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Aktuelles aus Kommunalpolitik und Margetshöchheim

Daten, Fakten, Ausblicke

16.11.19: Daten, Fakten, Ausblicke präsentierte Bürgermeister Brohm bei der Bürgerversammlung. Die Präsentation finden Sie hier:
bvm2019.pptschreibgeschuetztkompatibilitaetsmo.pdf [2.543 KB]



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Spielplatzstandort neben dem Kindergarten?

12.11.19: Die MM hatte mit einem Antrag in der Septembersitzung des Gemeinderats eine erneute Diskussion über den seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr vorhandenen Spielplatz im Zeilweggebiet losgetreten: MM beantragt Zeilweg-Spielplatz endlich wieder ein Spielplatz am Zeilweg? und Hintergründe
In der heutigen Gemeinderatssitzung steht nun ein Antrag der Verwaltung auf der Tagesordnung, einen Landschaftsplaner mit der Planung für einen Spielplatz direkt neben der Kindertagesstätte zu beauftragen Gemeinderatssitzung am 12.11.19 TOP 2. Dort war ja bereits vor dem Bau des Kindergartens der Spielplatz gewesen. Für das Außengelände des Kindergartens wurde beim Kindergartenbau ein Teil des Spielplatzes abgezweigt. Da der Spielplatz reichlich bemessen war, war das nicht tragisch. Erst als vor knapp 10 Jahren die neu gebaute Kinderkrippe wegen Bauschäden ein Sanierungsfall wurde und die Krippe in Container auf dem Spielplatz umziehen musste, wurde der Rest-Spielplatz komplett geschlossen.
Da zwischen der Grenze des Kindergartens und den Containern noch eine nennenswerte Fläche des ehemaligen Spielplatzes frei ist, will die Gemeinde nun dort wieder einen Spielplatz errichten. Da drängt sich einem schon die Frage auf, warum man diesen Teil des alten Spielplatzes nicht schon vor 10 Jahren erhalten hat. Durch das mittlerweile verbuschte Gelände ist sogar noch ein altes Spielgerät zu sehen. Dann hätte man sich die in den letzten Jahren immer wieder aufgeflammte Diskussion über den fehlenden Zeilwegspielplatz sparen können.

Wir gingen in den letzten Jahren immer davon aus, dass wegen des Raummangels zwischen dem Kindergartenfreigelände und den Containern ein Neubau für eine dreigruppige Kinderkrippe entstehen soll. Nun wurde uns allerdings bekannt, dass dieser (angedachte, aber noch nicht beschlossene) Neubau auf dem Außengelände des Kindergartens selbst und nicht daneben entstehen soll. Laut Bürgermeister Brohm würde das durch den Neubau verkleinerte Kindergartenaußengelände noch genügend Freiraum für die Kinder des Kindergartens und der in Zukunft vergrößerten Krippe bieten.

Dann würde sicher der Platz für einen Spielplatz reichen, zumal er nach dem Abzug der Container, wenn der Neubau fertig ist, noch vergrößert werden kann. Der Standort neben dem Kindergarten wäre somit sicher optimal, wenn es nicht einige Unwägbarkeiten gäbe, die man schon längst hätte ausräumen können und nun dringend geklärt werden sollten.
Bislang gibt es noch immer keinen Gemeinderatsbeschluss, wo der Neubau oder Anbau für einen Kinderkrippe entstehen soll. Im Gemeinderat wurde zwar über Standorte und mögliche Träger gesprochen, beschlossen wurde bislang noch nichts. Dabei dürfte klar sein, dass eine Erweiterung auf dem bestehenden Gelände am sinnvollsten ist. Und damit wäre auch die Frage der Trägerschaft geklärt, da zwei verschiedene Träger auf ein und demselben Gelände keinen Sinn machen. Weil die beiden Notgruppen im Turnraum des Kindergartens und in der Verbandsschule lediglich eine Ausnahmegenehmigung für drei Jahre besitzen, wäre es höchste Zeit, zumindest den Standort zu bestimmen und die Planung in Auftrag zu geben. Dann wüsste man auch, ob ein Neubau im Freigelände des Kindergartens tatsächlich möglich ist. Man wüsste dann auch, ob direkt neben der Neubaustelle der von der Gemeinde vorgeschlagene vorläufige Spielplatz realisierbar ist. Wegen der beengten Verhältnisse könnten allerdings Baumaterial und Baumaschinen wohl nur dort lagern, wo jetzt der Spielplatz reaktiviert werden soll. Selbst die Zufahrt zur Baustelle ist problematisch, da sie über den Parkplatz gegenüber dem Hotel Eckert verlaufen müsste. All das müsste man abklären, bevor man für gut 24.000 € einen Planungsauftrag für einen Spielplatz vergibt.
Noch einmal: Der Standort wäre ohne Zweifel optimal. Wir wollen eine Entscheidung darüber keinesfalls verzögern. Wenn wegen der zu erwartenden Baumaßnahmen jedoch der Spielplatz erst nach dem Ende der Baumaßnahmen realisier- und irgendwann nutzbar wäre, würden weitere Jahre ohne nutzbaren Spielplatz ins Land gehen. Mit einem Wort, wir brauchen Planungssicherheit für den Erweiterungsbau und davon wohl abhängig auch die Sicherheit, dass die Planungskosten für den Spielplatz derzeit Sinn machen.



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Neuwahlen beim BN

11.11.19: Bei den Vorstandwahlen der Bund-Naturschutz-Ortsgruppe wurden gewählt:
Die langjährige Vorsitzende Brigitte Muth - von Hinten
Josefine Lautenschlager als Stellvertreterin
Eckehard Bienmüller als Schriftführer
Barbara Kappel als Schatzmeisterin
als Beisitzer Ulrike Hünig, Elke Katzenberger, Hans Rodenburg und Gerhard von Hinten

Auf dem Foto unten v.l.: Ulrike Hünig, Eckehard Bienmüller, Josefine Lautenschlager, Hans Rodenburg, Brigitte Muth - von Hinten, Gerhard von Hinten, Barbara Kappel, Elke Katzenberger



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BN-Vorstand




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Weitere Informationen von der Bürgerversammlung

11.11.19: Bei der Bürgerversammlung gab Bürgermeister Brohm bekannt, dass im kommenden Jahr bei der Auseinandersetzung über die Sanierung der Kinderkrippe mit einem Vergleich zu rechnen sei, so dass dann die Sanierungsarbeiten zügig beginnen könnten. Schön wär´s, wenn das tatsächlich eintreten würde. Bislang wurden jedoch alle Termine gerissen.
Bei den Wortmeldungen stand besonders die Parksituation im Ort im Mittelpunkt. Kritisiert wurde vor allem, dass die Autos nicht in den Garagen oder Höfen geparkt werden, sondern die Straßen blockierten.
Weiterhin wurde bemängelt, dass die wenigsten Bürger ihrer Straßenkehrpflicht nachkämen.



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Interessante Informationen

8.11.19: Bürgermeister Brohm informierte bei der gut besuchten Bürgerversammlung wie alle Jahre die Anwesenden ausführlich über die Ereignisse des Jahres 2019. Einiges war wohl so aktuell, dass es auch den Gemeinderäten noch nicht bekannt war. So soll der schon länger geplante Ankauf des Klostergeländes eventuell noch in diesem Jahr, spätestens aber 2020 über die Bühne gehen. Der Bürgermeister versprach auch, dass das Zeilweggebiet 2020 nach fast 10 Jahren wieder einen Spielplatz bekommen soll. Bereits in der nächsten Gemeinderatssitzung soll ein Landschaftsplanungsbüro den Zuschlag für die Spielplatzplanung erhalten.
Auf Nachfrage gab Bürgermeister Brohm auch bekannt, dass der Grillplatz ca. 420.000 € gekostet hat. Darin ist auch der Grundstückspreis enthalten.



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Eine Bereicherung für Margetshöchheim

6.11.19: Ein Schild auf dem Götz-Gelände deutet darauf hin, dass dort in absehbarer Zeit das Ärztezentrum erweitert wird. Das wäre sicher eine Bereicherung für Margetshöchheim.



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Ärztezentrum




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Baubeginn für Parkplatz Ludwigstraße

28.10.19: Kurz vor dem Wochenende haben die Arbeiten für den Parkplatz in der Ludwigstraße begonnen. Als erste Maßnahme wurde die Garage der Hausnummer 19 abgerissen, um Platz für den Parkplatz und eine öffentliche Toilette zu schaffen. Die Kosten dieser Maßnahme dürften sich (ohne die Toilettenanlage) wohl auf knapp 550.000 € belaufen.
Durch diverse Sperrungen und Baumaßnahmen wird im Brandfall die Zufahrt in den unteren Altort für die Feuerwehreinsatzkräfte immer problematischer. So wird es in der Ludwigstraße an der Baustelle eng, und enige Meter weiter parken an der Kreuzung zur Mainstraße immer häufiger Fahrzeuge verbotswidrig im Kreuzungsbereich. Auch im weiteren Verleuf der 20er-Zone wird regelmäßig wild geparkt. Die Dorfstraße ist bekanntlich langfristig gesperrt. Und die Falkenstraße ist für Großfahrzeuge oft auch kaum passierbar.



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Ein rundes Ereignis

20.10.19: Margetshöchheims Ortsoberhaupt Bürgermeister Waldemar Brohm hat heute ein neues Jahrzehnt eingeleitet. Er ist 60 Jahre alt geworden, was man ihm nicht so leicht ansieht. Das hängt vielleicht damit zusammen, dass ihm seine Verwaltung keinen Kummer macht und der Margetshöchheimer Gemeinderat auch nicht auf Krawall gebürstet ist. Wir wünschen ihm weiterhin gute Gesundheit und Leistungskraft.
Die Margetshöchheimer Mitte - die Liste für Umwelt und Natur



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Margetshöchheims Haupstadtflughafen

18.10.19: Eigentlich war zugesichert worden, dass der Spielplatz in der Nordstraße nach weit über halbjähriger Sperrung zum Wochenende wieder geöffnet sein soll. Wir berichteten vor 8 Tagen darüber Spielplatz Nordstraße endlich fertig? . Falls wir nicht ganz falsch liegen, dürfte sich die Eröffnung erneut um einige Tage verzögern.



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Spielplatz Nordstraße endlich fertig?

11.10.19: Der Spielplatz Nordstraße ist nach momatelanger Sperrung wegen Erneuerungsarbeiten voraussichtlich ab Ende kommender Woche wieder nutzbar. Bis zu diesem Termin dürfte dann wohl auch der Rollrasen begehbar sein.



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Spielplatz Nordstraße saniert, aber noch gesperrt

29.9.19: Nachdem zu Beginn der Woche die Fallschutzmatten im Spielplatz an der Nordstraße eingebracht worden waren, wurde gestern der Rollrasen verlegt. Da der Rollrasen erst anwachsen muss, dürfte der Spielplatz, der seit dem Frühjahr gesperrt ist, frühestens Mitte Oktober wieder geöffnet werden.



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Über 5000 demonstrieren in Würzbg. für Klimaschutz

21.9.19: Gestern gingen nach Angaben der Polizei 5.000, nach Angaben der Veranstalter 8.000 Demonstranten in Würzburg für Klimaschutz auf die Straße, darunter auch etliche aus Margetshöchheim. Neben vielen Jugendlichen waren auch zahlreiche Ältere unter ihnen. In ganz Deutschland dürften es weit über eine Million gewesen sein, weltweit ein Vielfaches. Die folgenden Fotos aus Würzburg zeigen einen Ausschnitt aus dem größten Demonstrationszug der letzten Jahrzehnte.



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Hintergründe

14.9.19: Da uns einige Anfragen zu unserem Bericht am 11.9.19 endlich wieder ein Spielplatz am Zeilweg? erreichten, wollen wir hier, um Missverständnisse zu vermeiden, auf einige Hintergründe eingehen. Im Gelände nördlich der Spargelhütte an der Einfahrt von der Staatsstraße ins Zeilweggebiet hat die Gemeinde in den letzten Jahren nach und nach fast alle Grundstücke erworben. Für diese Flächen gab es bislang eine ganze Reihe von Nutzungsvarianten. Bürgermeister Brohm hatte sich dort zum Beispiel ein Streuobstzentrum gewünscht, für das die Landesanstalt für Wein- und Gartenbau ein umfangreiches Konzept sogar mit gastronomischer Nutzung erarbeitet hatte. Als allerdings die geschätzten Kosten von rund 10 Millionen Euro bekannt wurden, bekam Bürgermeister Brohm doch kalte Füße. Auch als Standort für einen Kindergartenneubau war das Gelände im Gespräch. Besonders aus Kreisen der katholischen Kirchenstiftung wurde das favorisiert, da am Kindergartengebäude immer mehr Baumängel auftraten. Bis heute ist noch nicht klar, wie es mit dem Kindergarten weitergeht, da er aus allen Nähten platzt. Die oben genannte Variante ist also immer noch eine Option. Realistischer ist allerdings eine Erweiterung am bestehenden Kindergarten auf dem Gelände des ehemaligen Zeilwegspielplatzes, wo seit vielen Jahren die Container für die Kinderkrippe stehen. Diskutiert wurde auch ein Neubau des Feuerwehrhauses auf der Fläche hinter der Spargelhütte, da das derzeitige Feuerwehrhaus nicht nur zu klein ist, sondern auch nicht mehr den gesetzlichen und rechtlichen Anforderungen entspricht. Für diesen Zweck hatte der 2. Bürgermeister Peter Etthöfer seine Bereitschaft signalisiert, sein Grundstück, das einzige, das der Gemeinde in diesem Gebiet noch nicht gehört, an die Gemeinde zu veräußern.
Nachdem die MM beantragt hatte, in diesem Bereich einen Spielplatz anzulegen möglicher Spielplatz , da das Zeilweggebiet seit fast einem Jahrzehnt keinen Spielplatz mehr besitzt, wurde bekannt, dass die Gemeinde dort offensichtlich ganz andere Pläne hat. Es sollen wohl drei Firmen und ein kleineres Gebäude für die Streuobstgenossenschaft angesiedelt werden. Das erklärt nach Ansicht der MM möglicherweise wohl auch, warum sowohl CSU wie auch SPD erhebliche Vorbehalte gegen einen Spielplatz an dieser Stelle haben. Etthöfer hatte in der Gemeinderatssitzung erklärt, dass er sein Grundstück auch dann an die Gemeinde veräußern würde, wenn dort ein Spielplatz entsteht. Das würde bedeuten, dass dort der Spielplatz und zumindest drei der vier Ansiedlungen realisiert werden könnten.
Die anderen Fraktionen wollen dagegen nach anderen Standorten für einen Zeilwegspielplatz suchen. Weil das in den letzten 10 Jahren nicht gelungen ist, sind wir da nicht gerade optimistisch. Es wäre den Familien mit Kindern im Zeilweggebiet wohl schwer zu vermitteln, wenn im nächsten Jahr am Mainufer zwischen dem alten Festplatz und dem Sportplatz für 1 Million ein Gelände mit Spielplatz entstünde, aber sich am Zeilweg, wo dringender Bedarf besteht, trotz der nun vorhandenen Gemeindeflächen nichts bewegen würde.
Uns hat es übrigens auch verwundert, dass in der Gemeinderatssitzung am 24.7. der für das nächste Jahr geplante Spielbereich am Main südlich des alten Festplatzes als Ausweichmöglichkeit für den fehlenden Zeilwegspielplatz ins Gespräch gebracht wurde. Man sollte die Kirche im Dorf lassen und den Spielplatz ortsnah im Zeilweg, wo viele Familien mit Kindern wohnen.
Und noch etwas: Wir wollen bei der Entscheidung über einen Spielplatz am Zeilweg keinen übertriebenen Zeitdruck aufbauen, falls es tatsächlich gute Gründe für eine anderweitige Standortsuche geben sollte, was wir derzeit aber beim besten Willen nicht erkennen können. Ein Trauerspiel wie bei der Sanierung des Nordstraßen-Spielplatzes sollte aber tunlichst vermieden werden, der seit März gesperrt ist. Und ein Ende ist in dieser Saison immer noch nicht in Sicht.



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kommt Söder nach Margetshöchheim?

13.9.19: Wie wir bereits vor einiger Zeit berichtet haben (Antwort aus München und Trinkwassergespräch in München ), hat Bürgermeister Brohm im Februar in einem Schreiben an Landwirtschaftsministerin Kaniber, das in Kopie auch an den Ministerpräsidenten und etliche Landtagsabgeordnete ging, ein Gespräch über die Trinkwassersituation in Margetshöchheim angeregt, die sich - wie auch in weiten Teilen Nordbayerns - durch den Klimawandel und die ausbleibenden Niederschläge dramatisch verschärft hat. Da man im Landwirtschaftsministerium das Gespräch lieber in München führt, kommt es am 10.10. auf Initiative von MdL Ländner im Landtag zu einem Meinungsaustausch, an dem neben Bürgermeister Brohm sein Stellvertreter Etthöfer, Vertreter aus der Landwirtschaftsverwaltung, der Regierung von Unterfranken, eines die Gemeinde unterstützenden Fachbüros und des Umweltministeriums teilnehmen werden.
Vor wenigen Tagen hat sich auch Minister Florian Herrmann aus der Staatskanzlei telefonisch mit Bürgermeister Brohm in Verbindung gesetzt und informieren lassen. Man verblieb, dass Ministerpräsident Söder über die Staatskanzlei von den Ergebnissen des Gesprächs am 10.10 informiert wird. Minister Herrmann stellte in Aussicht, dass Ministerpräsident Söder sich möglicherweise selbst ein Bild von der Situation in Margetshöchheim machen wird, wenn er wieder einmal in die Nähe kommt.



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endlich wieder ein Spielplatz am Zeilweg?

11.9.19: Die MM hat in der gestrigen Gemeinderatssitzung beantragt, auf einer Fläche an der Einfahrt ins Zeilweggebiet, die neuerdings im Eigentum der Gemeinde ist, einen Spielplatz zu errichten: MM beantragt Zeilweg-Spielplatz . Bekanntlich gibt es im Zeilweggebiet seit fast einem Jahrzehnt keinen Spielplatz mehr, und alle Versuche, eine geeignete Fläche für einen Spielplatz zu finden, sind bislang gescheitert. Der Standort am Rande des Baugebiets ist sicher suboptimal. Mit genügend Abstand zur Umgehungsstraße, mit dem vorhandenen interessanten Baumbestand und an die freie Natur angrenzend, kann man nach Ansicht der MM aber trotzdem auf diesem Gelände einen ansprechenden Spielplatz gestalten: möglicher Spielplatz , der wegen der Nähe zum Kindergarten auch von dort genutzt werden könnte.
Über den Antrag der MM wurde allerdings nicht abgestimmt, weil SPD und CSU darauf bestanden, erst einmal andere Optionen zu prüfen. So will man nun erneut bei Eigentümern von Bauplätzen am Zeilweg nachfragen, ob sie ihr Grundstück für 20 Jahre als Spielplatzfläche verpachten. Wenn jetzt von den anderen Fraktionen momentan nicht genutzte Baugrundstücke ins Spiel gebracht werden, so bietet dies allerdings keine dauerhafte Lösung des Problems. Selbst wenn man jetzt plötzlich einen Bauplatz für eine begrenzte Zeit für eine Spielplatznutzung bekommen sollte, wird die Problemsituation nur verschoben aber nicht gelöst. Man wird doch nicht ernsthaft erwarten, dass man vielleicht in 10 oder 20 Jahren, wenn so ein Grundstück bebaut werden sollte, dann anderswo im Zeilweggebiet eine Spielplatzfläche auftreiben kann. Dann dürfte nämlich auch die von der MM ins Spiel gebrachte Fläche nicht mehr zur Verfügung stehen, da die Gemeinde dort offensichtlich eine andere Nutzung plant, nämlich eine gewerbliche Ansiedlung, wohl hauptsächlich mit Bürogebäuden. Dabei muss das eine nicht das andere ausschließen. Eine moderate Bebauung mit Büronutzung kann sich durchaus mit einem Spielplatzgelände im Randbereich vertragen. Besonders, wenn man das Spielgelände im nordwestlichen Teil ansiedelt.
Aus den Reihen von SPD und CSU kamen noch weitere Gegenvorschläge, die man nun erst einmal prüfen will: die Nutzung der Schulpausenhöfe am Nachmittag, die Nutzung des Freigeländes des Kindergartens nach Dienstende und am Wochenende. Außerdem seien die meisten Kinder ja eh im Kindergarten, wo sie die dortigen Spielgeräte nutzen könnten. Man verwies auch auf den Spielplatz am Main und die Spielfläche am Main, die zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz angelegt werden soll.
Bedenken gegen den von der MM vorgeschlagenen Standort wurden auch geäußert, weil der Weg zur Heinrich-Böll-Straße zu gefährlich sei und dort die Gefahr von Vandalismus gegeben sei. Ein weiteres Gegenargument war die Geräuschkulisse von der ST 2300. So gravierend kann diese allerdings kaum sein, da die Gemeinde auf Vorschlag der Kirchenstiftungsvertreter ernsthaft erwogen hat, dort einen neuen Kindergarten mit Freigelände zu errichten. Die Beurteilung all dieser Vorschläge und Einwände von Seiten der CSU- und SPD-Gemeinderäte überlassen wir den Familien mit Kindern im Baugebiet Zeilweg, die die Situation dort besser beurteilen können.
Völlig unverständlich ist es uns allerdings, dass der SPD-Fraktionsvorsitzende den MM-Vorschlag als Wahlkampfmanöver bezeichnete. Die MM hat ihren Vorschlag allein deswegen vorgebracht, weil zwar allen bewusst war, dass ein Spielplatz für den Zeilweg dringlich ist, sich aber mangels geeigneter Flächen nichts bewegt hat. Jahrelang waren die Mittel für die Planung eines Spielplatzes sogar im Haushalt vorgesehen. Nachdem nun seit kurzem das Areal neben der Spargelhütte bis auf eine Fläche in der Hand der Gemeinde ist, könnte dort durchaus zeitnah ein Spielplatz angelegt werden. Diese eine Fläche ist im Eigentum von MM-Gemeinderat Etthöfer, der in der Sitzung seine Bereitschaft erklärt hat, diese Fläche an die Gemeinde zu veräußern, wenn dort ein Spielplatz gebaut werden sollte.
Wir sind gespannt, wann das Ergebnis der von CSU und SPD geforderten Prüfung von Alternativen vorliegt. Wir würden uns freuen, wenn die Gemeinde entsprechend den Vorschlägen von CSU und SPD ein besseres Gelände im Zeilweg finden würde. Leicht wird das bestimmt nicht, da die wenigen freien Flächen alle Bauplätze sind, die naturgemäß nicht auf Dauer als Spielplatz genutzt werden können, es sei denn, die Gemeinde kauft sie. Das hat man jedoch nicht vor. Deshalb ist der von der MM vorgeschlagene Standort zumindest eine realistische Option.



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möglicher Spielplatz




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MM favorisiert Anwohnerparken

9.9.19: Die Margetshöchheimer Mitte hat schon länger die Einrichtung von Anwohnerparkzonen im Altort, die neuerdings Bewohnerparkzonen heißen, gefordert. Ein Wunsch, der auch von vielen Anwohnern geteilt wird. Generell ist die Parksituation im Altort aus verschiedenen Gründen problematisch. Ein wesentlicher Grund ist, dass in der Dorfstraße ein generelles Parkverbot herrscht und auch in Straßen im Umfeld nur wenig Parkraum vorhanden ist. Die Mitglieder des Bauausschusses können ein Lied davon singen, dass dies den Ausschuss immer wieder beschäftigt, weil auch in anderen Straßen wie der Pointstraße oder Teilen der Mainstraße in etlichen Bereichen ein Parkverbot erlassen werden muss, um die Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge oder die Ausfahrt aus Grundstücken zu gewährleisten. Derzeit gibt es allenfalls im Bereich "Zur Mainfähre" gewisse Ausweichparkplätze. Die Folge ist, dass besonders in der mittleren Mainstraße zwischen der Dorfstraße und der Ludwigstraße enormer Parkdruck besteht. Verschärft wird dies durch die große Zahl von Fahrzeugen von Übernachtungsgästen und die Praxis, das eigene Fahrzeug nicht im eigenen Hof, sondern auf der Straße abzustellen, wobei letzteres allerdings für den gesamten Ort gilt.
Die Ausgabe von Parkberechtigungen nur für Bewohner, die keine Abstellmöglichkeit auf dem eigenen Grundstück haben, böte die Möglichkeit, alle anderen vor die Wahl zu stellen, auf dem eigenen Grundstück zu parken oder lange Wege in Kauf zu nehmen. Über Kurzzeitparkplätze stünden dann auch Parkmöglichkeiten für die Besucher von Rathaus, Kirche, Pfarrheim oder einer Wirtschaft zur Verfügung, falls sie denn in der Mainstraße jemals wieder Realität werden sollte.
In der Gemeindeverwaltung ist man von den Vorstellungen der MM und vieler Anlieger wenig begeistert. Man verweist dabei auf gesetzliche Vorgaben, die eine solche Maßnahme nur in größeren Städten ermögliche. informationanwohnerparken.pdf [123 KB]
Demnach wäre für die Anwohner ein längerer Weg zu einem Parkplatz durchaus zumutbar. Wer in der Verwaltung und vor allem im Gemeinderat den Bewohnern einen deutlich längeren Weg zum nächsten Parkplatz zumuten will, soll das ruhig einmal den Bürgern verklickern. Das eigentliche Problem ist jedoch, dass es wegen des Mangels an Parkplätzen zu einem Verdrängungswettbewerb kommt, der sich auf die angrenzenden Straßen verlagert. Der Anreiz, auf dem eigenen Gelände zu parken entfällt, und die Übernachtungsgäste verdrängen die Bewohner, weil die Vermieter nicht für ausreichenden Parkraum sorgen.
Die MM ist (übrigens bereits seit langem) der Ansicht, dass man trotz mancher Bedenken ruhig einmal probeweise in der mittleren Mainstraße das Bewohnerparken einführen sollte. Als Ende der 80er Jahre auf Antrag der MM im ganzen Ort Tempo 30 eingeführt wurde, war das auch weit und breit Neuland und eigentlich nicht zulässig. Mittlerweile ist dies in vielen Gemeinden üblich.



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MM-Antrag zur Mainpromenade

7.9.19: Um bei den Planungen für den weiteren Bauabschnitt II (zwischen Rathaus und Pointstraße) rechtzeitig Klarheit über wesentliche Details zu bekommen, bevor das Planungsbüro die Weichen gestellt hat, hat die MM einen Antrag im Gemeinderat eingebracht:

Antrag Mainpromenade
Für die weiteren Planungen im Bereich des 2. Bauabschnitts der Mainpromenade sollten innerhalb des Gemeinderates folgende Details in den nächsten Monaten abgeklärt werden, zumal derzeit u.a. in Gesprächen mit den Margaretenfestvereinen und evtl. auch mit den Anliegern ebenfalls Abstimmungsgespräche geführt werden:
- Die Schleusensteine, eine sehr beliebte Sitzgelegenheit am Main, sollen nach der derzeitigen Planung vom Main weg deutlich hinter die Pappeln zurückversetzt werden. Sie verlieren
somit deutlich an Attraktivität. Bei einem Termin mit Herrn Väth sollte geklärt werden, ob diese Steine tatsächlich für die Pappeln so problematisch sind oder ob sich andere
Lösungsmöglichkeiten anbieten. Die Beibehaltung der Schleusensteine an der momentanen Position bietet nicht nur Schutz vor herausschwappendem Wasser, im weiteren Verlauf des
Fuß-und Radwegs zwischen dem Anwesen Heymanns und dem Spielplatz ist schon allein wegen der beengten Platzverhältnisse eine Änderung kaum möglich, wenn man nicht ganz
darauf verzichten will.
- Da der Fuß-und Radweg zwischen dem Anwesen Heymanns und der Brunngasse ebenfalls zum Bauabschnitt II gehört und dort laut Plan momentan ein Asphaltbelag vorgesehen ist,
wäre zeitnah abzuklären, ob dieser wegen des Wurzelhubs der Pappeln überhaupt sinnvoll ist und nicht durch eine wassergebundene Decke ersetzt werden muss. Sollte diese nicht für
Fahrräder ausgelegt sein, könnte das allerdings bedeuten, dass man überlegen sollte, den Radweg wie früher bereits einmal durch die Mainstraße bis zum Grasigen Weg umzuleiten.
- Besonders wichtig wäre die Entscheidung darüber, ob der zentrale Platz in der Mainstraße durch die sog. Margetshöchheimer (Beton-)Bänke längsgeteilt werden soll. Die Entscheidung
darüber wäre wohl schon allein deswegen baldmöglichst wichtig, weil am nördlichen Ende des bei der Regierung bereits angemeldeten Bauabschnitts I etwa auf Höhe des Steinernen
Wegs ebenfalls ein derartiges Betonbauwerk in Bankform geplant ist und somit bei den weiteren Bauabschnitten mit einem gewissen Automatismus zu rechnen ist. Aus unserer Ansicht sind diese Betonbänke an beiden Standorten für Margetshöchheim keine Bereicherung, sie verunstalten vielmehr die Mainpartie.



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MM beantragt Zeilweg-Spielplatz

5.9.19: Eigentlich hatte Margetshöchheim genügend Spielplätze:
- in Margetshöchheim-Süd einen schmalen, langgezogenen an der Zeller Straße, der schon vor Jahren mangels Attraktivität und Nachfrage geschlossen wurde
- ebenfalls in Margetshöchheim-Süd ein Spielplatz im Baugebiet Scheckert
- im Baugebiet Langellern neben dem neuen Friedhof ein kleiner Spielplatz, der mittlerweile ebenfalls aufgelassen wurde
- im Baugebiet Zeilweg ein größerer Spielplatz, der seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr existiert, da der Platz für die Kinderkrippen-Container benötigt wurde, nachdem die neu gebaute Kinderkrippe kurz nach der Eröffnung wegen erheblicher Baumängel geschlossen wurde und immer noch ist. Das ist besonders schmerzlich, da in diesem Gebiet besonders junge Familien mit Kindern wohnten und wohnen. Da auf diesem Gelände zumindest teilweise ein Erweiterungsbau für eine Kinderkrippe entstehen soll, könnte dort frühestens in vier oder fünf Jahren wieder ein (deutlich kleinerer) Spielplatz entstehen.
- der Spielplatz in der Nordstraße, der seit dem Frühjahr erneuert wird und wohl in dieser Saison kaum mehr nutzbar sein wird
- der Spielplatz am Main, der vor ein, zwei Jahren erneuert wurde und momentan hauptsächlich genutzt wird
Ein kleiner Spielplatz entstand heuer auf dem SG-Gelände neben dem Sportheim.
Der Grillplatz entwickelt sich wohl über kurz oder lang ebenfalls zu einem Spielplatz, nachdem dort eben eine Königinschaukel errichtet wurde.
(Einen Überblick finden Sie hier: Spielplätze

Wenn alle Spielplätze funktionstüchtig wären, würde dies sicher ausreichen. Trotzdem soll nun zwischen dem Steinernen Weg und dem Seglergelände zwischen Main und Radweg für viel Geld ein Spielplatz entstehen, den man unter der Bezeichnung "Aktivitätsband" plant, weil es halt besser klingt. Nach Ansicht der MM ist dies allerdings der falsche Standort, da die meisten Familien mit Kindern bestimmt nicht da unten am Main zu Hause sind. Zusätzlich ist damit zu rechnen, dass im geplanten Baugebiet Scheckert-Nord ein weiterer Spielplatz entstehen wird.

So wird aber bestimmt nicht das Hauptproblem gelöst, da für das größte Baugebiet am Zeilweg noch immer keine Lösung in Sicht ist.

Die MM hat deshalb in einem Antrag an den Gemeinderat einen Vorschlag unterbreitet:

MM-Antrag: Spielplatz Zeilweg
Seit bald einem Jahrzehnt gibt es im Baugebiet Zeilweg, wo vor allem Familien mit Kindern wohnen, keinen Spielplatz mehr, weil der ursprüngliche Spielplatz durch die Container für die Kinderkrippe belegt ist. Da dort voraussichtlich ein Erweiterungsbau für die Kindertagesstätte errichtet werden soll, ist kaum damit zu rechnen, dass zeitnah zumindest Teile des Geländes wieder als Spielplatz genutzt werden können.
Mittlerweile befindet sich das Gelände nördlich der Einfahrt von der ST 2300 ins Zeilweggebiet (neben der Spargelhütte) fast vollständig in der Hand der Gemeinde. Deshalb beantragen wir, auf diesem Gelände zeitnah die Planung eines Spielplatzes auf den Weg zu bringen, damit dort spätestens bis zum Frühsommer 2020 ein Spielplatz eröffnet werden kann. Uns scheint der nordwestliche Teil an der Heinrich-Böll-Straße mit seinem Baumbestand besonders geeignet zu sein.
Falls nach der Erweiterung der Kindertagesstätte und der Beseitigung der Container auf dem ursprünglichen Spielplatzgelände wieder eine Freifläche vorhanden sein sollte, bieten sich die
verschiedensten Nutzungen dort bis hin zur Wohnbebauung an.
Gemeindefläche an der Einfahrt Zeilweg



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Spielplätze




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Gemeindefläche an der Einfahrt Zeilweg




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Geschwindigkeitsmessung an der Schule

27.7.19: Von Oktober 2018 bis März 2019 hatte die Gemeinde an der Verbandsschule eines der beiden Geschwindigkeitsmessgeräte aufgestellt. Die Ergebnisse der 24-Stunden-Messungen sehen Sie hier.



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Geschwindigkeiten an der Schule




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Geschwindigkeits-Histogramm




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Lastenfahrräder beim Margaretenfest




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Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich

29.6.19: Seit gestern stehen nun die Schilder für den verkehrsberuhigten Geschäftsbereich in der Mainstraße, der bereits im November bei einer Begehung mit der Verkehrspolizei vereinbart worden war. Dort ist die Geschwindigkeit auf 20 km/h beschränkt. PKW dürfen nur auf den markierten Parkplätzen parken. Damit soll erreicht werden, dass an Ausweichstellen Gegenverkehr möglich ist,



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Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich




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Zone 20




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Spielplatz in der Nordstraße

22.6.19: Mittlerweile nimmt der Spielplatz in der Eiwo-Siedlung Formen an. Er wird allerdings wegen der Restarbeiten noch einige Zeit nicht nutzbar sein. Zu früh gefreut



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Spielplatz Eiwo




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Antwort aus München

9.6.19: Der Klimawandel und vor allem die anhaltende Trockenheit der letzten Jahre bereiten den Trinkwasserversorgern besonders in Nordbayern und auch in Margetshöchheim erhebliche Probleme. Die Grundwasserstände sind deutlich gesunken und die Nitratwerte wegen der fehlenden Verdünnung durch Niederschläge teilweise deutlich gestiegen. Es gibt zwar in der breiten Palette landwirtschaftlicher Förderprogramme einige, die durchaus eine grundwasserschonende Landbewirtschaftung unterstützen könnten. Meist sind jedoch die Auflagen kontraproduktiv, so dass sie unter dem Strich viel Aufwand und wenig oder gar keine Wirkung mit sich bringen, etwa der Zwang zum besonders problematischen Grünlandumbruch. Deshalb wandte sich Bürgermeister Brohm am 14.2.19 an Landwirtschaftsministerin Kaniber und lud sie zu einem Gespräch nach Margetshöchheim ein, um dort zusammen mit Vertretern der Landwirtschaftsämter und der Wasserwirtschaft sowie Landtagsabgeordneten Lösungsmöglichkeiten zu suchen. In Kopie ging dieses Schreiben auch an Ministerpräsident Söder und Umweltminister Glauber. in München wird für eine fränkische Bratwurst ...
Am 8.5.19 kam zwar nicht die Ministerin, dafür aber ein freundliches Schreiben eines Ministerialdirigenten aus dem Landwirtschaftsministerium, der ein Gespräch auf der Fachebene der beteiligten Referate bei der Regierung von Unterfranken anbot. Abgesehen davon, dass uns sehr wohl die rechtlichen und fachlichen Grundlagen sehr wohl bekannt sind, hilft uns ein Gespräch auf der unterfränkischen Ebene herzlich wenig, da die Behördenvertreter in der Region sehr wohl die kritische Situation in Unterfranken kennen, was man von der Ministerialbürokratie jenseits des Weißwurstäquators nicht gerade sagen. In München fallen jedoch die Entscheidungen, die für unsere Situation wenig hilfreich sind. Böse Zungen drücken das so aus: Für eine fränkische Bratwurst wird in München keine Pfanne heiß gemacht.
Deshalb wird sich die Gemeinde Margetshöchheim darum bemühen, dass zu diesem Gespräch zumindest auch maßgebliche Vertreter aus den beiden betroffenen Fachbereichen des Landwirtschaftsministeriums kommen. Andernfalls können wir uns den Termin sparen.
Ganz nebenbei sei noch angemerkt, dass sinnvolle Grundwasserschutzmaßnahmen, die in den Trockenregionen Unterfrankens greifen, auch ein wesentlicher Beitrag zur Biodiversität, also auch zur Stärkung der Artenvielfalt wären, um die es vor allem beim Volksbegehren ging. Das Geld für ein sinnvoll gestricktes Grundwasserschutzprogramm wäre also gut angelegt, das nicht nur den Landwirten, sondern vor allem den Wasserverbrauchern und der Gesellschaft insgesamt zugutekäme. Die Bevölkerung muss endlich akzeptieren, dass Umweltschutz nicht nur auf dem Rücken einer Berufsgruppe ausgetragen werden kann. Auf Dauer helfen Appelle an die Freiwilligkeit wenig. Wir brauchen strikte Vorgaben für die Landbewirtschaftung und gleichzeitig einen fairen Ausgleich für die Einschränkungen. Sonst sind die bayerischen Sonntagsreden über die Erhaltung kleiner Wasserversorgungen keinen Schuss Pulver wert. Das Beispiel Bergtheim zeigt dies deutlich, wo wieder eine der wenigen eigenständigen Wasserversorgungen in der Umgegend jetzt auch ans Fernwasser anschließt. Auf Dauer können wir uns diesen Trend angesichts des Klimawandels nicht leisten.



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Kinder- und Jugendforum

8.6.19: Der Jugendbeauftragte der Gemeinde, Gemeinderat Lukas Götz, lud gestern zum Kinder- und Jugendforum der Gemeinde auf den Grillplatz ein. Bürgermeister Brohm erläuterte den Jugendlichen, was die Gemeinde bislang alles für die Jugend getan hat. So wird der Grillplatz nach dem letzten Bauabschnitt wohl 400.000 € gekostet haben. Derzeit wird das Wegenetz ausgebaut und die Beleuchtung installiert. Ursprünglich war auch eine Königinnenschaukel vorgesehen. Wegen der erheblichen Kosten für den Grillplatz war diese Maßnahme jedoch vom Bauausschuss gestrichen oder zumindest zurückgestellt worden. Derzeit wird jedoch versucht, die Anschaffung dieses Spielgerätes über Spenden zu finanzieren. Deshalb werden die Fundamente für die Königinnenschaukel bereits im Rahmen der derzeitigen Baumaßnahmen eingebaut.
Bürgermeister Brohm erläuterte, dass für die Jugendlichen derzeit noch weitere Projekte in Angriff genommen würden. So soll zusammen mit der Nachbargemeinde Zell eine durchgehende Mountainbike-Strecke durch die Flur gebaut werden. Zusätzlich haben Jugendliche den Wunsch geäußert, am Mainufer ein Gelände für Mountainbikes zu modellieren.
Wir sind gespannt, wie die Margetshöchheimer Jäger, die sich sicher nicht ganz zu Unrecht über die Störung des Wilds durch Spazier- und Gassigänger beschweren, auf diese Pläne reagieren.



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Zu früh gefreut

7.6.19: Vor wenigen Tagen berichteten wir darüber, dass die Erneuerung des Spielplatzes in der Nordstraße in Kürze abgeschlossen und mit der zeitnahen Eröffnung zu rechnen sein wird. Spielplatz Nordstraße: Jetzt bewegt sich was. Im Moment laufen noch die Arbeiten für die Betonfundamente. Bei einer Besprechung am Dienstag im Bauhof wurde jedoch deutlich, dass danach noch der Rasen eingesät werden muss. Bis der belastbar und begehbar ist, könnten noch Monate vergehen. Deshalb überlegt man sich, auf den Flächen, die nicht mit Sand verfüllt werden, entweder einen Rollrasen oder Rindenmulch aufzubringen, so dass der Spielplatz deutlich früher wieder zugänglich wäre. Bürgermeister Brohm vertrat die Auffassung, dass es nicht vermittelbar sei, wenn der Platz erst am Ende der Saison wieder nutzbar sei. Da kann man ihm nur zustimmen. Ursprünglich sollten die Sanierungsarbeiten bereits am Jahresanfang durchgeführt werden. Wie wir bereits berichtet hatten Eigentlich steht schon alles bereit , liegen die neuen Spielgeräte schon seit Monaten im Bauhof. Ursache der Verzögerung war, dass keine Firma für die Erdarbeiten herzubekommen war.



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Spielplatz Nordstraße: Jetzt bewegt sich was.

4.6.19: Seit Monaten liegen die nagelneuen Spielgeräte für den Spielplatz Nordstraße im Bauhof. Dass erst jetzt der Kleinbagger angerückt ist, um das Erdreich für die Fundamente auszuheben, liegt daran, dass es momentan sehr schwierig ist, eine Baufirma beizubringen. Man kann nun hoffen, dass in Kürze der Spielplatz wieder genutzt werden kann. Das ist auch deswegen wichtig, weil es wegen der Containerlösung für die Kinderkrippe im Baugebiet Zeilweg seit etwa 9 Jahren keinen Spielplatz mehr gibt. Momentan sieht man ganz gut, wie tief die Erde für die Fundamente ausgehoben werden muss. Übrigens nicht nur für die Fundamente, sondern auch für die Abstandsflächen, die aus Sicherheitsgründen mit Sand aufgefüllt werden müssen.
Man kann sich jetzt ganz gut vorstellen, welche Eingriffe für den geplanten Spielplatz am Mainufer auf Höhe des Steinernen Wegs erforderlich sind. Das ist deswegen von Bedeutung, weil dort die Wurzeln der im Uferbereich stehenden mächtigen Schwarzpappeln direkt an der Erdoberfläche fast bis zum Radweg verlaufen. Würden dort die Wurzeln gekappt, wäre das höchstwahrscheinlich das Aus für die Pappeln, mit Sicherheit aber eine merkliche Verminderung ihrer Standfestigkeit und damit eine drastische Erhöhung des Gefahrenpotentials im Spielplatzbereich.



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Protestbanner nun mit Text

3.6.19: Nachdem wir Ihnen gestern nur ein reichlich verwickeltes Banner der gestrigen Protestaktion zeigen konnten Protest gegen Spielplatz? und verwickelt , können wir jetzt das Banner mit dem Text zeigen: Protestbanner



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Protestbanner




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Protest gegen Spielplatz?

2.6.19: Über Umwege (nämlich über Bad Kissingen) erreichte uns am Spätnachmittag die Information, dass am Radweg zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz ein Protestplakat gegen den geplanten Spielplatz hängen soll. Bei der Inaugenscheinnahme vor Ort bot sich uns jedoch eher eine verwickelte Situation statt eines aufschlussreichen Textes, da der Wind, der sonst bei Seglern sehr begehrt ist, dem (uns momentan noch unbekannten) Protestierer einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte Protestplakat und verwickelt .
Auch wenn mancher bei der Aktion auf die MM tippt, müssen wir ihn enttäuschen. Wir haben bei dieser Aktion weder das Urheberrecht, noch haben wir die dafür wohl nötige Leiter gehalten.
Wir haben auch grundsätzlich nichts gegen einen Spielplatz oder eine Spielplatzerweiterung, wenn es an dem jeweiligen Ort auch Sinn macht, etwa am Zeilweg, wo es seit 9 Jahren keinen Spielplatz mehr gibt. Am Weg zum Sportplatz haben wir allerdings erhebliche Bedenken, vor allem wegen der ungelösten Gefahrensituation unter dem mächtigen Pappelbestand und der Lage im letzten naturnahen Bereich im bebauten Ortsbereich. Das haben wir schon seit vielen Monaten deutlich gemacht Neugestaltung Mainpartie .



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Protestplakat




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verwickelt




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Zweites Ärztehaus?

7.5.19: Das Ärztehaus mit Apotheke auf dem Götzgelände, das sich am 11. Mai mit einem Tag der offenen Türe vorstellt, ist sicher eine Bereicherung für Margetshöchheim. Derzeit deutet einiges darauf hin, dass auf dem restlichen Gelände noch ein zweites Ärztehaus entstehen könnte. Falls sich genügend Fachärzte finden, wäre das ein Magnet für die Region.



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Trockener geht´s kaum

27.4.19: Seit der Deutsche Wetterdienst mitgeteilt hat, dass uns ein zweites extremes Trockenjahr in Folge drohen könnte, ist das Thema auch in den Medien angekommen. Dabei ist die Lage bereits jetzt äußerst kritisch. Die teilweise extrem abgesunkenen Grundwasservorkommen haben sich über den Winter nicht erholt. Wodurch auch, da es auch im Winterhalbjahr bei uns kaum Niederschläge gab? Die Situation ist in weiten Teilen Deutschlands äußerst kritisch, in Bayern vor allem in Nordbayern. Im vergangenen Jahr hatte es übrigens Margetshöchheim besonders hart getroffen. Das Schlimme ist, dass es sich nicht um eine Laune der Natur handelt, sondern ganz offensichtlich um die deutlichen Auswirkungen des Klimawandels.
Die Folgen sind allesamt gravierend und, wenn die Trockenheit anhält, werden die Schäden in diesem Jahr möglicherweise extrem sein:
- So sind zum Beispiel im vergangenen Jahr nördlich von Würzburg etliche Bäche versiegt.
- Die Schäden für die Landwirtschaft waren bereits beträchtlich. Und es ist die Frage, ob bei anhaltenden Dürreperioden die gewohnte Landnutzung auf Dauer überhaupt noch möglich sein wird. Dabei leisten wir uns in manchen Gebieten der Region eine Art von Landwirtschaft, die mit der üblichen Landwirtschaft kaum mehr etwas zu tun hat, die unsere Probleme noch verschärft. Wir meinen die Gemüseanbauregion um Unterpleichfeld, wo teilweise unter riesigen Foliengewächshäusern mit Unmengen wertvollem Grundwasser intensiv Sonderkulturen angebaut werden. Derzeit überlegt man sich bereits, vom Main bei Eisenheim aus mit kilometerlangen Leitungen Main-Wasser für die Gemüseregion hochzupumpen. Dort droht über kurz oder lang das Schicksal der spanischen Gemüseregionen, wo das Grundwasser mittlerweile extrem abgesunken ist, so dass dort eines Tages keine Gemüseregion unter Folien, sondern eine Dürresteppe existieren wird.
- Auch in den Wäldern sind die Schäden beträchtlich, ganz abgesehen von der zunehmenden Waldbrandgefahr brandgefährlich . Dabei gilt der Wald eigentlich als Wasserspeicher und Garant für ein ausgeglichenes Klima. Wenn der Klimawandel sogar den Wald in der Substanz trifft, müssen wir mit einer weiteren deutlichen Verschärfung des Klimawandels rechnen.
- Margetshöchheim hatte bislang noch keine Mengenprobleme beim Trinkwasser. Aber auch hier sind die Grundwasserstände deutlich abgesunken, so dass auch wir mit Mengenproblemen rechnen müssen, wenn die Trockenheit zum Dauerzustand werden sollte. Es ist ein schwacher Trost, dass es dann auch weite Regionen Nordbayerns treffen wird. Die gestrigen Niederschläge sind übrigens noch nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein, da der Boden mehrere Meter tief staubtrocken ist. Haben sich die Grundwasserstände erholt? und Sitzen wir bald auf dem Trockenen?
- Zusätzlich kommt auf uns noch ein weiteres Problem zu. Wegen der mangelnden Verdünnung durch die Niederschläge wird die Nitratkonzentration im Grundwasser steigen. Da wir nur wenig unter dem Grenzwert liegen, haben wir dann echte Probleme. Bereits seit Jahrzehnten kann der Fernwasserverband Franken in Teilen Unterfrankens nur deswegen Wasser unter dem Nitratgrenzwert abgeben, weil er Fernwasser aus dem Lechmündungsgebiet beimischt, das über Hunderte von Kilometern über Nürnberg bis an den Main gepumpt wird.
- Dass solche Großstrukturen wie die Fernwasserverbände sehr verletzlich sind, wissen wir nicht erst seit dem letzten Sommer, als wegen der Verkeimung in den Leitungen das Wasser über Wochen in 18 Gemeinden abgekocht werden musste. Eigenes Wasser ist viel wert

Zusammenfassend muss man feststellen: Wir haben trotz aller Mahnungen und Vorzeichen die Auswirkungen und die Schnelligkeit des Klimawandels hoffnungslos unterschätzt oder wohl eher nach dem Motto "uns wird es schon nicht mehr erwischen" verdrängt. Dass wir die Folgen auch finanziell (z.B. über die Lebensmittelpreise) zu spüren bekommen, ist wohl noch das kleinere Übel. Insofern bringen uns Versicherungen für Trockenheitsschäden für die Landwirtschaft oder die von Ministerpräsident Söder angekündigten Hilfen und die "nachhaltige Bewässerung der Landwirtschaft" keinen Schritt weiter. Das ist ein Kurieren an Symptomen, das das eigentliche Problem nur noch verschärft. Auch die von Söder angekündigte Sicherung der Trinkwasserversorgung bleibt reine Augenauswischerei, wenn man bei der Trinkwasserversorgung nicht endlich einen Kurswechsel einleitet, weg von der Fernwassermanie hin zu einem flächendeckenden Grundwasserschutz und einem nachhaltigen Umgang mit den Böden und den Grundwasservorräten.
Einige Schritte hin auf diesem Weg hat Bürgermeister Brohm vor einiger Zeit in einem Schreiben an Landwirtschaftsministerin Kaniber gefordert, das auch an Ministerpräsident Söder und Umweltminister Glauber ging. Bislang hat Bürgermeister Brohm aus München noch nicht einmal eine Nachricht bekommen, dass das Schreiben eingegangen ist.







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Pappelnachwuchs

16.4.19: Im September letzten Jahres hat der Sturm zwei Pappeln umgeworfen, eine dritte war wohl gelockert, so dass sie auch gefällt werden musste. Weil der Pappelbestand außerdem vor allem im Bereich des alten Festplatzes Lücken aufwies, beschloss der Umweltausschuss des Gemeinderates die Nachpflanzung von 7 Pappeln. Da die Wurzelstöcke der im Herbst umgestürzten Bäume erst vor kurzem entfernt wurden und an einigen Stellen erst noch Betonplatten entfernt werden müssen, begann gestern die Nachpflanzaktion. Weil es noch unsicher ist, wann die mit der Entfernung der Betonplatten beauftragte Firma endlich am Ort erscheint, wurden zwei der Pappeln vorerst eingeschlagen, bis die Pflanzung abgeschlossen werden kann.
Bei den Pflanzarbeiten stellte sich übrigens heraus, dass die umgestürzten Pappeln weniger auf Erde, sondern mehr auf Steinen und Beton standen. Einige der freigelegten Steine waren qualitativ sehr gute Natursteine. Warum nicht nur der Beton, sondern auch diese Natursteine entsorgt wurden, ist uns unverständlich.
Im Gemeinderat hat man sich übrigens bewusst für relativ kleine Bäume entschieden, da diese mit Sicherheit schneller anwachsen und bei Stürmen erst einmal weniger Angriffsfläche bieten.



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zwischen Spielplatz und Steg




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am alten Festplatz




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Eigentlich steht schon alles bereit

27.3.19: Eigentlich steht das neue Spielgerät für den Spielplatz Nordstraße schon lange im Bauhof für die Montage bereit. Jetzt müsste nur noch die Firma kommen, die den Boden für die Montage vorbereitet.



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bereit für die Montage




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Uferstreifen bleibt geschützt

21.3.19: In der Gemeinderatssitzung am 13.11.18 beschäftigte sich der Gemeinderat beim Tagesordnungspunkt 2 mit der Änderung des Flächennutzungsplans und dem Bebauungsplan Fahräcker (Gemeinderatssitzung am 13.11.18 ). Die MM bemängelte dabei vor allem, dass das Landschaftsschutzgebiet "Mainufer-Volkenberg" im Ortsgebiet in weiten Teilen aufgelöst werden soll. Dass bereits anderweitig genutzte Schutzgebietsteile herausgenommen werden sollen, hätte die MM noch notfalls mittragen können, dass aber auch die naturnahen Uferbereiche ihren Schutzstatus verlieren sollen, konnte die MM nicht akzeptieren (Was ist das LSG wert? ).
Die Haltung der MM hat nun offensichtlich Wirkung gezeigt. Nach Gesprächen zwischen Bürgermeister Brohm und der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt wird jetzt wohl der Uferstreifen doch im Schutzgebiet bleiben. Auf den folgenden PDF-Dateien sehen Sie, welche Teile aus dem Schutzgebiet genommen werden sollen und was weiterhin wohl geschützt bleibt: 024112lsgentfaellt.pdf [301 KB] und 014112lsg2500.pdf [293 KB]



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hier herrscht die Natur

19.3.19: In den letzten Wochen wurde der Flutgraben längs des Radwegs auf Veranlassung des Wasser- und Schifffahrtsamts gründlich gereinigt, so dass die Drainagen aus den Mainwiesen wieder funktionieren. Es zeigte sich aber auch, dass der naturnahe Bereich zwischen dem Flutgraben und dem Main nicht den Vorgaben der kommunalen Verkehrssicherungspflicht, sondern den Gesetzen der Natur "gehorcht", wie die folgenden Fotos zeigen. Deshalb gilt im Bereich zwischen dem Radweg und dem Main zumindest offiziell ein Betretungsverbot durch die WSV. Der ursprünglich dort von der Gemeinde geplante Fußweg würde jedoch gleichzeitig das Aus für den naturnahen, ufernahen Bereich bedeuten. Wegen der dann geltenden Verkehrssicherungspflicht der Gemeinde würden mit Sicherheit nach und nach die Bäume gefällt. Dies ist auch der Grund, warum die MM sich energisch gegen einen Wegebau in diesem Bereich gewehrt hat.
Nicht viel anders wird es sich auch im Wiesenbereich zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz verhalten, falls man dort - wie geplant - einen Spielplatz errichten würde. Auch dort stünden dann die Bäume mit Sicherheit auf der Abschussliste.



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Gut Ding will Weile haben?

15.3.19: Dass in Margetshöchheim manches etwas länger dauert, daran haben wir uns langsam schon gewöhnt. Beim Steg, bei der Kinderkrippensanierung und jetzt auch bei der Wirtschaft?
Nachdem Margetshöchheims Gasthaus am Main vor einigen Jahren Knall auf Fall veräußert und in eine private Immobilie umgewandelt worden war, setzte die Gemeinde alle Hebel in Bewegung, um wieder ein Altort-Gasthaus in zentraler Lage zu bekommen. Dass sie das Stengelanwesen am Main erwerben konnte, brachte sie diesem Wunsch zwar näher. Dass sie jedoch einen ernsthaften Interessenten fand, der sich trotz aller Widrigkeiten dem Altortgasthaus-Projekt couragiert näherte und es engagiert in Angriff nahm, war ein Glücksfall. Bei der Realisierung zeigte es sich allerdings, dass das Gaststättenprojekt nicht nur aufwendig und in mancher Hinsicht kompliziert ist. Auch rechtlich gab und gibt es angesichts von Nachbarklagen manche Stolpersteine, mit denen vorher wohl kaum jemand gerechnet hätte. Da die Mühlen der Justiz bekanntlich langsam mahlen, war davon bislang nach außen wenig zu bemerken. Vor kurzem war jedoch eine größere Anzahl von Personen in der Mainstraße unterwegs, die sich wohl mit dem Gaststättenprojekt befassten. Warum sonst waren, wenn wir uns nicht getäuscht haben, Nachbarn, Richter, Anwälte, Investor und Behördenvertreter hier unterwegs. Es wäre ja schön, wenn es in absehbarer Zeit "Rechtssicherheit" gäbe und die Margetshöchheimer Altortgaststätte noch vor dem Mainsteg und der sanierten Kinderkrippe seine Tore öffnen könnte. Zu wünschen wäre es jedenfalls vor allem im Interesse der Margetshöchheimer und eines lebendigen Altorts.



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der Tod von Hans-Henning Krieg: ein herber Verlust

14.3.19: Der überraschende Tod von Hans-Henning Krieg vor wenigen Tagen ist für den örtlichen Bund Naturschutz und die Margetshöchheimer Mitte ein herber Verlust. Er zählte zusammen mit Ekkehard Bienmüller zu den Aktiven der ersten Stunde, ohne die die Arbeit für Umwelt und Natur, für Mensch und Kreatur kaum denkbar gewesen wäre, und das seit Jahrzehnten! Er war kein Mann der großen Worte, sondern der Tat, der sich nie zu schade war, anzupacken, wo immer Hilfe nötig war. Das galt für das Austragen des MM-Blättles ebenso wie für die Aufstellung der Krötenzäune. Bei Beidem war er noch wenige Tage vor seinem Tod aktiv. Mit den folgenden Fotos erinnern wir an ihn, so wie wir uns noch in vielen Jahren an ihn erinnern werden.

Peter Etthöfer



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bei der Flutgrabensäuberung, dem Eisvogelbiotop


Henning Krieg, 2. von rechts 



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immer aktiv: Flutgrabensäuberung im Jahre 2000


Hans-Henning Krieg (in der Mitte) 



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das Team für die Kommunalwahl


MM-Kandidaten (hinten rechts: Henning Krieg) 



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unser langjähriges Vorstandsmitglied


MM-Vorstand 2007 (1. Reihe links: Henning Krieg) 



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eingestellt

30.1.19: Im September letzten Jahres wurden zwei Grünlandflächen der Gemeinde in der Wasserschutzzone von einem Unbekannten mit einer größeren landwirtschaftlichen Maschine umgebrochen. Dabei ist der Grünlandumbruch im Wasserschutzgebiet grundsätzlich verboten. Eine Fläche liegt am Eingang zum Zeilweggebiet, die andere am mittleren Sandflurweg. Wir berichteten darüber Ende September mysteriös . Die Gemeinde schaltete deswegen die Polizei ein. Die Wasserschutzpolizei hatte im Laufe der Ermittlungen zwar einen bestimmten Verdacht, da dem Landwirt jedoch die Tat nicht nachgewiesen werden konnte, hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt.



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Wir dürfen uns nicht zu früh freuen

8.1.19: Gestern erhielt die Gemeinde die Ergebnisse der Nitratuntersuchung vom 3.12 18. Beide Brunnen lagen bei etwa 42 mg/l Nitrat, ein für Margetshöchheimer Verhältnisse guter Wert, wie Sie beim Vergleich mit den Ergebnissen der letzten Jahre sehen: Aktuelle Nitratwerte in mg/l . Auch die Nitratwerte an den Vorfeldmessstellen können sich sehen lassen. Sie lagen alle unter dem Grenzwert von 50 mg/l und größtenteils unter den Werten früherer Messungen.
Das, was auf den ersten Blick erfreulich aussieht, ist jedoch kein Grund für Entwarnung. Wie wir schon mehrmals erklärt haben, wandert das Nitrat aus der Düngung landwirtschaftlicher Flächen nur langsam ins Grundwasser, besonders wenn mangels Niederschlägen kaum eine Verlagerung in tiefe Schichten möglich ist. Wegen des extrem trockenen Jahres 2018 fand praktisch keine nennenswerte Verlagerung statt. Die minimalen Niederschläge der letzten Wochen haben daran nichts geändert. Der Grundwasserspiegel ist nämlich zu Beginn des Winters bislang nur minimal gestiegen, wie man an am Wasserstand von Grundwasserteichen gut ablesen kann. Es ist zu befürchten, dass bei mehr Niederschlägen im Winterhalbjahr - die ja für unsere Wasserversorgung dringend nötig sind - die Nitratwerte deutlich ansteigen können.
Wir haben diesen Effekt in einem früheren Beitrag bereits knapp erläutert.



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Nachwuchs für die Pappeln

13.10.18: Durch den Sturm mit dem romantischen Namen Fabienne wurden 2 Pappeln in den Main gekippt und eine in der Standfestigkeit beeinträchtigt, so dass zwischenzeitlich die drei Pyramidenpappeln beseitigt und eine weitere Schwarzpappel am Rande des Spielplatzes wegen Pilzbefall ebenfalls entfernt wurden. Um die Frage der Nachpflanzung zu klären, fand bei der gestrigen Sitzung des Umweltausschusses ein Ortstermin am Main statt, bei dem das Mainufer vom Spielplatz bis zum Ende des alten Festplatzes begangen wurde. Hierzu hatte der Bürgermeister Dr. Gerhard Väth, den örtlichen Baumsachverständigen eingeladen, der es hervorragend verstand, die anwesenden Ausschussmitglieder mit der Materie vertraut zu machen.
Bei der Begehung wurde folgende Vorgehensweise vereinbart:
- Die verbliebenen breit ausladenden astbruchgefährdeten Schwarzpappeln sollen vorerst stehen bleiben und erst dann entfernt werden, wenn es Anzeichen für ein Gefahrenpotential gibt. Sie sollen dann durch die für das Margetshöchheimer Ortsbild typischen Pyramidenpappeln ersetzt werden.
- Mit dieser Baumart sollen auch die Ersatzpflanzungen für die beim letzten Sturm und die in früheren Jahren entfernten Bäume vorgenommen werden. 2 Pappeln am Main umgestürzt Es dürfte sich dabei um ca. 10 Pappeln in der Größenordnung von 4-5 m handeln. Diese (kleineren) Bäume sind nicht nur preisgünstiger, sie wachsen auch leichter an, sind noch weniger sturmgefährdet und wachsen auch schneller weiter.
- Zur Verbesserung der Vitalität der Bäume sollen zeitnah der Efeubewuchs und die Schleusensteine entfernt werden, die den Lebensraum der Bäume einengen. Das gilt auch für die Pappeln, die vor allem auf Höhe der Bäckerei in ihrem Lebensraum durch Asphalt und Leistensteine eingeengt sind. eingekeilt
- Da die Pappeln vor allem durch den Main und das hoch anstehende Grundwasser in ihrem Wurzelwachstum eingeengt sind, sollten die Wurzeln vor allem auf der mainabgewandten Seite möglichst viel Raum zur Entfaltung bekommen. Dadurch wird die Standfestigkeit erhöht, die Gefahr für die ufernahen Häuser vermindert und der Wurzelhub weitgehend verhindert. Hierzu ist es erforderlich, das Umfeld der Bäume möglichst wenig oder besser gar nicht zu versiegeln, um die Sauerstoffversorgung für die Wurzeln zu gewährleisten.
- Im Bereich des alten Festplatzes sollen die Trauerweiden als Biotopbäume und Lebensraum für alle möglichen Tierarten erhalten, aber regelmäßig auf ein mögliches Gefahrenpotential untersucht werden. Ein Entlastungsschnitt auf der Westseite der Bäume soll das Risiko für Astbrüche auf der dem Ort zugewandten Seite minimieren. Herr Väth riet davon ab, die Bäume einzukürzen, da dadurch eher die Gefahr von Astbrüchen gesteigert würde.
- Abschließend lässt sich feststellen, dass diese Umweltausschusssitzung nicht nur interessant war, sondern auch ein Lehrbeispiel für Aufklärung in Sachen Ökologie war.
- Die vorgeschlagenen Sanierungs- und Pflanzmaßnahmen sollen zeitnah erfolgen. Wegen der anhaltenden extremen Trockenheit steht momentan allerdings noch kein Pflanzgut zur Verfügung, da die Baumschulen extreme Probleme haben, das Pflanzmaterial auszugraben.



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eingekeilt




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Die Gemeinde braucht Ihre Hilfe

7.10.18: Vor gut 3 Wochen wurden zwei Grünlandflächen, die im Besitz der Gemeinde sind, von einem Unbekannten umgebrochen. Wir haben darüber zeitnah berichtet: mysteriös (mit Fotos) und Polizei ermittelt wegen Grünlandumbruch
Da die Flächen im Wasserschutzgebiet liegen, ist der Grünlandumbruch dort generell verboten, da dadurch die Belastung unseres Trinkwassers mit Nitrat deutlich steigt. Der Umbruch ist zweifelsohne ein gezielter Anschlag gegen die Gemeinde und vor allem unser aller Trinkwasser. Erste Recherchen ergaben, dass der Umbruch an einem Vormittag mit einem Traktor durchgeführt wurde. Aus ermittlungstaktischen Gründen wollen wir momentan noch keine weiteren Einzelheiten publizieren.
Die Gemeinde hat inzwischen Anzeige erstattet. Die Wasserschutzpolizei ermittelt seit gestern und benötigt dringend weitere Hinweise. Wenn Sie Angaben zu dem Vorgang und vor allem zu dem Verursacher machen können, dann wenden Sie sich bitte baldmöglichst an die Polizei (Tel. 457-2251). Sie können sich auch mit dem 2. Bürgermeister Peter Etthöfer (Tel. 461071) in Verbindung setzen.

Die eine Fläche liegt an der Einfahrt in das Baugebiet Zeilweg von der Staatsstraße her oberhalb und neben der Kürbislagerfläche/Spargelhütte.
Die zweite Fläche liegt im Sandflurgebiet (Wasserschutzzone) etwa 100 m nördlich des Wasserhäuschens, kurz nach der Hecke. Sie zieht vom mittleren Sandflurweg bis zur Staatsstraße hinauf. Auf dem Grundstück hat die Streuobstgenossenschaft im Frühjahr eine Reihe Obstbäume gepflanzt. Dort wurde links und rechts der Obstbaumreihe umgepflügt.

Hintergrundinformationen: Unter normalen Umständen gibt es keinen vernünftigen Grund, warum jemand diese Gemeindeflächen umgebrochen haben sollte. Der Landwirrt aus der näheren Umgebung, der in Absprache mit der Gemeinde die Wiesen nutzt, scheidet aus. So blöd ist niemand, dass er die Wiese umpflügt, auf der er Heu ernten will. Dass jemand die Fläche verwechselt hat, kommt auch nicht in Frage, da sie an die Straße grenzt und auf der anderen Seite alles Grünland der Gemeinde ist. Bleibt eigentlich nur noch eine Erklärung übrig: Da wollte jemand der Gemeinde und ihrer Wasserversorgung eins auswischen. Das wäre nicht nur kriminell, sondern auch besonders dreist, da dies offensichtlich am hellen Vormittag an einer belebten Straße direkt an der Kürbislagerfläche passiert ist, wo häufig Fahrzeuge halten. Bleibt eigentlich nur die Erklärung, dass jemand nicht ganz dicht ist oder zu diesem Zeitpunkt besonders dicht war.


 


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Polizei ermittelt wegen Grünlandumbruch

5.10.18: Vor kurzem berichteten wir darüber, dass zwei Grünlandflächen in der Wasserschutzzone beziehungsweise im Wassereinzugsgebiet unserer Brunnen umgebrochen wurden: mysteriös . Die Grundstücke liegen an der Einfahrt ins Baugebiet Zeilweg neben und oberhalb der Kürbislagerfläche, wo sonst die Spargelhütte steht, sowie im Sandflurgebiet nördlich der Hecke, die vom mittleren zum oberen Sandflurweg zieht.
Beide Flächen sind im Eigentum der Gemeinde oder wurden von ihr angepachtet, um durch die Grünlandnutzung die Nitratwerte zu senken und somit unsere eigenständige Trinkwasserversorgung zu sichern. Durch den Umbruch kann niemand einen Vorteil haben, im Gegenteil, dadurch werden einzig und allein die Gemeinde und somit die Bürgerinnen und Bürger, die an sauberem Trinkwasser interessiert sind, geschädigt. Die Gemeinde hat deshalb in Absprache mit der unteren Wasserrechtsbehörde beim Landratsamt die Polizei eingeschaltet.
Der Verursacher dieses Anschlags auf unsere Wasserversorgung ist bislang noch nicht bekannt. Vor etwa zwei Wochen wurde jedoch an einem Vormittag ein größerer Traktor bei der Umbruchaktion von einem Bürger beobachtet. Falls jemand weitere Informationen geben kann, sollte er sich umgehend im Rathaus melden.
Er kann sich auch mit dem 2. Bürgermeister Peter Etthöfer in Verbindung setzen (Tel. 462307), der die Information notfalls auch vertraulich behandeln wird.



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Das ist schon heftig

29.9.18: Seit mehr als 14 Tagen gilt für rund 50.000 Menschen im westlichen Landkreis Würzburg und einigen Gemeinden im Kreis Main-Spessart wegen einer Keimbelastung im Hochbehälter Zellingen ein Abkochgebot für Trinkwasser. Es handelt sich dabei um Gemeinden, die ihr Wasser von der Fernwasserversorgung Mittelmain beziehen. Bislang ist es dem Fernwasserversorger noch nicht gelungen, die Quelle der Verkeimung herauszufinden, auch mit der Chlorung des Wassers hat man seltsamerweise die Verkeimung noch nicht in den Griff bekommen können. Ein derart langer Abkochzeitraum ist nicht nur für die Bevölkerung Grund für massiven Ärger, so etwas kommt auch nur äußerst selten vor. Es zeigt sich hier wieder einmal, wie anfällig großflächige und großtechnische Lösungen sind, bei denen das Wasser über weite Strecken in ein breitgefächertes Versorgungsgebiet gepumpt wird.

Margetshöchheim ist nicht vom Abkochgebot betroffen, weil es noch über eine eigene Wasserversorgung verfügt, obwohl die Fernwasserleitung direkt am Mainufer durch den Ort führt. Anfang der 80er Jahre gab es von staatlicher Seite massive Bemühungen, die Gemeinde zur Aufgabe der eigenen Brunnen und zum Anschluss an die bestehende Fernwasserleitung zu bewegen. Dafür wurden hohe Zuschüsse in Aussicht gestellt. Das war damals wohl der wichtigste Grund für die Gründung der MM, die sich massiv und durchaus mit Sachverstand für die Erhaltung der Eigenwasserversorgung einsetzte. Man kann ohne Übertreibung feststellen, dass Margetshöchheim ohne den Einsatz der MM heute kein eigenes Wasser mehr besäße.

Verkeimungsprobleme in Hochbehältern sind im Grunde genommen gar nicht so selten. So hatten wir bereits zweimal nach der Reinigung der Behälterkammern Verkeimungsprobleme, die aber bereits nach kurzer Chlorung beseitigt waren. Unser Ort hat, wie wohl allen bekannt sein dürfte, seit einiger Zeit im oberen Hochbehälter wohl wegen der maroden Bausubstanz ein Verkeimungsproblem in einer Kammer, das jedoch durch den Einsatz von Chlor beseitigt ist. Betroffen ist davon der Ortsteil oberhalb der Umgehungsstraße. Seit einiger Zeit bemüht sich die Gemeinde, den Oberort wieder mit ungechlortem Wasser aus der vermutlich unbelasteten linken Hochbehälterkammer zu versorgen. Ob dieser Behälter frei von Keimen ist, kann allerdings erst nach dem Einstellen der Chlordesinfektion festgestellt werden. Das verweigert allerdings das Gesundheitsamt.
Wir befürchten, dass nun auch Margetshöchheim unter der Fernwassermisere der umliegenden Ortschaften zu leiden hat. Wegen der heftigen Kritik von Medien und Öffentlichkeit an den Entscheidungen der zuständigen Behörden ist das Würzburger Gesundheitsamt offensichtlich nicht bereit, einer zumindest vorübergehenden Einstellung der Chlorung zuzustimmen. Man verschanzt sich lieber hinter seinen Schreibtischen. Es macht doch keinen Sinn, dauernd zu chloren, ohne zu wissen, ob dies überhaupt nötig ist.
Sicherheitshalber sei noch einmal darauf hingewiesen, dass nach der Chlorung im oberen Hochbehälter weder dort, noch im Versorgungsgebiet Hochzone Keime festgestellt wurden. Das gilt auch für den Ortsteil unterhalb der Staatsstraße, der nicht gechlort wurde und wird.
Und noch etwas ist festzustellen: Wir können wirklich froh sein, dass wir noch unser eigenes Wasser haben!



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Abkochgebot für 18 Gemeinden, wir nicht!

14.9.18: Margetshöchheim ist nicht betroffen! Weil im Zellinger Hochbehälter der Fernwasserleitung Keime gefunden wurden, gilt ein Abkochgebot für 18 Gemeinden, darunter auch Erlabrunn und Zell. Die Fernwasserleitung verläuft zwar bei uns am Mainufer entlang, wir sind dort jedoch nicht angeschlossen, weil wir noch eine eigene Trinkwasserversorgung besitzen. Wir haben zwar seit einem Jahr ebenfalls im oberen Hochbehälter Probleme, da dort gechlort wird, gilt bei uns jedoch kein Abkochgebot.
Es zeigt sich allerdings wieder einmal, dass die Probleme bei großen Strukturen wie einer Fernwasserleitung wesentlich größer sind, weil dort bei Problemen erheblich mehr Gemeinden und Menschen betroffen sind.



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Es wird eng im Kindergarten

9.9.18: Unser Kindergarten in Margetshöchheim wartet in den letzten Jahren mit stetig wachsenden Kinderzahlen auf. Dies hängt einerseits mit der demographischen Entwicklung zusammen, andererseits trägt das vorhandene pädagogische Konzept nun seine Früchte, ablesbar an einer U3- Gruppe sowie an einer Vorschulgruppe. Die Schattenseite der zunehmenden Beliebtheit des Kindergartens wie auch der Kinderkrippe ist allerdings die Tatsache, dass in diesem Jahr kaum mehr Kinder aufgenommen werden können. Einige Gruppen im Kindergarten sind bereits voll belegt, andere haben nur noch wenige Plätze frei. Dass die Maximalzahl pro Gruppe nicht überschritten werden darf, ist gesetzlich vorgeschrieben, also nicht verhandelbar. Es wird also sicherlich Härtefälle geben, da momentan selbst Margetshöchheimer Kinder eventuell abgewiesen werden müssen. Erschwert wird die Lage dadurch, dass der Turnraum bereits als Raum für eine Notgruppe fungiert. Dies bedeutet, dass hier für das jetzt beginnende Kindergartenjahr eine Gruppe, momentan die Vorschulgruppe, untergebracht werden darf – aber eben nur noch für dieses eine Jahr. Im Umkehrschluss steht der Turnraum natürlich nicht zur Verfügung, was dazu führt, dass die Kinder in der Margarethenhalle turnen, was alles andere als ideal ist. Auch die Kinderkrippe kommt an ihre Kapazitätsgrenze. Diese ist bekanntlich in Containern untergebracht ist, da der steinerne Bau seit Jahren einer Bauruine gleicht, welche vergeblich auf eine juristische Klärung wartet. Mit einer schnellen Sanierung ist also leider nicht zu rechnen. Was tun?
Vermutlich werden kurzfristig weitere Container aufgestellt werden müssen, um den steigenden Bedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen abzudecken. Mittelfristig gibt es zwei Optionen: Eine Vergrößerung des bestehenden Kindergartens oder ein Neubau von Kindergarten und Kinderkrippe. Beides wird sicherlich nicht günstig und hat seine Haken: Die Kinderkrippe, auch wenn diese einem Rohbau gleicht, wurde mit Fördermittel finanziert, welche an die Nutzung des Gebäudes gekoppelt sind. Es bleibt die Frage, ob bei einem Neubau für den bestehenden Bau die Fördermittel dann zurückzuzahlen sind. Bei einer Erweiterung des Kindergartens gibt es folgende Option: Die Kinderkrippen-Ruine künftig als Kindergartengruppe nutzen, was rechtlich möglich ist, und eine neue Kinderkrippe errichten. Diese würde dann die Container ersetzen, in welchen die Krippe seit Jahren untergebracht ist. Dass man diese Container einst angemietet hat und von der bisher gezahlten Miete sich problemlos auch Container hätte kaufen können, sei nur nebenbei bemerkt. Der Haken bei der Errichtung einer neuen Kinderkrippe ist allerdings der Rettungsweg, welcher über den Zeilweg erfolgen müsste. Zudem würde der Kindergarten selbst so lange noch Container benötigen, bis die juristische Auseinandersetzung um die alte Kinderkrippe gelöst und diese saniert ist. Der Gemeinderat wird sich also in nächster Zeit zusammen mit der Kirchenstiftung, welche Träger des Kindergartens ist, um Lösungen bemühen müssen. Klar ist in jedem Fall eines: eine Lösung des Problems muss schnell erfolgen, da Planung, Fördermittelanträge und Bau mehrere Jahre in Anspruch nehmen werden. Und diese Lösung wird teuer.
Und natürlich stellt sich im Falle eines Neubaus auch die Frage nach dem Standort. In der Diskussion sind bei einem Erweiterungsbau für den Kindergarten folgende Standorte:
1) Bau auf dem ursprünglichen Spielplatzgelände, wo derzeit die Container stehen
2) Renovierung des ehemaligen Kindergartens an der Gartenstraße
3) Bau an der Einfahrt ins Zeilweggebiet, wo momentan die Spargelhütte steht
Da aus personellen Gründen ein zusätzlicher Neubau möglichst nahe am Kindergartengelände liegen soll, käme eigentlich nur die Variante 1 und eventuell noch die Variante 3 in Frage, wobei für die Variante 1 noch spricht, dass dort bereits ein funktionsfähiges Außengelände vorhanden ist. Andererseits würde dies bedeuten, dass der frühere Spielplatz dort nicht mehr reaktiviert werden kann.



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finanzielle Lage

20.5.18: Bei der Eröffnung des Grillplatzes gab Bürgermeister Brohm bekannt, wie teuer der Grillplatz nach derzeitigem Stand für die Gemeinde kommt. Unter dem Strich waren das 255.000 €. Ob das allerdings schon das Ende der Fahnenstange ist, bleibt abzuwarten.
Im MM-Blättle, das vor wenigen Tagen verteilt wurde. haben wir uns bereits mit der finanziellen Situation der Gemeinde befasst Blättle 121 . Als weitere Information zu diesem Thema finden Sie hier den Link zum Haushalts-Vorbericht des Kämmerers für den Vermögenshaushalt: vermoegenshaushalt2018.pdf [324 KB]
Sie sehen dort, dass wir nicht übertrieben haben.



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Was können wir uns leisten?

3.3.18: Am 28.2. trafen sich die Gemeinderäte von Margetshöchheim, Erlabrunn, Leinach und Zell in der Verbandsschule, um sich vor einer Entscheidung über weitere Planungsschritte über die zu erwartende finanzielle Belastung der einzelnen Gemeinden bei der geplanten Gesamtsanierung der Margetshöchheimer Verbandsschule zu informieren. Ausgehend von Gesamtkosten in Höhe von ca. 19 Millionen (ohne Turnhallensanierung) dürften etwa 12,4 Millionen förderfähig sein, für die man einen Fördersatz von ungefähr 55 % kalkuliert.
Wenn man für die Aufteilung der Kosten den Durchschnitt der Schülerzahlen seit 2003 heranzieht, liegt der Kostenanteil für
- Margetshöchheim: 40,87 % (5.067.880 €)
- Erlabrunn: 29,18 % (3.618.320 €)
- Leinach: 16,52 % (2.048.480 €)
- Zell: 13,43 % (1.665.320 €)

Bei einem Tilgungszeitraum von 20 Jahren für die erforderlichen Kredite entfallen jährlich auf
- Margetshöchheim: 253.394 €
- Erlabrunn: 180.916 €
- Leinach: 102.424 €
- Zell 83.266 €

Bei einem anfänglichen Zinssatz von 1 % entfallen zusätzlich pro Jahr auf
- Margetshöchheim: 50.678 €
- Erlabrunn: 36.183 €
- Leinach: 20.484 €
- Zell 16.653 €

Zusätzlich ist von den Mitgliedsgemeinden noch die Verbandsumlage für die laufenden Kosten aufzubringen, die für 2018 für alle Gemeinden zusammen bei etwa 423.000 € liegt.

Wenn man dann bedenkt, dass Margetshöchheim noch eine Vielzahl von Projekten (vom Steg bis zur Sanierung der Mainpartie) zu stemmen hat oder realisieren will, dürfte klar sein, dass man klare Schwerpunkte setzen muss. Hierüber berichten wir in Kürze im Rahmen der Haushaltsberatungen.



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Drainagen im Mainvorland

26.2.18: Vor kurzem berichteten wir ausführlich über die Drainagen, die oberhalb der Erlabrunner Staustufe bis nach Margetshöchheim angelegt wurden, um ein Versumpfen der Flächen durch den Bau der Staustufe zu verhindern. Da die Drainagen teilweise durch Wurzeleinwuchs verstopft waren, konnte das Niederschlagswasser nicht abfließen und floss über den Radweg. Deshalb wurden die Drainagen - soweit möglich - gereinigt. Inzwischen zeigte sich der Erfolg dieser Maßnahme. Die Überschwemmungen am Radweg sind deutlich zurückgegangen, was allerdings auch mit daran liegen kann, dass die Niederschläge nachgelassen haben. Auf dem Drainagenplan alter Drainagenplan kann man gut das Fischgrätenmuster der Drainagen sehen. Man muss allerdings wissen, dass die Seitenverästelungen nicht gereinigt werden können, so dass die Reinigungsmaßnahmen immer nur einen beschränkten Erfolg haben können.



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alter Drainagenplan




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Geschwindigkeitsmessungen in Margetshöchheim-Süd

25.2.18: Ende 2017 hatte die Gemeinde Margetshöchheim ihr Geschwindigkeitsmessgerät längere Zeit in der Zeller Straße aufgebaut. Dabei ergab sich erneut, dass die generelle Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h nur von einem kleinen Teil der Autofahrer eingehalten und teilweise deutlich überschritten wird. Die Ergebnisse und die Zahlen über die Verkehrsbelastung finden Sie hier: s36c118022310400.pdf [184 KB] und auf den folgenden Grafiken.



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Geschwindigkeitsdiagramm




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Geschwindigkeitshistogramm




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Gute Arbeit

21.2.18: Mitte Januar berichteten wir über die Überflutung des Radwegs, die in letzter Zeit wegen der Nachtfröste nicht ganz ungefährlich war. Fast jedes Jahr, zumindest nach ausgiebigen Niederschlägen, fließt das Wasser im Spätwinter auf den Wiesen am Radweg zwischen Margetshöchheim und dem Naherholungsgebiet nicht ab und überflutet dann an manchen Stellen den Radweg. Das liegt vor allem daran, dass die Drainagen zum Flutgraben wegen Wurzeleinwuchs nicht mehr richtig funktionieren und deshalb alle paar Jahre wieder gereinigt werden müssen, was gar nicht so einfach ist. Die Reinigung erfolgt mittels Hochdruckspülung und, wenn das nichts hilft, mit einer Fräse, wobei dann allerdings die Gefahr besteht, dass die Drainagerohre beschädigt werden. Ein Allheilmittel ist dies allerdings nicht. Man kann so allenfalls den Hauptstrang einer Drainage frei bekommen. Die fischgrätenartigen Seitenstränge, die das Wasser aus der Fläche abführen sollen, sind so nicht zu erreichen.
Am Montag war wieder einmal die Firma Ebner aus Grafenrheinfeld vor Ort und brachte die meisten der Drainagen zum Laufen, so dass die Überflutung des Radwegs zurückgeht. Völlig behoben ist die Überflutung kurz vor dem Brückchen an der Erlabrunner Gemarkungsgrenze, wo die Firmenmitarbeiter, die eine hervorragende Arbeit ablieferten, eine 6 m lange Wurzel aus dem Rohr unter dem Radweg herausholten: Baumwurzel, keine Schlange in der Drainage
Weitere Fotos finden Sie im Anschluss.



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Fa. Ebner mit Hochdruck bei der Arbeit


mit Hochdruckspülgerät am Flutgrabenanfang 



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nun funktioniert die Drainage wieder


und schwemmt erst einmal abgelagerten Sand raus 



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Wassernachschub vom 3. Feuerwehrkommandanten




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die nächste Drainage ist frei




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Baumwurzel, keine Schlange in der Drainage




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6 Meter Baumwurzel mit Befahrungskamera (rechts)




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es plätschert wieder




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Wasserlauf von der Quelle zum Main




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Es gibt viel zu tun

2.1.18: Die Zeit "zwischen den Jahren" ist traditionell der Anlass zurückzublicken, was so alles in der Welt, aber auch in der Kommunalpolitik geschehen und erreicht worden ist. Den Jahresbeginn wollen wir dazu nutzen, um uns einige Gedanken darüber zu machen, was die Gemeinde Margetshöchheim so alles im neuen Jahr erwartet. Wir wollen uns allerdings auf einige wenige Aspekte beschränken. Den großen Überblick wird Bürgermeister Waldemar Brohm sicher beim Neujahrsempfang präsentieren.
Grundsätzlich dürfte heuer damit zu rechnen sein, dass wir ohne Darlehensaufnahme und Neuverschuldung wohl nicht über die Runden kommen werden, obwohl sich der Stegneubau um ein weiteres Jahr verzögern soll. Vielleicht kommen wir aber doch um eine Neuverschuldung in 2018 herum, da der Gemeinderat bereits Ende 2017 auf den letzten Drücker wegen der äußerst günstigen Konditionen und der zu erwartenden Rechnungen für den Rathausumbau einem deutlichen Schluck aus der Darlehenspulle zugestimmt hat.
Im neuen Jahr werden zwei Maßnahmen aus dem vergangenen Jahr abgeschlossen, der Rathausumbau und der Grillplatz. Dann wird man sehen, was an Kosten unter dem Strich herauskommt. Beim Rathaus soll man angeblich trotz einiger unliebsamer Überraschungen im Kostenrahmen bleiben. Beim Grillplatz wird man wohl erst einmal abwarten müssen, ob sich nicht durch die Abfuhr belasteten Erdaushubs eine merkliche Kostensteigerung ergibt.
Ende Frühjahr 2018 rechnet man mit der Fertigstellung des Bauabschnitts der Mainstraße zwischen Rathaus und Ludwigstraße, so dass sich momentan über die endgültige Kostenentwicklung noch nichts sagen lässt. Das gilt auch für die Sanierung der beiden Kammern des oberen Hochbehälters. Sicher ist nur, dass die Maßnahme auf jeden Fall noch in diesem Jahr durchgeführt werden muss, damit die seit Monaten erforderliche Chlorung des Trinkwassers für den Oberort nicht mehr erforderlich ist. Zusätzlich muss man berücksichtigen, dass die beiden Kammern nur hintereinander erfolgen kann, da sonst die Wasserversorgung des Oberorts nicht mehr funktionieren würde. Dazu haben wir bereits vor einigen Tagen Informationen veröffentlicht: Sanierung der Hochbehälter
Auf der Agenda für 2018 steht auch noch die Planung für die Gestaltung des Parkplatzes in der Ludwigstraße. Bekanntlich hat die Gemeinde das Haus Nr. 19 gesteigert und das daneben liegende Grundstück erworben. Bevor man überhaupt mit der Planung beginnen kann, muss allerdings abschließend geklärt werden, ob das Gebäude mit einem Teil des Geländes verkauft oder ob es abgerissen werden soll, um möglichst viele Parkplätze schaffen zu können. Bislang bevorzugte man den Verkauf des Hauses und die Umwandlung der Restfläche in Parkplätze. Es wäre nun an der Zeit, sich endgültig zu entscheiden und bei einer Verkaufsabsicht den Verkauf zeitnah auf den Weg zu bringen. Denn bislang ist das Haus für die Gemeinde totes Kapital. Und um keine Fehlplanung auf den Weg zu bringen, wäre eine baldige Entscheidung sinnvoll und nötig.
Man sollte auch nicht vergessen, dass es noch einige potentielle Baustellen gibt, die bislang etwas stiefmütterlich behandelt wurden. Wir denken hier an den Radweg zwischen dem Mainsteg und dem Spielplatz, der häufig einer Seenlandschaft gleicht. Hier besteht dringend Handlungsbedarf. Ebenso am Fußweg vom Altort zum Sportplatz, wo die MM seit längerem auf eine Sanierung gedrungen hat. Heuer soll nun ein Landschafts- und Stadtplanungs-Büro mit einer Planung beauftragt werden, was wir begrüßen, obwohl wir der Ansicht sind, dass eine sinnvolle Lösung auch schneller und billiger von einem Ingenieurbüro geleistet werden könnte, das letztendlich sowieso zusätzlich beauftragt werden muss. Wir haben in der letzten Gemeinderatssitzung allerdings selbst die Einschaltung eines Landschaftsplaners beantragt, damit hier einvernehmlich etwas vorwärts geht.
Und schließlich wollen wir noch zwei Dauerbaustellen erwähnen, die seit langem die Verwaltung beschäftigen und uns über kurz oder lang wohl finanziell einholen werden. Einerseits geht es um die Sanierung der Verbandsschule und andererseits befürchten wir, dass die seit vielen Jahren überfällige Sanierung der bislang nur wenige Monate genutzten Kinderkrippe sich auch noch auf den gemeindlichen Haushalt auswirken wird, obwohl Kinderkrippe und Kindergarten eigentlich in den Zuständigkeitsbereich des Betreibers, der Kirchenstiftung, fällt.




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Schulsanierung - ein Zigmillionenprojekt

12.12.17: Wegen erheblicher Mängel in den Bereichen Energieeffizienz, Brandschutz, Installation usw. beschäftigt sich der Schulverband Margetshöchheim, dem die Gemeinden Margetshöchheim, Zell, Leinach und Erlabrunn angehören, bereits seit längerer Zeit mit der baulichen Zukunft der Schule, in der ganz oder teilweise die Grundschulen Margetshöchheim und Erlabrunn und die Mittelschule (früher Hauptschule) untergebracht sind. Dabei stehen die Sanierung im Bestand, der Abriss und Neubau für die Grund- und Hauptschule und die Auflösung der Mittelschule (verbunden mit dem Umbau- oder Neubau der Grundschule für Margetshöchheim und Erlabrunn) zur Disposition. Denkbar wäre auch eine notdürftige Sanierung des Bestandsgebäudes, was allerdings vor allem wegen der erforderlichen Brandschutzmaßnahmen auch nicht billig und im Grunde genommen lediglich eine vorübergehende Notmaßnahme wäre.

Bislang wurden durch das Büro Haas und Haas die Leistungsphasen 1 und 2 der Vorplanungen weitgehend erbracht. Dabei stellte sich heraus, dass bei einer Generalsanierung der Schule und der Turnhalle mit Kosten in Höhe von 20 Millionen zu rechnen ist. Davon dürften bei der Schule lediglich 12.000.000 € als förderfähig anerkannt werden, die wiederum wahrscheinlich allenfalls zu 55 % gefördert werden.

Weitere Einzelheiten und die weiter geplanten Schritte finden Sie im Protokoll der Verbandssitzung:
niederschriftsv1217.pdf [107 KB]



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MM-Antrag zum Ausbau des Fußwegs zum neuen Steg

9.12.17: Die MM hat für die Gemeinderatssitzung am 12.12.17 unter TOP 5 die zeitnahe Beauftragung eines Planungsbüros für den Weg vom Sportplatz zum Steinernen Weg beantragt. 171201antragdermm.pdf [55 KB]
Über diese Thematik haben wir bereits mehrmals berichtet, u.a. am 9.7. über einen MM-Antrag MM will beschleunigten Wegebau zum Steg und über die Gemeinderatsklausur zu diesem Thema: Gemeinderatsklausur am 21.1.17, Teil II



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Wie schnell wird in der Zone 30 gefahren?

1.10.17: In Margetshöchheim gilt bekanntlich im gesamten Ortsgebiet Tempo 30. Lediglich im verkehrsberuhigten Bereich der Dorfstraße ist nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt. Viele haben den Eindruck, dass sich nur wenige an die Geschwindigkeitsbeschränkung halten. Wer es genau wissen will, kann sich in der folgenden Langzeituntersuchung informieren, wie viele Fahrer zu welchen Zeiten wie schnell (bzw. zu schnell) in der Erlabrunner Straße in Höhe der Margarethenhalle fuhren: geschwindigkeiterlabrunner.pdf [411 KB]



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Wahlergebnis Margetshöchheim

Partei  Erststimme  Zweitstimme 
CSU  43,9 %  38,67 % 
SPD  22.88 %  21,59 % 
Grüne  13,37 %  13,11 % 
FDP  6,98 %  8,74 % 
AFD  5,35 %  6,71 % 
Linke  5,26 %  5,53 % 
Wahlbeteiligung  87,17 %   


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Nachbarklagen gegen Gaststättengenehmigung

13.9.17: Nach der überraschenden Veräußerung der Gaststätte "Zum Kreutzer" hat die Gemeinde nichts unversucht gelassen, um im Altort wieder einen gastronomischen Betrieb zu erhalten. Zu diesem Zweck erwarb die Gemeinde das Anwesen Mainstraße 20/20a, um es mit der Auflage der gastronomischen Nutzung weiterzu veräußern. Voraussetzung für das Zustandekommen des Weiterverkaufs war verständlicherweise die Erteilung einer Baugenehmigung. Nachdem das Landratsamt für die im Stengelanwesen geplante Gaststätte (Mainstraße 20/20a) dem vorgesehenen Bauherrn die Baugenehmigung für die Gaststätte erteilt hatte, gingen nun beim Verwaltungsgericht die Klagen dagegen von zwei Nachbarinnen ein, obwohl der Bauherr alles versucht hatte, eine einvernehmliche Lösung mit den Nachbarn zu finden. Damit dürfte der für das Frühjahr 2018 angepeilte Baubeginn hinfällig sein.



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