschusssitzung des Gemeinderats am 26.2.16 stellte Krischan Cords, der Geschäftsführer der Main-Streuobst-Bienen-Genossenschaft, die Genossenschaft den Gemeinderäten vor, an dessen Gründung Bürgermeister Brohm maßgeblich beteiligt war. Über deren Arbeit werden wir Sie ab und zu unterrichten. Erste Informationen finden Sie hier:
vorstellungdermsbeg260216kurz.pdf [2.782 KB]



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endlich wieder da ...

31.1.: Jahrelang brütete im Kirchturm neben einem Turmfalkenpärchen und einer Stockente auch eine Schleiereule. Seit etlichen Jahren wartete man jedoch vergeblich auf den seltenen Gast. Den letzten Brutversuch brach damals eine Schleiereule ab, nachdem um die frisch geschlüpften Entenküken besorgte Tierfreunde immer wieder im Kirchturm nachsahen, ob die jungen Enten bereits flügge sind, um sie zum Main zu bringen. Die Küken segeln nämlich kurz nach dem Schlüpfen vom Kirchturm herab, was ganz normal ist, aber ab und zu einige nicht überleben. Es wäre wohl besser gewesen, hier nicht einzugreifen.

Nun besteht Hoffnung, dass wieder Schleiereulen bei uns heimisch werden. Entweder im Kirchturm oder in der Scheune des Etthöferhofs, in der vor vielen Jahren Peter Etthöfer und Gerhard von Hinten einen Eulenbrutkasten errichtet haben.
Seit einigen Wochen hält sich nämlich wieder eine Schleiereule in der Etthöferschen Scheune auf. Es gibt also Anlass zu Hoffnung.



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Etthöfer und von Hinten beim Bau des Brutkastens




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Falsch verstandene Tierliebe

Wir haben regelmäßig darauf hingewiesen, dass die Fütterung von Wasservögeln sehr problematisch ist. Der folgende Bericht im T-Online-Portal bestätigt unsere Bedenken:
http://www.t-online.de/ratgeber/freizeit/umwelt-natur/id_75691226/warum-sie-enten-nicht-fuettern-sollten.html
Eine Fütterung mag allenfalls sinnvoll sein, wenn die Gewässer zugefroren sind. In Margetshöchheim ist die Fütterung am Main übrigens grundsätzlich verboten. Schilder im Umfeld des Stegs weisen darauf hin.
Viele dieser Argumente gelten übrigens auch für die Fütterung mancher Vogelarten, besonders der sehr dominanten Arten wie Krähen und Elstern, die sich dann noch stärker vermehren und zur echten Bedrohung etlicher Singvogelarten werden können:



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Blühflächen

19.1.: Im Frühsommer wurden in der Margetshöchheimer Flur etliche Flächen - meistens Stilllegungsflächen - umgepflügt und (wahrscheinlich für 5 Jahre) in sog. Blühflächen umgewandelt, die staatlicherseits mit 600 €/ha gefördert werden. Die MM und auch die Gemeinde waren davon gar nicht begeistert, da jeder Grünlandumbruch auf Jahre hinaus viel Stickstoff freisetzt und damit durch die hohen Nitratwerte unsere Trinkwasserversorgung gefährdet, wenn die Flächen im Einzugsbereich unserer Brunnen liegen.
Im vergangenen Sommer waren viele Spaziergänger, die den Hintergrund nicht kannten, von den Blühflächen, wo vor allem Sonnenblumen standen, durchaus angetan.
Seit dem Herbst sehen die Flächen nun weniger attraktiv aus Blühfläche , was allerdings nicht an den Landwirten, sondern an den Bestimmungen des Förderprogramms liegt. Auf diesen Flächen ist nämlich im Förderzeitraum "weder ein Befahren und Bearbeiten noch eine Nutzung zulässig".



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Blühfläche




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fleißiger Biber




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Rücksicht auf die Natur

20.6.: Vor wenigen Tagen konnte man in der Main-Post einen großen Bericht über die Familie Krapf lesen, die sich seit vielen Jahren sehr engagiert für den Schutz der Schwalben einsetzen, die an ihrem Haus brüten. Es ist erfreulich, dass auch weitere Margetshöchheimer die Unannehmlichkeiten auf sich nehmen, die mit den Schwalbennestern an der Hauswand verbunden sind.
In diesem Zusammenhang muss man allerdings auch daran erinnern, dass auch die öffentliche Hand verpflichtet ist, die Schwalben und ihre Nester zu schützen. Das musste vor mehr als 20 Jahren auch die Gemeinde Margetshöchheim erfahren, als sie den Steg sanieren und mit einem neuen Anstrich versehen wollte. Unter dem Steg brüten nämlich jedes Jahr viele Mehlschwalben. Als die beauftragte Firma damit begann, den Unterbau samt Schwalbennestern sandzustrahlen, wurden die Arbeiten nach der Intervention eines Naturschutzverbandes auf Anweisung der Behörden bis zum Ende der Brutzeit eingestellt. abgestrahlt
Im Margetshöchheimer Gemeinderat stieß das bei etlichen Ratsmitgliedern auf wenig Verständnis. Naturschutz war damals auch in Margetshöchheim für manche noch ein Fremdwort.



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abgestrahlt




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Nashörner in Marokko?

Vor kurzem gelang uns in einem Margetshöchheimer Garten der folgende Schnappschuss.



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Nashornkäfer




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XXL-Hotel für Bienen & Co.

8.4.: Frau Roether, Mitarbeiterin im Bauhof, die schon mehrmals das Ortsbild mit ihren kreativen Ideen bereichert hat (nicht nur bei der mainArt), hat in ihrer Freizeit ein weiteres Bienenhotel geschaffen, das am Parkplatz neben der Margarethenhalle vor der Unterführung zum Zeilweggebiet steht.



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ein ****-Hotel




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Helen links, Linda Uruburu rechts 



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Diese Unterschiede sollte man kennen

Vor gut 30 bis 35 Jahren, als der Naturschutz noch in den Kinderschuhen steckte, war der Begriff "Naturschützer" für viele noch ein Schimpfwort oder zumindest ein Feindbild, nicht nur in Margetshöchheim. Egal, ob es um das Verbot von Heckenrodungen oder um den Appell, weniger zu düngen, ging, immer waren es die "Naturschützer", die einem das Leben schwer machten und angeblich alles reglementieren wollten. Dabei warf man gerne alle in einen Topf, den behördlichen Naturschutz, die Naturschutzverbände und oft auch die Partei der "Grünen".

Da auch heute manch einer noch immer nicht die Unterschiede kennt, wollen wir hier kurz den Sachverhalt erläutern.
An der Spitze des behördlichen Naturschutzes steht in Bayern das Umweltministerium in München. Bayern leistete sich zwar als erstes Bundesland einen Umweltminister, zu sagen hatte der allerdings nicht allzu viel. Bekannt wurde das Ministerium allerdings bundesweit, als Minister Dick nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl verstrahltes Molkepulver löffelte, um dessen Unbedenklichkeit zu demonstrieren.

Unter dem Ministerium sind die Naturschutzreferate in den 7 Bezirksregierungen ("höhere Naturschutzbehörde") angesiedelt. Die eigentliche praktische Naturschutzarbeit unterliegt jedoch den "unteren Naturschutzbehörden" in den Landratsämtern, etwa die Ahndung von Heckenrodungen, die Stellungnahme zu geplanten Eingriffen in die Natur usw.. Diese 3 Ebenen üben hoheitliche Gewalt aus und sonst niemand.

Die Naturschutzverbände (wie etwa der Bund Naturschutz) dagegen sind private Einrichtungen, die weder etwas anordnen noch durchsetzen können. Sie werden allenfalls bei größeren Vorhaben angehört und können Vergehen gegen Natur und Umfeld lediglich anzeigen wie jeder Privatmann auch.

Und die "Grünen", die anfangs immer gern als Sammelbegriff für alles, was mit Natur und Umwelt zu tun hatte, herhalten mussten, sind eine Partei, die weder dem behördlichen noch dem privaten Naturschutz zugeordnet werden kann.

Zu guter Letzt sind dann noch die sog. Naturschutzwächter zu nennen, die vom Landratsamt eingesetzt werden und ehrenamtlich tätig sind. Sie haben in erster Linie Kontrollfunktion und sollen vorrangig informieren. In gewissem Umfang haben sie jedoch auch hoheitliche Funktionen, wenn sie Vergehen gegen die Naturschutzgesetzgebung feststellen. Der für Margetshöchheim zuständige Naturschutzwächter ist auch für weitere Orte wie Zell, Leinach und Erlabrunn zuständig.
Da er in Margetshöchheim noch weitgehend unbekannt ist - offensichtlich auch bei der Gemeindeverwaltung -, hat die MM bereits vor einiger Zeit vorgeschlagen, ihn einmal zu einer Gemeinderatssitzung einzuladen. Sinnvoll wäre auch eine gemeinsame Begehung der Flur mit dem Umweltausschuss des Gemeinderats.



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Nistkästen für den Wiedehopf

11.2.15: Michael Göpfert, der sich seit Jahren im Artenschutz engagiert, hat am vergangenen Wochenende zusammen mit seinem Bekannten Jens Gehret 5 Nistkästen für den Wiedehopf aufgehängt. Weitere 5 sollen in Kürze folgen. Da im Landkreis Würzburg bereits Vertreter dieser seltenen Vogelart gesichtet wurden (Eine Sensation ), bestehen gute Aussichten, dass die Population durch diese Maßnahme stabilisiert werden kann.



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Wiedehopfkasten




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Eine Sensation

Seit wenigen Jahren gibt es im Landkreis Würzburg ein Brutpaar des äußerst seltenen Wiedehopfs, was einer kleinen Sensation gleichkommt. Nun ist es Guntram Härth gelungen, einen Wiedehopf zu fotografieren.



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Wiedehopf




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Was Sie über die Energiewende wissen sollten

23.1.15: In diesen Tagen wird die 110. Ausgabe des MM-Blättles verteilt. Auf der letzten Seite finden Sie eine Stellungnahme unseres langjährigen Gemeinderats Gerhard von Hinten zum aktuellen Stand der Energiewende.
Aus Platzgründen konnten wir leider nur einen kleinen Teil seines Artikels abdrucken. Den vollständigen Text finden Sie hier:
warumdieenergiewendedringendumgesetztwerdenmus.pdf [312 KB]



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Margetshöchheim besitzt ein Drei-Sterne-Hotel ...

Den Bau eines ***-Hotels für Insekten, das hätten wohl viele im Ort den Gemeindearbeitern nicht zugetraut. Seit die Bauhoftruppe der Gemeinde durch eine Mitarbeiterin verstärkt worden ist, tut sich manches Außergewöhnliches im Ort, z.B. der gelungene Bau des Insektenhotels an der Zufahrt zum Bauhof.



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Insektenhotel




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Lebensraum Naturgarten

Ein Naturgarten mit Trocken- und Feuchtstandorten ist ein interessanter Lebensraum für viele Tiere.

Mit wenig Aufwand kann man im Garten ideale Lebensräume für Wildtiere schaffen. So reichen einige Lesesteine oder etwas Totholz (z.B. ein Wurzelstock), um ein Rückzugsgebiet für Eidechsen und Ringelnattern zu schaffen. Diese Schlangen sind übrigens völlig ungefährlich und recht gut durch den weißen Fleck auf dem Kopf zu erkennen.



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Ringelnatter bei der Siesta im Gartenteich 



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Eidechse im Totholzlebensraum 



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Da kriegt jemand den Rachen nicht voll

Fast 2 Stunden brauchte eine Ringelnatter in einem Gartenteich, bis sie einen Frosch mittlerer Größe endlich hinuntergewürgt hatte. Nicht nur Frösche, selbst Fische sind Leckerbissen für die Ringelnatter.



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Ein seltener Gast


Hirschkäfer 



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Sonderseite: Eisvogel - Vogel des Jahres 2009

Hier kommen Sie zu Eisvogel: Vogel des Jahres mit interessanten Informationen über den sehr seltenen Vogel, der auch bei uns zu Hause ist.


 


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