Startseite
Was gibt´s Neues?
topaktuell
    topaktuell gewesen
Gesucht - und hoffentlich bald gefunden!
MM koMMunal
Termine
Sonderseiten
nicht ganz so ernst gemeint ...
kritisch betrachtet
wer wir sind
vor 37 Jahren
dafür stehen wir
was wir erreichten
Unser Trinkwasser
Umwelt und Tipps
Ortssanierung: Tips und Infos
Kultur pur
MM-Blättle
Margetshöchheim früher
Kontakt
Impressum und Datenschutz
Links

topaktuell

Noch hat sich nicht viel bewegt.

28.7.21: Seit etwa 2 Jahren hat die Gemeinde Margetshöchheim in ihren beiden Brunnen mit Nitratwerten knapp über dem Grenzwert zu kämpfen. Nach dem feuchten Frühjahr und teilweise starken Niederschlägen bestand die Hoffnung, dass nach den extrem trockenen Vorjahren die Nitratwerte wieder sinken. Dem ist leider bislang nicht so. Man muss allerdings davon ausgehen, dass sich selbst stärkere Niederschläge in der Vegetationszeit nur begrenzt im Grundwasser bemerkbar machen. Niederschläge wirken sich vor allem im Winterhalbjahr auf den Grundwassrspiegel aus. Außerdem stammen die neuesten Nitratwerte von Mitte Juni, während die Starkniederschläge größtenteils danach erfolgten.
Die aktuellen Nitratwerte und die der letzten Jahre finden Sie immer hier: Nitratwerte
Im Juni bzw. Juli findet auch immer die Hauptuntersuchung statt, bei der auch Hunderte anderer Werte untersucht werden. Beruhigend ist, dass außer bei Nitrat sämtliche Werte vor allem eine Unmenge Pestizidwerte weit unter dem Grenzwert liegen bzw. überhaupt nicht nachgewiesen werden konnten. Auch unerwünschte Keime wurden im geförderten Brunnenwasser noch nie nachgewiesen.



Nach oben

Bürgerbegehren hat gewonnen

Ratsbegehren: 730 Ja, 772 Nein Stimmen
Bürgerbegehren: 933 Ja, 466 Nein Stimmen
Stichfrage: Ratsbegehren: 701, Bürgerbegehren 891 Stimmen

Damit hat das Bürgerbegehren der Bürgerinitiative gegen die Bebauumg am Zeilweg eindeutig gewonnen.



Nach oben

ein winziger Schritt für die Menschheit, ein ...

24.7.21: ein winziger Schritt für die Menschheit, ein großer für Margetshöchheim
Vorgestern fand das Richtfest für die zukünftige Gastwirtschaft in der Mainstraße statt, die bereits seit acht Jahren im Dschungel von Verwaltungsakten und Nachbarklagen nicht so recht in die Gänge kam. Ironie des Schicksals ist, dass praktisch zeitgleich eine dieser Klagen im Verwaltungsgericht behandelt wurde. So wie es aussieht, dürfte bei der Gerichtsverhandlung ein weiterer Stolperstein aus dem Weg geräumt sein.
Traditionell wurde das Richtfest von einem Zimmermann eröffnet. In diesem Fall von Gerhard Hanft, der in Margetshöchheim ansässig und für seine gute arbeit bekannt ist. Anschließend blickte Bauherr Andreas Böhmer auf die aufhaltsame Geschichte des aus der alten Schmiede gewachsenen Baus mit launigen Worten zurück. Ganz offensichtlich waren ihm trotz aller Widerstände weder Optimismus noch Humor abhandengekommen, so dass berechtigte Hoffnung besteht, dass eines nicht allzu fernen Tages im Altort wieder gastronomisches Leben aufkeimt.



Nach oben

Richtfest an der alten Schmiede




Nach oben

der Zimmermann ganz oben




Nach oben

der Bauherr




Nach oben

die ersten Gäste




Nach oben

Auftaktveranstaltung für die Nachbarschaftshilfe

22.7.21: Am Montag, 19. Juli fand in der Margarethenhalle die Auftaktveranstaltung zur neu gegründeten Nachbarschaftshilfe statt. Der seit 30 Jahren tätige Caritas-Helfer-Kreis wurde in ebendiese Hilfe integriert. An diesem Abend hat sich die Nachbarschaftshilfe allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde vorgestellt. Das Interesse war sehr groß - es waren ca. 43 Intererssierte vor Ort. Unter dem Strich war es ein rundum gelungener Abend. Wer weitere Informationen benötigt, Interesse hat sich zu beteiligen oder Hilfe benötigt, wendet sich bitte an die Nachbarschaftshilfe unter Tel. 0152 37799333 oder per E-Mail: nbh-margetshoechheim@gmx.de. Eine weitere Kontaktmöglichkeit ist das Bürgerbüro in der Mainstr. 15, Tel. 468620. Im Bürgerbüro erhalten Sie auch den Flyer sowie den Aufnahmebogen.



Nach oben

so schnell wird in Margetshöchheim gefahren

20.7.21: Hier finden Sie die Aufzeichnungen über die Geschwindigkeitsmessungen in der Würzburger Straße, der Erlabrunner Straße und der Dorfstraße:
geschwindigkeitsmessungwuerzburgerstrae.pdf [187 KB]
geschwindigkeitsmessungerlabrunnerstrae.pdf [193 KB]
geschwindigkeitsmesungdorfstrae.pdf [164 KB]



Nach oben

Das Schlimmste wurde verhindert

19.7.21: Durch eine Notreparatur konnte verhindert werden, dass der Main zwischen Erlabrunn und Würzburg praktisch leerlief.
https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/defektes-wehr-an-der-erlabrunner-schleuse-notduerftig-repariert-art-10632720



Nach oben

Weitere Informationen zur Mainabsenkung

18.7.21:
https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/main-staustufe-erlabrunn-notreparatur-an-defektem-wehrverschluss-art-10632497



Nach oben

Wird der Main trockengelegt?

17.7.21: Wegen eines Schadens an einer Wehrtrommel der Staustufe Erlabrunn wurde der Verkehr auf dem Main eingestellt. Der Main muss voraussichtlich für die Reparatur weitgehend abgelassen werden. An den Stegpfeilern sieht man, dass der Wasserstand bereits deutlich abgesenkt wurde. Momentan versuchen die Segler, noch möglichst viele Boote an Land zu holen.



Nach oben




Nach oben




Nach oben

Neuer Naturschutzwächter für Margetshöchheim

24.6.21: Landrat Eberth hat Gerhard Väth als neuen Naturschutzwächter für Margetshöchheim, Zell, Erlabrunn, Leinach und Greußenheim bestellt.
https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/zwei-neue-naturschutzwaechter-fuer-den-landkreis-bestellt-art-10620261



Nach oben

Soziales , Kultur und Sport-Sitzung am 15.6.21

20.6.21: Die Sitzung des Ausschusses für Soziales, Kultur- und Sport fand am 15.6. unter dem Motto Vernetzung der in der Bildung, Kinder- und Jugendarbeit Tätigen statt. Den Ausschussmitgliedern war es wichtig, die vielfältige Arbeit näher kennenzulernen und eine Vernetzung zu ermöglichen. Teilnehmer waren neben den Ausschussmitgliedern, Herr Becker, Rektor der Schule Margetshöchheim, Herr Schnell, Jugendsozialarbeiter Mittelschule, Frau Klug, Jugendzentrum Margetshöchheim, Frau Hudnell, Förderverein Margetshöchheim, Frau Schleyer, Kita Margetshöchheim. Die Teilnehmer berichteten von ihrer Arbeit und den Herausforderungen. Norbert Götz, 2. Bürgermeister, betonte, dass sich die Gemeinde die Kinder- und Jugendarbeit einiges kosten lasse und der Gemeinderat mit den Jugendbeauftragten Lukas Götz und Stephanie Röll und den Bürgermeistern stets ein offenes Ohr für die Anliegen haben. Frau Hudnall, die Vorsitzende des Fördervereins machte darauf aufmerksam, dass gerne Anschaffungen für Kinder und Jugendliche vom Verein gesponsert werden - so wurde z. B. die Königinnenschaukel am Freizeitgelände am Grillplatz mit deren Unterstützung und einer Crowdfounding-Aktion angeschafft. Es wurde angeregt, eine Tischtennisplatte zu organisieren. Außerdem wird geprüft ob noch vorhandene Tischtennisplatten z. B. in der Schule bei der Mitti genutzt werden können. Weitere Infos zum Förderverein finden Sie hier:
https://margetshoechheimfoerderverein.wordpress.com .
Um eine stärkere Vernetzung der Schule mit den Vereinen und den Aktionsmöglichkeiten vor Ort zu schaffen ist für den September eine gemeinsame Aktion geplant. Nähere Infos folgen - seien Sie gespannt. Außerdem plant das KiJuz für das erste Adventswochenende einen Weinachtsmarkt zu veranstalten - also schon mal vormerken.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass ein Treffen in dieser Runde regelmäßig stattfinden sollte.



Nach oben

weitere Informationen aus dem Gemeinderat

13.6.21:
- Mit dem Gesundheitsamt soll abgeklärt werden, ob der Bürgerbus wieder verkehren kann.
- Das WC auf dem Parkplatz Ludwigstraße soll in Zukunft zumindest im Sommer bis 21 Uhr geöffnet bleiben.
- Die im Herbst erneuerte Fahrbahnschwelle auf Höhe Tegut muss wegen einiger Risse im Belag noch einmal erneuert werden. Dann kann auch die farbliche Markierung erfolgen.
- MM-Gemeinderätin Stephanie Röll erinnerte daran, dass eigentlich zeitnah ein Informationstermin über die Überwachung des fließenden Verkehrs stattfinden sollte.



Nach oben

Margarete ab heute buchbar

8.6.21: Der Verleih des Lastenrades ist gestartet - ab sofort kann das Fahrrad über die u. g. Website gebucht werden und an der Verleihstation Margarethenhalle bei Frank Eckert abgeholt werden. Das Angebot wird ermöglicht durch die „Initiative Freies Lastenrad Würzburg“ und die Gemeinde Margetshöchheim und geht auf eine Initiative der MM-Gemeinderätin Stephanie Röll zurück.

So geht’s: www.lastenrad-margetshoechheim.de aufrufen. Registrieren. Gewünschten Zeitraum über den Buchungskalender auswählen. Buchung bestätigen. Nach Erhalt der Bestätigung einen Übergabetermin mit der Verleihstation vereinbaren (Kontaktdaten befinden sich in der E-Mail). Fahrrad abholen und los geht’s.

Siehe auch: Margetshöchheim hat nun ein Lastenrad und Margetshöchheims Lastenrad



Nach oben

Verlegung der Bushaltestelle Würzburger Straße

31.5.21: Wie wir bereits in unserem Bericht über die Bauausschusssitzung vom 27.5.21 berichtet haben Bauausschusssitzung am 27.5.21 (TOP2), beabsichtigt die Gemeinde, die Bushaltestelle an der ehemaligen Apotheke an die Schröderhäuser zu verlegen. Auf den ersten Blick ist dies durchaus sinnvoll, zumal auf der anderen Seite bereits die Haltestelle in Richtung Würzburg liegt und damit die Verkehrs- und vor allem die Parksituation vor der jetzigen Postfiliale etwas entschärft werden könnte. Auf der anderen Seite handelt man sich jedoch damit Verkehrsprobleme wenige Meter weiter ein, da die barrierefreie Haltestelle an den Schröderhäusern dann eineinhalb Meter weiter in den Straßenraum ragen würde Haltestellenkonzept Würzburger Straße , was zwangsläufig zu Staus führen wird. Schließlich schließt dann an die Haltestelle ein längerer Parkstreifen an.
Verschärft wird die Situation, weil auch die Haltestelle auf der gegenüberliegenden Westseite barrierefrei ausgebaut werden soll. Dann fällt nämlich die Ausweichmöglichkeit für den Gegenverkehr weg.
Fraglich ist auch, ob die Haltestelle vor der Postfiliale tatsächlich dort das Hauptproblem darstellt. Durch den Wegfall der Haltestelle entstehen nämlich keine zusätzlichen Parkplätze. Das eigentliche Problem sind nämlich die Autofahrer, die sich nicht auf die vorgesehenen Parkplätze, sondern schräg auf den Gehsteig stellen, was zu Behinderungen führt, wenn ein Bus dort hält.



Nach oben

Haltestellenkonzept Würzburger Straße




Nach oben

zwei Dachliegefenster zu viel


Laut Gestaltungssatzung ist nur eines erlaubt. 



Nach oben

Alt- und Neulasten


oberhalb der Verbandsschule 



Nach oben

warum sich die Mainstraßensperrung hinzog

26.5.21: Wie wir bereits berichtet haben, ist die Mainstraße seit dem vergangenen Freitag endlich wieder durchgängig befahrbar. In letzter Zeit wurde von der Gemeinde mehrfach bekanntgegeben, dass die Straßensperrung aufgehoben wird. Nun wissen wir, warum sich die Sperrung in letzter Zeit dennoch verzögert hat, obwohl der Baustellenkran eigentlich gar nicht mehr benötigt wurde. Grund war, dass wegen eines Straßenaufbruchs in nächster Nähe der Baustelle für das zukünftige Gasthaus der Kran nicht abtransportiert werden konnte.
Der Straßenaufbruch war nötig geworden, weil das Grundstück gegenüber der Baustelle angeblich bei der vor wenigen Jahren erfolgten Straßenerneuerung nicht an die neue Wasserleitung angeschlossen worden war. Der Grund hierfür ist uns nicht bekannt.



Nach oben

Mainstraße endlich wieder frei

22.5.21: Nachdem die Mainstraße zwischen Rathaus und Ludwigstraße gefühlt eine Ewigkeit gesperrt war, wurde gestern der Kran abgezogen, so dass die Durchfahrt wieder möglich ist.



Nach oben

Änderungen in der Pfarrei St. Johannes d. T.

16.5.21: In der Pfarrei St. Johannes gibt es demnächst eine Reihe von Änderungen. So findet am 20. Juni eine Nachwahl der Kirchenverwaltung statt. Und im September soll ein neuer Geistlicher nach Margetshöchheim kommen. Dass sich dadurch aber etwas an den Problemen bei der Sanierung der Kinderkrippe und bei der organisatorischen Abwicklung der Kindertagesstätte ändert, dürfte eher unwahrscheinlich sein.



Nach oben

Begehung der Wasserschutzzone

15.5.21: Der Umweltausschuss des Gemeinderats und einige weitere Gemeinderatsmitglieder trafen sich am 14.5. zu einer Begehung der engeren Wasserschutzzone. Elmar Knorz von der Energie, die für die technische Betriebsführung zuständig ist, erläuterte die Technik im Pumpenhaus. Peter Etthöfer, der Trinkwasserbeauftragte der Gemeinde, unterrichtete die Gemeinderatsvertreter über die Nitratproblematik und die Maßnahmen der Gemeinde zur Verringerung der Nitratbelastung.



Nach oben

im Pumpenhaus




Nach oben

VÜD kündigt die Verträge mit einigen Gemeinden

15.5.21: In Margetshöchheim ist seit vielen Jahren der Verkehrsüberwachungsdienst VÜD mit Sitz in Veitshöchheim mit der Überwachung des ruhenden Verkehrs beschäftigt. Da trotzdem immer noch häufig behindernd geparkt wird, hat man in der Gemeinde Margetshöchheim schon daran gedacht, noch mehr Überwachungsstunden beim VÜD zu buchen. Dass dies wohl nicht gelingen wird, zeigt die aktuelle Situation in Veitshöchheim, wo man beschlossen hat, die Verträge mit einigen Gemeinden zu kündigen:
https://www.veitshoechheim-blog.de/2021/05/seit-1993-gibt-es-den-veitshochheimer-vud-zuletzt-zustandig-auch-fur-sieben-andere-landkeisgemeinden-veitshochheim-stellt-nun-zum-ja



Nach oben

das ist mehr als missverständlich ...

8.5.21: In der Donnerstagausgabe der Main-Post konnte man lesen, dass die Tennishalle an einen Investor verkauft worden sei https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/neuer-investor-was-wird-aus-der-tennishalle-in-margetshoechheim-art-10599711 . Das ist so nicht richtig. Die Tennishalle wurde von Anfang an im Erbbaurecht an drei Investoren vergeben. Inzwischen lag das das Erbbaurecht nur noch beim CSU-Abgeordneten Hans Michelbach, der das Erbbaurecht schon seit längerer Zeit losbekommen wollte. Mittlerweile wurde das Erbbaurecht in Absprache mit der Gemeinde an die Schenk Vermögensverwaltung übertragen. Das dürfte für die meisten Margetshöchheimer bislang nicht bekannt gewesen sein.
Das ist deswegen von Interesse, weil im Zusammenhang mit dem Bürgerbegehren (Zeilwegeingang) von den Bürgermeistern und von CSU und SPD immer wieder behauptet wird, dass die Bürger immer umfassend unterrichtet würden. Das wurde immer mit dem Unterton verkündet, dass die Initiatoren des Bürgerbegehrens sich wohl nicht richtig informiert hätten.

Gerade bei Grundstücksangelegenheiten ist die öffentliche Behandlung auch aus rechtlichen Gründen schwierig, weil solche Angelegenheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit behandelt werden müssen, zumindest wenn es um Käufer und Preise geht. Da aber beim Verkauf von Gemeindeimmobilien durchaus ein großes öffentliches Interesse besteht, hat die MM schon seit langem gefordert, dass grundsätzliche Entscheidungen (wie z.B. der Verkauf) in öffentlicher Sitzung diskutiert werden müssten und Preise und Käufer anschließend im nichtöffentlichen Teil entschieden werden sollten.



Nach oben

Beachtliche Energieeinsparung

7.5.21: Die Bemühungen der Gemeinde bei der Energieeinsparung sind von Erfolg gekrönt. So ging der Stromverbrauch durch die Straßenbeleuchtung auf Grund der Umstellung auf LED-Leuchten von 142.000 auf unter 40.000 kWh zurück. Im Rathaus sank der Energieverbrauch von 30.000 auf 23.000 kWh. Lediglich im Bauhof stieg der Verbrauch. Das liegt daran, dass in den dort angeschlossenen Obdachlosencontainern mit Strom geheizt wird.



Nach oben

Taten statt Worte

30.4.21: Michael Göpfert ist weit über die Grenzen Margetshöchheims hinaus dafür bekannt, dass er ohne große Worte für den Naturschutz oder andere Menschen aktiv ist, egal ob es sich um mehrere hundert Nistkästen, Sitzgelegenheiten für müde Wanderer oder um die Spende des Preisgelds für den Altortpreis an den Kindergarten geht. Vor kurzem berichteten wir von einer Sitzgruppe am Beach-Volleyball-Platz, die er der Gemeinde spendete: Ein Rastplatz mit Charakter . Mittlerweile hat diese Sitzgruppe weiter Gestalt angenommen: Göpferts Sitzgruppe nimmt Gestalt an
Auch in anderer Hinsicht schritt er, ohne lang zu fragen, zur Tat. Wie wir berichtet hatten, fielen kürzlich eine junge Pappel und eine Korkenzieherweide dem Biber zum Opfer: Der Biber hat wieder zugeschlagen . Gestern verpasste Michael Göpfert den jungen Pappeln am Main "Zwangsjacken" in Form von Drahthosen: zu schade für den Biber



Nach oben

Göpferts Sitzgruppe nimmt Gestalt an


es tut sich was: Pflaster, Bank, Bäume ... 



Nach oben

zu schade für den Biber


Drahthosen für Margetshöchheims Wahrzeichen 



Nach oben

Zutritt nur nach Test

28.4.21: Auf Anregung von Frau-Haupt-Kreutzer müssen Besucher der Gemeinderats- und Bauausschusssitzungen ab sofort einen Corona-Selbsttest machen, wie es bereits bei den Gemeinderatsmitgliedern üblich ist. Künftig sollen alle Zuhörer 15 Minuten vor Sitzungsbeginn erscheinen und einen der bereitliegenden Schnelltests machen.
Auf dem Margetshöchheim-Blog wird in diesem Zusammenhang berichtet, dass einige Bauausschussmitglieder coronainfiziert waren und deshalb der Rest des Ausschusses in Quarantäne musste. Nach unseren Informationen war jedoch lediglich ein Bauausschussmitglied infiziert. Da alle Ausschussmitglieder vorher einen Selbsttest machen sollten, und bereits zwei Tage später eine Infektion bei einem Mitglied festgestellt wurde, zeigt das, dass so ein Selbsttest keine absolute Sicherheit bietet.



Nach oben

Bauausschussmitglieder aus Quarantäne entlassen

24.4.21: Wegen der Coronainfektion eines Bauausschussmitglieds mussten alle Teilnehmer der Sitzung am 6.4. eigentlich in Quarantäne. Wie man bei der Gemeinderatssitzung feststellen konnte, waren alle nach einem negativen Test wieder rechtzeitig zur (auf den 21.4. verschobenen) Sitzung wieder aus der Quarantäne entlassen. Die MM hatte die Mitteilung des Bürgermeisters über die Anordnung der Quarantäne auf dieser Website veröffentlicht. Von einigen der Betroffenen und auf der CSU-Seite wurde die MM deshalb angegriffen. Für Verwirrung hatte gesorgt, dass zumindest für einen der Gemeinderäte die Quarantäne aufgehoben worden und einige Tage später jedoch wieder angeordnet worden war.
Wegen der teilweise massiven Kritik einiger Gemeinderäte hatte die MM schließlich ihre einschlägigen Beiträge gelöscht.
Rückblickend ist festzustellen, dass die Berichterstattung der MM zum jeweiligen Sachstand immer korrekt war. Sie war auch deswegen angebracht, weil ein Besucher der Bauausschusssitzung erst durch die Berichterstattung der MM von der Quarantäne erfuhr und sich deswegen testen ließ.



Nach oben

Gemeinde verkauft Haus in der Ludwigstraße

24.4.21: Die Gemeinde hat vor einigen Jahren ein Anwesen in der Ludwigstraße ersteigert. Ein Großteil des Gartens bildete den Grundstock für den Parkplatz, der durch den Zukauf eines daneben liegenden Gartengrundstücks erweitert wurde. Das sanierungsbedürftige Haus wurde mittlerweile zum Kauf angeboten.



Nach oben

Doch keine Gasleitung am Zeilwegeingang?

21.4.21: Möglicherweise existiert die auf der Karte des Büros Köhl eingezeichnete Gasleitung an dieser Stelle nicht mehr Gasleitung contra Bebauung? . Nach unseren Recherchen tangiert eine Gasleitung nun nur noch den östlichen Rand des Bereichs hinter der Spargelhütte. Möglicherweise wurde die ursprüngliche Leitung nach dem Bau einer zusätzlichen Ferngasleitung am Rand der EIWO nicht mehr nötig.



Nach oben

Der Biber war der Übeltäter

20.4.21: Weil von einer Pappel nur noch ein Stumpf übrig war, hatten wir uns über das Schicksal des Baumes Gedanken gemacht. die Geschichte einer Pappel
Nun haben wir erfahren, dass der Biber ganze Arbeit geleistet und deswegen der Bauhof den Rest abgesägt hat.
Wenige Meter weiter darf das vom Biber abgenagte Bäumchen im Wasser liegen bleiben Der Biber hat wieder zugeschlagen . Der Bauhof hofft, dass der Biber sich diesen Leckerbissen noch holt und somit nicht so schnell an anderer Stelle auf dumme Gedanken kommt.



Nach oben

Der Biber hat wieder zugeschlagen




Nach oben

Gasleitung contra Bebauung?

19.4.21: Falls die Karte des Ingenieurbüros Köhl für das Margetshöchheimer Wasserschutzgebiet stimmt, könnte die dort eingezeichnete Gasleitung eine Bebauung an der Einfahrt ins Zeilweggebiet erheblich behindern. Wir haben auf der Karte, auf der von den Bürgermeistern und den Fraktionsvorsitzenden von CSU und SPD die Bebauungsfläche eingezeichnet ist, versucht, den Verlauf der Gasleitung zu skizzieren. Auf einer Gasleitung und einem Schutzstreifen links und rechts der Leitung ist jegliche Bebauung untersagt.



Nach oben

Gasleitung contra Bebauung




Nach oben

Ein Rastplatz mit Charakter

18.4.21: Am Beach-Volleyball-Platz entsteht momentan eine Sitzgruppe der besonderen Art. Sie wurde von Michael Göpfert entworfen und gestaltet. Michael Göpfert, der im weiten Umkreis nicht nur mit seinen Nistkästen für Artenvielfalt, sondern mit seinen "Raststätten" auch für touristische Leckerbissen gesorgt hat, hat die Einzelteile schon lange im Bauhof deponiert, der sich nun an die Realisierung heranwagt. Göpfert, von Beruf Winzermeister, ist vielen auch durch seine Kandidatur auf der MM-Liste bekannt.



Nach oben

auf den Weg gebracht




Nach oben

Neuer Zuweg zum Pumphaus

16.4.21: In den letzten Tagen wurde in der Wasserschutzzone I (Fassungsbereich) der Weg zum Pumphaus erneuert. Ursache war, dass bei der Errichtung des neuen Zauns die Eingangstüre und das Tor umgekehrt eingebaut wurden, so dass der Weg zum Pumphaus im Bereich des Tores nicht gepflastert war. Jetzt ist der Weg sicher perfekt. Es bleibt aber zu hoffen, dass das Pflaster es im Randbereich aushält, wenn der Unimog drüberfährt. Wenn das Gras in der Zone I gemäht wird, wird es nämlich mit dem Unimog abgefahren.



Nach oben




Nach oben

Junge Pappeln haben es bei uns schwer

15.4.21: Vor kurzem stellten wir fest, dass eine 2019 gepflanzte Pappel auf Höhe der Baustelle für die neue Wirtschaft abgesägt worden war die Geschichte einer Pappel . Nun hat sich gezeigt, dass auch die nächste junge Pappel erheblich geschädigt ist, so dass es unklar ist, ob sie das auf Dauer übersteht wie ist das passiert? . Bereits im letzten Jahr mussten wir feststellen, dass die neuen Pappeln an der Mainfähre unten am Stamm ringsum abgefieselt waren. Möglicherweise ist das beim Freimähen pasiert.



Nach oben

wie ist das passiert?




Nach oben

Dorfstraße gesperrt

14.4.21: Nun ist nach der Mainstraße auch die Dorfstraße bis zum Monatsende gesperrt. Diese Sperrung von zwei der drei wichtigsten Zufahrten zum unteren Altort wollte man eigentlich schon aus Rücksicht auf die Zufahrt der Feuerwehr vermeiden. Nachdem sich die Sperrung in der Mainstraße weiter verlängert hat, wollte man die geplanten Arbeiten in der Dorfstraße nicht weiter verzögern.



Nach oben

die Geschichte einer Pappel


Septembersturm 2018 



Nach oben

Neupflanzung April 2019




Nach oben

da fehlt doch was




Nach oben

wer hat da gesägt?




Nach oben

Veitsi statt Ötzi

2.4.21: Normalerweise hätten wir die gestrige Main-Post-Meldung über den Fund eines Skeletts bei Straßenbauarbeiten in der Veitshöchheimer Kirchstraße angesichts des Datums für einen Aprilscherz gehalten. Da aber bereits am 30.3. auf dem Veitshöchheim-Blog von Dieter Gürz ausführlich darüber berichtet worden war, waren es keine Fake News:
https://www.veitshoechheim-blog.de/2021/03/skelettfunde-beim-ausbau-der-kirchstrasse-in-veitshochheim-sorgen-fur-aufsehen.html
Die Erklärung für den Skelettfund ist plausibel. Früher lag der Friedhof immer direkt neben der Kirche. Ein ähnlicher Fund wäre also auch in Margetshöchheim möglich gewesen, als vor einigen Jahren der Kanal in der Mainstraße unterhalb der Kirche erneuert wurde.



Nach oben

Wein-Wanderwege - Wege zum Wein

22.3.21: Die Gemeinde hat bei der ILE (Integrierte Ländliche Entwicklung) ihre Teilnahme an dem Projekt "Wein-Wanderwege - Wege zum Wein" angemeldet. Das Konzept wurde vom Tourismusverein Zwei-Ufer-Land entwickelt. Der Weg soll mindestens 3 km lang und ein Weinberg zu Fuß erreichbar sein. Gedacht ist er für "Genusswanderer", denen das "Weinbergserlebnis" wichtiger als die Wegequalität ist. Außerdem soll eine Einkehrmöglichkeit an 7 Tagen in der Woche erreichbar sein, die nicht weiter als 2 km von der Route entfernt ist. Bedingung sind auch Sitzgelegenheiten und mindestens ein Unterstand.
Momentan sind 2 Routen im Gespräch, die an der Abzweigung der ST 2300 in Richtung Leinach (Leinacher Steige) beginnen. Der Weg führt dann oberhalb ud unterhalb der Weinberge im Hüttental zum Weg vom Bärntal über den Deponieweg auf die Reutfelder. Dort führt dann die eine Version über den Steinbruch zur Mehle und von da zum Ausgangspunkt. Die andere Variante führt über die Reutfelder den Buchertweg hinunter und da unterhalb des Steinbruchs hin zur Mehle.

Bei der Wegplanung sollte man aus Rücksicht auf die Natur für die Tier- und Pflanzenwelt sensible Bereiche wie den Steinbruch aussparen.



Nach oben

Der Bienenklau geht um

18.3.21: Heute konnte man in der Main-Post lesen, dass innerhalb der letzten beiden Wochen in der Verlängerung der Heinrich-Böll-Straße Waben eines Bienenvolks aus einem Bienenkasten gestohlen wurden. Bereits im Januar war an derselben Stelle bereits ein Bienenvolk gestohlen worden.
Offensichtlich wurden gestern (Mittwoch) im Sandflurgebiet in den Abendstunden erneut aus einem Bienenkasten Waben und eine Königin gestohlen. Möglicherweise kam der Täter in einer hellen Limousine neueren Baujahrs, die um diese Zeit in das Gelände der Wasserschutzzone fuhr. Zeugen fielen die sehr hellen Scheinwerfer auf. Falls jemand hierzu Angaben machen kann, sollte er umgehend die Polizei verständigen.




Nach oben

zu früh gefreut

18.3.21: Seit dem 15. März durften die Jugendzentren eigentlich wieder öffnen – Voraussetzung war, dass es bei einer Sieben-Tage-Inzidenzrate unter 100 bleibt. Der Landrat hat nun allerdings angeordnet, dass alle Juzes diese Woche geschlossen bleiben müssen. Grund: der steigende Inzidenzwert. Nächsten Montag wird neu entschieden. Wahrscheinlich hat auch eine Rolle gespielt, dass im Landkreis in Schulen und Kitas immer mehr Infizierte mit der hochansteckenden britischen Coronavariante festgestellt wurden.

Auch in Margetshöchheim war eine Öffnung mit einem Hygienekonzept vorgesehen. Am Donnerstag sollte es die Kreativwerkstatt für maximal 5 Kinder ab 8 Jahren geben. Mittwochs und freitags sollte es Angebote für Jugendliche ab 12 Jahren z. B. mit "Tell and Talk" geben - eine Möglichkeit, seinen englischen Wortschatz anzuwenden und zu trainieren.



Nach oben

Die Kröten stehen in den Startlöchern

16.3.21: Sobald es im Frühjahr feucht und etwas wärmer ist, beginnen die Kröten ihre Wanderung zu den Laichgewässern. Man muss deshalb in den nächsten Tagen damit rechnen, dass die Kröten auf dem Weg zu den Badeseen die Staatsstraße zwischen Margetshöchheim und Erlabrunn überqueren wollen. Wegen des starken Verkehrsaufkommens wäre das ihr sicherer Tod. Deshalb sammeln die Helfer des Bund Naturschutz seit vielen Jahren die Kröten auf und bringen sie über die Straße.
Momentan ist der Krötenzaun bereits aufgebaut, an dem alle paar Meter Eimer in den Boden eingegraben sind. Im Laufe des Abends kontrollieren die BN-Helfer die Eimer und sammeln die hineingefallenen Kröten auf.
Der Bund Naturschutz würde sich freuen, wenn er bei dieser Artenschutzaktion durch weitere Helfer unterstützt würde. Interessenten können sich bei der BN-Vorsitzenden Brigitte Muth - von Hinten (Tel. 463221) melden.



Nach oben

Bahnt sich da was an?

14.3.21: In den letzten Tagen wurde der Uferweg vom Sportplatz bis zum Bachwiesengraben so gründlich gerodet, dass aus dem Trampelpfad ein ansehnlicher Weg geworden ist. So etwas geschieht in aller Regel nicht ohne Hintergedanken. Sollte das die neue Erschließung für die Grillplatzwiese von Norden her sein, nachdem das Grillplatzbrückchen durch einen Anlieger gesperrt worden ist?



Nach oben

Weg am Main




Nach oben

menschlich, politisch, musikalisch einsame Spitze

13.3.21: Wer gestern Abend auf Arte die Sendung über Joan Baez versäumt hat, hat wirklich etwas versäumt. Für eine begrenzte Zeit haben Sie die Möglichkeit die Sendung über diesen einmaligen Menschen hier zu sehen und vor allem die einmalige Stimme zu hören:
https://www.arte.tv/de/videos/042212-000-A/joan-baez-how-sweet-the-sound/

Das Gewissen einer Generation: Die politisch engagierte Folksängerin Joan Baez sang im Luftschutzbunker, während draußen die Bomben fielen. Aber sie ist auch eine der wichtigsten und bekanntesten Vertreterinnen der Folkmusik. Seltene Archivaufnahmen und sehr persönliche Interviews machen den Dokumentarfilm zu einem zugleich persönlichen und historischen Porträt.

In einem ersten umfassenden Dokumentarfilm über Joan Baez werden sowohl die Privatperson Baez als auch ihre Karriere, ihre Geschichte als Live- und Studiomusikerin und ihr bemerkenswerter Weg als Menschenrechtsaktivistin beleuchtet. Historische Aufnahmen zeigen Joan Baez bei ihrem umstrittenen Besuch in Nordvietnam, wo sie mit den Einwohnern von Hanoi während der heftigsten Luftangriffe des Kriegs betet, aber auch Martin Luther King Jr., der der inhaftierten Joan Baez einen Solidaritätsbesuch abstattet. Musikalische Aufnahmen vom legendären Auftritt auf dem Newport Folk Festival 1959 oder eines frühen Auftritts im historischen Club 47 in Cambridge werden mit Interviews mit bekannten Persönlichkeiten wie David Crosby, Bob Dylan oder Reverend Jesse Jackson zu einer dichten Erzählung verwoben. Der Dokumentarfilm gibt in bisher nicht dagewesener Art und Weise Einblick in das Leben der Künstlerin und Aktivistin, die mit über 70 Jahren noch auf internationalen Tourneen unterwegs ist.



Nach oben

Sozialer Wohnungsbau am Scheckert-Lausrain?

12.3.21: Die Gemeinde hat als Bedingung für die Erschließung des Baugebiets Scheckert-Lausrain festgelegt, dass die Grundeigentümer 30% ihrer Fläche an die Gemeinde verkaufen müssen. Einer der Grundeigentümer hat der Gemeinde bereits im Vorfeld mitgeteilt, dass er dazu nicht bereit ist. Er hat nun angeboten, auf seiner Fläche 30% sozialgeförderten Wohnungsbau selbst zu realisieren. Er hat auf ein größeres Projekt in Würzburg hingewiesen, wo er Ähnliches derzeit durchführt. Die Gemeinde will ihn nun zu einem Gespräch einladen, an dem auch die Fraktionsvorsitzenden teilnehmen sollen.



Nach oben

Mainstraße weiter gesperrt.

3.3.21: Die Mainstraße bleibt zwischen dem Rathaus und der Ludwigstraße bis zum 1. April weiter wegen Bauarbeiten gesperrt. Das bedeutet, dass die Anlieger zwischen der Dorfstraße und der Ludwigstraße weiterhin ihre Mülltonnen bis zur Dorfstraße beziehungsweise Ludwigstraße schieben müssen. Zusätzlich war auch eine Sperrung der Dorfstraße geplant. Diese wird allerdings verschoben, da die Feuerwehr sonst Probleme bei der Zufahrt im Brandfall befürchtet.



Nach oben

Umbenennung des Nikolaus-Fey-Wegs

28.2.21: Wie bereits berichtet, hat sich der Gemeinderat mehrmals mit der Umbenennung des Nikolaus-Fey-Wegs beschäftigt:
MM-Antrag zur Umbenennung einer Straße
Gemeinderatssitzung am 12.1.2021 (TOP 1)
Gemeinderatssitzung am 9.2.2021 (TOP 3)
Die Anwohner wurden zudem über die Absicht der Gemeinde, die Straße wegen der NS-Vergangenheit Feys umzubenennen, informiert, worüber auch die Main-Post am 25.2. berichtete.

Wie bereits in der Gemeinderatssitzung am 9.2. angekündigt, trafen sich Bürgermeister Brohm, der 2. Bürgermeister Götz und die Fraktionsvorsitzenden am 25.2. zu einem Meinungsaustausch mit den Anwohnern des Nikolaus-Fey-Weges, da die Umbenennung bei den Anwohnern auf Widerstand gestoßen ist. Bürgermeister Brohm stellte eingangs fest, dass alle Fraktionen im Gemeinderat sich einstimmig für die Umbenennung des Weges ausgesprochen haben. Er wies darauf hin, dass laut Gesetz und Gemeindeordnung es allein die Aufgabe des Gemeinderats ist, Straßennamen festzulegen.
Quer durch die Fraktionen wurde betont,
1. dass die Straßennamen einen Vorbildcharakter haben sollen,
2. dass man so weit wie möglich, die Anwohner bei den Kosten entlasten wolle, die mit der Umbenennung verbunden sind und
3. dass es eine moralische Entscheidung war, die Straße umzubenennen. Man kann nicht verantworten, dass eine Straße nach einer Person benannt wird, die sich aktiv für den Nationalsozialismus eingesetzt hat und in Polen in der „Hauptabteilung Propaganda“ das Vorgehen der Nazis gegen Juden und Polen aktiv unterstützt hat. Polen verlor durch die Nazis ein Viertel seiner Bevölkerung und sollte zu einem Sklavenvolk gemacht werden.

Nach einer ausführlichen Diskussion einigte man sich darauf, dass die Anwohner auch einen eigenen Vorschlag einbringen sollen, der nicht nur Dichterinnen, sondern auch Künstlerinnen umfasst.
Der Bürgermeister versprach, wie von den Anwohnern gewünscht, für eine Übergangszeit neben dem neuen Namen, den Hinweis „ehemals Nikolaus-Fey-Weg“ hinzuzufügen, so dass Besucher, Post- und Paketdienste sich zurechtfinden können.
Bürgermeister Brohm lehnte es aber ab, sich jetzt auf die Schnelle auf einen Namen zu einigen. Man wolle den Anwohnern Zeit geben, die Vorschläge des Gemeinderats mit Ruhe zu prüfen und vielleicht auch einen eigenen Vorschlag einzubringen.



Nach oben

Ist da der Wurm drin?

26.2.21: Wie in den meisten Gemeinden Bayerns hat auch in Margetshöchheim für die Grundschüler und die Abschlussklassen wieder der Präsenzunterricht in Form des "Wechselunterrichts" begonnen. Während in zwei Schulen Im Kreis Main-Spessart erste Coronafälle aufgetreten sind, blieb Margetshöchheim in der ersten Woche bislang davon verschont.
Ärgerlich ist, dass das schnelle Internet, das seit Anfang Februar in der Schule klappen sollte, immer noch auf sich warten lässt. Offensichtlich sucht die Telekom noch nach dem Fehler. Wer die etwas chaotisch verlaufene Verlegung des Glasfaserkabels verfolgt hat, macht sich da so seine Gedanken. Man kann nur hoffen, dass es beim Glasfaseranschluss für den ganzen Ort besser läuft.



Nach oben

eine gefährliche Zeit für die Bäume

23.2.21: Für Bäume und Hecken ist das Winterhalbjahr eine gefährliche Jahreszeit, da dann mit Vorliebe Hecken und Bäume gerodet oder gefällt werden. In den letzten Tagen mussten einige monumentale Bäume auf Höhe der Erlabrunner Staustufe daran glauben.



Nach oben




Nach oben




Nach oben

Wechsel in der SPD-Fraktion

10.2.21: Bürgermeister Brohm verabschiedete in der Gemeinderatssitzung am 9.2.21 den langjährigen SPD-Gemeinderat und Fraktionsvorsitzenden Werner Stadler, der aus persönlichen Gründen zurücktrat. Der Bürgermeister würdigte ausführlich das langjährige Wirken Werner Stadlers im Gemeinderat und in der Gesellschaft. Für ihn rückt Marco Herbert in den Gemeinderat nach. Gemeinderätin Kircher führt in Zukunft die SPD-Fraktion.



Nach oben

Wechsel im Gemeinderat

7.2.21: Wie man der Tagesordnung entnehmen kann, findet bei der nächsten Gemeinderatssitzung ein Wechsel statt. Falls wir richtig informiert sind, betrifft dies die SPD. Dort wird es wohl auch einen Wechsel im Amt des Fraktionsvorsitzenden geben.



Nach oben

tierisch mit Migrationshintergrund

4.2.21: Vor wenigen Tagen wurden wir darüber informiert, dass in der Margetshöchheimer Flur ein Goldschakal gesichtet wurde.
https://www.geo.de/natur/tierwelt/23126-rtkl-scheues-raubtier-der-goldschakal-erobert-deutschland



Nach oben

Aktuell !!!

Coronaalarm in der Kinderkrippe



Nach oben

Ergebnis des Kunstwettbewerbs

22.1.21: Kunstwettbewerb zur Ausgestaltung des Mainufers. Treffen der Jury am 15. 1. 2021

Diesmal traf sich die Jury in der Margaretenhalle, um die eingereichten Kunstvorschläge endgültig zu bewerten. Und die Jury nahm sich viel Zeit: Mehr als vier Stunden wurden die Entwürfe im Detail besprochen und von den Teilnehmern diskutiert. Anwesend waren Bürgermeister Waldemar Brohm, Brigitte Laudenbacher vom MainART Kulturverein, Matthias Braun vom Künstlerverband BBK, Jürgen Hochmuth vom Künstlerverband VKU, die Gemeinderäte Norbert Götz (CSU), Stefan Herbert (SPD) und Gerhard von Hinten (MM). Manfred Grüner von der Regierung von Unterfranken konnte leider nicht kommen, ließ der Jury aber seine Einschätzungen in ausführlichen Kommentaren zukommen, die Herr Wirth dem Gremium vortrug.

Es handelte sich um 22 Entwürfe, die anonym von Künstlern eingesandt wurden. Von den meisten Entwürfen waren Modelle zu besichtigen bzw. Fotomontagen. Drei Entwürfe erhielten einstimmig den ersten Platz, sie sollen, wenn der Gemeinderat zustimmt, auch verwirklicht werden. Die Preise sind mit je 20.000 € dotiert. Fünf Entwürfe bekamen den zweiten Platz und weitere fünf den dritten Platz. (Siehe Fotografien!)

Hier seien die Entwürfe auf dem ersten Platz kurz beschrieben: Einmal handelt es sich um ein Modell von Mann und Frau, man könnte auch Margarete und Vitus darunter verstehen, dieses Kunstobjekt soll eine Torfunktion für den Mainuferbereich übernehmen. Ein weiterer Entwurf bietet „Meefischli“, die eher an tanzende Figuren erinnern, die sehr lebendig und verspielt wirken, schließlich zeigt ein Entwurf einen aufgeschnitten Apfel, der eben nicht nur ans Paradies erinnert, sondern dass hier in Margetshöchheim der Obstbau eine lange Tradition hat. Allerdings ist der Aufstellungsort noch nicht festgelegt, hier wolle man auch auf das Ambiente achten.

Die Entwürfe auf den zweiten und dritten Plätzen, so versicherte der Bürgermeister, sollen zunächst eine Anerkennung der künstlerischen Leistung sein, auch wenn sie aus technischen Gründen vielleicht nicht zu verwirklichen sind. Wichtiger aber ist, dass aus diesen Entwürfen weitere Objekte ausgewählt werden, die an anderen Plätzen im Ort aufgestellt werden sollen. Bürgermeister Brohm fügte hinzu, dass auch Objekte, die nicht auf den ersten Blick gefallen, die bei den Beobachtern Widerspruch entzünden, oft gerade dadurch ihre künstlerische Qualität beweisen.

Wenn der Gemeinderat noch das Votum der Jury bestätigt, kann sich Margetshöchheim bald zum Künstlerort entwickeln. Die Tradition der MainART fände hier eine schöne Fortsetzung. Und es ist sicher auch eine finanzielle Hilfe für die Künstler, die jetzt in der Corona-Zeit kaum Ausstellungen präsentieren können.

Noch ein Nachtrag: Die ausgewählten künstlerischen Objekte haben sicher eine hohe Qualität, man muss ihnen aber auch Raum lassen, auf den Betrachter zu wirken. Ein mit Spielobjekten überfüllter Uferstreifen ist sicher kein optimaler Platz, um Kunstobjekten Wirkung zu verleihen. Darüber sollten alle Verantwortlichen nochmals sorgfältig nachdenken.

Gerhard von Hinten



Nach oben

Erste Preise




Nach oben

Zweite Preise




Nach oben

Dritte Preise




Nach oben

Nitratwerte vom September

22.12.20: Wegen der geringen Niederschläge in den letzten Jahren sind nicht nur die Stickstoffwerte im Boden, sondern auch die Nitratwerte im Grundwasser an den Grenzwert und teilweise auch darüber hinaus gestiegen. Die aktuellen und auch die Nitratwerte der letzten Jahre finden Sie hier: Aktuelle Nitratwerte in mg/l
Man muss allerdings damit rechnen, dass die Nitratwerte durchaus schwanken können, so dass bei Werten so nahe am Grenzwert von 50 mg/l auch kurzfristig mit Grenzwertüberschreitungen gerechnet werden muss. Das werden die Werte der Untersuchung im Dezember dann letztendlich zeigen.



Nach oben

Hausverkauf in Margetshöchheim?

13.12.20: In einem Immobilienportal wurde ein historisches Anwesen in der Erlabrunner Straße zum Kauf angeboten, das vor nicht allzu langer Zeit zusammen mit einer größeren Fläche, die bis zur Thoma-Rieder-Straße reicht, gekauft wurde und im rückwärtigen Bereich mit 3 Bauplätzen verwertet wurde. Das grüne Gebäude, Teil eines ehemaligen landwirtschaftlichen Gehöfts, liegt gegenüber der Raiffeisenbank. Das Gebäude steht seit vielen Jahren leer und ist im Inneren beschädigt. Durch seine Lage am Beginn (oder Ende) des Altorts hat es städtebaulich eine besondere Bedeutung. Man kann deswegen davon ausgehen, dass es eigentlich nicht abgerissen oder wesentlich verändert werden kann. Leider haben Beispiele in letzter Zeit gezeigt, dass es in solchen Fällen reichte, wenn die Giebelwand erhalten blieb. Man kann nur hoffen, dass sich dies nicht einbürgert, sonst ist die gut bezuschusste Altortsanierung eine Farce.



Nach oben

MM-Antrag zur Umbenennung einer Straße

7.12.10: Anlässlich der Mainpost-Berichterstattung über die geplante Umbenennung von Straßen, deren Namensgeber mit dem NS-Regime verquickt waren, hat die MM daran erinnert, dass im Zeilweggebiet ein Weg ebenfalls nach einem dieser NS-Anhänger benannt ist: Wird der Nikolaus-Fey-Weg umbenannt?
Die Margetshöchheimer Mitte hat nun beantragt, den Nikolaus-Fey-Weg in Bettina von Arnim-Weg umzubenennen. In der MM waren auch weitere bekannte Schriftsteller und Gegner des Naziregimes wie Kurt Tucholsky, Bert Brecht und Leonhard Frank in der Diskussion, die alle würdige Namensgeber wären.

Antrag der MM: Straßenumbenennung
Sehr geehrter Herr Brohm,
Ausgehend von neuen Erkenntnissen über Nikolaus Fey über seine Verstrickungen im Nationalsozialismus schlagen wir eine Straßenumbenennung vor:
1. Die Gemeinde benennt den Nikolaus-Fey-Weg im Zeilweggebiet um.
2. Wir schlagen vor, den Weg in Bettina-von-Arnim-Weg umzubenennen.
Wir bitten diesen Vorschlag in der ersten Sitzung im Januar 2021 zu behandeln.

Begründung:
ad 1:
Siehe Artikel in der Mainpost vom 29. 11.2020 Von Torsten Schleicher
Nikolaus Fey (1881-1956): Der Schriftsteller ("Florian Geyer") und Mundartdichter, NSDAP-Mitglied seit Mai 1933, engagierte sich laut Kommissionsbericht in verschiedener
Weise für den Nationalsozialismus, so auch als offizieller Parteiredner und "politischer Leiter". Als unterfränkischer Beauftragter der Reichsschrifttumskammer "gehörte auch die
Überwachung der Texte anderer fränkischer Autoren auf ihre Vereinbarkeit mit der Parteilinie zu seinen Aufgaben". Fey wirkte auch, was bisher kaum bekannt war, von 1942
bis 1944 in der Regierung des "Generalgouvernements" in Krakau im besetzten Polen mit.
Kommissions-Empfehlung (einstimmig): Umbenennung der Nikolaus-Fey-Straße (Heidingsfeld).
ad 2:
Bettina von Arnim (1785 - 1859) war nicht nur eine sozial engagierte Dichterin, sie setzte sich auch für die Gleichstellung von Frauen und Juden ein. Die Älteren von uns werden
sich noch an ihr Bild auf dem 5-DM-Schein erinnern. Eine kurze Information über die Dichterin ist auch in Wikipedia zu finden.
Grundlage dieses Vorschlags ist der Grundsatzbeschluss von damals, die Straßen nach Dichtern bzw. Dichterinnen zu benennen.
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard von Hinten



Nach oben

Eröffnung des Ludwigstraßenparkplatzes

5.12.20: Wie in den Coronazeiten üblich wurde vorgestern der Parkplatz an der Ludwigstraße in kleinem Rahmen seiner Bestimmung übergeben. Dort wurden 32 Stellplätze mit der ersten öffentlichen und barrierefreien WC-Anlage sowie einer E-Ladesäule geschaffen. Dadurch soll vor allem der Altort etwas vom Parkdruck entlastet werden.
Die Kosten belaufen sich auf knapp 1,3 Mio. Euro, wobei aus der Städtebauförderung ein Zuschuss von etwa 446.000 € zu erwarten ist. In der Zeit zwischen 9 und 19 Uhr ist die Parkzeit auf 3 Stunden begrenzt.



Nach oben




Nach oben




Nach oben

Zwei neue Gemeindemitarbeiter gesucht

3.12.20: Auch wenn das auf den ersten Blick manchen verwundert, im Rathaus sitzen keine Mitarbeiter der Gemeinde Margetshöchheim. Die dortigen Mitarbeiter sind alle Beschäftigte der Verwaltungsgemeinschaft Margetshöchheim-Erlabrunn. Ihr Chef ist nicht der Bürgermeister der Gemeinde Margetshöchheim, sondern Waldemar Brohm als Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft. Mitarbeiter der Gemeinde sind neben Teilzeitbeschäftigten z.B. mit Hausmeistertätigkeiten oder im Jugendzentrum vor allem die Mitarbeiter des Bauhofs als Vollzeitbeschäftigte. Früher war es üblich, dass der Gemeinderat über die Einstellung dieser Mitarbeiter entschied und dass sie sich vorher dem Gemeinderat vorstellten. Seit längerem entscheidet über die Einstellung dieser Mitarbeiter der Bürgermeister allein, was nach dem Kommunalrecht möglich ist.
Aktuell sucht die Gemeinde
einen Bauhofleiter https://www.margetshoechheim.de/images/stories/stellenausschreibung/Stellenausschreibung-Geschaeftsleitung_nov_2020.pdf
und einen Mitarbeiter für die Grünarbeiten https://www.margetshoechheim.de/images/stories/stellenausschreibung/Stellenausschreibung-Mitarbeiter-in_gaertnerische_Taetigkeiten_nov_2020.pdf



Nach oben

Ämterwechsel im Rathaus

25.11.20: Da Roger Horn, der Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Margetshöchheim, altersbedingt aus dem Dienst ausscheiden wird, sucht die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Margetshöchheim zum 1.4.2021 eine/n Geschäftsleiter/in.
https://www.margetshoechheim.de/images/stories/stellenausschreibung/Stellenausschreibung-Geschaeftsleitung_nov_2020.pdf
Wir nehmen dies zum Anlass für einen kurzen Rückblick auf die Geschäftsleiter der VG Margetshöchheim, zu der anfangs auch die Gemeinde Leinach gehörte. Unter Bürgermeister Günter Schneider (SPD) war Günter Stock lange Zeit Verwaltungsleiter. Als er 1990 für die SPD als Bürgermeister kandidierte, kündigte er an, dass er weitgehend die Arbeiten, die er vorher als Geschäftsleiter erledigt hatte, miterledigen will. Einige Zeit nach der Wahl suchte die Verwaltungsgemeinschaft jedoch wieder einen Geschäftsleiter. Nachdem eine Bewerberin wieder abgesprungen war, übernahm Roger Horn dieses Amt, das er bis heute bekleidet.



Nach oben

Manchmal der interessanteste Teil

20.10.20: Was unter "Sonstiges und Termine" qausi unter "ferner liefen" auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung steht, ist oft interessanter als die vielen Formalitäten in den Tagesordnungspunkten vorher. Darauf haben uns einige Besucher unserer Website hingewiesen und bemängelt, dass diese oft interessanten Punkte am Ende unserer recht umfangreichen Informationen über die Gemeinderatssitzungen leicht untergehen. Deshalb veröffentlichen wir den Punkt 7 der Tagesordnung der letzten Gemeinderatssitzung hier noch einmal separat an herausgehobener Stelle:

7 Informationen und Termine
- Revierförster Fricker hat den Jahresbetriebsplan erarbeitet. Für die Aufarbeitung der Trockenschäden sind 2000 € vorgesehen, für Aufforstung usw. 1500 €.
- Wegen der Coronaproblematik gibt es weiterhin keinen Bürgerbusbetrieb.
- Die Bürgerversammlung am 12.11. um 19.30 Uhr wird sehr komprimiert ohne Bewirtung und mit Einzelbestuhlung stattfinden. Ein- und Ausgang werden getrennt. Evtl. kann die Bürgerversammlung online im Internet verfolgt werden.
- Auch der Volkstrauertag wird wegen der Corona-Pandemie anders ablaufen. Von der Feuerwehr wird lediglich eine Fahnenabordnung anwesend sein. Die Gemeinde vertreten der Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden.
- Der Neujahrsempfang entfällt coronabedingt. Dafür gibt es voraussichtlich im Frühjahr im Hof der Margarethenhalle einen "Bürgerempfang".
- Der Freistaat rechnet derzeit mit einem Steuerausfall in Höhe von 4,9 Mrd. Euro.
- Die Südlink-Stromtrasse wird voraussichtlich im Westen von Würzburg vorbeiführen. Das bedeutet wohl, dass sie relativ nahe an Margetshöchheim über Leinacher Gemarkung führen wird.
- Für den barrierefreien Ausbau der Haltestelle am Ärztezentrum gewährt der Landkreis einen Zuschuss in Höhe von 4000 €.
- Gemeinderätin Röll regte an, den Gemeinderatsmitgliedern im Ratsinformationssystem eine digitale Flurkarte mit den Flurnummern zugänglich zu machen, wie es in Erlabrunn bereits der Fall ist. Weiterhin regte sie an, bei der Müllabfuhr die Tonnen nicht auf den Gehweg zu stellen, da sonst die Fußgänger und besonders die Kinder auf die Straße ausweichen müssten.

Der MM-Fraktionsvorsitzende Gerhard von Hinten erinnerte Bürgermeister Brohm an eine Anfrage vom 17.9.20, in der er wegen der Nitratgrenzwertüberschreitung in einem der beiden Brunnen wissen wollte, ob die Bürger davon informiert worden seien und ob es eine Reaktion der Behörden gegeben habe. Eine weitere Frage betraf die geplante Bebauung in der Wasserschutzzone IIIA. Den genauen Text der Anfrage finden Sie hier:
nachgefragt ...
Bürgermeister Brohm erklärte, dass die Bürger nicht informiert wurden, weil das Wasser im Ortsnetz unter dem Grenzwert gewesen sei. Diese Auskunft verwundert etwas, da bei der Messung im Juni im Ortsnetz 53,6 mg/l gemessen wurden, was eindeutig über dem Grenzwert von 50 mg/l liegt. Nach Auskunft des Bürgermeisters gibt es bislang keine Reaktion der Behörden.
Die aktuellen Nitratwerte finden Sie übrigens immer auf der MM-Website:
Aktuelle Nitratwerte in mg/l



Nach oben

deprimierend

5.10.: Der Eisvogel, auch als fliegender Edelstein bekannt, ist seit einigen Jahrzehnten in Margetshöchheim zu Hause. Nicht zuletzt, weil sich der örtliche Bund Naturschutz und die Margetshöchheim für ihn und seinen Lebensraum engagiert haben. In den letzten Tagen wurden noch zwei Exemplare an einem Gartenteich am Ortsrand gesichtet. Gestern wurde einer von ihnen in der Nähe tot aufgefunden. Ein herber Verlust für eine Art, die auf der Roten Liste der gefährdeten Vogelarten steht. Die Todesart ist unbekannt. Sonderseite: Eisvogel - Vogel des Jahres 2009


 


Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben

nachgefragt ...

18.9.20: Für die MM-Fraktion fragte Gerhard von Hinten bei Bürgermeister Brohm wegen der kritischen Nitratsituation nach:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

am 14.09. 2020 hat die Gemeinde die Fraktionen darüber informiert, dass bei den Brunnen der Gemeinde die Nitratwerte die Grenzwerte übersteigen, genauer Brunnen 1 liefert Wasser mit einer Nitratbelastung von 55,4 mg und Brunnen 2 liefert Wasser mit einer Nitratbelastung von 49,9 mg.
Ausgehend von der Überschreitung der 50-mg-Grenze bei unserem Trinkwasser hat die MM folgende Fragen:
1. Hat die Gemeinde die Bürger und Bürgerinnen über die Wassersituation informiert?
2. Hat die Gemeinde die zuständigen Behörden informiert? Welche Anweisungen seitens der Behörden sind ergangen?
3. Welche Konsequenzen hat das für die Bauplanung in Margetshöchheim Nord (Bereich Spargelhütte)?



Nach oben

Wertermittlung für die Ludwigstraße

10.9.20: Die Gemeinde hatte vor wenigen Jahren das Anwesen Ludwigstraße 19 ersteigert. Auf dem größten Teil des Gartens wird derzeit ein Parkplatz hergestellt. Nach der Fertigstellung soll dann das Wohnhaus veräußert werden.



Nach oben

Förderung für den Bauabschnitt 1

9.9.20: Beim Bauabschnitt 1 der Mainpromenade (zwischen dem Steinernen Weg und dem neuen Steg) sind nach den Feststellungen der Regierung von Unterfranken 1,1 Millionen € förderfähig. Damit liegen die Baukosten deutlich höher als zum Schluss vom Planungsbüro angegeben. Die Fördersumme soll bei 880.000 € liegen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sich die Gemeinde im Programm "Innen statt außen" dazu verpflichtet hat, im Außenbereich keine Baugebiete zu erschließen. Dass momentan das Scheckertgebiet bebaut werden soll, gilt bei der Regierung offensichtlich als marginal.



Nach oben

Es kann losgehen

30.8.20: Nachdem vorgestern der Kran für die Baustelle auf der Westseite der Mainstraße abgebaut worden ist, wurde gestern auf der anderen Straßenseite der Kran für die Baustelle Mainstraße 20 aufgebaut. Dort soll die von vielen schon lange erwartete Gaststätte für den Altort entstehen. Der Kran wird die Mainstraße zwischen dem Rathaus und der Ludwigstraße voraussichtlich bis Ende Oktober versperren.



Nach oben

Baustelle für Margetshöchheims Gasthaus




Nach oben




Nach oben

mehr Park als ...platz

26.8.20: Man kann wohl davon ausgehen, dass der neue Parkplatz neben dem Friedhof im Laufe des nächsten Monats eingeweiht werden kann. Auf den ersten Blick erinnert er schon eher an einen Park als an einen Parkplatz, was sich auch in den Kosten bemerkbar macht. Für 2019 waren im Haushalt 730.000 € vorgesehen, für 2020 nun 750.000 €.



Nach oben




Nach oben




Nach oben

Parkplatz an der Ludwigstraße




Nach oben

Lage vor Ort

24.8.20: Bevor man sich viele Gedanken über einen Steg oder eine Unterführung in Margetshöchheim-Süd macht, sollte man sich die Situation vor Ort einmal ansehen. Dann wird einem schnell klar, dass eine solche Lösung allenfalls auf Höhe des Ärztehauses möglich ist Bessere Anbindung für Margetshöchheim-Süd? und Steg statt Unterführung . Weiter Richtung Ortsmitte macht es keinen Sinn, weil man dann auch gleich über die Brücke und den Treppenabgang zum Radweg gehen kann Situation in Margetshöchheim-Süd . Weiter Richtung Zell geht es auch nicht, weil man sonst über Privatgrundstücke verfügen müsste und dann außerdem relativ weit weg vom Ort auf dem Radweg landet. Aber auch beim Ärztehaus kann es eng werden, weil man nicht nur die Staatsstraße, sondern auch den Radweg überbrücken oder untertunneln müsste. Falls dann noch zusätzlich, wie vom Bürgermeister angedeutet, eine Abbiegespur von der ST 2300 nach Margetshöchheim bekäme, müsste die Staatsstraße um eine Fahrspur Richtung Main erweitert werden, so dass dann der Tunnel noch weiter in Richtung Main reichen müsste.



Nach oben

Situation in Margetshöchheim-Süd




Nach oben

Steg statt Unterführung

23.8.20: Nach unserem gestrigen Bericht über eine Unterführung der ST 2300 auf Höhe des Ärztehauses erhielten wir die Anregung, doch lieber einen Steg zu planen und dafür Teile des alten Mainstegs zu nutzen. Im Prinzip wäre das sicher möglich. Bei der Realisierung gäbe es allerdings etliche Probleme. So müsste der Steg so hoch sein, dass der Verkehr auf der ST 2300 nicht behindert würde. Das würde allerdings bedeuten, dass auch wegen der vorgeschriebenen Barrierefreiheit Rampenlängen erforderlich wären, die auf der Westseite kaum unterzubringen wären. Und auf der Mainseite müsste der Steg noch über den Radweg reichen, falls man diesen nicht verlegen will. Und noch etwas muss man bedenken: Der Steg würde nicht im Ortsbereich sondern mindestens 120 m südlich des Grillplatzes ankommen. Das würde allerdings auch für die Unterführung zutreffen.



Nach oben

Bessere Anbindung für Margetshöchheim-Süd?

22.8.20: Bei einem Ortstermin in Margetshöchheim Süd mit Polizei und Straßenbauamt sprach Bürgermeister Brohm auch die Verbesserung der Anbindung an die ST 2300 und den Main an. Ein Thema war auch ein Kreisverkehr auf der Staatsstraße auf Höhe des Ärztehauses, der bislang vor allem aus Platzgründen abgelehnt wurde, da dies eine Verschiebung in Richtung Main bedeuten und man somit ins Überschwemmungsgebiet kommen würde. Auch jetzt lehnte das Straßenbauamt einen Kreisel ab, da im Grunde genommen die Hauptverkehrsader lediglich auf einen untergeordneten Ast stoßen würde, was mit Sicherheit zu Staus führen würde. Eine derartige Maßnahme ist auch deswegen nur bedingt sinnvoll, da für die Kraftfahrzeuge wenige Meter weiter eine Brücke als Anbindung für Margetshöchheim-Süd vorhanden ist. Man muss auch berücksichtigen, dass ein Kreisel für Fußgänger nichts bringen würde, da dort weder über einen Kreisel noch eine Fußgängerampel die Querung der Staatsstraße möglich sein wird. Mehr Nutzen würde da schon eine Unterführung bringen, die ebenfalls vom Bürgermeister angesprochen wurde. Man käme dann auf der Mainseite etwa am Grillplatz heraus. Abgesehen von den Kosten und den Problemen mit dem hohen Grundwasserstand ist allerdings zu befürchten, dass die Fußgänger und möglicherweise auch die Radfahrer eine Unterführung nur bedingt annehmen, da in diesem nicht gerade stark frequentierten Gebiet eine Unterführung selbst bei guter Beleuchtung wohl aus Sicherheitsgründen zu Vorbehalten führen kann.
Ein weiterer Vorschlag des Bürgermeisters war eine Abbiegespur von Zell her in Richtung Margetshöchheim-Süd. Da die Brücke über die ST 2300 wenige Meter weiter vorhanden ist, wäre der Vorteil dieser Lösung wohl gering. Außerdem müsste dann eine Fahrbahnerweiterung mainseits geschaffen werden. Vorteile könnte diese Lösung allenfalls für die in Richtung Würzburg einbiegenden Fahrzeuge bringen, da dort dann mit Sicherheit eine Ampel eingerichtet werden muss, ähnlich wie beim Zeller Schützenhaus, was die Auffahrt auf die Staatsstraße erleichtert.



Nach oben

Es könnte schlimmer sein

14.8.20: Nun liegen die Ergebnisse der Nitratanalysen vom 20.7.20 vor. Da wir uns nun bereits im dritten Trockenjahr hintereinander befinden, musste man bei den Nitratwerten mit dem Schlimmsten rechnen. Es ist zwar kein Grund zur Freude, aber immerhin liegen unsere beiden Brunnen weiterhin unter dem Nitratgrenzwert von 50 mg/l. Aktuelle Nitratwerte in mg/l
Bedenklich ist allerdings, dass bei den Vorfeldmessstellen im Muschelkalkgebiet oberhalb der Staatsstraße zwei der drei Messstellen über dem Grenzwert liegen. Denn von dort kommen mehr als 90 % unseres Wassers.



Nach oben

Wie wird der Radverkehr umgeleitet?

28.7.20: Spätestens im September werden der Fahrweg und das angrenzende Gelände für die Arbeiten am neuen Mainsteg gesperrt. Dadurch muss der Radverkehr ab dem neuen Sportheim umgeleitet werden. Sicher ist momentan nur, dass die Radfahrer dann die Würzburger Straße benutzen müssen. Wo sie wieder auf den bestehenden Radweg stoßen sollen, ist noch unklar. Laut Bürgermeister Brohm könnte dies über die Ludwigstraße oder die Falkenstraße erfolgen, weil die Pointstraße wegen der Kreuzung mit der Straße "Zur Mainfähre" gefährlich sei.
Wir haben da aus verschiedenen Gründen Bedenken. Wenn der Verkehr nicht über die Pointstraße umgeleitet wird, müssen die Radfahrer zwangsläufig die Engstelle am Anfang der Würzburger Straße passieren, was allein schon wegen der vielen Busse gefährlich ist. Man sollte auch nicht vergessen, dass dann natürlich auch die Radfahrer aus Richtung Erlabrunn dort durchfahren müssen. Und schließlich müssen alle diejenigen, die nach oder von Veitshöchheim fahren, zwangsläufig die Pointstraße oder die Dorfstraße befahren.
Außerdem wäre eine Umleitung über die Ludwigstraße nicht empfehlenswert, da die Radfahrer dann durch die schmale Brunngasse fahren müssten und die Kreuzung mit dem Uferweg ebenfalls sehr unübersichtlich und gefährlich ist.



Nach oben

Gesamtkonzept für den Radverkehr?

23.7.20: Die MM hatte zur Gemeinderatssitzung am 14.7. einen Antrag mit diversen Forderungen zur Verbesserung der Radfahrersicherheit eingebracht Gemeinderatssitzung am 14.7.20 (Tagesordnungspunkt 5). Der letzte dieser Vorschläge sieht ein Gesamtkonzept vor, das wir bei unserem Bericht über die Gemeinderatssitzung bedauerlicherweise nicht erwähnt haben:
"Darüber hinaus entwickelt der Gemeinderat zeitnah ein Gesamtkonzept für den Radverkehr durch den Ort vom Grillplatz bis zum Beachvolleyballplatz."
Über den Antrag wurde ausführlich diskutiert. Schließlich kam man überein, dass man zu diesem Thema einen Fachmann hinzuziehen wird. In der Diskussion zeigte sich, dass viele Wortmeldungen irrtümlich davon ausgingen, dass es um die Radwegführung während der Bauzeit in der Mainpromenade gehe. Deshalb meinten manche, man solle sich damit erst befassen, wenn die jeweiligen Bauabschnitte anstehen. Der Antrag bezog sich jedoch eindeutig auf ein Gesamtkonzept für die Radwegachse am Main. Dabei ist es dringend nötig, sich bereits vor den Arbeiten in den einzelnen Bauabschnitten mit der Radwegführung zu beschäftigen, um dies in den Planungen zu berücksichtigen. Es gibt nämlich eine ganze Reihe von neuralgischen Punkten, etwa zwischen den Bauabschnitten I und III auf Höhe des Steinernen Wegs, wo der Radweg auf die dann an den Main verlegte Straße trifft. Noch problematischer ist die Situation auf Höhe des Rathauses, wo der Radweg nach der bisherigen Planung dann wohl quer durch einen vergrößerten Parkplatz zum Main führen wird, was die dort bisher schon schwierige Situation noch verschärfen würde. Interessanterweise sind dort gar keine Fahrradstellplätze vorgesehen, obwohl die Gemeinde bis zur Mauer des Anwesens Heymanns extra ein Kabel für eine E-Bike-Ladestation hat verlegen lassen.
Gerade hier zeigt sich, dass man sich bereits im Vorfeld Gedanken machen sollte. Und zwar auch im Gemeinderat, da die Ortskundigen die Problematik ja ganz gut kennen müssten, bevor ein Planungsbüro sich am grünen Tisch ans Zeichnen macht. Eine Möglichkeit wäre, den Radweg dort nicht mehr an den Main zu führen, sondern weiter durch die Mainstraße bis zum Grasigen Weg (Verlängerung der Falkenstraße). Dadurch würde der Fußweg am Main und im Bereich des Spielplatzes für die Fußgänger weniger gefährlich. Zusätzlich könnte man den Fußweg entsiegeln und durch eine wassergebundene Decke den Pappeln mehr Luft lassen. Dadurch würde der Wurzelhub verringert, durch den der bislang asphaltierte Radweg zu einer Buckelpiste wird. Der Radweg führte übrigens vor etlichen Jahren bereits oben durch die Mainstraße, um den damals noch nicht eingezäunten Spielplatz, der vom Grasigen Weg bis zur Brunngasse reichte, sicherer zu machen. Am Anfang und am Ende versperrten damals massive Tore den Radfahrern die Durchfahrt.
Andererseits wird der Weg durch die Mainstraße natürlich für Skater wenig attraktiv. Und am Main unten hätten sie ebenfalls wegen der wassergebundenen Decke Probleme.
Solche Überlegungen offenbaren, dass jede Lösung Vor- und Nachteile hat. Um so wichtiger ist es, dass man sich rechtzeitig Gedanken macht und die Argumente austauscht, bevor sie in Pläne gegossen werden, zumal sich der Radverkehr in den letzten Jahrzehnten vervielfacht hat.



Nach oben

Margetshöchheim hat nun ein Lastenrad

25.6.20:
Willkommen Margarete - das Lastenrad für Margetshöchheim. Die Initiative Freies Lastenrad Würzburg freut sich, nun auch in Margetshöchheim bald allen Bürgern die Vorteile eines Lastenrades bieten zu können. Ermöglicht hat das die Gemeinde Margetshöchheim, in dem sie die Anschaffungskosten für das Fahrrad übernommen hat. In Städten schon normal - bietet es auch uns in Margetshöchheim eine kostenlose, umweltfreundliche und schnelle Alternative zum PKW. Aktuell laufen die letzten Vorbereitungen, damit der Verleih im Juli starten kann. Bis dahin kann man Margarete donnerstags von 17 - 18 Uhr an der Obsthalle in der Pointstraße treffen.


Weitere Infos:www.lastenrad-wuerzburg.de,
https://www.facebook.com/lastenradwue



Nach oben

Margetshöchheims Lastenrad




Nach oben

MM spricht Klartext

22.6.20: Die Main-Post hat in der Wochenendausgabe vom 20.2. auf einer ganzen Seite das Verhalten von CSU und SPD bei den Stellvertreterwahlen für die Landkreisbügermeister thematisiert: https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/absprachen-haben-spd-und-csu-den-waehlerwillen-missachtet;art736,10459955
In dem Bericht der Main-Post wurde auch die Wahl der Bürgermeisterstellvertreter in Margetshöchheim thematisiert. Die MM hat darauf mit einer Presseerklärung reagiert:

Stellungnahme zu „Wollen CSU und SPD die Grünen ausbooten?“

In Ihrem Bericht vom 20.6. über die Vorgänge bei den Wahlen der Stellvertreter der Bürgermeister und des Landrats im Landkreis Würzburg schreiben Sie, dass Andreas Raps für die „Margetshöchheimer Mitte – die Liste für Umwelt und Natur“, eine parteipolitisch völlig unabhängige kommunale Vereinigung, als Bürgermeisterstellvertreter kandidiert hat. Das müssen wir richtigstellen. Kandidat der MM war Gerhard von Hinten, der sowohl bei der Wahl des ersten wie auch des zweiten Stellvertreters nicht die erforderliche Mehrheit erhalten hat.

Das Ergebnis selbst ist sicher keine Sensation, damit hat die MM gerechnet. Interessant war eher die Vorgeschichte. CSU-Bürgermeister Brohm hat nach der Wahl zuerst mit der SPD, der kleinsten der drei Fraktionen, Gespräche geführt. Das Ergebnis war, dass für die SPD, die für die CSU kein ernstzunehmender Kontrahent ist, die Funktion eines 3. Bürgermeisters geschaffen wird und die SPD für den CSU Kandidaten für das Amt des 2. Bürgermeisters die Mehrheit garantiert.

Die MM sah keine Notwendigkeit für einen weiteren Bürgermeisterstellvertreter, da der vorige 2. Bürgermeister Etthöfer von der MM nie Probleme hatte, die Vertretung fachlich wie zeitlich zu bewältigen. Sie hat dann aber trotzdem Gerhard von Hinten auch für den 3. Bürgermeister nominiert, damit wenigstens einer der drei Bürgermeister eine nachweisliche Kompetenz in den Bereichen Umwelt und Natur und vor allem beim Trinkwasser hat.

Interessant ist auch die Argumentation Bürgermeister Brohms, dass man wegen der Fülle von Aufgaben einen 3. Bürgermeister benötige. Dass die CSU dann gerade die SPD Gemeinderätin und erste Landratsstellvertreterin Frau Haupt-Kreutzer ins Amt der 3. Bürgermeisterin gehievt hat, zeigt, dass es nicht um die Erfordernisse des Amts, sondern um Machtspielchen ging. Denn Frau Haupt-Kreutzer konnte bereits in den letzten 6 Jahren wegen ihrer Landratsstellvertretung an manchen Gemeinderatssitzungen nicht oder nur mit Verspätung teilnehmen.

Mit alldem muss und kann die MM leben. Bedauerlich ist jedoch, dass in den ersten Wochen der neuen Amtszeit das in der Vergangenheit erfreulich gute Klima im Gemeinderat spürbar abgekühlt ist. Es wird nun an der Koalition aus CSU und SPD liegen, ob aus den nicht nur jahreszeitlich bedingten Eisheiligen eine Eiszeit wird. Das hätte Margetshöchheim nicht verdient.



Nach oben

Details der konstituierenden Gemeinderatssitzung

8.5.20: Die Aufwandsentschädigung für die Gemeinderäte wurde auf 20 € pro Monat und ein Sitzungsgeld von 20 € angehoben. Da die Unterlagen für die Sitzungen im Ratsinformationssystem veröffentlicht werden, bekommt jeder Gemeinderat bei der Anschaffung eines digitalen Endgeräts bis zu 400 € Zuschuss.
Die Gemeinderäte erhalten normalerweise über das Ratsinformationssystem zu den Tagesordnungspunkt einen Sachbericht und einen Beschlussvorschlag der Verwaltung. Die MM hatte bislang auf ihrer Website den Sachbericht teilweise wörtlich veröffentlicht, so dass die Bürger genau wussten, was in der Sitzung behandelt wird. Dieses Vorgehen wurde erst in der letzten Gemeinderatssitzung von der SPD gerügt Welche Grenzen hat Transparenz? . Die Geschäftsordnung wurde nun in § 4, Absatz 2 ergänzt. Danach dürfen Sachbericht und Beschlussvorschlag vorab nur veröffentlicht werden, wenn der 1. Bürgermeister und der Gemeinderat dem zustimmen. Das bedeutet, dass zumindest eine wörtliche Wiedergabe nicht mehr möglich ist. Schließlich kann ja nicht vor der Gemeinderatssitzung extra eine Sitzung einberufen werden, damit beschlossen wird, ob etwas vorab veröffentlicht werden darf.



Nach oben

die neuen Gemeinderäte


Röll, v. Hinten, Grosch, Scheumann, Heinrich 



Nach oben

das Bürgermeister-Triumvirat


N. Götz, W. Brohm, C. Haupt-Kreutzer 



Nach oben

Wahl der Bürgermeisterstellvertreter

6.5.20: Nach der Kommunalwahl hat Bürgermeister Brohm zuerst mit der SPD, der kleinsten Fraktion im Gemeinderat, Kontakt aufgenommen und ihr den neu zu schaffenden Posten des 3. Bürgermeisters angeboten, wenn sie bei der Wahl des 2. Bürgermeisters den CSU-Kandidaten Norbert Götz unterstützt. Die SPD ist auf diesen Vorschlag eingegangen.
Die MM ist prinzipiell der Ansicht, dass ein Stellvertreter des Bürgermeisters ausreicht, wenn der Kandidat zeitlich jederzeit verfügbar ist, eine gewisse Erfahrung in der Kommunalpolitik besitzt und auch inhaltlich wichtige Bereiche der Kommunalpolitik abdecken kann. Dass dies auch bei längeren Vertretungsphasen funktioniert, hat man ja in den letzten 6 Jahren gesehen, als Peter Etthöfer 2. Bürgermeister war.

Bei der Abstimmung über die Einführung eines dritten Bürgermeisters setzten sich gestern in der konstituierenden Gemeinderatssitzung CSU und SPD mit 12:5 Stimmen durch.

Als im Anschluss daran die Wahl des 2. Bürgermeisters anstand, schlug die CSU erwartungsgemäß Norbert Götz vor. Für die SPD schloss sich Werner Stadler als SPD-Fraktionsvorsitzender diesem Vorschlag an. Die MM nominierte ihren Fraktionskollegen Gerhard von Hinten, der in den letzten Jahrzehnten auf gut 25 Jahre Erfahrung in der Gemeinderatsarbeit zurückblicken kann und zeitlich jederzeit verfügbar wäre. Gerade in einer Zeit, in der Klimawandel und Schutz von Umwelt und Natur auch die Kommunalpolitik vor große Herausforderungen stellt, könnte er mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem Wissen punkten.
Wie nicht anders zu erwarten war, setzte sich in der geheimen Wahl der CSU-Kandidat wahrscheinlich mit den 12 Stimmen von CSU und SPD gegen die 5 Stimmen der MM durch.

Bei der Wahl zum 3. Bürgermeister schlug die SPD überraschend Frau Haupt-Kreutzer vor, obwohl eigentlich mit der Kandidatur von Frau Daniela Kircher gerechnet wurde. Dies lässt möglicherweise darauf schließen, dass der Deal zwischen den Kreistagsfraktionen von CSU und SPD, Frau Haupt-Kreutzer erneut zur ersten Stellvertreterin des Landrats zu wählen, geplatzt ist.

Angesichts der Tatsache, dass Bürgermeister Brohm erklärt hat, dass seinen Stellvertretern bestimmte Aufgabengebiete zugewiesen werden sollen, entschied sich die MM als zweitstärkste Fraktion kurzfristig, doch einen eigenen Kandidaten zu nominieren und schlug Gerhard von Hinten vor, um besonders für den Schutz von Klima, Natur, Umwelt und Trinkwasser einen besonders kompetenten Vertreter ins Rennen zu schicken. Bei der Abstimmung erhielt Frau Haupt-Kreutzer 12 Stimmen, Gerhard von Hinten 5 Stimmen. Da die CSU zusammen mit dem Bürgermeister über 8 Stimmen und die SPD über 4 Stimmen verfügt, kann man sich ausrechnen, woher die 12 Stimmen für Frau Haupt-Kreutzer kommen.

Dank der Koalition mit der SPD ist die CSU bei ihren Personalvorstellungen auch ohne absolute Mehrheit bequem ans Ziel gekommen. Die nächsten Monate und Jahre werden zeigen, ob der neue Kurs von Bürgermeister Brohm sich tatsächlich auszahlt. In der Sache wird sich wohl wenig ändern, da CSU und SPD bei Baugebieten und Prestigeprojekten sich eigentlich schon immer einig waren.
Die MM kann damit leben, da ihr Posten wenig bedeuten und sie ihre Sachpositionen weiterhin offensiv vertreten wird, nicht nur im Gemeinderat, sondern auch im MM-Blättle und auf ihrer Internetseite.





Nach oben

Baugenehmigung für das Gasthaus im Altort

5.5.20: Da das Gasthaus "Zum Kreutzer" vor etwa 7 Jahren seine Pforten geschlossen hatte und an eine Privatperson verkauft worden war, hatte die Gemeinde 2015 das Stengelanwesen in der Mainstraße erworben und schließlich an einen privaten Investor mit der Auflage, dort ein Gasthaus zu eröffnen, weiterveräußert. Vor allem wegen nachbarlicher Widerstände und juristischer Schritte gegen die Baugenehmigung des Landratsamtes verzögerte sich der Baubeginn von Jahr zu Jahr. Nun soll es eine neue Baugenehmigung geben, so dass Hoffnung besteht, dass Margetshöchheim in absehbarer Zeit doch wieder sein Dorfgasthaus im Altort erhält. Falls es nicht erneut durch Nachbarklagen zu einer Verzögerung kommt.



Nach oben

Spielplatzstandort neben dem Kindergarten?

12.11.19: Die MM hatte mit einem Antrag in der Septembersitzung des Gemeinderats eine erneute Diskussion über den seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr vorhandenen Spielplatz im Zeilweggebiet losgetreten: MM beantragt Zeilweg-Spielplatz endlich wieder ein Spielplatz am Zeilweg? und Hintergründe
In der heutigen Gemeinderatssitzung steht nun ein Antrag der Verwaltung auf der Tagesordnung, einen Landschaftsplaner mit der Planung für einen Spielplatz direkt neben der Kindertagesstätte zu beauftragen Gemeinderatssitzung am 12.11.19 TOP 2. Dort war ja bereits vor dem Bau des Kindergartens der Spielplatz gewesen. Für das Außengelände des Kindergartens wurde beim Kindergartenbau ein Teil des Spielplatzes abgezweigt. Da der Spielplatz reichlich bemessen war, war das nicht tragisch. Erst als vor knapp 10 Jahren die neu gebaute Kinderkrippe wegen Bauschäden ein Sanierungsfall wurde und die Krippe in Container auf dem Spielplatz umziehen musste, wurde der Rest-Spielplatz komplett geschlossen.
Da zwischen der Grenze des Kindergartens und den Containern noch eine nennenswerte Fläche des ehemaligen Spielplatzes frei ist, will die Gemeinde nun dort wieder einen Spielplatz errichten. Da drängt sich einem schon die Frage auf, warum man diesen Teil des alten Spielplatzes nicht schon vor 10 Jahren erhalten hat. Durch das mittlerweile verbuschte Gelände ist sogar noch ein altes Spielgerät zu sehen. Dann hätte man sich die in den letzten Jahren immer wieder aufgeflammte Diskussion über den fehlenden Zeilwegspielplatz sparen können.

Wir gingen in den letzten Jahren immer davon aus, dass wegen des Raummangels zwischen dem Kindergartenfreigelände und den Containern ein Neubau für eine dreigruppige Kinderkrippe entstehen soll. Nun wurde uns allerdings bekannt, dass dieser (angedachte, aber noch nicht beschlossene) Neubau auf dem Außengelände des Kindergartens selbst und nicht daneben entstehen soll. Laut Bürgermeister Brohm würde das durch den Neubau verkleinerte Kindergartenaußengelände noch genügend Freiraum für die Kinder des Kindergartens und der in Zukunft vergrößerten Krippe bieten.

Dann würde sicher der Platz für einen Spielplatz reichen, zumal er nach dem Abzug der Container, wenn der Neubau fertig ist, noch vergrößert werden kann. Der Standort neben dem Kindergarten wäre somit sicher optimal, wenn es nicht einige Unwägbarkeiten gäbe, die man schon längst hätte ausräumen können und nun dringend geklärt werden sollten.
Bislang gibt es noch immer keinen Gemeinderatsbeschluss, wo der Neubau oder Anbau für einen Kinderkrippe entstehen soll. Im Gemeinderat wurde zwar über Standorte und mögliche Träger gesprochen, beschlossen wurde bislang noch nichts. Dabei dürfte klar sein, dass eine Erweiterung auf dem bestehenden Gelände am sinnvollsten ist. Und damit wäre auch die Frage der Trägerschaft geklärt, da zwei verschiedene Träger auf ein und demselben Gelände keinen Sinn machen. Weil die beiden Notgruppen im Turnraum des Kindergartens und in der Verbandsschule lediglich eine Ausnahmegenehmigung für drei Jahre besitzen, wäre es höchste Zeit, zumindest den Standort zu bestimmen und die Planung in Auftrag zu geben. Dann wüsste man auch, ob ein Neubau im Freigelände des Kindergartens tatsächlich möglich ist. Man wüsste dann auch, ob direkt neben der Neubaustelle der von der Gemeinde vorgeschlagene vorläufige Spielplatz realisierbar ist. Wegen der beengten Verhältnisse könnten allerdings Baumaterial und Baumaschinen wohl nur dort lagern, wo jetzt der Spielplatz reaktiviert werden soll. Selbst die Zufahrt zur Baustelle ist problematisch, da sie über den Parkplatz gegenüber dem Hotel Eckert verlaufen müsste. All das müsste man abklären, bevor man für gut 24.000 € einen Planungsauftrag für einen Spielplatz vergibt.
Noch einmal: Der Standort wäre ohne Zweifel optimal. Wir wollen eine Entscheidung darüber keinesfalls verzögern. Wenn wegen der zu erwartenden Baumaßnahmen jedoch der Spielplatz erst nach dem Ende der Baumaßnahmen realisier- und irgendwann nutzbar wäre, würden weitere Jahre ohne nutzbaren Spielplatz ins Land gehen. Mit einem Wort, wir brauchen Planungssicherheit für den Erweiterungsbau und davon wohl abhängig auch die Sicherheit, dass die Planungskosten für den Spielplatz derzeit Sinn machen.



Nach oben

Interessante Informationen

8.11.19: Bürgermeister Brohm informierte bei der gut besuchten Bürgerversammlung wie alle Jahre die Anwesenden ausführlich über die Ereignisse des Jahres 2019. Einiges war wohl so aktuell, dass es auch den Gemeinderäten noch nicht bekannt war. So soll der schon länger geplante Ankauf des Klostergeländes eventuell noch in diesem Jahr, spätestens aber 2020 über die Bühne gehen. Der Bürgermeister versprach auch, dass das Zeilweggebiet 2020 nach fast 10 Jahren wieder einen Spielplatz bekommen soll. Bereits in der nächsten Gemeinderatssitzung soll ein Landschaftsplanungsbüro den Zuschlag für die Spielplatzplanung erhalten.
Auf Nachfrage gab Bürgermeister Brohm auch bekannt, dass der Grillplatz ca. 420.000 € gekostet hat. Darin ist auch der Grundstückspreis enthalten.



Nach oben

endlich wieder ein Spielplatz am Zeilweg?

11.9.19: Die MM hat in der gestrigen Gemeinderatssitzung beantragt, auf einer Fläche an der Einfahrt ins Zeilweggebiet, die neuerdings im Eigentum der Gemeinde ist, einen Spielplatz zu errichten: MM beantragt Zeilweg-Spielplatz . Bekanntlich gibt es im Zeilweggebiet seit fast einem Jahrzehnt keinen Spielplatz mehr, und alle Versuche, eine geeignete Fläche für einen Spielplatz zu finden, sind bislang gescheitert. Der Standort am Rande des Baugebiets ist sicher suboptimal. Mit genügend Abstand zur Umgehungsstraße, mit dem vorhandenen interessanten Baumbestand und an die freie Natur angrenzend, kann man nach Ansicht der MM aber trotzdem auf diesem Gelände einen ansprechenden Spielplatz gestalten: möglicher Spielplatz , der wegen der Nähe zum Kindergarten auch von dort genutzt werden könnte.
Über den Antrag der MM wurde allerdings nicht abgestimmt, weil SPD und CSU darauf bestanden, erst einmal andere Optionen zu prüfen. So will man nun erneut bei Eigentümern von Bauplätzen am Zeilweg nachfragen, ob sie ihr Grundstück für 20 Jahre als Spielplatzfläche verpachten. Wenn jetzt von den anderen Fraktionen momentan nicht genutzte Baugrundstücke ins Spiel gebracht werden, so bietet dies allerdings keine dauerhafte Lösung des Problems. Selbst wenn man jetzt plötzlich einen Bauplatz für eine begrenzte Zeit für eine Spielplatznutzung bekommen sollte, wird die Problemsituation nur verschoben aber nicht gelöst. Man wird doch nicht ernsthaft erwarten, dass man vielleicht in 10 oder 20 Jahren, wenn so ein Grundstück bebaut werden sollte, dann anderswo im Zeilweggebiet eine Spielplatzfläche auftreiben kann. Dann dürfte nämlich auch die von der MM ins Spiel gebrachte Fläche nicht mehr zur Verfügung stehen, da die Gemeinde dort offensichtlich eine andere Nutzung plant, nämlich eine gewerbliche Ansiedlung, wohl hauptsächlich mit Bürogebäuden. Dabei muss das eine nicht das andere ausschließen. Eine moderate Bebauung mit Büronutzung kann sich durchaus mit einem Spielplatzgelände im Randbereich vertragen. Besonders, wenn man das Spielgelände im nordwestlichen Teil ansiedelt.
Aus den Reihen von SPD und CSU kamen noch weitere Gegenvorschläge, die man nun erst einmal prüfen will: die Nutzung der Schulpausenhöfe am Nachmittag, die Nutzung des Freigeländes des Kindergartens nach Dienstende und am Wochenende. Außerdem seien die meisten Kinder ja eh im Kindergarten, wo sie die dortigen Spielgeräte nutzen könnten. Man verwies auch auf den Spielplatz am Main und die Spielfläche am Main, die zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz angelegt werden soll.
Bedenken gegen den von der MM vorgeschlagenen Standort wurden auch geäußert, weil der Weg zur Heinrich-Böll-Straße zu gefährlich sei und dort die Gefahr von Vandalismus gegeben sei. Ein weiteres Gegenargument war die Geräuschkulisse von der ST 2300. So gravierend kann diese allerdings kaum sein, da die Gemeinde auf Vorschlag der Kirchenstiftungsvertreter ernsthaft erwogen hat, dort einen neuen Kindergarten mit Freigelände zu errichten. Die Beurteilung all dieser Vorschläge und Einwände von Seiten der CSU- und SPD-Gemeinderäte überlassen wir den Familien mit Kindern im Baugebiet Zeilweg, die die Situation dort besser beurteilen können.
Völlig unverständlich ist es uns allerdings, dass der SPD-Fraktionsvorsitzende den MM-Vorschlag als Wahlkampfmanöver bezeichnete. Die MM hat ihren Vorschlag allein deswegen vorgebracht, weil zwar allen bewusst war, dass ein Spielplatz für den Zeilweg dringlich ist, sich aber mangels geeigneter Flächen nichts bewegt hat. Jahrelang waren die Mittel für die Planung eines Spielplatzes sogar im Haushalt vorgesehen. Nachdem nun seit kurzem das Areal neben der Spargelhütte bis auf eine Fläche in der Hand der Gemeinde ist, könnte dort durchaus zeitnah ein Spielplatz angelegt werden. Diese eine Fläche ist im Eigentum von MM-Gemeinderat Etthöfer, der in der Sitzung seine Bereitschaft erklärt hat, diese Fläche an die Gemeinde zu veräußern, wenn dort ein Spielplatz gebaut werden sollte.
Wir sind gespannt, wann das Ergebnis der von CSU und SPD geforderten Prüfung von Alternativen vorliegt. Wir würden uns freuen, wenn die Gemeinde entsprechend den Vorschlägen von CSU und SPD ein besseres Gelände im Zeilweg finden würde. Leicht wird das bestimmt nicht, da die wenigen freien Flächen alle Bauplätze sind, die naturgemäß nicht auf Dauer als Spielplatz genutzt werden können, es sei denn, die Gemeinde kauft sie. Das hat man jedoch nicht vor. Deshalb ist der von der MM vorgeschlagene Standort zumindest eine realistische Option.



Nach oben

MM beantragt Zeilweg-Spielplatz

5.9.19: Eigentlich hatte Margetshöchheim genügend Spielplätze:
- in Margetshöchheim-Süd einen schmalen, langgezogenen an der Zeller Straße, der schon vor Jahren mangels Attraktivität und Nachfrage geschlossen wurde
- ebenfalls in Margetshöchheim-Süd ein Spielplatz im Baugebiet Scheckert
- im Baugebiet Langellern neben dem neuen Friedhof ein kleiner Spielplatz, der mittlerweile ebenfalls aufgelassen wurde
- im Baugebiet Zeilweg ein größerer Spielplatz, der seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr existiert, da der Platz für die Kinderkrippen-Container benötigt wurde, nachdem die neu gebaute Kinderkrippe kurz nach der Eröffnung wegen erheblicher Baumängel geschlossen wurde und immer noch ist. Das ist besonders schmerzlich, da in diesem Gebiet besonders junge Familien mit Kindern wohnten und wohnen. Da auf diesem Gelände zumindest teilweise ein Erweiterungsbau für eine Kinderkrippe entstehen soll, könnte dort frühestens in vier oder fünf Jahren wieder ein (deutlich kleinerer) Spielplatz entstehen.
- der Spielplatz in der Nordstraße, der seit dem Frühjahr erneuert wird und wohl in dieser Saison kaum mehr nutzbar sein wird
- der Spielplatz am Main, der vor ein, zwei Jahren erneuert wurde und momentan hauptsächlich genutzt wird
Ein kleiner Spielplatz entstand heuer auf dem SG-Gelände neben dem Sportheim.
Der Grillplatz entwickelt sich wohl über kurz oder lang ebenfalls zu einem Spielplatz, nachdem dort eben eine Königinschaukel errichtet wurde.


Wenn alle Spielplätze funktionstüchtig wären, würde dies sicher ausreichen. Trotzdem soll nun zwischen dem Steinernen Weg und dem Seglergelände zwischen Main und Radweg für viel Geld ein Spielplatz entstehen, den man unter der Bezeichnung "Aktivitätsband" plant, weil es halt besser klingt. Nach Ansicht der MM ist dies allerdings der falsche Standort, da die meisten Familien mit Kindern bestimmt nicht da unten am Main zu Hause sind. Zusätzlich ist damit zu rechnen, dass im geplanten Baugebiet Scheckert-Nord ein weiterer Spielplatz entstehen wird.

So wird aber bestimmt nicht das Hauptproblem gelöst, da für das größte Baugebiet am Zeilweg noch immer keine Lösung in Sicht ist.

Die MM hat deshalb in einem Antrag an den Gemeinderat einen Vorschlag unterbreitet:

MM-Antrag: Spielplatz Zeilweg
Seit bald einem Jahrzehnt gibt es im Baugebiet Zeilweg, wo vor allem Familien mit Kindern wohnen, keinen Spielplatz mehr, weil der ursprüngliche Spielplatz durch die Container für die Kinderkrippe belegt ist. Da dort voraussichtlich ein Erweiterungsbau für die Kindertagesstätte errichtet werden soll, ist kaum damit zu rechnen, dass zeitnah zumindest Teile des Geländes wieder als Spielplatz genutzt werden können.
Mittlerweile befindet sich das Gelände nördlich der Einfahrt von der ST 2300 ins Zeilweggebiet (neben der Spargelhütte) fast vollständig in der Hand der Gemeinde. Deshalb beantragen wir, auf diesem Gelände zeitnah die Planung eines Spielplatzes auf den Weg zu bringen, damit dort spätestens bis zum Frühsommer 2020 ein Spielplatz eröffnet werden kann. Uns scheint der nordwestliche Teil an der Heinrich-Böll-Straße mit seinem Baumbestand besonders geeignet zu sein.
Falls nach der Erweiterung der Kindertagesstätte und der Beseitigung der Container auf dem ursprünglichen Spielplatzgelände wieder eine Freifläche vorhanden sein sollte, bieten sich die
verschiedensten Nutzungen dort bis hin zur Wohnbebauung an.
Gemeindefläche an der Einfahrt Zeilweg



Nach oben

Nachbarklagen gegen Gaststättengenehmigung

13.9.17: Nach der überraschenden Veräußerung der Gaststätte "Zum Kreutzer" hat die Gemeinde nichts unversucht gelassen, um im Altort wieder einen gastronomischen Betrieb zu erhalten. Zu diesem Zweck erwarb die Gemeinde das Anwesen Mainstraße 20/20a, um es mit der Auflage der gastronomischen Nutzung weiterzu veräußern. Voraussetzung für das Zustandekommen des Weiterverkaufs war verständlicherweise die Erteilung einer Baugenehmigung. Nachdem das Landratsamt für die im Stengelanwesen geplante Gaststätte (Mainstraße 20/20a) dem vorgesehenen Bauherrn die Baugenehmigung für die Gaststätte erteilt hatte, gingen nun beim Verwaltungsgericht die Klagen dagegen von zwei Nachbarinnen ein, obwohl der Bauherr alles versucht hatte, eine einvernehmliche Lösung mit den Nachbarn zu finden. Damit dürfte der für das Frühjahr 2018 angepeilte Baubeginn hinfällig sein.



Nach oben