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Aktuelles aus Kommunalpolitik und Margetshöchheim

Lastenfahrräder beim Margaretenfest




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Impressionen vom Margaretenfestzug




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Impressionen vom Festbieranstich


mit Musik geht´s besser 



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die 3 Margaretli 



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vor dem ersten Schlag 



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der Hahn war schon offen 



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es läuft 



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für die Margaretli reserviert 



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Vorgeschmack auf das Margaretenfest

14.7.19: Am 12.7. lud die Gemeinde Vertreter der am Margaretenfest beteiligten Vereine und Anlieger als kleinen Vorgeschmack zum Festbieranstich mit Bier und Brotzeit in den Rathaushof ein.



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vor dem Genuss kommt ein Muss 



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mit Musik geht alles besser 



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der Tisch für die Margaretli 



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der Bürgermeister gibt den Ton an 



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früh übt sich 



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Eichenprozessionsspinner auf dem Vormarsch

4.7.19: Der Eichenprozessionsspinner, bei dem die Härchen der Raupen gefährliche allergische Reaktionen auslösen können, ist in den letzten Jahren, begünstigt durch die Klimaerwärmung, in Unterfranken auf dem Vormarsch. Auch Margetshöchheim blieb davon nicht verschont. Heuer trat er in den Äußeren Bachellern und am östlichen Rand des Baugebiets Zeilweg auf. Im neuen Friedhof und im Bereich der Schule wurde mit Dimilin gegen den Eichenprozessionsspinner gespritzt. Zuletzt wurde im Außenbereich des Kindergartens ein Gelege entfernt.
Als das mit der Planung für die Mainpromenade beauftragte Büro arc.grün die ortsbildprägenden Pappeln durch Säuleneichen ersetzen wollte, machte die MM schon vor über einem Jahr darauf aufmerksam, dass man es dann am stark frequentierten Mainufer mit dem Eichenprozessionsspinner zu tun bekomme. Kein Aprilscherz! Mainufer ohne Pappeln?



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Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich

29.6.19: Seit gestern stehen nun die Schilder für den verkehrsberuhigten Geschäftsbereich in der Mainstraße, der bereits im November bei einer Begehung mit der Verkehrspolizei vereinbart worden war. Dort ist die Geschwindigkeit auf 20 km/h beschränkt. PKW dürfen nur auf den markierten Parkplätzen parken. Damit soll erreicht werden, dass an Ausweichstellen Gegenverkehr möglich ist,



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Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich




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Zone 20




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Spielplatzerneuerung doch sinnvoll

24.6.19: Auf unseren Beitrag vom 22.6. erhielten wir eine Reaaktion. Wie uns von einem Anwohner mitgeteilt wurde, ist die Erneuerung des Nordstraßenspielplatzes doch sinnvoll und erforderlich. So soll bei einem Spielgerät bereits ein Pfosten verrottet gewesen sein.



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Spielplatz in der Nordstraße

22.6.19: Mittlerweile nimmt der Spielplatz in der Eiwo-Siedlung Formen an. Er wird allerdings wegen der Restarbeiten noch einige Zeit nicht nutzbar sein. Zu früh gefreut



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Spielplatz Eiwo




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Antwort aus München

9.6.19: Der Klimawandel und vor allem die anhaltende Trockenheit der letzten Jahre bereiten den Trinkwasserversorgern besonders in Nordbayern und auch in Margetshöchheim erhebliche Probleme. Die Grundwasserstände sind deutlich gesunken und die Nitratwerte wegen der fehlenden Verdünnung durch Niederschläge teilweise deutlich gestiegen. Es gibt zwar in der breiten Palette landwirtschaftlicher Förderprogramme einige, die durchaus eine grundwasserschonende Landbewirtschaftung unterstützen könnten. Meist sind jedoch die Auflagen kontraproduktiv, so dass sie unter dem Strich viel Aufwand und wenig oder gar keine Wirkung mit sich bringen, etwa der Zwang zum besonders problematischen Grünlandumbruch. Deshalb wandte sich Bürgermeister Brohm am 14.2.19 an Landwirtschaftsministerin Kaniber und lud sie zu einem Gespräch nach Margetshöchheim ein, um dort zusammen mit Vertretern der Landwirtschaftsämter und der Wasserwirtschaft sowie Landtagsabgeordneten Lösungsmöglichkeiten zu suchen. In Kopie ging dieses Schreiben auch an Ministerpräsident Söder und Umweltminister Glauber. in München wird für eine fränkische Bratwurst ...
Am 8.5.19 kam zwar nicht die Ministerin, dafür aber ein freundliches Schreiben eines Ministerialdirigenten aus dem Landwirtschaftsministerium, der ein Gespräch auf der Fachebene der beteiligten Referate bei der Regierung von Unterfranken anbot. Abgesehen davon, dass uns sehr wohl die rechtlichen und fachlichen Grundlagen sehr wohl bekannt sind, hilft uns ein Gespräch auf der unterfränkischen Ebene herzlich wenig, da die Behördenvertreter in der Region sehr wohl die kritische Situation in Unterfranken kennen, was man von der Ministerialbürokratie jenseits des Weißwurstäquators nicht gerade sagen. In München fallen jedoch die Entscheidungen, die für unsere Situation wenig hilfreich sind. Böse Zungen drücken das so aus: Für eine fränkische Bratwurst wird in München keine Pfanne heiß gemacht.
Deshalb wird sich die Gemeinde Margetshöchheim darum bemühen, dass zu diesem Gespräch zumindest auch maßgebliche Vertreter aus den beiden betroffenen Fachbereichen des Landwirtschaftsministeriums kommen. Andernfalls können wir uns den Termin sparen.
Ganz nebenbei sei noch angemerkt, dass sinnvolle Grundwasserschutzmaßnahmen, die in den Trockenregionen Unterfrankens greifen, auch ein wesentlicher Beitrag zur Biodiversität, also auch zur Stärkung der Artenvielfalt wären, um die es vor allem beim Volksbegehren ging. Das Geld für ein sinnvoll gestricktes Grundwasserschutzprogramm wäre also gut angelegt, das nicht nur den Landwirten, sondern vor allem den Wasserverbrauchern und der Gesellschaft insgesamt zugutekäme. Die Bevölkerung muss endlich akzeptieren, dass Umweltschutz nicht nur auf dem Rücken einer Berufsgruppe ausgetragen werden kann. Auf Dauer helfen Appelle an die Freiwilligkeit wenig. Wir brauchen strikte Vorgaben für die Landbewirtschaftung und gleichzeitig einen fairen Ausgleich für die Einschränkungen. Sonst sind die bayerischen Sonntagsreden über die Erhaltung kleiner Wasserversorgungen keinen Schuss Pulver wert. Das Beispiel Bergtheim zeigt dies deutlich, wo wieder eine der wenigen eigenständigen Wasserversorgungen in der Umgegend jetzt auch ans Fernwasser anschließt. Auf Dauer können wir uns diesen Trend angesichts des Klimawandels nicht leisten.



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Kinder- und Jugendforum

8.6.19: Der Jugendbeauftragte der Gemeinde, Gemeinderat Lukas Götz, lud gestern zum Kinder- und Jugendforum der Gemeinde auf den Grillplatz ein. Bürgermeister Brohm erläuterte den Jugendlichen, was die Gemeinde bislang alles für die Jugend getan hat. So wird der Grillplatz nach dem letzten Bauabschnitt wohl 400.000 € gekostet haben. Derzeit wird das Wegenetz ausgebaut und die Beleuchtung installiert. Ursprünglich war auch eine Königinnenschaukel vorgesehen. Wegen der erheblichen Kosten für den Grillplatz war diese Maßnahme jedoch vom Bauausschuss gestrichen oder zumindest zurückgestellt worden. Derzeit wird jedoch versucht, die Anschaffung dieses Spielgerätes über Spenden zu finanzieren. Deshalb werden die Fundamente für die Königinnenschaukel bereits im Rahmen der derzeitigen Baumaßnahmen eingebaut.
Bürgermeister Brohm erläuterte, dass für die Jugendlichen derzeit noch weitere Projekte in Angriff genommen würden. So soll zusammen mit der Nachbargemeinde Zell eine durchgehende Mountainbike-Strecke durch die Flur gebaut werden. Zusätzlich haben Jugendliche den Wunsch geäußert, am Mainufer ein Gelände für Mountainbikes zu modellieren.
Wir sind gespannt, wie die Margetshöchheimer Jäger, die sich sicher nicht ganz zu Unrecht über die Störung des Wilds durch Spazier- und Gassigänger beschweren, auf diese Pläne reagieren.



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Jugendforum auf dem Grillplatz




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aktuelle Baumaßnahmen


Wegebau 



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Zu früh gefreut

7.6.19: Vor wenigen Tagen berichteten wir darüber, dass die Erneuerung des Spielplatzes in der Nordstraße in Kürze abgeschlossen und mit der zeitnahen Eröffnung zu rechnen sein wird. Spielplatz Nordstraße: Jetzt bewegt sich was. Im Moment laufen noch die Arbeiten für die Betonfundamente. Bei einer Besprechung am Dienstag im Bauhof wurde jedoch deutlich, dass danach noch der Rasen eingesät werden muss. Bis der belastbar und begehbar ist, könnten noch Monate vergehen. Deshalb überlegt man sich, auf den Flächen, die nicht mit Sand verfüllt werden, entweder einen Rollrasen oder Rindenmulch aufzubringen, so dass der Spielplatz deutlich früher wieder zugänglich wäre. Bürgermeister Brohm vertrat die Auffassung, dass es nicht vermittelbar sei, wenn der Platz erst am Ende der Saison wieder nutzbar sei. Da kann man ihm nur zustimmen. Ursprünglich sollten die Sanierungsarbeiten bereits am Jahresanfang durchgeführt werden. Wie wir bereits berichtet hatten Eigentlich steht schon alles bereit , liegen die neuen Spielgeräte schon seit Monaten im Bauhof. Ursache der Verzögerung war, dass keine Firma für die Erdarbeiten herzubekommen war.



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Spielplatz Nordstraße: Jetzt bewegt sich was.

4.6.19: Seit Monaten liegen die nagelneuen Spielgeräte für den Spielplatz Nordstraße im Bauhof. Dass erst jetzt der Kleinbagger angerückt ist, um das Erdreich für die Fundamente auszuheben, liegt daran, dass es momentan sehr schwierig ist, eine Baufirma beizubringen. Man kann nun hoffen, dass in Kürze der Spielplatz wieder genutzt werden kann. Das ist auch deswegen wichtig, weil es wegen der Containerlösung für die Kinderkrippe im Baugebiet Zeilweg seit etwa 9 Jahren keinen Spielplatz mehr gibt. Momentan sieht man ganz gut, wie tief die Erde für die Fundamente ausgehoben werden muss. Übrigens nicht nur für die Fundamente, sondern auch für die Abstandsflächen, die aus Sicherheitsgründen mit Sand aufgefüllt werden müssen.
Man kann sich jetzt ganz gut vorstellen, welche Eingriffe für den geplanten Spielplatz am Mainufer auf Höhe des Steinernen Wegs erforderlich sind. Das ist deswegen von Bedeutung, weil dort die Wurzeln der im Uferbereich stehenden mächtigen Schwarzpappeln direkt an der Erdoberfläche fast bis zum Radweg verlaufen. Würden dort die Wurzeln gekappt, wäre das höchstwahrscheinlich das Aus für die Pappeln, mit Sicherheit aber eine merkliche Verminderung ihrer Standfestigkeit und damit eine drastische Erhöhung des Gefahrenpotentials im Spielplatzbereich.



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Protestbanner nun mit Text

3.6.19: Nachdem wir Ihnen gestern nur ein reichlich verwickeltes Banner der gestrigen Protestaktion zeigen konnten Protest gegen Spielplatz? und verwickelt , können wir jetzt das Banner mit dem Text zeigen: Protestbanner



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Protestbanner




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Aufenthaltsqualität zu Wasser und zu Lande

3.6.19: Am gestrigen Sonntag, dem ersten richtigen Sommertag, waren Straßen und Wege in Margetshöchheims Mainuferbereich gut bevölkert. Dabei fiel auf, dass die Aufenthaltsqualität am Mainufer bereits heute auch ohne Umgestaltung zur Mainpromenade erfreulich gut sein muss. Egal, ob Radfahrer am Ufer lagen oder Stand up-Paddler auf den Schleusensteinen saßen, die Situation war sichtbar entspannt und erholsam.



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Protest gegen Spielplatz?

2.6.19: Über Umwege (nämlich über Bad Kissingen) erreichte uns am Spätnachmittag die Information, dass am Radweg zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz ein Protestplakat gegen den geplanten Spielplatz hängen soll. Bei der Inaugenscheinnahme vor Ort bot sich uns jedoch eher eine verwickelte Situation statt eines aufschlussreichen Textes, da der Wind, der sonst bei Seglern sehr begehrt ist, dem (uns momentan noch unbekannten) Protestierer einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte Protestplakat und verwickelt .
Auch wenn mancher bei der Aktion auf die MM tippt, müssen wir ihn enttäuschen. Wir haben bei dieser Aktion weder das Urheberrecht, noch haben wir die dafür wohl nötige Leiter gehalten.
Wir haben auch grundsätzlich nichts gegen einen Spielplatz oder eine Spielplatzerweiterung, wenn es an dem jeweiligen Ort auch Sinn macht, etwa am Zeilweg, wo es seit 9 Jahren keinen Spielplatz mehr gibt. Am Weg zum Sportplatz haben wir allerdings erhebliche Bedenken, vor allem wegen der ungelösten Gefahrensituation unter dem mächtigen Pappelbestand und der Lage im letzten naturnahen Bereich im bebauten Ortsbereich. Das haben wir schon seit vielen Monaten deutlich gemacht Neugestaltung Mainpartie .



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Protestplakat




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verwickelt




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Spitzenergebnis bei der Wahlbeteiligung

29.5.19: Bei der Europawahl erzielte die Gemeinde Margetshöchheim bei der Wahlbeteiligung ein Spitzenergebnis. Mit 75,0 % lag sie nach Sonderhofen auf Platz 2.



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Europawahlergebnisse Margetshöchheim

Stimmbezirke in Margetshöchheim:
http://www.landkreiswahlergebnisse.de/euwahl2019/Wahl-2019-05-26/09679161/html5/Europawahl_9_Uebersicht_stbz.html
Gesamtergebnis Margetshöchheim:
http://www.landkreiswahlergebnisse.de/euwahl2019/Wahl-2019-05-26/09679161/html5/Europawahl_9_Gemeinde_Margetshoechheim.html
Gesamtergebnis Landkreis
http://www.landkreiswahlergebnisse.de/euwahl2019/Wahl-2019-05-26/09679000/html5/Europawahl_9_Kreis_Landkreis_Wuerzburg.html



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Ein Verlust für Margetshöchheim

28.5.19: Der Tod von Hilmar Baumgart ist ein Verlust für unseren Ort. Er zählte zu den Wenigen, die sich intensiv für die Geschichte unseres Ortes interessierten. Ihm ist es zu verdanken, dass nicht alles von dem, was sich in den letzten Jahrzehnten ereignete, verlorengegangen ist. Durch ihn wissen wir in vielen Fällen, wer auf alten Fotographien zu sehen ist. Hilmar Baumgart kann man wie wenige andere als Gedächtnis unseres Ortes bezeichnen. Wir werden ihn vermissen.



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Straßensperrung der ST 2300 auf 2020 verschoben

22.5.19: Ursprünglich sollte die Staatstraße 2300 kurz vor den Sommerferien zwischen der Zeller Brücke und der Ampel am Schützenhaus saniert werden. Das hätte für die Verkehrsteilnehmer aus Margetshöchheim, Erlabrunn und Leinach für etliche Wochen den Umweg über Zellingen nach Retzbach auf die B 27 bedeutet.
Gestern hat nun das Staatliche Bauamt mitgeteilt, dass diese Maßnahme auf 2020 verschoben werden muss, da die bisherigen Ausschreibungsergebnisse keine Spielräume für weitere Maßnahmen in 2019 zulassen. Im Klartext heißt dies wohl, dass die bisher geplanten so teuer kommen, dass das Geld nicht mehr für die Maßnahme in Zell reicht.
Die Maßnahme soll allerdings im nächsten Jahr vorrangig und möglichst in der Ferienzeit durchgeführt werden. Geplant ist sowohl der Einbau eines lärmmindernden DSH-V Asphaltbelages als auch die Erneuerung der passiven Schutzeinrichtungen (Betongleitwände), von denen man sich eine zusätzliche lärmmindernde Wirkung verspricht.
Nachdem wir im vor wenigen Tagen verteilten MM-Blättle und auf dieser Website vom Einbau von Flüsterasphalt (OPA) berichtet hatten, teilte die Zeller Bürgermeisterin, Frau Feuerbach, mit, dass es sich bei dem vorgesehenen Straßenbelag nicht um OPA (offenporigen Asphalt) sondern um DSH-V Asphalt (dünne Asphaltdeckschichten in Heißbauweise auf Versiegelung) handelt.






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Zweites Ärztehaus?

7.5.19: Das Ärztehaus mit Apotheke auf dem Götzgelände, das sich am 11. Mai mit einem Tag der offenen Türe vorstellt, ist sicher eine Bereicherung für Margetshöchheim. Derzeit deutet einiges darauf hin, dass auf dem restlichen Gelände noch ein zweites Ärztehaus entstehen könnte. Falls sich genügend Fachärzte finden, wäre das ein Magnet für die Region.



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Trockener geht´s kaum

27.4.19: Seit der Deutsche Wetterdienst mitgeteilt hat, dass uns ein zweites extremes Trockenjahr in Folge drohen könnte, ist das Thema auch in den Medien angekommen. Dabei ist die Lage bereits jetzt äußerst kritisch. Die teilweise extrem abgesunkenen Grundwasservorkommen haben sich über den Winter nicht erholt. Wodurch auch, da es auch im Winterhalbjahr bei uns kaum Niederschläge gab? Die Situation ist in weiten Teilen Deutschlands äußerst kritisch, in Bayern vor allem in Nordbayern. Im vergangenen Jahr hatte es übrigens Margetshöchheim besonders hart getroffen. Das Schlimme ist, dass es sich nicht um eine Laune der Natur handelt, sondern ganz offensichtlich um die deutlichen Auswirkungen des Klimawandels.
Die Folgen sind allesamt gravierend und, wenn die Trockenheit anhält, werden die Schäden in diesem Jahr möglicherweise extrem sein:
- So sind zum Beispiel im vergangenen Jahr nördlich von Würzburg etliche Bäche versiegt.
- Die Schäden für die Landwirtschaft waren bereits beträchtlich. Und es ist die Frage, ob bei anhaltenden Dürreperioden die gewohnte Landnutzung auf Dauer überhaupt noch möglich sein wird. Dabei leisten wir uns in manchen Gebieten der Region eine Art von Landwirtschaft, die mit der üblichen Landwirtschaft kaum mehr etwas zu tun hat, die unsere Probleme noch verschärft. Wir meinen die Gemüseanbauregion um Unterpleichfeld, wo teilweise unter riesigen Foliengewächshäusern mit Unmengen wertvollem Grundwasser intensiv Sonderkulturen angebaut werden. Derzeit überlegt man sich bereits, vom Main bei Eisenheim aus mit kilometerlangen Leitungen Main-Wasser für die Gemüseregion hochzupumpen. Dort droht über kurz oder lang das Schicksal der spanischen Gemüseregionen, wo das Grundwasser mittlerweile extrem abgesunken ist, so dass dort eines Tages keine Gemüseregion unter Folien, sondern eine Dürresteppe existieren wird.
- Auch in den Wäldern sind die Schäden beträchtlich, ganz abgesehen von der zunehmenden Waldbrandgefahr brandgefährlich . Dabei gilt der Wald eigentlich als Wasserspeicher und Garant für ein ausgeglichenes Klima. Wenn der Klimawandel sogar den Wald in der Substanz trifft, müssen wir mit einer weiteren deutlichen Verschärfung des Klimawandels rechnen.
- Margetshöchheim hatte bislang noch keine Mengenprobleme beim Trinkwasser. Aber auch hier sind die Grundwasserstände deutlich abgesunken, so dass auch wir mit Mengenproblemen rechnen müssen, wenn die Trockenheit zum Dauerzustand werden sollte. Es ist ein schwacher Trost, dass es dann auch weite Regionen Nordbayerns treffen wird. Die gestrigen Niederschläge sind übrigens noch nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein, da der Boden mehrere Meter tief staubtrocken ist. Haben sich die Grundwasserstände erholt? und Sitzen wir bald auf dem Trockenen?
- Zusätzlich kommt auf uns noch ein weiteres Problem zu. Wegen der mangelnden Verdünnung durch die Niederschläge wird die Nitratkonzentration im Grundwasser steigen. Da wir nur wenig unter dem Grenzwert liegen, haben wir dann echte Probleme. Bereits seit Jahrzehnten kann der Fernwasserverband Franken in Teilen Unterfrankens nur deswegen Wasser unter dem Nitratgrenzwert abgeben, weil er Fernwasser aus dem Lechmündungsgebiet beimischt, das über Hunderte von Kilometern über Nürnberg bis an den Main gepumpt wird.
- Dass solche Großstrukturen wie die Fernwasserverbände sehr verletzlich sind, wissen wir nicht erst seit dem letzten Sommer, als wegen der Verkeimung in den Leitungen das Wasser über Wochen in 18 Gemeinden abgekocht werden musste. Eigenes Wasser ist viel wert

Zusammenfassend muss man feststellen: Wir haben trotz aller Mahnungen und Vorzeichen die Auswirkungen und die Schnelligkeit des Klimawandels hoffnungslos unterschätzt oder wohl eher nach dem Motto "uns wird es schon nicht mehr erwischen" verdrängt. Dass wir die Folgen auch finanziell (z.B. über die Lebensmittelpreise) zu spüren bekommen, ist wohl noch das kleinere Übel. Insofern bringen uns Versicherungen für Trockenheitsschäden für die Landwirtschaft oder die von Ministerpräsident Söder angekündigten Hilfen und die "nachhaltige Bewässerung der Landwirtschaft" keinen Schritt weiter. Das ist ein Kurieren an Symptomen, das das eigentliche Problem nur noch verschärft. Auch die von Söder angekündigte Sicherung der Trinkwasserversorgung bleibt reine Augenauswischerei, wenn man bei der Trinkwasserversorgung nicht endlich einen Kurswechsel einleitet, weg von der Fernwassermanie hin zu einem flächendeckenden Grundwasserschutz und einem nachhaltigen Umgang mit den Böden und den Grundwasservorräten.
Einige Schritte hin auf diesem Weg hat Bürgermeister Brohm vor einiger Zeit in einem Schreiben an Landwirtschaftsministerin Kaniber gefordert, das auch an Ministerpräsident Söder und Umweltminister Glauber ging. Bislang hat Bürgermeister Brohm aus München noch nicht einmal eine Nachricht bekommen, dass das Schreiben eingegangen ist.







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Eichenprozessionsspinner

21.4.19: Neuerdings tritt der Eichenprozessionsspinner, eine Raupe, die sich auf Eichen spezialisiert hat, auch in Margetshöchheim häufiger auf. Vor zwei Jahren wurde ein Nest im neuen Friedhof entfernt. Heuer wurden Nester in den Äußeren Bachellern und im Baugebiet Zeilweg entdeckt. Warum diese Raupe nicht nur für Eichen, sondern auch für Menschen so problematisch ist, finden Sie hier:
https://www.br.de/themen/wissen/eichenprozessionsspinner-eichen-raupen-schmetterling-schaedling-ausschlag-100.html
Bei Befall wird in der Regel das Umfeld der befallenen Bäume abgesperrt, bis das Nest entfernt ist.
In diesem Zusammenhang erinnern wir daran, dass das von der Gemeinde mit der Gestaltung der Mainpartie beauftragte Büro ursprünglich daran gedacht hat, die Pappeln am Mainufer durch Säuleneichen zu ersetzen. Wir haben damals auch wegen des Eichenprozessionsspinners davor gewarnt (Müssen die Pappeln am Main weichen? ). Das hätte bedeutet, dass der Weg am Main beim Auftreten des Eichenprozessionsspinners hätte gesperrt werden müssen. Unsere Einschätzung wurde übrigens auch beim Baumsymposium im letzten Juli von einem Fachmann bestätigt.



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Pappelnachwuchs

16.4.19: Im September letzten Jahres hat der Sturm zwei Pappeln umgeworfen, eine dritte war wohl gelockert, so dass sie auch gefällt werden musste. Weil der Pappelbestand außerdem vor allem im Bereich des alten Festplatzes Lücken aufwies, beschloss der Umweltausschuss des Gemeinderates die Nachpflanzung von 7 Pappeln. Da die Wurzelstöcke der im Herbst umgestürzten Bäume erst vor kurzem entfernt wurden und an einigen Stellen erst noch Betonplatten entfernt werden müssen, begann gestern die Nachpflanzaktion. Weil es noch unsicher ist, wann die mit der Entfernung der Betonplatten beauftragte Firma endlich am Ort erscheint, wurden zwei der Pappeln vorerst eingeschlagen, bis die Pflanzung abgeschlossen werden kann.
Bei den Pflanzarbeiten stellte sich übrigens heraus, dass die umgestürzten Pappeln weniger auf Erde, sondern mehr auf Steinen und Beton standen. Einige der freigelegten Steine waren qualitativ sehr gute Natursteine. Warum nicht nur der Beton, sondern auch diese Natursteine entsorgt wurden, ist uns unverständlich.
Im Gemeinderat hat man sich übrigens bewusst für relativ kleine Bäume entschieden, da diese mit Sicherheit schneller anwachsen und bei Stürmen erst einmal weniger Angriffsfläche bieten.



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zwischen Spielplatz und Steg




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am alten Festplatz




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Flächenbrand am Mainufer

1.4.19: In den späten Nachmittagsstunden des 1. April wurde die Feuerwehr zu einem Flächenbrand am Radweg zwischen Margetshöchheim und Erlabrunn gerufen. Erhebliche Bereiche zwischen dem Radweg und dem Mainufer standen in Flammen. Vernichtet wurden vor allem Schilfbereiche, die Brutgebiet seltener Vogelarten sind. Auch etliche Bäume standen in Flammen und wurden angekohlt. Vieles deutet auf Brandstiftung hin. In diesem Zusammenhang ist vielleicht auch von Bedeutung, dass am Wochenende an der Sitzgruppe an der Abwasserpumpstation ebenfalls ein Feuer gemacht worden war. Die Wehren aus Margetshöchheim und Erlabrunn waren unter der Führung des 1. Kommandanten Peter Götz mit mindestens 6 Fahrzeugen im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Da das Feuer direkt am viel befahrenen Radweg wütete, hofft man, dass es Hinweise auf mögliche Brandstifter gibt.



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Hohe Auszeichnung für Dr. Adelheid Silbernagl

29.3.19: Frau Dr. Adelheid Silbernagl aus Margetshöchheim erhielt gestern im Fürstensaal der Residenz aus den Händen von Innenstaatssekretär Eck das ihr vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier verliehene Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde vor allem für ihr jahrzehntelanges Engagement für die Palliativmedizin ausgezeichnet. Angesichts ihres eminenten Einsatzes auf diesem Gebiet kann man nur sagen: Wenn es jemand verdient hat, dann sie.



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Auszeichnung durch den Staatssekretär




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im Fürstensaal der Residenz




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Eigentlich steht schon alles bereit

27.3.19: Eigentlich steht das neue Spielgerät für den Spielplatz Nordstraße schon lange im Bauhof für die Montage bereit. Jetzt müsste nur noch die Firma kommen, die den Boden für die Montage vorbereitet.



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bereit für die Montage




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Uferstreifen bleibt geschützt

21.3.19: In der Gemeinderatssitzung am 13.11.18 beschäftigte sich der Gemeinderat beim Tagesordnungspunkt 2 mit der Änderung des Flächennutzungsplans und dem Bebauungsplan Fahräcker (Gemeinderatssitzung am 13.11.18 ). Die MM bemängelte dabei vor allem, dass das Landschaftsschutzgebiet "Mainufer-Volkenberg" im Ortsgebiet in weiten Teilen aufgelöst werden soll. Dass bereits anderweitig genutzte Schutzgebietsteile herausgenommen werden sollen, hätte die MM noch notfalls mittragen können, dass aber auch die naturnahen Uferbereiche ihren Schutzstatus verlieren sollen, konnte die MM nicht akzeptieren (Was ist das LSG wert? ).
Die Haltung der MM hat nun offensichtlich Wirkung gezeigt. Nach Gesprächen zwischen Bürgermeister Brohm und der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt wird jetzt wohl der Uferstreifen doch im Schutzgebiet bleiben. Auf den folgenden PDF-Dateien sehen Sie, welche Teile aus dem Schutzgebiet genommen werden sollen und was weiterhin wohl geschützt bleibt: 024112lsgentfaellt.pdf [301 KB] und 014112lsg2500.pdf [293 KB]



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Rettungsweg für die Schüler

20.3.19: Vor kurzem wurde vom Lehrerparkplatz aus offensichtlich ein Rettungsweg für den südlichen Teil der Verbandsschule hergerichtet. Feuerwehrfahrzeuge können da wohl kaum hochkommen. Somit dürfte es sich eher um einen Not-Fußweg für Schüler im Brandfall handeln. Angesichts des starken Gefälles und der Verdichtung der Mineralbetonschicht könnte das bei Wolkenbrüchen zu einem Problem für das unterhalb liegende Wohnhaus werden.



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hier herrscht die Natur

19.3.19: In den letzten Wochen wurde der Flutgraben längs des Radwegs auf Veranlassung des Wasser- und Schifffahrtsamts gründlich gereinigt, so dass die Drainagen aus den Mainwiesen wieder funktionieren. Es zeigte sich aber auch, dass der naturnahe Bereich zwischen dem Flutgraben und dem Main nicht den Vorgaben der kommunalen Verkehrssicherungspflicht, sondern den Gesetzen der Natur "gehorcht", wie die folgenden Fotos zeigen. Deshalb gilt im Bereich zwischen dem Radweg und dem Main zumindest offiziell ein Betretungsverbot durch die WSV. Der ursprünglich dort von der Gemeinde geplante Fußweg würde jedoch gleichzeitig das Aus für den naturnahen, ufernahen Bereich bedeuten. Wegen der dann geltenden Verkehrssicherungspflicht der Gemeinde würden mit Sicherheit nach und nach die Bäume gefällt. Dies ist auch der Grund, warum die MM sich energisch gegen einen Wegebau in diesem Bereich gewehrt hat.
Nicht viel anders wird es sich auch im Wiesenbereich zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz verhalten, falls man dort - wie geplant - einen Spielplatz errichten würde. Auch dort stünden dann die Bäume mit Sicherheit auf der Abschussliste.



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Gut Ding will Weile haben?

15.3.19: Dass in Margetshöchheim manches etwas länger dauert, daran haben wir uns langsam schon gewöhnt. Beim Steg, bei der Kinderkrippensanierung und jetzt auch bei der Wirtschaft?
Nachdem Margetshöchheims Gasthaus am Main vor einigen Jahren Knall auf Fall veräußert und in eine private Immobilie umgewandelt worden war, setzte die Gemeinde alle Hebel in Bewegung, um wieder ein Altort-Gasthaus in zentraler Lage zu bekommen. Dass sie das Stengelanwesen am Main erwerben konnte, brachte sie diesem Wunsch zwar näher. Dass sie jedoch einen ernsthaften Interessenten fand, der sich trotz aller Widrigkeiten dem Altortgasthaus-Projekt couragiert näherte und es engagiert in Angriff nahm, war ein Glücksfall. Bei der Realisierung zeigte es sich allerdings, dass das Gaststättenprojekt nicht nur aufwendig und in mancher Hinsicht kompliziert ist. Auch rechtlich gab und gibt es angesichts von Nachbarklagen manche Stolpersteine, mit denen vorher wohl kaum jemand gerechnet hätte. Da die Mühlen der Justiz bekanntlich langsam mahlen, war davon bislang nach außen wenig zu bemerken. Vor kurzem war jedoch eine größere Anzahl von Personen in der Mainstraße unterwegs, die sich wohl mit dem Gaststättenprojekt befassten. Warum sonst waren, wenn wir uns nicht getäuscht haben, Nachbarn, Richter, Anwälte, Investor und Behördenvertreter hier unterwegs. Es wäre ja schön, wenn es in absehbarer Zeit "Rechtssicherheit" gäbe und die Margetshöchheimer Altortgaststätte noch vor dem Mainsteg und der sanierten Kinderkrippe seine Tore öffnen könnte. Zu wünschen wäre es jedenfalls vor allem im Interesse der Margetshöchheimer und eines lebendigen Altorts.



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der Tod von Hans-Henning Krieg: ein herber Verlust

14.3.19: Der überraschende Tod von Hans-Henning Krieg vor wenigen Tagen ist für den örtlichen Bund Naturschutz und die Margetshöchheimer Mitte ein herber Verlust. Er zählte zusammen mit Ekkehard Bienmüller zu den Aktiven der ersten Stunde, ohne die die Arbeit für Umwelt und Natur, für Mensch und Kreatur kaum denkbar gewesen wäre, und das seit Jahrzehnten! Er war kein Mann der großen Worte, sondern der Tat, der sich nie zu schade war, anzupacken, wo immer Hilfe nötig war. Das galt für das Austragen des MM-Blättles ebenso wie für die Aufstellung der Krötenzäune. Bei Beidem war er noch wenige Tage vor seinem Tod aktiv. Mit den folgenden Fotos erinnern wir an ihn, so wie wir uns noch in vielen Jahren an ihn erinnern werden.

Peter Etthöfer



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bei der Flutgrabensäuberung, dem Eisvogelbiotop


Henning Krieg, 2. von rechts 



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immer aktiv: Flutgrabensäuberung im Jahre 2000


Hans-Henning Krieg (in der Mitte) 



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das Team für die Kommunalwahl


MM-Kandidaten (hinten rechts: Henning Krieg) 



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unser langjähriges Vorstandsmitglied


MM-Vorstand 2007 (1. Reihe links: Henning Krieg) 



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Brandschutz wird wesentlich teurer

24.2.19: Da der Brandschutz in der Verbandsschule in die Jahre gekommen ist, entspricht er nicht mehr den heutigen Anforderungen. Problematisch ist vor allem, dass es in manchen Gebäudeteilen des verschachtelten Bauwerks keinen zweiten Rettungsweg gibt, was u.a. FFW-Kommandant Peter Götz vor einiger Zeit beanstandet hat. Aber selbst der erste Rettungsweg weist erhebliche Mängel auf. Die Schulverbandsversammlung hat deshalb im Haushaltsplan für 2019 270.000 € für den Brandschutz vorgesehen. Nachdem nun das Gutachten eines Fachbüros vorliegt, steht fest, dass die Brandschutzmaßnahmen noch wesentlich teurer kommen. Derzeit geht man von 418.000 € aus. Allein die Rauchschutztüren kosten ein Vermögen.
Da der Brandschutzsachverständige darauf verwies, dass die sofortige Durchführung von bestimmten baulichen Brandschutzmaßnahmen zwingend notwendig sei, hat die Schulverbandsversammlung dies umgehend beschlossen. Das bedeutet, dass hierfür ein Nachtragshaushalt beschlossen werden muss.
MM-Fraktionsvorsitzender Andreas Raps war übrigens neben dem 1. Feuerwehrkommandanten Peter Götz einer derjenigen, der immer wieder hartnäckig umgehende Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes eingefordert hat.



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Die Gefahr ist real

15.2.19: Insektensterben führt zu „Kollaps der Natur“
Dass die vielen Menschen, die beim Volksbegehren unterschrieben haben, nicht irregeleitete Gutmenschen, sondern Realisten sind, dokumentiert der folgende Bericht.
Insekten sind auf dem Weg auszusterben – zu diesem Schluss kommt ein aktueller Bericht. Schon innerhalb eines Jahrhunderts könnten, wenn es zu keiner Trendumkehr kommt, 40 Prozent der Insektenarten der Vergangenheit angehören, heißt es darin. Das könnte zu einem „Kollaps der Ökosysteme der Natur führen“.
https://orf.at/stories/3111089/



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eingestellt

30.1.19: Im September letzten Jahres wurden zwei Grünlandflächen der Gemeinde in der Wasserschutzzone von einem Unbekannten mit einer größeren landwirtschaftlichen Maschine umgebrochen. Dabei ist der Grünlandumbruch im Wasserschutzgebiet grundsätzlich verboten. Eine Fläche liegt am Eingang zum Zeilweggebiet, die andere am mittleren Sandflurweg. Wir berichteten darüber Ende September mysteriös . Die Gemeinde schaltete deswegen die Polizei ein. Die Wasserschutzpolizei hatte im Laufe der Ermittlungen zwar einen bestimmten Verdacht, da dem Landwirt jedoch die Tat nicht nachgewiesen werden konnte, hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt.



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Wir dürfen uns nicht zu früh freuen

8.1.19: Gestern erhielt die Gemeinde die Ergebnisse der Nitratuntersuchung vom 3.12 18. Beide Brunnen lagen bei etwa 42 mg/l Nitrat, ein für Margetshöchheimer Verhältnisse guter Wert, wie Sie beim Vergleich mit den Ergebnissen der letzten Jahre sehen: Aktuelle Nitratwerte in mg/l . Auch die Nitratwerte an den Vorfeldmessstellen können sich sehen lassen. Sie lagen alle unter dem Grenzwert von 50 mg/l und größtenteils unter den Werten früherer Messungen.
Das, was auf den ersten Blick erfreulich aussieht, ist jedoch kein Grund für Entwarnung. Wie wir schon mehrmals erklärt haben, wandert das Nitrat aus der Düngung landwirtschaftlicher Flächen nur langsam ins Grundwasser, besonders wenn mangels Niederschlägen kaum eine Verlagerung in tiefe Schichten möglich ist. Wegen des extrem trockenen Jahres 2018 fand praktisch keine nennenswerte Verlagerung statt. Die minimalen Niederschläge der letzten Wochen haben daran nichts geändert. Der Grundwasserspiegel ist nämlich zu Beginn des Winters bislang nur minimal gestiegen, wie man an am Wasserstand von Grundwasserteichen gut ablesen kann. Es ist zu befürchten, dass bei mehr Niederschlägen im Winterhalbjahr - die ja für unsere Wasserversorgung dringend nötig sind - die Nitratwerte deutlich ansteigen können.
Wir haben diesen Effekt in einem früheren Beitrag bereits knapp erläutert.



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Informationen zum 3. BA des Grillplatzes

11.12.18: Der 3. Bauabschnitt für den Grillplatz wird zwar erst in der Januarsitzung behandelt. Aktuelle Informationen zum Vorbericht Gemeinderatssitzung am 11.12.18 (TOP 2) finden Sie jedoch bereits hier:
bv7652018kobe3bawegausbetonpflasterbreite225m.pdf [87 KB]
bv7652018kobe3bawegausbetonpflasterbreite300m.pdf [87 KB]
bv765201820181112entwurfba3wegin225mfuerpraese.pdf [3.757 KB]
bv765201820181112entwurfba3wegin300mfuerpraese.pdf [3.769 KB]



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Friedwaldlichtung

3.12.18: Von verschiedenen Seiten wurde in letzter Zeit angeregt, auch in Margetshöchheim einen Friedwald als alternative Bestattungsform anzubieten. Margetshöchheim hat jedoch seit vielen Jahren bereits ein anonymes Urnenfeld am südlichen Ende des neuen Friedhofs. Dort können Urnen auf einer Wiese zwischen Hecken und Bäumen anonym bestattet werden.



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Es werde Licht!

30.11.18: Vor kurzem berichteten wir, dass die Gemeinde mit der Schaffung einer ausreichenden Beleuchtung auf dem Weg vom alten Festplatz zum Sportplatz nun doch nicht länger warten und eine Notbeleuchtung schaffen will: Notbeleuchtung für den Weg zum Sportplatz? , Die Stadtwerke, die für die Margetshöchheimer Straßenbeleuchtung verantwortlich sind, machten jedoch deutlich, dass ein Provisorium über einen längeren Zeitraum nicht zulässig ist. Deshalb soll nun der (grenzwertige) Fußweg in Richtung Sportplatz zeitnah eine voll funktionstüchtige Beleuchtung erhalten. Wenn im nächsten (oder übernächsten) Jahr dieser Bereich städtebaulich saniert wird, sollen die Masten samt Leuchtkörpern wiederverwendet werden können.
Auch an anderen Stellen, wie in der Oberen Steigstraße und am Sportheim, soll durch zusätzliche Leuchten für mehr Sicherheit gesorgt werden.



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Fettnäpfchen

29.11.2018: Im Regenüberlaufbecken an der Brunngasse und im Zulaufrohr wurden bis zu 2 Meter lange Fettplatten gefunden, die zum wiederholten Male von einer Spezialfirma entsorgt werden mussten. Die gewaltige Fettmenge lässt eigentlich auf einen gewerblichen Betrieb schließen. Im Einzugsgebiet des RÜB 4 gibt es allerdings keinen Gewerbebetrieb, der dafür in Frage kommen könnte. Die Gemeinde will nun verschiedene Zuläufe untersuchen, um Hinweise auf die Herkunft der Fetteinleitungen zu bekommen. Grundsätzlich ist die Entsorgung von Fett über den Kanal nicht zulässig, da dies in den Kanalrohren und der Kläranlage zu erheblichen Problemen führen kann.



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Nachwuchs für die Pappeln

13.10.18: Durch den Sturm mit dem romantischen Namen Fabienne wurden 2 Pappeln in den Main gekippt und eine in der Standfestigkeit beeinträchtigt, so dass zwischenzeitlich die drei Pyramidenpappeln beseitigt und eine weitere Schwarzpappel am Rande des Spielplatzes wegen Pilzbefall ebenfalls entfernt wurden. Um die Frage der Nachpflanzung zu klären, fand bei der gestrigen Sitzung des Umweltausschusses ein Ortstermin am Main statt, bei dem das Mainufer vom Spielplatz bis zum Ende des alten Festplatzes begangen wurde. Hierzu hatte der Bürgermeister Dr. Gerhard Väth, den örtlichen Baumsachverständigen eingeladen, der es hervorragend verstand, die anwesenden Ausschussmitglieder mit der Materie vertraut zu machen.
Bei der Begehung wurde folgende Vorgehensweise vereinbart:
- Die verbliebenen breit ausladenden astbruchgefährdeten Schwarzpappeln sollen vorerst stehen bleiben und erst dann entfernt werden, wenn es Anzeichen für ein Gefahrenpotential gibt. Sie sollen dann durch die für das Margetshöchheimer Ortsbild typischen Pyramidenpappeln ersetzt werden.
- Mit dieser Baumart sollen auch die Ersatzpflanzungen für die beim letzten Sturm und die in früheren Jahren entfernten Bäume vorgenommen werden. 2 Pappeln am Main umgestürzt Es dürfte sich dabei um ca. 10 Pappeln in der Größenordnung von 4-5 m handeln. Diese (kleineren) Bäume sind nicht nur preisgünstiger, sie wachsen auch leichter an, sind noch weniger sturmgefährdet und wachsen auch schneller weiter.
- Zur Verbesserung der Vitalität der Bäume sollen zeitnah der Efeubewuchs und die Schleusensteine entfernt werden, die den Lebensraum der Bäume einengen. Das gilt auch für die Pappeln, die vor allem auf Höhe der Bäckerei in ihrem Lebensraum durch Asphalt und Leistensteine eingeengt sind. eingekeilt
- Da die Pappeln vor allem durch den Main und das hoch anstehende Grundwasser in ihrem Wurzelwachstum eingeengt sind, sollten die Wurzeln vor allem auf der mainabgewandten Seite möglichst viel Raum zur Entfaltung bekommen. Dadurch wird die Standfestigkeit erhöht, die Gefahr für die ufernahen Häuser vermindert und der Wurzelhub weitgehend verhindert. Hierzu ist es erforderlich, das Umfeld der Bäume möglichst wenig oder besser gar nicht zu versiegeln, um die Sauerstoffversorgung für die Wurzeln zu gewährleisten.
- Im Bereich des alten Festplatzes sollen die Trauerweiden als Biotopbäume und Lebensraum für alle möglichen Tierarten erhalten, aber regelmäßig auf ein mögliches Gefahrenpotential untersucht werden. Ein Entlastungsschnitt auf der Westseite der Bäume soll das Risiko für Astbrüche auf der dem Ort zugewandten Seite minimieren. Herr Väth riet davon ab, die Bäume einzukürzen, da dadurch eher die Gefahr von Astbrüchen gesteigert würde.
- Abschließend lässt sich feststellen, dass diese Umweltausschusssitzung nicht nur interessant war, sondern auch ein Lehrbeispiel für Aufklärung in Sachen Ökologie war.
- Die vorgeschlagenen Sanierungs- und Pflanzmaßnahmen sollen zeitnah erfolgen. Wegen der anhaltenden extremen Trockenheit steht momentan allerdings noch kein Pflanzgut zur Verfügung, da die Baumschulen extreme Probleme haben, das Pflanzmaterial auszugraben.



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eingekeilt




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Die Gemeinde braucht Ihre Hilfe

7.10.18: Vor gut 3 Wochen wurden zwei Grünlandflächen, die im Besitz der Gemeinde sind, von einem Unbekannten umgebrochen. Wir haben darüber zeitnah berichtet: mysteriös (mit Fotos) und Polizei ermittelt wegen Grünlandumbruch
Da die Flächen im Wasserschutzgebiet liegen, ist der Grünlandumbruch dort generell verboten, da dadurch die Belastung unseres Trinkwassers mit Nitrat deutlich steigt. Der Umbruch ist zweifelsohne ein gezielter Anschlag gegen die Gemeinde und vor allem unser aller Trinkwasser. Erste Recherchen ergaben, dass der Umbruch an einem Vormittag mit einem Traktor durchgeführt wurde. Aus ermittlungstaktischen Gründen wollen wir momentan noch keine weiteren Einzelheiten publizieren.
Die Gemeinde hat inzwischen Anzeige erstattet. Die Wasserschutzpolizei ermittelt seit gestern und benötigt dringend weitere Hinweise. Wenn Sie Angaben zu dem Vorgang und vor allem zu dem Verursacher machen können, dann wenden Sie sich bitte baldmöglichst an die Polizei (Tel. 457-2251). Sie können sich auch mit dem 2. Bürgermeister Peter Etthöfer (Tel. 461071) in Verbindung setzen.

Die eine Fläche liegt an der Einfahrt in das Baugebiet Zeilweg von der Staatsstraße her oberhalb und neben der Kürbislagerfläche/Spargelhütte.
Die zweite Fläche liegt im Sandflurgebiet (Wasserschutzzone) etwa 100 m nördlich des Wasserhäuschens, kurz nach der Hecke. Sie zieht vom mittleren Sandflurweg bis zur Staatsstraße hinauf. Auf dem Grundstück hat die Streuobstgenossenschaft im Frühjahr eine Reihe Obstbäume gepflanzt. Dort wurde links und rechts der Obstbaumreihe umgepflügt.

Hintergrundinformationen: Unter normalen Umständen gibt es keinen vernünftigen Grund, warum jemand diese Gemeindeflächen umgebrochen haben sollte. Der Landwirrt aus der näheren Umgebung, der in Absprache mit der Gemeinde die Wiesen nutzt, scheidet aus. So blöd ist niemand, dass er die Wiese umpflügt, auf der er Heu ernten will. Dass jemand die Fläche verwechselt hat, kommt auch nicht in Frage, da sie an die Straße grenzt und auf der anderen Seite alles Grünland der Gemeinde ist. Bleibt eigentlich nur noch eine Erklärung übrig: Da wollte jemand der Gemeinde und ihrer Wasserversorgung eins auswischen. Das wäre nicht nur kriminell, sondern auch besonders dreist, da dies offensichtlich am hellen Vormittag an einer belebten Straße direkt an der Kürbislagerfläche passiert ist, wo häufig Fahrzeuge halten. Bleibt eigentlich nur die Erklärung, dass jemand nicht ganz dicht ist oder zu diesem Zeitpunkt besonders dicht war.


 


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Polizei ermittelt wegen Grünlandumbruch

5.10.18: Vor kurzem berichteten wir darüber, dass zwei Grünlandflächen in der Wasserschutzzone beziehungsweise im Wassereinzugsgebiet unserer Brunnen umgebrochen wurden: mysteriös . Die Grundstücke liegen an der Einfahrt ins Baugebiet Zeilweg neben und oberhalb der Kürbislagerfläche, wo sonst die Spargelhütte steht, sowie im Sandflurgebiet nördlich der Hecke, die vom mittleren zum oberen Sandflurweg zieht.
Beide Flächen sind im Eigentum der Gemeinde oder wurden von ihr angepachtet, um durch die Grünlandnutzung die Nitratwerte zu senken und somit unsere eigenständige Trinkwasserversorgung zu sichern. Durch den Umbruch kann niemand einen Vorteil haben, im Gegenteil, dadurch werden einzig und allein die Gemeinde und somit die Bürgerinnen und Bürger, die an sauberem Trinkwasser interessiert sind, geschädigt. Die Gemeinde hat deshalb in Absprache mit der unteren Wasserrechtsbehörde beim Landratsamt die Polizei eingeschaltet.
Der Verursacher dieses Anschlags auf unsere Wasserversorgung ist bislang noch nicht bekannt. Vor etwa zwei Wochen wurde jedoch an einem Vormittag ein größerer Traktor bei der Umbruchaktion von einem Bürger beobachtet. Falls jemand weitere Informationen geben kann, sollte er sich umgehend im Rathaus melden.
Er kann sich auch mit dem 2. Bürgermeister Peter Etthöfer in Verbindung setzen (Tel. 462307), der die Information notfalls auch vertraulich behandeln wird.



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Das ist schon heftig

29.9.18: Seit mehr als 14 Tagen gilt für rund 50.000 Menschen im westlichen Landkreis Würzburg und einigen Gemeinden im Kreis Main-Spessart wegen einer Keimbelastung im Hochbehälter Zellingen ein Abkochgebot für Trinkwasser. Es handelt sich dabei um Gemeinden, die ihr Wasser von der Fernwasserversorgung Mittelmain beziehen. Bislang ist es dem Fernwasserversorger noch nicht gelungen, die Quelle der Verkeimung herauszufinden, auch mit der Chlorung des Wassers hat man seltsamerweise die Verkeimung noch nicht in den Griff bekommen können. Ein derart langer Abkochzeitraum ist nicht nur für die Bevölkerung Grund für massiven Ärger, so etwas kommt auch nur äußerst selten vor. Es zeigt sich hier wieder einmal, wie anfällig großflächige und großtechnische Lösungen sind, bei denen das Wasser über weite Strecken in ein breitgefächertes Versorgungsgebiet gepumpt wird.

Margetshöchheim ist nicht vom Abkochgebot betroffen, weil es noch über eine eigene Wasserversorgung verfügt, obwohl die Fernwasserleitung direkt am Mainufer durch den Ort führt. Anfang der 80er Jahre gab es von staatlicher Seite massive Bemühungen, die Gemeinde zur Aufgabe der eigenen Brunnen und zum Anschluss an die bestehende Fernwasserleitung zu bewegen. Dafür wurden hohe Zuschüsse in Aussicht gestellt. Das war damals wohl der wichtigste Grund für die Gründung der MM, die sich massiv und durchaus mit Sachverstand für die Erhaltung der Eigenwasserversorgung einsetzte. Man kann ohne Übertreibung feststellen, dass Margetshöchheim ohne den Einsatz der MM heute kein eigenes Wasser mehr besäße.

Verkeimungsprobleme in Hochbehältern sind im Grunde genommen gar nicht so selten. So hatten wir bereits zweimal nach der Reinigung der Behälterkammern Verkeimungsprobleme, die aber bereits nach kurzer Chlorung beseitigt waren. Unser Ort hat, wie wohl allen bekannt sein dürfte, seit einiger Zeit im oberen Hochbehälter wohl wegen der maroden Bausubstanz ein Verkeimungsproblem in einer Kammer, das jedoch durch den Einsatz von Chlor beseitigt ist. Betroffen ist davon der Ortsteil oberhalb der Umgehungsstraße. Seit einiger Zeit bemüht sich die Gemeinde, den Oberort wieder mit ungechlortem Wasser aus der vermutlich unbelasteten linken Hochbehälterkammer zu versorgen. Ob dieser Behälter frei von Keimen ist, kann allerdings erst nach dem Einstellen der Chlordesinfektion festgestellt werden. Das verweigert allerdings das Gesundheitsamt.
Wir befürchten, dass nun auch Margetshöchheim unter der Fernwassermisere der umliegenden Ortschaften zu leiden hat. Wegen der heftigen Kritik von Medien und Öffentlichkeit an den Entscheidungen der zuständigen Behörden ist das Würzburger Gesundheitsamt offensichtlich nicht bereit, einer zumindest vorübergehenden Einstellung der Chlorung zuzustimmen. Man verschanzt sich lieber hinter seinen Schreibtischen. Es macht doch keinen Sinn, dauernd zu chloren, ohne zu wissen, ob dies überhaupt nötig ist.
Sicherheitshalber sei noch einmal darauf hingewiesen, dass nach der Chlorung im oberen Hochbehälter weder dort, noch im Versorgungsgebiet Hochzone Keime festgestellt wurden. Das gilt auch für den Ortsteil unterhalb der Staatsstraße, der nicht gechlort wurde und wird.
Und noch etwas ist festzustellen: Wir können wirklich froh sein, dass wir noch unser eigenes Wasser haben!



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Sturmschäden beseitigt

28.9.18: Gestern wurden die beiden entwurzelten und in den Main gefallenen Pyramidenpappeln von einer Firma mit schwerem Gerät zerkleinert und aus dem Main geborgen. Bereits am Vortag wurde eine weitere Pappel, die durch den Sturm gelockert worden war, gefällt. Die Überreste der Bäume liegen derzeit am Ufer auf Höhe der Brunngasse, bis sie von einem Margetshöchheimer, der in seiner Feldscheune Hackschnitzel lagert, verarbeitet worden sind.
Wenn man bedenkt, dass bei dem Sturm in Würzburg massenhaft Bäume der verschiedensten Arten von der Eiche bis zur Buche umgeworfen wurden, haben sich die Pappeln noch relativ gut geschlagen, obwohl ihr Lebensraum recht eingeschränkt ist und - wie man sehen konnte - im Wurzelraum oft mehr Steine als Erde vorhanden war. Man kann davon ausgehen, dass die Bäume. die den Sturm überstanden haben, ihre "Reifeprüfung" bestanden haben.
Bei der erforderlichen Nachpflanzung sollte man angesichts der schnell wachsenden Pappeln junge Bäume nehmen. Die sind nicht nur billiger, sondern wachsen auch schneller an. Zusätzlich sollte man den zwischen Asphalt und Steinen eingezwängten Pappeln auch mehr Luft zum Leben und Wachsen lassen.



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schwierige Bergung


mit wenig Arbeitsraum 



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Schnittgut 



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eingewachsen


die Spitze eines Baumpfahls 



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2 Pappeln am Main umgestürzt

23.9.18, 18 Uhr:
Am Main sind beim Sturm 2 Pappeln in den Main gestürzt, eine auf Höhe Mainstraße 13 und eine auf Höhe Mainstraße 20 (Stengelhaus), eine weitere ist wohl gelockert. Der Radweg ist dort gesperrt.



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und es läuft 



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Abkochgebot für 18 Gemeinden, wir nicht!

14.9.18: Margetshöchheim ist nicht betroffen! Weil im Zellinger Hochbehälter der Fernwasserleitung Keime gefunden wurden, gilt ein Abkochgebot für 18 Gemeinden, darunter auch Erlabrunn und Zell. Die Fernwasserleitung verläuft zwar bei uns am Mainufer entlang, wir sind dort jedoch nicht angeschlossen, weil wir noch eine eigene Trinkwasserversorgung besitzen. Wir haben zwar seit einem Jahr ebenfalls im oberen Hochbehälter Probleme, da dort gechlort wird, gilt bei uns jedoch kein Abkochgebot.
Es zeigt sich allerdings wieder einmal, dass die Probleme bei großen Strukturen wie einer Fernwasserleitung wesentlich größer sind, weil dort bei Problemen erheblich mehr Gemeinden und Menschen betroffen sind.



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Es wird eng im Kindergarten

9.9.18: Unser Kindergarten in Margetshöchheim wartet in den letzten Jahren mit stetig wachsenden Kinderzahlen auf. Dies hängt einerseits mit der demographischen Entwicklung zusammen, andererseits trägt das vorhandene pädagogische Konzept nun seine Früchte, ablesbar an einer U3- Gruppe sowie an einer Vorschulgruppe. Die Schattenseite der zunehmenden Beliebtheit des Kindergartens wie auch der Kinderkrippe ist allerdings die Tatsache, dass in diesem Jahr kaum mehr Kinder aufgenommen werden können. Einige Gruppen im Kindergarten sind bereits voll belegt, andere haben nur noch wenige Plätze frei. Dass die Maximalzahl pro Gruppe nicht überschritten werden darf, ist gesetzlich vorgeschrieben, also nicht verhandelbar. Es wird also sicherlich Härtefälle geben, da momentan selbst Margetshöchheimer Kinder eventuell abgewiesen werden müssen. Erschwert wird die Lage dadurch, dass der Turnraum bereits als Raum für eine Notgruppe fungiert. Dies bedeutet, dass hier für das jetzt beginnende Kindergartenjahr eine Gruppe, momentan die Vorschulgruppe, untergebracht werden darf – aber eben nur noch für dieses eine Jahr. Im Umkehrschluss steht der Turnraum natürlich nicht zur Verfügung, was dazu führt, dass die Kinder in der Margarethenhalle turnen, was alles andere als ideal ist. Auch die Kinderkrippe kommt an ihre Kapazitätsgrenze. Diese ist bekanntlich in Containern untergebracht ist, da der steinerne Bau seit Jahren einer Bauruine gleicht, welche vergeblich auf eine juristische Klärung wartet. Mit einer schnellen Sanierung ist also leider nicht zu rechnen. Was tun?
Vermutlich werden kurzfristig weitere Container aufgestellt werden müssen, um den steigenden Bedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen abzudecken. Mittelfristig gibt es zwei Optionen: Eine Vergrößerung des bestehenden Kindergartens oder ein Neubau von Kindergarten und Kinderkrippe. Beides wird sicherlich nicht günstig und hat seine Haken: Die Kinderkrippe, auch wenn diese einem Rohbau gleicht, wurde mit Fördermittel finanziert, welche an die Nutzung des Gebäudes gekoppelt sind. Es bleibt die Frage, ob bei einem Neubau für den bestehenden Bau die Fördermittel dann zurückzuzahlen sind. Bei einer Erweiterung des Kindergartens gibt es folgende Option: Die Kinderkrippen-Ruine künftig als Kindergartengruppe nutzen, was rechtlich möglich ist, und eine neue Kinderkrippe errichten. Diese würde dann die Container ersetzen, in welchen die Krippe seit Jahren untergebracht ist. Dass man diese Container einst angemietet hat und von der bisher gezahlten Miete sich problemlos auch Container hätte kaufen können, sei nur nebenbei bemerkt. Der Haken bei der Errichtung einer neuen Kinderkrippe ist allerdings der Rettungsweg, welcher über den Zeilweg erfolgen müsste. Zudem würde der Kindergarten selbst so lange noch Container benötigen, bis die juristische Auseinandersetzung um die alte Kinderkrippe gelöst und diese saniert ist. Der Gemeinderat wird sich also in nächster Zeit zusammen mit der Kirchenstiftung, welche Träger des Kindergartens ist, um Lösungen bemühen müssen. Klar ist in jedem Fall eines: eine Lösung des Problems muss schnell erfolgen, da Planung, Fördermittelanträge und Bau mehrere Jahre in Anspruch nehmen werden. Und diese Lösung wird teuer.
Und natürlich stellt sich im Falle eines Neubaus auch die Frage nach dem Standort. In der Diskussion sind bei einem Erweiterungsbau für den Kindergarten folgende Standorte:
1) Bau auf dem ursprünglichen Spielplatzgelände, wo derzeit die Container stehen
2) Renovierung des ehemaligen Kindergartens an der Gartenstraße
3) Bau an der Einfahrt ins Zeilweggebiet, wo momentan die Spargelhütte steht
Da aus personellen Gründen ein zusätzlicher Neubau möglichst nahe am Kindergartengelände liegen soll, käme eigentlich nur die Variante 1 und eventuell noch die Variante 3 in Frage, wobei für die Variante 1 noch spricht, dass dort bereits ein funktionsfähiges Außengelände vorhanden ist. Andererseits würde dies bedeuten, dass der frühere Spielplatz dort nicht mehr reaktiviert werden kann.



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Bekommt der Altort wieder eine Gaststätte?

24.8.18: Nach der Schließung der Gaststätte "Zum Kreutzer" hat die Gemeinde alles versucht, um im Altort wieder eine Gaststätte zu bekommen. Trotz umfangreicher Bemühungen des Investors und der Gemeinde, auf dem Grundstück der ehemaligen Schmiede eine Gaststätte zu eröffnen, sind wesentliche Steine auf dem Weg zur Gaststätte noch nicht aus dem Weg geräumt. Das betrifft vor allem die rechtlichen Schritte der Nachbarn. Lange stand auch noch ein technisches Problem im Wege, das möglicherweise in Kürze gelöst sein könnte. Für eine Gaststätte mit umfangreicher technischer Ausstattung reicht nämlich der bestehende Stromanschluss nicht aus. Mittlerweile scheint klar zu sein, dass von der Trafostation in der Schmiedsgasse quer durch das Klostergelände eine separate Stromleitung gelegt werden muss, für die die Mainfranken-Netze Kosten von mindestens 70.000 € kalkuliert haben. Höchstwahrscheinlich bleibt davon ein Großteil an der Gemeinde hängen, obwohl die WVV wohl einen Teil der Kosten tragen wird. Trotz der immer noch nicht endgültig gelösten rechtlichen Probleme will der Investor wohl in absehbarer Zeit mit den Arbeiten für den Umbau der vorhandenen Bausubstanz beginnen.



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Helen Schneider bei der mainART im Etthöferhof

18.6.18: Helen Schneider https://de.wikipedia.org/wiki/Helen_Schneider , manchen nur als Rocksängerin bekannt, ließ bei ihrer Lesung im Etthöferhof erahnen, wie vielfältig die Künstlerin ist. Nicht nur als Sängerin, sondern auch als Malerin und Verfasserin von Kinderbüchern ist Helen Schneider umfassend tätig. Das bewies sie auch bei ihrer Lesung im Etthöferhof, wo sie aus einem ihrer Kinderbücher las., deren Originale in der Remise des Etthöferhofs zu bewundern waren. Einen kleinen Eindruck von der Lesung bekommen Sie durch die folgenden Fotos.



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Helen Schneider mit Linda Uruburu


rechts unten Titelheldin Mops Jasmin 



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Helen links, Linda Uruburu rechts 



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finanzielle Lage

20.5.18: Bei der Eröffnung des Grillplatzes gab Bürgermeister Brohm bekannt, wie teuer der Grillplatz nach derzeitigem Stand für die Gemeinde kommt. Unter dem Strich waren das 255.000 €. Ob das allerdings schon das Ende der Fahnenstange ist, bleibt abzuwarten.
Im MM-Blättle, das vor wenigen Tagen verteilt wurde. haben wir uns bereits mit der finanziellen Situation der Gemeinde befasst Blättle 121 . Als weitere Information zu diesem Thema finden Sie hier den Link zum Haushalts-Vorbericht des Kämmerers für den Vermögenshaushalt: vermoegenshaushalt2018.pdf [324 KB]
Sie sehen dort, dass wir nicht übertrieben haben.



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Hunde an die Leine?

20.4.18: Wir haben bereits mehrmals darüber berichtet, dass auf Betreiben der Jäger eine möglichst generelle Anleinpflicht eingeführt werden sollte.
14.2.17: Anleinpflicht für Hunde
5.3.17:
Anfang der Woche legte nun Bürgermeister Brohm den Mitgliedern des Ausschusses für Soziales, Kultur und Sport einen Entwurf für eine Verordnung über das freie Umherlaufen von Hunden vor, nach der im gesamten Gemeindegebiet Kampfhunde und große Hunde ständig an der Leine zu führen wären. Abweichend sollte für große Hunde (nicht aber Kampfhunde) außerhalb der Bebauung eine Freilaufzone eingerichtet werden. Von Kinderspielplätzen und deren Umgriff wären Hunde fernzuhalten gewesen, auch wenn sie an der Leine geführt würden. Eine ähnliche Regelung gilt übrigens in Veitshöchheim, sie wird jedoch praktisch ignoriert, da sonst viele Straßen und Wege mit Hunden nicht mehr genutzt werden könnten.
Der Ausschuss hat nach eingehender Diskussion einige Änderungen vorgeschlagen:
Demnach würde das Leinengebot für alle Hunde gelten, allerdings nur im bebauten Gebiet und im Wald. Auch das Vorbeiführen an der Leine in der Nähe von Spielplätzen soll gestattet sein. Das ist auch sinnvoll, da sonst z. B. der Fuß-/Radweg am Main gar nicht mehr mit Hunden genutzt werden könnte.
Die endgültige Regelung muss der Gemeinderat beschließen.



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Was können wir uns leisten?

3.3.18: Am 28.2. trafen sich die Gemeinderäte von Margetshöchheim, Erlabrunn, Leinach und Zell in der Verbandsschule, um sich vor einer Entscheidung über weitere Planungsschritte über die zu erwartende finanzielle Belastung der einzelnen Gemeinden bei der geplanten Gesamtsanierung der Margetshöchheimer Verbandsschule zu informieren. Ausgehend von Gesamtkosten in Höhe von ca. 19 Millionen (ohne Turnhallensanierung) dürften etwa 12,4 Millionen förderfähig sein, für die man einen Fördersatz von ungefähr 55 % kalkuliert.
Wenn man für die Aufteilung der Kosten den Durchschnitt der Schülerzahlen seit 2003 heranzieht, liegt der Kostenanteil für
- Margetshöchheim: 40,87 % (5.067.880 €)
- Erlabrunn: 29,18 % (3.618.320 €)
- Leinach: 16,52 % (2.048.480 €)
- Zell: 13,43 % (1.665.320 €)

Bei einem Tilgungszeitraum von 20 Jahren für die erforderlichen Kredite entfallen jährlich auf
- Margetshöchheim: 253.394 €
- Erlabrunn: 180.916 €
- Leinach: 102.424 €
- Zell 83.266 €

Bei einem anfänglichen Zinssatz von 1 % entfallen zusätzlich pro Jahr auf
- Margetshöchheim: 50.678 €
- Erlabrunn: 36.183 €
- Leinach: 20.484 €
- Zell 16.653 €

Zusätzlich ist von den Mitgliedsgemeinden noch die Verbandsumlage für die laufenden Kosten aufzubringen, die für 2018 für alle Gemeinden zusammen bei etwa 423.000 € liegt.

Wenn man dann bedenkt, dass Margetshöchheim noch eine Vielzahl von Projekten (vom Steg bis zur Sanierung der Mainpartie) zu stemmen hat oder realisieren will, dürfte klar sein, dass man klare Schwerpunkte setzen muss. Hierüber berichten wir in Kürze im Rahmen der Haushaltsberatungen.



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Drainagen im Mainvorland

26.2.18: Vor kurzem berichteten wir ausführlich über die Drainagen, die oberhalb der Erlabrunner Staustufe bis nach Margetshöchheim angelegt wurden, um ein Versumpfen der Flächen durch den Bau der Staustufe zu verhindern. Da die Drainagen teilweise durch Wurzeleinwuchs verstopft waren, konnte das Niederschlagswasser nicht abfließen und floss über den Radweg. Deshalb wurden die Drainagen - soweit möglich - gereinigt. Inzwischen zeigte sich der Erfolg dieser Maßnahme. Die Überschwemmungen am Radweg sind deutlich zurückgegangen, was allerdings auch mit daran liegen kann, dass die Niederschläge nachgelassen haben. Auf dem Drainagenplan alter Drainagenplan kann man gut das Fischgrätenmuster der Drainagen sehen. Man muss allerdings wissen, dass die Seitenverästelungen nicht gereinigt werden können, so dass die Reinigungsmaßnahmen immer nur einen beschränkten Erfolg haben können.



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alter Drainagenplan




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Geschwindigkeitsmessungen in Margetshöchheim-Süd

25.2.18: Ende 2017 hatte die Gemeinde Margetshöchheim ihr Geschwindigkeitsmessgerät längere Zeit in der Zeller Straße aufgebaut. Dabei ergab sich erneut, dass die generelle Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h nur von einem kleinen Teil der Autofahrer eingehalten und teilweise deutlich überschritten wird. Die Ergebnisse und die Zahlen über die Verkehrsbelastung finden Sie hier: s36c118022310400.pdf [184 KB] und auf den folgenden Grafiken.



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Geschwindigkeitsdiagramm




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Geschwindigkeitshistogramm




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Gute Arbeit

21.2.18: Mitte Januar berichteten wir über die Überflutung des Radwegs, die in letzter Zeit wegen der Nachtfröste nicht ganz ungefährlich war. Fast jedes Jahr, zumindest nach ausgiebigen Niederschlägen, fließt das Wasser im Spätwinter auf den Wiesen am Radweg zwischen Margetshöchheim und dem Naherholungsgebiet nicht ab und überflutet dann an manchen Stellen den Radweg. Das liegt vor allem daran, dass die Drainagen zum Flutgraben wegen Wurzeleinwuchs nicht mehr richtig funktionieren und deshalb alle paar Jahre wieder gereinigt werden müssen, was gar nicht so einfach ist. Die Reinigung erfolgt mittels Hochdruckspülung und, wenn das nichts hilft, mit einer Fräse, wobei dann allerdings die Gefahr besteht, dass die Drainagerohre beschädigt werden. Ein Allheilmittel ist dies allerdings nicht. Man kann so allenfalls den Hauptstrang einer Drainage frei bekommen. Die fischgrätenartigen Seitenstränge, die das Wasser aus der Fläche abführen sollen, sind so nicht zu erreichen.
Am Montag war wieder einmal die Firma Ebner aus Grafenrheinfeld vor Ort und brachte die meisten der Drainagen zum Laufen, so dass die Überflutung des Radwegs zurückgeht. Völlig behoben ist die Überflutung kurz vor dem Brückchen an der Erlabrunner Gemarkungsgrenze, wo die Firmenmitarbeiter, die eine hervorragende Arbeit ablieferten, eine 6 m lange Wurzel aus dem Rohr unter dem Radweg herausholten: Baumwurzel, keine Schlange in der Drainage
Weitere Fotos finden Sie im Anschluss.



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Fa. Ebner mit Hochdruck bei der Arbeit


mit Hochdruckspülgerät am Flutgrabenanfang 



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nun funktioniert die Drainage wieder


und schwemmt erst einmal abgelagerten Sand raus 



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Wassernachschub vom 3. Feuerwehrkommandanten




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die nächste Drainage ist frei




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Baumwurzel, keine Schlange in der Drainage




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6 Meter Baumwurzel mit Befahrungskamera (rechts)




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es plätschert wieder




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Wasserlauf von der Quelle zum Main




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Es gibt viel zu tun

2.1.18: Die Zeit "zwischen den Jahren" ist traditionell der Anlass zurückzublicken, was so alles in der Welt, aber auch in der Kommunalpolitik geschehen und erreicht worden ist. Den Jahresbeginn wollen wir dazu nutzen, um uns einige Gedanken darüber zu machen, was die Gemeinde Margetshöchheim so alles im neuen Jahr erwartet. Wir wollen uns allerdings auf einige wenige Aspekte beschränken. Den großen Überblick wird Bürgermeister Waldemar Brohm sicher beim Neujahrsempfang präsentieren.
Grundsätzlich dürfte heuer damit zu rechnen sein, dass wir ohne Darlehensaufnahme und Neuverschuldung wohl nicht über die Runden kommen werden, obwohl sich der Stegneubau um ein weiteres Jahr verzögern soll. Vielleicht kommen wir aber doch um eine Neuverschuldung in 2018 herum, da der Gemeinderat bereits Ende 2017 auf den letzten Drücker wegen der äußerst günstigen Konditionen und der zu erwartenden Rechnungen für den Rathausumbau einem deutlichen Schluck aus der Darlehenspulle zugestimmt hat.
Im neuen Jahr werden zwei Maßnahmen aus dem vergangenen Jahr abgeschlossen, der Rathausumbau und der Grillplatz. Dann wird man sehen, was an Kosten unter dem Strich herauskommt. Beim Rathaus soll man angeblich trotz einiger unliebsamer Überraschungen im Kostenrahmen bleiben. Beim Grillplatz wird man wohl erst einmal abwarten müssen, ob sich nicht durch die Abfuhr belasteten Erdaushubs eine merkliche Kostensteigerung ergibt.
Ende Frühjahr 2018 rechnet man mit der Fertigstellung des Bauabschnitts der Mainstraße zwischen Rathaus und Ludwigstraße, so dass sich momentan über die endgültige Kostenentwicklung noch nichts sagen lässt. Das gilt auch für die Sanierung der beiden Kammern des oberen Hochbehälters. Sicher ist nur, dass die Maßnahme auf jeden Fall noch in diesem Jahr durchgeführt werden muss, damit die seit Monaten erforderliche Chlorung des Trinkwassers für den Oberort nicht mehr erforderlich ist. Zusätzlich muss man berücksichtigen, dass die beiden Kammern nur hintereinander erfolgen kann, da sonst die Wasserversorgung des Oberorts nicht mehr funktionieren würde. Dazu haben wir bereits vor einigen Tagen Informationen veröffentlicht: Sanierung der Hochbehälter
Auf der Agenda für 2018 steht auch noch die Planung für die Gestaltung des Parkplatzes in der Ludwigstraße. Bekanntlich hat die Gemeinde das Haus Nr. 19 gesteigert und das daneben liegende Grundstück erworben. Bevor man überhaupt mit der Planung beginnen kann, muss allerdings abschließend geklärt werden, ob das Gebäude mit einem Teil des Geländes verkauft oder ob es abgerissen werden soll, um möglichst viele Parkplätze schaffen zu können. Bislang bevorzugte man den Verkauf des Hauses und die Umwandlung der Restfläche in Parkplätze. Es wäre nun an der Zeit, sich endgültig zu entscheiden und bei einer Verkaufsabsicht den Verkauf zeitnah auf den Weg zu bringen. Denn bislang ist das Haus für die Gemeinde totes Kapital. Und um keine Fehlplanung auf den Weg zu bringen, wäre eine baldige Entscheidung sinnvoll und nötig.
Man sollte auch nicht vergessen, dass es noch einige potentielle Baustellen gibt, die bislang etwas stiefmütterlich behandelt wurden. Wir denken hier an den Radweg zwischen dem Mainsteg und dem Spielplatz, der häufig einer Seenlandschaft gleicht. Hier besteht dringend Handlungsbedarf. Ebenso am Fußweg vom Altort zum Sportplatz, wo die MM seit längerem auf eine Sanierung gedrungen hat. Heuer soll nun ein Landschafts- und Stadtplanungs-Büro mit einer Planung beauftragt werden, was wir begrüßen, obwohl wir der Ansicht sind, dass eine sinnvolle Lösung auch schneller und billiger von einem Ingenieurbüro geleistet werden könnte, das letztendlich sowieso zusätzlich beauftragt werden muss. Wir haben in der letzten Gemeinderatssitzung allerdings selbst die Einschaltung eines Landschaftsplaners beantragt, damit hier einvernehmlich etwas vorwärts geht.
Und schließlich wollen wir noch zwei Dauerbaustellen erwähnen, die seit langem die Verwaltung beschäftigen und uns über kurz oder lang wohl finanziell einholen werden. Einerseits geht es um die Sanierung der Verbandsschule und andererseits befürchten wir, dass die seit vielen Jahren überfällige Sanierung der bislang nur wenige Monate genutzten Kinderkrippe sich auch noch auf den gemeindlichen Haushalt auswirken wird, obwohl Kinderkrippe und Kindergarten eigentlich in den Zuständigkeitsbereich des Betreibers, der Kirchenstiftung, fällt.




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Schulsanierung - ein Zigmillionenprojekt

12.12.17: Wegen erheblicher Mängel in den Bereichen Energieeffizienz, Brandschutz, Installation usw. beschäftigt sich der Schulverband Margetshöchheim, dem die Gemeinden Margetshöchheim, Zell, Leinach und Erlabrunn angehören, bereits seit längerer Zeit mit der baulichen Zukunft der Schule, in der ganz oder teilweise die Grundschulen Margetshöchheim und Erlabrunn und die Mittelschule (früher Hauptschule) untergebracht sind. Dabei stehen die Sanierung im Bestand, der Abriss und Neubau für die Grund- und Hauptschule und die Auflösung der Mittelschule (verbunden mit dem Umbau- oder Neubau der Grundschule für Margetshöchheim und Erlabrunn) zur Disposition. Denkbar wäre auch eine notdürftige Sanierung des Bestandsgebäudes, was allerdings vor allem wegen der erforderlichen Brandschutzmaßnahmen auch nicht billig und im Grunde genommen lediglich eine vorübergehende Notmaßnahme wäre.

Bislang wurden durch das Büro Haas und Haas die Leistungsphasen 1 und 2 der Vorplanungen weitgehend erbracht. Dabei stellte sich heraus, dass bei einer Generalsanierung der Schule und der Turnhalle mit Kosten in Höhe von 20 Millionen zu rechnen ist. Davon dürften bei der Schule lediglich 12.000.000 € als förderfähig anerkannt werden, die wiederum wahrscheinlich allenfalls zu 55 % gefördert werden.

Weitere Einzelheiten und die weiter geplanten Schritte finden Sie im Protokoll der Verbandssitzung:
niederschriftsv1217.pdf [107 KB]



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MM-Antrag zum Ausbau des Fußwegs zum neuen Steg

9.12.17: Die MM hat für die Gemeinderatssitzung am 12.12.17 unter TOP 5 die zeitnahe Beauftragung eines Planungsbüros für den Weg vom Sportplatz zum Steinernen Weg beantragt. 171201antragdermm.pdf [55 KB]
Über diese Thematik haben wir bereits mehrmals berichtet, u.a. am 9.7. über einen MM-Antrag MM will beschleunigten Wegebau zum Steg und über die Gemeinderatsklausur zu diesem Thema: Gemeinderatsklausur am 21.1.17, Teil II



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Neuer Kindergarten für Margetshöchheim?

27.11.17: Derzeit sucht ein privater Verein in Margetshöchheim einen Standort für einen Waldkindergarten. Bislang wurde allerdings noch kein geeignetes Grundstück gefunden, das möglichst gut anfahrbar sein soll. Auch der Winterdienst müsste gewährleistet sein. Davon einmal abgesehen gibt es allerdings noch einige weitere Probleme, die gelöst werden müssten. So ist für bestimmte Wettersituationen (Sturm usw.) ein Ausweichraum erforderlich. Und letztendlich soll sich die Gemeinde auch finanziell beteiligen. Als Startkapital wären wohl ca. 69.000 € für Bauwagen, Spielzeug usw. erforderlich. Für den laufenden Betrieb müsste die Gemeinde das Betriebsdefizit übernehmen, was nach der Kalkulation des Vereins maximal 37.000 € betragen, in der Regel jedoch deutlich geringer ausfallen könnte.
An Margetshöchheim hat man gedacht, da hier der Kindergarten momentan voll ausgelastet ist. Der Verein verweist darauf, dass der Waldkindergarten deutlich schneller und kostengünstiger zu realisieren ist als ein Neu- oder Anbau. Es ist allerdings derzeit nicht kalkulierbar, ob und in welchem Umfang ein Waldkindergarten von den Margetshöchheimer Eltern angenommen wird. Außerdem rechnet man bei einem Waldkindergarten mit einem deutlich größeren Einzugsgebiet, wenn sich die Einrichtung wenigstens einigermaßen selbst tragen soll.



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Unerwartete Kostenmehrung beim Grillplatz

13.10.17: Im Laufe des Sommers war auf dem Grillplatzgelände ein deutlicher Baufortschritt zu erkennen. So wurde der Bachwiesengrabeneinlauf in den Main mainabwärts verlegt und an der alten Einmündung eine Bucht geschaffen. Dann stockten die Arbeiten allerdings für einige Wochen. Ursache war, dass das ausgebaggerte und zwischengelagerte Material mit organischen Stoffen leicht belastet war, so dass nur die Abfuhr auf spezielle Deponien in Frage kam, was die Kosten für den Grillplatz weiter in die Höhe getrieben hätte. Mittlerweile hat man einen legalen Ausweg gefunden und das Material zumindest teilweise für die Modellierung eines Walls als Abgrenzung Richtung Staatsstraße verwendet, was die Kostenmehrung vermindert.
Für den 18. November ist eine Pflanzaktion geplant, an der sich die Jugendlichen beteiligen wollen.



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Wie schnell wird in der Zone 30 gefahren?

1.10.17: In Margetshöchheim gilt bekanntlich im gesamten Ortsgebiet Tempo 30. Lediglich im verkehrsberuhigten Bereich der Dorfstraße ist nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt. Viele haben den Eindruck, dass sich nur wenige an die Geschwindigkeitsbeschränkung halten. Wer es genau wissen will, kann sich in der folgenden Langzeituntersuchung informieren, wie viele Fahrer zu welchen Zeiten wie schnell (bzw. zu schnell) in der Erlabrunner Straße in Höhe der Margarethenhalle fuhren: geschwindigkeiterlabrunner.pdf [411 KB]



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Wahlergebnis Margetshöchheim

Partei  Erststimme  Zweitstimme 
CSU  43,9 %  38,67 % 
SPD  22.88 %  21,59 % 
Grüne  13,37 %  13,11 % 
FDP  6,98 %  8,74 % 
AFD  5,35 %  6,71 % 
Linke  5,26 %  5,53 % 
Wahlbeteiligung  87,17 %   


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Nachbarklagen gegen Gaststättengenehmigung

13.9.17: Nach der überraschenden Veräußerung der Gaststätte "Zum Kreutzer" hat die Gemeinde nichts unversucht gelassen, um im Altort wieder einen gastronomischen Betrieb zu erhalten. Zu diesem Zweck erwarb die Gemeinde das Anwesen Mainstraße 20/20a, um es mit der Auflage der gastronomischen Nutzung weiterzu veräußern. Voraussetzung für das Zustandekommen des Weiterverkaufs war verständlicherweise die Erteilung einer Baugenehmigung. Nachdem das Landratsamt für die im Stengelanwesen geplante Gaststätte (Mainstraße 20/20a) dem vorgesehenen Bauherrn die Baugenehmigung für die Gaststätte erteilt hatte, gingen nun beim Verwaltungsgericht die Klagen dagegen von zwei Nachbarinnen ein, obwohl der Bauherr alles versucht hatte, eine einvernehmliche Lösung mit den Nachbarn zu finden. Damit dürfte der für das Frühjahr 2018 angepeilte Baubeginn hinfällig sein.



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