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Ortssanierung: Tips und Infos

Innen statt außen (ISA)

3.6.19: Derzeit gibt es ein gleichnamiges staatliches Förderprogramm, mit dem innerörtliche kommunale Sanierungen statt mit 60 % mit 80 % der förderfähigen Kosten bezuschusst werden. Unter dem Strich bedeutet dies, dass nach Abzug der nicht förderfähigen Kosten der tatsächliche Fördersatz etwa bei 60 % liegt. Voraussetzung ist eigentlich, dass für einen gewissen Zeitraum keine neuen Baugebiete ausgewiesen werden. Damit soll der ausufernde Flächenverbrauch eingedämmt werden. Für Margetshöchheim wäre dieses Programm angesichts des umfangreichen kommunalen Sanierungsstaus im Altort durchaus interessant.
Andererseits will der Bürgermeister samt CSU derzeit wohl mit Zustimmung der Regierung von Unterfranken am Scheckert trotzdem ein Baugebiet ausweisen. Das widerspricht nach Ansicht
der MM der Zielsetzung des Programms ISA, den Flächenverbrauch in der freien Natur einzuschränken. In der Gemeinderatssitzung am 14.5.19 stimmte der Gemeinderat einer Selbstverpflichtung zu, nach der die Innenentwicklung vor der Außenentwicklung Vorrang haben soll. Gleichzeitig sollen trotzdem Baugebiete ausgewiesen werden können, sofern der dringende Bedarf gegeben ist und nachgewiesen wird. Das ist natürlich eine Farce, da der Bedarf von Bauland im Umkreis von Würzburg zweifellos immer vorhanden ist. In der Gemeinderatssitzung hat die MM deutlich gemacht, dass bei dieser Handhabung die angebliche Absicht der Förderung unterlaufen wird.
Offensichtlich wird auch in anderen Orten ohne Rücksicht auf neue Baugebiete von der großzügigen Förderung Gebrauch gemacht. Da nicht nur kommunale Projekte, sondern auch für die Ortsentwicklung wichtige private Vorhaben gefördert werden können, hat die MM der Selbstverpflichtung mit Bauchweh zugestimmt. Die MM hat darauf hingewiesen, dass man erwarte, dass angesichts der Selbstverpflichtung zumindest nur der Teil des anvisierten Scheckertbaugebiets realisiert wird, der im Flächennutzungsplan ausgewiesen ist und somit keine zusätzliche Erweiterung stattfindet.
Die SPD hat angedeutet, dass sie ernsthaft prüfen will, in welchem Umfang sie angesichts der Selbstverpflichtung einem neuen Baugebiet zustimmen wird. Wir sind gespannt, was in den nächsten Gemeinderatssitzungen beschlossen werden wird.



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Endlich Beleuchtung für den Fußweg

29.5.19: Der Fuß-/Radweg zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz ist seit Jahrzehnten (zumindest im Fußwegbereich) nicht nur in einem miserablen Zustand, er ist vor allem auch total "unterbelichtet". Auf dem ganzen Abschnitt gibt es lediglich eine einzige Straßenleuchte. Deshalb hat die MM seit Jahren gefordert, unabhängig von irgendwelchen Städtebauförderungsmaßnahmen den Fußweg zu erneuern und zu verbreitern und zwischen dem Fußweg und dem Radweg für eine ausreichende Beleuchtung zu sorgen. Nun lässt die Gemeinde in diesem Bereich einige zusätzliche Leuchten installieren. Das ist vernünftig und überfällig. Es wundert uns allerdings, dass die Leuchten nun auf die Ostseite des bisherigen Fußwegs gesetzt werden, obwohl die Gemeinde bei der für das nächste Jahr geplanten Umgestaltung der Mainpartie den Fußweg direkt an den Radweg verlegen will, was wir für problematisch halten. Aber immerhin ist es ein Vorteil, wenn der Weg demnächst besser beleuchtet ist.



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neue Gestaltungssatzung für den Altort

Die Gemeinde hat nun eine aktualisierte Gestaltungssatzung für das Altortsanierungsgebiet herausgegeben, in der aktuelle Änderungen enthalten sind:
bv752201820181206gestaltungssatzungmargetshoec.pdf [6.117 KB]



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Was ist ein "Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich"?

Der Gemeinderat hat am 13.11.18 auf Anraten der Polizei für das neu sanierte Stück der Mainstraße die Einrichtung eines "Verkehrsberuhigten Geschäftsbereichs" beschlossen. Da dort nur in markierten Bereichen geparkt werden kann, dürfte der Beschluss erst im Frühjahr vollzogen werden, da nur bei entsprechend warmer Witterung die Markierungen aufgebracht werden können.
Weil eine solche Zone wohl nur wenigen aus der Führerscheinprüfung bekannt sein dürfte, erfahren Sie hier mehr:
https://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrsberuhigter_Geschäftsbereich



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MM plädiert für Anwohnerparkzone in der Mainstraße

3.11.18: Dass die Parksituation besonders im Altort ein heißes Eisen ist, davon können der Bürgermeister und die Mitglieder im Bauausschuss ein Lied singen. Das Problem ist, dass die meisten Häuser in einer Zeit entstanden sind, in der es noch keine Autos gab und diese somit in manchen Fällen nicht auf dem eigenen Grundstück abgestellt werden können. Oft ist es aber auch die Bequemlichkeit oder der Wunsch nach einer autofreien Idylle, die dazu führen, dass es besonders im Altort durch abgestellte Autos zu gravierenden Problemen oder Dissonanzen kommt.
Einerseits erwarten also die Bürger, dass es auch im Altort möglichst nahe an ihrem Zuhause ausreichend Parkraum gibt. Andererseits geben Gemeinde und Fördermittelgeber viel Geld für die Altortsanierung und ein attraktives Ortsbild und Wohnumfeld aus, das durch mit Blechkarossen zugeparkte Straßenzüge viel an seiner Attraktivität einbüßt.
Unabhängig von all diesen Aspekten sah sich die Gemeinde jedoch bereits vor vielen Jahren dazu veranlasst, das Parken vor allem im Bereich der Mainstraße zwischen Ludwigstraße und Rathaus einzuschränken. In diesem Abschnitt wurde auf Antrag des damaligen Feuerwehrkommandanten eine Parkverbotszone eingerichtet, in der lediglich auf markierten Plätzen geparkt werden durfte. Sonst wäre an manchen Tagen die Anfahrt der Rettungsfahrzeuge fast unmöglich gewesen.
Mittlerweile wurde dieses Straßenstück u.a. mit Muschelkalkpflaster und Gesamtkosten von etwa 1 Million Euro aufwändig erneuert. Dabei verschwanden die ursprünglichen Parkmarkierungen. Seit der Freigabe des Verkehrs ist nun - wie nicht anders zu erwarten - die Straße fast rund um die Uhr so zugeparkt, dass es bei Gegenverkehr immer wieder zu Problemen kommt und Fahrzeuge teilweise nicht aus den Höfen herauskommen. Das Anliegen der Feuerwehr ist nach der Straßensanierung aktueller denn je, da es im Brandfall zu gravierenden Behinderungen bei der Anfahrt der Einsatzfahrzeuge kommen kann, was besonders im Einbiegebereich von der Ludwigstraße her fast immer relevant ist.
Die MM beantragte deshalb, zeitnah die Schaffung einer Parkverbotszone mit Anwohnerparken in der Mainstraße zwischen Ludwigstraße und Rathaus auf den Weg zu bringen. Außerdem sollten dort zusätzlich zu den zwei vorhandenen Kurzzeitparkplätzen weitere ausgewiesen werden, da hierfür durch Rathaus, Kirche, Pfarrheim und später durch eine Wirtschaft durchaus Bedarf sei.

Eine derartige Zone könnte auch ein Test für den weiteren Ausbau der Mainstraße Richtung Süden sein, wo sich die Hauseigentümer bereits im Vorfeld für die Schaffung einer Anwohnerparkzone ausgesprochen haben.
Bürgermeister Brohm hat bereits vor der Gemeinderatssitzung reagiert. In der kommenden Woche kommt es zu einem Ortstermin mit der Polizei, bei dem die rechtlichen und verkehrstechnischen Gegebenheiten abgeklärt werden sollen.



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ein seltener Anblick

26.8.18: Da Fotos für das Titelbild einer Altort-Broschüre angefertigt werden sollten, bot die Mainstraße am vergangenen Donnerstag einen Blick auf ein (fast) autofreies Ambiente. Lediglich zwei Fahrzeuge standen trotz Parkverbot im zentralen Bereich der Mainstraße. Die folgenden Fotos geben einen Eindruck von Margetshöchheims Schokoladenseite ohne Blech.



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Für 1 Mio saniert und jetzt zugeparkt

21.8.18: Nachdem die Dorfstraße vor etwa 2 Jahrzehnten mit Natursteinpflaster saniert worden war, verbannte man die parkenden Autos ausnahmslos aus der Dorfstraße, um das mit viel Geld im Rahmen der Altortsanierung geschaffene Ambiente nicht zu beeinträchtigen. Daran wurde bis auf den heutigen Tag nicht gerüttelt. In diesem Jahr wurde nun der Abschnitt der Mainstraße zwischen der Ludwigstraße und dem Rathaus für etwa eine Million Euro erneuert - davon ein erheblicher Teil mit Muschelkalkpflaster -, aber bislang gibt es keinerlei Einschränkungen beim Parken, so dass angesichts von oft mehr als 20 Fahrzeugen bei Begegnungsverkehr meist nicht einmal mehr Platz zum Ausweichen vorhanden ist.
Genau aus diesem Grund war auf Drängen der Feuerwehr schon Jahre vor der Sanierung eine Parkverbotszone eingerichtet worden, in der man nur auf markierten Plätzen parken durfte. Die Entwicklung seit der Freigabe der Mainstraße nach dem Ende der Bauarbeiten hat gezeigt, dass die derzeitige Situation nicht im Sinne der Altortsanierung sein kann. Übrigens auch nicht im Sinne der Anwohner, die sich überwiegend für die Schaffung von Anwohnerparkplätzen aussprechen.
Vor wenigen Tagen war die Mainstraße übrigens für einen halben Tag für parkende Autos gesperrt, weil die Gemeinde Fotos von dem sanierten Straßenstück ohne parkende Fahrzeuge benötigte. Einige der Fotos finden Sie im Anschluss.



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Beton oder Naturstein?

20.8.18: Dass die Erneuerung der Mainstraße zwischen Rathaus und dem Seitengässchen mit Muschelkalknatursteinen optisch wirklich sehr gut gelungen ist, dürfte wohl kaum jemand bezweifeln. Trotzdem gibt es immer noch Kritiker, die dort lieber Asphalt oder Betonsteine gesehen hätten. Angeblich muss bei den Natursteinen schon bald mit Schäden gerechnet werden. Wir wollen nun nicht mit den Brücken der alten Römer argumentieren, die bis heute noch halten, während Betonbrücken schon längst saniert werden müssen, falls sie nicht bereits eingestürzt sind. Wir wollen lieber die Natursteine (zum Beispiel in der Dorfstraße) mit den Betonpflastersteinen in der Mainstraße vergleichen, die vor wenigen Jahren zwischen der Ludwig- und der Falkenstraße verlegt wurden. Bei den "oberflächenvergüteten" Betonsteinen, die mit einer speziellen Oberfläche Muschelkalkoptik bieten sollen, sind schon nach wenigen Jahren an etlichen Stellen Schäden aufgetreten. Ein Beispiel für einen Schaden auf Höhe des Anwesens 54, der erst vor wenigen Tagen aufgetreten ist, zeigt deutlich, dass man auch bei Betonpflaster nicht auf der sicheren Seite ist: da bröckelt der Beton .



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da bröckelt der Beton




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Wie "durchlässig" muss der Altort sein?

5.8.18: Bei Altortsplanern gehört es seit vielen Jahren zum Einmaleins, möglichst viele Querverbindungen zwischen Straßen zu schaffen und somit den Ort "durchlässiger" zu machen. In Margetshöchheim betrifft dies vor allem die Wegeverbindungen von der Würzburger- / Erlabrunner Straße zur Mainstraße. Bislang gibt es im Altort vier solche Verbindungen: die Pointstraße, die Dorfstraße, das Krautgartengässle und die Ludwigstraße. Auf dem 275 m langen Stück zwischen Dorfstraße und Ludwigstraße ist neben dem Krautgartenweg noch zusätzlich auf Höhe des Klostergeländes/Kirche eine Verbindung zwischen der Gartenstraße und der Mainstraße im Gespräch, der barrierefrei ausgebaut werden soll. Das ist auch einer der Gründe, warum Bürgermeister Brohm das Klostergelände erwerben will. Im Gegensatz zur Kirche kann die Gemeinde nämlich mit Mitteln aus der Städtebauförderung rechnen, besonders beim barrierefreien Ausbau.
Im Grunde genommen ist von der Gartenstraße her jedoch lediglich der Weg bis zur Kirche ohne Probleme barrierefrei zu realisieren, notfalls auch noch bis zum Rathaushof, von dem aus das Rathausinnere per Aufzug zu erreichen ist. Ein jederzeit nutzbarer barrierefreier Zugang bis zur Mainstraße ist dies jedoch sicher nicht. Eine Rampe vom Rathaushof bis auf das Mainstraßenniveau oder gar ein zusätzlicher Aufzug wären nicht nur teuer, es würde auch das Altortensemble nachhaltig beeinträchtigen.
Bei einer Umgestaltung des Klostergeländes wäre die Kirche jederzeit barrierefrei erreichbar, was eigentlich nicht unbedingt Aufgabe der Gemeinde ist. Nachdem bereits heute auf 275 m drei Verbindungen von der Ortsdurchfahrt zur Mainstraße existieren, fragt es sich auch, ob man noch eine vierte Querverbindung benötigt, da bei einer Umgestaltung des Klostergeländes dann nicht nur das Rathaus, sondern auch die Kirche barrierefrei erreichbar wären.



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Die Pflasterarbeiten haben gestern begonnen.

17.5.18. Obwohl es wegen Differenzen bei der Ausführungsplanung und den dort irrtümlich vorgesehenen Betonpflastersteinen Probleme gab (Fatale Fehlplanung? ), ist es der Baufirma gelungen, noch rechtzeitig geeignete Natursteine für die Wasserführung und das Traufpflaster aufzutreiben. Gestern begannen die Arbeiten im Zugang zur Rathaushoftreppe und am Rathaus mit der Verlegung der Steine für die Wasserführung und das Traufpflaster in Beton. Diese Rand- und Wasserführungsarbeiten sollen bis spätestens Ende Mai bis zur Ludwigstraße abgeschlossen sein, damit im nördlichen Teil der Baustelle die Asphaltarbeiten stattfinden können. Anschließend könnte dann die restliche Fahrbahn vom Rathaus bis in die Sackgasse hinein gepflastert werden.



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Beginn der Pflasterung in der Mainstraße

14.5.18: Wir haben bereits mehrfach über den Fortgang der Arbeiten in der mittleren Mainstraße und die Gründe für die zeitlichen Verzögerungen berichtet, für die die Baufirma nicht verantwortlich ist:
Fatale Fehlplanung?
Da vom 15. bis 17. Juni die MainArt stattfindet und am 21.7. das Margaretenfest beginnt, kann es langsam eng werden. Sicher scheint zu sein, dass bis zum Margaretenfest die Straße weitgehend fertig sein soll. Bis zur MainArt will die Baufirma zumindest Teile der Straße fertigstellen oder zumindest so herrichten, dass sie einigermaßen begehbar ist.
Am 16.5. soll mit der Pflasterung der Wasserführungsrinnen und dem Traufpflaster begonnen werden. Da die Fundamente der Häuser meist nur aus einigen wenigen Lagen Bruchsteinen besteht, die noch dazu in den Straßenraum herausstehen, ist die Anpassung der Pflastersteine an den Hausfassaden schwierig und zeitraubend vorstehende Fundamente . Im Anschluss wird dann zwischen der Ludwigstraße und der Stichstraße wegen der Erschütterungsgefahr für die historische Bausubstanz die Asphalttragschicht in zwei Lagen aufgebracht. Die Feinschicht folgt dann erst nach der MainArt. Von Süden her werden nach dem Einbau der Wasserführung mit Naturstein-Wasserführung die Pflasterarbeiten für Gehsteig und Fahrbahn begonnen, die bis in die Stichstraße hineinreichen. Es muss damit gerechnet werden, dass die Pflasterarbeiten nicht bis zur MainArt abgeschlossen sind. Die Arbeiten werden danach am 19.6. wieder aufgenommen.



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vorstehende Fundamente




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mit Naturstein-Wasserführung




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Bauarbeiten in der Mainstraße




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Fatale Fehlplanung?

1.5.18: Wir berichteten in den letzten Tagen darüber, dass für den Ausbau der Mainstraße bei der Wasserführung Betonpflaster statt Natursteinpflaster verwendet werden soll Naturstein- oder Betonpflaster . Bei der Bauausschusssitzung am 26.4.18 stellte sich heraus, dass die meisten Ausschussmitglieder davon ausgegangen waren, dass Natursteinpflaster verwendet wird. Beim Ortstermin musste man allerdings feststellen, dass in den Ausführungsplänen des Planungsbüros Betonpflaster vorgesehen war. Trotzdem bestand der Ausschuss darauf, dass Natursteine eingebaut werden, da ein Materialmix im sensiblen Altortbereich nicht mit den Prinzipien der Altortsanierung vereinbar sei. Bauausschusssitzung am 26.4.18 .
Inzwischen hat man im Rathaus noch einmal die Unterlagen gesichtet und dabei festgestellt, dass in den Planungsunterlagen des Altortarchitekten, die eigentlich die Grundlage für die Ausführungsplanung sind, eindeutig Natursteinpflaster vorgesehen war. Diese Pläne wurden auch für die Bezuschussung bei der Regierung von Unterfranken eingereicht. Im Gemeinderat wurde also keine Betonrinne beschlossen, wie man auf einer anderen Internetseite lesen kann, sondern es wurde abweichend von der Entscheidung des Gemeinderats geplant.
Das Ingenieurbüro muss nun der Gemeinde erklären, warum es abweichend von der ursprünglichen Planung in der Ausführungsplanung Betonpflaster vorgesehen hat, was jetzt zu zeitlichen Verzögerungen und möglicherweise auch zu finanziellen Problemen führen kann, da die Baufirma das Betonpflaster bereits bestellt hat.



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Naturstein- oder Betonpflaster

21.4.18: Am 14.6.16 stellten wir Ihnen das Natursteinpflaster vor, das im derzeitigen Ausbauabschnitt der Mainstraße zwischen dem Rathaus und der Stichstraße und wohl auch in den weiteren Abschnitten Richtung Süden eingebaut werden soll (Muschelkalkpflaster für die Mainstraße und Musterfläche ). Die Pflastersteine werden für die Straße und den höhengleichen Gehsteig verwendet.
Wenige Wochen vor dem Beginn der Pflasterarbeiten wurde deutlich, dass bei den beidseitigen Rinnen für die Wasserführung sog. vergütetes Betonpflaster verwendet werden soll. MM-Gemeinderat Etthöfer hatte Bedenken, ob es sinnvoll ist, in die hochwertige Pflasterfläche Betonsteine einzubauen. Ähnlich äußerte sich auch Bürgermeister Brohm. Daraufhin stellte die Baufirma gestern vor dem Anwesen Mainstraße 13 zwei Musterflächen auf, eine mit einer Betonrinne und eine mit einer Natursteinrinne. Die Musterflächen können in den nächsten Tagen besichtigt werden. Der Bauausschuss wird dann in seiner Sitzung am 26.4. entscheiden, welches Material für die Wasserführung verwendet wird. Da die Rinnen sehr flach sind, sind sie bei der Natursteinvariante zumindest auf dem Foto kaum zu erkennen.



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Musterflächen




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mit Beton-Wasserführung




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mit Naturstein-Wasserführung




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Parksituation im Altort

13.4.18: Da derzeit im Bereich der Mainstraßenbaustelle das Parken nicht möglich ist, ist das eingetreten, was von Anfang an klar war. Die Parksituation ist noch prekärer geworden, zumal das von der Gemeinde in Auftrag gegebene Parkkonzept schon unter "normalen" Umständen von einem gravierenden Defizit an Parkplätzen ausgeht. Die momentane Situation gibt übrigens einen Vorgeschmack auf das, was nach dem Ausbau der "Mainpromenade" zu erwarten ist, da bei dieser Maßnahme mit Sicherheit etliche Parkplätze wegfallen werden. Vor diesem Hintergrund ist es nur schwer zu verstehen, dass es sich beim Gemeinderatsworkshop im März abzeichnete, dass auch im Bereich des alten Festplatzes (Arbeitstitel "Dorfanger") etliche Parkplätze wegfallen könnten. Im Verlauf der Diskussion wurde deutlich, dass die Parkplätze dort wohl nicht mehr auf der Mainseite, sondern an den Häusern oder entlang der westlichen Straßenseite zu liegen kommen. Wegen der diversen Grundstückseinfahrten bedeutet dies jedoch, dass dort deutlich weniger Fahrzeuge abgestellt werden können. In diesem Zusammenhang ist auch von Bedeutung, dass die im Bereich der ehemaligen Obsthalle in der Pointstraße geplante Parkscheune in der mittelfristigen Finanzplanung überhaupt nicht auftaucht.
Die MM zählt nun wahrhaftig nicht zu den Autofetischisten. Wenn man aber den Altort beleben und junge Familien in den Altort und besonders in leer stehende Häuser holen will, dann kommt man ohne ein Mindestmaß an Parkplätzen nicht aus, zumindest für diejenigen, die ihr Fahrzeug nicht auf dem eigenen Gelände abstellen können.
Das ist auch der Grund, warum die MM derzeit eine Überplanung des alten Festplatzes für verfrüht hält, solange die Parksituation im Umfeld noch nicht geklärt ist.
Grundsätzlich gilt zwar, dass momentan im Bereich der Mainpartie noch gar nichts definitiv entschieden ist. Da aber im Laufe des ersten Halbjahres mit konkreten Vorschlägen des Planungsbüros zu rechnen ist, ist es sinnvoll, sich bereits in diesem Stadium rechtzeitig unter Einbeziehung der Bürger Gedanken über den Ausbau der Mainpartie zu machen.



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Ortstermin am alten Wasserhäuschen

4.11.17: Bereits am 23.10. berichteten wir darüber, dass das alte Wasserhäuschen in der Würzburger Straße möglicherweise abgerissen werden soll Aus für altes Wasserhaus? . In der Sitzung am 24.10. entschied sich der Bauausschuss jedoch dafür, das beschädigte Dach vorerst zu sichern und nach einem Ortstermin über das weitere Vorgehen zu entscheiden Bauausschusssitzung 24.10.17 (TOP 4).
Beim gestrigen Ortstermin konnte sich der Ausschuss von den massiven Schäden überzeugen (siehe die folgenden Bilder). Wegen der historischen Bedeutung des Häuschens als Ausgangspunkt der ersten Margetshöchheimer Wasserversorgung will man nun in Kürze das Dach sichern und einen Streifen um die Außenfassaden freilegen, um die Mauern trockenzulegen. Man erhofft sich im Rahmen der Städtebauförderung staatliche Unterstützung bei der erforderlichen Sanierung. Wie das Haus später genutzt wird, ob als Wassermuseum oder zum Beispiel als kleiner Versammlungsraum steht noch nicht fest. Da unter dem Haus eine Quelle entspringt, denkt man auch darüber nach, von der Würzburger Straße längs des kleinen Wasserlaufs einen Fußweg zum Main zu schaffen.



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Aus für altes Wasserhaus?

23.10.17: Morgen soll im Bauausschuss darüber beraten werden, ob das alte Wasserhaus in der Würzburger Straße abgerissen wird (siehe Bauausschusssitzung 24.10.17 TOP 1). Das zweifelsohne marode Häuschen aus dem Jahre 1922 hat für die Margetshöchheimer Ortsentwicklung erhebliche Bedeutung. Von dort wurde Margetshöchheim nämlich erstmals mit fließendem Wasser versorgt. Dass die Erhaltung des kleinen Bauwerks nicht zum Nulltarif möglich ist, ist unbestritten. Gerade einer Gemeinde, die bei der Altortsanierung nicht kleckert und auch von den Bürgern viel Engagement bei der Erhaltung historischer Bausubstanz verlangt, stünde es jedoch gut zu Gesicht, das Wasserhäuschen, das mehr oder weniger den Anfang des Altortes markiert, zu erhalten.
Noch vor wenigen Wochen (in der Gemeinderatssitzung am 12.9.17) muss der Gemeinderat dies noch ähnlich gesehen haben, als er bei der Erweiterung des städtebaulichen Sanierungsgebietes nach Süden einstimmig beschloss, dass das Sanierungsgebiet durch einen Korridor vom Main bis zum alten Wasserhaus ergänzt werden soll.



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Altes Wasserhaus - reif für die Planierraupe?




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Bleibt noch was übrig?

16.10.17: Dem Umbau eines größeren Gehöfts an der Engstelle am Anfang der Würzburger Straße stimmte der Bauausschuss am 31.1.17 zu Bauausschusssitzung am 31.1.17 (TOP 2). Im Bauantrag waren damals der Abbruch sowie die Neuerrichtung des Dachstuhls unter Erhöhung der Dachneigung mit Umbau des EG u. OG beantragt. Mittlerweile wurden offensichtlich erhebliche Gebäudeteile abgerissen, so dass nur noch Fragmente stehen. Davon war in der Baugenehmigung keine Rede gewesen.
Bei etlichen Bürgern, aber auch im Bauausschuss und im Gemeinderat hat dies für Verwunderung gesorgt. Es ist nämlich erklärtes Ziel der Gemeinde, alte Bausubstanz möglichst zu erhalten und alles zu vermeiden, was einem Abbruch gleich- oder nahekommt.



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Mainstraße putzt sich heraus

20.9.17: Die Mainstraße gilt landläufig als die Schokoladenseite Margetshöchheims. Bereits in den vergangenen Jahren gab es dort größere Baumaßnahmen an historischer Bausubstanz. Im Moment finden dort Sanierungsmaßnahmen an den Hausnummern 1, 2, 4 und 15 statt. Wenn diese Maßmahmen abgeschlossen sind und die alte Bausubstanz die für die nächsten Jahre anvisierte Sanierung des zentralen Bereichs der Mainstraße schadlos überstanden haben sollte, verdient die Mainstraße das Attribut "Schokoladenseite" zu Recht.



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7er Jubiläum II: ehemalige Schule

Anlässlich der umfassenden Renovierung des Rathauses bietet es sich an, an die Geschichte des Gebäudes zu erinnern. Der nördliche Teil mit dem Stufengiebel steht unter Denkmalschutz, wurde 1857 als Rathaus und Schulhaus errichtet und ist somit 160 Jahre alt. Als die Schule zu klein wurde, baute die Gemeinde 1927, also vor 90 Jahren, im Süden eine größere Schule an Rathaus und Schule noch nicht "aufgehübscht" und früher ging´s hier rein . Dort stand ursprünglich das Haus des Schreiners Theodor Wittstadt, das ebenso wie der dahinter liegende Pferdestall des Etthöferhofs für den Neubau weichen musste Mainstraße vor 1927 .
Als dann die Schule in das neue Gebäude der Verbandsschule umzog, stand 1977, 50 Jahre später, der nächste Umbau für die Erweiterung der Verwaltungsgemeinschaft und im Erdgeschoss für den Einzug der Sparkasse an. Aus dieser Umbau-Zeit dürften auch die gravierenden statischen Mängel stammen, die die Sanierung 2017, 40 Jahre später, deutlich verteuerten und verzögerten. Die 7 am Ende der Jahreszahlen hat also nicht immer nur Glück gebracht.

Eigentlich wären diese Jubiläen ein guter Anlass gewesen, beim aktuellen Rathausumbau an die Geschichte des Gebäudes zu erinnern, wie es die MM vor kurzem vorgeschlagen hat: Ein geeigneter Platz für eine Hinweistafel



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Mainstraße vor 1927




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Endspurt bei der Mainstraßensanierung

9.8.17: Dank privater Sanierungsbemühungen dürfte die Sanierung des Ensembles im zentralen Bereich der Mainstraße bald vollendet sein. Ursprünglich stach lediglich das Anwesen Mainstraße 2 mit seinem Sichtfachwerk aus der Reihe der meist denkmalgeschützten Häuser hervor. Im Laufe der letzten Jahre wurden jedoch immer mehr Nachbargebäude saniert, so dass das Mainstraßenensemble ein echtes Schmuckstück geworden ist.
Wenn man alte Häuser auf Dauer der Nachwelt und den Bewohnern erhalten will, sind mehr als Farbe und Pinsel vonnöten. So muss man in Vieles, was man von außen gar nicht sieht, zum Beispiel in die alten Dachstühle, investieren, was nicht gerade billig ist. Deshalb sind die derzeitigen Sanierungsmaßnahmen am denkmalgeschützten Gebäude Mainstraße 2 für unser Ortsbild enorm wichtig.


 


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Sanierung Mainstraße 2




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Ein geeigneter Platz für eine Hinweistafel

31.7.17: In vielen historischen Ortskernen informieren Hinweistafeln auf alten Bauwerken über die Historie des Baudenkmals. Margetshöchheim hätte im Zuge des umfangreichen Rathausumbaus die Möglichkeit, den ehemaligen Nachttresor mit einer Hinweistafel auf die früheren Nutzungen als Schule und später als Sparkasse zu verdecken. Stattdessen soll der alte Tresor wohl lediglich zugemauert werden.



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Hinweistafel statt Nachttresor?




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Wenn man mit dem Sanieren anfängt,

dann stößt man oft auf ein Fass ohne Boden. In den letzten Jahren sind öfters einmal Buntsandsteinbrocken vom Treppengiebel des Rathauses heruntergefallen, der mit Buntsandsteinplatten abgedeckt ist. Da das Gerüst bereits steht, hat man sich im Rathaus entschlossen, die Buntsandsteinverkleidung sanieren zu lassen. Für die Natursteinsanierung sind vier- bis fünftausend Euro veranschlagt. Hinzu kommt eine Kupferabdeckung, die den Buntsandstein langfristig schützen soll. Dafür kalkuliert man rund 3.200 €.



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Parkentwürfe Pointstraße

27.6.17: Bei der Gemeinderatssitzung am 20.6.17 stellte das Büro Schlicht, Lamprecht, Schröder im Rahmen des Parkkonzepts für den Altort auch 3 Entwürfe für Parkmöglichkeiten in der Pointstraße vor. Den Bericht vom 22.6. Gemeinderatssitzung am 20.6.17 (TOP 1).
Wie angekündigt informieren wir Sie heute kurz über die Entwürfe für die Pointstraße. Alle Varianten gehen von einem Abriss der Obsthalle aus, da diese in einem schlechten Bauzustand ist. Das ist natürlich ein Grund, warum die Parkplätze nicht gerade billig sein werden.
Bei der Variante mit Parken auf 2 Ebenen befindet sich im östlichen Teil ein ebenerdiger Parkplatz, von dem aus eine zweigeschossige Parkhalle in Stahlbauweise auf dem westlichen Grundstücksteil anfahrbar ist. Der ebenerdige Parkplatz wird durch eine Mauer von der Straße abgeteilt. Da das Gelände nach Westen zu steigt, liegt das untere Geschoss der Parkhalle unter dem Straßenniveau. Auf dem Gelände können bei dieser Variante 36 Stellplätze untergebracht werden. Die geschätzten Kosten liegen bei gut 1,4 Mio. Euro.
Die beiden anderen Entwürfe sehen lediglich zwei nebeneinander liegende ebenerdige Parkplätze vor, die mit einer Mauer vom Straßenraum abgeteilt werden. Bei der Variante 1 sind die beiden Parkplatzteile miteinander verbunden. Für die 26 Parkplätze wird mit Kosten von etwa 537.000 € gerechnet.
Bei der Variante 2 haben die beiden nicht miteinander verbundenen Parkplatzteile getrennte Ein- und Ausfahrten, so dass 3 Parkplätze mehr entstehen. Die Kosten lägen bei 514.000 €.



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Ein weiteres Schmuckstück

10.2.17: Die Dorfstraße und die Mainstraße gehören zum historischen Kernbestand unseres Ortes. In den letzten Wochen entpuppte sich ein weiteres historisches Gebäude in der Dorfstraße, das mit erheblichem finanziellem Aufwand saniert wurde, als wahres Schmuckstück. Vor zwei Jahren hätte es wohl kaum einer für möglich gehalten, was aus dem ehemals blauen Dausackerhaus geworden ist. Das Bauwerk hat wohl alle Chancen, den Altortpreis 2017 zu bekommen. Auf diese Sanierung können der Bauherr Roger Horn und die Gemeinde stolz sein. Ist damit doch wieder ein altes Stück Margetshöchheim auferstanden.
In diesem Zusammenhang verweisen wir auf unseren Beitrag, in dem wir auf die Bedeutung der Altortsanierung für den gesamten Ort hingewiesen haben: Altortsanierung: fordern und fördern



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Planung für die Zukunft

1.1.17:
Am 21. Januar treffen sich die Gemeinderäte zu einer Klausurtagung, bei der es darum gehen soll, was, wann und in welchem Umfang in den nächsten Jahren abgearbeitet werden soll. In den letzten Jahren und Jahrzehnten wurden schon etliche Ideen und Grobplanungen entwickelt, was man so alles im Ort machen könnte oder sollte. So gab es bereits Ende des letzten Jahrtausends nahezu umsetzungsreife Pläne und Konzepte für die Gestaltung des zentralen Mainstraßenplatzes zwischen Rathaus und Pointstraße. Im Nachhinein kann man froh sein, dass die Planungen damals nicht umgesetzt wurden, weil wenig später das Wasserstraßenneubauamt der Gemeinde eröffnete, dass der Steg nach Veitshöchheim nicht "schiffsstoßsicher" und deswegen ein Neubau erforderlich sei. Damit waren die Pläne Makulatur und im Bereich des Mainufers zwischen Sportplatz und Rathaus war erst einmal alles blockiert.
Zwischenzeitlich gab es zwar mit dem ISEK (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) und dem "Masterplan Mainpromenade" eine Fülle von weiteren Planungsvorschlägen, die jedoch faktisch wie finanziell teilweise auf wackligen Füßen standen. Da mittlerweile weitere Projekte hinzu kamen, die die Situation noch komplexer machen, setzte Bürgermeister Brohm für den 21.1. eine Klausurtagung an, bei der grundsätzlich Prioritäten gesetzt und wesentliche Zielsetzungen erarbeitet werden sollen.
Hier eine Auswahl der Projekte, die in den nächsten Jahren abzuarbeiten sind:
- 2017 wird die Mainstraße zwischen Rathaus und Ludwigstraße ausgebaut (Vollausbau mit Kanal, Wasser, Straßenbelag usw.). Diese Maßnahme ist schon deswegen vorrangig, damit anschließend der Umbau der beiden Anwesen Mainstraße 20 und 20a für eine gastronomische Nutzung zeitnah erfolgen kann. Würde man in umgekehrter Reihenfolge verfahren und kurz nach der Eröffnung der Gaststätte die Straße für ein Jahr aufreißen, wäre dies für den Betrieb eine wirtschaftliche Katastrophe.
- Ähnliches gilt übrigens auch für den Rad-/Fußweg zwischen dem Anwesen Heymanns und dem Spielplatz, der dringend sanierungsbedürftig ist, aber wohl frühestens nach dem Ausbau der Mainstraße in Angriff genommen werden kann.
- Erschwerend kommt hinzu, dass aus fördertechnischen Gründen (90 % Förderung) in den Jahren 2017 und 2018 der behindertengerechte Umbau des Rathauses mit dem Aufzug auf der Rathaushofseite erfolgen muss, so dass das Rathaus für Besucher und Baufirmen wegen der gleichzeitigen Arbeiten in der Mainstraße nur schwer erreichbar sein könnte. Ganz abgesehen davon, dass das Rathaus auch innen eine Baustelle sein wird, was für das Personal und die Besucher eine erhebliche Belastung mit sich bringt.
- Da man annimmt, dass der neue Steg etwa bis zum Herbst 2019 fertig sein könnte, müsste die Fußwegverbindung zwischen dem Altort und dem Sportplatz möglichst bis Ende 2018 so hergerichtet sein, dass vor allem das Stück ab dem Steinernen Weg sehr gut begehbar und nachts gut ausgeleuchtet ist. Bürgermeister und Gemeinderat stehen da nämlich bei den Bürgern in der Pflicht. Als in der Diskussion um den Stegstandort immer wieder Sicherheitsbedenken laut wurden, hat man den Bürgern versichert, dass man rechtzeitig für eine gute Begehbarkeit und vor allem für eine gute Beleuchtung sorgen wird.
- Die Fußwegführung vom Sportplatz bis zum Steinernen Weg kann man jedoch nicht isoliert betrachten. Für eine vernünftige Planung müssen die Grundzüge des Ausbaus und der Linienführung zumindest bis auf Höhe des Rathauses feststehen. Und dafür braucht man natürlich auch belastbare Grundlagen für ein Gesamtkonzept für den alten Festplatz und den zentralen Platz der Mainstraße.
- Eng hängt damit auch die Lösung der Parkproblematik im unteren Altort zusammen. Möglichkeiten hierfür böten eine in der Diskussion befindliche Parkscheune (ehemalige Obsthalle) in der Pointstraße und das vor kurzem von der Gemeinde ersteigerte Gelände in der Ludwigstraße.

Damit ist die To-do-Liste jedoch noch lange nicht erschöpft. Zu erwähnen wären noch die Renovierung der Schule (vor allem der Brandschutz), die Gestaltung des Stegabgangsumfelds, die Straßensanierung in der Brunosiedlung, die Zukunft des Klostergeländes, das im Rahmen der "Integrierten Ländlichen Entwicklung" geplante Streuobstzentrun und vieles mehr.

Angesichts der Vielzahl von kommunalen Absichten und Aufgaben dürfte es klar sein, dass man zufrieden sein kann, wenn bei der Klausurtagung wenigstens die wichtigsten Projekte erfolgreich abgehandelt werden können, schon aus zeitlichen Gründen.
Dass dem allem auch bei der Realisierung enge Grenzen gesetzt sind, dürfte schon aus fiskalischen Gründen klar sein.

Bürgermeister Brohm beschreitet grundsätzlich den richtigen Weg, wenn er vor der Beauftragung von Planungs- und Ingenieurbüros erst einmal in einer Klausurtagung versucht, mit dem Gemeinderat die wichtigsten Projekte herauszufiltern und das Vorgehen zu strukturieren. Denn nichts ist anstrengender und teurer als nachträgliche Änderungen und späteres Umdisponieren. Davon kann jeder Häuslebauer ein Lied singen. Auch in Margetshöchheim konnte man derartige Erfahrungen sammeln. So kostete etwa die Richtungsänderung bei der Stegrampenplanung einige zehntausend Euro.

Da, wie bereits oben erläutert, vieles voneinander abhängt, kann eine gute und rechtzeitige Vorplanung dazu führen, dass die Projekte strukturiert abgearbeitet werden und der übliche Weg vom Konzept über die Planung und die Stellung der Förderanträge bis hin zur Ausschreibung und Realisierung nicht unnötig hinausgezögert wird.





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Die Maintraße im Laufe der Zeit

31.1.17: Bei der Gemeinderatsklausur am 21.1.17 stand die Neugestaltung der Mainpartie im Mittelpunkt der Diskussionen. Bis dahin wird es allerdings noch etwas dauern, da dazu erst einmal der neue Steg gebaut und der alte abgerissen sein muss. Trotzdem sollte man sich als Denkanstoß einmal mit der Geschichte des zentralen Platzes der Mainstraße beschäftigen, der zu den ältesten Teilen unseres Ortes zählt.
Wir kennen die Mainstraße ja nur mit der Pappelreihe am Mainufer. Ursprünglich, als der Main noch ein Flüsschen mit Altwässern und noch nicht aufgestaut war, wechselte immer eine Pappel mit einer Linde. Zwischen dem heutigen Ufer und dem damaligen Flussbett lag der Dreschplatz mit der Zufahrtsrampe wahrscheinlich auf Höhe der Bäckerei Altmain mit Dreschplatz .
Mit dem Mainstau und der Gasleitung von Veitshöchheim her hoch über dem Main erhielt Margetshöchheim den Anschluss an die Moderne. Mainpartie mit Gasleitung
Später stand wohl eine Baumreihe mitten im Platz Pappeln mitten in der Mainstraße ? . Man kann da erahnen, wie eng die Mainstraße wirkt, wenn der Platz unterteilt und vom Ufer abgeschirmt ist. Man sollte bei der Neugestaltung unbedingt darauf achten, dass der mittlere Bereich des einzigen Platzes in Margetshöchheim nicht zugebaut wird, egal ob es Hecken, Bäume oder Bauwerke sind.
Später wurde die Baumreihe offensichtlich weitgehend umgesägt, wie der Vergleich der beiden Bilder von der Mainstraße 12 (später Alter Schulzen) zeigt. Mainstr. 12 mit Baum und Mainstr. 12 mit Baumstumpf Interessant ist auch, dass das Gebäude nicht nur im Erdgeschoss, sondern insgesamt mit Natursteinen (wohl Buntsandstein) gemauert ist, was eine Seltenheit ist. Üblich war sonst immer eine Fachwerkkonstruktion für den ersten Stock und das Dachgeschoss.
Damals kannte man in Margetshöchheim keinen Asphalt, auch gepflasterte Straßen waren für die Gemeinde zu teuer, wie die Baustelle vor dem Rathaus zeigt: Mainstraße ohne Asphalt . Am Samstagnachmittag wurde damals beim obligatorischen Straßenkehren erst einmal die staubige Straße gegossen und anschließend gekehrt.
Statt der Baumreihe leistete sich Margetshöchheim dann eine Minigrünanlage mit Hecke, vorsichtshalber eingezäunt. Mittelgrünstreifen mit jungen Pappeln und Hecke mitten in der Mainstraße
Als Ersatz für die gefällten Bäume entstand dann die Pappelreihe am Ufer, die heute noch Bestand ist. An einer der frisch gepflanzten Pappeln sieht man Margetshöchheims damaligen Wasserwart, im Ort als "Wassergott" bekannt. "Wassergott" mit junger Pappel
Die Mainstraße war früher auch das Zentrum des innerörtlichen Handels, wie das Bild von der Rhabarberablieferung zeigt. Rhabarber, nichts als Rhabarber



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Altmain mit Dreschplatz


im Vordergrung: alter Dreschplatz 



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Mainpartie mit Gasleitung


mit der Gasleitung über den Main 



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Pappeln mitten in der Mainstraße ?




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Mainstr. 12 mit Baum




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Mainstr. 12 mit Baumstumpf




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Mainstraße ohne Asphalt




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Mittelgrünstreifen mit jungen Pappeln


Mainstraße mit eingezäuntem Grünstreifen 



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"Wassergott" mit junger Pappel


der "Wassergott" am Main. ein Original 



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Blick vom anderen Ufer


Blich vom anderen Ufer 



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Hecke mitten in der Mainstraße


Hecke (dunkler Streifen) war mitten in der Straße 



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Rhabarber, nichts als Rhabarber




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Gemeinderatsklausur am 21.1.17, Teil II

29.1.17: Am 26.1. berichteten wir über einige der Schwerpunkte bei der Gemeinderatsklausur am 21.1. (Bereich zwischen Sportplatz und Steinernem Weg und alter Festplatz) Klausurtagung des Gemeinderats am 21.1.17 .
Heute informieren wir Sie über weitere Themen, die am 21.1. zur Sprache kamen.
Das wichtigste Projekt im Altort ist mit Sicherheit der zentrale Platz der Mainstraße zwischen Rathaus und Pointstraße. Entscheidend für die Platzgestaltung ist die Wegeführung. Es ist nur folgerichtig, nach der Entfernung des alten Stegs den Fußweg, der am alten Festplatz am Mainufer verlaufen soll, auch hier am Main entlang zu führen. Zwischen Ufer und Fußweg könnte ein mehr oder weniger breiter Grünstreifen liegen, der der Vitalität der ortsbildprägenden Pappeln zugute käme und Platz für Sitzgelegenheiten mit Mainblick böte. Dieser Weg wird mit Sicherheit vor allem von Spaziergängern und Touristen genutzt. Wie der Fußweg längs des Mains ausgebaut wird, ist noch nicht endgültig geklärt. Einerseits bietet sich eine sog, wassergebundene Decke an, die den Vorteil hat, dass der Fußgänger dort kaum von Radfahrern und Skatern gestört wird. Außerdem bietet er sich an, weil er Feuchtigkeit und Sauerstoff an die Wurzeln der Pappeln lässt und somit verhindert, dass die Wurzeln den Belag zerstören, wie es derzeit bei der Asphaltdecke der Fall ist. Der Nachteil ist, dass bei der wassergebundenen Decke ab und zu nachgearbeitet werden muss, besonders wenn der Weg mit schweren Fahrzeugen befahren wird. Alternativ wurde aus den Reihen des Gemeinderats ein Splittmastix-Asphalt vorgeschlagen, eine Asphaltschicht mit großem Splittanteil in der Oberschicht. Der Vorteil ist der geringere Pflegaufwand und die belastbarere Asphaltdecke, was allerdings auch Nachteile hat, weil es dann wohl wieder Verwerfungen durch die Baumwurzeln geben kann. Außerdem besteht dann wegen der festeren Oberfläche die Gefahr, dass der Gehweg dann auch von Radfahrern und Skatern genutzt wird.
Zusätzlich zum Fußweg am Main wird es wohl wieder einen mit der Straße höhengleichen Gehweg an der Häuserfront geben, der als Verbindung zum Bäcker, zum Rathaus und zur Kirche wohl hauptsächlich genutzt wird und sich dann bis zur Ludwigstraße fortsetzt. Er wird wie der Platz und die Mainstraße zwischen Ludwigstraße und Rathaus mit einem gut begehbaren Muschelkalkpflaster ausgebaut (siehe Muschelkalkpflaster für die Mainstraße ).

Ein weiteres wichtiges Thema wird die Parksituation sein. Im zentralen Bereich der Mainstraße wird es wohl nur noch ca. 12 Parkplätze im nördlichen Teil gegenüber dem Anwesen Etthöfer und 7 Stellplätze neben der Bäckerei geben, darunter an beiden Stellen etliche Kurzzeitparkplätze. Unter dem Strich bedeutet dies natürlich, dass etliche Parkplätze wegfallen werden.
Da die Parksituation im ganzen Altort problematisch ist, wird derzeit ein Parkkonzept entwickelt. Derzeit scheint es sicher zu sein, dass etliche neue Parkplätze auf dem Grundstück Ludwigstraße 19 entstehen sollen. Je nach Bedarf müsste dafür auch das Haus weichen. Dort sollen auch ein weiterer Zugang zum Friedhof und die schon lange geplante Toilette entstehen.
In diesem Zusammenhang war auch schon länger von einer Parkscheune auf dem alten Obsthallengelände in der Pointstraße die Rede. Alternativ ist auch die Nutzung der alten Gebäude in der Diskussion. Im östlichen Teil könnte zum Beispiel eine Streuobstzentrum entstehen, wie es im Rahmen der Integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) angedacht ist.
Für den westlichen Trakt gibt es sehr unterschiedliche Ansätze. Das reicht vom Abriss, um Platz für einen Parkhof zu schaffen, bis hin zur Parkscheune, evtl. mit Wohnungen und Räumen für Vereinszwecke. Angeregt wurde auch, das Gelände über einen Investor mit Wohnungen bebauen zu lassen und dort einige öffentliche Bauplätze zu integrieren.
Vor allem aus finanziellen Gründen dürfte sich auf dem Obsthallengelände kaum so schnell etwas bewegen. Das bedeutet natürlich, dass der dort vorgesehene Parkraum - zumindest vorerst - am alten Festplatz untergebracht werden muss.



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Klausurtagung des Gemeinderats am 21.1.17

26.1.17: Wie bereits im Vorfeld berichtet, hat sich der Gemeinderat auf einer samstäglichen Klausurtagung mit dem Fortgang der wichtigsten Projekte befasst. Dabei ging es nicht um Beschlüsse, die können und müssen ja in öffentlicher Sitzung gefasst werden. Da auch viele neue Gemeinderäte im Gremium sitzen, die die lange Planungsgeschichte seit den 90er Jahren für die Mainpartie nicht kannten, wurde auf der Basis der bisherigen Pläne und Diskussionen über wichtige Gestaltungsgrundsätze und zeitliche Präferenzen diskutiert. Unter dem Strich konnte lediglich eine inhaltliche und zeitliche Orientierung über das zukünftige Vorgehen herauskommen. Angesichts der vielen Projekte, die in den nächsten Jahren abzuarbeiten sind, saß natürlich - zumindest virtuell - immer der Kämmerer mit am Tisch, der dafür verantwortlich ist, dass die Verschuldung sich in erträglichen Grenzen hält.
Im Vordergrund standen am 21.1. vor allem die Planungsgrundlagen für die Mainpartie zwischen Rathaus und Sportplatz. Vorrangig ist mit Sicherheit der Abschnitt zwischen Steinernem Weg und dem späteren neuen Steg, der die Hauptanbindung des neuen Stegs an den Altort bilden wird. Wichtig sind da eine gute Begehbarkeit und eine gute Ausleuchtung, um dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung entgegenzukommen. Deswegen spricht alles für die bisherige parallele Führung des asphaltierten Radwegs neben dem Fußweg mit dazwischen liegender Beleuchtung. Nicht nur aus finanziellen Aspekten wird wohl der naturnahe Charakter dieses Abschnitts mit einigen Sitzgelegenheiten und "Sichtfenstern" zum Main erhalten bleiben. In den Vorplanungen war daran gedacht, den dort verlaufenden Graben mit Wasser zu speisen und am nördlichen Ende in einen Wasserspielplatz münden zu lassen. Wegen der vielen in diesem Bereich verlaufenden Leitungen (Fernwasser, Hauptkanal, Gas, Steuerkabel für die Schleuse usw.), der hohen Kosten und vor allem des Wassermangels wird man wohl darauf verzichten. Denkbar ist allenfalls, das Rinnsal, das vom alten Brunnenhaus her durch das Anwesen Mayer läuft, zwischen Fußweg und Main zu öffnen und erlebbar zu machen.

Die Umgestaltung des alten Festplatzes zwischen dem Steinernen Weg und der Pointstraße wird wohl nicht so schnell realisiert werden können. Vorrang hat mit Sicherheit der zentrale Platz zwischen Rathaus und Pointstraße, wenn der alte Steg abgebrochen ist. Für die weitere Planung bietet sich jedoch an, ab dem Steinernen Weg bis zum Rathaus einen Fußweg am Mainufer entlang laufen zu lassen. Die weitere Gestaltung des alten Festplatzes hängt von etlichen weiteren Faktoren wie der Entwicklung der Parksituation ab. Dazu müsste man erst einmal wissen, ob es jemals zu einer Parkscheune in der Pointstraße kommt. Sicher ist nur, dass die Kreuzung mit der Pointstraße ein Problem ist und bleiben wird. Wegen der beengten Situation werden sich dort Autos, Fußgänger und Radfahrer die Fahrbahn teilen müssen, hoffentlich mit der erforderlichen gegenseitigen Rücksichtnahme.

Über weitere Themen der Klausurtagung informieren wir Sie in Kürze.



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Wegen Überfüllung ausgelagert

Da unsere Seite zur Ortssanierung die Kapazitätsgrenze erreicht hat, haben wir die älteren Beiträge ausgelagert. Sie finden sie hier: Ortssanierung Teil I



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Welche Fenster bekommt das Rathaus?

21.1.17: Im Rahmen der energetischen Sanierung des Rathauses sollen auch die Fenster ausgewechselt werden, die teilweise alles andere als dicht waren. Da ein Teil des Rathauses unter Denkmalschutz steht und für das Gebäude im Altort generell die Altortgestaltungssatzung gilt, muss sich die Gemeinde genau an die kommunale Satzung halten. Alles andere wäre ein Affront gegen die privaten Hausbesitzer, von denen die Gemeinde verlangt, dass sie die Satzung genau beachten. Dort ist in § 3, Abschnitt 4 u.a. festgeschrieben:
-------------------------------------------------------------
(1) .... Die Zusammenfassung von Öffnungen zu Fensterbändern ist nicht erlaubt. Der Abstand zwischen den Flügelhölzern (bei Doppelfenstern) muss mindestens 14 cm betragen.

(2) Fenster sind in einheitlichen Größen, stets in Hochformat auszuführen. Fenster ab einer Größe von 90 cm lichter Breite müssen zweiflügelig gegliedert werden; aufgesetzte, aufgeklebte oder aufgemalte Sprossen sind nicht zulässig.
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Damit Sie sich selbst ein Bild machen können, zeigen wir Ihnen den Vorschlag der Verwaltung Fenstervorschlag der Verwaltung und zwei Fotos aus früherer Zeit. Schulhaus früher und früherer Schulhof
Der Gemeinderat bzw. der Bauausschuss wird in Kürze (voraussichtlich am 31.1.) über die Fenstergestaltung entscheiden.



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Schulhaus früher




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früherer Schulhof




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Fenstervorschlag der Verwaltung




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Gemeinderatsklausur zur Ortsentwicklung Teil II

19.1.17: Schwerpunkt der Gemeinderatsklausur am 21.1. wird die Umgestaltung der Mainpartie zwischen Sportplatz und Rathaus sein. Damit ist allerdings auch die Parksituation im Ort eng verbunden. So hat sich bereits vor einigen Jahren bei der Dorfstraße gezeigt, dass sich logischerweise die Parksituation im Umfeld verschärft hat, als dort das Parken untersagt wurde. Ein ähnlicher Effekt ist durch den Ausbau der Mainstraße zwischen Ludwigstraße und Pointstraße zu erwarten. Deshalb wird sich der Gemeinderat bei der Klausur auch mit der Parkproblematik im Altort beschäftigen müssen, um die Weichen für das bereits in Auftrag gegebene Parkkonzept zu stellen. Konkret wird es wohl um die angedachte Parkscheune auf dem Gelände der ehemaligen Obsthalle in der Pointstraße und die Parkmöglichkeiten am alten Festplatz gehen. Und natürlich auch um Stellplätze auf dem kürzlich von der Gemeinde ersteigerten Grundstück in der Ludwigstraße.
Man sollte auch nicht vergessen, dass zu einem lebendigen Altort auch Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe gehören. Die haben auf Dauer nur eine Chance, wenn es im Umfeld Parkmöglichkeiten gibt. Wir denken hier zum Beispiel an die Metzgerei Holz und die Physiotherapie in der Dorfstraße. Die Arztpraxis im Steinernen Weg und die Apotheke wird dies wohl in Zukunft nicht mehr betreffen, da alles darauf hindeutet, dass beide in naher Zukunft auf dem Götzgelände zu Hause sein werden. Das bedeutet aber auch, dass es vor allem die Altortbewohner zu spüren bekommen, wenn solche wichtigen Einrichtungen nicht mehr so leicht fußläufig zu erreichen sein werden.
Für die MM ist die Parkproblematik nicht neu, sie hat sich bereits seit Jahren Gedanken zu diesem Thema gemacht:
Brauchen wir eine Parkscheune?
Verkehr verkehrt?
Verkehrssituation Teil 2
Verkehrssituation Teil 3
Verkehrssituation Teil 4



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Gemeinderatsklausur zur Ortsentwicklung Teil I

17.1.: Am 21.1.17 wird sich der Gemeinderat auf einer Klausurtagung mit der weiteren Entwicklung Margetshöchheims beschäftigen. Schwerpunkt wird dabei die Entwicklung im Altort sein, die bislang vor allem wegen der bevorstehenden Verlagerung des Stegs nach Süden weitgehend blockiert war. Da nun der Stegneubau in greifbare Nähe gerückt ist, ist es an der Zeit die Weichen für die weitere innerörtliche Entwicklung zu stellen. Dabei geht es nicht nur um die Planungen selbst, sondern vor allem auch um den zeitlichen Ablauf.
Kernpunkt der Planungen dürfte wohl die Mainpromenade zwischen Sportplatz und Rathaus sein, die vor allem für die Anbindung des Stegs an den Altort von großer Bedeutung ist.
Als Vorabinformation erinnern wir hier an einige ältere Stellungnahmen auf der MM-Seite, die größtenteils nichts an Aktualität verloren haben:
Zu diesem Thema hatte die Gemeinde bereits vor einigen Jahren von Professor Schirmer einen Masterplan ausarbeiten lassen, zu dem auch eine damalige Stellungnahme der MM vorliegt:
Infos zum Zielbaustein 1
Infos zum Zielbaustein II
Infos zum Zielbaustein 3
MM-Vorschläge zur Gestaltung der Mainpartie



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