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Änderungen in der Pfarrei St. Johannes d. T.

16.5.21: In der Pfarrei St. Johannes gibt es demnächst eine Reihe von Änderungen. So findet am 20. Juni eine Nachwahl der Kirchenverwaltung statt. Und im September soll ein neuer Geistlicher nach Margetshöchheim kommen. Dass sich dadurch aber etwas an den Problemen bei der Sanierung der Kinderkrippe und bei der organisatorischen Abwicklung der Kindertagesstätte ändert, dürfte eher unwahrscheinlich sein.



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Begehung der Wasserschutzzone

15.5.21: Der Umweltausschuss des Gemeinderats und einige weitere Gemeinderatsmitglieder trafen sich am 14.5. zu einer Begehung der engeren Wasserschutzzone. Elmar Knorz von der Energie, die für die technische Betriebsführung zuständig ist, erläuterte die Technik im Pumpenhaus. Peter Etthöfer, der Trinkwasserbeauftragte der Gemeinde, unterrichtete die Gemeinderatsvertreter über die Nitratproblematik und die Maßnahmen der Gemeinde zur Verringerung der Nitratbelastung.



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im Pumpenhaus




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VÜD kündigt die Verträge mit einigen Gemeinden

15.5.21: In Margetshöchheim ist seit vielen Jahren der Verkehrsüberwachungsdienst VÜD mit Sitz in Veitshöchheim mit der Überwachung des ruhenden Verkehrs beschäftigt. Da trotzdem immer noch häufig behindernd geparkt wird, hat man in der Gemeinde Margetshöchheim schon daran gedacht, noch mehr Überwachungsstunden beim VÜD zu buchen. Dass dies wohl nicht gelingen wird, zeigt die aktuelle Situation in Veitshöchheim, wo man beschlossen hat, die Verträge mit einigen Gemeinden zu kündigen:
https://www.veitshoechheim-blog.de/2021/05/seit-1993-gibt-es-den-veitshochheimer-vud-zuletzt-zustandig-auch-fur-sieben-andere-landkeisgemeinden-veitshochheim-stellt-nun-zum-ja



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Gefährliche Abhängigkeit

13.5.21: Der Cyberangriff auf das Computersystem von Tegut hat wieder einmal gezeigt, wie verwundbar unsere moderne technisierte Welt sein kann. Leere Regale und Chaos in den Lieferketten kann für ein Unternehmen dieser Größe dramatische Folgen haben, sie sind aber noch relativ harmlos, wenn man bedenkt, wie sich so ein Cyberangriff auf die Infrastruktur, etwa bei der Stromversorgung oder beim Gesundheitswesen, auswirken kann.



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eine unendliche Geschichte

12.5.21: Man kann sich kaum mehr daran erinnern, wann die Mainstraße zwischen dem Rathaus und der Ludwigstraße das letzte Mal durchgängig befahrbar war, wann die Anlieger ihre Mülltonnen nicht bis zur nächsten Kreuzung bugsieren mussten. Momentan kann man auf der Gemeindewebsite lesen, dass die Totalsperrung der Mainstraße noch bis zum 17. Mai andauern soll. Schau mer mal.



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das ist mehr als missverständlich ...

8.5.21: In der Donnerstagausgabe der Main-Post konnte man lesen, dass die Tennishalle an einen Investor verkauft worden sei https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/neuer-investor-was-wird-aus-der-tennishalle-in-margetshoechheim-art-10599711 . Das ist so nicht richtig. Die Tennishalle wurde von Anfang an im Erbbaurecht an drei Investoren vergeben. Inzwischen lag das das Erbbaurecht nur noch beim CSU-Abgeordneten Hans Michelbach, der das Erbbaurecht schon seit längerer Zeit losbekommen wollte. Mittlerweile wurde das Erbbaurecht in Absprache mit der Gemeinde an die Schenk Vermögensverwaltung übertragen. Das dürfte für die meisten Margetshöchheimer bislang nicht bekannt gewesen sein.
Das ist deswegen von Interesse, weil im Zusammenhang mit dem Bürgerbegehren (Zeilwegeingang) von den Bürgermeistern und von CSU und SPD immer wieder behauptet wird, dass die Bürger immer umfassend unterrichtet würden. Das wurde immer mit dem Unterton verkündet, dass die Initiatoren des Bürgerbegehrens sich wohl nicht richtig informiert hätten.

Gerade bei Grundstücksangelegenheiten ist die öffentliche Behandlung auch aus rechtlichen Gründen schwierig, weil solche Angelegenheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit behandelt werden müssen, zumindest wenn es um Käufer und Preise geht. Da aber beim Verkauf von Gemeindeimmobilien durchaus ein großes öffentliches Interesse besteht, hat die MM schon seit langem gefordert, dass grundsätzliche Entscheidungen (wie z.B. der Verkauf) in öffentlicher Sitzung diskutiert werden müssten und Preise und Käufer anschließend im nichtöffentlichen Teil entschieden werden sollten.



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Beachtliche Energieeinsparung

7.5.21: Die Bemühungen der Gemeinde bei der Energieeinsparung sind von Erfolg gekrönt. So ging der Stromverbrauch durch die Straßenbeleuchtung auf Grund der Umstellung auf LED-Leuchten von 142.000 auf unter 40.000 kWh zurück. Im Rathaus sank der Energieverbrauch von 30.000 auf 23.000 kWh. Lediglich im Bauhof stieg der Verbrauch. Das liegt daran, dass in den dort angeschlossenen Obdachlosencontainern mit Strom geheizt wird.



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Coronatests nun auch in Margetshöchheim möglich

6.5.21: Ab dem 14. Mai sollen nun auch in der Margarethenhalle Coronatests möglich sein. An zwei Tagen in der Woche kann man sich dort testen lassen. Das Testzentrum soll in Kooperation mit örtlichen Ärzten und der St.-Margareten-Apotheke laufen.



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Mainstraße weiter gesperrt

3.5.21: Obwohl die Mainstraße laut der Veröffentlichung auf der Gemeinde-Homepage "nur" bis zum 30.4. durch einen Baukran gesperrt sein sollte, dauert die Sperrung offensichtlich weiter an. Wir gehen davon aus, dass dies mit der Gemeinde so nicht kommuniziert wurde. Verwunderlich ist dies auch, weil seit etwa einer Woche auf der Baustelle ein weiterer Kran bereitsteht.
Die Sperrung der Dorfstraße, die für den Zeitraum vom 12.4. bis 30.4. beantragt war, fand bislang nicht statt, weil die beabsichtigten Baumaßnahmen noch nicht durchgeführt wurden. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass es in Kürze doch noch zur Sperrung der Dorfstraße kommt.



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Taten statt Worte

30.4.21: Michael Göpfert ist weit über die Grenzen Margetshöchheims hinaus dafür bekannt, dass er ohne große Worte für den Naturschutz oder andere Menschen aktiv ist, egal ob es sich um mehrere hundert Nistkästen, Sitzgelegenheiten für müde Wanderer oder um die Spende des Preisgelds für den Altortpreis an den Kindergarten geht. Vor kurzem berichteten wir von einer Sitzgruppe am Beach-Volleyball-Platz, die er der Gemeinde spendete: Ein Rastplatz mit Charakter . Mittlerweile hat diese Sitzgruppe weiter Gestalt angenommen: Göpferts Sitzgruppe nimmt Gestalt an
Auch in anderer Hinsicht schritt er, ohne lang zu fragen, zur Tat. Wie wir berichtet hatten, fielen kürzlich eine junge Pappel und eine Korkenzieherweide dem Biber zum Opfer: Der Biber hat wieder zugeschlagen . Gestern verpasste Michael Göpfert den jungen Pappeln am Main "Zwangsjacken" in Form von Drahthosen: zu schade für den Biber



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Göpferts Sitzgruppe nimmt Gestalt an


es tut sich was: Pflaster, Bank, Bäume ... 



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zu schade für den Biber


Drahthosen für Margetshöchheims Wahrzeichen 



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Zutritt nur nach Test

28.4.21: Auf Anregung von Frau-Haupt-Kreutzer müssen Besucher der Gemeinderats- und Bauausschusssitzungen ab sofort einen Corona-Selbsttest machen, wie es bereits bei den Gemeinderatsmitgliedern üblich ist. Künftig sollen alle Zuhörer 15 Minuten vor Sitzungsbeginn erscheinen und einen der bereitliegenden Schnelltests machen.
Auf dem Margetshöchheim-Blog wird in diesem Zusammenhang berichtet, dass einige Bauausschussmitglieder coronainfiziert waren und deshalb der Rest des Ausschusses in Quarantäne musste. Nach unseren Informationen war jedoch lediglich ein Bauausschussmitglied infiziert. Da alle Ausschussmitglieder vorher einen Selbsttest machen sollten, und bereits zwei Tage später eine Infektion bei einem Mitglied festgestellt wurde, zeigt das, dass so ein Selbsttest keine absolute Sicherheit bietet.



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Bauausschussmitglieder aus Quarantäne entlassen

24.4.21: Wegen der Coronainfektion eines Bauausschussmitglieds mussten alle Teilnehmer der Sitzung am 6.4. eigentlich in Quarantäne. Wie man bei der Gemeinderatssitzung feststellen konnte, waren alle nach einem negativen Test wieder rechtzeitig zur (auf den 21.4. verschobenen) Sitzung wieder aus der Quarantäne entlassen. Die MM hatte die Mitteilung des Bürgermeisters über die Anordnung der Quarantäne auf dieser Website veröffentlicht. Von einigen der Betroffenen und auf der CSU-Seite wurde die MM deshalb angegriffen. Für Verwirrung hatte gesorgt, dass zumindest für einen der Gemeinderäte die Quarantäne aufgehoben worden und einige Tage später jedoch wieder angeordnet worden war.
Wegen der teilweise massiven Kritik einiger Gemeinderäte hatte die MM schließlich ihre einschlägigen Beiträge gelöscht.
Rückblickend ist festzustellen, dass die Berichterstattung der MM zum jeweiligen Sachstand immer korrekt war. Sie war auch deswegen angebracht, weil ein Besucher der Bauausschusssitzung erst durch die Berichterstattung der MM von der Quarantäne erfuhr und sich deswegen testen ließ.



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Mainstraße bald wieder frei?

24.4.21: Seit vielen Monaten ist die Mainstraße zwischen Rathaus und Ludwigstraße wegen zweier Baustellen für den Durchgangsverkehr gesperrt. Nach mehreren Verlängerungen soll nun laut Meldung vom 1.4. auf der Gemeinde-Homepage die Sperrung am Monatsende aufgehoben werden. Viele werden dies wohl für einen Aprilscherz gehalten haben.
Diesmal besteht allerdings Hoffnung, da vor zwei Tagen ein Kran über den Grasigen Weg und den Radweg auf das Baustellengelände für die Gastwirtschaft gebracht wurde. Somit könnte in den nächsten Tagen der Kran, der die Mainstraße blockiert, abgebaut werden.
Wahrscheinlich kommt es dann zur Sperrung der Dorfstraße, die eigentlich bereits ab dem 12.4. gesperrt sein sollte. Wir hatten uns schon gewundert, dass zwei der letzten Anfahrten in den mainseitigen Ortsbereich gleichzeitig gesperrt werden sollten: Dorfstraße gesperrt



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Gemeinde verkauft Haus in der Ludwigstraße

24.4.21: Die Gemeinde hat vor einigen Jahren ein Anwesen in der Ludwigstraße ersteigert. Ein Großteil des Gartens bildete den Grundstock für den Parkplatz, der durch den Zukauf eines daneben liegenden Gartengrundstücks erweitert wurde. Das sanierungsbedürftige Haus wurde mittlerweile zum Kauf angeboten.



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Parkplatz Ludwigstraße ohne Beschränkung

23.4.21: Der nicht gerade billige Parkplatz in der Ludwigstraße wurde bislang äußerst spärlich angenommen, nicht zuletzt weil dort tagsüber eine zeitliche Beschränkung galt. Diese wurde mittlerweile aufgehoben, so dass dort auch länger geparkt werden kann.



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CSU will Ratsbegehren

22.4.21: Bei der Gemeinderatssitzung am 21.4. gab Bürgermeister Brohm bekannt, dass die CSU-Fraktion ein Ratsbegehren gegen das von einigen Bürgern initiierte Bürgerbegehren gegen die Bebauung an der Zeilwegeinfahrt wünscht. Um die Fristen für das Ratsbegehren einzuhalten, soll nun am 4. Mai eine Sondersitzung des Gemeinderats stattfinden, um ein Ratsbegehren für die Bebauung dieses Gebiets auf den Weg zu bringen.
Momentan werden die von der Bürgerinitiative eingereichten Unterschriften vorn der Verwaltung geprüft. Derzeit sieht es so aus, dass ausreichend Unterschiften eingereicht wurden und das Begehren zulässig ist.



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Doch keine Gasleitung am Zeilwegeingang?

21.4.21: Möglicherweise existiert die auf der Karte des Büros Köhl eingezeichnete Gasleitung an dieser Stelle nicht mehr Gasleitung contra Bebauung? . Nach unseren Recherchen tangiert eine Gasleitung nun nur noch den östlichen Rand des Bereichs hinter der Spargelhütte. Möglicherweise wurde die ursprüngliche Leitung nach dem Bau einer zusätzlichen Ferngasleitung am Rand der EIWO nicht mehr nötig.



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Der Biber war der Übeltäter

20.4.21: Weil von einer Pappel nur noch ein Stumpf übrig war, hatten wir uns über das Schicksal des Baumes Gedanken gemacht. die Geschichte einer Pappel
Nun haben wir erfahren, dass der Biber ganze Arbeit geleistet und deswegen der Bauhof den Rest abgesägt hat.
Wenige Meter weiter darf das vom Biber abgenagte Bäumchen im Wasser liegen bleiben Der Biber hat wieder zugeschlagen . Der Bauhof hofft, dass der Biber sich diesen Leckerbissen noch holt und somit nicht so schnell an anderer Stelle auf dumme Gedanken kommt.



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Der Biber hat wieder zugeschlagen




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Gasleitung contra Bebauung?

19.4.21: Falls die Karte des Ingenieurbüros Köhl für das Margetshöchheimer Wasserschutzgebiet stimmt, könnte die dort eingezeichnete Gasleitung eine Bebauung an der Einfahrt ins Zeilweggebiet erheblich behindern. Wir haben auf der Karte, auf der von den Bürgermeistern und den Fraktionsvorsitzenden von CSU und SPD die Bebauungsfläche eingezeichnet ist, versucht, den Verlauf der Gasleitung zu skizzieren. Auf einer Gasleitung und einem Schutzstreifen links und rechts der Leitung ist jegliche Bebauung untersagt.



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Gasleitung contra Bebauung




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Ein Rastplatz mit Charakter

18.4.21: Am Beach-Volleyball-Platz entsteht momentan eine Sitzgruppe der besonderen Art. Sie wurde von Michael Göpfert entworfen und gestaltet. Michael Göpfert, der im weiten Umkreis nicht nur mit seinen Nistkästen für Artenvielfalt, sondern mit seinen "Raststätten" auch für touristische Leckerbissen gesorgt hat, hat die Einzelteile schon lange im Bauhof deponiert, der sich nun an die Realisierung heranwagt. Göpfert, von Beruf Winzermeister, ist vielen auch durch seine Kandidatur auf der MM-Liste bekannt.



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auf den Weg gebracht




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Neuer Zuweg zum Pumphaus

16.4.21: In den letzten Tagen wurde in der Wasserschutzzone I (Fassungsbereich) der Weg zum Pumphaus erneuert. Ursache war, dass bei der Errichtung des neuen Zauns die Eingangstüre und das Tor umgekehrt eingebaut wurden, so dass der Weg zum Pumphaus im Bereich des Tores nicht gepflastert war. Jetzt ist der Weg sicher perfekt. Es bleibt aber zu hoffen, dass das Pflaster es im Randbereich aushält, wenn der Unimog drüberfährt. Wenn das Gras in der Zone I gemäht wird, wird es nämlich mit dem Unimog abgefahren.



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Junge Pappeln haben es bei uns schwer

15.4.21: Vor kurzem stellten wir fest, dass eine 2019 gepflanzte Pappel auf Höhe der Baustelle für die neue Wirtschaft abgesägt worden war die Geschichte einer Pappel . Nun hat sich gezeigt, dass auch die nächste junge Pappel erheblich geschädigt ist, so dass es unklar ist, ob sie das auf Dauer übersteht wie ist das passiert? . Bereits im letzten Jahr mussten wir feststellen, dass die neuen Pappeln an der Mainfähre unten am Stamm ringsum abgefieselt waren. Möglicherweise ist das beim Freimähen pasiert.



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wie ist das passiert?




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Dorfstraße gesperrt

14.4.21: Nun ist nach der Mainstraße auch die Dorfstraße bis zum Monatsende gesperrt. Diese Sperrung von zwei der drei wichtigsten Zufahrten zum unteren Altort wollte man eigentlich schon aus Rücksicht auf die Zufahrt der Feuerwehr vermeiden. Nachdem sich die Sperrung in der Mainstraße weiter verlängert hat, wollte man die geplanten Arbeiten in der Dorfstraße nicht weiter verzögern.



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Eilmeldung: Bürgerbegehren erfolgreich

13.4.21: Vertreter des Bürgerbegehrens gegen die Bebauung an der Einfahrt zum Zeilweggebiet übergaben gestern am späten Nachmittag rund 600 Unterschriften für das Bürgerbegehren der Verwaltung im Rathaus. Eine Übergabe an den Bürgermeister war nicht möglich, da das Gesundheitsamt auch für ihn Quarantäne angeordnet hatte.



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Man sollte lieber den Ball flach halten

7.4.21:
In den letzten Tagen wird von den Gegnern des parteiunabhängigen Bürgerbegehrens durch pauschale Vorwürfe und Behauptungen über angebliche Unwahrheiten die Stimmung im Ort angeheizt. Wir haben bereits am 4.4. an einigen Punkten dargelegt, dass die Aussagen der Bürgerinitiative durchaus korrekt sind und die Gegendarstellung von CSU, SPD und Bürgermeister/in (milde ausgedrückt) nicht immer zutreffend ist.
Das gilt auch für eine weitere Behauptung der Befürworter der Bebauung:
"- in der Wasserschutzzone IIIA ist eine Bebauung unter Auflagen erlaubt und auch bereits seit Jahren realisiert (TeGut-Markt, Kindergarten und zahlreiche private Wohngebäude) "
Richtig ist vielmehr, dass Tegut gar nicht in der Wasserschutzzone liegt, also auch nicht in der Zone IIIA. Der Kindergarten wurde bereits begonnen, als es in der Schutzgebietsverordnung noch gar keine Zone IIIA und somit noch keine speziellen Auflagen gab. Das gilt wohl auch für die Handvoll Häuser hinter dem Lärmschutzwall am Weg zum Kindergarten. Falls aber einzelne dieser Handvoll Häuser tatsächlich nach Inkrafttreten der neuen Schutzgebietsverordnung im Oktober 1995 genehmigt worden sein sollten, liegt das daran, dass sie in einem bestehenden Baugebiet geplant waren: § 3, 6.2 der Verordnung: https://www.margetshoechheim.de/images/stories/wasserschutzverordnung.pdf

Es ist schon auffallend, dass die Bebauungsbefürworter mit der Beißzange Begründungen nach dem Motto "Damals wurde es ja auch gemacht" suchen. Man sollte sich lieber auf die Frage konzentrieren, ob etwas sinnvoll und richtig ist. Darüber kann man vernünftig diskutieren, und letztendlich können die Bürger sich ein Urteil bilden und bei einem Bürgerentscheid abstimmen.

Vielleicht schafft die Grafik unten Wasserschutzzonen Teilansicht etwas mehr Klarheit. Die engere Wasserschutzzone II ist grün umrandet und reicht bis an die Staatsstraße. Dort beginnt (gelb) die relativ schmale Zone IIIA. Sie schließt an die Zone IIIB an, die rot umrandet ist.



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Wasserschutzzonen Teilansicht




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Stellungnahme der Vertreter des Bürgerbegehrens

7.4.21: Die Initiatoren des parteiunabhängigen Bürgerbegehrens für die Erhaltung des Bereichs an der Zeilwegeinfahrt im derzeitigen Zustand haben die im Margetshöchheimer Gemeinderat vertretenen Gruppierungen und die Verantwortliche für den Margetshöchheim-Blog um die Veröffentlichung ihrer Erklärung gebeten, um die Diskussion zu versachlichen und "Hass und Anfeindungen" zu verhindern. Wir kommen dieser Bitte gerne nach:

Stellungnahme Bürgerbegehren 06. April 2021

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
wie Sie vermutlich bereits wissen, haben wir ein Bürgerbegehren mit dem Ziel gestartet, dass eine Bebauung im Bereich Ortseingang Zeilweg (hinter der Spargelhütte) verhindert wird. Zu diesem Zweck haben wir ein Info-Blatt und eine Unterschriftenliste an alle Margetshöchheimer Haushalte verteilt und möchten uns zunächst für das positive Feedback und die bereits erhaltene Unterstützung bedanken.

Wir begrüßen ausdrücklich, dass nach Verteilung unseres Info-Blattes zusätzliche Informationen an die Öffentlichkeit gegeben wurden, wie z.B. eine von den BürgermeisterInnen und den FraktionssprecherInnen von CSU und SPD/UB unterschriebene Stellungnahme. Darüber hinaus wurden diverse Informationen auf den Internet-Seiten der politischen Parteien veröffentlicht. Wir bedauern allerdings sehr, dass uns hierbei Falschinformationen unterstellt werden.

Wir möchten, dass Sie sich als mündige Bürgerinnen und Bürger Ihre eigene Meinung bilden und würden uns freuen, wenn Sie durch Ihre Unterschrift unser Bürgerbegehren unterstützen. Somit können Sie später in dieser wichtigen Angelegenheit in einem Bürgerentscheid direkt entscheiden.

So ein Entscheidungsprozess ist für uns ein wichtiger demokratischer Vorgang und wir alle sind froh, dass wir diese demokratischen Rechte haben und davon Gebrauch machen können.

Wir werden versuchen, die ausgeteilten Unterschriftenlisten bei Ihnen persönlich abzuholen, was sich aber corona-bedingt schwierig gestalten kann. Deshalb möchten wir Sie bitten, die unterschriebenen Listen - falls möglich - bis 08. April bei uns in den Briefkasten zu werfen (siehe Adressen unten). Falls Ihnen das nicht möglich ist oder Sie sonstige Fragen haben, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

Vielen Dank!
Für das Bürgerbegehren
Ulrike von Rhein, Schillerstr. 2, 97276 Margetshöchheim
(Stellvertreter: Klaus Freitag, Heinrich-Böll-Str. 22a, 97276 Margetshöchheim)
Brigitte Muth-von Hinten, Steinerner Weg 8, 97276 Margetshöchheim, 0931 / 463221
Gerhard Väth, Mainstr. 35, 97276 Margetshöchheim
buergerbegehren-zeilweg@web.de Tel. 01573 676 1401



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die Geschichte einer Pappel


Septembersturm 2018 



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Neupflanzung April 2019




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da fehlt doch was




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wer hat da gesägt?




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Da ist manches klarzustellen

4.4.21:
Es ist kein Geheimnis, dass die MM der Bebauung des Streuobstareals neben der Einfahrt in das Zeilweggebiet sehr kritisch gegenübersteht. Das liegt vor allem an der Lage am Ortseingang und im Wasserschutzgebiet. Als sich jetzt kurzfristig abzeichnete, dass engagierte Bürger sich nicht mit der Entscheidung der Gemeinderatsmehrheit aus CSU und SPD für eine Bebauung des Areals abfinden wollen, hat sich die MM im Gegensatz zum Bund Naturschutz, der das Bürgerbegehren mitträgt, bewusst zurückgehalten. Wir wollten vermeiden, dass durch unsere Beteiligung der Eindruck entsteht, hier ginge es um parteipolitisches Gezänk. Wir begrüßen es allerdings ausdrücklich, dass Margetshöchheimer Bürgerinnen und Bürger von ihren Rechten Gebrauch machen und dafür sorgen wollen, dass die letztendliche Entscheidung in die Hände der Bürger gelegt wird, und zwar bei einem anschließenden Bürgerentscheid.

Eigentlich hat die MM über dieses Thema in der Vergangenheit umfassend informiert, so zum Beispiel im letzten MM-Blättle auf mehreren Seiten: Demnächst in Ihrem Briefkasten: MM-Blättle 13 Da haben wir auch erläutert, warum wir dort grundsätzlich gegen eine Bebauung sind, nachdem uns und allen anderen im Gemeinderat bewusst geworden ist, dass dies die Verordnung für das Wasserschutzgebiet eigentlich ausschließt.

Nachdem nun die Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden von CSU und SPD in einem Flugblatt mit einer Gegenerklärung den Eindruck erwecken, die Bürger könnten von Vertretern der Bürgerinitiative durch falsche Informationen an ihrer Haustüre zu einer Unterschrift gedrängt werden, wollen wir hier einiges richtigstellen und erläutern.

1.) Das Foto auf dem Flugblatt der Bebauungsbefürworter sagt viel über die Aussagekraft dieser Gegenerklärung aus. Unter dem Foto ist zu lesen: Blick auf den zu bebauenden Teilbereich. Sie sehen dort eine große grüne Wiese und weit hinten ein paar Bäume. Wenn Sie dann das Blatt umdrehen, erkennen Sie dort auf einem Plan, dass nicht die große, weitgehend freie Fläche, sondern der Bereich weiter hinten bebaut werden soll. Schauen Sie aber auf dem Flugblatt der Bürgerinitiative auf den Plan mit dem rot hinterlegten Bereich, fällt Ihnen sicher auf, dass gerade dort gebaut werden soll, wo die meisten Bäume stehen. Nur am Rande sei noch erwähnt, dass die Abgrenzung der für die Bebauung vorgesehenen Fläche offensichtlich den Fraktionen von CSU und SPD bekannt gemacht worden ist, nicht aber der MM-Fraktion.

2.) Bürgermeister Brohm und die ihn unterstützenden Fraktionen von CSU und SPD argumentieren wieder einmal vor allem mit dem Bau eines Streuobstzentrums und gehen nur am Rand auf den dort geplanten Gewerbebau ein. Hier ist festzustellen, dass für den Bau eines Streuobstzentrums im Gemeinderat weder konkrete Planungen vorgelegt, noch darüber in irgendeiner Form entschieden wurde. Dagegen wurden bereits konkrete Beschlüsse zum Bau eines Bürogebäudes getroffen. (Siehe letzte öffentliche Gemeinderatssitzung!)
Die ökologisch sehr wertvollen Streuobstbestände sind ohne Zweifel ein Herzensanliegen des Bund Naturschutz und auch der MM und sicher auch von Bürgermeister Brohm. Es macht allerdings wenig Sinn, wenn man gerade bestehende Bestände für die Bebauung opfert und dann für den Rest des bereits vorhandenen Streuobstbereichs ankündigt: „ Mehr als die Hälfte der Fläche wird in naturbelassene Streuobstwiesen umgewandelt und mit seltenen Obstbäumen ökologisch ergänzt. Der Streuobstbestand wird an dieser Stelle grundsätzlich erhalten …“ . Dabei ist es nicht zuletzt aus finanziellen Gründen längst nicht sicher, ob jemals ein Streuobstzentrum gebaut wird. Eine frühere Planung für so ein Zentrum sogar mit Gastronomie scheiterte an den Kosten von etwa 10 Millionen. Es trifft auch nicht zu, dass der Gemeinderat bereits einvernehmlich über einen Standort abgestimmt hätte.

3.) Ein weiteres wichtiges Argument der Bürgerinitiative und des Bund Naturschutz für den Erhalt der Fläche ist der Grundwasserschutz, vor allem angesichts der gestiegenen Nitratwerte. Die Behauptung „die Aufwertung der Streuobstbestände auf diesem Areal ist letztlich sogar ein Beitrag für den Grundwasserschutz“ trifft definitiv nicht zu, zumal es vom Wasserwirtschaftsamt strenge Begrenzungen für solche Pflanzungen gibt (für die Pflanzanzahl pro Jahr und die Pflanzlöcher), da sie stets mit einer Nitratbelastung für das Wasser verbunden sind. Es trifft auch nicht zu, dass durch die Bäume der Nitratgehalt reduziert wird. Eher das Gegenteil ist der Fall, da wegen der Bäume immer weniger Grünlandflächen gemäht werden können. Das bedeutet, dass weniger Heu abgefahren werden kann und mehr Flächen gemulcht werden. Es bleiben also mehr Nährstoffe auf der Fläche zurück, was mehr Nitrat bedeutet. Und das Problem wird noch verschärft, da auch für andere Baumaßnahmen der Gemeinde wohl Ausgleichspflanzungen erfolgen sollen.

4.) Für die MM ist auch das Erscheinungsbild des Ortseingangs ein Argument gegen die Bebauung, worauf auch das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) großen Wert legt. Wenn letzteres von den Befürwortern der Bebauung bestritten wird, dann sollten sie doch in der ISEK-Abschlusspräsentation die Seite 82 aufschlagen, zu finden auf der Gemeinde-Website unter https://www.margetshoechheim.de/images/stories/aktuelles/2013-02-19_Abschlusspraesentation_im_Gemeinderat.pdf
Dort steht unter der Rubrik „Innerörtliche Wohnbauflächen mobilisieren“:
„Die Wohnbauflächenreserve aus dem FNP am Zeilweg stellt naturschutzmäßig eine delikate Fläche dar und sollte von einer Neubebauung freigehalten werden.“

Lassen Sie sich nicht von den Einwänden der Befürworter der Bebauung verunsichern! Die BI hat gute Argumente, die es verdienen, bei einem Bürgerentscheid den Bürgern zur Abstimmung vorgelegt zu werden. Mit Ihrer Unterschrift für das Bürgerbegehren ermöglichen Sie das. Dann muss innerhalb von 3 Monaten ein Bürgerentscheid durchgeführt werden, bei dem die Bürgerinnen und Bürger das letzte Wort haben. Vorher dürfen keine vollendete Tatsachen geschaffen werden.




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Initiative für einen Bürgerentscheid

3.4.21: Heute finden Sie in Ihren Briefkästen ein Informationsblatt und eine Unterschriftenliste einer Bürgerinitiative, die mit einem Bürgerbegehren "Erhalt eines naturnahen Ortseingangs und keine Bebauung in der Wasserschutzzone" einen Bürgerentscheid erreichen will. Konkret geht es um das Gebiet an der Einfahrt in das Baugebiet Zeilweg (hinter der Spargelhütte), für das die Gemeinderatsmehrheit die Bebauung mit einem Bürogebäude und den Verkauf des gemeindlichen Grundstücks gebilligt hat. Geplant ist dort auch der Bau eines Streuobstzentrums.
Die Initiative, zu der auch der örtliche Bund Naturschutz zählt, hat in dem Informationsblatt die wichtigsten Argumente zusammengefasst, die gegen die Bebauung sprechen und ruft die Bürgerinnen und Bürger zur Unterstützung des Bürgerbegehrens auf. Um einen Bürgerentscheid zu erreichen, sind die Unterschriften von 10 % der Wahlberechtigten erforderlich. (Bei der Kommunalwahl vor einem Jahr gab es 2599 Wahlberechtigte in Margetshöchheim.)
Die BI hat ein Formblatt für die Unterschriften mitverteilt und hofft, dass möglichst viele Wahlberechtigte (am besten die ganze Familie, Nachbarn und Bekannte) den Antragstext unterschreiben. Eigentlich ist geplant, in den nächsten Tagen, von Haus zu Haus zu gehen und die Unterschriftenlisten wieder einzusammeln. Da die Zeit drängt und vor allem, weil wegen der Coronasituation möglichst auf Kontakte verzichtet werden soll, bitten die Initiatoren, die Unterschriftenlisten nach Möglichkeit bei einer der auf dem Formular aufgeführten Adressen in den Briefkasten zu werfen.

Die Margetshöchheimer Mitte hat übrigens in der Vergangenheit ausführlich über die Problematik bei einer Bebauung des betroffenen Geländes berichtet, zum Beispiel auf den Seiten 9 - 11 des MM-Blättles 131 Demnächst in Ihrem Briefkasten: MM-Blättle 131 .
Die Initiative würde sich freuen, wenn sich noch kurzfristig Unterstützer finden würden, die zum Beispiel bei der Unterschriftensammlung mithelfen. Ansprechpartner sind u.a. Herr Freitag und Frau Muth - von Hinten. Sie stehen auch für Rückfragen zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden Sie unten auf dem Infoblatt.

Hier finden Sie das Info-Blatt und das Formular für die Unterschriften:
infoblattbbzw20210401final.pdf [347 KB]
unterschriftenlistebbzw20210401final.pdf [24 KB]






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Veitsi statt Ötzi

2.4.21: Normalerweise hätten wir die gestrige Main-Post-Meldung über den Fund eines Skeletts bei Straßenbauarbeiten in der Veitshöchheimer Kirchstraße angesichts des Datums für einen Aprilscherz gehalten. Da aber bereits am 30.3. auf dem Veitshöchheim-Blog von Dieter Gürz ausführlich darüber berichtet worden war, waren es keine Fake News:
https://www.veitshoechheim-blog.de/2021/03/skelettfunde-beim-ausbau-der-kirchstrasse-in-veitshochheim-sorgen-fur-aufsehen.html
Die Erklärung für den Skelettfund ist plausibel. Früher lag der Friedhof immer direkt neben der Kirche. Ein ähnlicher Fund wäre also auch in Margetshöchheim möglich gewesen, als vor einigen Jahren der Kanal in der Mainstraße unterhalb der Kirche erneuert wurde.



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Wein-Wanderwege - Wege zum Wein

22.3.21: Die Gemeinde hat bei der ILE (Integrierte Ländliche Entwicklung) ihre Teilnahme an dem Projekt "Wein-Wanderwege - Wege zum Wein" angemeldet. Das Konzept wurde vom Tourismusverein Zwei-Ufer-Land entwickelt. Der Weg soll mindestens 3 km lang und ein Weinberg zu Fuß erreichbar sein. Gedacht ist er für "Genusswanderer", denen das "Weinbergserlebnis" wichtiger als die Wegequalität ist. Außerdem soll eine Einkehrmöglichkeit an 7 Tagen in der Woche erreichbar sein, die nicht weiter als 2 km von der Route entfernt ist. Bedingung sind auch Sitzgelegenheiten und mindestens ein Unterstand.
Momentan sind 2 Routen im Gespräch, die an der Abzweigung der ST 2300 in Richtung Leinach (Leinacher Steige) beginnen. Der Weg führt dann oberhalb ud unterhalb der Weinberge im Hüttental zum Weg vom Bärntal über den Deponieweg auf die Reutfelder. Dort führt dann die eine Version über den Steinbruch zur Mehle und von da zum Ausgangspunkt. Die andere Variante führt über die Reutfelder den Buchertweg hinunter und da unterhalb des Steinbruchs hin zur Mehle.

Bei der Wegplanung sollte man aus Rücksicht auf die Natur für die Tier- und Pflanzenwelt sensible Bereiche wie den Steinbruch aussparen.



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Der Bienenklau geht um

18.3.21: Heute konnte man in der Main-Post lesen, dass innerhalb der letzten beiden Wochen in der Verlängerung der Heinrich-Böll-Straße Waben eines Bienenvolks aus einem Bienenkasten gestohlen wurden. Bereits im Januar war an derselben Stelle bereits ein Bienenvolk gestohlen worden.
Offensichtlich wurden gestern (Mittwoch) im Sandflurgebiet in den Abendstunden erneut aus einem Bienenkasten Waben und eine Königin gestohlen. Möglicherweise kam der Täter in einer hellen Limousine neueren Baujahrs, die um diese Zeit in das Gelände der Wasserschutzzone fuhr. Zeugen fielen die sehr hellen Scheinwerfer auf. Falls jemand hierzu Angaben machen kann, sollte er umgehend die Polizei verständigen.




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zu früh gefreut

18.3.21: Seit dem 15. März durften die Jugendzentren eigentlich wieder öffnen – Voraussetzung war, dass es bei einer Sieben-Tage-Inzidenzrate unter 100 bleibt. Der Landrat hat nun allerdings angeordnet, dass alle Juzes diese Woche geschlossen bleiben müssen. Grund: der steigende Inzidenzwert. Nächsten Montag wird neu entschieden. Wahrscheinlich hat auch eine Rolle gespielt, dass im Landkreis in Schulen und Kitas immer mehr Infizierte mit der hochansteckenden britischen Coronavariante festgestellt wurden.

Auch in Margetshöchheim war eine Öffnung mit einem Hygienekonzept vorgesehen. Am Donnerstag sollte es die Kreativwerkstatt für maximal 5 Kinder ab 8 Jahren geben. Mittwochs und freitags sollte es Angebote für Jugendliche ab 12 Jahren z. B. mit "Tell and Talk" geben - eine Möglichkeit, seinen englischen Wortschatz anzuwenden und zu trainieren.



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Die Kröten stehen in den Startlöchern

16.3.21: Sobald es im Frühjahr feucht und etwas wärmer ist, beginnen die Kröten ihre Wanderung zu den Laichgewässern. Man muss deshalb in den nächsten Tagen damit rechnen, dass die Kröten auf dem Weg zu den Badeseen die Staatsstraße zwischen Margetshöchheim und Erlabrunn überqueren wollen. Wegen des starken Verkehrsaufkommens wäre das ihr sicherer Tod. Deshalb sammeln die Helfer des Bund Naturschutz seit vielen Jahren die Kröten auf und bringen sie über die Straße.
Momentan ist der Krötenzaun bereits aufgebaut, an dem alle paar Meter Eimer in den Boden eingegraben sind. Im Laufe des Abends kontrollieren die BN-Helfer die Eimer und sammeln die hineingefallenen Kröten auf.
Der Bund Naturschutz würde sich freuen, wenn er bei dieser Artenschutzaktion durch weitere Helfer unterstützt würde. Interessenten können sich bei der BN-Vorsitzenden Brigitte Muth - von Hinten (Tel. 463221) melden.



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Bahnt sich da was an?

14.3.21: In den letzten Tagen wurde der Uferweg vom Sportplatz bis zum Bachwiesengraben so gründlich gerodet, dass aus dem Trampelpfad ein ansehnlicher Weg geworden ist. So etwas geschieht in aller Regel nicht ohne Hintergedanken. Sollte das die neue Erschließung für die Grillplatzwiese von Norden her sein, nachdem das Grillplatzbrückchen durch einen Anlieger gesperrt worden ist?



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Weg am Main




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menschlich, politisch, musikalisch einsame Spitze

13.3.21: Wer gestern Abend auf Arte die Sendung über Joan Baez versäumt hat, hat wirklich etwas versäumt. Für eine begrenzte Zeit haben Sie die Möglichkeit die Sendung über diesen einmaligen Menschen hier zu sehen und vor allem die einmalige Stimme zu hören:
https://www.arte.tv/de/videos/042212-000-A/joan-baez-how-sweet-the-sound/

Das Gewissen einer Generation: Die politisch engagierte Folksängerin Joan Baez sang im Luftschutzbunker, während draußen die Bomben fielen. Aber sie ist auch eine der wichtigsten und bekanntesten Vertreterinnen der Folkmusik. Seltene Archivaufnahmen und sehr persönliche Interviews machen den Dokumentarfilm zu einem zugleich persönlichen und historischen Porträt.

In einem ersten umfassenden Dokumentarfilm über Joan Baez werden sowohl die Privatperson Baez als auch ihre Karriere, ihre Geschichte als Live- und Studiomusikerin und ihr bemerkenswerter Weg als Menschenrechtsaktivistin beleuchtet. Historische Aufnahmen zeigen Joan Baez bei ihrem umstrittenen Besuch in Nordvietnam, wo sie mit den Einwohnern von Hanoi während der heftigsten Luftangriffe des Kriegs betet, aber auch Martin Luther King Jr., der der inhaftierten Joan Baez einen Solidaritätsbesuch abstattet. Musikalische Aufnahmen vom legendären Auftritt auf dem Newport Folk Festival 1959 oder eines frühen Auftritts im historischen Club 47 in Cambridge werden mit Interviews mit bekannten Persönlichkeiten wie David Crosby, Bob Dylan oder Reverend Jesse Jackson zu einer dichten Erzählung verwoben. Der Dokumentarfilm gibt in bisher nicht dagewesener Art und Weise Einblick in das Leben der Künstlerin und Aktivistin, die mit über 70 Jahren noch auf internationalen Tourneen unterwegs ist.



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Sozialer Wohnungsbau am Scheckert-Lausrain?

12.3.21: Die Gemeinde hat als Bedingung für die Erschließung des Baugebiets Scheckert-Lausrain festgelegt, dass die Grundeigentümer 30% ihrer Fläche an die Gemeinde verkaufen müssen. Einer der Grundeigentümer hat der Gemeinde bereits im Vorfeld mitgeteilt, dass er dazu nicht bereit ist. Er hat nun angeboten, auf seiner Fläche 30% sozialgeförderten Wohnungsbau selbst zu realisieren. Er hat auf ein größeres Projekt in Würzburg hingewiesen, wo er Ähnliches derzeit durchführt. Die Gemeinde will ihn nun zu einem Gespräch einladen, an dem auch die Fraktionsvorsitzenden teilnehmen sollen.



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Mainstraße weiter gesperrt.

3.3.21: Die Mainstraße bleibt zwischen dem Rathaus und der Ludwigstraße bis zum 1. April weiter wegen Bauarbeiten gesperrt. Das bedeutet, dass die Anlieger zwischen der Dorfstraße und der Ludwigstraße weiterhin ihre Mülltonnen bis zur Dorfstraße beziehungsweise Ludwigstraße schieben müssen. Zusätzlich war auch eine Sperrung der Dorfstraße geplant. Diese wird allerdings verschoben, da die Feuerwehr sonst Probleme bei der Zufahrt im Brandfall befürchtet.



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Umbenennung des Nikolaus-Fey-Wegs

28.2.21: Wie bereits berichtet, hat sich der Gemeinderat mehrmals mit der Umbenennung des Nikolaus-Fey-Wegs beschäftigt:
MM-Antrag zur Umbenennung einer Straße
Gemeinderatssitzung am 12.1.2021 (TOP 1)
Gemeinderatssitzung am 9.2.2021 (TOP 3)
Die Anwohner wurden zudem über die Absicht der Gemeinde, die Straße wegen der NS-Vergangenheit Feys umzubenennen, informiert, worüber auch die Main-Post am 25.2. berichtete.

Wie bereits in der Gemeinderatssitzung am 9.2. angekündigt, trafen sich Bürgermeister Brohm, der 2. Bürgermeister Götz und die Fraktionsvorsitzenden am 25.2. zu einem Meinungsaustausch mit den Anwohnern des Nikolaus-Fey-Weges, da die Umbenennung bei den Anwohnern auf Widerstand gestoßen ist. Bürgermeister Brohm stellte eingangs fest, dass alle Fraktionen im Gemeinderat sich einstimmig für die Umbenennung des Weges ausgesprochen haben. Er wies darauf hin, dass laut Gesetz und Gemeindeordnung es allein die Aufgabe des Gemeinderats ist, Straßennamen festzulegen.
Quer durch die Fraktionen wurde betont,
1. dass die Straßennamen einen Vorbildcharakter haben sollen,
2. dass man so weit wie möglich, die Anwohner bei den Kosten entlasten wolle, die mit der Umbenennung verbunden sind und
3. dass es eine moralische Entscheidung war, die Straße umzubenennen. Man kann nicht verantworten, dass eine Straße nach einer Person benannt wird, die sich aktiv für den Nationalsozialismus eingesetzt hat und in Polen in der „Hauptabteilung Propaganda“ das Vorgehen der Nazis gegen Juden und Polen aktiv unterstützt hat. Polen verlor durch die Nazis ein Viertel seiner Bevölkerung und sollte zu einem Sklavenvolk gemacht werden.

Nach einer ausführlichen Diskussion einigte man sich darauf, dass die Anwohner auch einen eigenen Vorschlag einbringen sollen, der nicht nur Dichterinnen, sondern auch Künstlerinnen umfasst.
Der Bürgermeister versprach, wie von den Anwohnern gewünscht, für eine Übergangszeit neben dem neuen Namen, den Hinweis „ehemals Nikolaus-Fey-Weg“ hinzuzufügen, so dass Besucher, Post- und Paketdienste sich zurechtfinden können.
Bürgermeister Brohm lehnte es aber ab, sich jetzt auf die Schnelle auf einen Namen zu einigen. Man wolle den Anwohnern Zeit geben, die Vorschläge des Gemeinderats mit Ruhe zu prüfen und vielleicht auch einen eigenen Vorschlag einzubringen.



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Ist da der Wurm drin?

26.2.21: Wie in den meisten Gemeinden Bayerns hat auch in Margetshöchheim für die Grundschüler und die Abschlussklassen wieder der Präsenzunterricht in Form des "Wechselunterrichts" begonnen. Während in zwei Schulen Im Kreis Main-Spessart erste Coronafälle aufgetreten sind, blieb Margetshöchheim in der ersten Woche bislang davon verschont.
Ärgerlich ist, dass das schnelle Internet, das seit Anfang Februar in der Schule klappen sollte, immer noch auf sich warten lässt. Offensichtlich sucht die Telekom noch nach dem Fehler. Wer die etwas chaotisch verlaufene Verlegung des Glasfaserkabels verfolgt hat, macht sich da so seine Gedanken. Man kann nur hoffen, dass es beim Glasfaseranschluss für den ganzen Ort besser läuft.



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eine gefährliche Zeit für die Bäume

23.2.21: Für Bäume und Hecken ist das Winterhalbjahr eine gefährliche Jahreszeit, da dann mit Vorliebe Hecken und Bäume gerodet oder gefällt werden. In den letzten Tagen mussten einige monumentale Bäume auf Höhe der Erlabrunner Staustufe daran glauben.



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Aschermittwoch 2020 noch ganz normal

18.2.21: Als die MM vor einem Jahr am 26. Februar zu ihrer traditionellen Aschermittwochveranstaltung mit dem Duo Clarino unter dem Motto "Rollmops mit Kunst" eingeladen hatte, war die Welt noch in Ordnung Rollmops mit Kunst 2020 . Corona war kein Thema und Abstandsregeln auch nicht. Im Nachhinein wird einem erst klar, wie wertvoll damals die "Nornalität" war. Wenn heute der Aschermittwoch wie vieles andere digital zelebriert wird, ist dies nichts Halbes und auch nichts Ganzes. Was fehlt, ist ohne Zweifel der Kontakt mit und zu Menschen.



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So interessant ist nicht nur das MM-Blättle,


sondern auch die MM-Website 



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Wechsel in der SPD-Fraktion

10.2.21: Bürgermeister Brohm verabschiedete in der Gemeinderatssitzung am 9.2.21 den langjährigen SPD-Gemeinderat und Fraktionsvorsitzenden Werner Stadler, der aus persönlichen Gründen zurücktrat. Der Bürgermeister würdigte ausführlich das langjährige Wirken Werner Stadlers im Gemeinderat und in der Gesellschaft. Für ihn rückt Marco Herbert in den Gemeinderat nach. Gemeinderätin Kircher führt in Zukunft die SPD-Fraktion.



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Wechsel im Gemeinderat

7.2.21: Wie man der Tagesordnung entnehmen kann, findet bei der nächsten Gemeinderatssitzung ein Wechsel statt. Falls wir richtig informiert sind, betrifft dies die SPD. Dort wird es wohl auch einen Wechsel im Amt des Fraktionsvorsitzenden geben.



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tierisch mit Migrationshintergrund

4.2.21: Vor wenigen Tagen wurden wir darüber informiert, dass in der Margetshöchheimer Flur ein Goldschakal gesichtet wurde.
https://www.geo.de/natur/tierwelt/23126-rtkl-scheues-raubtier-der-goldschakal-erobert-deutschland



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Aktuell !!!

Coronaalarm in der Kinderkrippe



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Ergebnis des Kunstwettbewerbs

22.1.21: Kunstwettbewerb zur Ausgestaltung des Mainufers. Treffen der Jury am 15. 1. 2021

Diesmal traf sich die Jury in der Margaretenhalle, um die eingereichten Kunstvorschläge endgültig zu bewerten. Und die Jury nahm sich viel Zeit: Mehr als vier Stunden wurden die Entwürfe im Detail besprochen und von den Teilnehmern diskutiert. Anwesend waren Bürgermeister Waldemar Brohm, Brigitte Laudenbacher vom MainART Kulturverein, Matthias Braun vom Künstlerverband BBK, Jürgen Hochmuth vom Künstlerverband VKU, die Gemeinderäte Norbert Götz (CSU), Stefan Herbert (SPD) und Gerhard von Hinten (MM). Manfred Grüner von der Regierung von Unterfranken konnte leider nicht kommen, ließ der Jury aber seine Einschätzungen in ausführlichen Kommentaren zukommen, die Herr Wirth dem Gremium vortrug.

Es handelte sich um 22 Entwürfe, die anonym von Künstlern eingesandt wurden. Von den meisten Entwürfen waren Modelle zu besichtigen bzw. Fotomontagen. Drei Entwürfe erhielten einstimmig den ersten Platz, sie sollen, wenn der Gemeinderat zustimmt, auch verwirklicht werden. Die Preise sind mit je 20.000 € dotiert. Fünf Entwürfe bekamen den zweiten Platz und weitere fünf den dritten Platz. (Siehe Fotografien!)

Hier seien die Entwürfe auf dem ersten Platz kurz beschrieben: Einmal handelt es sich um ein Modell von Mann und Frau, man könnte auch Margarete und Vitus darunter verstehen, dieses Kunstobjekt soll eine Torfunktion für den Mainuferbereich übernehmen. Ein weiterer Entwurf bietet „Meefischli“, die eher an tanzende Figuren erinnern, die sehr lebendig und verspielt wirken, schließlich zeigt ein Entwurf einen aufgeschnitten Apfel, der eben nicht nur ans Paradies erinnert, sondern dass hier in Margetshöchheim der Obstbau eine lange Tradition hat. Allerdings ist der Aufstellungsort noch nicht festgelegt, hier wolle man auch auf das Ambiente achten.

Die Entwürfe auf den zweiten und dritten Plätzen, so versicherte der Bürgermeister, sollen zunächst eine Anerkennung der künstlerischen Leistung sein, auch wenn sie aus technischen Gründen vielleicht nicht zu verwirklichen sind. Wichtiger aber ist, dass aus diesen Entwürfen weitere Objekte ausgewählt werden, die an anderen Plätzen im Ort aufgestellt werden sollen. Bürgermeister Brohm fügte hinzu, dass auch Objekte, die nicht auf den ersten Blick gefallen, die bei den Beobachtern Widerspruch entzünden, oft gerade dadurch ihre künstlerische Qualität beweisen.

Wenn der Gemeinderat noch das Votum der Jury bestätigt, kann sich Margetshöchheim bald zum Künstlerort entwickeln. Die Tradition der MainART fände hier eine schöne Fortsetzung. Und es ist sicher auch eine finanzielle Hilfe für die Künstler, die jetzt in der Corona-Zeit kaum Ausstellungen präsentieren können.

Noch ein Nachtrag: Die ausgewählten künstlerischen Objekte haben sicher eine hohe Qualität, man muss ihnen aber auch Raum lassen, auf den Betrachter zu wirken. Ein mit Spielobjekten überfüllter Uferstreifen ist sicher kein optimaler Platz, um Kunstobjekten Wirkung zu verleihen. Darüber sollten alle Verantwortlichen nochmals sorgfältig nachdenken.

Gerhard von Hinten



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Erste Preise




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Zweite Preise




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Dritte Preise




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MM-Aschermittwoch 2021 ein Coronaopfer

26.12.20: Seit rund 35 Jahren lud die MM zu ihrem Aschermittwoch ein. Letztes Jahr schrammten wir noch kurz am Beginn der Coronabeschränkungen vorbei. Normalerweise laden wir zu Jahresbeginn zu dieser Veranstaltung ein. Leider steht bereits jetzt fest, dass wir 2021auf "Rollmops mit Kunst" verzichten müssen. Wir laden Sie jedoch dazu ein, auf unserer Website mal in unsere Aschermittwochveranstaltungen der letzten Jahre reinzuschnuppern: Rollmops mit Kunst



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Blick nicht nur zurück

25.12.20: Vor einem Jahr blickten wir relativ zufrieden auf das Jahr 2019 zurück und der Ausblick auf 2020 war auch nicht gerade pessimistisch. Sicher hatten wir damals an das neue Jahr 2020 unsere Fragen und Probleme: Wird der neue Mainsteg nun endlich gebaut? Wird nun endlich die Kinderkrippe saniert, damit sich die Provisorien in den Containern erübrigen? Wie wird wohl die Kommunalwahl ausgehen? Wie wird sich der Klimawandel bei uns in Mainfranken weiterhin auswirken?
Aber unter dem Strich gingen wir relativ gelassen und erwartungsvoll in das Jahr 2020. Als wir dann die ersten Meldungen über eine Epidemie im fernen China vernahmen, brachte uns das nicht so schnell aus der Ruhe. Schließlich ist China weit weg. Das wahre Ausmaß der Epidemie erfassten wir erst, als sich aus der Epidemie eine Pandemie entwickelte, angesichts einer globalisierten Welt kein Wunder.
Wir mussten sehr schnell erkennen, was der Verlust von sozialen Kontakten bedeutet, wie ohnmächtig wir trotz aller Technik und trotz aller digitalen Errungenschaften sind. Soziale Kontakte sind eben nicht durch soziale Medien ersetzbar, die sich gar nicht so selten recht asozial gerieren.
Jetzt ein Jahr später müssen wir erkennen, dass die Lockerungen und Hoffnungen des Sommers allenfalls eine Verschnaufpause waren. Die Pandemie hat uns noch heftiger als im Frühjahr im Würgegriff. Unsere Hoffnungen ruhen nun auf dem Impfstoff, der uns die Aussicht auf die Rückkehr des "normalen" Lebens eröffnet. Während uns vor einem Jahr die rücksichtslosen Populisten vom Schlag eines Donald Trump oder Boris Johnson beunruhigten, müssen wir zwischenzeitlich erkennen, dass Populismus und Beschränktheit auch in unserem Land an unseren Zukunftsaussichten rütteln, dass Coronaleugner und Verschwörungsfetischisten letztendlich dazu beitragen, dass jeglicher Erfolg bei der Bekämpfung des Coronavirus durch Panikmache und schwachsinnige Lügenparolen unterlaufen wird.



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Nitratwerte vom September

22.12.20: Wegen der geringen Niederschläge in den letzten Jahren sind nicht nur die Stickstoffwerte im Boden, sondern auch die Nitratwerte im Grundwasser an den Grenzwert und teilweise auch darüber hinaus gestiegen. Die aktuellen und auch die Nitratwerte der letzten Jahre finden Sie hier: Aktuelle Nitratwerte in mg/l
Man muss allerdings damit rechnen, dass die Nitratwerte durchaus schwanken können, so dass bei Werten so nahe am Grenzwert von 50 mg/l auch kurzfristig mit Grenzwertüberschreitungen gerechnet werden muss. Das werden die Werte der Untersuchung im Dezember dann letztendlich zeigen.



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Hausverkauf in Margetshöchheim?

13.12.20: In einem Immobilienportal wurde ein historisches Anwesen in der Erlabrunner Straße zum Kauf angeboten, das vor nicht allzu langer Zeit zusammen mit einer größeren Fläche, die bis zur Thoma-Rieder-Straße reicht, gekauft wurde und im rückwärtigen Bereich mit 3 Bauplätzen verwertet wurde. Das grüne Gebäude, Teil eines ehemaligen landwirtschaftlichen Gehöfts, liegt gegenüber der Raiffeisenbank. Das Gebäude steht seit vielen Jahren leer und ist im Inneren beschädigt. Durch seine Lage am Beginn (oder Ende) des Altorts hat es städtebaulich eine besondere Bedeutung. Man kann deswegen davon ausgehen, dass es eigentlich nicht abgerissen oder wesentlich verändert werden kann. Leider haben Beispiele in letzter Zeit gezeigt, dass es in solchen Fällen reichte, wenn die Giebelwand erhalten blieb. Man kann nur hoffen, dass sich dies nicht einbürgert, sonst ist die gut bezuschusste Altortsanierung eine Farce.



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Mainschmecker mit Online-Shop

9.12.20: Die Streuobstgenossenschaft bietet ihr Sortiment jetzt auch über einen Online-Shop an, was gerade in der Corona-Zeit von Vorteil ist. Zum Mainschmecker-Shop kommen Sie hier:
https://main-schmecker.de/
Außerdem ist die Verkaufsstelle in der Obsthalle (Pointstraße) jeden Donnerstag von 17 bis 18 Uhr geöffnet.



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MM-Antrag zur Umbenennung einer Straße

7.12.10: Anlässlich der Mainpost-Berichterstattung über die geplante Umbenennung von Straßen, deren Namensgeber mit dem NS-Regime verquickt waren, hat die MM daran erinnert, dass im Zeilweggebiet ein Weg ebenfalls nach einem dieser NS-Anhänger benannt ist: Wird der Nikolaus-Fey-Weg umbenannt?
Die Margetshöchheimer Mitte hat nun beantragt, den Nikolaus-Fey-Weg in Bettina von Arnim-Weg umzubenennen. In der MM waren auch weitere bekannte Schriftsteller und Gegner des Naziregimes wie Kurt Tucholsky, Bert Brecht und Leonhard Frank in der Diskussion, die alle würdige Namensgeber wären.

Antrag der MM: Straßenumbenennung
Sehr geehrter Herr Brohm,
Ausgehend von neuen Erkenntnissen über Nikolaus Fey über seine Verstrickungen im Nationalsozialismus schlagen wir eine Straßenumbenennung vor:
1. Die Gemeinde benennt den Nikolaus-Fey-Weg im Zeilweggebiet um.
2. Wir schlagen vor, den Weg in Bettina-von-Arnim-Weg umzubenennen.
Wir bitten diesen Vorschlag in der ersten Sitzung im Januar 2021 zu behandeln.

Begründung:
ad 1:
Siehe Artikel in der Mainpost vom 29. 11.2020 Von Torsten Schleicher
Nikolaus Fey (1881-1956): Der Schriftsteller ("Florian Geyer") und Mundartdichter, NSDAP-Mitglied seit Mai 1933, engagierte sich laut Kommissionsbericht in verschiedener
Weise für den Nationalsozialismus, so auch als offizieller Parteiredner und "politischer Leiter". Als unterfränkischer Beauftragter der Reichsschrifttumskammer "gehörte auch die
Überwachung der Texte anderer fränkischer Autoren auf ihre Vereinbarkeit mit der Parteilinie zu seinen Aufgaben". Fey wirkte auch, was bisher kaum bekannt war, von 1942
bis 1944 in der Regierung des "Generalgouvernements" in Krakau im besetzten Polen mit.
Kommissions-Empfehlung (einstimmig): Umbenennung der Nikolaus-Fey-Straße (Heidingsfeld).
ad 2:
Bettina von Arnim (1785 - 1859) war nicht nur eine sozial engagierte Dichterin, sie setzte sich auch für die Gleichstellung von Frauen und Juden ein. Die Älteren von uns werden
sich noch an ihr Bild auf dem 5-DM-Schein erinnern. Eine kurze Information über die Dichterin ist auch in Wikipedia zu finden.
Grundlage dieses Vorschlags ist der Grundsatzbeschluss von damals, die Straßen nach Dichtern bzw. Dichterinnen zu benennen.
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard von Hinten



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Eröffnung des Ludwigstraßenparkplatzes

5.12.20: Wie in den Coronazeiten üblich wurde vorgestern der Parkplatz an der Ludwigstraße in kleinem Rahmen seiner Bestimmung übergeben. Dort wurden 32 Stellplätze mit der ersten öffentlichen und barrierefreien WC-Anlage sowie einer E-Ladesäule geschaffen. Dadurch soll vor allem der Altort etwas vom Parkdruck entlastet werden.
Die Kosten belaufen sich auf knapp 1,3 Mio. Euro, wobei aus der Städtebauförderung ein Zuschuss von etwa 446.000 € zu erwarten ist. In der Zeit zwischen 9 und 19 Uhr ist die Parkzeit auf 3 Stunden begrenzt.



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keine Böller wegen Corona?

4.12.20: Schon seit einiger Zeit wurde darüber diskutiert, ob man wegen der Corona-Ansteckungsgefahr das Neujahrsfeuerwerk, das ja in der Regel mit einem entsprechenden Menschenauflauf verbunden ist, verbieten soll. Nun hat man sich auf Appelle beschränkt, was wohl kaum große Wirkung zeigen wird.
In Margetshöchheim ist das Feuerwerk bereits seit einigen Jahren in der Mainstraße zwischen Kirche und Pointstraße verboten, was auf eine Initiative der MM zurückging. Hintergrund ist die extreme Brandgefahr im eng bebauten Altort mit vielen Scheunengebäuden. Vielerorts kommt es durch das Feuerwerk zu Bränden, beispielsweise in Kitzingen, wo es vor einigen Jahren zu einem verheerenden Brand kam.
In Margetshöchheim war die mittlere Mainstraße jahrelang ein Brennpunkt beim Silvesterfeuerwerk. Ein Meer von Scherben und Müll und manchmal auch Schlägereinen waren dort in der Silvesternacht Standard. Schließlich stimmte der Gemeinderat mehrheitlich für das Feuerwerksverbot, auch Bürgermeister Brohm engagierte sich dafür, im Gegensatz zu etlichen Gemeinderäten aus seiner Fraktion. Ein Verbot ist allerdings nur effektiv, wenn man es auch durchsetzen will und kann. Deshalb wurden für die Silvesternacht auch Sekuritykräfte engagiert, anfangs sogar mit Hund und Absperrgittern. In den Folgejahren hatte sich das Verbot herumgesprochen, es wurde auch weitgehend beachtet, natürlich auch wegen der Sicherheitskräfte.
Viele Jahre wurden die Securitymitarbeiter auch vom ehemaligen 2. Bürgermeister Etthöfer unterstützt. In den letzten Jahren stand er mehrmals auch allein auf dem Posten, weil die engagierten Sicherheitsmitarbeiter nicht erschienen waren.



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Zwei neue Gemeindemitarbeiter gesucht

3.12.20: Auch wenn das auf den ersten Blick manchen verwundert, im Rathaus sitzen keine Mitarbeiter der Gemeinde Margetshöchheim. Die dortigen Mitarbeiter sind alle Beschäftigte der Verwaltungsgemeinschaft Margetshöchheim-Erlabrunn. Ihr Chef ist nicht der Bürgermeister der Gemeinde Margetshöchheim, sondern Waldemar Brohm als Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft. Mitarbeiter der Gemeinde sind neben Teilzeitbeschäftigten z.B. mit Hausmeistertätigkeiten oder im Jugendzentrum vor allem die Mitarbeiter des Bauhofs als Vollzeitbeschäftigte. Früher war es üblich, dass der Gemeinderat über die Einstellung dieser Mitarbeiter entschied und dass sie sich vorher dem Gemeinderat vorstellten. Seit längerem entscheidet über die Einstellung dieser Mitarbeiter der Bürgermeister allein, was nach dem Kommunalrecht möglich ist.
Aktuell sucht die Gemeinde
einen Bauhofleiter https://www.margetshoechheim.de/images/stories/stellenausschreibung/Stellenausschreibung-Geschaeftsleitung_nov_2020.pdf
und einen Mitarbeiter für die Grünarbeiten https://www.margetshoechheim.de/images/stories/stellenausschreibung/Stellenausschreibung-Mitarbeiter-in_gaertnerische_Taetigkeiten_nov_2020.pdf



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reparieren statt wegwerfen

27.11.20: Das EU-Parlament hat sich mit großer Mehrheit gegen die Stimmen von Christdemokraten und Liberalen dafür ausgesprochen, die Hersteller von Elektrogeräten dazu zu verpflichten, die voraussichtliche Haltbarkeit ihres Produkts anzugeben. Sogenannte "Sollbruchstellen" sollen unter Strafe gestellt werden, die Reparaturfreundlichkeit verbessert werden.
Mehr dazu erfahren Sie hier:
https://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/ausstrahlung-2304348.html und
https://www.mainpost.de/ueberregional/wirtschaft/wirtschaft/neue-regeln-fuer-haushaltsgeraete-reparieren-statt-wegwerfen-art-10323820
Das ist übrigens ein Thema, das MM-Gemeinderätin Ursula Grosch schon lange am Herzen liegt. Sie sucht Mitstreiter und räumliche Möglichkeiten für ein Repair-Cafe, was leider wegen der Coronakrise wie so manch andere Aktivität derzeit nicht umgesetzt werden kann. Wer sich hier mit einbringen will, sollte sich mit Frau Grosch in Verbindung setzen: Tel.: 0931 40 73 42



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Ämterwechsel im Rathaus

25.11.20: Da Roger Horn, der Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Margetshöchheim, altersbedingt aus dem Dienst ausscheiden wird, sucht die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Margetshöchheim zum 1.4.2021 eine/n Geschäftsleiter/in.
https://www.margetshoechheim.de/images/stories/stellenausschreibung/Stellenausschreibung-Geschaeftsleitung_nov_2020.pdf
Wir nehmen dies zum Anlass für einen kurzen Rückblick auf die Geschäftsleiter der VG Margetshöchheim, zu der anfangs auch die Gemeinde Leinach gehörte. Unter Bürgermeister Günter Schneider (SPD) war Günter Stock lange Zeit Verwaltungsleiter. Als er 1990 für die SPD als Bürgermeister kandidierte, kündigte er an, dass er weitgehend die Arbeiten, die er vorher als Geschäftsleiter erledigt hatte, miterledigen will. Einige Zeit nach der Wahl suchte die Verwaltungsgemeinschaft jedoch wieder einen Geschäftsleiter. Nachdem eine Bewerberin wieder abgesprungen war, übernahm Roger Horn dieses Amt, das er bis heute bekleidet.



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Mainstraße weiterhin gesperrt

5.11.20: Wie nicht anders zu erwarten und von uns bereits veröffentlicht, bleibt die Mainstraße wegen der Bauarbeiten für die zukünftige Altort-Gaststätte zwischen Rathaus und Ludwigstraße weiterhin gesperrt, voraussichtlich bis zum 28. Februar. Man kann ja froh sein, dass es nicht der 29. Februar ist. Denn dann müssten wir bis 2024 warten.
Probleme macht dies besonders den Anliegern, die ihre Mülltonnen weiterhin bis zur Dorfstraße beziehungsweise bis zur Ludwigstraße rollen dürfen.



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Nun hat es doch noch geklappt

Nachdem nach mehrmaliger Terminverlängerung nun doch 40 % der Haushalte einen Vorvertrag für den Glasfaseranschluss abgeschlossen haben, bekommt nun Margetshöchheim doch noch schnelles Internet. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Herbst 2021 beginnen.



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Mal seh´n, ob wir noch eine Wirtschaft bekommen

25.10.20: https://www.br.de/nachrichten/bayern/corona-pandemie-macht-veranstaltungsbranche-einfallsreich,SDHy1J9



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Ab Montag 24.10. nur mit Anmeldung ins Rathaus

24.10.20: Ab Montag können Besucher wegen der verschärften Corona-Situation nur noch nach Voranmeldung ins Rathaus. Am besten erledigt man das über 468620.



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Manchmal der interessanteste Teil

20.10.20: Was unter "Sonstiges und Termine" qausi unter "ferner liefen" auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung steht, ist oft interessanter als die vielen Formalitäten in den Tagesordnungspunkten vorher. Darauf haben uns einige Besucher unserer Website hingewiesen und bemängelt, dass diese oft interessanten Punkte am Ende unserer recht umfangreichen Informationen über die Gemeinderatssitzungen leicht untergehen. Deshalb veröffentlichen wir den Punkt 7 der Tagesordnung der letzten Gemeinderatssitzung hier noch einmal separat an herausgehobener Stelle:

7 Informationen und Termine
- Revierförster Fricker hat den Jahresbetriebsplan erarbeitet. Für die Aufarbeitung der Trockenschäden sind 2000 € vorgesehen, für Aufforstung usw. 1500 €.
- Wegen der Coronaproblematik gibt es weiterhin keinen Bürgerbusbetrieb.
- Die Bürgerversammlung am 12.11. um 19.30 Uhr wird sehr komprimiert ohne Bewirtung und mit Einzelbestuhlung stattfinden. Ein- und Ausgang werden getrennt. Evtl. kann die Bürgerversammlung online im Internet verfolgt werden.
- Auch der Volkstrauertag wird wegen der Corona-Pandemie anders ablaufen. Von der Feuerwehr wird lediglich eine Fahnenabordnung anwesend sein. Die Gemeinde vertreten der Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden.
- Der Neujahrsempfang entfällt coronabedingt. Dafür gibt es voraussichtlich im Frühjahr im Hof der Margarethenhalle einen "Bürgerempfang".
- Der Freistaat rechnet derzeit mit einem Steuerausfall in Höhe von 4,9 Mrd. Euro.
- Die Südlink-Stromtrasse wird voraussichtlich im Westen von Würzburg vorbeiführen. Das bedeutet wohl, dass sie relativ nahe an Margetshöchheim über Leinacher Gemarkung führen wird.
- Für den barrierefreien Ausbau der Haltestelle am Ärztezentrum gewährt der Landkreis einen Zuschuss in Höhe von 4000 €.
- Gemeinderätin Röll regte an, den Gemeinderatsmitgliedern im Ratsinformationssystem eine digitale Flurkarte mit den Flurnummern zugänglich zu machen, wie es in Erlabrunn bereits der Fall ist. Weiterhin regte sie an, bei der Müllabfuhr die Tonnen nicht auf den Gehweg zu stellen, da sonst die Fußgänger und besonders die Kinder auf die Straße ausweichen müssten.

Der MM-Fraktionsvorsitzende Gerhard von Hinten erinnerte Bürgermeister Brohm an eine Anfrage vom 17.9.20, in der er wegen der Nitratgrenzwertüberschreitung in einem der beiden Brunnen wissen wollte, ob die Bürger davon informiert worden seien und ob es eine Reaktion der Behörden gegeben habe. Eine weitere Frage betraf die geplante Bebauung in der Wasserschutzzone IIIA. Den genauen Text der Anfrage finden Sie hier:
nachgefragt ...
Bürgermeister Brohm erklärte, dass die Bürger nicht informiert wurden, weil das Wasser im Ortsnetz unter dem Grenzwert gewesen sei. Diese Auskunft verwundert etwas, da bei der Messung im Juni im Ortsnetz 53,6 mg/l gemessen wurden, was eindeutig über dem Grenzwert von 50 mg/l liegt. Nach Auskunft des Bürgermeisters gibt es bislang keine Reaktion der Behörden.
Die aktuellen Nitratwerte finden Sie übrigens immer auf der MM-Website:
Aktuelle Nitratwerte in mg/l



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deprimierend

5.10.: Der Eisvogel, auch als fliegender Edelstein bekannt, ist seit einigen Jahrzehnten in Margetshöchheim zu Hause. Nicht zuletzt, weil sich der örtliche Bund Naturschutz und die Margetshöchheim für ihn und seinen Lebensraum engagiert haben. In den letzten Tagen wurden noch zwei Exemplare an einem Gartenteich am Ortsrand gesichtet. Gestern wurde einer von ihnen in der Nähe tot aufgefunden. Ein herber Verlust für eine Art, die auf der Roten Liste der gefährdeten Vogelarten steht. Die Todesart ist unbekannt. Sonderseite: Eisvogel - Vogel des Jahres 2009


 


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zur Veröffentlichung in der vorgestrigen Main-Post

1.10.20: Am 29.9. brachte die Main-Post einen Bericht über die Auseinandersetzungen wegen der Veröffentlichung im Gemeindeblatt zu einem Flugblatt, in dem zu einer Bürgerinitiative gegen die Bebauung des Geländes hinter der Spargelhütte aufgerufen wurde: mainpost29092020.pdf [723 KB]
In diesem Zusammenhang erreichten die MM einige Anrufe von Bürgern, die offensichtlich den Hintergrund der Auseinandersetzung nicht kannten. Deshalb verweisen wir hier auf unseren Beitrag vom 15.9.: so wird kein Vertrauen aufgebaut! und hier besonders auf die Stellungnahme des MM-Fraktionsvorsitzenden: Gegendarstellung zur Gemeindeinformation.pdf [440 KB]
Da manchen auch nicht so recht klar ist, welche Fläche betroffen ist, finden Sie im Anschluss einige Fotos.



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nachgefragt ...

18.9.20: Für die MM-Fraktion fragte Gerhard von Hinten bei Bürgermeister Brohm 0wegen der kritischen Nitratsituation nach:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

am 14.09. 2020 hat die Gemeinde die Fraktionen darüber informiert, dass bei den Brunnen der Gemeinde die Nitratwerte die Grenzwerte übersteigen, genauer Brunnen 1 liefert Wasser mit einer Nitratbelastung von 55,4 mg und Brunnen 2 liefert Wasser mit einer Nitratbelastung von 49,9 mg.
Ausgehend von der Überschreitung der 50-mg-Grenze bei unserem Trinkwasser hat die MM folgende Fragen:
1. Hat die Gemeinde die Bürger und Bürgerinnen über die Wassersituation informiert?
2. Hat die Gemeinde die zuständigen Behörden informiert? Welche Anweisungen seitens der Behörden sind ergangen?
3. Welche Konsequenzen hat das für die Bauplanung in Margetshöchheim Nord (Bereich Spargelhütte)?



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zu den Hintergründen (Teil 2)

14.9.20:
Es ist ein Fakt, dass bei den vorgesehenen Baumaßnahmen an der Zeilwegeinfahrt gerade an einer Stelle mit ökologisch besonders wertvollen Obstbäumen deutliche Eingriffe geplant sind, weswegen die untere Naturschutzbehörde auch nennenswerte Ausgleichsmaßnahmen fordert. Es ist auch ein Fakt, dass es bei baubedingten Eingriffen in den Boden zu einer verstärkten Nitratfreisetzung kommt. Das haben auch die Nitratwerte während der Hauptbauphase im Zeilweggebiet gezeigt. Der Bürgermeister widerspricht sich selbst, wenn er einerseits in den Streuobstbestand eingreifen will und andererseits sein Engagement für den Streuobstbau hervorhebt. Und wenn er Streuobst per se als angewandten Grundwasserschutz preist und andererseits durch den baubedingten Bodenaufschluss zur Mineralisierung und somit zur Nitratfreisetzung beiträgt, beißt sich auch etwas.
Es ist unbestritten, dass Bürgermeister Brohm nicht nur vom ökologischen Wert der Streuobstbestände spricht, sondern sich auch beispielhaft dafür eingesetzt hat. Das muss man ihm hoch anrechnen. Streuobst als angewandten Grundwasserschutz zu bezeichnen ist allerdings zumindest fragwürdig. Faktisch ist es eigentlich genau umgekehrt. Ohne die Wasserschutzzone im Sandflurgebiet stünde dort wahrscheinlich kein einziger Baum mehr und stattdessen ein Haus am anderen. Beim Grundwasserschutz haben die Obstbäume aber auch eine Schattenseite, so sehr sie für die Landschaft und die Natur von Vorteil sind. In den Schutzzonen II und IIIA (zu letzteren zählt auch das strittige Gebiet) hat die Gemeinde aus Gründen des Wasserschutzes praktisch überall Grünland angelegt, das möglichst zweimal im Jahr gemäht und als Heu abgefahren werden muss. Dadurch wird dem Boden Stickstoff (Nitrat) entzogen und die Nitratbelastung verringert. Unter und zwischen den Bäumen kann jedoch nicht gemäht werden. Dort kann nur gemulcht werden, so dass dort keine Nitratverringerung stattfindet. Hinzu kommt: Je größer die Bäume und die Traktoren werden (beides trifft dort zu), umso weniger kann gemäht und Nitrat reduziert werden.
Wenn man also wirklich Grundwasserschutz betreiben will, sollte man das Grünland und die Bäume belassen. Durch die Rodung von Bäumen wird nämlich auch Nitrat freigesetzt.

Wenn es an der Zeilwegeinfahrt tatsächlich vorrangig um ein Streuobstzentrum gehen sollte, dann wäre es sinnvoller und glaubwürdiger gewesen, dafür erst einmal ein Konzept auf den Tisch zu legen. Das existiert nämlich bis heute noch nicht. Dass jetzt möglichst schnell dort gebaut werden soll, rührt einzig und allein daher, dass der Bauinteressent für ein Bürogebäude Druck macht und ansonsten andernorts bauen will. Beides ist sein gutes Recht, sollte aber nicht der vorrangige Maßstab für den Gemeinderat sein.



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sehenswerter Ortseingang




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zu den Hintergründen

13.9.20: Vor einigen Tagen wurde im Ort ein Flugblatt „Für den Erhalt eines naturnahen Ortseingangs“ verteilt, das im Gemeinderat bei den Fraktionen von SPD und CSU für Verärgerung gesorgt hat. Da etlichen Bürgern der Vorgang und wegen des fehlenden Impressums der Verfasser nicht bekannt waren, offensichtlich erhebliche Unklarheit bestand und etliche Anfragen bei uns eingingen, wollen wir hier für einige Informationen sorgen. (Wir haben übrigens mehrfach über diesen Sachverhalt berichtet: Gemeinderatssitzung am 10.3.20 (TOP 5) Hintergründe doch etwas dürftig
An der Einfahrt in das Zeilweggebiet befindet sich hinter der Spargelhütte eine etwa viertausend Quadratmeter große Fläche, die derzeit Grünland und mit einem alten Streuobstbestand bewachsen ist. Sie ist im Flächennutzungsplan als Mischgebiet ausgewiesen und bis auf ein Grundstück mittlerweile in der Hand der Gemeinde. In der Vergangenheit gab es bereits Diskussionen über die Nutzung dieser Flächen. So brachte die MM den nördlichen Teil als Ersatz für den seit vielen Jahren nicht mehr existierenden Zeilwegspielplatz ins Gespräch, was bei CSU und SPD auf wenig Gegenliebe stieß. Angeblich war die Fläche u.a. wegen der nahen Staatsstraße ungeeignet. Gleichzeitig wurde dieses Gebiet aber von Teilen des Gemeinderats, vor allem aber aus der für den Kindergarten zuständigen Kirchenstiftung als Fläche für einen Kindergartenneubau favorisiert. Stattdessen wollte man den gar nicht so alten „neuen“ Kindergarten abreißen und die Fläche als Baugelände vermarkten. Diese Idee stammt übrigens nicht von der MM, wie es der Bürgermeister in der letzten Gemeinderatssitzung behauptet hat. Ein weiteres Projekt ist aus finanziellen Gründen gestorben, weil das von Bürgermeister Brohm in Zusammenarbeit mit der LWG in Veitshöchheim geplante Streuobstzentrum mit Gastronomie an den immensen Kosten von 10 Millionen Euro scheiterte.
Seit einem knappen Jahr haben CSU und SPD die Katze aus dem Sack gelassen und vor allem die Ansiedlung eines Ingenieurbüros betrieben. Es war zwar auch von einem Gebäude für die Streuobstgenossenschaft die Rede, konkrete Pläne gibt es allerdings bis heute nicht.
Mittlerweile ist bekannt geworden, dass zwischen dem bauwilligen Unternehmer und dem Bürgermeister bereits seit längerer Zeit Gespräche über eine gewerbliche Nutzung stattgefunden haben. Insgesamt sollten dort wohl vier Unternehmen angesiedelt werden. Das dürfte wohl auch der Grund gewesen sein, warum bei CSU und SPD dort ein Spielplatz wenig attraktiv erschien. Auch das Interesse der Feuerwehr an diesen Grundstücken sahen die beiden Fraktionen wohl eher als Störmanöver an.
Die Bemühungen von CSU und SPD um die Gewerbeansiedlungen schienen allerdings abrupt zu scheitern, weil sie in der Wasserschutzzone IIIA liegen und dort die Ausweisung neuer Baugebiete untersagt ist. Das war vorher niemand im Gemeinderat aufgefallen, auch nicht dem Bürgermeister und auch nicht der MM. Lediglich Geschäftsleiter Roger Horn hatte sich die Mühe gemacht und die Schutzgebietsverordnung studiert und dies festgestellt. Normalerweise wären damit die Bauabsichten gestorben gewesen. Der Bürgermeister traf sich jedoch am 1. Juli 2020 mit diversen Behördenvertretern im Landratsamt, um die Kuh vom Eis und Gewerbe ins Schutzgebiet zu holen. Schließlich besann sich das Wasserwirtschaftsamt auf § 4 der Schutzgebietsverordnung, nach der Ausnahmen möglich sind, wenn das Wohl der Allgemeinheit die Ausnahmen erfordert. Deswegen soll nun als Einzelmaßnahme die Bebauung mit einem Firmengebäude und dem Streuobstzentrum möglich sein. Was das mit dem Wohl der Allgemeinheit zu tun hat, ist allerdings mehr als fraglich. Angeblich soll damit auch keiner Salamitaktik Tür und Tor geöffnet sein. Wenn man allerdings das halbe Gelände mit zwei Gebäuden samt Parkplätzen bebaut, ist gar keine Salamitaktik mehr erforderlich. Schließlich hat man damit bereits die halbe Wurst verspeist.

Es gibt sicher etliche Argumente gegen die Bebauung an dieser Stelle. Die MM hat sich vor allem wegen der Lage am Ortseingang gegen das Projekt gestellt. Schließlich hat Prof. Schirmer im für gut 60.000 € erstellten ISEK (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) vehement eine städtebaulich verträgliche Gestaltung des Entrees gefordert. Angesichts der hängigen Lage werden bei einem mehrstöckigen Gebäude zwangsläufig von der Staatsstraße her beträchtliche Höhen erreicht, die zu dem durch die Streuobstflächen geprägten Ortseingang wie die Faust aufs Auge passen. Da hilft es wenig, wenn der Bürgermeister ankündigt, dass für die mächtigen alten Obstbäume an anderer Stelle 100 neue gepflanzt werden. Wie wenig solche Ausgleichsmaßnahmen unter dem Strich bringen, dürfte mittlerweile bekannt sein.

Die Gemeinde will nun im Gemeindeblatt auf angebliche Fehler in dem oben angesprochenen Flugblatt mit einer Gegenerklärung reagieren. Am besten veröffentlicht sie dabei auch das Luftbild, das der Bauwerber seiner Bauvoranfrage beigefügt hat. Dort sieht man nämlich, welch landschaftlich wesentlicher Teil durch die Baumaßnahme betroffen sein wird. Wir würden das Foto gerne veröffentlichen, befürchten jedoch urheberrechtliche Probleme.



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Wertermittlung für die Ludwigstraße

10.9.20: Die Gemeinde hatte vor wenigen Jahren das Anwesen Ludwigstraße 19 ersteigert. Auf dem größten Teil des Gartens wird derzeit ein Parkplatz hergestellt. Nach der Fertigstellung soll dann das Wohnhaus veräußert werden.



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Förderung für den Bauabschnitt 1

9.9.20: Beim Bauabschnitt 1 der Mainpromenade (zwischen dem Steinernen Weg und dem neuen Steg) sind nach den Feststellungen der Regierung von Unterfranken 1,1 Millionen € förderfähig. Damit liegen die Baukosten deutlich höher als zum Schluss vom Planungsbüro angegeben. Die Fördersumme soll bei 880.000 € liegen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sich die Gemeinde im Programm "Innen statt außen" dazu verpflichtet hat, im Außenbereich keine Baugebiete zu erschließen. Dass momentan das Scheckertgebiet bebaut werden soll, gilt bei der Regierung offensichtlich als marginal.



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Es kann losgehen

30.8.20: Nachdem vorgestern der Kran für die Baustelle auf der Westseite der Mainstraße abgebaut worden ist, wurde gestern auf der anderen Straßenseite der Kran für die Baustelle Mainstraße 20 aufgebaut. Dort soll die von vielen schon lange erwartete Gaststätte für den Altort entstehen. Der Kran wird die Mainstraße zwischen dem Rathaus und der Ludwigstraße voraussichtlich bis Ende Oktober versperren.



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Baustelle für Margetshöchheims Gasthaus




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mehr Park als ...platz

26.8.20: Man kann wohl davon ausgehen, dass der neue Parkplatz neben dem Friedhof im Laufe des nächsten Monats eingeweiht werden kann. Auf den ersten Blick erinnert er schon eher an einen Park als an einen Parkplatz, was sich auch in den Kosten bemerkbar macht. Für 2019 waren im Haushalt 730.000 € vorgesehen, für 2020 nun 750.000 €.



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Parkplatz an der Ludwigstraße




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Lage vor Ort

24.8.20: Bevor man sich viele Gedanken über einen Steg oder eine Unterführung in Margetshöchheim-Süd macht, sollte man sich die Situation vor Ort einmal ansehen. Dann wird einem schnell klar, dass eine solche Lösung allenfalls auf Höhe des Ärztehauses möglich ist Bessere Anbindung für Margetshöchheim-Süd? und Steg statt Unterführung . Weiter Richtung Ortsmitte macht es keinen Sinn, weil man dann auch gleich über die Brücke und den Treppenabgang zum Radweg gehen kann Situation in Margetshöchheim-Süd . Weiter Richtung Zell geht es auch nicht, weil man sonst über Privatgrundstücke verfügen müsste und dann außerdem relativ weit weg vom Ort auf dem Radweg landet. Aber auch beim Ärztehaus kann es eng werden, weil man nicht nur die Staatsstraße, sondern auch den Radweg überbrücken oder untertunneln müsste. Falls dann noch zusätzlich, wie vom Bürgermeister angedeutet, eine Abbiegespur von der ST 2300 nach Margetshöchheim bekäme, müsste die Staatsstraße um eine Fahrspur Richtung Main erweitert werden, so dass dann der Tunnel noch weiter in Richtung Main reichen müsste.



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Situation in Margetshöchheim-Süd




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Steg statt Unterführung

23.8.20: Nach unserem gestrigen Bericht über eine Unterführung der ST 2300 auf Höhe des Ärztehauses erhielten wir die Anregung, doch lieber einen Steg zu planen und dafür Teile des alten Mainstegs zu nutzen. Im Prinzip wäre das sicher möglich. Bei der Realisierung gäbe es allerdings etliche Probleme. So müsste der Steg so hoch sein, dass der Verkehr auf der ST 2300 nicht behindert würde. Das würde allerdings bedeuten, dass auch wegen der vorgeschriebenen Barrierefreiheit Rampenlängen erforderlich wären, die auf der Westseite kaum unterzubringen wären. Und auf der Mainseite müsste der Steg noch über den Radweg reichen, falls man diesen nicht verlegen will. Und noch etwas muss man bedenken: Der Steg würde nicht im Ortsbereich sondern mindestens 120 m südlich des Grillplatzes ankommen. Das würde allerdings auch für die Unterführung zutreffen.



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Bessere Anbindung für Margetshöchheim-Süd?

22.8.20: Bei einem Ortstermin in Margetshöchheim Süd mit Polizei und Straßenbauamt sprach Bürgermeister Brohm auch die Verbesserung der Anbindung an die ST 2300 und den Main an. Ein Thema war auch ein Kreisverkehr auf der Staatsstraße auf Höhe des Ärztehauses, der bislang vor allem aus Platzgründen abgelehnt wurde, da dies eine Verschiebung in Richtung Main bedeuten und man somit ins Überschwemmungsgebiet kommen würde. Auch jetzt lehnte das Straßenbauamt einen Kreisel ab, da im Grunde genommen die Hauptverkehrsader lediglich auf einen untergeordneten Ast stoßen würde, was mit Sicherheit zu Staus führen würde. Eine derartige Maßnahme ist auch deswegen nur bedingt sinnvoll, da für die Kraftfahrzeuge wenige Meter weiter eine Brücke als Anbindung für Margetshöchheim-Süd vorhanden ist. Man muss auch berücksichtigen, dass ein Kreisel für Fußgänger nichts bringen würde, da dort weder über einen Kreisel noch eine Fußgängerampel die Querung der Staatsstraße möglich sein wird. Mehr Nutzen würde da schon eine Unterführung bringen, die ebenfalls vom Bürgermeister angesprochen wurde. Man käme dann auf der Mainseite etwa am Grillplatz heraus. Abgesehen von den Kosten und den Problemen mit dem hohen Grundwasserstand ist allerdings zu befürchten, dass die Fußgänger und möglicherweise auch die Radfahrer eine Unterführung nur bedingt annehmen, da in diesem nicht gerade stark frequentierten Gebiet eine Unterführung selbst bei guter Beleuchtung wohl aus Sicherheitsgründen zu Vorbehalten führen kann.
Ein weiterer Vorschlag des Bürgermeisters war eine Abbiegespur von Zell her in Richtung Margetshöchheim-Süd. Da die Brücke über die ST 2300 wenige Meter weiter vorhanden ist, wäre der Vorteil dieser Lösung wohl gering. Außerdem müsste dann eine Fahrbahnerweiterung mainseits geschaffen werden. Vorteile könnte diese Lösung allenfalls für die in Richtung Würzburg einbiegenden Fahrzeuge bringen, da dort dann mit Sicherheit eine Ampel eingerichtet werden muss, ähnlich wie beim Zeller Schützenhaus, was die Auffahrt auf die Staatsstraße erleichtert.



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Verkehrsregelung während der Baumaßnahme in M-Süd

21.8.20: Wir hatten bereits im Rahmen der Berichterstattung über den geplanten barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle in Höhe Ärztehaus (Bauausschusssitzung am 1.8., TOP 10 Bauausschusssitzung am 1.7.20 ) über die dort auftretenden Probleme berichtet. Dort war eine Vollsperrung der Fahrbahn für 3 bis 4 Wochen geplant, was momentan noch immer nicht völlig vom Tisch ist. Wegen des schlechten Zustands der dortigen Straße müssen nicht nur die beiden Haltestellen (Bachwiese), sondern auch die gesamte Fahrbahn erneuert werden. Das bedeutet, dass von Zell her Margetshöchheim nur noch über die ST 2300 zu erreichen ist. Umgekehrt käme man vom Hauptort in Richtung Zell bzw. Würzburg nur über die Ampelkreuzung im Norden und die ST 2300 aus Margetshöchheim heraus. Besonders problematisch wären auch die Anfahrt zum Ärztehaus und grundsätzlich der Busverkehr.
Die einzige Alternative wären Auffahrten an den Auf- bzw. Ausfahrten der ST 2300. Da dabei Fahrspuren gequert werden müssten, würde dies allenfalls mit Ampelregelungen funktionieren. Man kann sich ausmalen, welches Verkehrschaos das vor allem in den Stoßzeiten bedeuten würde.
Bei einem Ortstermin mit dem Planungsbüro, der Polizei, dem Straßenbauamt und dem Landratsamt wurde nach Alternativen gesucht. Das Planungsbüro soll nun untersuchen, ob zuerst die Straßenhälfte Zeller Straße ortsauswärts erneuert werden kann, während der Verkehr evtl. ampelgeregelt über die Busbucht an der östlichen Haltestelle vorbeigeführt wird. Anschließend würde dann die östliche Straßenhälfte saniert.
Die Arbeiten müssten höchstwahrscheinlich 2021 in den Sommerferien durchgeführt werden, da im Frühjahr 2021 der Verkehr auf der B 27 wegen Bauarbeiten auf Höhe Thüngersheim über die ST 2300 umgeleitet wird. Nächstes Jahr wird es in Margetshöchheim also mit Sicherheit eng. Wenn man dann noch bedenkt, dass in dieser Zeit der Stegbau in vollem Gange ist und der Bauabschnitt I der Mainpromenade ebenso, wird es wegen des zusätzlichen Schwerverkehrs wohl spannend.



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Es könnte schlimmer sein

14.8.20: Nun liegen die Ergebnisse der Nitratanalysen vom 20.7.20 vor. Da wir uns nun bereits im dritten Trockenjahr hintereinander befinden, musste man bei den Nitratwerten mit dem Schlimmsten rechnen. Es ist zwar kein Grund zur Freude, aber immerhin liegen unsere beiden Brunnen weiterhin unter dem Nitratgrenzwert von 50 mg/l. Aktuelle Nitratwerte in mg/l
Bedenklich ist allerdings, dass bei den Vorfeldmessstellen im Muschelkalkgebiet oberhalb der Staatsstraße zwei der drei Messstellen über dem Grenzwert liegen. Denn von dort kommen mehr als 90 % unseres Wassers.



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Wie wird der Radverkehr umgeleitet?

28.7.20: Spätestens im September werden der Fahrweg und das angrenzende Gelände für die Arbeiten am neuen Mainsteg gesperrt. Dadurch muss der Radverkehr ab dem neuen Sportheim umgeleitet werden. Sicher ist momentan nur, dass die Radfahrer dann die Würzburger Straße benutzen müssen. Wo sie wieder auf den bestehenden Radweg stoßen sollen, ist noch unklar. Laut Bürgermeister Brohm könnte dies über die Ludwigstraße oder die Falkenstraße erfolgen, weil die Pointstraße wegen der Kreuzung mit der Straße "Zur Mainfähre" gefährlich sei.
Wir haben da aus verschiedenen Gründen Bedenken. Wenn der Verkehr nicht über die Pointstraße umgeleitet wird, müssen die Radfahrer zwangsläufig die Engstelle am Anfang der Würzburger Straße passieren, was allein schon wegen der vielen Busse gefährlich ist. Man sollte auch nicht vergessen, dass dann natürlich auch die Radfahrer aus Richtung Erlabrunn dort durchfahren müssen. Und schließlich müssen alle diejenigen, die nach oder von Veitshöchheim fahren, zwangsläufig die Pointstraße oder die Dorfstraße befahren.
Außerdem wäre eine Umleitung über die Ludwigstraße nicht empfehlenswert, da die Radfahrer dann durch die schmale Brunngasse fahren müssten und die Kreuzung mit dem Uferweg ebenfalls sehr unübersichtlich und gefährlich ist.



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Gesamtkonzept für den Radverkehr?

23.7.20: Die MM hatte zur Gemeinderatssitzung am 14.7. einen Antrag mit diversen Forderungen zur Verbesserung der Radfahrersicherheit eingebracht Gemeinderatssitzung am 14.7.20 (Tagesordnungspunkt 5). Der letzte dieser Vorschläge sieht ein Gesamtkonzept vor, das wir bei unserem Bericht über die Gemeinderatssitzung bedauerlicherweise nicht erwähnt haben:
"Darüber hinaus entwickelt der Gemeinderat zeitnah ein Gesamtkonzept für den Radverkehr durch den Ort vom Grillplatz bis zum Beachvolleyballplatz."
Über den Antrag wurde ausführlich diskutiert. Schließlich kam man überein, dass man zu diesem Thema einen Fachmann hinzuziehen wird. In der Diskussion zeigte sich, dass viele Wortmeldungen irrtümlich davon ausgingen, dass es um die Radwegführung während der Bauzeit in der Mainpromenade gehe. Deshalb meinten manche, man solle sich damit erst befassen, wenn die jeweiligen Bauabschnitte anstehen. Der Antrag bezog sich jedoch eindeutig auf ein Gesamtkonzept für die Radwegachse am Main. Dabei ist es dringend nötig, sich bereits vor den Arbeiten in den einzelnen Bauabschnitten mit der Radwegführung zu beschäftigen, um dies in den Planungen zu berücksichtigen. Es gibt nämlich eine ganze Reihe von neuralgischen Punkten, etwa zwischen den Bauabschnitten I und III auf Höhe des Steinernen Wegs, wo der Radweg auf die dann an den Main verlegte Straße trifft. Noch problematischer ist die Situation auf Höhe des Rathauses, wo der Radweg nach der bisherigen Planung dann wohl quer durch einen vergrößerten Parkplatz zum Main führen wird, was die dort bisher schon schwierige Situation noch verschärfen würde. Interessanterweise sind dort gar keine Fahrradstellplätze vorgesehen, obwohl die Gemeinde bis zur Mauer des Anwesens Heymanns extra ein Kabel für eine E-Bike-Ladestation hat verlegen lassen.
Gerade hier zeigt sich, dass man sich bereits im Vorfeld Gedanken machen sollte. Und zwar auch im Gemeinderat, da die Ortskundigen die Problematik ja ganz gut kennen müssten, bevor ein Planungsbüro sich am grünen Tisch ans Zeichnen macht. Eine Möglichkeit wäre, den Radweg dort nicht mehr an den Main zu führen, sondern weiter durch die Mainstraße bis zum Grasigen Weg (Verlängerung der Falkenstraße). Dadurch würde der Fußweg am Main und im Bereich des Spielplatzes für die Fußgänger weniger gefährlich. Zusätzlich könnte man den Fußweg entsiegeln und durch eine wassergebundene Decke den Pappeln mehr Luft lassen. Dadurch würde der Wurzelhub verringert, durch den der bislang asphaltierte Radweg zu einer Buckelpiste wird. Der Radweg führte übrigens vor etlichen Jahren bereits oben durch die Mainstraße, um den damals noch nicht eingezäunten Spielplatz, der vom Grasigen Weg bis zur Brunngasse reichte, sicherer zu machen. Am Anfang und am Ende versperrten damals massive Tore den Radfahrern die Durchfahrt.
Andererseits wird der Weg durch die Mainstraße natürlich für Skater wenig attraktiv. Und am Main unten hätten sie ebenfalls wegen der wassergebundenen Decke Probleme.
Solche Überlegungen offenbaren, dass jede Lösung Vor- und Nachteile hat. Um so wichtiger ist es, dass man sich rechtzeitig Gedanken macht und die Argumente austauscht, bevor sie in Pläne gegossen werden, zumal sich der Radverkehr in den letzten Jahrzehnten vervielfacht hat.



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Margetshöchheim hat nun ein Lastenrad

25.6.20:
Willkommen Margarete - das Lastenrad für Margetshöchheim. Die Initiative Freies Lastenrad Würzburg freut sich, nun auch in Margetshöchheim bald allen Bürgern die Vorteile eines Lastenrades bieten zu können. Ermöglicht hat das die Gemeinde Margetshöchheim, in dem sie die Anschaffungskosten für das Fahrrad übernommen hat. In Städten schon normal - bietet es auch uns in Margetshöchheim eine kostenlose, umweltfreundliche und schnelle Alternative zum PKW. Aktuell laufen die letzten Vorbereitungen, damit der Verleih im Juli starten kann. Bis dahin kann man Margarete donnerstags von 17 - 18 Uhr an der Obsthalle in der Pointstraße treffen.


Weitere Infos:www.lastenrad-wuerzburg.de,
https://www.facebook.com/lastenradwue



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Margetshöchheims Lastenrad




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MM spricht Klartext

22.6.20: Die Main-Post hat in der Wochenendausgabe vom 20.2. auf einer ganzen Seite das Verhalten von CSU und SPD bei den Stellvertreterwahlen für die Landkreisbügermeister thematisiert: https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/absprachen-haben-spd-und-csu-den-waehlerwillen-missachtet;art736,10459955
In dem Bericht der Main-Post wurde auch die Wahl der Bürgermeisterstellvertreter in Margetshöchheim thematisiert. Die MM hat darauf mit einer Presseerklärung reagiert:

Stellungnahme zu „Wollen CSU und SPD die Grünen ausbooten?“

In Ihrem Bericht vom 20.6. über die Vorgänge bei den Wahlen der Stellvertreter der Bürgermeister und des Landrats im Landkreis Würzburg schreiben Sie, dass Andreas Raps für die „Margetshöchheimer Mitte – die Liste für Umwelt und Natur“, eine parteipolitisch völlig unabhängige kommunale Vereinigung, als Bürgermeisterstellvertreter kandidiert hat. Das müssen wir richtigstellen. Kandidat der MM war Gerhard von Hinten, der sowohl bei der Wahl des ersten wie auch des zweiten Stellvertreters nicht die erforderliche Mehrheit erhalten hat.

Das Ergebnis selbst ist sicher keine Sensation, damit hat die MM gerechnet. Interessant war eher die Vorgeschichte. CSU-Bürgermeister Brohm hat nach der Wahl zuerst mit der SPD, der kleinsten der drei Fraktionen, Gespräche geführt. Das Ergebnis war, dass für die SPD, die für die CSU kein ernstzunehmender Kontrahent ist, die Funktion eines 3. Bürgermeisters geschaffen wird und die SPD für den CSU Kandidaten für das Amt des 2. Bürgermeisters die Mehrheit garantiert.

Die MM sah keine Notwendigkeit für einen weiteren Bürgermeisterstellvertreter, da der vorige 2. Bürgermeister Etthöfer von der MM nie Probleme hatte, die Vertretung fachlich wie zeitlich zu bewältigen. Sie hat dann aber trotzdem Gerhard von Hinten auch für den 3. Bürgermeister nominiert, damit wenigstens einer der drei Bürgermeister eine nachweisliche Kompetenz in den Bereichen Umwelt und Natur und vor allem beim Trinkwasser hat.

Interessant ist auch die Argumentation Bürgermeister Brohms, dass man wegen der Fülle von Aufgaben einen 3. Bürgermeister benötige. Dass die CSU dann gerade die SPD Gemeinderätin und erste Landratsstellvertreterin Frau Haupt-Kreutzer ins Amt der 3. Bürgermeisterin gehievt hat, zeigt, dass es nicht um die Erfordernisse des Amts, sondern um Machtspielchen ging. Denn Frau Haupt-Kreutzer konnte bereits in den letzten 6 Jahren wegen ihrer Landratsstellvertretung an manchen Gemeinderatssitzungen nicht oder nur mit Verspätung teilnehmen.

Mit alldem muss und kann die MM leben. Bedauerlich ist jedoch, dass in den ersten Wochen der neuen Amtszeit das in der Vergangenheit erfreulich gute Klima im Gemeinderat spürbar abgekühlt ist. Es wird nun an der Koalition aus CSU und SPD liegen, ob aus den nicht nur jahreszeitlich bedingten Eisheiligen eine Eiszeit wird. Das hätte Margetshöchheim nicht verdient.



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Details der konstituierenden Gemeinderatssitzung

8.5.20: Die Aufwandsentschädigung für die Gemeinderäte wurde auf 20 € pro Monat und ein Sitzungsgeld von 20 € angehoben. Da die Unterlagen für die Sitzungen im Ratsinformationssystem veröffentlicht werden, bekommt jeder Gemeinderat bei der Anschaffung eines digitalen Endgeräts bis zu 400 € Zuschuss.
Die Gemeinderäte erhalten normalerweise über das Ratsinformationssystem zu den Tagesordnungspunkt einen Sachbericht und einen Beschlussvorschlag der Verwaltung. Die MM hatte bislang auf ihrer Website den Sachbericht teilweise wörtlich veröffentlicht, so dass die Bürger genau wussten, was in der Sitzung behandelt wird. Dieses Vorgehen wurde erst in der letzten Gemeinderatssitzung von der SPD gerügt Welche Grenzen hat Transparenz? . Die Geschäftsordnung wurde nun in § 4, Absatz 2 ergänzt. Danach dürfen Sachbericht und Beschlussvorschlag vorab nur veröffentlicht werden, wenn der 1. Bürgermeister und der Gemeinderat dem zustimmen. Das bedeutet, dass zumindest eine wörtliche Wiedergabe nicht mehr möglich ist. Schließlich kann ja nicht vor der Gemeinderatssitzung extra eine Sitzung einberufen werden, damit beschlossen wird, ob etwas vorab veröffentlicht werden darf.



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die neuen Gemeinderäte


Röll, v. Hinten, Grosch, Scheumann, Heinrich 



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das Bürgermeister-Triumvirat


N. Götz, W. Brohm, C. Haupt-Kreutzer 



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Wahl der Bürgermeisterstellvertreter

6.5.20: Nach der Kommunalwahl hat Bürgermeister Brohm zuerst mit der SPD, der kleinsten Fraktion im Gemeinderat, Kontakt aufgenommen und ihr den neu zu schaffenden Posten des 3. Bürgermeisters angeboten, wenn sie bei der Wahl des 2. Bürgermeisters den CSU-Kandidaten Norbert Götz unterstützt. Die SPD ist auf diesen Vorschlag eingegangen.
Die MM ist prinzipiell der Ansicht, dass ein Stellvertreter des Bürgermeisters ausreicht, wenn der Kandidat zeitlich jederzeit verfügbar ist, eine gewisse Erfahrung in der Kommunalpolitik besitzt und auch inhaltlich wichtige Bereiche der Kommunalpolitik abdecken kann. Dass dies auch bei längeren Vertretungsphasen funktioniert, hat man ja in den letzten 6 Jahren gesehen, als Peter Etthöfer 2. Bürgermeister war.

Bei der Abstimmung über die Einführung eines dritten Bürgermeisters setzten sich gestern in der konstituierenden Gemeinderatssitzung CSU und SPD mit 12:5 Stimmen durch.

Als im Anschluss daran die Wahl des 2. Bürgermeisters anstand, schlug die CSU erwartungsgemäß Norbert Götz vor. Für die SPD schloss sich Werner Stadler als SPD-Fraktionsvorsitzender diesem Vorschlag an. Die MM nominierte ihren Fraktionskollegen Gerhard von Hinten, der in den letzten Jahrzehnten auf gut 25 Jahre Erfahrung in der Gemeinderatsarbeit zurückblicken kann und zeitlich jederzeit verfügbar wäre. Gerade in einer Zeit, in der Klimawandel und Schutz von Umwelt und Natur auch die Kommunalpolitik vor große Herausforderungen stellt, könnte er mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem Wissen punkten.
Wie nicht anders zu erwarten war, setzte sich in der geheimen Wahl der CSU-Kandidat wahrscheinlich mit den 12 Stimmen von CSU und SPD gegen die 5 Stimmen der MM durch.

Bei der Wahl zum 3. Bürgermeister schlug die SPD überraschend Frau Haupt-Kreutzer vor, obwohl eigentlich mit der Kandidatur von Frau Daniela Kircher gerechnet wurde. Dies lässt möglicherweise darauf schließen, dass der Deal zwischen den Kreistagsfraktionen von CSU und SPD, Frau Haupt-Kreutzer erneut zur ersten Stellvertreterin des Landrats zu wählen, geplatzt ist.

Angesichts der Tatsache, dass Bürgermeister Brohm erklärt hat, dass seinen Stellvertretern bestimmte Aufgabengebiete zugewiesen werden sollen, entschied sich die MM als zweitstärkste Fraktion kurzfristig, doch einen eigenen Kandidaten zu nominieren und schlug Gerhard von Hinten vor, um besonders für den Schutz von Klima, Natur, Umwelt und Trinkwasser einen besonders kompetenten Vertreter ins Rennen zu schicken. Bei der Abstimmung erhielt Frau Haupt-Kreutzer 12 Stimmen, Gerhard von Hinten 5 Stimmen. Da die CSU zusammen mit dem Bürgermeister über 8 Stimmen und die SPD über 4 Stimmen verfügt, kann man sich ausrechnen, woher die 12 Stimmen für Frau Haupt-Kreutzer kommen.

Dank der Koalition mit der SPD ist die CSU bei ihren Personalvorstellungen auch ohne absolute Mehrheit bequem ans Ziel gekommen. Die nächsten Monate und Jahre werden zeigen, ob der neue Kurs von Bürgermeister Brohm sich tatsächlich auszahlt. In der Sache wird sich wohl wenig ändern, da CSU und SPD bei Baugebieten und Prestigeprojekten sich eigentlich schon immer einig waren.
Die MM kann damit leben, da ihr Posten wenig bedeuten und sie ihre Sachpositionen weiterhin offensiv vertreten wird, nicht nur im Gemeinderat, sondern auch im MM-Blättle und auf ihrer Internetseite.





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Baugenehmigung für das Gasthaus im Altort

5.5.20: Da das Gasthaus "Zum Kreutzer" vor etwa 7 Jahren seine Pforten geschlossen hatte und an eine Privatperson verkauft worden war, hatte die Gemeinde 2015 das Stengelanwesen in der Mainstraße erworben und schließlich an einen privaten Investor mit der Auflage, dort ein Gasthaus zu eröffnen, weiterveräußert. Vor allem wegen nachbarlicher Widerstände und juristischer Schritte gegen die Baugenehmigung des Landratsamtes verzögerte sich der Baubeginn von Jahr zu Jahr. Nun soll es eine neue Baugenehmigung geben, so dass Hoffnung besteht, dass Margetshöchheim in absehbarer Zeit doch wieder sein Dorfgasthaus im Altort erhält. Falls es nicht erneut durch Nachbarklagen zu einer Verzögerung kommt.



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Spielplatzstandort neben dem Kindergarten?

12.11.19: Die MM hatte mit einem Antrag in der Septembersitzung des Gemeinderats eine erneute Diskussion über den seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr vorhandenen Spielplatz im Zeilweggebiet losgetreten: MM beantragt Zeilweg-Spielplatz endlich wieder ein Spielplatz am Zeilweg? und Hintergründe
In der heutigen Gemeinderatssitzung steht nun ein Antrag der Verwaltung auf der Tagesordnung, einen Landschaftsplaner mit der Planung für einen Spielplatz direkt neben der Kindertagesstätte zu beauftragen Gemeinderatssitzung am 12.11.19 TOP 2. Dort war ja bereits vor dem Bau des Kindergartens der Spielplatz gewesen. Für das Außengelände des Kindergartens wurde beim Kindergartenbau ein Teil des Spielplatzes abgezweigt. Da der Spielplatz reichlich bemessen war, war das nicht tragisch. Erst als vor knapp 10 Jahren die neu gebaute Kinderkrippe wegen Bauschäden ein Sanierungsfall wurde und die Krippe in Container auf dem Spielplatz umziehen musste, wurde der Rest-Spielplatz komplett geschlossen.
Da zwischen der Grenze des Kindergartens und den Containern noch eine nennenswerte Fläche des ehemaligen Spielplatzes frei ist, will die Gemeinde nun dort wieder einen Spielplatz errichten. Da drängt sich einem schon die Frage auf, warum man diesen Teil des alten Spielplatzes nicht schon vor 10 Jahren erhalten hat. Durch das mittlerweile verbuschte Gelände ist sogar noch ein altes Spielgerät zu sehen. Dann hätte man sich die in den letzten Jahren immer wieder aufgeflammte Diskussion über den fehlenden Zeilwegspielplatz sparen können.

Wir gingen in den letzten Jahren immer davon aus, dass wegen des Raummangels zwischen dem Kindergartenfreigelände und den Containern ein Neubau für eine dreigruppige Kinderkrippe entstehen soll. Nun wurde uns allerdings bekannt, dass dieser (angedachte, aber noch nicht beschlossene) Neubau auf dem Außengelände des Kindergartens selbst und nicht daneben entstehen soll. Laut Bürgermeister Brohm würde das durch den Neubau verkleinerte Kindergartenaußengelände noch genügend Freiraum für die Kinder des Kindergartens und der in Zukunft vergrößerten Krippe bieten.

Dann würde sicher der Platz für einen Spielplatz reichen, zumal er nach dem Abzug der Container, wenn der Neubau fertig ist, noch vergrößert werden kann. Der Standort neben dem Kindergarten wäre somit sicher optimal, wenn es nicht einige Unwägbarkeiten gäbe, die man schon längst hätte ausräumen können und nun dringend geklärt werden sollten.
Bislang gibt es noch immer keinen Gemeinderatsbeschluss, wo der Neubau oder Anbau für einen Kinderkrippe entstehen soll. Im Gemeinderat wurde zwar über Standorte und mögliche Träger gesprochen, beschlossen wurde bislang noch nichts. Dabei dürfte klar sein, dass eine Erweiterung auf dem bestehenden Gelände am sinnvollsten ist. Und damit wäre auch die Frage der Trägerschaft geklärt, da zwei verschiedene Träger auf ein und demselben Gelände keinen Sinn machen. Weil die beiden Notgruppen im Turnraum des Kindergartens und in der Verbandsschule lediglich eine Ausnahmegenehmigung für drei Jahre besitzen, wäre es höchste Zeit, zumindest den Standort zu bestimmen und die Planung in Auftrag zu geben. Dann wüsste man auch, ob ein Neubau im Freigelände des Kindergartens tatsächlich möglich ist. Man wüsste dann auch, ob direkt neben der Neubaustelle der von der Gemeinde vorgeschlagene vorläufige Spielplatz realisierbar ist. Wegen der beengten Verhältnisse könnten allerdings Baumaterial und Baumaschinen wohl nur dort lagern, wo jetzt der Spielplatz reaktiviert werden soll. Selbst die Zufahrt zur Baustelle ist problematisch, da sie über den Parkplatz gegenüber dem Hotel Eckert verlaufen müsste. All das müsste man abklären, bevor man für gut 24.000 € einen Planungsauftrag für einen Spielplatz vergibt.
Noch einmal: Der Standort wäre ohne Zweifel optimal. Wir wollen eine Entscheidung darüber keinesfalls verzögern. Wenn wegen der zu erwartenden Baumaßnahmen jedoch der Spielplatz erst nach dem Ende der Baumaßnahmen realisier- und irgendwann nutzbar wäre, würden weitere Jahre ohne nutzbaren Spielplatz ins Land gehen. Mit einem Wort, wir brauchen Planungssicherheit für den Erweiterungsbau und davon wohl abhängig auch die Sicherheit, dass die Planungskosten für den Spielplatz derzeit Sinn machen.



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Interessante Informationen

8.11.19: Bürgermeister Brohm informierte bei der gut besuchten Bürgerversammlung wie alle Jahre die Anwesenden ausführlich über die Ereignisse des Jahres 2019. Einiges war wohl so aktuell, dass es auch den Gemeinderäten noch nicht bekannt war. So soll der schon länger geplante Ankauf des Klostergeländes eventuell noch in diesem Jahr, spätestens aber 2020 über die Bühne gehen. Der Bürgermeister versprach auch, dass das Zeilweggebiet 2020 nach fast 10 Jahren wieder einen Spielplatz bekommen soll. Bereits in der nächsten Gemeinderatssitzung soll ein Landschaftsplanungsbüro den Zuschlag für die Spielplatzplanung erhalten.
Auf Nachfrage gab Bürgermeister Brohm auch bekannt, dass der Grillplatz ca. 420.000 € gekostet hat. Darin ist auch der Grundstückspreis enthalten.



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Hintergründe

14.9.19: Da uns einige Anfragen zu unserem Bericht am 11.9.19 endlich wieder ein Spielplatz am Zeilweg? erreichten, wollen wir hier, um Missverständnisse zu vermeiden, auf einige Hintergründe eingehen. Im Gelände nördlich der Spargelhütte an der Einfahrt von der Staatsstraße ins Zeilweggebiet hat die Gemeinde in den letzten Jahren nach und nach fast alle Grundstücke erworben. Für diese Flächen gab es bislang eine ganze Reihe von Nutzungsvarianten. Bürgermeister Brohm hatte sich dort zum Beispiel ein Streuobstzentrum gewünscht, für das die Landesanstalt für Wein- und Gartenbau ein umfangreiches Konzept sogar mit gastronomischer Nutzung erarbeitet hatte. Als allerdings die geschätzten Kosten von rund 10 Millionen Euro bekannt wurden, bekam Bürgermeister Brohm doch kalte Füße. Auch als Standort für einen Kindergartenneubau war das Gelände im Gespräch. Besonders aus Kreisen der katholischen Kirchenstiftung wurde das favorisiert, da am Kindergartengebäude immer mehr Baumängel auftraten. Bis heute ist noch nicht klar, wie es mit dem Kindergarten weitergeht, da er aus allen Nähten platzt. Die oben genannte Variante ist also immer noch eine Option. Realistischer ist allerdings eine Erweiterung am bestehenden Kindergarten auf dem Gelände des ehemaligen Zeilwegspielplatzes, wo seit vielen Jahren die Container für die Kinderkrippe stehen. Diskutiert wurde auch ein Neubau des Feuerwehrhauses auf der Fläche hinter der Spargelhütte, da das derzeitige Feuerwehrhaus nicht nur zu klein ist, sondern auch nicht mehr den gesetzlichen und rechtlichen Anforderungen entspricht. Für diesen Zweck hatte der 2. Bürgermeister Peter Etthöfer seine Bereitschaft signalisiert, sein Grundstück, das einzige, das der Gemeinde in diesem Gebiet noch nicht gehört, an die Gemeinde zu veräußern.
Nachdem die MM beantragt hatte, in diesem Bereich einen Spielplatz anzulegen möglicher Spielplatz , da das Zeilweggebiet seit fast einem Jahrzehnt keinen Spielplatz mehr besitzt, wurde bekannt, dass die Gemeinde dort offensichtlich ganz andere Pläne hat. Es sollen wohl drei Firmen und ein kleineres Gebäude für die Streuobstgenossenschaft angesiedelt werden. Das erklärt nach Ansicht der MM möglicherweise wohl auch, warum sowohl CSU wie auch SPD erhebliche Vorbehalte gegen einen Spielplatz an dieser Stelle haben. Etthöfer hatte in der Gemeinderatssitzung erklärt, dass er sein Grundstück auch dann an die Gemeinde veräußern würde, wenn dort ein Spielplatz entsteht. Das würde bedeuten, dass dort der Spielplatz und zumindest drei der vier Ansiedlungen realisiert werden könnten.
Die anderen Fraktionen wollen dagegen nach anderen Standorten für einen Zeilwegspielplatz suchen. Weil das in den letzten 10 Jahren nicht gelungen ist, sind wir da nicht gerade optimistisch. Es wäre den Familien mit Kindern im Zeilweggebiet wohl schwer zu vermitteln, wenn im nächsten Jahr am Mainufer zwischen dem alten Festplatz und dem Sportplatz für 1 Million ein Gelände mit Spielplatz entstünde, aber sich am Zeilweg, wo dringender Bedarf besteht, trotz der nun vorhandenen Gemeindeflächen nichts bewegen würde.
Uns hat es übrigens auch verwundert, dass in der Gemeinderatssitzung am 24.7. der für das nächste Jahr geplante Spielbereich am Main südlich des alten Festplatzes als Ausweichmöglichkeit für den fehlenden Zeilwegspielplatz ins Gespräch gebracht wurde. Man sollte die Kirche im Dorf lassen und den Spielplatz ortsnah im Zeilweg, wo viele Familien mit Kindern wohnen.
Und noch etwas: Wir wollen bei der Entscheidung über einen Spielplatz am Zeilweg keinen übertriebenen Zeitdruck aufbauen, falls es tatsächlich gute Gründe für eine anderweitige Standortsuche geben sollte, was wir derzeit aber beim besten Willen nicht erkennen können. Ein Trauerspiel wie bei der Sanierung des Nordstraßen-Spielplatzes sollte aber tunlichst vermieden werden, der seit März gesperrt ist. Und ein Ende ist in dieser Saison immer noch nicht in Sicht.



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endlich wieder ein Spielplatz am Zeilweg?

11.9.19: Die MM hat in der gestrigen Gemeinderatssitzung beantragt, auf einer Fläche an der Einfahrt ins Zeilweggebiet, die neuerdings im Eigentum der Gemeinde ist, einen Spielplatz zu errichten: MM beantragt Zeilweg-Spielplatz . Bekanntlich gibt es im Zeilweggebiet seit fast einem Jahrzehnt keinen Spielplatz mehr, und alle Versuche, eine geeignete Fläche für einen Spielplatz zu finden, sind bislang gescheitert. Der Standort am Rande des Baugebiets ist sicher suboptimal. Mit genügend Abstand zur Umgehungsstraße, mit dem vorhandenen interessanten Baumbestand und an die freie Natur angrenzend, kann man nach Ansicht der MM aber trotzdem auf diesem Gelände einen ansprechenden Spielplatz gestalten: möglicher Spielplatz , der wegen der Nähe zum Kindergarten auch von dort genutzt werden könnte.
Über den Antrag der MM wurde allerdings nicht abgestimmt, weil SPD und CSU darauf bestanden, erst einmal andere Optionen zu prüfen. So will man nun erneut bei Eigentümern von Bauplätzen am Zeilweg nachfragen, ob sie ihr Grundstück für 20 Jahre als Spielplatzfläche verpachten. Wenn jetzt von den anderen Fraktionen momentan nicht genutzte Baugrundstücke ins Spiel gebracht werden, so bietet dies allerdings keine dauerhafte Lösung des Problems. Selbst wenn man jetzt plötzlich einen Bauplatz für eine begrenzte Zeit für eine Spielplatznutzung bekommen sollte, wird die Problemsituation nur verschoben aber nicht gelöst. Man wird doch nicht ernsthaft erwarten, dass man vielleicht in 10 oder 20 Jahren, wenn so ein Grundstück bebaut werden sollte, dann anderswo im Zeilweggebiet eine Spielplatzfläche auftreiben kann. Dann dürfte nämlich auch die von der MM ins Spiel gebrachte Fläche nicht mehr zur Verfügung stehen, da die Gemeinde dort offensichtlich eine andere Nutzung plant, nämlich eine gewerbliche Ansiedlung, wohl hauptsächlich mit Bürogebäuden. Dabei muss das eine nicht das andere ausschließen. Eine moderate Bebauung mit Büronutzung kann sich durchaus mit einem Spielplatzgelände im Randbereich vertragen. Besonders, wenn man das Spielgelände im nordwestlichen Teil ansiedelt.
Aus den Reihen von SPD und CSU kamen noch weitere Gegenvorschläge, die man nun erst einmal prüfen will: die Nutzung der Schulpausenhöfe am Nachmittag, die Nutzung des Freigeländes des Kindergartens nach Dienstende und am Wochenende. Außerdem seien die meisten Kinder ja eh im Kindergarten, wo sie die dortigen Spielgeräte nutzen könnten. Man verwies auch auf den Spielplatz am Main und die Spielfläche am Main, die zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz angelegt werden soll.
Bedenken gegen den von der MM vorgeschlagenen Standort wurden auch geäußert, weil der Weg zur Heinrich-Böll-Straße zu gefährlich sei und dort die Gefahr von Vandalismus gegeben sei. Ein weiteres Gegenargument war die Geräuschkulisse von der ST 2300. So gravierend kann diese allerdings kaum sein, da die Gemeinde auf Vorschlag der Kirchenstiftungsvertreter ernsthaft erwogen hat, dort einen neuen Kindergarten mit Freigelände zu errichten. Die Beurteilung all dieser Vorschläge und Einwände von Seiten der CSU- und SPD-Gemeinderäte überlassen wir den Familien mit Kindern im Baugebiet Zeilweg, die die Situation dort besser beurteilen können.
Völlig unverständlich ist es uns allerdings, dass der SPD-Fraktionsvorsitzende den MM-Vorschlag als Wahlkampfmanöver bezeichnete. Die MM hat ihren Vorschlag allein deswegen vorgebracht, weil zwar allen bewusst war, dass ein Spielplatz für den Zeilweg dringlich ist, sich aber mangels geeigneter Flächen nichts bewegt hat. Jahrelang waren die Mittel für die Planung eines Spielplatzes sogar im Haushalt vorgesehen. Nachdem nun seit kurzem das Areal neben der Spargelhütte bis auf eine Fläche in der Hand der Gemeinde ist, könnte dort durchaus zeitnah ein Spielplatz angelegt werden. Diese eine Fläche ist im Eigentum von MM-Gemeinderat Etthöfer, der in der Sitzung seine Bereitschaft erklärt hat, diese Fläche an die Gemeinde zu veräußern, wenn dort ein Spielplatz gebaut werden sollte.
Wir sind gespannt, wann das Ergebnis der von CSU und SPD geforderten Prüfung von Alternativen vorliegt. Wir würden uns freuen, wenn die Gemeinde entsprechend den Vorschlägen von CSU und SPD ein besseres Gelände im Zeilweg finden würde. Leicht wird das bestimmt nicht, da die wenigen freien Flächen alle Bauplätze sind, die naturgemäß nicht auf Dauer als Spielplatz genutzt werden können, es sei denn, die Gemeinde kauft sie. Das hat man jedoch nicht vor. Deshalb ist der von der MM vorgeschlagene Standort zumindest eine realistische Option.



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MM beantragt Zeilweg-Spielplatz

5.9.19: Eigentlich hatte Margetshöchheim genügend Spielplätze:
- in Margetshöchheim-Süd einen schmalen, langgezogenen an der Zeller Straße, der schon vor Jahren mangels Attraktivität und Nachfrage geschlossen wurde
- ebenfalls in Margetshöchheim-Süd ein Spielplatz im Baugebiet Scheckert
- im Baugebiet Langellern neben dem neuen Friedhof ein kleiner Spielplatz, der mittlerweile ebenfalls aufgelassen wurde
- im Baugebiet Zeilweg ein größerer Spielplatz, der seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr existiert, da der Platz für die Kinderkrippen-Container benötigt wurde, nachdem die neu gebaute Kinderkrippe kurz nach der Eröffnung wegen erheblicher Baumängel geschlossen wurde und immer noch ist. Das ist besonders schmerzlich, da in diesem Gebiet besonders junge Familien mit Kindern wohnten und wohnen. Da auf diesem Gelände zumindest teilweise ein Erweiterungsbau für eine Kinderkrippe entstehen soll, könnte dort frühestens in vier oder fünf Jahren wieder ein (deutlich kleinerer) Spielplatz entstehen.
- der Spielplatz in der Nordstraße, der seit dem Frühjahr erneuert wird und wohl in dieser Saison kaum mehr nutzbar sein wird
- der Spielplatz am Main, der vor ein, zwei Jahren erneuert wurde und momentan hauptsächlich genutzt wird
Ein kleiner Spielplatz entstand heuer auf dem SG-Gelände neben dem Sportheim.
Der Grillplatz entwickelt sich wohl über kurz oder lang ebenfalls zu einem Spielplatz, nachdem dort eben eine Königinschaukel errichtet wurde.


Wenn alle Spielplätze funktionstüchtig wären, würde dies sicher ausreichen. Trotzdem soll nun zwischen dem Steinernen Weg und dem Seglergelände zwischen Main und Radweg für viel Geld ein Spielplatz entstehen, den man unter der Bezeichnung "Aktivitätsband" plant, weil es halt besser klingt. Nach Ansicht der MM ist dies allerdings der falsche Standort, da die meisten Familien mit Kindern bestimmt nicht da unten am Main zu Hause sind. Zusätzlich ist damit zu rechnen, dass im geplanten Baugebiet Scheckert-Nord ein weiterer Spielplatz entstehen wird.

So wird aber bestimmt nicht das Hauptproblem gelöst, da für das größte Baugebiet am Zeilweg noch immer keine Lösung in Sicht ist.

Die MM hat deshalb in einem Antrag an den Gemeinderat einen Vorschlag unterbreitet:

MM-Antrag: Spielplatz Zeilweg
Seit bald einem Jahrzehnt gibt es im Baugebiet Zeilweg, wo vor allem Familien mit Kindern wohnen, keinen Spielplatz mehr, weil der ursprüngliche Spielplatz durch die Container für die Kinderkrippe belegt ist. Da dort voraussichtlich ein Erweiterungsbau für die Kindertagesstätte errichtet werden soll, ist kaum damit zu rechnen, dass zeitnah zumindest Teile des Geländes wieder als Spielplatz genutzt werden können.
Mittlerweile befindet sich das Gelände nördlich der Einfahrt von der ST 2300 ins Zeilweggebiet (neben der Spargelhütte) fast vollständig in der Hand der Gemeinde. Deshalb beantragen wir, auf diesem Gelände zeitnah die Planung eines Spielplatzes auf den Weg zu bringen, damit dort spätestens bis zum Frühsommer 2020 ein Spielplatz eröffnet werden kann. Uns scheint der nordwestliche Teil an der Heinrich-Böll-Straße mit seinem Baumbestand besonders geeignet zu sein.
Falls nach der Erweiterung der Kindertagesstätte und der Beseitigung der Container auf dem ursprünglichen Spielplatzgelände wieder eine Freifläche vorhanden sein sollte, bieten sich die
verschiedensten Nutzungen dort bis hin zur Wohnbebauung an.
Gemeindefläche an der Einfahrt Zeilweg



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Nachbarklagen gegen Gaststättengenehmigung

13.9.17: Nach der überraschenden Veräußerung der Gaststätte "Zum Kreutzer" hat die Gemeinde nichts unversucht gelassen, um im Altort wieder einen gastronomischen Betrieb zu erhalten. Zu diesem Zweck erwarb die Gemeinde das Anwesen Mainstraße 20/20a, um es mit der Auflage der gastronomischen Nutzung weiterzu veräußern. Voraussetzung für das Zustandekommen des Weiterverkaufs war verständlicherweise die Erteilung einer Baugenehmigung. Nachdem das Landratsamt für die im Stengelanwesen geplante Gaststätte (Mainstraße 20/20a) dem vorgesehenen Bauherrn die Baugenehmigung für die Gaststätte erteilt hatte, gingen nun beim Verwaltungsgericht die Klagen dagegen von zwei Nachbarinnen ein, obwohl der Bauherr alles versucht hatte, eine einvernehmliche Lösung mit den Nachbarn zu finden. Damit dürfte der für das Frühjahr 2018 angepeilte Baubeginn hinfällig sein.



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