Startseite
Was gibt´s Neues?
topaktuell
    topaktuell gewesen
    Rathaussturm 2018
MM koMMunal
Termine
Sonderseiten
nicht ganz so ernst gemeint ...
kritisch betrachtet ...
wer wir sind
vor 35 Jahren
was wir wollen
was wir erreichten
Unser Trinkwasser
Umwelt und Tipps
Ortssanierung: Tips und Infos
Kultur pur
Kunst und Kultur vor Ort
MM-Blättle
Margetshöchheim früher
Kontakt
Impressum und Datenschutz
Links

Aktuelles aus Kommunalpolitik und Margetshöchheim

Informationen zum Innerortsticket

16.1.19: Seit der Eröffnung des Ärztehauses mit Apotheke ist gerade bei älteren Menschen ohne Fahrzeug das Interesse an Fahrten nach Margetshöchheim-Süd gestiegen, die der Bürgerbus zumindest zeitlich nur sehr eingeschränkt bedienen kann. Mit den Linienbussen und dem Innerortsticket können Hin- und Rückfahrt allerdings einigermaßen kostengünstig erledigt werden. Da es - auch durch die Main-Post-Veröffentlichung der letzten Woche über das Seniorenabo - gewisse Irritationen gab, geben wir hier kurz einige Informationen:
Das Innerortsticket ist praktisch eine 6er-Karte zum Preis von 6,20 € für die Kurzstrecke, die Sie beim Fahrer erhalten. Damit können Sie bis nach Zell/Brücke beziehungsweise nach Erlabrunn fahren, wenn Sie ein Feld entwerten. Der Fahrpreis für die einfache Fahrt liegt also bei 1,03 €.

Das Seniorenabo ist eine Ganzjahreskarte für Senioren, die für die Bürger einiger Gemeinden um 20 % ermäßigt ist. Auch Margetshöchheim gehört zu den Gemeinden, die sich an der Ermäßigung beteiligen. Das Abo erhält man allerdings nur bei Vorlage des Personalausweises im WVV-Kundenzentrum in der Domstraße. Bürgerinnen und Bürger ab 65 Jahren profitieren von diesem günstigen Angebot: Mit der personalisierten Fahrkarte können Sie während der Schulzeit ab 09:00 Uhr, ansonsten ganztätig, in dem jeweiligen Bereich mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln so oft hin- und herfahren, wie Sie möchten.
Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://www.apg-info.de/apg-angebote/apg-seniorenabo/index.html



Nach oben

Wir dürfen uns nicht zu früh freuen

8.1.19: Gestern erhielt die Gemeinde die Ergebnisse der Nitratuntersuchung vom 3.12 18. Beide Brunnen lagen bei etwa 42 mg/l Nitrat, ein für Margetshöchheimer Verhältnisse guter Wert, wie Sie beim Vergleich mit den Ergebnissen der letzten Jahre sehen: Aktuelle Nitratwerte in mg/l . Auch die Nitratwerte an den Vorfeldmessstellen können sich sehen lassen. Sie lagen alle unter dem Grenzwert von 50 mg/l und größtenteils unter den Werten früherer Messungen.
Das, was auf den ersten Blick erfreulich aussieht, ist jedoch kein Grund für Entwarnung. Wie wir schon mehrmals erklärt haben, wandert das Nitrat aus der Düngung landwirtschaftlicher Flächen nur langsam ins Grundwasser, besonders wenn mangels Niederschlägen kaum eine Verlagerung in tiefe Schichten möglich ist. Wegen des extrem trockenen Jahres 2018 fand praktisch keine nennenswerte Verlagerung statt. Die minimalen Niederschläge der letzten Wochen haben daran nichts geändert. Der Grundwasserspiegel ist nämlich zu Beginn des Winters bislang nur minimal gestiegen, wie man an am Wasserstand von Grundwasserteichen gut ablesen kann. Es ist zu befürchten, dass bei mehr Niederschlägen im Winterhalbjahr - die ja für unsere Wasserversorgung dringend nötig sind - die Nitratwerte deutlich ansteigen können.
Wir haben diesen Effekt in einem früheren Beitrag bereits knapp erläutert.



Nach oben

2018, ein denkwürdiges Jahr

31.12.18: Bei der Jahreswende ist es üblich, den Blick zurück auf das abgelaufene Jahr zu richten. Wir wollen uns hier kurz an die Jahrestage des zu Ende gehenden Jahres erinnern.
1918 war das Ende des ersten Massenvernichtungskrieges unter Einsatz eines für damalige Verhältnisse noch nie dagewesenen technischen Aufwands, der unsägliches Leid und Not über die Völker brachte, die mit dem Kriegsende nicht endeten.

1918 war aber auch der Versuch einer Revolution, die immerhin das Ende der Monarchie, die Demokratie und viele Errungenschaften wie etwa das Frauenwahlrecht in Deutschland brachte.

1918 brachte auch im erzreaktionären Bayern das Ende der Monarchie, die Demokratie und einen Freistaat, den nicht die reaktionären Kräfte, sondern Kurt Eisner von der linken USPD ausrief. Es ist blamabel, dass Markus Söder bei der Feier für 100 Jahre Freistaat dessen Gründer und ersten Ministerpräsidenten Kurt Eisner mit keinem Wort erwähnte, der 1919 durch einen rechtskonservativen antisemitischen Adeligen ermordet wurde. Anscheinend passt ein linker Freistaatsgründer nicht ins Weltbild der CSU, die sich gerne als den Inbegriff des Freistaats verkauft.

Im November 1938, vor 80 Jahren, begann mit der Reichspogromnacht die systematische Judenverfolgung im 3. Reich, die allerdings nicht vom Himmel fiel, sondern von langer Hand vorbereitet war und bei vielen Deutschen auf fruchtbaren Boden fiel. Es sollte uns eine Warnung sein, wohin der Hass auf Fremde oder Andersartige führen kann.

1968 ging in Deutschland und in vielen Teilen der Welt die Jugend auf die Straße und kämpfte für mehr Freiheit und Mitsprache. Ohne die 68er wären heutzutage viele Freiheiten und Rechte undenkbar. Wer die Zeit vor 1968 nicht miterlebt hat, kann sich nicht vorstellen, dass wir heute wesentlich mehr Rechte und politische und gesellschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten als in der Nachkriegszeit haben. Man darf allerdings nicht vergessen, dass Freiheit und gelebte Demokratie kein Geschenk ohne Verfallsdatum sind. Wenn man diese Werte erhalten und behalten will, muss man sie nutzen und verteidigen. Gerade in einer Zeit, in der der Trend zu Rechtsradikalismus und Neokonservativismus überhandnimmt.



Nach oben

Wie geht´s weiter mit dem Margaretenfest?

30.12.18: Da in Kürze im Gemeinderat die Weichen für die zukünftige Gestaltung des zentralen Bereichs der Mainstraße gestellt werden sollen, steht auch die Zukunft des Margaretenfestes zur Disposition. Nachdem die Häuser auf der Margetshöchheimer Schauseite mittlerweile alle renoviert und in vielen Fällen von jungen Familien bewohnt sind, werden beim Fest über kurz oder lang an der Häuserfront keine Hütten mehr stehen und von dort aus auch die Infrastruktur (Wasser, Strom usw.) nicht mehr zur Verfügung stehen. Das ist einer der Gründe, warum die Gemeinde schon länger vorhat, im Zuge der Umgestaltung des Platzes zwischen Rathaus und Pointstraße dort feste Anschlüsse für die Festinfrastruktur vorzusehen. Das wird sicher nicht ganz billig und macht nur Sinn, wenn einigermaßen Planungssicherheit besteht. Das bedeutet, dass man beim Planungsbeginn wissen muss, wie viele Vereine langfristig am Fest teilnehmen und wo die Festhütten in Zukunft stehen sollen.

Früher fand das Margaretenfest am alten Festplatz in einem Zelt statt und wurde im Wechsel von den großen Vereinen, manchmal mit Unterstützung durch einen kleineren Verein, veranstaltet. Später verlegte man das Fest in den zentralen Bereich der Mainstraße, wo alle teilnehmenden Vereine eine Hütte bekamen. Man verzichtete auf die obligatorische Blasmusik, um den Besuchern eine ungestörte Unterhaltung zu ermöglichen. Auch Pavillons waren anfangs tabu, stattdessen schafften sich die Vereine große Schirme an. Witterungsbedingt wurden allerdings immer mehr kleine Zelte aufgebaut, so dass aus dem Zeltfest ein Fest mit vielen Zelten wurde.
Im Laufe der Jahre sprangen einige Vereine mangels Helfern ab, und dieser Trend scheint sich fortzusetzen, weil es meistens immer dieselben Ehrenamtlichen sind, die das Fest hinter der Theke statt an den Tischen verbringen können.
Deshalb sind die Vereine aufgefordert, sich Gedanken über die Zukunft des Margaretenfests zu machen. So könnte die Anzahl der Hütten verringert werden und mehrere Vereine diese gemeinsam bewirtschaften. Auf jeden Fall müssen sich die Vereine grundsätzlich über die Zukunft des Fests einigen, damit Planungssicherheit für den weiteren Ausbau der Mainstraße besteht.



Nach oben

Gedanken zum Jahreswechsel

29.12.18: Auf den ersten Blick war das Jahr 2018 für die Margetshöchheimer ein recht erfolgreiches Jahr. Exemplarisch wollen wir hier nur den Umbau des Rathauses, die gelungene Generalsanierung der mittleren Mainstraße, die Fertigstellung des Sportheims, das Ärztehaus und die MainArt nennen. Dabei dürfen wir allerdings nicht vergessen, dass uns - zumindest finanziell - die dicksten Brocken noch bevorstehen, von denen hier nur einige genannt sein sollen:
- die Sanierung der Schule mit einem Kostenrahmen von rund 20 Millionen
- der Stegbau, der angesichts der Verzögerungen bestimmt nicht billig wird
- der Ausbau der Mainpartie
- die Sanierung des oberen Hochbehälters, wo uns der Pfusch am Bau früherer Jahrzehnte einholt
- und der dringliche Um-, An- oder Neubau von Kindergarten und Kinderkrippe
Ohne Prophet zu sein, darf man feststellen, dass die finanzielle Belastbarkeit der Gemeinde in den kommenden Jahren an ihre Grenzen stoßen wird.
Unter dem Strich können wir feststellen, dass wir mit dem, was erreicht ist, durchaus zufrieden sein können, dass aber noch einiges ansteht, was nicht auf die lange Bank geschoben werden kann. Das gilt besonders für die Kita und die Schule.

Das vergangene Jahr hat uns aber auch gezeigt, dass es Herausforderungen gibt, die wir finanziell nicht lösen können. Extreme Hitze und Trockenheit haben Margetshöchheim 2018 besonders hart getroffen, was sich besonders in der Landwirtschaft und über kurz oder lang bei der Wasserversorgung zeigt. Wenn wir wie manche Klimawandelleugner aus dem rechten Spektrum den Kopf in den Sand stecken oder fatalistisch das Handtuch werfen, weil wir angeblich ja doch nichts ausrichten können, dann lügen wir uns in die eigene Tasche und versündigen uns an der Zukunft unserer Kinder. Auch wenn landauf, landab von Trump bis Orban, von Polen bis Brasilien die verantwortungslosen Populisten beim Klimaschutz auf der Bremse stehen, wir müssen den Verantwortlichen in der Politik deutlichst zu verstehen geben, dass wir an die Zukunft und nicht nur an die nächste Wahl denken. Wobei die letzte Wahl in Sachen Ökologie sogar bei Herrn Söder zu einem gewissen Umdenken geführt haben könnte. Hoffentlich folgen den Worten auch Taten.
Ähnliches gilt auch für die Flüchtlingsproblematik, die wir nicht mit einer zusätzlichen Grenzpolizei lösen, auch nicht mit einer berittenen. Einzig und allein die Beseitigung der Fluchtursachen kann die Flüchtlingsproblematik entschärfen, in den Krisenländern und damit auch bei uns. Sicher können wir in unserem Örtchen nicht die Probleme der Welt von Kriegen bis hin zum Klimawandel lösen. Wir können allerdings schon den verantwortlichen Politikern deutlich machen, was wir von ihnen zur Lösung der Probleme erwarten. Denn Deutschland muss als einer der großen Waffenlieferanten und als international bedeutender Machtfaktor nicht tatenlos zusehen, wenn die von Trump hofierten Saudis den Jemen in Grund und Boden bomben oder der größenwahnsinnige Diktator Erdogan mit seinem geplanten Angriff gegen die Kurden, die die Hauptlast im Kampf gegen den IS-Terror trugen, eine neue Flüchtlingswelle auslöst.

Hier müssen wir Farbe bekennen und mit unseren Abgeordneten Klartext sprechen.
Nicht anonym mit Hasstiraden in den angeblich sozialen Medien mit ihrer Mischung aus fragwürdigen Belanglosigkeiten und dümmlicher Stimmungsmache.
Informieren wir uns in unabhängigen Medien,
bekennen wir Farbe, auch in der Öffentlichkeit,
gehen wir nicht den rechten Rattenfängern auf den Leim, die primitiv Stimmung machen, aber keine echte Lösung anbieten
und denken wir an unsere Zukunft!

Peter Etthöfer



Nach oben

auch heuer Abrüstung in der Mainstraße

28.12.18: Auch heuer gilt an Silvester die gemeindliche Satzung, die für die Mainstraße zwischen Rathaus und Pointstraße ein Verbot für das Abfeuern von Raketen und den Genuss von harten Alkoholika vorsieht. Anlass war, dass noch vor einigen Jahren rings um den Steg an Silvester die Hölle los war. Wegen des massiven "Raketenbeschusses" befürchtete die Gemeinde eine Gefährdung der dortigen historischen Bausubstanz. Außerdem kam es damals auch öfters zu Tätlichkeiten, ganz abgesehen von dem beträchtlichen Silvestermüll und den zerdepperten Flaschen. Die Gemeinde hat auch heuer wieder einige Security-Mitarbeiter angefordert, um das Verbot durchzusetzen.
Manchen mag das überzogen vorkommen, so wie wohl einigen CSU-Gemeinderäten, die auch diesmal gegen den Security-Einsatz gestimmt haben. Die Kollegen sollten sich mal auf dieser Seite schlau machen:
https://www.t-online.de/leben/familie/freizeit/besser-ohne-boeller/



Nach oben

Grillplatz nächster Bauabschnitt

25.12.18: Die Entscheidung über den dritten Bauabschnitt des Grillplatzes wurde zwar auf die Januarsitzung des Gemeinderats verschoben, das Angebot für die Beleuchtung des Geländes liegt jedoch bereits vor. Die Kosten für die drei Leuchten belaufen sich voraussichtlich auf 8.123,19 €.
Die Planung können Sie hier einsehen: entwurf2.pdf [749 KB]



Nach oben

kurz. knapp. prägnant

Bei der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres ist es Tradition, dass nicht nur der Bürgermeister, sondern auch die Fraktionsvorsitzenden einen Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr geben. Seit es die MM gibt, fassen sich die MM-Fraktionsvorsitzenden dabei recht kurz und prägnant. So auch in diesem Jahr Andreas Raps:

Sehr geehrter Bürgermeister, liebe Gemeinderatskollegen, sehr verehrte Anwesende,

ein Jahr neigt sich dem Ende zu, Zeit kurz innezuhalten und dieses Revue passieren zu lassen. Geschafft haben wir viel, zu schaffen haben wir noch mehr.
Nehmen wir doch mal die letzte Sitzung des Schulverbands vorletzte Woche: 270000 Euro für den Brandschutz, um unsere Schule 2019 auf den richtigen Weg zu bringen.
Nehmen wir doch mal die heutige Sitzung: der Parkplatz Ludwigstraße mit Toilettenhäuschen nahe dem alten Friedhof - lang erwünscht, nun greifbar.
Nehmen wir doch mal die kommende Ausschuss- Sitzung SokuSport nächsten Donnerstag: die Kindertagesstätte mit dem Fragezeichen der Erweiterung wird behandelt.
Und gehen wir weiter in die Zukunft. Die erste Gemeinderatssitzung Januar 2019: Die Mainpromenade wird wiederum behandelt, ebenso der Grillplatz bzw. das neue Freizeitareal. Es geht um Millionenbeträge.
Ich könnte jetzt so weiter machen, und das Ergebnis wäre immer das Gleiche: entscheidende Entscheidungen harren der Dinge. Teure Entscheidungen. Ich verweise nur auf die Sanierung der Schule als dicksten Brocken. Dagegen verblassen das Klostergelände, die Mainpromenade oder der Kindergarten. Nur gut dass die Steuereinnahmen sprießen. Hoffentlich noch lange.
Aber ich wollte mich dieses Jahr kurz fassen. Daher:
Ein großes Dankeschön:
-den Vereinen, die das Miteinander im Dorf gestalten
-der Verwaltung, die das Rathaus am Laufen hält
-den Kollegen und Kolleginnen hier im Rat. Mögen wir uns hier auch mal streiten. Jedem geht es um den Ort. Und die Meinungen – ja die sind naturgemäß verschieden. Solange man sich danach in die Augen schauen kann, kann es so schlimm nicht um unser Klima im Rat bestellt sein. Woanders mag das anders sein. Hier nicht.
Überstehen Sie alle die Hektik und Terminfülle bis Weihnachten gut. Die Margetshöchheimer Mitte wünscht ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Andreas Raps



Nach oben

Seniorenweihnacht 2018


Begrüßung durch Bürgermeister Brohm 



Nach oben


mit der Musikschule 



Nach oben




Nach oben


mit dem neuen Rektor Becker 



Nach oben


mit den Herbstzeitlosen 



Nach oben

GPS für die Fluren

Im Haushalt der Verwaltungsgemeinschaft Margetshöchheim (mit Erlabrunn) sind u.a. auch 7.600 € für die Anschaffung eines GPS-Geräts mit Tablet enthalten. Damit geht ein Wunsch der Feldgeschworenen in Erfüllung, die mit diesem Gerät bis auf wenige Zentimeter genau die Grenzen ermitteln können. Es kann aber auch für andere Aufgaben eingesetzt werden, etwa für die genaue Erfassung von Bäumen bei der Erstellung eines Baumkatasters.



Nach oben

Notunterkunft vor Weihnachten gesucht

12.12.18: Es geht hier allerdings nicht um den Stall von Bethlehem. Die Gemeinde sucht vielmehr eine Notunterkunft für die Notgruppe des Kindergartens, da dieser aus allen Nähten platzt und die Unterbringung im Turnraum nur für eine begrenzte Zeit als Provisorium genehmigt ist. Im Gespräch sind Räume im von der Gemeinde ersteigerten Haus in der Ludwigstraße oder in der Schule. Im Gespräch war auch die Nutzung von Teilen der Tennishalle, was allerdings wegen der enorm hohen Umbaukosten wieder verworfen wurde. Alternativ gibt es noch die Anschaffung weiterer Container, was allerdings noch wesentlich höhere Kosten verursachen würde. Grundsätzlich gilt, dass keine der angedachten Lösungen kostengünstig verwirklicht werden kann. Und klar ist auch, dass es sich lediglich um ein kurzfristiges Provisorium handeln kann. Da sowohl der Kindergarten als auch die Kinderkrippe dringend weitere Räume benötigen, muss mittelfristig eine bauliche Lösung für eine zusätzliche Kindertagesstätte bzw. für einen Anbau gefunden werden. Dafür müssen jetzt kurzfristig die Weichen gestellt werden, um zeitlich nicht noch mehr in die Bredouille zu geraten. Das bedeutet, dass zeitnah ein passender Standort gefunden werden muss.



Nach oben

Informationen zum 3. BA des Grillplatzes

11.12.18: Der 3. Bauabschnitt für den Grillplatz wird zwar erst in der Januarsitzung behandelt. Aktuelle Informationen zum Vorbericht Gemeinderatssitzung am 11.12.18 (TOP 2) finden Sie jedoch bereits hier:
bv7652018kobe3bawegausbetonpflasterbreite225m.pdf [87 KB]
bv7652018kobe3bawegausbetonpflasterbreite300m.pdf [87 KB]
bv765201820181112entwurfba3wegin225mfuerpraese.pdf [3.757 KB]
bv765201820181112entwurfba3wegin300mfuerpraese.pdf [3.769 KB]



Nach oben

Margetshöchheim steht bei der Feuerwehr gut da

Dass die Margetshöchheimer Wehr bestens ausgebildet und aufgestellt ist, dürfte bekannt sein. Das wird auch beim Vergleich mit den anderen Feuerwehren im Bereich West deutlich, wie es der Jahresbericht West zeigt: jahresberichtwest2018.pdf [12.347 KB]



Nach oben

Friedwaldlichtung

3.12.18: Von verschiedenen Seiten wurde in letzter Zeit angeregt, auch in Margetshöchheim einen Friedwald als alternative Bestattungsform anzubieten. Margetshöchheim hat jedoch seit vielen Jahren bereits ein anonymes Urnenfeld am südlichen Ende des neuen Friedhofs. Dort können Urnen auf einer Wiese zwischen Hecken und Bäumen anonym bestattet werden.



Nach oben

Bürgerversammlung-Präsentation des Bürgermeisters

2.12.18: Hier kommen Sie zur Präsentation des Bürgermeisters bei der Bürgerversammlung: bvm2018.pdf [1.543 KB]



Nach oben

Weihnachtliche Vorboten




Nach oben




Nach oben

Es werde Licht!

30.11.18: Vor kurzem berichteten wir, dass die Gemeinde mit der Schaffung einer ausreichenden Beleuchtung auf dem Weg vom alten Festplatz zum Sportplatz nun doch nicht länger warten und eine Notbeleuchtung schaffen will: Notbeleuchtung für den Weg zum Sportplatz? , Die Stadtwerke, die für die Margetshöchheimer Straßenbeleuchtung verantwortlich sind, machten jedoch deutlich, dass ein Provisorium über einen längeren Zeitraum nicht zulässig ist. Deshalb soll nun der (grenzwertige) Fußweg in Richtung Sportplatz zeitnah eine voll funktionstüchtige Beleuchtung erhalten. Wenn im nächsten (oder übernächsten) Jahr dieser Bereich städtebaulich saniert wird, sollen die Masten samt Leuchtkörpern wiederverwendet werden können.
Auch an anderen Stellen, wie in der Oberen Steigstraße und am Sportheim, soll durch zusätzliche Leuchten für mehr Sicherheit gesorgt werden.



Nach oben

Fettnäpfchen

29.11.2018: Im Regenüberlaufbecken an der Brunngasse und im Zulaufrohr wurden bis zu 2 Meter lange Fettplatten gefunden, die zum wiederholten Male von einer Spezialfirma entsorgt werden mussten. Die gewaltige Fettmenge lässt eigentlich auf einen gewerblichen Betrieb schließen. Im Einzugsgebiet des RÜB 4 gibt es allerdings keinen Gewerbebetrieb, der dafür in Frage kommen könnte. Die Gemeinde will nun verschiedene Zuläufe untersuchen, um Hinweise auf die Herkunft der Fetteinleitungen zu bekommen. Grundsätzlich ist die Entsorgung von Fett über den Kanal nicht zulässig, da dies in den Kanalrohren und der Kläranlage zu erheblichen Problemen führen kann.



Nach oben

Wird es Weihnachten nicht nur warm ...

21.11.18: Wird es Weihnachten nicht nur warm ums Herz, sondern auch um die Füße? Wie Sie dem Beiblatt der Kirchenverwaltung im Gemeindeblatt entnehmen konnten, herrscht in der katholischen Gemeinde und auch im Rathaus erheblicher Frust, weil seit fast einem Jahr in der Diözese nichts weitergeht, wenn es um die kirchlichen Belange in Margetshöchheim geht. Nun scheint sich da nach einem Gespräch der Kirchenleitung zusammen mit Bürgermeister Brohm in der Diözese doch etwas zu bewegen. Die defekte Heizung, die die Kirchenbesucher in der kalten Jahreszeit erheblich nervt und bereits zur Absage des für heute geplanten Orgelkonzerts geführt hat, soll nun zeitnah erneuert werden. So besteht nun Hoffnung, dass das Weihnachtsfest in einer temperierten Kirche gefeiert werden kann.
Es besteht auch Hoffnung, dass der Verkauf eines Kirchengrundstücks in der Nähe der Spargelhütte an die Gemeinde nun endlich abgesegnet wird und etwas Geld in die klamme Kirchenkasse spült. Auch die Gemeinde macht sich Hoffnung, dass der bereits verhandelte Ankauf des Klostergeländes nicht ganz vom Tisch ist.
Noch viel wichtiger wäre, dass die Sanierung des multigeschädigten Kinderkrippengebäudes endlich beginnt. Da sowohl im Kindergarten wie auch in der Kinderkrippe dringender Raumbedarf besteht, ist die Gemeinde derzeit auf der Suche nach Notlösungen, um ausreichend Betreuungsplätze zu schaffen.



Nach oben

Jetzt geht es richtig los

10.11.18: Seit vielen Monaten lag die Baustelle für die Gaststätte in der Mainstraße mehr oder weniger im Dornröschenschlaf. Außer gelegentlichen Entkernungsarbeiten deutete wenig auf einen Start der Bauarbeiten für die geplante Gaststätte hin. In den letzten Tagen tut sich dort jedoch etwas und eine Baufirma zeigt Flagge, so dass man hoffen kann, dass die eigentlichen Bauarbeiten in Kürze beginnen.



Nach oben

Ortstermin mit der Polizei: Parkproblematik

7.11.18: Gestern fand wegen der oft problematischen Parksituation im sanierten Bereich der Mainstraße zwischen Rathaus und Ludwigstraße ein Ortstermin mit der Polizei statt. Auslöser war ein Antrag der MM für die Ausweisung einer Parkverbotszone kombiniert mit Anwohnerparken und von Kurzzeitparkplätzen gewesen MM plädiert für Anwohnerparkzone in der Mainstraße . Bei der Begehung kristallisierte sich folgendes Konzept heraus:
Der Straßenabschnitt wird als verkehrsberuhigter Geschäftsbereich ausgewiesen, in dem lediglich Tempo 20 und Parken nur in markierten Bereichen gestattet ist. Um vor allem den Einbiegebereich von der Ludwigstraße her und die Ausfahrt aus einigen Hofeinfahrten zu entschärfen und das Ausweichen bei Gegenverkehr zu ermöglichen, werden lediglich 13 Parkplätze markiert. Um weitere Parkmöglichkeiten besonders für Rathausbesucher zu schaffen werden zwei weitere Kurzzeitparkplätze gegenüber der Haus-Nummer 13 ausgewiesen. Der Vorteil dieser Lösung, die weitgehend der dort jahrelang üblichen Praxis entspricht, ist, dass im Zentrum des Altortsanierungsbereichs lediglich am Anfang und am Ende der Zone je ein Schild angebracht werden muss und somit kein hässlicher Schilderwald entsteht.
Dem Wunsch der MM, in diesem Straßenabschnitt das Bewohnerparken einzuführen, wurde (auch auf Empfehlung der Polizei) nicht entsprochen, was aus Sicht der MM den Interessen der Bewohner zuwiderläuft. Vom Vertreter der Polizei wurde allerdings festgestellt, dass es jederzeit möglich ist, dort durch ein Zusatzschild das Bewohnerparken einzuführen. Im Grunde genommen wird jetzt lediglich der Status quo vor dem Straßenausbau wiederhergestellt. Das Ziel, Parkplätze vor allem für diejenigen zur Verfügung zu stellen, die keine Möglichkeit haben, in ihrem Grundstück zu parken, wird so nicht erreicht werden. Der erhoffte Anreiz, das eigene Fahrzeug im eigenen Hof abzustellen und somit die Parksituation zu entschärfen, wird so bestimmt nicht geschaffen.
Beschlossen ist dieses Konzept allerdings noch nicht. Dies soll erst bei der nächsten Gemeinderatssitzung am kommenden Dienstag geschehen.



Nach oben

Auch bei Kommunen wird Personal knapp

2.11.18: Auch bei den Kommunen macht sich seit einiger Zeit der Fachkräftemangel bemerkbar. Das bekommt auch die kommunale Verwaltung in Margetshöchheim zu spüren. Momentan suchen die Verwaltungsgemeinschaft und der Abwasserzweckverband neue Mitarbeiter. Gesucht wird ein/e Mitarbeiter/in im Einwohnermeldeamt und eine/e Fachkraft für Abwassertechnik. Näheres erfahren Sie hier: https://www.margetshoechheim.de .



Nach oben

Trauerweide entfernt

1.11.18: Bereits vor dem Sturm, dem 3 Pappeln zum Opfer fielen, brach im Bereich des alten Festplatzes ein großer Ast an einer Trauerweide ab. Eine Untersuchung ergab, dass der Baum nicht mehr standfest ist und deshalb gefällt werden muss. Da man erst einmal prüfen wollte, ob in den Hohlräumen Fledermäuse sind, konnte der Baum erst vor wenigen Tagen gefällt werden.



Nach oben

Trauerweide




Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben

Vandalismus am Grillplatz

31.10.18: Vor etwa einer Woche wurde am Grillplatz das Dixi-Klo zerstört. Hinweise auf den oder die Täter nimmt das Rathaus entgegen.



Nach oben

Probleme beim Bebauungsplan Sandäcker

29.10.18: Seit geraumer Zeit versucht die Gemeinde, im Gebiet südlich des Sportplatzes, das im Flächennutzungsplan als Fläche für Sport ausgewiesen ist, einen Bebauungsplan "Sandäcker" aufzustellen, um dorthin z.B. die Tennisplätze zu verlegen. Das scheitert bislang nicht nur am Widerstand einiger Grundbesitzer, sondern auch daran, dass diese Flächen im Landschaftsschutzgebiet längs des Mains liegen. Dieses Landschaftsschutzgebiet zählt zu den ältesten weit und breit, das damals noch von der Regierung von Unterfranken ausgewiesen wurde. Das liegt wohl daran, dass es sich längs des Mains über den Landkreis Würzburg hinaus erstreckt.



Nach oben

Topergebnisse bei Leistungsprüfung der Feuerwehr

28.10.18: KBI Winfried Weidner und KBM Johannes Sieber nahmen gestern bei zwei Gruppen der Margetshöchheimer Wehr die Leistungsprüfung ab. U.a. mussten die beiden Gruppen die Bergung eines eingeklemmten Autofahrers durchführen. KBI Weidner war voll des Lobes über die Leistung der beiden Gruppen, die in kürzester Zeit ohne Fehlerpunkte ihre Aufgabe bravourös meisterten. Er hob auch erfreut hervor, dass in Margetshöchheim sich seit Jahren die beiden Bürgermeister bei den Prüfungen vom Leistungsstand der Margetshöchheimer Wehr überzeugten.
Einige Fotos von der Leistungsprüfung finden Sie im Anschluss.



Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben

Demo gegen Rodung am Benkert-Steinbruch

21.10.18: Gestern demonstrierten einige 100 Menschen gegen die Rodung von 10 ha Wald am Steinbruch der Firma Benkert in Thüngersheim. Darunter befand sich auch eine kleine Gruppe Margetshöchheimer. Der Sachverhalt dürfte aus der Presse weitgehend bekannt sein. Die Firma Benkert will dort ihren Steinbruch erweitern. Hier einige Impressionen von der Demonstration:



Nach oben

Vor dem Start am Bahnhof Thüngersheim




Nach oben




Nach oben




Nach oben

auf dem Weg zum Steinbruch




Nach oben




Nach oben

vor dem Steinbruch




Nach oben




Nach oben




Nach oben

Kundgebung am Steinbruch




Nach oben




Nach oben




Nach oben

Nachwuchs für die Pappeln

13.10.18: Durch den Sturm mit dem romantischen Namen Fabienne wurden 2 Pappeln in den Main gekippt und eine in der Standfestigkeit beeinträchtigt, so dass zwischenzeitlich die drei Pyramidenpappeln beseitigt und eine weitere Schwarzpappel am Rande des Spielplatzes wegen Pilzbefall ebenfalls entfernt wurden. Um die Frage der Nachpflanzung zu klären, fand bei der gestrigen Sitzung des Umweltausschusses ein Ortstermin am Main statt, bei dem das Mainufer vom Spielplatz bis zum Ende des alten Festplatzes begangen wurde. Hierzu hatte der Bürgermeister Dr. Gerhard Väth, den örtlichen Baumsachverständigen eingeladen, der es hervorragend verstand, die anwesenden Ausschussmitglieder mit der Materie vertraut zu machen.
Bei der Begehung wurde folgende Vorgehensweise vereinbart:
- Die verbliebenen breit ausladenden astbruchgefährdeten Schwarzpappeln sollen vorerst stehen bleiben und erst dann entfernt werden, wenn es Anzeichen für ein Gefahrenpotential gibt. Sie sollen dann durch die für das Margetshöchheimer Ortsbild typischen Pyramidenpappeln ersetzt werden.
- Mit dieser Baumart sollen auch die Ersatzpflanzungen für die beim letzten Sturm und die in früheren Jahren entfernten Bäume vorgenommen werden. 2 Pappeln am Main umgestürzt Es dürfte sich dabei um ca. 10 Pappeln in der Größenordnung von 4-5 m handeln. Diese (kleineren) Bäume sind nicht nur preisgünstiger, sie wachsen auch leichter an, sind noch weniger sturmgefährdet und wachsen auch schneller weiter.
- Zur Verbesserung der Vitalität der Bäume sollen zeitnah der Efeubewuchs und die Schleusensteine entfernt werden, die den Lebensraum der Bäume einengen. Das gilt auch für die Pappeln, die vor allem auf Höhe der Bäckerei in ihrem Lebensraum durch Asphalt und Leistensteine eingeengt sind. eingekeilt
- Da die Pappeln vor allem durch den Main und das hoch anstehende Grundwasser in ihrem Wurzelwachstum eingeengt sind, sollten die Wurzeln vor allem auf der mainabgewandten Seite möglichst viel Raum zur Entfaltung bekommen. Dadurch wird die Standfestigkeit erhöht, die Gefahr für die ufernahen Häuser vermindert und der Wurzelhub weitgehend verhindert. Hierzu ist es erforderlich, das Umfeld der Bäume möglichst wenig oder besser gar nicht zu versiegeln, um die Sauerstoffversorgung für die Wurzeln zu gewährleisten.
- Im Bereich des alten Festplatzes sollen die Trauerweiden als Biotopbäume und Lebensraum für alle möglichen Tierarten erhalten, aber regelmäßig auf ein mögliches Gefahrenpotential untersucht werden. Ein Entlastungsschnitt auf der Westseite der Bäume soll das Risiko für Astbrüche auf der dem Ort zugewandten Seite minimieren. Herr Väth riet davon ab, die Bäume einzukürzen, da dadurch eher die Gefahr von Astbrüchen gesteigert würde.
- Abschließend lässt sich feststellen, dass diese Umweltausschusssitzung nicht nur interessant war, sondern auch ein Lehrbeispiel für Aufklärung in Sachen Ökologie war.
- Die vorgeschlagenen Sanierungs- und Pflanzmaßnahmen sollen zeitnah erfolgen. Wegen der anhaltenden extremen Trockenheit steht momentan allerdings noch kein Pflanzgut zur Verfügung, da die Baumschulen extreme Probleme haben, das Pflanzmaterial auszugraben.



Nach oben

eingekeilt




Nach oben

Über 850 Briefwähler

11.10.18: Der Trend zur Briefwahl ist ungebrochen. Mittlerweile haben mehr als 850 Wahlberechtigte ihre Briefwahlunterlagen angefordert und größtenteils bereits im Rathaus abgegeben.



Nach oben

Die Gemeinde braucht Ihre Hilfe

7.10.18: Vor gut 3 Wochen wurden zwei Grünlandflächen, die im Besitz der Gemeinde sind, von einem Unbekannten umgebrochen. Wir haben darüber zeitnah berichtet: mysteriös (mit Fotos) und Polizei ermittelt wegen Grünlandumbruch
Da die Flächen im Wasserschutzgebiet liegen, ist der Grünlandumbruch dort generell verboten, da dadurch die Belastung unseres Trinkwassers mit Nitrat deutlich steigt. Der Umbruch ist zweifelsohne ein gezielter Anschlag gegen die Gemeinde und vor allem unser aller Trinkwasser. Erste Recherchen ergaben, dass der Umbruch an einem Vormittag mit einem Traktor durchgeführt wurde. Aus ermittlungstaktischen Gründen wollen wir momentan noch keine weiteren Einzelheiten publizieren.
Die Gemeinde hat inzwischen Anzeige erstattet. Die Wasserschutzpolizei ermittelt seit gestern und benötigt dringend weitere Hinweise. Wenn Sie Angaben zu dem Vorgang und vor allem zu dem Verursacher machen können, dann wenden Sie sich bitte baldmöglichst an die Polizei (Tel. 457-2251). Sie können sich auch mit dem 2. Bürgermeister Peter Etthöfer (Tel. 461071) in Verbindung setzen.

Die eine Fläche liegt an der Einfahrt in das Baugebiet Zeilweg von der Staatsstraße her oberhalb und neben der Kürbislagerfläche/Spargelhütte.
Die zweite Fläche liegt im Sandflurgebiet (Wasserschutzzone) etwa 100 m nördlich des Wasserhäuschens, kurz nach der Hecke. Sie zieht vom mittleren Sandflurweg bis zur Staatsstraße hinauf. Auf dem Grundstück hat die Streuobstgenossenschaft im Frühjahr eine Reihe Obstbäume gepflanzt. Dort wurde links und rechts der Obstbaumreihe umgepflügt.

Hintergrundinformationen: Unter normalen Umständen gibt es keinen vernünftigen Grund, warum jemand diese Gemeindeflächen umgebrochen haben sollte. Der Landwirrt aus der näheren Umgebung, der in Absprache mit der Gemeinde die Wiesen nutzt, scheidet aus. So blöd ist niemand, dass er die Wiese umpflügt, auf der er Heu ernten will. Dass jemand die Fläche verwechselt hat, kommt auch nicht in Frage, da sie an die Straße grenzt und auf der anderen Seite alles Grünland der Gemeinde ist. Bleibt eigentlich nur noch eine Erklärung übrig: Da wollte jemand der Gemeinde und ihrer Wasserversorgung eins auswischen. Das wäre nicht nur kriminell, sondern auch besonders dreist, da dies offensichtlich am hellen Vormittag an einer belebten Straße direkt an der Kürbislagerfläche passiert ist, wo häufig Fahrzeuge halten. Bleibt eigentlich nur die Erklärung, dass jemand nicht ganz dicht ist oder zu diesem Zeitpunkt besonders dicht war.


 


Nach oben

Polizei ermittelt wegen Grünlandumbruch

5.10.18: Vor kurzem berichteten wir darüber, dass zwei Grünlandflächen in der Wasserschutzzone beziehungsweise im Wassereinzugsgebiet unserer Brunnen umgebrochen wurden: mysteriös . Die Grundstücke liegen an der Einfahrt ins Baugebiet Zeilweg neben und oberhalb der Kürbislagerfläche, wo sonst die Spargelhütte steht, sowie im Sandflurgebiet nördlich der Hecke, die vom mittleren zum oberen Sandflurweg zieht.
Beide Flächen sind im Eigentum der Gemeinde oder wurden von ihr angepachtet, um durch die Grünlandnutzung die Nitratwerte zu senken und somit unsere eigenständige Trinkwasserversorgung zu sichern. Durch den Umbruch kann niemand einen Vorteil haben, im Gegenteil, dadurch werden einzig und allein die Gemeinde und somit die Bürgerinnen und Bürger, die an sauberem Trinkwasser interessiert sind, geschädigt. Die Gemeinde hat deshalb in Absprache mit der unteren Wasserrechtsbehörde beim Landratsamt die Polizei eingeschaltet.
Der Verursacher dieses Anschlags auf unsere Wasserversorgung ist bislang noch nicht bekannt. Vor etwa zwei Wochen wurde jedoch an einem Vormittag ein größerer Traktor bei der Umbruchaktion von einem Bürger beobachtet. Falls jemand weitere Informationen geben kann, sollte er sich umgehend im Rathaus melden.
Er kann sich auch mit dem 2. Bürgermeister Peter Etthöfer in Verbindung setzen (Tel. 462307), der die Information notfalls auch vertraulich behandeln wird.



Nach oben

Das ist schon heftig

29.9.18: Seit mehr als 14 Tagen gilt für rund 50.000 Menschen im westlichen Landkreis Würzburg und einigen Gemeinden im Kreis Main-Spessart wegen einer Keimbelastung im Hochbehälter Zellingen ein Abkochgebot für Trinkwasser. Es handelt sich dabei um Gemeinden, die ihr Wasser von der Fernwasserversorgung Mittelmain beziehen. Bislang ist es dem Fernwasserversorger noch nicht gelungen, die Quelle der Verkeimung herauszufinden, auch mit der Chlorung des Wassers hat man seltsamerweise die Verkeimung noch nicht in den Griff bekommen können. Ein derart langer Abkochzeitraum ist nicht nur für die Bevölkerung Grund für massiven Ärger, so etwas kommt auch nur äußerst selten vor. Es zeigt sich hier wieder einmal, wie anfällig großflächige und großtechnische Lösungen sind, bei denen das Wasser über weite Strecken in ein breitgefächertes Versorgungsgebiet gepumpt wird.

Margetshöchheim ist nicht vom Abkochgebot betroffen, weil es noch über eine eigene Wasserversorgung verfügt, obwohl die Fernwasserleitung direkt am Mainufer durch den Ort führt. Anfang der 80er Jahre gab es von staatlicher Seite massive Bemühungen, die Gemeinde zur Aufgabe der eigenen Brunnen und zum Anschluss an die bestehende Fernwasserleitung zu bewegen. Dafür wurden hohe Zuschüsse in Aussicht gestellt. Das war damals wohl der wichtigste Grund für die Gründung der MM, die sich massiv und durchaus mit Sachverstand für die Erhaltung der Eigenwasserversorgung einsetzte. Man kann ohne Übertreibung feststellen, dass Margetshöchheim ohne den Einsatz der MM heute kein eigenes Wasser mehr besäße.

Verkeimungsprobleme in Hochbehältern sind im Grunde genommen gar nicht so selten. So hatten wir bereits zweimal nach der Reinigung der Behälterkammern Verkeimungsprobleme, die aber bereits nach kurzer Chlorung beseitigt waren. Unser Ort hat, wie wohl allen bekannt sein dürfte, seit einiger Zeit im oberen Hochbehälter wohl wegen der maroden Bausubstanz ein Verkeimungsproblem in einer Kammer, das jedoch durch den Einsatz von Chlor beseitigt ist. Betroffen ist davon der Ortsteil oberhalb der Umgehungsstraße. Seit einiger Zeit bemüht sich die Gemeinde, den Oberort wieder mit ungechlortem Wasser aus der vermutlich unbelasteten linken Hochbehälterkammer zu versorgen. Ob dieser Behälter frei von Keimen ist, kann allerdings erst nach dem Einstellen der Chlordesinfektion festgestellt werden. Das verweigert allerdings das Gesundheitsamt.
Wir befürchten, dass nun auch Margetshöchheim unter der Fernwassermisere der umliegenden Ortschaften zu leiden hat. Wegen der heftigen Kritik von Medien und Öffentlichkeit an den Entscheidungen der zuständigen Behörden ist das Würzburger Gesundheitsamt offensichtlich nicht bereit, einer zumindest vorübergehenden Einstellung der Chlorung zuzustimmen. Man verschanzt sich lieber hinter seinen Schreibtischen. Es macht doch keinen Sinn, dauernd zu chloren, ohne zu wissen, ob dies überhaupt nötig ist.
Sicherheitshalber sei noch einmal darauf hingewiesen, dass nach der Chlorung im oberen Hochbehälter weder dort, noch im Versorgungsgebiet Hochzone Keime festgestellt wurden. Das gilt auch für den Ortsteil unterhalb der Staatsstraße, der nicht gechlort wurde und wird.
Und noch etwas ist festzustellen: Wir können wirklich froh sein, dass wir noch unser eigenes Wasser haben!



Nach oben

Sturmschäden beseitigt

28.9.18: Gestern wurden die beiden entwurzelten und in den Main gefallenen Pyramidenpappeln von einer Firma mit schwerem Gerät zerkleinert und aus dem Main geborgen. Bereits am Vortag wurde eine weitere Pappel, die durch den Sturm gelockert worden war, gefällt. Die Überreste der Bäume liegen derzeit am Ufer auf Höhe der Brunngasse, bis sie von einem Margetshöchheimer, der in seiner Feldscheune Hackschnitzel lagert, verarbeitet worden sind.
Wenn man bedenkt, dass bei dem Sturm in Würzburg massenhaft Bäume der verschiedensten Arten von der Eiche bis zur Buche umgeworfen wurden, haben sich die Pappeln noch relativ gut geschlagen, obwohl ihr Lebensraum recht eingeschränkt ist und - wie man sehen konnte - im Wurzelraum oft mehr Steine als Erde vorhanden war. Man kann davon ausgehen, dass die Bäume. die den Sturm überstanden haben, ihre "Reifeprüfung" bestanden haben.
Bei der erforderlichen Nachpflanzung sollte man angesichts der schnell wachsenden Pappeln junge Bäume nehmen. Die sind nicht nur billiger, sondern wachsen auch schneller an. Zusätzlich sollte man den zwischen Asphalt und Steinen eingezwängten Pappeln auch mehr Luft zum Leben und Wachsen lassen.



Nach oben

schwierige Bergung


mit wenig Arbeitsraum 



Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben


Schnittgut 



Nach oben

eingewachsen


die Spitze eines Baumpfahls 



Nach oben

2 Pappeln am Main umgestürzt

23.9.18, 18 Uhr:
Am Main sind beim Sturm 2 Pappeln in den Main gestürzt, eine auf Höhe Mainstraße 13 und eine auf Höhe Mainstraße 20 (Stengelhaus), eine weitere ist wohl gelockert. Der Radweg ist dort gesperrt.



Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben


und es läuft 



Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben

Probleme beim Baugebiet Birkäcker

17.9.18: Die Gemeinde Margetshöchheim hat unterhalb der Staatsstraße das Mini-Baugebiet "Birkäcker" ausgewiesen, das nach den Auflagen der Gemeinde zeitnah bebaut werden soll. Nun bahnt sich jedoch ein Hindernis an, das manchen Bauwilligen etwas ausbremsen könnte. Damit dort überhaupt gebaut werden kann, muss eine Lärmschutzwand von 2 m Höhe errichtet werden. Nun hat das Straßenbauamt festgestellt, dass ab 2 m Höhe für eine Lärmschutzwand ein Planfeststellungsverfahren erforderlich ist, was nicht nur Geld, sondern auch Zeit kostet. Im Rathaus hat man darauf reagiert und die Wand auf 1,99 m reduziert, so dass kein Planfeststellungsverfahren nötig ist, aber der nötige Lärmschutz nach den Berechnungen des Gutachters trotzdem garantiert ist.
Jetzt ist man im Straßenbauamt jedoch erneut fündig geworden und hat der Gemeinde mitgeteilt, dass wegen der Nähe zur Bebauung aus Brandschutzgründen keine Holzwand möglich ist. Stattdessen sollte eine Betonwand errichtet werden, was allerdings wesentlich teurer wäre und die Bauherren zusätzlich belasten würde. Deshalb will die Gemeinde nun die Lärmschutzwand in eigener Regie in Holzbauweise erreichten, wie sie auch anderswo häufig gebaut wurde.



Nach oben

Run auf stilles Wasser

15.9.18: Da in 18 Gemeinden im Westen Würzburgs das Wasser wegen Verkeimung beim Fernwasser abgekocht werden muss, ist die Nachfrage nach stillem Wasser in den Einkaufsmärkten enorm. Viele sind bereits ausverkauft. Tegut hat bereits für Montag eine Sonderlieferung geordert.
Eine der wenigen Gemeinden in diesem Gebiet, die von dem Abkochgebot nicht betroffen ist, ist Margetshöchheim, da es noch eine eigene Trinkwasserversorgung hat: Abkochgebot für 18 Gemeinden, wir nicht!
Zu Ihrer Information finden Sie hier die Ergebnisse der letzten bakteriologischen Untersuchung im oberen Hochbehälter, bei der alle Werte einwandfrei waren: a201808852018003100energiekarl20180913.pdf [93 KB]



Nach oben

Abkochgebot für 18 Gemeinden, wir nicht!

14.9.18: Margetshöchheim ist nicht betroffen! Weil im Zellinger Hochbehälter der Fernwasserleitung Keime gefunden wurden, gilt ein Abkochgebot für 18 Gemeinden, darunter auch Erlabrunn und Zell. Die Fernwasserleitung verläuft zwar bei uns am Mainufer entlang, wir sind dort jedoch nicht angeschlossen, weil wir noch eine eigene Trinkwasserversorgung besitzen. Wir haben zwar seit einem Jahr ebenfalls im oberen Hochbehälter Probleme, da dort gechlort wird, gilt bei uns jedoch kein Abkochgebot.
Es zeigt sich allerdings wieder einmal, dass die Probleme bei großen Strukturen wie einer Fernwasserleitung wesentlich größer sind, weil dort bei Problemen erheblich mehr Gemeinden und Menschen betroffen sind.



Nach oben

Es wird eng im Kindergarten

9.9.18: Unser Kindergarten in Margetshöchheim wartet in den letzten Jahren mit stetig wachsenden Kinderzahlen auf. Dies hängt einerseits mit der demographischen Entwicklung zusammen, andererseits trägt das vorhandene pädagogische Konzept nun seine Früchte, ablesbar an einer U3- Gruppe sowie an einer Vorschulgruppe. Die Schattenseite der zunehmenden Beliebtheit des Kindergartens wie auch der Kinderkrippe ist allerdings die Tatsache, dass in diesem Jahr kaum mehr Kinder aufgenommen werden können. Einige Gruppen im Kindergarten sind bereits voll belegt, andere haben nur noch wenige Plätze frei. Dass die Maximalzahl pro Gruppe nicht überschritten werden darf, ist gesetzlich vorgeschrieben, also nicht verhandelbar. Es wird also sicherlich Härtefälle geben, da momentan selbst Margetshöchheimer Kinder eventuell abgewiesen werden müssen. Erschwert wird die Lage dadurch, dass der Turnraum bereits als Raum für eine Notgruppe fungiert. Dies bedeutet, dass hier für das jetzt beginnende Kindergartenjahr eine Gruppe, momentan die Vorschulgruppe, untergebracht werden darf – aber eben nur noch für dieses eine Jahr. Im Umkehrschluss steht der Turnraum natürlich nicht zur Verfügung, was dazu führt, dass die Kinder in der Margarethenhalle turnen, was alles andere als ideal ist. Auch die Kinderkrippe kommt an ihre Kapazitätsgrenze. Diese ist bekanntlich in Containern untergebracht ist, da der steinerne Bau seit Jahren einer Bauruine gleicht, welche vergeblich auf eine juristische Klärung wartet. Mit einer schnellen Sanierung ist also leider nicht zu rechnen. Was tun?
Vermutlich werden kurzfristig weitere Container aufgestellt werden müssen, um den steigenden Bedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen abzudecken. Mittelfristig gibt es zwei Optionen: Eine Vergrößerung des bestehenden Kindergartens oder ein Neubau von Kindergarten und Kinderkrippe. Beides wird sicherlich nicht günstig und hat seine Haken: Die Kinderkrippe, auch wenn diese einem Rohbau gleicht, wurde mit Fördermittel finanziert, welche an die Nutzung des Gebäudes gekoppelt sind. Es bleibt die Frage, ob bei einem Neubau für den bestehenden Bau die Fördermittel dann zurückzuzahlen sind. Bei einer Erweiterung des Kindergartens gibt es folgende Option: Die Kinderkrippen-Ruine künftig als Kindergartengruppe nutzen, was rechtlich möglich ist, und eine neue Kinderkrippe errichten. Diese würde dann die Container ersetzen, in welchen die Krippe seit Jahren untergebracht ist. Dass man diese Container einst angemietet hat und von der bisher gezahlten Miete sich problemlos auch Container hätte kaufen können, sei nur nebenbei bemerkt. Der Haken bei der Errichtung einer neuen Kinderkrippe ist allerdings der Rettungsweg, welcher über den Zeilweg erfolgen müsste. Zudem würde der Kindergarten selbst so lange noch Container benötigen, bis die juristische Auseinandersetzung um die alte Kinderkrippe gelöst und diese saniert ist. Der Gemeinderat wird sich also in nächster Zeit zusammen mit der Kirchenstiftung, welche Träger des Kindergartens ist, um Lösungen bemühen müssen. Klar ist in jedem Fall eines: eine Lösung des Problems muss schnell erfolgen, da Planung, Fördermittelanträge und Bau mehrere Jahre in Anspruch nehmen werden. Und diese Lösung wird teuer.
Und natürlich stellt sich im Falle eines Neubaus auch die Frage nach dem Standort. In der Diskussion sind bei einem Erweiterungsbau für den Kindergarten folgende Standorte:
1) Bau auf dem ursprünglichen Spielplatzgelände, wo derzeit die Container stehen
2) Renovierung des ehemaligen Kindergartens an der Gartenstraße
3) Bau an der Einfahrt ins Zeilweggebiet, wo momentan die Spargelhütte steht
Da aus personellen Gründen ein zusätzlicher Neubau möglichst nahe am Kindergartengelände liegen soll, käme eigentlich nur die Variante 1 und eventuell noch die Variante 3 in Frage, wobei für die Variante 1 noch spricht, dass dort bereits ein funktionsfähiges Außengelände vorhanden ist. Andererseits würde dies bedeuten, dass der frühere Spielplatz dort nicht mehr reaktiviert werden kann.



Nach oben

Funkstille beim Ankauf des Klostergeländes

29.8.18: Wie wir bereits vor einiger Zeit befürchtet hatten (wie geht es weiter mit dem Klosterankauf? ), hört man derzeit nichts über den geplanten Ankauf des Klostergeländes durch die Gemeinde. Wie vor kurzem in der Presse zu lesen war, hat die Staatsanwaltschaft inzwischen im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen den Leiter der Liegenschaftsverwaltung der Diözese einige Wohnungen und Büros durchsuchen lassen. Es ist kaum damit zu rechnen, dass es angesichts der unsicheren Situation in der Diözese in Kürze zu einem Erwerb des Klostergeländes kommen wird. Grundsätzlich dürfte die Gemeinde deswegen keine Eile haben. Es gibt allerdings schon einen Grund, warum die Gemeinde gerne die Verfügungsgewalt über das Klostergelände hätte. Über dieses Gelände soll nämlich die Stromleitung für die zukünftige Gaststätte in der Mainstraße verlaufen, und dazu braucht man die Genehmigung der Kirche.



Nach oben

ein weiterer Schritt zur Gaststätte im Altort

28.8.18: Vor wenigen Tagen hat die Regierung von Unterfranken einem vorzeitigen Baubeginn für die geplante Gaststätte in der Mainstraße zugestimmt. Damit ist ein weiterer Stolperstein auf dem Weg zu einer Gaststätte im Altort aus dem Weg geschafft, nachdem die bisherige Gaststätte vor einigen Jahren in private Hände gekommen ist. Damit ist die Voraussetzung geschaffen, dass nun die Ausschreibungen an die Firmen herausgehen können, ohne dass diese Maßnahmen förderschädlich sind. Ob das Projekt tatsächlich gefördert wird, ist damit noch nicht garantiert. Erfahrungsgemäß dürfte dies allerdings wahrscheinlich sein.
Diese Zustimmung zum Baubeginn darf allerdings nicht mit der Baugenehmigung des Landratsamtes verwechselt werden. Diese ist bereits seit längerem erfolgt, aber wegen rechtlicher Probleme mit den Nachbarn noch nicht rechtskräftig, wie wir vor wenigen Tagen berichtet haben: Bekommt der Altort wieder eine Gaststätte? . Obwohl man davon ausgehen kann, dass die Chancen für eine Gaststätte vor Gericht nicht allzu schlecht sein dürften, bestehen bei einem vorzeitigen Baubeginn derzeit noch deutliche Risiken für den Investor.



Nach oben

Bekommt der Altort wieder eine Gaststätte?

24.8.18: Nach der Schließung der Gaststätte "Zum Kreutzer" hat die Gemeinde alles versucht, um im Altort wieder eine Gaststätte zu bekommen. Trotz umfangreicher Bemühungen des Investors und der Gemeinde, auf dem Grundstück der ehemaligen Schmiede eine Gaststätte zu eröffnen, sind wesentliche Steine auf dem Weg zur Gaststätte noch nicht aus dem Weg geräumt. Das betrifft vor allem die rechtlichen Schritte der Nachbarn. Lange stand auch noch ein technisches Problem im Wege, das möglicherweise in Kürze gelöst sein könnte. Für eine Gaststätte mit umfangreicher technischer Ausstattung reicht nämlich der bestehende Stromanschluss nicht aus. Mittlerweile scheint klar zu sein, dass von der Trafostation in der Schmiedsgasse quer durch das Klostergelände eine separate Stromleitung gelegt werden muss, für die die Mainfranken-Netze Kosten von mindestens 70.000 € kalkuliert haben. Höchstwahrscheinlich bleibt davon ein Großteil an der Gemeinde hängen, obwohl die WVV wohl einen Teil der Kosten tragen wird. Trotz der immer noch nicht endgültig gelösten rechtlichen Probleme will der Investor wohl in absehbarer Zeit mit den Arbeiten für den Umbau der vorhandenen Bausubstanz beginnen.



Nach oben

ein Mensch mit ausgeprägter sozialer Ader

17.8.18: Winzermeister Michael Göpfert ist im Ort nicht nur wegen seines Naturschutzengagements, sondern auch wegen seiner sozialen Ader bestens bekannt. So hat er in den letzten Jahren etwa sein Preisgeld für den Altortpreis oder den Erlös seiner Verkaufsaktionen bei der mainART für soziale Zwecke gespendet, zum Beispiel für den Kindergarten. Auch in diesem Jahr machte er da keine Ausnahme, so dass unter dem Strich bei der mainART und beim Margaretenfest stattliche 850 € zusammenkamen. 147 € aus der Spendenbox bei der mainART und 163 € aus der Pfandkasse beim Margaretenfest hat Michael Göpfert aus seiner privaten Kasse mit 540 € aufgestockt, so dass insgesamt 850 € zusammenkamen. Davon gingen 500 € an die Jugendfeuerwehr Margetshöchheim und 350 € an die Jugendfeuerwehr Kirchheim. Unterstützt wurde Michael Göpfert bei diesen Aktionen durch den selbstlosen Einsatz von Inge Lesch und Andrea Keßler.
Wenn es nach Michael Göpfert gegangen wäre, hätte sich der Betrag noch deutlich erhöht, da er zwei Gemälde zugunsten dieser Aktion zum Kauf angeboten hatte. Leider hat sich kein Käufer gefunden.


 


Nach oben

Helen Schneider bei der mainART im Etthöferhof

18.6.18: Helen Schneider https://de.wikipedia.org/wiki/Helen_Schneider , manchen nur als Rocksängerin bekannt, ließ bei ihrer Lesung im Etthöferhof erahnen, wie vielfältig die Künstlerin ist. Nicht nur als Sängerin, sondern auch als Malerin und Verfasserin von Kinderbüchern ist Helen Schneider umfassend tätig. Das bewies sie auch bei ihrer Lesung im Etthöferhof, wo sie aus einem ihrer Kinderbücher las., deren Originale in der Remise des Etthöferhofs zu bewundern waren. Einen kleinen Eindruck von der Lesung bekommen Sie durch die folgenden Fotos.



Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben

Helen Schneider mit Linda Uruburu


rechts unten Titelheldin Mops Jasmin 



Nach oben




Nach oben




Nach oben


Helen links, Linda Uruburu rechts 



Nach oben

finanzielle Lage

20.5.18: Bei der Eröffnung des Grillplatzes gab Bürgermeister Brohm bekannt, wie teuer der Grillplatz nach derzeitigem Stand für die Gemeinde kommt. Unter dem Strich waren das 255.000 €. Ob das allerdings schon das Ende der Fahnenstange ist, bleibt abzuwarten.
Im MM-Blättle, das vor wenigen Tagen verteilt wurde. haben wir uns bereits mit der finanziellen Situation der Gemeinde befasst Blättle 121 . Als weitere Information zu diesem Thema finden Sie hier den Link zum Haushalts-Vorbericht des Kämmerers für den Vermögenshaushalt: vermoegenshaushalt2018.pdf [324 KB]
Sie sehen dort, dass wir nicht übertrieben haben.



Nach oben

Grillplatzeröffnung durch Bürgermeister Brohm




Nach oben




Nach oben

es ist angerichtet




Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben

Hunde an die Leine?

20.4.18: Wir haben bereits mehrmals darüber berichtet, dass auf Betreiben der Jäger eine möglichst generelle Anleinpflicht eingeführt werden sollte.
14.2.17: Anleinpflicht für Hunde
5.3.17:
Anfang der Woche legte nun Bürgermeister Brohm den Mitgliedern des Ausschusses für Soziales, Kultur und Sport einen Entwurf für eine Verordnung über das freie Umherlaufen von Hunden vor, nach der im gesamten Gemeindegebiet Kampfhunde und große Hunde ständig an der Leine zu führen wären. Abweichend sollte für große Hunde (nicht aber Kampfhunde) außerhalb der Bebauung eine Freilaufzone eingerichtet werden. Von Kinderspielplätzen und deren Umgriff wären Hunde fernzuhalten gewesen, auch wenn sie an der Leine geführt würden. Eine ähnliche Regelung gilt übrigens in Veitshöchheim, sie wird jedoch praktisch ignoriert, da sonst viele Straßen und Wege mit Hunden nicht mehr genutzt werden könnten.
Der Ausschuss hat nach eingehender Diskussion einige Änderungen vorgeschlagen:
Demnach würde das Leinengebot für alle Hunde gelten, allerdings nur im bebauten Gebiet und im Wald. Auch das Vorbeiführen an der Leine in der Nähe von Spielplätzen soll gestattet sein. Das ist auch sinnvoll, da sonst z. B. der Fuß-/Radweg am Main gar nicht mehr mit Hunden genutzt werden könnte.
Die endgültige Regelung muss der Gemeinderat beschließen.



Nach oben

Kostenvergleich Schulsanierung

9.3.18: Wir haben Ihnen vor kurzem die Kostenverteilung auf die einzelnen Gemeinden des Schulverbands bei einer Gesamtsanierung (ohne Turnhallensanierung) vorgestellt. Was können wir uns leisten?
Es gibt jedoch neben der Gesamtsanierung noch weitere untersuchte Varianten, je nachdem ob nur eine Grundschule (GS) erhalten bleibt oder ob weiterhin auch eine Mittelschule (MS) am Standort bestehen soll. Und schließlich wurde auch untersucht, ob im Bestand saniert oder neu gebaut werden soll. Die einzelnen Varianten finden Sie hier: 02schule2.pdf [48 KB]



Nach oben

Was können wir uns leisten?

3.3.18: Am 28.2. trafen sich die Gemeinderäte von Margetshöchheim, Erlabrunn, Leinach und Zell in der Verbandsschule, um sich vor einer Entscheidung über weitere Planungsschritte über die zu erwartende finanzielle Belastung der einzelnen Gemeinden bei der geplanten Gesamtsanierung der Margetshöchheimer Verbandsschule zu informieren. Ausgehend von Gesamtkosten in Höhe von ca. 19 Millionen (ohne Turnhallensanierung) dürften etwa 12,4 Millionen förderfähig sein, für die man einen Fördersatz von ungefähr 55 % kalkuliert.
Wenn man für die Aufteilung der Kosten den Durchschnitt der Schülerzahlen seit 2003 heranzieht, liegt der Kostenanteil für
- Margetshöchheim: 40,87 % (5.067.880 €)
- Erlabrunn: 29,18 % (3.618.320 €)
- Leinach: 16,52 % (2.048.480 €)
- Zell: 13,43 % (1.665.320 €)

Bei einem Tilgungszeitraum von 20 Jahren für die erforderlichen Kredite entfallen jährlich auf
- Margetshöchheim: 253.394 €
- Erlabrunn: 180.916 €
- Leinach: 102.424 €
- Zell 83.266 €

Bei einem anfänglichen Zinssatz von 1 % entfallen zusätzlich pro Jahr auf
- Margetshöchheim: 50.678 €
- Erlabrunn: 36.183 €
- Leinach: 20.484 €
- Zell 16.653 €

Zusätzlich ist von den Mitgliedsgemeinden noch die Verbandsumlage für die laufenden Kosten aufzubringen, die für 2018 für alle Gemeinden zusammen bei etwa 423.000 € liegt.

Wenn man dann bedenkt, dass Margetshöchheim noch eine Vielzahl von Projekten (vom Steg bis zur Sanierung der Mainpartie) zu stemmen hat oder realisieren will, dürfte klar sein, dass man klare Schwerpunkte setzen muss. Hierüber berichten wir in Kürze im Rahmen der Haushaltsberatungen.



Nach oben

Drainagen im Mainvorland

26.2.18: Vor kurzem berichteten wir ausführlich über die Drainagen, die oberhalb der Erlabrunner Staustufe bis nach Margetshöchheim angelegt wurden, um ein Versumpfen der Flächen durch den Bau der Staustufe zu verhindern. Da die Drainagen teilweise durch Wurzeleinwuchs verstopft waren, konnte das Niederschlagswasser nicht abfließen und floss über den Radweg. Deshalb wurden die Drainagen - soweit möglich - gereinigt. Inzwischen zeigte sich der Erfolg dieser Maßnahme. Die Überschwemmungen am Radweg sind deutlich zurückgegangen, was allerdings auch mit daran liegen kann, dass die Niederschläge nachgelassen haben. Auf dem Drainagenplan alter Drainagenplan kann man gut das Fischgrätenmuster der Drainagen sehen. Man muss allerdings wissen, dass die Seitenverästelungen nicht gereinigt werden können, so dass die Reinigungsmaßnahmen immer nur einen beschränkten Erfolg haben können.



Nach oben

alter Drainagenplan




Nach oben

Geschwindigkeitsmessungen in Margetshöchheim-Süd

25.2.18: Ende 2017 hatte die Gemeinde Margetshöchheim ihr Geschwindigkeitsmessgerät längere Zeit in der Zeller Straße aufgebaut. Dabei ergab sich erneut, dass die generelle Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h nur von einem kleinen Teil der Autofahrer eingehalten und teilweise deutlich überschritten wird. Die Ergebnisse und die Zahlen über die Verkehrsbelastung finden Sie hier: s36c118022310400.pdf [184 KB] und auf den folgenden Grafiken.



Nach oben

Geschwindigkeitsdiagramm




Nach oben

Geschwindigkeitshistogramm




Nach oben

Gute Arbeit

21.2.18: Mitte Januar berichteten wir über die Überflutung des Radwegs, die in letzter Zeit wegen der Nachtfröste nicht ganz ungefährlich war. Fast jedes Jahr, zumindest nach ausgiebigen Niederschlägen, fließt das Wasser im Spätwinter auf den Wiesen am Radweg zwischen Margetshöchheim und dem Naherholungsgebiet nicht ab und überflutet dann an manchen Stellen den Radweg. Das liegt vor allem daran, dass die Drainagen zum Flutgraben wegen Wurzeleinwuchs nicht mehr richtig funktionieren und deshalb alle paar Jahre wieder gereinigt werden müssen, was gar nicht so einfach ist. Die Reinigung erfolgt mittels Hochdruckspülung und, wenn das nichts hilft, mit einer Fräse, wobei dann allerdings die Gefahr besteht, dass die Drainagerohre beschädigt werden. Ein Allheilmittel ist dies allerdings nicht. Man kann so allenfalls den Hauptstrang einer Drainage frei bekommen. Die fischgrätenartigen Seitenstränge, die das Wasser aus der Fläche abführen sollen, sind so nicht zu erreichen.
Am Montag war wieder einmal die Firma Ebner aus Grafenrheinfeld vor Ort und brachte die meisten der Drainagen zum Laufen, so dass die Überflutung des Radwegs zurückgeht. Völlig behoben ist die Überflutung kurz vor dem Brückchen an der Erlabrunner Gemarkungsgrenze, wo die Firmenmitarbeiter, die eine hervorragende Arbeit ablieferten, eine 6 m lange Wurzel aus dem Rohr unter dem Radweg herausholten: Baumwurzel, keine Schlange in der Drainage
Weitere Fotos finden Sie im Anschluss.



Nach oben

Fa. Ebner mit Hochdruck bei der Arbeit


mit Hochdruckspülgerät am Flutgrabenanfang 



Nach oben




Nach oben

nun funktioniert die Drainage wieder


und schwemmt erst einmal abgelagerten Sand raus 



Nach oben

Wassernachschub vom 3. Feuerwehrkommandanten




Nach oben

die nächste Drainage ist frei




Nach oben

Baumwurzel, keine Schlange in der Drainage




Nach oben

6 Meter Baumwurzel mit Befahrungskamera (rechts)




Nach oben

es plätschert wieder




Nach oben

Wasserlauf von der Quelle zum Main




Nach oben

Es gibt viel zu tun

2.1.18: Die Zeit "zwischen den Jahren" ist traditionell der Anlass zurückzublicken, was so alles in der Welt, aber auch in der Kommunalpolitik geschehen und erreicht worden ist. Den Jahresbeginn wollen wir dazu nutzen, um uns einige Gedanken darüber zu machen, was die Gemeinde Margetshöchheim so alles im neuen Jahr erwartet. Wir wollen uns allerdings auf einige wenige Aspekte beschränken. Den großen Überblick wird Bürgermeister Waldemar Brohm sicher beim Neujahrsempfang präsentieren.
Grundsätzlich dürfte heuer damit zu rechnen sein, dass wir ohne Darlehensaufnahme und Neuverschuldung wohl nicht über die Runden kommen werden, obwohl sich der Stegneubau um ein weiteres Jahr verzögern soll. Vielleicht kommen wir aber doch um eine Neuverschuldung in 2018 herum, da der Gemeinderat bereits Ende 2017 auf den letzten Drücker wegen der äußerst günstigen Konditionen und der zu erwartenden Rechnungen für den Rathausumbau einem deutlichen Schluck aus der Darlehenspulle zugestimmt hat.
Im neuen Jahr werden zwei Maßnahmen aus dem vergangenen Jahr abgeschlossen, der Rathausumbau und der Grillplatz. Dann wird man sehen, was an Kosten unter dem Strich herauskommt. Beim Rathaus soll man angeblich trotz einiger unliebsamer Überraschungen im Kostenrahmen bleiben. Beim Grillplatz wird man wohl erst einmal abwarten müssen, ob sich nicht durch die Abfuhr belasteten Erdaushubs eine merkliche Kostensteigerung ergibt.
Ende Frühjahr 2018 rechnet man mit der Fertigstellung des Bauabschnitts der Mainstraße zwischen Rathaus und Ludwigstraße, so dass sich momentan über die endgültige Kostenentwicklung noch nichts sagen lässt. Das gilt auch für die Sanierung der beiden Kammern des oberen Hochbehälters. Sicher ist nur, dass die Maßnahme auf jeden Fall noch in diesem Jahr durchgeführt werden muss, damit die seit Monaten erforderliche Chlorung des Trinkwassers für den Oberort nicht mehr erforderlich ist. Zusätzlich muss man berücksichtigen, dass die beiden Kammern nur hintereinander erfolgen kann, da sonst die Wasserversorgung des Oberorts nicht mehr funktionieren würde. Dazu haben wir bereits vor einigen Tagen Informationen veröffentlicht: Sanierung der Hochbehälter
Auf der Agenda für 2018 steht auch noch die Planung für die Gestaltung des Parkplatzes in der Ludwigstraße. Bekanntlich hat die Gemeinde das Haus Nr. 19 gesteigert und das daneben liegende Grundstück erworben. Bevor man überhaupt mit der Planung beginnen kann, muss allerdings abschließend geklärt werden, ob das Gebäude mit einem Teil des Geländes verkauft oder ob es abgerissen werden soll, um möglichst viele Parkplätze schaffen zu können. Bislang bevorzugte man den Verkauf des Hauses und die Umwandlung der Restfläche in Parkplätze. Es wäre nun an der Zeit, sich endgültig zu entscheiden und bei einer Verkaufsabsicht den Verkauf zeitnah auf den Weg zu bringen. Denn bislang ist das Haus für die Gemeinde totes Kapital. Und um keine Fehlplanung auf den Weg zu bringen, wäre eine baldige Entscheidung sinnvoll und nötig.
Man sollte auch nicht vergessen, dass es noch einige potentielle Baustellen gibt, die bislang etwas stiefmütterlich behandelt wurden. Wir denken hier an den Radweg zwischen dem Mainsteg und dem Spielplatz, der häufig einer Seenlandschaft gleicht. Hier besteht dringend Handlungsbedarf. Ebenso am Fußweg vom Altort zum Sportplatz, wo die MM seit längerem auf eine Sanierung gedrungen hat. Heuer soll nun ein Landschafts- und Stadtplanungs-Büro mit einer Planung beauftragt werden, was wir begrüßen, obwohl wir der Ansicht sind, dass eine sinnvolle Lösung auch schneller und billiger von einem Ingenieurbüro geleistet werden könnte, das letztendlich sowieso zusätzlich beauftragt werden muss. Wir haben in der letzten Gemeinderatssitzung allerdings selbst die Einschaltung eines Landschaftsplaners beantragt, damit hier einvernehmlich etwas vorwärts geht.
Und schließlich wollen wir noch zwei Dauerbaustellen erwähnen, die seit langem die Verwaltung beschäftigen und uns über kurz oder lang wohl finanziell einholen werden. Einerseits geht es um die Sanierung der Verbandsschule und andererseits befürchten wir, dass die seit vielen Jahren überfällige Sanierung der bislang nur wenige Monate genutzten Kinderkrippe sich auch noch auf den gemeindlichen Haushalt auswirken wird, obwohl Kinderkrippe und Kindergarten eigentlich in den Zuständigkeitsbereich des Betreibers, der Kirchenstiftung, fällt.




Nach oben

Schulsanierung - ein Zigmillionenprojekt

12.12.17: Wegen erheblicher Mängel in den Bereichen Energieeffizienz, Brandschutz, Installation usw. beschäftigt sich der Schulverband Margetshöchheim, dem die Gemeinden Margetshöchheim, Zell, Leinach und Erlabrunn angehören, bereits seit längerer Zeit mit der baulichen Zukunft der Schule, in der ganz oder teilweise die Grundschulen Margetshöchheim und Erlabrunn und die Mittelschule (früher Hauptschule) untergebracht sind. Dabei stehen die Sanierung im Bestand, der Abriss und Neubau für die Grund- und Hauptschule und die Auflösung der Mittelschule (verbunden mit dem Umbau- oder Neubau der Grundschule für Margetshöchheim und Erlabrunn) zur Disposition. Denkbar wäre auch eine notdürftige Sanierung des Bestandsgebäudes, was allerdings vor allem wegen der erforderlichen Brandschutzmaßnahmen auch nicht billig und im Grunde genommen lediglich eine vorübergehende Notmaßnahme wäre.

Bislang wurden durch das Büro Haas und Haas die Leistungsphasen 1 und 2 der Vorplanungen weitgehend erbracht. Dabei stellte sich heraus, dass bei einer Generalsanierung der Schule und der Turnhalle mit Kosten in Höhe von 20 Millionen zu rechnen ist. Davon dürften bei der Schule lediglich 12.000.000 € als förderfähig anerkannt werden, die wiederum wahrscheinlich allenfalls zu 55 % gefördert werden.

Weitere Einzelheiten und die weiter geplanten Schritte finden Sie im Protokoll der Verbandssitzung:
niederschriftsv1217.pdf [107 KB]



Nach oben

MM-Antrag zum Ausbau des Fußwegs zum neuen Steg

9.12.17: Die MM hat für die Gemeinderatssitzung am 12.12.17 unter TOP 5 die zeitnahe Beauftragung eines Planungsbüros für den Weg vom Sportplatz zum Steinernen Weg beantragt. 171201antragdermm.pdf [55 KB]
Über diese Thematik haben wir bereits mehrmals berichtet, u.a. am 9.7. über einen MM-Antrag MM will beschleunigten Wegebau zum Steg und über die Gemeinderatsklausur zu diesem Thema: Gemeinderatsklausur am 21.1.17, Teil II



Nach oben

Neuer Kindergarten für Margetshöchheim?

27.11.17: Derzeit sucht ein privater Verein in Margetshöchheim einen Standort für einen Waldkindergarten. Bislang wurde allerdings noch kein geeignetes Grundstück gefunden, das möglichst gut anfahrbar sein soll. Auch der Winterdienst müsste gewährleistet sein. Davon einmal abgesehen gibt es allerdings noch einige weitere Probleme, die gelöst werden müssten. So ist für bestimmte Wettersituationen (Sturm usw.) ein Ausweichraum erforderlich. Und letztendlich soll sich die Gemeinde auch finanziell beteiligen. Als Startkapital wären wohl ca. 69.000 € für Bauwagen, Spielzeug usw. erforderlich. Für den laufenden Betrieb müsste die Gemeinde das Betriebsdefizit übernehmen, was nach der Kalkulation des Vereins maximal 37.000 € betragen, in der Regel jedoch deutlich geringer ausfallen könnte.
An Margetshöchheim hat man gedacht, da hier der Kindergarten momentan voll ausgelastet ist. Der Verein verweist darauf, dass der Waldkindergarten deutlich schneller und kostengünstiger zu realisieren ist als ein Neu- oder Anbau. Es ist allerdings derzeit nicht kalkulierbar, ob und in welchem Umfang ein Waldkindergarten von den Margetshöchheimer Eltern angenommen wird. Außerdem rechnet man bei einem Waldkindergarten mit einem deutlich größeren Einzugsgebiet, wenn sich die Einrichtung wenigstens einigermaßen selbst tragen soll.



Nach oben

Unerwartete Kostenmehrung beim Grillplatz

13.10.17: Im Laufe des Sommers war auf dem Grillplatzgelände ein deutlicher Baufortschritt zu erkennen. So wurde der Bachwiesengrabeneinlauf in den Main mainabwärts verlegt und an der alten Einmündung eine Bucht geschaffen. Dann stockten die Arbeiten allerdings für einige Wochen. Ursache war, dass das ausgebaggerte und zwischengelagerte Material mit organischen Stoffen leicht belastet war, so dass nur die Abfuhr auf spezielle Deponien in Frage kam, was die Kosten für den Grillplatz weiter in die Höhe getrieben hätte. Mittlerweile hat man einen legalen Ausweg gefunden und das Material zumindest teilweise für die Modellierung eines Walls als Abgrenzung Richtung Staatsstraße verwendet, was die Kostenmehrung vermindert.
Für den 18. November ist eine Pflanzaktion geplant, an der sich die Jugendlichen beteiligen wollen.



Nach oben

Wie schnell wird in der Zone 30 gefahren?

1.10.17: In Margetshöchheim gilt bekanntlich im gesamten Ortsgebiet Tempo 30. Lediglich im verkehrsberuhigten Bereich der Dorfstraße ist nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt. Viele haben den Eindruck, dass sich nur wenige an die Geschwindigkeitsbeschränkung halten. Wer es genau wissen will, kann sich in der folgenden Langzeituntersuchung informieren, wie viele Fahrer zu welchen Zeiten wie schnell (bzw. zu schnell) in der Erlabrunner Straße in Höhe der Margarethenhalle fuhren: geschwindigkeiterlabrunner.pdf [411 KB]



Nach oben

Wahlergebnis Margetshöchheim

Partei  Erststimme  Zweitstimme 
CSU  43,9 %  38,67 % 
SPD  22.88 %  21,59 % 
Grüne  13,37 %  13,11 % 
FDP  6,98 %  8,74 % 
AFD  5,35 %  6,71 % 
Linke  5,26 %  5,53 % 
Wahlbeteiligung  87,17 %   


Nach oben

Nachbarklagen gegen Gaststättengenehmigung

13.9.17: Nach der überraschenden Veräußerung der Gaststätte "Zum Kreutzer" hat die Gemeinde nichts unversucht gelassen, um im Altort wieder einen gastronomischen Betrieb zu erhalten. Zu diesem Zweck erwarb die Gemeinde das Anwesen Mainstraße 20/20a, um es mit der Auflage der gastronomischen Nutzung weiterzu veräußern. Voraussetzung für das Zustandekommen des Weiterverkaufs war verständlicherweise die Erteilung einer Baugenehmigung. Nachdem das Landratsamt für die im Stengelanwesen geplante Gaststätte (Mainstraße 20/20a) dem vorgesehenen Bauherrn die Baugenehmigung für die Gaststätte erteilt hatte, gingen nun beim Verwaltungsgericht die Klagen dagegen von zwei Nachbarinnen ein, obwohl der Bauherr alles versucht hatte, eine einvernehmliche Lösung mit den Nachbarn zu finden. Damit dürfte der für das Frühjahr 2018 angepeilte Baubeginn hinfällig sein.



Nach oben