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Waldgang abgesagt

22.10.20: Die Gemeinde hat wegen der verschärften Coronasituation die für Samstag, den 24.10. geplante Waldbegehung abgesagt. Der Termin wird bei Gelegenheit nachgeholt.
Wir gehen davon aus, dass auch das Jugendforum verschoben wird.



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Fräsarbeiten an Pappeln am Main

21.10.20: Am Rad-/Fußweg zwischen dem Steg und dem Spielplatz wölben die Wurzeln der Pappeln regelmäßig den Asphaltbelag auf, so dass es zu Stolperfallen kommt, die bei Fußgängern und Radfahrern wenig beliebt sind. Deswegen lässt die Gemeinde oft mehrmals im Jahr den Belag samt einem Teil der Wurzeln abfräsen. Bereits vor Jahren hat der Baumsachverständige Gerhard Väth darauf hingewiesen, dass dies vor allem auf die Versiegelung des Bodens zurückzuführen ist. Wir haben vor kurzem im Rahmen unserer Berichterstattung über die Bauausschusssitzung darüber berichtet: bv0472020aktennotizgespraechherrvaethpappelnam.pdf [33 KB]
Derzeit sollen die Aufwölbungen wieder einmal entfernt werden.
Bereits in der Julisitzung des Gemeinderats hatte die MM ein Radwegekonzept vom Grillplatz im Süden bis zum Beachvolleyballplatz im Norden angeregt. In diesem Zusammenhang haben wir auf die problematische Situation zwischen dem Steg und dem Spielplatz hingewiesen, wobei es uns nicht nur um die Pappeln, sondern auch um die beengten Verhältnisse und die Gefährdung der Fußgänger ging. Wir schlugen vor, in die Diskussion auch eine Verlegung des Radverkehrs in die Mainstraße einzubeziehen, wie es vor etlichen Jahren schon einmal der Fall war. Dadurch würde den Pappeln und den Fußgängern gleichermaßen gedient. Allerdings würde dies zu einem verstärkten Verkehrsaufkommen in der Mainstraße führen.
Gesamtkonzept für den Radverkehr? (23.7.)



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Manchmal der interessanteste Teil

20.10.20: Was unter "Sonstiges und Termine" qausi unter "ferner liefen" auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung steht, ist oft interessanter als die vielen Formalitäten in den Tagesordnungspunkten vorher. Darauf haben uns einige Besucher unserer Website hingewiesen und bemängelt, dass diese oft interessanten Punkte am Ende unserer recht umfangreichen Informationen über die Gemeinderatssitzungen leicht untergehen. Deshalb veröffentlichen wir den Punkt 7 der Tagesordnung der letzten Gemeinderatssitzung hier noch einmal separat an herausgehobener Stelle:

7 Informationen und Termine
- Revierförster Fricker hat den Jahresbetriebsplan erarbeitet. Für die Aufarbeitung der Trockenschäden sind 2000 € vorgesehen, für Aufforstung usw. 1500 €.
- Am 24.10. findet die Waldbegehung statt:
24.10. Waldflurgang .
- Wegen der Coronaproblematik gibt es weiterhin keinen Bürgerbusbetrieb.
- Die Bürgerversammlung am 12.11. um 19.30 Uhr wird sehr komprimiert ohne Bewirtung und mit Einzelbestuhlung stattfinden. Ein- und Ausgang werden getrennt. Evtl. kann die Bürgerversammlung online im Internet verfolgt werden.
- Auch der Volkstrauertag wird wegen der Corona-Pandemie anders ablaufen. Von der Feuerwehr wird lediglich eine Fahnenabordnung anwesend sein. Die Gemeinde vertreten der Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden.
- Der Neujahrsempfang entfällt coronabedingt. Dafür gibt es voraussichtlich im Frühjahr im Hof der Margarethenhalle einen "Bürgerempfang".
- Der Freistaat rechnet derzeit mit einem Steuerausfall in Höhe von 4,9 Mrd. Euro.
- Die Südlink-Stromtrasse wird voraussichtlich im Westen von Würzburg vorbeiführen. Das bedeutet wohl, dass sie relativ nahe an Margetshöchheim über Leinacher Gemarkung führen wird.
- Für den barrierefreien Ausbau der Haltestelle am Ärztezentrum gewährt der Landkreis einen Zuschuss in Höhe von 4000 €.
- Gemeinderätin Röll regte an, den Gemeinderatsmitgliedern im Ratsinformationssystem eine digitale Flurkarte mit den Flurnummern zugänglich zu machen, wie es in Erlabrunn bereits der Fall ist. Weiterhin regte sie an, bei der Müllabfuhr die Tonnen nicht auf den Gehweg zu stellen, da sonst die Fußgänger und besonders die Kinder auf die Straße ausweichen müssten.

Der MM-Fraktionsvorsitzende Gerhard von Hinten erinnerte Bürgermeister Brohm an eine Anfrage vom 17.9.20, in der er wegen der Nitratgrenzwertüberschreitung in einem der beiden Brunnen wissen wollte, ob die Bürger davon informiert worden seien und ob es eine Reaktion der Behörden gegeben habe. Eine weitere Frage betraf die geplante Bebauung in der Wasserschutzzone IIIA. Den genauen Text der Anfrage finden Sie hier:
nachgefragt ...
Bürgermeister Brohm erklärte, dass die Bürger nicht informiert wurden, weil das Wasser im Ortsnetz unter dem Grenzwert gewesen sei. Diese Auskunft verwundert etwas, da bei der Messung im Juni im Ortsnetz 53,6 mg/l gemessen wurden, was eindeutig über dem Grenzwert von 50 mg/l liegt. Nach Auskunft des Bürgermeisters gibt es bislang keine Reaktion der Behörden.
Die aktuellen Nitratwerte finden Sie übrigens immer auf der MM-Website:
Aktuelle Nitratwerte in mg/l



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Döner wieder geöffnet

8.10.20: Schneller als angekündigt, hat der Döner in der Dorfstraße wieder geöffnet.



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deprimierend

5.10.: Der Eisvogel, auch als fliegender Edelstein bekannt, ist seit einigen Jahrzehnten in Margetshöchheim zu Hause. Nicht zuletzt, weil sich der örtliche Bund Naturschutz und die Margetshöchheim für ihn und seinen Lebensraum engagiert haben. In den letzten Tagen wurden noch zwei Exemplare an einem Gartenteich am Ortsrand gesichtet. Gestern wurde einer von ihnen in der Nähe tot aufgefunden. Ein herber Verlust für eine Art, die auf der Roten Liste der gefährdeten Vogelarten steht. Die Todesart ist unbekannt. Sonderseite: Eisvogel - Vogel des Jahres 2009


 


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zur Veröffentlichung in der vorgestrigen Main-Post

1.10.20: Am 29.9. brachte die Main-Post einen Bericht über die Auseinandersetzungen wegen der Veröffentlichung im Gemeindeblatt zu einem Flugblatt, in dem zu einer Bürgerinitiative gegen die Bebauung des Geländes hinter der Spargelhütte aufgerufen wurde: mainpost29092020.pdf [723 KB]
In diesem Zusammenhang erreichten die MM einige Anrufe von Bürgern, die offensichtlich den Hintergrund der Auseinandersetzung nicht kannten. Deshalb verweisen wir hier auf unseren Beitrag vom 15.9.: so wird kein Vertrauen aufgebaut! und hier besonders auf die Stellungnahme des MM-Fraktionsvorsitzenden: Gegendarstellung zur Gemeindeinformation.pdf [440 KB]
Da manchen auch nicht so recht klar ist, welche Fläche betroffen ist, finden Sie im Anschluss einige Fotos.



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Start für den Margetshöchheim-Blog am 1. 10.

27.9.20: Nach fast einem Jahr Vorbereitungszeit soll nun am 1. Oktober der Margetshöchheimer Blog der Gemeinde starten und den Ort mit aktuellen Informationen versorgen. Gefordert worden war dies angeblich aus Gründen der neutralen Information der Bürger von der SPD, deren Website so aktuell ist wie die Zeitung von annodazuml, die bei einer Grundsteinlegung üblicherweise eingemauert wird. Der SPD ist es wohl ein Dorn im Auge, dass die Information der Bürger vor allem über die MM-Website und evtl. auch über die der CSU läuft, da die Gemeinde-Website nicht gerade für Aktualität bekannt ist.
Eines ist sicher. Der Margetshöchheimer Blog wird nicht an den Veitshöchheimer herankommen, da dessen Professionalität einen Ganztagsjob erfordert, für den man seinem Betreiber Dieter Gürz nur Hochachtung zollen kann: http://www.veitshoechheim-blog.de
Ob die Berichterstattung wirklich so neutral sein wird, wie es sich die SPD vorstellt, ist zumindest nach den letzten Veröffentlichungen im offiziellen Gemeindeblatt eine weitere Provokation fraglich. Das Hauptproblem aber haben wir bereits am 21.4.20 angesprochen: Bekommt Margetshöchheim einen Blog?



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Jahreshauptversammlung der MM

22.9.20: Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung gab der Vorsitzende Andreas Raps einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Zwar verlief die Kommunalwahl erfolgreich, einen 2. Bürgermeister konnte die MM jedoch selbst als zweitstärkste Fraktion gegen CSU und SPD nicht einbringen. Darüber hinaus brachte die MM zahlreiche Anträge im Gemeinderat ein, beispielsweise um den vorhandenen Baumbestand am Main beim Ausbau der Mainpromenade zu schützen oder um die von den Planern angedachten massiven Betonbänke auf dem zentralen Platz am jetzigen Steg zu „überdenken“. Auch der Antrag zur Standortfestlegung des Erweiterungsbaus für den Kindergarten stammt von der MM – mittlerweile ist beschlossen, dass dieser am bestehenden Gelände kommen wird. Hinzu kamen Anträge zur Fahrradwegeführung an der Engstelle Grillplatz/ Sportgelände, da durch den Stegneubau die Lage noch verschärft wird sowie ein Antrag zum Insektenschutz im Margetshöchheimer Wald. Besonderes Interesse bestand bei den Anwesenden an den Planungen beim Ortseingang bei der Spargelhütte, da hier eine Bauvoranfrage für einen Gewerbebau und ein Streuobstzentrum gestellt wurde. Aufgrund der in den letzten Jahren gestiegenen Nitratwerte ist die MM gegen eine Bebauung dieses Areals, da es in der Wasserschutzzone IIIA liegt. Der Gemeinde und den Fraktionen ist auch erst seit Anfang des Jahres bekannt, dass dort nicht gebaut werden darf – wobei das Wasserwirtschaftsamt Ausnahmen erteilen kann. Diese Ausnahme könnte die eigene Grundwasserversorgung aufgrund der Nitratwerte gefährden, was die anderen Fraktionen jedoch anders sehen. Am Ende der Jahreshauptversammlung wurden die aus dem Gemeinderat ausgeschiedenen Peter Etthöfer und Norbert Tratz offiziell verabschiedet. Erfreulich ist, dass beide der MM weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die MM konnte zudem Peter Etthöfer zu seinem neuen Posten als offizieller Trinkwasserbeauftragter der Gemeinde gratulieren, gleichwohl er dieses Amt aufgrund der hohen Nitratwerte als „Himmelfahrtskommando“ bezeichnete.



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Grill- u. Freizeitgelände eröffnet

21.9.20: Nachdem nun die letzten Details des Grillplatz- und Freizeitgeländes fertiggestellt sind, hat Bürgermeister Brohm am Freitag das Areal noch einmal mit Bratwürsten, Brezeln und Getränken eröffnet.



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Sanierung der Mittelschule

20.9.20: Am 16. September wurde den Gemeinderäten aus Margetshöchheim, Zell, Erlabrunn und Leinach der bisherige Planungsstand für die Sanierung der Verbandsschule im Rahmen einer Informationsveranstaltung mitgeteilt. Die Schule soll in fünf Bauabschnitten saniert werden, so dass durch interne Raumverschiebungen keine zusätzlichen Container während der Sanierung benötigt werden. Aufgrund des durch die Regierung aktualisierten Raumprogramms wird die Schule auf über 6000 Quadratmeter anwachsen. Grund hierfür ist beispielsweise die geforderte vergrößerte Mittagsbetreuung und ein Speisesaal für bis zu 200 Schüler. Klar ist mittlerweile auch, dass ab Baubeginn (frühestens 2022) weder der Kindergarten mit seiner Notgruppe noch die Christophorusschule mit ihren 2 Klassen in der Schule verbleiben werden. Für die Kindergartengruppe muss die Gemeinde folglich bis zum Baubeginn einen Erweiterungsbau geschaffen haben, welcher auf dem bisherigen Kindergartengelände geplant ist. Andernfalls drohen neben den bisherigen Kinderkrippencontainern noch weitere Containeranbauten. Die Gesamtkosten für die Generalsanierung belaufen sich Stand heute auf fast 25 Millionen Euro.



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nachgefragt ...

18.9.20: Für die MM-Fraktion fragte Gerhard von Hinten bei Bürgermeister Brohm 0wegen der kritischen Nitratsituation nach:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

am 14.09. 2020 hat die Gemeinde die Fraktionen darüber informiert, dass bei den Brunnen der Gemeinde die Nitratwerte die Grenzwerte übersteigen, genauer Brunnen 1 liefert Wasser mit einer Nitratbelastung von 55,4 mg und Brunnen 2 liefert Wasser mit einer Nitratbelastung von 49,9 mg.
Ausgehend von der Überschreitung der 50-mg-Grenze bei unserem Trinkwasser hat die MM folgende Fragen:
1. Hat die Gemeinde die Bürger und Bürgerinnen über die Wassersituation informiert?
2. Hat die Gemeinde die zuständigen Behörden informiert? Welche Anweisungen seitens der Behörden sind ergangen?
3. Welche Konsequenzen hat das für die Bauplanung in Margetshöchheim Nord (Bereich Spargelhütte)?



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Glasfaserdeutschland wirbt weiterhin für Anschluss

17.9.20: Da die Deutsche Glasfaser im Gegensatz zu Erlabrunn in Margetshöchheim noch nicht die 40% anschlusswillige Haushalte erreicht hat, verlängert sie ihre sog. Nachfragebündelung bis zum 10. Oktober. Derzeit besucht ein Mitarbeiter die Häuser, die für einen Glasfaseranschluss in Frage kommen.



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zu den Hintergründen (Teil 2)

14.9.20:
Es ist ein Fakt, dass bei den vorgesehenen Baumaßnahmen an der Zeilwegeinfahrt gerade an einer Stelle mit ökologisch besonders wertvollen Obstbäumen deutliche Eingriffe geplant sind, weswegen die untere Naturschutzbehörde auch nennenswerte Ausgleichsmaßnahmen fordert. Es ist auch ein Fakt, dass es bei baubedingten Eingriffen in den Boden zu einer verstärkten Nitratfreisetzung kommt. Das haben auch die Nitratwerte während der Hauptbauphase im Zeilweggebiet gezeigt. Der Bürgermeister widerspricht sich selbst, wenn er einerseits in den Streuobstbestand eingreifen will und andererseits sein Engagement für den Streuobstbau hervorhebt. Und wenn er Streuobst per se als angewandten Grundwasserschutz preist und andererseits durch den baubedingten Bodenaufschluss zur Mineralisierung und somit zur Nitratfreisetzung beiträgt, beißt sich auch etwas.
Es ist unbestritten, dass Bürgermeister Brohm nicht nur vom ökologischen Wert der Streuobstbestände spricht, sondern sich auch beispielhaft dafür eingesetzt hat. Das muss man ihm hoch anrechnen. Streuobst als angewandten Grundwasserschutz zu bezeichnen ist allerdings zumindest fragwürdig. Faktisch ist es eigentlich genau umgekehrt. Ohne die Wasserschutzzone im Sandflurgebiet stünde dort wahrscheinlich kein einziger Baum mehr und stattdessen ein Haus am anderen. Beim Grundwasserschutz haben die Obstbäume aber auch eine Schattenseite, so sehr sie für die Landschaft und die Natur von Vorteil sind. In den Schutzzonen II und IIIA (zu letzteren zählt auch das strittige Gebiet) hat die Gemeinde aus Gründen des Wasserschutzes praktisch überall Grünland angelegt, das möglichst zweimal im Jahr gemäht und als Heu abgefahren werden muss. Dadurch wird dem Boden Stickstoff (Nitrat) entzogen und die Nitratbelastung verringert. Unter und zwischen den Bäumen kann jedoch nicht gemäht werden. Dort kann nur gemulcht werden, so dass dort keine Nitratverringerung stattfindet. Hinzu kommt: Je größer die Bäume und die Traktoren werden (beides trifft dort zu), umso weniger kann gemäht und Nitrat reduziert werden.
Wenn man also wirklich Grundwasserschutz betreiben will, sollte man das Grünland und die Bäume belassen. Durch die Rodung von Bäumen wird nämlich auch Nitrat freigesetzt.

Wenn es an der Zeilwegeinfahrt tatsächlich vorrangig um ein Streuobstzentrum gehen sollte, dann wäre es sinnvoller und glaubwürdiger gewesen, dafür erst einmal ein Konzept auf den Tisch zu legen. Das existiert nämlich bis heute noch nicht. Dass jetzt möglichst schnell dort gebaut werden soll, rührt einzig und allein daher, dass der Bauinteressent für ein Bürogebäude Druck macht und ansonsten andernorts bauen will. Beides ist sein gutes Recht, sollte aber nicht der vorrangige Maßstab für den Gemeinderat sein.



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sehenswerter Ortseingang




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zu den Hintergründen

13.9.20: Vor einigen Tagen wurde im Ort ein Flugblatt „Für den Erhalt eines naturnahen Ortseingangs“ verteilt, das im Gemeinderat bei den Fraktionen von SPD und CSU für Verärgerung gesorgt hat. Da etlichen Bürgern der Vorgang und wegen des fehlenden Impressums der Verfasser nicht bekannt waren, offensichtlich erhebliche Unklarheit bestand und etliche Anfragen bei uns eingingen, wollen wir hier für einige Informationen sorgen. (Wir haben übrigens mehrfach über diesen Sachverhalt berichtet: Gemeinderatssitzung am 10.3.20 (TOP 5) Hintergründe doch etwas dürftig
An der Einfahrt in das Zeilweggebiet befindet sich hinter der Spargelhütte eine etwa viertausend Quadratmeter große Fläche, die derzeit Grünland und mit einem alten Streuobstbestand bewachsen ist. Sie ist im Flächennutzungsplan als Mischgebiet ausgewiesen und bis auf ein Grundstück mittlerweile in der Hand der Gemeinde. In der Vergangenheit gab es bereits Diskussionen über die Nutzung dieser Flächen. So brachte die MM den nördlichen Teil als Ersatz für den seit vielen Jahren nicht mehr existierenden Zeilwegspielplatz ins Gespräch, was bei CSU und SPD auf wenig Gegenliebe stieß. Angeblich war die Fläche u.a. wegen der nahen Staatsstraße ungeeignet. Gleichzeitig wurde dieses Gebiet aber von Teilen des Gemeinderats, vor allem aber aus der für den Kindergarten zuständigen Kirchenstiftung als Fläche für einen Kindergartenneubau favorisiert. Stattdessen wollte man den gar nicht so alten „neuen“ Kindergarten abreißen und die Fläche als Baugelände vermarkten. Diese Idee stammt übrigens nicht von der MM, wie es der Bürgermeister in der letzten Gemeinderatssitzung behauptet hat. Ein weiteres Projekt ist aus finanziellen Gründen gestorben, weil das von Bürgermeister Brohm in Zusammenarbeit mit der LWG in Veitshöchheim geplante Streuobstzentrum mit Gastronomie an den immensen Kosten von 10 Millionen Euro scheiterte.
Seit einem knappen Jahr haben CSU und SPD die Katze aus dem Sack gelassen und vor allem die Ansiedlung eines Ingenieurbüros betrieben. Es war zwar auch von einem Gebäude für die Streuobstgenossenschaft die Rede, konkrete Pläne gibt es allerdings bis heute nicht.
Mittlerweile ist bekannt geworden, dass zwischen dem bauwilligen Unternehmer und dem Bürgermeister bereits seit längerer Zeit Gespräche über eine gewerbliche Nutzung stattgefunden haben. Insgesamt sollten dort wohl vier Unternehmen angesiedelt werden. Das dürfte wohl auch der Grund gewesen sein, warum bei CSU und SPD dort ein Spielplatz wenig attraktiv erschien. Auch das Interesse der Feuerwehr an diesen Grundstücken sahen die beiden Fraktionen wohl eher als Störmanöver an.
Die Bemühungen von CSU und SPD um die Gewerbeansiedlungen schienen allerdings abrupt zu scheitern, weil sie in der Wasserschutzzone IIIA liegen und dort die Ausweisung neuer Baugebiete untersagt ist. Das war vorher niemand im Gemeinderat aufgefallen, auch nicht dem Bürgermeister und auch nicht der MM. Lediglich Geschäftsleiter Roger Horn hatte sich die Mühe gemacht und die Schutzgebietsverordnung studiert und dies festgestellt. Normalerweise wären damit die Bauabsichten gestorben gewesen. Der Bürgermeister traf sich jedoch am 1. Juli 2020 mit diversen Behördenvertretern im Landratsamt, um die Kuh vom Eis und Gewerbe ins Schutzgebiet zu holen. Schließlich besann sich das Wasserwirtschaftsamt auf § 4 der Schutzgebietsverordnung, nach der Ausnahmen möglich sind, wenn das Wohl der Allgemeinheit die Ausnahmen erfordert. Deswegen soll nun als Einzelmaßnahme die Bebauung mit einem Firmengebäude und dem Streuobstzentrum möglich sein. Was das mit dem Wohl der Allgemeinheit zu tun hat, ist allerdings mehr als fraglich. Angeblich soll damit auch keiner Salamitaktik Tür und Tor geöffnet sein. Wenn man allerdings das halbe Gelände mit zwei Gebäuden samt Parkplätzen bebaut, ist gar keine Salamitaktik mehr erforderlich. Schließlich hat man damit bereits die halbe Wurst verspeist.

Es gibt sicher etliche Argumente gegen die Bebauung an dieser Stelle. Die MM hat sich vor allem wegen der Lage am Ortseingang gegen das Projekt gestellt. Schließlich hat Prof. Schirmer im für gut 60.000 € erstellten ISEK (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) vehement eine städtebaulich verträgliche Gestaltung des Entrees gefordert. Angesichts der hängigen Lage werden bei einem mehrstöckigen Gebäude zwangsläufig von der Staatsstraße her beträchtliche Höhen erreicht, die zu dem durch die Streuobstflächen geprägten Ortseingang wie die Faust aufs Auge passen. Da hilft es wenig, wenn der Bürgermeister ankündigt, dass für die mächtigen alten Obstbäume an anderer Stelle 100 neue gepflanzt werden. Wie wenig solche Ausgleichsmaßnahmen unter dem Strich bringen, dürfte mittlerweile bekannt sein.

Die Gemeinde will nun im Gemeindeblatt auf angebliche Fehler in dem oben angesprochenen Flugblatt mit einer Gegenerklärung reagieren. Am besten veröffentlicht sie dabei auch das Luftbild, das der Bauwerber seiner Bauvoranfrage beigefügt hat. Dort sieht man nämlich, welch landschaftlich wesentlicher Teil durch die Baumaßnahme betroffen sein wird. Wir würden das Foto gerne veröffentlichen, befürchten jedoch urheberrechtliche Probleme.



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Wertermittlung für die Ludwigstraße

10.9.20: Die Gemeinde hatte vor wenigen Jahren das Anwesen Ludwigstraße 19 ersteigert. Auf dem größten Teil des Gartens wird derzeit ein Parkplatz hergestellt. Nach der Fertigstellung soll dann das Wohnhaus veräußert werden.



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Förderung für den Bauabschnitt 1

9.9.20: Beim Bauabschnitt 1 der Mainpromenade (zwischen dem Steinernen Weg und dem neuen Steg) sind nach den Feststellungen der Regierung von Unterfranken 1,1 Millionen € förderfähig. Damit liegen die Baukosten deutlich höher als zum Schluss vom Planungsbüro angegeben. Die Fördersumme soll bei 880.000 € liegen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sich die Gemeinde im Programm "Innen statt außen" dazu verpflichtet hat, im Außenbereich keine Baugebiete zu erschließen. Dass momentan das Scheckertgebiet bebaut werden soll, gilt bei der Regierung offensichtlich als marginal.



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Es kann losgehen

30.8.20: Nachdem vorgestern der Kran für die Baustelle auf der Westseite der Mainstraße abgebaut worden ist, wurde gestern auf der anderen Straßenseite der Kran für die Baustelle Mainstraße 20 aufgebaut. Dort soll die von vielen schon lange erwartete Gaststätte für den Altort entstehen. Der Kran wird die Mainstraße zwischen dem Rathaus und der Ludwigstraße voraussichtlich bis Ende Oktober versperren.



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Baustelle für Margetshöchheims Gasthaus




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mehr Park als ...platz

26.8.20: Man kann wohl davon ausgehen, dass der neue Parkplatz neben dem Friedhof im Laufe des nächsten Monats eingeweiht werden kann. Auf den ersten Blick erinnert er schon eher an einen Park als an einen Parkplatz, was sich auch in den Kosten bemerkbar macht. Für 2019 waren im Haushalt 730.000 € vorgesehen, für 2020 nun 750.000 €.



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Parkplatz an der Ludwigstraße




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Lage vor Ort

24.8.20: Bevor man sich viele Gedanken über einen Steg oder eine Unterführung in Margetshöchheim-Süd macht, sollte man sich die Situation vor Ort einmal ansehen. Dann wird einem schnell klar, dass eine solche Lösung allenfalls auf Höhe des Ärztehauses möglich ist Bessere Anbindung für Margetshöchheim-Süd? und Steg statt Unterführung . Weiter Richtung Ortsmitte macht es keinen Sinn, weil man dann auch gleich über die Brücke und den Treppenabgang zum Radweg gehen kann Situation in Margetshöchheim-Süd . Weiter Richtung Zell geht es auch nicht, weil man sonst über Privatgrundstücke verfügen müsste und dann außerdem relativ weit weg vom Ort auf dem Radweg landet. Aber auch beim Ärztehaus kann es eng werden, weil man nicht nur die Staatsstraße, sondern auch den Radweg überbrücken oder untertunneln müsste. Falls dann noch zusätzlich, wie vom Bürgermeister angedeutet, eine Abbiegespur von der ST 2300 nach Margetshöchheim bekäme, müsste die Staatsstraße um eine Fahrspur Richtung Main erweitert werden, so dass dann der Tunnel noch weiter in Richtung Main reichen müsste.



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Situation in Margetshöchheim-Süd




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Steg statt Unterführung

23.8.20: Nach unserem gestrigen Bericht über eine Unterführung der ST 2300 auf Höhe des Ärztehauses erhielten wir die Anregung, doch lieber einen Steg zu planen und dafür Teile des alten Mainstegs zu nutzen. Im Prinzip wäre das sicher möglich. Bei der Realisierung gäbe es allerdings etliche Probleme. So müsste der Steg so hoch sein, dass der Verkehr auf der ST 2300 nicht behindert würde. Das würde allerdings bedeuten, dass auch wegen der vorgeschriebenen Barrierefreiheit Rampenlängen erforderlich wären, die auf der Westseite kaum unterzubringen wären. Und auf der Mainseite müsste der Steg noch über den Radweg reichen, falls man diesen nicht verlegen will. Und noch etwas muss man bedenken: Der Steg würde nicht im Ortsbereich sondern mindestens 120 m südlich des Grillplatzes ankommen. Das würde allerdings auch für die Unterführung zutreffen.



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Bessere Anbindung für Margetshöchheim-Süd?

22.8.20: Bei einem Ortstermin in Margetshöchheim Süd mit Polizei und Straßenbauamt sprach Bürgermeister Brohm auch die Verbesserung der Anbindung an die ST 2300 und den Main an. Ein Thema war auch ein Kreisverkehr auf der Staatsstraße auf Höhe des Ärztehauses, der bislang vor allem aus Platzgründen abgelehnt wurde, da dies eine Verschiebung in Richtung Main bedeuten und man somit ins Überschwemmungsgebiet kommen würde. Auch jetzt lehnte das Straßenbauamt einen Kreisel ab, da im Grunde genommen die Hauptverkehrsader lediglich auf einen untergeordneten Ast stoßen würde, was mit Sicherheit zu Staus führen würde. Eine derartige Maßnahme ist auch deswegen nur bedingt sinnvoll, da für die Kraftfahrzeuge wenige Meter weiter eine Brücke als Anbindung für Margetshöchheim-Süd vorhanden ist. Man muss auch berücksichtigen, dass ein Kreisel für Fußgänger nichts bringen würde, da dort weder über einen Kreisel noch eine Fußgängerampel die Querung der Staatsstraße möglich sein wird. Mehr Nutzen würde da schon eine Unterführung bringen, die ebenfalls vom Bürgermeister angesprochen wurde. Man käme dann auf der Mainseite etwa am Grillplatz heraus. Abgesehen von den Kosten und den Problemen mit dem hohen Grundwasserstand ist allerdings zu befürchten, dass die Fußgänger und möglicherweise auch die Radfahrer eine Unterführung nur bedingt annehmen, da in diesem nicht gerade stark frequentierten Gebiet eine Unterführung selbst bei guter Beleuchtung wohl aus Sicherheitsgründen zu Vorbehalten führen kann.
Ein weiterer Vorschlag des Bürgermeisters war eine Abbiegespur von Zell her in Richtung Margetshöchheim-Süd. Da die Brücke über die ST 2300 wenige Meter weiter vorhanden ist, wäre der Vorteil dieser Lösung wohl gering. Außerdem müsste dann eine Fahrbahnerweiterung mainseits geschaffen werden. Vorteile könnte diese Lösung allenfalls für die in Richtung Würzburg einbiegenden Fahrzeuge bringen, da dort dann mit Sicherheit eine Ampel eingerichtet werden muss, ähnlich wie beim Zeller Schützenhaus, was die Auffahrt auf die Staatsstraße erleichtert.



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Verkehrsregelung während der Baumaßnahme in M-Süd

21.8.20: Wir hatten bereits im Rahmen der Berichterstattung über den geplanten barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle in Höhe Ärztehaus (Bauausschusssitzung am 1.8., TOP 10 Bauausschusssitzung am 1.7.20 ) über die dort auftretenden Probleme berichtet. Dort war eine Vollsperrung der Fahrbahn für 3 bis 4 Wochen geplant, was momentan noch immer nicht völlig vom Tisch ist. Wegen des schlechten Zustands der dortigen Straße müssen nicht nur die beiden Haltestellen (Bachwiese), sondern auch die gesamte Fahrbahn erneuert werden. Das bedeutet, dass von Zell her Margetshöchheim nur noch über die ST 2300 zu erreichen ist. Umgekehrt käme man vom Hauptort in Richtung Zell bzw. Würzburg nur über die Ampelkreuzung im Norden und die ST 2300 aus Margetshöchheim heraus. Besonders problematisch wären auch die Anfahrt zum Ärztehaus und grundsätzlich der Busverkehr.
Die einzige Alternative wären Auffahrten an den Auf- bzw. Ausfahrten der ST 2300. Da dabei Fahrspuren gequert werden müssten, würde dies allenfalls mit Ampelregelungen funktionieren. Man kann sich ausmalen, welches Verkehrschaos das vor allem in den Stoßzeiten bedeuten würde.
Bei einem Ortstermin mit dem Planungsbüro, der Polizei, dem Straßenbauamt und dem Landratsamt wurde nach Alternativen gesucht. Das Planungsbüro soll nun untersuchen, ob zuerst die Straßenhälfte Zeller Straße ortsauswärts erneuert werden kann, während der Verkehr evtl. ampelgeregelt über die Busbucht an der östlichen Haltestelle vorbeigeführt wird. Anschließend würde dann die östliche Straßenhälfte saniert.
Die Arbeiten müssten höchstwahrscheinlich 2021 in den Sommerferien durchgeführt werden, da im Frühjahr 2021 der Verkehr auf der B 27 wegen Bauarbeiten auf Höhe Thüngersheim über die ST 2300 umgeleitet wird. Nächstes Jahr wird es in Margetshöchheim also mit Sicherheit eng. Wenn man dann noch bedenkt, dass in dieser Zeit der Stegbau in vollem Gange ist und der Bauabschnitt I der Mainpromenade ebenso, wird es wegen des zusätzlichen Schwerverkehrs wohl spannend.



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Es könnte schlimmer sein

14.8.20: Nun liegen die Ergebnisse der Nitratanalysen vom 20.7.20 vor. Da wir uns nun bereits im dritten Trockenjahr hintereinander befinden, musste man bei den Nitratwerten mit dem Schlimmsten rechnen. Es ist zwar kein Grund zur Freude, aber immerhin liegen unsere beiden Brunnen weiterhin unter dem Nitratgrenzwert von 50 mg/l. Aktuelle Nitratwerte in mg/l
Bedenklich ist allerdings, dass bei den Vorfeldmessstellen im Muschelkalkgebiet oberhalb der Staatsstraße zwei der drei Messstellen über dem Grenzwert liegen. Denn von dort kommen mehr als 90 % unseres Wassers.



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Mainstraße wohl bis in den Oktober gesperrt

9.8.20: Wir hatten gestern berichtet, dass die Mainstraße auf Höhe des Anwesens Nr. 20 wegen Abbrucharbeiten - länger als geplant - bis zum 28.8. gesperrt sein soll Bleibt die Mainstraße länger gesperrt? . Dieses Datum bezog sich nach unseren Informationen auf den Kranabbau. Der Gemeinde-Website kann man allerdings entnehmen, dass die Vollsperrung deutlich länger dauern wird: "Abstützung einer Giebelwand, Mainstr. 20, 27.07.2020 bis voraussichtlich 30.10.2020, Fußgängerverkehr frei "



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Wie wird der Radverkehr umgeleitet?

28.7.20: Spätestens im September werden der Fahrweg und das angrenzende Gelände für die Arbeiten am neuen Mainsteg gesperrt. Dadurch muss der Radverkehr ab dem neuen Sportheim umgeleitet werden. Sicher ist momentan nur, dass die Radfahrer dann die Würzburger Straße benutzen müssen. Wo sie wieder auf den bestehenden Radweg stoßen sollen, ist noch unklar. Laut Bürgermeister Brohm könnte dies über die Ludwigstraße oder die Falkenstraße erfolgen, weil die Pointstraße wegen der Kreuzung mit der Straße "Zur Mainfähre" gefährlich sei.
Wir haben da aus verschiedenen Gründen Bedenken. Wenn der Verkehr nicht über die Pointstraße umgeleitet wird, müssen die Radfahrer zwangsläufig die Engstelle am Anfang der Würzburger Straße passieren, was allein schon wegen der vielen Busse gefährlich ist. Man sollte auch nicht vergessen, dass dann natürlich auch die Radfahrer aus Richtung Erlabrunn dort durchfahren müssen. Und schließlich müssen alle diejenigen, die nach oder von Veitshöchheim fahren, zwangsläufig die Pointstraße oder die Dorfstraße befahren.
Außerdem wäre eine Umleitung über die Ludwigstraße nicht empfehlenswert, da die Radfahrer dann durch die schmale Brunngasse fahren müssten und die Kreuzung mit dem Uferweg ebenfalls sehr unübersichtlich und gefährlich ist.



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Gesamtkonzept für den Radverkehr?

23.7.20: Die MM hatte zur Gemeinderatssitzung am 14.7. einen Antrag mit diversen Forderungen zur Verbesserung der Radfahrersicherheit eingebracht Gemeinderatssitzung am 14.7.20 (Tagesordnungspunkt 5). Der letzte dieser Vorschläge sieht ein Gesamtkonzept vor, das wir bei unserem Bericht über die Gemeinderatssitzung bedauerlicherweise nicht erwähnt haben:
"Darüber hinaus entwickelt der Gemeinderat zeitnah ein Gesamtkonzept für den Radverkehr durch den Ort vom Grillplatz bis zum Beachvolleyballplatz."
Über den Antrag wurde ausführlich diskutiert. Schließlich kam man überein, dass man zu diesem Thema einen Fachmann hinzuziehen wird. In der Diskussion zeigte sich, dass viele Wortmeldungen irrtümlich davon ausgingen, dass es um die Radwegführung während der Bauzeit in der Mainpromenade gehe. Deshalb meinten manche, man solle sich damit erst befassen, wenn die jeweiligen Bauabschnitte anstehen. Der Antrag bezog sich jedoch eindeutig auf ein Gesamtkonzept für die Radwegachse am Main. Dabei ist es dringend nötig, sich bereits vor den Arbeiten in den einzelnen Bauabschnitten mit der Radwegführung zu beschäftigen, um dies in den Planungen zu berücksichtigen. Es gibt nämlich eine ganze Reihe von neuralgischen Punkten, etwa zwischen den Bauabschnitten I und III auf Höhe des Steinernen Wegs, wo der Radweg auf die dann an den Main verlegte Straße trifft. Noch problematischer ist die Situation auf Höhe des Rathauses, wo der Radweg nach der bisherigen Planung dann wohl quer durch einen vergrößerten Parkplatz zum Main führen wird, was die dort bisher schon schwierige Situation noch verschärfen würde. Interessanterweise sind dort gar keine Fahrradstellplätze vorgesehen, obwohl die Gemeinde bis zur Mauer des Anwesens Heymanns extra ein Kabel für eine E-Bike-Ladestation hat verlegen lassen.
Gerade hier zeigt sich, dass man sich bereits im Vorfeld Gedanken machen sollte. Und zwar auch im Gemeinderat, da die Ortskundigen die Problematik ja ganz gut kennen müssten, bevor ein Planungsbüro sich am grünen Tisch ans Zeichnen macht. Eine Möglichkeit wäre, den Radweg dort nicht mehr an den Main zu führen, sondern weiter durch die Mainstraße bis zum Grasigen Weg (Verlängerung der Falkenstraße). Dadurch würde der Fußweg am Main und im Bereich des Spielplatzes für die Fußgänger weniger gefährlich. Zusätzlich könnte man den Fußweg entsiegeln und durch eine wassergebundene Decke den Pappeln mehr Luft lassen. Dadurch würde der Wurzelhub verringert, durch den der bislang asphaltierte Radweg zu einer Buckelpiste wird. Der Radweg führte übrigens vor etlichen Jahren bereits oben durch die Mainstraße, um den damals noch nicht eingezäunten Spielplatz, der vom Grasigen Weg bis zur Brunngasse reichte, sicherer zu machen. Am Anfang und am Ende versperrten damals massive Tore den Radfahrern die Durchfahrt.
Andererseits wird der Weg durch die Mainstraße natürlich für Skater wenig attraktiv. Und am Main unten hätten sie ebenfalls wegen der wassergebundenen Decke Probleme.
Solche Überlegungen offenbaren, dass jede Lösung Vor- und Nachteile hat. Um so wichtiger ist es, dass man sich rechtzeitig Gedanken macht und die Argumente austauscht, bevor sie in Pläne gegossen werden, zumal sich der Radverkehr in den letzten Jahrzehnten vervielfacht hat.



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MM-Anfragen Juli 2020


Margetshöchheimer Mitte - Die Liste für Umwelt und Natur



Anfragen der MM



Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die MM bittet um Auskunft zu folgenden Sachverhalten:

1. Was ist der Sachstand im Fall der Bauvoranfrage im Gebiet bei der Spargelhütte?
Gibt es alternative Standorte zu diesem Vorhaben?

2. Was ist der Sachstand bei der Planung der Erweiterung des Kindergartens / der Kinderkrippe im Bereich Zeilweg?

Ist endgültig abgeklärt worden, ob ein abgetrennter Baukörper, der den bestehenden Spielbereich nicht antastet, möglich ist.

Hat inzwischen ein Geländeaufmaß stattgefunden?

3. Was ist der Sachstand im Bereich Klostergelände, also dem Gelände hinter der Kirche, das der Gemeinde zum Kauf angeboten wurde?

a) Was ist der Sachstand der Kaufverhandlungen?

b) Welche Vorstellungen und Forderungen gibt es seitens des Verkäufers?

4. Was ist das Ergebnis des Gesprächs mit den Anwohnern zu Verkaufsständen im Bereich Mainfähre?

5. Was ist der Sachstand Tennishalle?

6. Was ist der Sachstand beim ehemaligen Maxl-Bäck und der verpachteten Außenfläche?

7. In der letzten Bauausschuss-Sitzung wurde anvisiert, den südlichen Bereich des neuen Friedhofs zu entwidmen, d.h. den Friedhof dort zu verkleinern. Wir fragen an, was auf dieser Fläche geplant ist?

8. Die Parksituation in der Mainstraße zwischen Ludwigstraße und Dorfstraße ist bekanntermaßen schwierig. Wir fragen an, ob hier im gewerblichen Bereich alle erforderlichen Stellplätze geschaffen oder abgelöst worden sind.


Margetshöchheim, den 6. 7. 2020 Gerhard von Hinten



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Margetshöchheim hat nun ein Lastenrad

25.6.20:
Willkommen Margarete - das Lastenrad für Margetshöchheim. Die Initiative Freies Lastenrad Würzburg freut sich, nun auch in Margetshöchheim bald allen Bürgern die Vorteile eines Lastenrades bieten zu können. Ermöglicht hat das die Gemeinde Margetshöchheim, in dem sie die Anschaffungskosten für das Fahrrad übernommen hat. In Städten schon normal - bietet es auch uns in Margetshöchheim eine kostenlose, umweltfreundliche und schnelle Alternative zum PKW. Aktuell laufen die letzten Vorbereitungen, damit der Verleih im Juli starten kann. Bis dahin kann man Margarete donnerstags von 17 - 18 Uhr an der Obsthalle in der Pointstraße treffen.


Weitere Infos:www.lastenrad-wuerzburg.de,
https://www.facebook.com/lastenradwue



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Margetshöchheims Lastenrad




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MM spricht Klartext

22.6.20: Die Main-Post hat in der Wochenendausgabe vom 20.2. auf einer ganzen Seite das Verhalten von CSU und SPD bei den Stellvertreterwahlen für die Landkreisbügermeister thematisiert: https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/absprachen-haben-spd-und-csu-den-waehlerwillen-missachtet;art736,10459955
In dem Bericht der Main-Post wurde auch die Wahl der Bürgermeisterstellvertreter in Margetshöchheim thematisiert. Die MM hat darauf mit einer Presseerklärung reagiert:

Stellungnahme zu „Wollen CSU und SPD die Grünen ausbooten?“

In Ihrem Bericht vom 20.6. über die Vorgänge bei den Wahlen der Stellvertreter der Bürgermeister und des Landrats im Landkreis Würzburg schreiben Sie, dass Andreas Raps für die „Margetshöchheimer Mitte – die Liste für Umwelt und Natur“, eine parteipolitisch völlig unabhängige kommunale Vereinigung, als Bürgermeisterstellvertreter kandidiert hat. Das müssen wir richtigstellen. Kandidat der MM war Gerhard von Hinten, der sowohl bei der Wahl des ersten wie auch des zweiten Stellvertreters nicht die erforderliche Mehrheit erhalten hat.

Das Ergebnis selbst ist sicher keine Sensation, damit hat die MM gerechnet. Interessant war eher die Vorgeschichte. CSU-Bürgermeister Brohm hat nach der Wahl zuerst mit der SPD, der kleinsten der drei Fraktionen, Gespräche geführt. Das Ergebnis war, dass für die SPD, die für die CSU kein ernstzunehmender Kontrahent ist, die Funktion eines 3. Bürgermeisters geschaffen wird und die SPD für den CSU Kandidaten für das Amt des 2. Bürgermeisters die Mehrheit garantiert.

Die MM sah keine Notwendigkeit für einen weiteren Bürgermeisterstellvertreter, da der vorige 2. Bürgermeister Etthöfer von der MM nie Probleme hatte, die Vertretung fachlich wie zeitlich zu bewältigen. Sie hat dann aber trotzdem Gerhard von Hinten auch für den 3. Bürgermeister nominiert, damit wenigstens einer der drei Bürgermeister eine nachweisliche Kompetenz in den Bereichen Umwelt und Natur und vor allem beim Trinkwasser hat.

Interessant ist auch die Argumentation Bürgermeister Brohms, dass man wegen der Fülle von Aufgaben einen 3. Bürgermeister benötige. Dass die CSU dann gerade die SPD Gemeinderätin und erste Landratsstellvertreterin Frau Haupt-Kreutzer ins Amt der 3. Bürgermeisterin gehievt hat, zeigt, dass es nicht um die Erfordernisse des Amts, sondern um Machtspielchen ging. Denn Frau Haupt-Kreutzer konnte bereits in den letzten 6 Jahren wegen ihrer Landratsstellvertretung an manchen Gemeinderatssitzungen nicht oder nur mit Verspätung teilnehmen.

Mit alldem muss und kann die MM leben. Bedauerlich ist jedoch, dass in den ersten Wochen der neuen Amtszeit das in der Vergangenheit erfreulich gute Klima im Gemeinderat spürbar abgekühlt ist. Es wird nun an der Koalition aus CSU und SPD liegen, ob aus den nicht nur jahreszeitlich bedingten Eisheiligen eine Eiszeit wird. Das hätte Margetshöchheim nicht verdient.



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Details der konstituierenden Gemeinderatssitzung

8.5.20: Die Aufwandsentschädigung für die Gemeinderäte wurde auf 20 € pro Monat und ein Sitzungsgeld von 20 € angehoben. Da die Unterlagen für die Sitzungen im Ratsinformationssystem veröffentlicht werden, bekommt jeder Gemeinderat bei der Anschaffung eines digitalen Endgeräts bis zu 400 € Zuschuss.
Die Gemeinderäte erhalten normalerweise über das Ratsinformationssystem zu den Tagesordnungspunkt einen Sachbericht und einen Beschlussvorschlag der Verwaltung. Die MM hatte bislang auf ihrer Website den Sachbericht teilweise wörtlich veröffentlicht, so dass die Bürger genau wussten, was in der Sitzung behandelt wird. Dieses Vorgehen wurde erst in der letzten Gemeinderatssitzung von der SPD gerügt Welche Grenzen hat Transparenz? . Die Geschäftsordnung wurde nun in § 4, Absatz 2 ergänzt. Danach dürfen Sachbericht und Beschlussvorschlag vorab nur veröffentlicht werden, wenn der 1. Bürgermeister und der Gemeinderat dem zustimmen. Das bedeutet, dass zumindest eine wörtliche Wiedergabe nicht mehr möglich ist. Schließlich kann ja nicht vor der Gemeinderatssitzung extra eine Sitzung einberufen werden, damit beschlossen wird, ob etwas vorab veröffentlicht werden darf.



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die neuen Gemeinderäte


Röll, v. Hinten, Grosch, Scheumann, Heinrich 



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das Bürgermeister-Triumvirat


N. Götz, W. Brohm, C. Haupt-Kreutzer 



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Wahl der Bürgermeisterstellvertreter

6.5.20: Nach der Kommunalwahl hat Bürgermeister Brohm zuerst mit der SPD, der kleinsten Fraktion im Gemeinderat, Kontakt aufgenommen und ihr den neu zu schaffenden Posten des 3. Bürgermeisters angeboten, wenn sie bei der Wahl des 2. Bürgermeisters den CSU-Kandidaten Norbert Götz unterstützt. Die SPD ist auf diesen Vorschlag eingegangen.
Die MM ist prinzipiell der Ansicht, dass ein Stellvertreter des Bürgermeisters ausreicht, wenn der Kandidat zeitlich jederzeit verfügbar ist, eine gewisse Erfahrung in der Kommunalpolitik besitzt und auch inhaltlich wichtige Bereiche der Kommunalpolitik abdecken kann. Dass dies auch bei längeren Vertretungsphasen funktioniert, hat man ja in den letzten 6 Jahren gesehen, als Peter Etthöfer 2. Bürgermeister war.

Bei der Abstimmung über die Einführung eines dritten Bürgermeisters setzten sich gestern in der konstituierenden Gemeinderatssitzung CSU und SPD mit 12:5 Stimmen durch.

Als im Anschluss daran die Wahl des 2. Bürgermeisters anstand, schlug die CSU erwartungsgemäß Norbert Götz vor. Für die SPD schloss sich Werner Stadler als SPD-Fraktionsvorsitzender diesem Vorschlag an. Die MM nominierte ihren Fraktionskollegen Gerhard von Hinten, der in den letzten Jahrzehnten auf gut 25 Jahre Erfahrung in der Gemeinderatsarbeit zurückblicken kann und zeitlich jederzeit verfügbar wäre. Gerade in einer Zeit, in der Klimawandel und Schutz von Umwelt und Natur auch die Kommunalpolitik vor große Herausforderungen stellt, könnte er mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem Wissen punkten.
Wie nicht anders zu erwarten war, setzte sich in der geheimen Wahl der CSU-Kandidat wahrscheinlich mit den 12 Stimmen von CSU und SPD gegen die 5 Stimmen der MM durch.

Bei der Wahl zum 3. Bürgermeister schlug die SPD überraschend Frau Haupt-Kreutzer vor, obwohl eigentlich mit der Kandidatur von Frau Daniela Kircher gerechnet wurde. Dies lässt möglicherweise darauf schließen, dass der Deal zwischen den Kreistagsfraktionen von CSU und SPD, Frau Haupt-Kreutzer erneut zur ersten Stellvertreterin des Landrats zu wählen, geplatzt ist.

Angesichts der Tatsache, dass Bürgermeister Brohm erklärt hat, dass seinen Stellvertretern bestimmte Aufgabengebiete zugewiesen werden sollen, entschied sich die MM als zweitstärkste Fraktion kurzfristig, doch einen eigenen Kandidaten zu nominieren und schlug Gerhard von Hinten vor, um besonders für den Schutz von Klima, Natur, Umwelt und Trinkwasser einen besonders kompetenten Vertreter ins Rennen zu schicken. Bei der Abstimmung erhielt Frau Haupt-Kreutzer 12 Stimmen, Gerhard von Hinten 5 Stimmen. Da die CSU zusammen mit dem Bürgermeister über 8 Stimmen und die SPD über 4 Stimmen verfügt, kann man sich ausrechnen, woher die 12 Stimmen für Frau Haupt-Kreutzer kommen.

Dank der Koalition mit der SPD ist die CSU bei ihren Personalvorstellungen auch ohne absolute Mehrheit bequem ans Ziel gekommen. Die nächsten Monate und Jahre werden zeigen, ob der neue Kurs von Bürgermeister Brohm sich tatsächlich auszahlt. In der Sache wird sich wohl wenig ändern, da CSU und SPD bei Baugebieten und Prestigeprojekten sich eigentlich schon immer einig waren.
Die MM kann damit leben, da ihr Posten wenig bedeuten und sie ihre Sachpositionen weiterhin offensiv vertreten wird, nicht nur im Gemeinderat, sondern auch im MM-Blättle und auf ihrer Internetseite.





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Baugenehmigung für das Gasthaus im Altort

5.5.20: Da das Gasthaus "Zum Kreutzer" vor etwa 7 Jahren seine Pforten geschlossen hatte und an eine Privatperson verkauft worden war, hatte die Gemeinde 2015 das Stengelanwesen in der Mainstraße erworben und schließlich an einen privaten Investor mit der Auflage, dort ein Gasthaus zu eröffnen, weiterveräußert. Vor allem wegen nachbarlicher Widerstände und juristischer Schritte gegen die Baugenehmigung des Landratsamtes verzögerte sich der Baubeginn von Jahr zu Jahr. Nun soll es eine neue Baugenehmigung geben, so dass Hoffnung besteht, dass Margetshöchheim in absehbarer Zeit doch wieder sein Dorfgasthaus im Altort erhält. Falls es nicht erneut durch Nachbarklagen zu einer Verzögerung kommt.



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Personal nach der Wahl

1.5.20: Wie seit der Wahl Mitte März bekannt, sind einige Gemeinderäte aus dem Gremium ausgeschieden, weil sie nicht mehr kandidiert haben oder nicht mehr gewählt wurden.
Bei der CSU sind dies Frau Bittner und Herr Lutz, bei der MM Peter Etthöfer, Norbert Tratz und Frau Marquardt. Bei der SPD gab es keine personellen Veränderungen.
Dafür sind neu im Gemeinderat bei der CSU Frau Heinrich und Herr Scheumann, bei der MM Frau Röll, Frau Grosch und Herr von Hinten.
Interessant dürfte die Wahl des oder der Bürgermeisterstellvertreter sein. Die CSU, die mit Waldemar Brohm den 1. Bürgermeister stellt, will wohl ihren langjährigen Fraktionsvorsitzenden Norbert Götz zum 2. Bürgermeister machen und nicht Simon Haupt, wie die MM vermutet hatte. Die MM wird Gerhard von Hinten für dieses Amt vorschlagen, der wie auch Norbert Götz über langjährige Erfahrung im Gemeinderat verfügt und zudem ebenfalls zeitlich flexibel ist. Das dürfte wohl nötig sein, da Bürgermeister Brohm möglicherweise ab und zu ausfallen könnte. Die MM schlägt Gerhard von Hinten nicht nur deswegen vor, weil sie die zweitstärkste Fraktion ist und es ungünstig wäre, wenn eine Partei den 1. und den 2. Bürgermeister stellen würde. Für Gerhard von Hinten spricht, dass er vor allem in Umwelt- und Naturschutzfragen und auch beim Trinkwasserschutz beachtliche Kompetenz hat, was angesiichts der Klimaproblematik von Vorteil wäre.
Die CSU will zusätzlich einen 3. Bürgermeister installieren, wofür möglicherweise Frau Kircher von der SPD kandidieren wird.



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Bekommt Margetshöchheim einen Blog?

21.4.10: Die SPD hatte in der Novembersitzung des Gemeinderats die Einrichtung eines "Margetshöchheim-Blogs" durch die Gemeinde beantragt. Der Hintergrund ist klar. Schließlich ist es seit Jahren das Privileg der MM, die Bevölkerung Tag für Tag umfassend über das Ortsgeschehen zu unterrichten, was den anderen Gemeinderatsgruppierungen schon ein Dorn im Auge ist.
Im Prinzip wäre so ein Blog sicher nicht verkehrt, besonders wenn er so umfassend und professionell wie der Veitshöchheim Blog von Dieter Gürz informieren würde. Das können wir auf unserer Mainseite allerdings vergessen. An die Qualität des Veitshöchheim Blogs kommt auch die MM-Website nicht ran. Was Dieter Gürz, der frühere Veitshöchheimer Verwaltungsleiter, liefert, ist praktisch das Ergebnis eines Fulltime-Jobs. Wir von der MM wissen, was es an Zeit und Energie kostet, Tag für Tag mit neuen Nachrichten präsent zu sein.
Das schafft auch kein gemeindlicher Margetshöchheim-Blog auf der Basis eines Minijobs, zumal dafür auch eine umfangreiche Zuarbeit aus dem Rathaus nötig wäre. Wir wollen niemand zu nahe treten, aber die Chancen, dass jemand im Rathaus zusätzlich zum bisherigen Arbeitsbereich noch den Job einer Mini-Pressesprecherin erledigt, sind wohl nicht allzu groß.



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Begehung der Wasserschutzzone mit Peter Etthöfer

Am 29.2. lud die Margetshöchheimer Mitte zu einer Begehung der Wasserschutzzone ein. Zu Beginn erläuterte Etthöfer, der sich seit 1980 intensiv mit der örtlichen Trinkwasserversorgung befasst hat, die Geschichte der Margetshöchheimer Trinkwasserversorgung, vor allem die Zeit seit 1961, als die beiden Brunnen im Sandflurgebiet gebohrt wurden. Damals lagen die Nitratwerte noch bei 30 mg/l und der Grenzwert bei 90 mg/l. Mittlerweile liegt er bei 50 mg/l. Er berichtete dann auch über die Gründe für den rasanten Anstieg der Nitratwerte bis auf den Spitzenwert von 84 mg/l. Die Ursache lag wohl vor allem an der intensiven Düngung der Sonderkulturen im Sandflurbereich. Anhand einer Karte informierte Etthöfer über das Wassereinzugsgebiet und die einzelnen Zonen des Wasserschutzgebiets. Breiten Raum nahmen auch die Maßnahmen der Gemeinde zur Verringerung der Nitratbelastung ein. Er wies auch darauf hin, dass die Qualität des Margetshöchheimer Wassers, das ohne jede Aufbereitung abgegeben werden könne, hervorragend ist. Lediglich die Nitratwerte lägen nahe am Grenzwert. Der erneute Anstieg der Nitratwerte in den letzten Jahren sei eindeutig auf die mangelnden Niederschläge der letzten Jahre und etliche Umbrüche von Grünlandflächen zurückzuführen, für die vor allem rechtliche Vorgaben der Landwirtschaftspolitik verantwortlich seien. Etthöfer berichtete aber auch davon, dass in den 80er Jahren der Bund Naturschutz und die MM und besonders seine Person im Ort massiven Anfeindungen ausgesetzt gewesen waren, weil sie gegen die Überdüngung angegangen sind und das Verbot der problematischen Sonderkulturen durchgesetzt hatten.

Aus dem Kreis der Teilnehmer kam die Frage auf, ob der Schutz des Trinkwassers nach dem Ausscheiden Etthöfers aus dem Gemeinderat im Mai bei den anderen Gemeinderäten weiterhin so hohen Stellenwert habe. Etthöfer vertrat die Auffassung, dass die eigene Trinkwasserversorgung zumindest so lange gewährleistet sei, wie Waldemar Brohm im Amt ist. Er erinnerte allerdings auch daran, dass Brohm mit seiner Haltung ursprünglich auch in der eigenen Partei allein stand. Auch bei der SPD konnte man in der Vergangenheit nicht sicher sein, ob der Grundwasserschutz immer Vorrang hat. So kam vor einigen Jahren die Forderung auf, den Sportplatz in die Wasserschutzzone II zu verlegen, was rechtlich ausgeschlossen ist und das Ende der eigenen Wasserversorgung bedeutet hätte.
Dass jetzt im Wahlkampf CSU und SPD die Erhaltung der eigenen Trinkwasserversorgung für sich reklamieren, ist allerdings keine Garantie für die Zukunft. Fakt ist, dass es ohne das Engagement und die Sachkenntnis der MM heute mit Sicherheit keine eigene Wasserversorgung mehr gäbe. Wir wären schon längst ans Fernwasser angeschlossen.
Man kann aber auf jeden Fall davon ausgehen, dass der Trinkwasserschutz auch weiterhin einen sehr hohen Stellenwert haben wird, wenn die MM wieder mit einer starken Fraktion im Gemeinderat vertreten sein wird, zumal auch Gerhard von Hinten auf der MM-Liste kandidiert, der seit Jahrzehnten im Gemeinderat an der Seite von Etthöfer den Kampf für unser Wasser mit ausgefochten hat. Wie groß das Interesse an einer sicheren und einwandfreien Trinkwasserversorgung in der MM ist, kann man auch daran sehen, dass die Anregung für die Begehung der Wasserschutzzone aus der MM-Liste an Etthöfer herangetragen wurde.



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Spielplatzstandort neben dem Kindergarten?

12.11.19: Die MM hatte mit einem Antrag in der Septembersitzung des Gemeinderats eine erneute Diskussion über den seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr vorhandenen Spielplatz im Zeilweggebiet losgetreten: MM beantragt Zeilweg-Spielplatz endlich wieder ein Spielplatz am Zeilweg? und Hintergründe
In der heutigen Gemeinderatssitzung steht nun ein Antrag der Verwaltung auf der Tagesordnung, einen Landschaftsplaner mit der Planung für einen Spielplatz direkt neben der Kindertagesstätte zu beauftragen Gemeinderatssitzung am 12.11.19 TOP 2. Dort war ja bereits vor dem Bau des Kindergartens der Spielplatz gewesen. Für das Außengelände des Kindergartens wurde beim Kindergartenbau ein Teil des Spielplatzes abgezweigt. Da der Spielplatz reichlich bemessen war, war das nicht tragisch. Erst als vor knapp 10 Jahren die neu gebaute Kinderkrippe wegen Bauschäden ein Sanierungsfall wurde und die Krippe in Container auf dem Spielplatz umziehen musste, wurde der Rest-Spielplatz komplett geschlossen.
Da zwischen der Grenze des Kindergartens und den Containern noch eine nennenswerte Fläche des ehemaligen Spielplatzes frei ist, will die Gemeinde nun dort wieder einen Spielplatz errichten. Da drängt sich einem schon die Frage auf, warum man diesen Teil des alten Spielplatzes nicht schon vor 10 Jahren erhalten hat. Durch das mittlerweile verbuschte Gelände ist sogar noch ein altes Spielgerät zu sehen. Dann hätte man sich die in den letzten Jahren immer wieder aufgeflammte Diskussion über den fehlenden Zeilwegspielplatz sparen können.

Wir gingen in den letzten Jahren immer davon aus, dass wegen des Raummangels zwischen dem Kindergartenfreigelände und den Containern ein Neubau für eine dreigruppige Kinderkrippe entstehen soll. Nun wurde uns allerdings bekannt, dass dieser (angedachte, aber noch nicht beschlossene) Neubau auf dem Außengelände des Kindergartens selbst und nicht daneben entstehen soll. Laut Bürgermeister Brohm würde das durch den Neubau verkleinerte Kindergartenaußengelände noch genügend Freiraum für die Kinder des Kindergartens und der in Zukunft vergrößerten Krippe bieten.

Dann würde sicher der Platz für einen Spielplatz reichen, zumal er nach dem Abzug der Container, wenn der Neubau fertig ist, noch vergrößert werden kann. Der Standort neben dem Kindergarten wäre somit sicher optimal, wenn es nicht einige Unwägbarkeiten gäbe, die man schon längst hätte ausräumen können und nun dringend geklärt werden sollten.
Bislang gibt es noch immer keinen Gemeinderatsbeschluss, wo der Neubau oder Anbau für einen Kinderkrippe entstehen soll. Im Gemeinderat wurde zwar über Standorte und mögliche Träger gesprochen, beschlossen wurde bislang noch nichts. Dabei dürfte klar sein, dass eine Erweiterung auf dem bestehenden Gelände am sinnvollsten ist. Und damit wäre auch die Frage der Trägerschaft geklärt, da zwei verschiedene Träger auf ein und demselben Gelände keinen Sinn machen. Weil die beiden Notgruppen im Turnraum des Kindergartens und in der Verbandsschule lediglich eine Ausnahmegenehmigung für drei Jahre besitzen, wäre es höchste Zeit, zumindest den Standort zu bestimmen und die Planung in Auftrag zu geben. Dann wüsste man auch, ob ein Neubau im Freigelände des Kindergartens tatsächlich möglich ist. Man wüsste dann auch, ob direkt neben der Neubaustelle der von der Gemeinde vorgeschlagene vorläufige Spielplatz realisierbar ist. Wegen der beengten Verhältnisse könnten allerdings Baumaterial und Baumaschinen wohl nur dort lagern, wo jetzt der Spielplatz reaktiviert werden soll. Selbst die Zufahrt zur Baustelle ist problematisch, da sie über den Parkplatz gegenüber dem Hotel Eckert verlaufen müsste. All das müsste man abklären, bevor man für gut 24.000 € einen Planungsauftrag für einen Spielplatz vergibt.
Noch einmal: Der Standort wäre ohne Zweifel optimal. Wir wollen eine Entscheidung darüber keinesfalls verzögern. Wenn wegen der zu erwartenden Baumaßnahmen jedoch der Spielplatz erst nach dem Ende der Baumaßnahmen realisier- und irgendwann nutzbar wäre, würden weitere Jahre ohne nutzbaren Spielplatz ins Land gehen. Mit einem Wort, wir brauchen Planungssicherheit für den Erweiterungsbau und davon wohl abhängig auch die Sicherheit, dass die Planungskosten für den Spielplatz derzeit Sinn machen.



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Interessante Informationen

8.11.19: Bürgermeister Brohm informierte bei der gut besuchten Bürgerversammlung wie alle Jahre die Anwesenden ausführlich über die Ereignisse des Jahres 2019. Einiges war wohl so aktuell, dass es auch den Gemeinderäten noch nicht bekannt war. So soll der schon länger geplante Ankauf des Klostergeländes eventuell noch in diesem Jahr, spätestens aber 2020 über die Bühne gehen. Der Bürgermeister versprach auch, dass das Zeilweggebiet 2020 nach fast 10 Jahren wieder einen Spielplatz bekommen soll. Bereits in der nächsten Gemeinderatssitzung soll ein Landschaftsplanungsbüro den Zuschlag für die Spielplatzplanung erhalten.
Auf Nachfrage gab Bürgermeister Brohm auch bekannt, dass der Grillplatz ca. 420.000 € gekostet hat. Darin ist auch der Grundstückspreis enthalten.



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Eine Bereicherung für Margetshöchheim

6.11.19: Ein Schild auf dem Götz-Gelände deutet darauf hin, dass dort in absehbarer Zeit das Ärztezentrum erweitert wird. Das wäre sicher eine Bereicherung für Margetshöchheim.



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Ärztezentrum




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Hintergründe

14.9.19: Da uns einige Anfragen zu unserem Bericht am 11.9.19 endlich wieder ein Spielplatz am Zeilweg? erreichten, wollen wir hier, um Missverständnisse zu vermeiden, auf einige Hintergründe eingehen. Im Gelände nördlich der Spargelhütte an der Einfahrt von der Staatsstraße ins Zeilweggebiet hat die Gemeinde in den letzten Jahren nach und nach fast alle Grundstücke erworben. Für diese Flächen gab es bislang eine ganze Reihe von Nutzungsvarianten. Bürgermeister Brohm hatte sich dort zum Beispiel ein Streuobstzentrum gewünscht, für das die Landesanstalt für Wein- und Gartenbau ein umfangreiches Konzept sogar mit gastronomischer Nutzung erarbeitet hatte. Als allerdings die geschätzten Kosten von rund 10 Millionen Euro bekannt wurden, bekam Bürgermeister Brohm doch kalte Füße. Auch als Standort für einen Kindergartenneubau war das Gelände im Gespräch. Besonders aus Kreisen der katholischen Kirchenstiftung wurde das favorisiert, da am Kindergartengebäude immer mehr Baumängel auftraten. Bis heute ist noch nicht klar, wie es mit dem Kindergarten weitergeht, da er aus allen Nähten platzt. Die oben genannte Variante ist also immer noch eine Option. Realistischer ist allerdings eine Erweiterung am bestehenden Kindergarten auf dem Gelände des ehemaligen Zeilwegspielplatzes, wo seit vielen Jahren die Container für die Kinderkrippe stehen. Diskutiert wurde auch ein Neubau des Feuerwehrhauses auf der Fläche hinter der Spargelhütte, da das derzeitige Feuerwehrhaus nicht nur zu klein ist, sondern auch nicht mehr den gesetzlichen und rechtlichen Anforderungen entspricht. Für diesen Zweck hatte der 2. Bürgermeister Peter Etthöfer seine Bereitschaft signalisiert, sein Grundstück, das einzige, das der Gemeinde in diesem Gebiet noch nicht gehört, an die Gemeinde zu veräußern.
Nachdem die MM beantragt hatte, in diesem Bereich einen Spielplatz anzulegen möglicher Spielplatz , da das Zeilweggebiet seit fast einem Jahrzehnt keinen Spielplatz mehr besitzt, wurde bekannt, dass die Gemeinde dort offensichtlich ganz andere Pläne hat. Es sollen wohl drei Firmen und ein kleineres Gebäude für die Streuobstgenossenschaft angesiedelt werden. Das erklärt nach Ansicht der MM möglicherweise wohl auch, warum sowohl CSU wie auch SPD erhebliche Vorbehalte gegen einen Spielplatz an dieser Stelle haben. Etthöfer hatte in der Gemeinderatssitzung erklärt, dass er sein Grundstück auch dann an die Gemeinde veräußern würde, wenn dort ein Spielplatz entsteht. Das würde bedeuten, dass dort der Spielplatz und zumindest drei der vier Ansiedlungen realisiert werden könnten.
Die anderen Fraktionen wollen dagegen nach anderen Standorten für einen Zeilwegspielplatz suchen. Weil das in den letzten 10 Jahren nicht gelungen ist, sind wir da nicht gerade optimistisch. Es wäre den Familien mit Kindern im Zeilweggebiet wohl schwer zu vermitteln, wenn im nächsten Jahr am Mainufer zwischen dem alten Festplatz und dem Sportplatz für 1 Million ein Gelände mit Spielplatz entstünde, aber sich am Zeilweg, wo dringender Bedarf besteht, trotz der nun vorhandenen Gemeindeflächen nichts bewegen würde.
Uns hat es übrigens auch verwundert, dass in der Gemeinderatssitzung am 24.7. der für das nächste Jahr geplante Spielbereich am Main südlich des alten Festplatzes als Ausweichmöglichkeit für den fehlenden Zeilwegspielplatz ins Gespräch gebracht wurde. Man sollte die Kirche im Dorf lassen und den Spielplatz ortsnah im Zeilweg, wo viele Familien mit Kindern wohnen.
Und noch etwas: Wir wollen bei der Entscheidung über einen Spielplatz am Zeilweg keinen übertriebenen Zeitdruck aufbauen, falls es tatsächlich gute Gründe für eine anderweitige Standortsuche geben sollte, was wir derzeit aber beim besten Willen nicht erkennen können. Ein Trauerspiel wie bei der Sanierung des Nordstraßen-Spielplatzes sollte aber tunlichst vermieden werden, der seit März gesperrt ist. Und ein Ende ist in dieser Saison immer noch nicht in Sicht.



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endlich wieder ein Spielplatz am Zeilweg?

11.9.19: Die MM hat in der gestrigen Gemeinderatssitzung beantragt, auf einer Fläche an der Einfahrt ins Zeilweggebiet, die neuerdings im Eigentum der Gemeinde ist, einen Spielplatz zu errichten: MM beantragt Zeilweg-Spielplatz . Bekanntlich gibt es im Zeilweggebiet seit fast einem Jahrzehnt keinen Spielplatz mehr, und alle Versuche, eine geeignete Fläche für einen Spielplatz zu finden, sind bislang gescheitert. Der Standort am Rande des Baugebiets ist sicher suboptimal. Mit genügend Abstand zur Umgehungsstraße, mit dem vorhandenen interessanten Baumbestand und an die freie Natur angrenzend, kann man nach Ansicht der MM aber trotzdem auf diesem Gelände einen ansprechenden Spielplatz gestalten: möglicher Spielplatz , der wegen der Nähe zum Kindergarten auch von dort genutzt werden könnte.
Über den Antrag der MM wurde allerdings nicht abgestimmt, weil SPD und CSU darauf bestanden, erst einmal andere Optionen zu prüfen. So will man nun erneut bei Eigentümern von Bauplätzen am Zeilweg nachfragen, ob sie ihr Grundstück für 20 Jahre als Spielplatzfläche verpachten. Wenn jetzt von den anderen Fraktionen momentan nicht genutzte Baugrundstücke ins Spiel gebracht werden, so bietet dies allerdings keine dauerhafte Lösung des Problems. Selbst wenn man jetzt plötzlich einen Bauplatz für eine begrenzte Zeit für eine Spielplatznutzung bekommen sollte, wird die Problemsituation nur verschoben aber nicht gelöst. Man wird doch nicht ernsthaft erwarten, dass man vielleicht in 10 oder 20 Jahren, wenn so ein Grundstück bebaut werden sollte, dann anderswo im Zeilweggebiet eine Spielplatzfläche auftreiben kann. Dann dürfte nämlich auch die von der MM ins Spiel gebrachte Fläche nicht mehr zur Verfügung stehen, da die Gemeinde dort offensichtlich eine andere Nutzung plant, nämlich eine gewerbliche Ansiedlung, wohl hauptsächlich mit Bürogebäuden. Dabei muss das eine nicht das andere ausschließen. Eine moderate Bebauung mit Büronutzung kann sich durchaus mit einem Spielplatzgelände im Randbereich vertragen. Besonders, wenn man das Spielgelände im nordwestlichen Teil ansiedelt.
Aus den Reihen von SPD und CSU kamen noch weitere Gegenvorschläge, die man nun erst einmal prüfen will: die Nutzung der Schulpausenhöfe am Nachmittag, die Nutzung des Freigeländes des Kindergartens nach Dienstende und am Wochenende. Außerdem seien die meisten Kinder ja eh im Kindergarten, wo sie die dortigen Spielgeräte nutzen könnten. Man verwies auch auf den Spielplatz am Main und die Spielfläche am Main, die zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz angelegt werden soll.
Bedenken gegen den von der MM vorgeschlagenen Standort wurden auch geäußert, weil der Weg zur Heinrich-Böll-Straße zu gefährlich sei und dort die Gefahr von Vandalismus gegeben sei. Ein weiteres Gegenargument war die Geräuschkulisse von der ST 2300. So gravierend kann diese allerdings kaum sein, da die Gemeinde auf Vorschlag der Kirchenstiftungsvertreter ernsthaft erwogen hat, dort einen neuen Kindergarten mit Freigelände zu errichten. Die Beurteilung all dieser Vorschläge und Einwände von Seiten der CSU- und SPD-Gemeinderäte überlassen wir den Familien mit Kindern im Baugebiet Zeilweg, die die Situation dort besser beurteilen können.
Völlig unverständlich ist es uns allerdings, dass der SPD-Fraktionsvorsitzende den MM-Vorschlag als Wahlkampfmanöver bezeichnete. Die MM hat ihren Vorschlag allein deswegen vorgebracht, weil zwar allen bewusst war, dass ein Spielplatz für den Zeilweg dringlich ist, sich aber mangels geeigneter Flächen nichts bewegt hat. Jahrelang waren die Mittel für die Planung eines Spielplatzes sogar im Haushalt vorgesehen. Nachdem nun seit kurzem das Areal neben der Spargelhütte bis auf eine Fläche in der Hand der Gemeinde ist, könnte dort durchaus zeitnah ein Spielplatz angelegt werden. Diese eine Fläche ist im Eigentum von MM-Gemeinderat Etthöfer, der in der Sitzung seine Bereitschaft erklärt hat, diese Fläche an die Gemeinde zu veräußern, wenn dort ein Spielplatz gebaut werden sollte.
Wir sind gespannt, wann das Ergebnis der von CSU und SPD geforderten Prüfung von Alternativen vorliegt. Wir würden uns freuen, wenn die Gemeinde entsprechend den Vorschlägen von CSU und SPD ein besseres Gelände im Zeilweg finden würde. Leicht wird das bestimmt nicht, da die wenigen freien Flächen alle Bauplätze sind, die naturgemäß nicht auf Dauer als Spielplatz genutzt werden können, es sei denn, die Gemeinde kauft sie. Das hat man jedoch nicht vor. Deshalb ist der von der MM vorgeschlagene Standort zumindest eine realistische Option.



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Gemeindefläche an der Einfahrt Zeilweg




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möglicher Spielplatz




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MM favorisiert Anwohnerparken

9.9.19: Die Margetshöchheimer Mitte hat schon länger die Einrichtung von Anwohnerparkzonen im Altort, die neuerdings Bewohnerparkzonen heißen, gefordert. Ein Wunsch, der auch von vielen Anwohnern geteilt wird. Generell ist die Parksituation im Altort aus verschiedenen Gründen problematisch. Ein wesentlicher Grund ist, dass in der Dorfstraße ein generelles Parkverbot herrscht und auch in Straßen im Umfeld nur wenig Parkraum vorhanden ist. Die Mitglieder des Bauausschusses können ein Lied davon singen, dass dies den Ausschuss immer wieder beschäftigt, weil auch in anderen Straßen wie der Pointstraße oder Teilen der Mainstraße in etlichen Bereichen ein Parkverbot erlassen werden muss, um die Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge oder die Ausfahrt aus Grundstücken zu gewährleisten. Derzeit gibt es allenfalls im Bereich "Zur Mainfähre" gewisse Ausweichparkplätze. Die Folge ist, dass besonders in der mittleren Mainstraße zwischen der Dorfstraße und der Ludwigstraße enormer Parkdruck besteht. Verschärft wird dies durch die große Zahl von Fahrzeugen von Übernachtungsgästen und die Praxis, das eigene Fahrzeug nicht im eigenen Hof, sondern auf der Straße abzustellen, wobei letzteres allerdings für den gesamten Ort gilt.
Die Ausgabe von Parkberechtigungen nur für Bewohner, die keine Abstellmöglichkeit auf dem eigenen Grundstück haben, böte die Möglichkeit, alle anderen vor die Wahl zu stellen, auf dem eigenen Grundstück zu parken oder lange Wege in Kauf zu nehmen. Über Kurzzeitparkplätze stünden dann auch Parkmöglichkeiten für die Besucher von Rathaus, Kirche, Pfarrheim oder einer Wirtschaft zur Verfügung, falls sie denn in der Mainstraße jemals wieder Realität werden sollte.
In der Gemeindeverwaltung ist man von den Vorstellungen der MM und vieler Anlieger wenig begeistert. Man verweist dabei auf gesetzliche Vorgaben, die eine solche Maßnahme nur in größeren Städten ermögliche. informationanwohnerparken.pdf [123 KB]
Demnach wäre für die Anwohner ein längerer Weg zu einem Parkplatz durchaus zumutbar. Wer in der Verwaltung und vor allem im Gemeinderat den Bewohnern einen deutlich längeren Weg zum nächsten Parkplatz zumuten will, soll das ruhig einmal den Bürgern verklickern. Das eigentliche Problem ist jedoch, dass es wegen des Mangels an Parkplätzen zu einem Verdrängungswettbewerb kommt, der sich auf die angrenzenden Straßen verlagert. Der Anreiz, auf dem eigenen Gelände zu parken entfällt, und die Übernachtungsgäste verdrängen die Bewohner, weil die Vermieter nicht für ausreichenden Parkraum sorgen.
Die MM ist (übrigens bereits seit langem) der Ansicht, dass man trotz mancher Bedenken ruhig einmal probeweise in der mittleren Mainstraße das Bewohnerparken einführen sollte. Als Ende der 80er Jahre auf Antrag der MM im ganzen Ort Tempo 30 eingeführt wurde, war das auch weit und breit Neuland und eigentlich nicht zulässig. Mittlerweile ist dies in vielen Gemeinden üblich.



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MM beantragt Zeilweg-Spielplatz

5.9.19: Eigentlich hatte Margetshöchheim genügend Spielplätze:
- in Margetshöchheim-Süd einen schmalen, langgezogenen an der Zeller Straße, der schon vor Jahren mangels Attraktivität und Nachfrage geschlossen wurde
- ebenfalls in Margetshöchheim-Süd ein Spielplatz im Baugebiet Scheckert
- im Baugebiet Langellern neben dem neuen Friedhof ein kleiner Spielplatz, der mittlerweile ebenfalls aufgelassen wurde
- im Baugebiet Zeilweg ein größerer Spielplatz, der seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr existiert, da der Platz für die Kinderkrippen-Container benötigt wurde, nachdem die neu gebaute Kinderkrippe kurz nach der Eröffnung wegen erheblicher Baumängel geschlossen wurde und immer noch ist. Das ist besonders schmerzlich, da in diesem Gebiet besonders junge Familien mit Kindern wohnten und wohnen. Da auf diesem Gelände zumindest teilweise ein Erweiterungsbau für eine Kinderkrippe entstehen soll, könnte dort frühestens in vier oder fünf Jahren wieder ein (deutlich kleinerer) Spielplatz entstehen.
- der Spielplatz in der Nordstraße, der seit dem Frühjahr erneuert wird und wohl in dieser Saison kaum mehr nutzbar sein wird
- der Spielplatz am Main, der vor ein, zwei Jahren erneuert wurde und momentan hauptsächlich genutzt wird
Ein kleiner Spielplatz entstand heuer auf dem SG-Gelände neben dem Sportheim.
Der Grillplatz entwickelt sich wohl über kurz oder lang ebenfalls zu einem Spielplatz, nachdem dort eben eine Königinschaukel errichtet wurde.
(Einen Überblick finden Sie hier: Spielplätze

Wenn alle Spielplätze funktionstüchtig wären, würde dies sicher ausreichen. Trotzdem soll nun zwischen dem Steinernen Weg und dem Seglergelände zwischen Main und Radweg für viel Geld ein Spielplatz entstehen, den man unter der Bezeichnung "Aktivitätsband" plant, weil es halt besser klingt. Nach Ansicht der MM ist dies allerdings der falsche Standort, da die meisten Familien mit Kindern bestimmt nicht da unten am Main zu Hause sind. Zusätzlich ist damit zu rechnen, dass im geplanten Baugebiet Scheckert-Nord ein weiterer Spielplatz entstehen wird.

So wird aber bestimmt nicht das Hauptproblem gelöst, da für das größte Baugebiet am Zeilweg noch immer keine Lösung in Sicht ist.

Die MM hat deshalb in einem Antrag an den Gemeinderat einen Vorschlag unterbreitet:

MM-Antrag: Spielplatz Zeilweg
Seit bald einem Jahrzehnt gibt es im Baugebiet Zeilweg, wo vor allem Familien mit Kindern wohnen, keinen Spielplatz mehr, weil der ursprüngliche Spielplatz durch die Container für die Kinderkrippe belegt ist. Da dort voraussichtlich ein Erweiterungsbau für die Kindertagesstätte errichtet werden soll, ist kaum damit zu rechnen, dass zeitnah zumindest Teile des Geländes wieder als Spielplatz genutzt werden können.
Mittlerweile befindet sich das Gelände nördlich der Einfahrt von der ST 2300 ins Zeilweggebiet (neben der Spargelhütte) fast vollständig in der Hand der Gemeinde. Deshalb beantragen wir, auf diesem Gelände zeitnah die Planung eines Spielplatzes auf den Weg zu bringen, damit dort spätestens bis zum Frühsommer 2020 ein Spielplatz eröffnet werden kann. Uns scheint der nordwestliche Teil an der Heinrich-Böll-Straße mit seinem Baumbestand besonders geeignet zu sein.
Falls nach der Erweiterung der Kindertagesstätte und der Beseitigung der Container auf dem ursprünglichen Spielplatzgelände wieder eine Freifläche vorhanden sein sollte, bieten sich die
verschiedensten Nutzungen dort bis hin zur Wohnbebauung an.
Gemeindefläche an der Einfahrt Zeilweg



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Geschwindigkeitsmessungen in Margetshöchheim-Süd

25.2.18: Ende 2017 hatte die Gemeinde Margetshöchheim ihr Geschwindigkeitsmessgerät längere Zeit in der Zeller Straße aufgebaut. Dabei ergab sich erneut, dass die generelle Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h nur von einem kleinen Teil der Autofahrer eingehalten und teilweise deutlich überschritten wird. Die Ergebnisse und die Zahlen über die Verkehrsbelastung finden Sie hier: s36c118022310400.pdf [184 KB] und auf den folgenden Grafiken.



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Geschwindigkeitsdiagramm




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Geschwindigkeitshistogramm




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Nachbarklagen gegen Gaststättengenehmigung

13.9.17: Nach der überraschenden Veräußerung der Gaststätte "Zum Kreutzer" hat die Gemeinde nichts unversucht gelassen, um im Altort wieder einen gastronomischen Betrieb zu erhalten. Zu diesem Zweck erwarb die Gemeinde das Anwesen Mainstraße 20/20a, um es mit der Auflage der gastronomischen Nutzung weiterzu veräußern. Voraussetzung für das Zustandekommen des Weiterverkaufs war verständlicherweise die Erteilung einer Baugenehmigung. Nachdem das Landratsamt für die im Stengelanwesen geplante Gaststätte (Mainstraße 20/20a) dem vorgesehenen Bauherrn die Baugenehmigung für die Gaststätte erteilt hatte, gingen nun beim Verwaltungsgericht die Klagen dagegen von zwei Nachbarinnen ein, obwohl der Bauherr alles versucht hatte, eine einvernehmliche Lösung mit den Nachbarn zu finden. Damit dürfte der für das Frühjahr 2018 angepeilte Baubeginn hinfällig sein.



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Ab Montag 24.10. nur mit Anmeldung ins Rathaus

24.10.20: Ab Montag können Besucher wegen der verschärften Corona-Situation nur noch nach Voranmeldung ins Rathaus. Am besten erledigt man das über 468620.



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