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Neugestaltung Mainpartie Teil II

hart aber beliebt

14.7.20: In den letzten Wochen schwappte nach der Coronastarre die Freizeitwelle auch längs des Margetshöchheimer Mainufers über. Auffällig war, dass besonders die Schleusensteine am Ufer heiß begehrt waren. Genau diese Steine sollen zumindest teilweise bei der teuren Sanierung der Mainpartie einigen Holzdecks und den ominösen Betonbänken in der Mitte des zukünftigen "Marktplatzes" geopfert werden. Niemand wird sich ohne Not mitten in den Platz setzen. Die Sitzmöglichkeiten direkt am Wasser sind da wesentlich attraktiver. Außerdem bieten sie selbst in Corona-Zeiten Sitzvergnügen mit Abstand, was durchaus auch in Zukunft Bedeutung haben wird, da alles darauf hindeutet, dass uns die Corona-Epidemie noch einige Zeit erhalten bleiben wird.



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Wie teuer wird der Bauabschnitt I wirklich?

18.5.20: Als vor einem knappen Jahr die Planung für den Bauabschnitt I der Mainpromenade (BA I) vom Gemeinderat abgesegnet werden sollte, bezifferte das Planungsbüro die Kosten auf etwa eine Million Euro. Darin enthalten waren zwischen dem Steinernen Weg und dem Seglergelände die Fläche zwischen dem Radweg und dem Main mit diversen Spielgeräten, ein mäandernder Fußweg mit wassergebundener Decke (Splittweg), drei Holzdecks über dem Main und ein gepflasterter Platz an der Kreuzung auf Höhe des Steinernen Wegs. Nicht enthalten waren der asphaltierte Radweg, der dem BA 3 zugeordnet wurde, und die Kunstobjekte, die erst später in die Planung aufgenommen wurden.
In der Gemeinderatssitzung Ende April sprach der Mitarbeiter des Büros arc.grün überraschend nur noch von gut 500.000 € Kosten. Der gepflasterte Platz war nun nicht mehr im BA I, sondern wurde dem BA III zugeordnet. Allerdings war zwischenzeitlich Beschlusslage, dass im BA I im Rahmen eines Kunstwettbewerbs diverse Skulpturen aufgestellt werden sollen. Insofern war es kaum nachvollziehbar, dass die Kosten fast halbiert sein sollen.

In der letzten Gemeinderatssitzung, in der die Mehrheit aus CSU und SPD die Planung für den BA I endgültig absegnete, sprach Bürgermeister Brohm von Gesamtkosten in Höhe von knapp 800.000 €. Darin war auch die von der SPD beantragte Verlängerung des Uferwegs mit 16.000 € enthalten. Nicht enthalten waren offensichtlich der Radweg, der daran angekoppelte Not-Fußweg, der gepflasterte Platz auf Höhe des Steinernen Wegs und die Kosten für den Kunstwettbewerb.
Das Hin und Her bei den Kosten lässt vermuten, dass die Zahlen allesamt nur bedingt belastbar sind. Wenn wir alle die Teile berücksichtigen, die momentan ausgeklammert wurden, dürfte ein Gesamtbetrag von bis zu 1,5 Mio. € herauskommen. Und das alles, um einen naturnahen Bereich nachhaltig zuzupflastern und aufzupeppen.

Uns ist klar, dass unsere Argumentation ohne einen Plan schwer verständlich ist. Da uns die derzeitige Planung noch nicht vorliegt, verweisen wir auf einen Plan aus dem letzten Jahr, den wir damals bereits veröffentlicht hatten: alternative21619.pdf [679 KB]
Man kann auf dem Plan oben deutlich den Radweg mit dem direkt angekoppelten schmalen Fußweg erkennen, der für die Fußgänger keine Sicherheit bietet, da keine effektive Trennung zum Radweg besteht. Weiter unten ist auf dem Plan der zusätzliche Splitt-Fußweg zu erkennen. Noch nicht berücksichtigt ist die Verlängerung dieses Weges bis hin zum Seglergelände, also dorthin, wo der Abschnitt zwischen Main und Radweg immer schmaler wird. Hier müsste eigentlich jedem klar werden, wie unsinnig die Wegeführung ist. Durch drei mehr oder weniger parallele Wege in diesem schmalen Uferstreifen wird das letzte bisschen Natur in diesem als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesenen Abschnitt gründlich entwertet.
Beschlossen wurde dies von den Fraktionen von CSU und SPD, die sich in ihren Wahlkampfbroschüren als große Freunde der Natur darstellten.



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Entscheidung über den Bauabschnitt I

12.5.20: In der heutigen Gemeinderatssitzung soll die endgültige Entscheidung über den Bauabschnitt I der Mainpromenade fallen, der sich vom Steinerne Weg bis zum Seglergelände erstreckt. Dort sind eine ganze Reihe von Spielgeräten, mehrere Wege, Kunststationen und einige Podeste am Ufer geplant, wie man auf dem Plan erkennen kann Ortstermin im BA I .
- Das Gebiet ist Teil des Landschaftsschutzgebietes mit mächtigem Baumbestand, der größtenteils als Naturdenkmal geschützt ist. Angeblich sollen die Bäume, deren Wurzeln bis zum Radweg reichen, durch die Baumaßnahme nicht beeinträchtigt werden, was man bezweifeln darf.
- Durch die Verplanung des Geländes wird der naturnahe Charakter deutlich beeinträchtigt.
- Der mäandrierende Weg, der zusätzlich zum Radweg und einem an den Radweg angekoppelten Fußweg durch das Gelände führt, zerschneidet und beeinträchtigt den naturnahen Bereich wesentlich.
- Ein Spielplatz ist dort fehl am Platze, zumal die Absicherung spielender Kinder in nächster Nähe zum Mainufer nicht geklärt ist.
- Die Kunstelemente werden dort wohl mehr eine Alibifunktion haben.
- Die ursprünglich auf eine Million veranschlagten Kosten sollen angeblich knapp halbiert werden, was wohl eher ein frommer Wunsch sein wird, da man den gepflasterten Bereich an der Kreuzung zwischen Mainfähre und Steinernem Weg herausgenommen und in einen anderen Bauabschnitt verlagert hat. Der Radweg selbst wird ebenfalls erst im Abschnitt III realisiert und ist somit nicht in den Kosten enthalten.
- Manche Kosten kann man derzeit gar nicht kalkulieren, da in dem Gelände u.a. die Fernwasserleitung nach Würzburg und der Hauptkanal verlaufen, was im Zuge der Baumaßnahmen zu Problemen führen kann.

Sinnvoll ist die Freilegung des verrohrten Bächleins zwischen dem Radweg und dem Main, was die MM übrigens bereits seit Jahren angeregt hat.
Die MM hat sich von Anfang an für einen strikte Trennung des Fußwegs vom Radweg eingesetzt, zumal dadurch beide Wege von der Beleuchtung profitieren würden.



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Ortstermin im BA I

9.5.20: Gestern und heute konnten und können die Gemeinderatsfraktionen im Bauabschnitt I der sog. Mainpromenade (zwischen dem Steinernen Weg und dem Seglergelände) die Lage der Wege, der Spielstationen und der Holzdecks am Mainufer besichtigen. Die Standorte sind durch Kreidestriche gekennzeichnet. Interessierte Mitbürger können die Markierungen wohl noch einige Tage sehen, falls es nicht regnet. Ohne die Pläne und Erläuterungen kann man mit den Kreidelinien jedoch wenig anfangen, zumal manche Details wie etwa die Standorte für die Skulpturen noch gar nicht festgelegt sind. Über den Bauabschnitt I der Mainpromenade soll endgültig in der Gemeinderatssitzung am 12.5. (Beginn 19 Uhr in der Margarethenhalle) abgestimmt werden.
Das folgende Bild zeigt die MM-Fraktion bei der Begehung mit Bürgermeister Brohm und dem Vertreter des Büros arc.grün. Im Gegensatz zu der letzten Begehung des Bauabschnitts I im Juli 2019 sollten sich die Fraktionen separat vor Ort umsehen. Damals waren auch etliche interessierte Bürgerinnen und Bürger anwesend, deren kritische Fragen und Äußerungen bei einer Gemeinderätin aus der SPD-Fraktion zu einer heftigen Reaktion führte, was bei den Zuhörern nicht gut ankam.
Obwohl der gestrige Termin nicht öffentlich bekanntgegeben worden war, war wohl einigen der Passanten klar, worum es ging. Sie äußerten deutlich, dass man den naturnahen Uferabschnitt so lassen solle, wie er ist. Genau das ist der Wunsch der MM: Ein gut begehbarer Fußweg, getrennt vom Radweg, gut beleuchtet (was inzwischen endlich realisiert ist) und vielleicht noch ein paar Sitzgelegenheiten. Ein Spielplatz macht an dieser Stelle wenig Sinn. Sinnvoll ist dagegen, das Bächlein zwischen dem Radweg und dem Main offenzulegen, was die MM übrigens schon immer gefordert hat. Wer den Plan und die Örtlichkeiten in Augenschein nimmt, wird schnell feststellen, dass durch die Planung der relativ schmale Streifen zwischen dem Radeg und dem Main vollgestopft ist. Das passt nicht in den einzigen innerörtlichen naturnahen Bereich, der Teil des Landschaftsschutzgebiets Mainufer/Volkenberg ist und dessen alter Baumbestand als Naturdenkmal ausgewiesen ist.



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Ortstermin BA I




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aktualisierte Planung für BA I

13.3.20: In der Gemeinderatssitzung am 10.3.20 entschied der Gemeinderat weitgehend über die aktualisierte Planung des Büros arc.grün, ohne sich vorher über die Details informieren zu können. Die Gemeinderäte erhielten die folgende Datei erst am 12.3. übermittelt: gmr10.03.2020red.compressed.pdf [6.135 KB]
In der Gemeinderatssitzung bekamen die Gemeinderäte das Planungskonzept lediglich per Beamer an der Wand zu sehen und im Schnelldurchgang von einem Mitarbeiter des Planungsbüros erläutert, ohne dass man sich vorab damit befassen und in der Fraktion austauschen konnte. Dieses Verfahren ist bei einer Planung, die die sensibelste Partie der Gemeinde auf Jahrzehnte hinaus verändert, nicht hinnehmbar. Wir werden zu den Inhalten noch ausführlich Stellung nehmen, sobald wir uns damit näher befasst haben.
Abschließend ist noch zu erwähnen, dass die anderen Fraktionen damit kein Problem hatten.





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Welchen Sinn haben die Schleusensteine?

8.12.19: Seit etlichen Jahrzehnten säumen in Margetshöchheim sogenannte Schleusensteine das Mainufer. Sie sind im Sommer eine beliebte Sitzgelegenheit, haben aber eigentlich einen anderen Zweck. Seitdem die Schiffe immer größer und schneller wurden, schwappt das Mainwasser häufig über, was im Winter zu gefährlichem Glatteis führen kann. Deshalb hat die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung der Gemeinde ausgediente Schleusensteine angeboten, die seitdem verhindern, dass das Mainwasser über das Ufer schwappt.
Das von der Gemeinde beauftragte Landschaftsplanungsbüro hat nun vorgesehen, dass die Schleusensteine größtenteils entfernt werden und der Rest einige Meter landeinwärts als Sitzgelegenheit platziert werden soll. Was uns dann blühen wird, zeigt das vor wenigen Wochen aufgenommene Foto.



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Land unter




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Margaretenfest auf der Mainpromenade

21.10.19: Am 15.10.19 fand im Rathaus ein Termin mit den Vertretern der am Margaretenfest beteiligten Vereine statt, bei dem es stellenweise lebhaft zuging. Da der zentrale Platz in der Mainstraße nach dem Abriss des alten Stegs umgestaltet werden soll, muss abgeklärt werden, ob sich die bisherige Planung des Büros arc.grün mit den Anforderungen an die Festmeile verträgt. Da dort nach der bisherigen Planung in der Platzmitte in Nord-Süd-Richtung vier große Bankelemente ("Margetshöchheimer Bank") und Bäume vorgesehen waren, hatte die MM von Anfang an erhebliche Bedenken Margetshöchheimer Bänke und Diese Bänke brauchen wir nicht So funktioniert das Margaretenfest nicht . Abgesehen davon, dass kaum einer in der Platzmitte, sondern lieber am Mainufer mit Blick auf den Fluss Platz nehmen wird, würden die Bänke den Platz in Längsrichtung unterteilen und ihn noch länger und schmaler erscheinen lassen, als er eh schon ist Mainstraße lang und schmal . Außerdem würden die Bäume in der Platzmitte die Blickachse auf das Heymannshaus, das beliebteste Fotomotiv des Ortes, und die historischen Fassaden der Mainstraße stören. Und letztendlich würden die Hindernisse in der Platzmitte die Nutzung des Platzes nicht nur beim Margaretenfest stark einschränken.

Grundsätzlich muss man sich wohl von der Idee verabschieden, den Platz und vor allem die Infrastruktur (Wasser, Abwasser Strom usw.) möglichst exakt auf das Margaretenfest und allgemein auf sehr spezielle Nutzungen auszurichten. Beim Margaretenfestverein haben die meisten Vereine zwar die Idee verworfen, die Zahl der Buden zu verringern und gemeinsam einige wenige Versorgungsstände zu betreiben, falls jedoch in Zukunft einige Vereine als Betreiber wegfallen sollten, was sich ja abzeichnet, wird dieser Vorschlag vielleicht doch wieder aus der Schublade geholt. Im Übrigen ist es auch aus Kostengründen angebracht, flexible Lösungen für die Infrastruktur zu suchen.

Es hat sich bei der Besprechung, an der ein Vertreter des Büros arc.grün teilnahm, gezeigt, dass die sog. Margetshöchheimer Bänke bei der nach dem Abriss des alten Stegs geplanten Verlagerung des Festgeländes in Richtung Main im Wege sind. Herr Warm vom Planungsbüro ruderte daraufhin zurück und erklärte, dass die Bänke nicht unbedingt aus Beton sein müssten. Man könne sich auch eine Holzlattung auf einer Beton- oder Eisenkonstruktion und kleinere Abmessungen vorstellen. Aus gestalterischen Gründen wolle man aber auf keinen Fall ganz auf die Bänke verzichten, vor allem nicht auf die Bank am Anfang und am Ende des Platzes. Auch das macht in unseren Augen keinen Sinn, da im nördlichen Teil mindestens 9 Parkplätze angelegt werden sollen. MM-Gemeinderat Etthöfer wies darauf hin, dass dort ja auch noch ein Fahrradabstellplatz mit Ladestation und die Wegeführung von der Mainstraße zum Radweg am Main berücksichtigt werden müssen. Außerdem müssen noch zwei Anschlusspunkte für die Stromversorgung des Festes untergebracht werden, worauf Patrick Lindner hinwies, der sich mit der Elektroplanung befasst hat. Nach seinen Worten müssen die zwei Übergabepunkte wegen der Hochwassergefahr möglichst 1,80 bis 2 m hoch sein. Etthöfer schlug deshalb vor, statt der sinnlosen Bänke im nördlichen und südlichen Drittel des Platzes je einen grazilen Pavillon aus einer Eisenkonstruktion für die Stromversorgung zu errichten, in denen z.B. zusätzlich ein Info-Point untergebracht werden kann. Der nördliche Pavillon könnte über den Pollern der Fernwasserversorgung errichtet werden, die jederzeit zugänglich sein müssen Poller im Rosenbeet . Dort könnte man auch die Ladestation für E-Bukes unterbringen. Der südliche Pavillon könnte Standort für den Infopoint werden.

Künftig sollen nach der Umgestaltung Straße und Gehsteig in der Mainstraße als Rettungszufahrt frei bleiben. Buden und Sitzgelegenheiten sollen in Richtung Main angeordnet werden. Das hätte für die Anlieger den Vorteil, dass sie jederzeit ihre Höfe anfahren könnten. Da der Platz dann wohl nicht für alle Buden Raum bieten wird, wurde aus dem Kreis der Vereinsvorsitzenden vorgeschlagen, einige Buden zwischen die Pappeln am Main zu stellen. Dort wird es allerdings nicht nur eng. Man wird wegen der flachen Wurzeln der Pappeln auch damit rechnen müssen, dass es Probleme beim Aufstellen der Hütten gibt. Stefan Herbert schlug vor, am Main eine Bühne für Veranstaltungen dauerhaft aufzustellen, was das ganze Jahr über sicher kein Blickfang sein würde.

Zur Erläuterung: Die folgende Grafik Mainpromenade zentraler Platz zeigt die "Margetshöchheimer Bänke" in der Platzmitte, einige Abschnitte mit Schleusensteinen als Sitzgelegenheiten und zwei Holzdecks am oder über dem Main.

Und noch etwas ist interessant: Herr Warm vom Büro arc.grün verteidigte die in der Platzmitte geplanten "Margetshöchheimer Bänke" damit, dass die Regierung keinen leeren Platz fördere. Das kann man ruhig bezweifeln. Ein ähnliches Argument bekamen wir auch beim Bauabschnitt I zu hören, als das Büro den Radweg bis zum Sportplatz mit teurem Muschelkalkpflaster ausbauen wollte.
Wir sollten uns bei der Mainpromenade lieber damit beschäftigen, was sinnvoll, praktikabel und bezahlbar ist und nicht mit irgendwelchen fragwürdigen Vermutungen über eine mögliche Förderung durch die Regierung von Unterfranken. Die Gemeinde hat da so ihre Überraschungen erlebt: Bei der Altortsanierung sollte es bei einer umfangreichen Sanierung eines historischen Wohnhauses ursprünglich 200.000 €, dann nach einiger Zeit nur noch 100.000 € Förderung und nach dem aktuellen Stand gar nichts mehr geben.



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Mainstraße lang und schmal




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Poller im Rosenbeet




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Mainpromenade zentraler Platz


Graue Elemente = Margetshöchheimer Bänke 



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aller guten Dinge sind drei? nicht immer!

9.10.19: In der Julisitzung des Gemeinderats erhielt das Büro arc.grün praktisch grünes Licht für die vom Gemeinderat modifizierte Planung des Bauabschnitts I der Mainpromenade zwischen dem Sportplatz und dem Steinernen Weg. Ursprünglich sah das Konzept des Planungsbüros vor, den neben dem Radweg verlaufenden (momentan recht desolaten) Fußweg aufzulassen und stattdessen einen mäandrierenden Fußweg mit Splittdecke am Mainufer verlaufen zu lassen. Weil man schließlich einsah, dass dieser Fußweg wohl kaum von älteren Passanten angenommen werden wird, wurde schließlich beschlossen, den Radweg mit einem Fußwegstreifen zu verbreitern, der nur durch eine farbliche Markierung vom Radweg getrennt wird.
Abgesehen davon, dass durch das Fehlen einer deutlichen Trennung keine echte Sicherheit für die Fußgänger besteht, gibt es nun auf dem eh schon recht schmalen Streifen zwischen Main und Radweg wohl über weite Strecken drei Wege: den asphaltierten Radweg, den direkt damit verbundenen Fußweg und einen Fußweg am Main. Damit wird der naturnahe Uferstreifen, der immerhin im Landschaftsschutzgebiet liegt, noch mehr zerstückelt. Das war wohl manchen im Gemeinderat bei der hektisch verlaufenen Sitzung gar nicht so recht bewusst.
Das von der MM favorisierte Konzept, Radweg und Fußweg so zu belassen wie sie sind, nur den Fußweg gut begehbar und etwas breiter, wäre wohl die sinnvollere Lösung gewesen.



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Bäume sind wichtiger denn je

19.8.19: Bei der teilweise kontrovers geführten Diskussion über den Bauabschnitt 1 des "Mainpromenade" titulierten innerörtlichen Uferbereichs spielte bei der MM vor allem die potentielle Gefährdung des alten Baumbestands eine große Rolle. Die mächtigen, größtenteils 30 m hohen Schwarzpappeln im Landschaftsschutzgebiet sind ausnahmslos als Naturdenkmal ausgewiesen. Nach den Unterlagen für den Gemeinderat können die Bäume in der Krone gegen Astbruch verspannt werden, so dass von ihnen keine Gefahr ausgehen soll. Auch der Bau des dort geplanten Fußwegs und der Spielgeräte soll angeblich ohne negative Auswirkungen auf den Baumbestand möglich sein. Wir haben da erhebliche Bedenken. Schließlich sind die meisten Bäume bereits vorgeschädigt, und es ist keine Seltenheit, dass dort ein größerer Ast abbricht. Da manchmal Äste in der Krone hängenbleiben und erst später bei einem Windstoß herunterfallen, müsste der Baumbestand praktisch nach jedem kräftigen Windstoß überprüft werden, wenn sich zukünftig im Kronenbereich ein Fußweg und ein Spielplatz befinden. Außerdem ist bekannt, dass Verletzungen im Wurzelbereich, die bei solchen Baumaßnahmen kaum ausgeschlossen werden können, den Baum durch Pilzbefall schädigen können, so dass der Baum eines Tages praktisch ohne Vorwarnung umstürzen kann.
In Würzburg hat das Stadtgartenamt praktisch alle Schwarzpappeln in der Nähe von Wegen und stark frequentierten Bereichen gefällt. Bei uns legt man nun im Bereich der mächtigen Schwarzpappeln einen Weg und einen Spielplatz an. Man kann sich ausrechnen, dass die Pappeln dann keine lange Lebenserwartung mehr haben. Dabei haben erst jüngst wieder Meldungen die Öffentlichkeit aufgeschreckt, dass zur Vermeidung einer weiteren Erderwärmung die Bäume enorm wichtig sind. Und zwar vorrangig große Bäume und nicht kleine, nachgepflanzte, die Jahrzehnte brauchen, um ein mächtiger Baum zu werden.
Momentan kann ein Blinder mit dem Krückstock erkennen, wie weit die Wurzeln der Pappeln reichen und wie weit somit der gefährdete Wurzelbereich geht. Dort, wo im letzten Herbst der Sturm einige Pappeln umgeworfen hat (in Stegnähe und ein Stückchen weiter Richtung Spielplatz), schlagen derzeit die Wurzeln wieder aus, so dass dort ein kleiner Pappelwald entsteht.
Im zukünftigen Bauabschnitt 1 zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz kann man auf der Wiese deutlich mächtige Wurzelstränge erkennen, die bis an den derzeitigen Fußweg heranreichen und die Ursache dafür sind, dass der Fußweg eher einer Berg- und Talbahn gleicht. Umso unverständlicher ist es, dass man im derzeit noch naturnahen Bereich einen zusätzlichen Fußweg und einen Spielplatz plant.



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da stand mal eine Pappel


Pappelaufwuchs auf breiter Front 



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Aufwuchs auch auf der anderen Wegseite




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Pappelaufwuchs in Stegnähe




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und hier etwas vergrößert




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und sogar im Rinnstein




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