Startseite
Was gibt´s Neues?
Sonderseite Corona-Pandemie
topaktuell
    topaktuell gewesen
MM koMMunal
Termine
Sonderseiten
nicht ganz so ernst gemeint ...
kritisch betrachtet ...
wer wir sind
vor 36 Jahren
dafür stehen wir
was wir erreichten
Unser Trinkwasser
Umwelt und Tipps
Ortssanierung: Tips und Infos
Kultur pur
MM-Blättle
Margetshöchheim früher
Kontakt
Impressum und Datenschutz
Links

topaktuell

Nachfragen aus dem Gemeinderat bzw. Bauausschuss

4.8.20: In der Bauausschusssitzung am 1.7.20 bemängelte Gemeinderätin Kircher, dass der Beach-Volleyball-Platz schon teilweise mit Gras zugewachsen ist. Bürgermeister Brohm sagte Abhilfe zu. Gemeinderätin Jungbauer wollte wissen, wann dort endlich die Sitzgarnitur aufgestellt wird.
Bei der Gemeinderatssitzung am 14.7.20 fragte Gemeinderätin Röll nach, warum heuer bislang das Hinweisschild auf die Toiletten an den Badeseen fehlt. Bürgermeister Brohm sagte die Erledigung zu. Da der verbuschte Bereich am Anfang des Flutgrabens als "Behelfstoilette" genutzt wird, sind die hygienischen Zustände dort gelinde gesagt grenzwertig.
Bislang hat sich in beiden Fällen noch nichts getan.



Nach oben

Stellenausschreibung für das EWO

29.7.20: Die Verwaltungsgemeinschaft Margetshöcheim sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Verwaltungsangestellte/n oder Beamten/in m/w/d für das Einwohnermelde- und Standesamt (in Vollzeit).



Nach oben

Straßensperrung der Friedenstraße aufgehoben

28.7.2020: Die Sperrung der Friedenstraße zwischen der Schule und der Abzweigung Heinrich-Böll-Straße ist aufgehoben.



Nach oben

Wie wird der Radverkehr umgeleitet?

28.7.20: Spätestens im September werden der Fahrweg und das angrenzende Gelände für die Arbeiten am neuen Mainsteg gesperrt. Dadurch muss der Radverkehr ab dem neuen Sportheim umgeleitet werden. Sicher ist momentan nur, dass die Radfahrer dann die Würzburger Straße benutzen müssen. Wo sie wieder auf den bestehenden Radweg stoßen sollen, ist noch unklar. Laut Bürgermeister Brohm könnte dies über die Ludwigstraße oder die Falkenstraße erfolgen, weil die Pointstraße wegen der Kreuzung mit der Straße "Zur Mainfähre" gefährlich sei.
Wir haben da aus verschiedenen Gründen Bedenken. Wenn der Verkehr nicht über die Pointstraße umgeleitet wird, müssen die Radfahrer zwangsläufig die Engstelle am Anfang der Würzburger Straße passieren, was allein schon wegen der vielen Busse gefährlich ist. Man sollte auch nicht vergessen, dass dann natürlich auch die Radfahrer aus Richtung Erlabrunn dort durchfahren müssen. Und schließlich müssen alle diejenigen, die nach oder von Veitshöchheim fahren, zwangsläufig die Pointstraße oder die Dorfstraße befahren.
Außerdem wäre eine Umleitung über die Ludwigstraße nicht empfehlenswert, da die Radfahrer dann durch die schmale Brunngasse fahren müssten und die Kreuzung mit dem Uferweg ebenfalls sehr unübersichtlich und gefährlich ist.



Nach oben

Unmut über den Zeller Wertstoffhof

27.7.20: Über die bis September andauernde Sperrung des Zeller Wertstoffhofs, eine wichtige Infrastruktureinrichtung, gibt es in der Bevölkerung verbreitet Unmut, da die Margetshöchheimer seit geraumer Zeit bis nach Waldbüttelbrunn bzw. nach Veitshöchheim fahren müssen. Für Verärgerung sorgt auch, dass am Samstag nicht mehr geöffnet werden soll. Vielfach wird die Ansicht vertreten, dass die beiden stellvertretenden Landräte aus Margetshöchheim, die ja auch Bürgermeister bzw. Bürgermeisterstellvertreterin sind, sich hier stärker einbringen sollten. Das zuständige Kommunalunternehmen verfügt zwar über eine gewisse Eigenständigkeit, doch sollte man den Einfluss des Landkreises auf sein KU nicht unterschätzen.
Zusätzlich droht ja auch die vollständige Schließung des Zeller Wertstoffhofs, da kein geeignetes Ersatzgelände zur Verfügung steht. Die endgültige Entscheidung fällt wohl im Zeller Gemeinderat, der darüber entscheidet, ob auf dem bisherigen Gelände des Wertstoffhofs ein Ärztehaus entsteht.



Nach oben

Wachwechsel bei der Jagdgenossenschaft

24.7.20: Wegen der Coronaepidemie fand die alljährliche Sitzung der Jagdgenossenschaft nicht im März, sondern erst vor wenigen Tagen im Juli statt. Für das Amt des Jagdvorstehers kandidierte Edwin Döbling, der viele Jahre diesen Posten ausfüllte, nicht mehr. Gewählt wurde Werner Lutz. Sein Stellvertreter ist Edwin Döbling.



Nach oben

Gesamtkonzept für den Radverkehr?

23.7.20: Die MM hatte zur Gemeinderatssitzung am 14.7. einen Antrag mit diversen Forderungen zur Verbesserung der Radfahrersicherheit eingebracht Gemeinderatssitzung am 14.7.20 (Tagesordnungspunkt 5). Der letzte dieser Vorschläge sieht ein Gesamtkonzept vor, das wir bei unserem Bericht über die Gemeinderatssitzung bedauerlicherweise nicht erwähnt haben:
"Darüber hinaus entwickelt der Gemeinderat zeitnah ein Gesamtkonzept für den Radverkehr durch den Ort vom Grillplatz bis zum Beachvolleyballplatz."
Über den Antrag wurde ausführlich diskutiert. Schließlich kam man überein, dass man zu diesem Thema einen Fachmann hinzuziehen wird. In der Diskussion zeigte sich, dass viele Wortmeldungen irrtümlich davon ausgingen, dass es um die Radwegführung während der Bauzeit in der Mainpromenade gehe. Deshalb meinten manche, man solle sich damit erst befassen, wenn die jeweiligen Bauabschnitte anstehen. Der Antrag bezog sich jedoch eindeutig auf ein Gesamtkonzept für die Radwegachse am Main. Dabei ist es dringend nötig, sich bereits vor den Arbeiten in den einzelnen Bauabschnitten mit der Radwegführung zu beschäftigen, um dies in den Planungen zu berücksichtigen. Es gibt nämlich eine ganze Reihe von neuralgischen Punkten, etwa zwischen den Bauabschnitten I und III auf Höhe des Steinernen Wegs, wo der Radweg auf die dann an den Main verlegte Straße trifft. Noch problematischer ist die Situation auf Höhe des Rathauses, wo der Radweg nach der bisherigen Planung dann wohl quer durch einen vergrößerten Parkplatz zum Main führen wird, was die dort bisher schon schwierige Situation noch verschärfen würde. Interessanterweise sind dort gar keine Fahrradstellplätze vorgesehen, obwohl die Gemeinde bis zur Mauer des Anwesens Heymanns extra ein Kabel für eine E-Bike-Ladestation hat verlegen lassen.
Gerade hier zeigt sich, dass man sich bereits im Vorfeld Gedanken machen sollte. Und zwar auch im Gemeinderat, da die Ortskundigen die Problematik ja ganz gut kennen müssten, bevor ein Planungsbüro sich am grünen Tisch ans Zeichnen macht. Eine Möglichkeit wäre, den Radweg dort nicht mehr an den Main zu führen, sondern weiter durch die Mainstraße bis zum Grasigen Weg (Verlängerung der Falkenstraße). Dadurch würde der Fußweg am Main und im Bereich des Spielplatzes für die Fußgänger weniger gefährlich. Zusätzlich könnte man den Fußweg entsiegeln und durch eine wassergebundene Decke den Pappeln mehr Luft lassen. Dadurch würde der Wurzelhub verringert, durch den der bislang asphaltierte Radweg zu einer Buckelpiste wird. Der Radweg führte übrigens vor etlichen Jahren bereits oben durch die Mainstraße, um den damals noch nicht eingezäunten Spielplatz, der vom Grasigen Weg bis zur Brunngasse reichte, sicherer zu machen. Am Anfang und am Ende versperrten damals massive Tore den Radfahrern die Durchfahrt.
Andererseits wird der Weg durch die Mainstraße natürlich für Skater wenig attraktiv. Und am Main unten hätten sie ebenfalls wegen der wassergebundenen Decke Probleme.
Solche Überlegungen offenbaren, dass jede Lösung Vor- und Nachteile hat. Um so wichtiger ist es, dass man sich rechtzeitig Gedanken macht und die Argumente austauscht, bevor sie in Pläne gegossen werden, zumal sich der Radverkehr in den letzten Jahrzehnten vervielfacht hat.



Nach oben

das waren doch keine Wildschweine

20.7.20: In den letzten Tagen fiel oberhalb des Radwegs auf Höhe der letzten Eiwo-Häuser eine niedergewalzte Fläche in der Wiese auf. Von weitem sah es so aus, als ob die Wildschweine sich bis an den Main vorgearbeitet und die Wiese plattgemacht hätten. Wenn man allerdings etwas näher ranging, musste man sich bei den Wildschweinen für die Verdächtigung entschuldigen. Denn Wildschweine hinterlassen keine LKW-Reifenspuren und kippen auch keine mit Schotter vermischte Erde ab.



Nach oben

rätselhaft




Nach oben

Günstiger nach Würzburg und zurück

19.7.20: Ab dem 1. August gehört Margetshöchheim auch zur Würzburger Kernzone des Verkehrsverbunds Mainfranken, so dass die Fahrkarten günstiger werden.



Nach oben

Dorfstraße wieder frei

15./16.7.20: Die länger gesperrte Dorfstraße ist nunmehr wieder frei passier- und begehbar.



Nach oben

Neuigkeiten aus dem Kindergartenbereich

12.7.20:
Vom 10. bis zum 14.8. findet für 12 - 14 Kinder eine Notbetreuung statt, wenn die Eltern nachweisen, dass der Urlaub bereits aufgebraucht ist.
17.-28.8. Sommerferien
1.9. offizieller 1. Tag nach den Sommerferien
Die Gruppenbetreuung wird aufgelöst, dazu findet am 17./21. Juli ein Elternabend statt. Eingeladen dazu sind alle Eltern, die bereits Kinder in der Betreuung haben. Bei diesem Abend findet eine Information zur Neuordnung der Gruppen statt. Die Altersstruktur wird zugunsten von altersgemischten Gruppen aufgelöst.
Auf der Warteliste für die Kindertagesstätte stehen aktuell 37 Kinder (bis Jahresende gibt es wohl eine Lösung bis auf 12 Kinder). Ein zusätzlicher Container für die nächsten 24 Monate wurde angefragt.



Nach oben

Dorfstraße am Wochenende für Fußgänger offen

11.7.20: Die Totalsperrung der Dorfstraße auf Höhe der Hs.-Nr. 15 hat nicht nur bei Anliegern für Verärgerung gesorgt. Offensichtlich ist die untere Dorfstraße nun am Wochenende wenigstens für Fußgänger passierbar. Derzeit ist der zentrale Bereich der Mainstraße für Fahrzeuge nur noch über die Pointstraße erreichbar. Dort gilt in weiten Bereichen wegen der Anfahrbarkeit durch die Feuerwehr ein absolutes Parkverbot, was nicht immer beachtet wird.



Nach oben

Bekommt Margetshöchheim schnelles Internet?

11.7.20: Die Deutsche Glasfaser bemüht sich momentan darum, mindestens mit 40 % der Haushalte Verträge für einen Glasfaseranschluss abzuschließen. Nur dann ist in absehbarer Zeit in Margetshöchheim flächendeckend mit einem Glasfaseranschluss zu rechnen. Laut der Website der Deutschen Glasfaser haben bislang 5 % der Haushalte solche Verträge abgeschlossen: https://www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau/gebiete/margetshoechheim/ .
Nach Auskunft des zuständigen Mitarbeiters sollen die Zahlen allerdings überholt sein. Angeblich haben bereits 20 % der Haushalte den erforderlichen Vertrag abgeschlossen.



Nach oben

MM-Anfragen Juli 2020


Margetshöchheimer Mitte - Die Liste für Umwelt und Natur



Anfragen der MM



Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die MM bittet um Auskunft zu folgenden Sachverhalten:

1. Was ist der Sachstand im Fall der Bauvoranfrage im Gebiet bei der Spargelhütte?
Gibt es alternative Standorte zu diesem Vorhaben?

2. Was ist der Sachstand bei der Planung der Erweiterung des Kindergartens / der Kinderkrippe im Bereich Zeilweg?

Ist endgültig abgeklärt worden, ob ein abgetrennter Baukörper, der den bestehenden Spielbereich nicht antastet, möglich ist.

Hat inzwischen ein Geländeaufmaß stattgefunden?

3. Was ist der Sachstand im Bereich Klostergelände, also dem Gelände hinter der Kirche, das der Gemeinde zum Kauf angeboten wurde?

a) Was ist der Sachstand der Kaufverhandlungen?

b) Welche Vorstellungen und Forderungen gibt es seitens des Verkäufers?

4. Was ist das Ergebnis des Gesprächs mit den Anwohnern zu Verkaufsständen im Bereich Mainfähre?

5. Was ist der Sachstand Tennishalle?

6. Was ist der Sachstand beim ehemaligen Maxl-Bäck und der verpachteten Außenfläche?

7. In der letzten Bauausschuss-Sitzung wurde anvisiert, den südlichen Bereich des neuen Friedhofs zu entwidmen, d.h. den Friedhof dort zu verkleinern. Wir fragen an, was auf dieser Fläche geplant ist?

8. Die Parksituation in der Mainstraße zwischen Ludwigstraße und Dorfstraße ist bekanntermaßen schwierig. Wir fragen an, ob hier im gewerblichen Bereich alle erforderlichen Stellplätze geschaffen oder abgelöst worden sind.


Margetshöchheim, den 6. 7. 2020 Gerhard von Hinten



Nach oben

Virtueller Seniorennachmittag

7.7.20: Das Kommunalunternehmen weist auf den virtuellen Seniorennachmittag des Kiliani-Volksfestes hin:
Einer schon langen Tradition folgend findet jeweils am 1. Dienstag des Kiliani-Volksfestes der Seniorennachmittag statt. Da in diesem Jahr das reale Kiliani-Volksfest komplett, wegen Corona, ausfällt, hat sich der Virtuelle Stammtisch (mehr Info: https://wuenet.org) etwas Besonderes einfallen lassen.

Ab 14 Uhr wird ein buntes Programm geboten, nach Grußworten von Judith Jörg, dem Landrat Thomas Ebert und Altlandrat Eberhard Nuss, sowie von Ilse Hahn werden die Rossinis aufspielen. Albrecht Vornberger und Günther Stadtmüller, beide aus Veitshöchheim, werden uns Gedanken zur Geldwäsche und zum Aufstieg der Kickers in die 2. Bundesliga, vortragen. Oti Schmelzer trägt ein Stanzl zum Thema Vatertag in der Corona-Zeit vor.
Eine besinnliche Version vom Frankenlied und das Frankenlied in der Quarantäneversion runden das Programm ab. Eintritt wird nicht verlangt.

Die Zugangsdaten sind https://t1p.de/vs
oder wenn man bei Tablet bzw. Smartphone die ZOOM App verwendet, dann ist die Meeting ID 707 036 410 Registrierung oder Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wir würden uns freuen wenn Sie den virtuellen Kiliani-Seniorennachmittag besuchen würden>
Für weitere Informationen stehen wir gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Die Wirtsleute
Peter Wisshofer - 1. Vorsitzender vom Internetcafe „Von Senioren für Senioren“ e.V.
Herbert Schmidt - Mitglied der Seniorenvertretung, Leiter des Arbeitskreises „Digitalisierung





Nach oben

Dorfstraße erneut gesperrt

6.7.20: Die Dorfstraße ist überraschend total gesperrt, auch für Fußgänger. Anfangs stand auch kein Schild da, so dass die Kinder auf dem Schulweg nicht weiter kamen. Wer es dann über den Krautgartenweg versuchte, kam wegen der dortigen Baustelle kaum weiter, Autos schon gar nicht, da die Mainstraße ab dem Rathaus bis zu Ludwigstraße gesperrt ist.



Nach oben

Rathausbesuch mit neuen Regeln

6.7.20: Der Großteil der Besucher im Rathaus will normalerweise ins Bürgerbüro im Erdgeschoss. Dort wie im restlichen Rathaus ist keine Voranmeldung mehr nötig. Allerdings gibt es im Flur vor dem Bürgerbüro nur noch zwei Stühle. Das bedeutet, dass wegen der Abstandsregelungen lediglich 2 Personen vor dem Bürgerbüro warten dürfen. Zusätzlich waren noch zwei Stühle im Eingangsflur des Rathauses geplant, damit weitere Besucher dort warten können. Das hat zumindest Bürgermeister Brohm in der Bauausschusssitzung angekündigt.
Außerdem gibt es im Eingangsbereich vor der Treppe eine Desinfektionsmöglichkeit. Und natürlich gilt im gesamten Rathausbereich Maskenpflicht.



Nach oben

First Responder wieder im Einsatz

3.7.20: Ab sofort sind die First Responder der Feuerwehr wieder im Einsatz.



Nach oben

Informationen für Senioren

Bei einem Treffen der Seniorenbeauftragten im Landkreis gab es folgende Informationen:

Ab sofort liegt im Rathaus die Broschüre "Info-Post für Senioren" aus und kann von jedem Interessierten mitgenommen werden.

Außerdem gibt es die Sommeraktion „Leichter Genuss“ beim Mittagstisch für Senioren:

In der Zeit vom 20.07. - 24.07.2020 findet bei allen teilnehmenden Gaststätten die Sommer-Aktionswoche unter dem Motto „Leichter Genuss“ statt. Lassen Sie sich in dieser Woche von leichten & sommerlichen Gerichten verwöhnen!

Gaststätten, die sich mit dem Attribut „Mittagstisch für Senioren“ schmücken dürfen, verpflichteten sich an mindestens drei Werktagen pro Woche (von Montag bis einschließlich Samstag) mindestens ein Gericht als „Mittagstisch für Senioren“ anzubieten. Dieser besteht aus mindestens zwei Gängen (davon ein Hauptgericht) und darf maximal 9,90 Euro kosten (ohne Getränke). Das Angebot ist – in Menge und Zusammensetzung - für Menschen ab 60 Jahren gedacht.

Folgende Gaststätten finden sich im Genussbuch 2020 und sind an der Aktion beteiligt:
Eibelstadt: Miracolo;
Estenfeld: Rossini Ristorante;
Giebelstadt: Gasthaus Lutz, Scheckenbachs Restaurant;
Hettstadt: La Corona;
Höchberg: Mainland Restaurant, Hotel/Restaurant Lamm;
Kist: Zum Hirschen;
Kürnach: Gasthaus Stern;
Tauberrettersheim: Landgasthof zum Hirschen;
Veitshöchheim: Hotel Müller, Meegärtle;
Waldbüttelbrunn: Libero53 Cafe & Essbar);
Winterhausen: Schiff;
Würzburg: Ristorante Dolce Vita (Lengfeld), Zum Hirschen (Lengfeld), Restaurant Olympia (Frauenland), Casa del Gusto (Innenstadt), Betriebsrestaurant der VBG (Frauenland).

Leider macht unser griechisches Restaurant (nach Rücksprache) nicht bei dieser Aktion mit, bietet aber trotzdem leichte, sommerliche Speisen an.



Nach oben

Parkplatz Ludwigstraße fast fertig

26.6.20: Nach langer Bauzeit ist der Parkplatz an der Ludwigstraße fast fertig. Neben der Möblierung fehlt vor allem noch die Toilettenanlage. Man darf gespannt sein, wie viel der Parkplatz am Ende kosten wird. Wegen des nicht tragfähigen Untergrunds musste der Unterboden weitgehend abgefahren und gegen Mineralbeton ausgetauscht werden. Der Aushub wurde am geplanten Parkplatz gegenüber dem Seglergelände zwischengelagert. Der Aushub durfte erst nach der Untersuchung auf Belastungen abgefahren werden. Teuer wird es, falls Belastungen gefunden wurden.



Nach oben

Parkplatz Ludwigstraße




Nach oben

Parkplatzbaustelle




Nach oben

Mainstraße jetzt tatsächlich gesperrt

25.6.20, 13 Uhr: Die Mainstraße zwischen dem Rathaus und der Ludwigstraße sollte eigentlich wegen privater Bauarbeiten bereits seit dem 22.6. gesperrt sein. Seit heute 12.30 Uhr ist sie nun tatsächlich durch den Baukran für die nächsten Wochen bis etwa Mitte August gesperrt.



Nach oben

Margetshöchheim hat nun ein Lastenrad

25.6.20:
Willkommen Margarete - das Lastenrad für Margetshöchheim. Die Initiative Freies Lastenrad Würzburg freut sich, nun auch in Margetshöchheim bald allen Bürgern die Vorteile eines Lastenrades bieten zu können. Ermöglicht hat das die Gemeinde Margetshöchheim, in dem sie die Anschaffungskosten für das Fahrrad übernommen hat. In Städten schon normal - bietet es auch uns in Margetshöchheim eine kostenlose, umweltfreundliche und schnelle Alternative zum PKW. Aktuell laufen die letzten Vorbereitungen, damit der Verleih im Juli starten kann. Bis dahin kann man Margarete donnerstags von 17 - 18 Uhr an der Obsthalle in der Pointstraße treffen.


Weitere Infos:www.lastenrad-wuerzburg.de,
https://www.facebook.com/lastenradwue



Nach oben

Margetshöchheims Lastenrad




Nach oben

MM spricht Klartext

22.6.20: Die Main-Post hat in der Wochenendausgabe vom 20.2. auf einer ganzen Seite das Verhalten von CSU und SPD bei den Stellvertreterwahlen für die Landkreisbügermeister thematisiert: https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/absprachen-haben-spd-und-csu-den-waehlerwillen-missachtet;art736,10459955
In dem Bericht der Main-Post wurde auch die Wahl der Bürgermeisterstellvertreter in Margetshöchheim thematisiert. Die MM hat darauf mit einer Presseerklärung reagiert:

Stellungnahme zu „Wollen CSU und SPD die Grünen ausbooten?“

In Ihrem Bericht vom 20.6. über die Vorgänge bei den Wahlen der Stellvertreter der Bürgermeister und des Landrats im Landkreis Würzburg schreiben Sie, dass Andreas Raps für die „Margetshöchheimer Mitte – die Liste für Umwelt und Natur“, eine parteipolitisch völlig unabhängige kommunale Vereinigung, als Bürgermeisterstellvertreter kandidiert hat. Das müssen wir richtigstellen. Kandidat der MM war Gerhard von Hinten, der sowohl bei der Wahl des ersten wie auch des zweiten Stellvertreters nicht die erforderliche Mehrheit erhalten hat.

Das Ergebnis selbst ist sicher keine Sensation, damit hat die MM gerechnet. Interessant war eher die Vorgeschichte. CSU-Bürgermeister Brohm hat nach der Wahl zuerst mit der SPD, der kleinsten der drei Fraktionen, Gespräche geführt. Das Ergebnis war, dass für die SPD, die für die CSU kein ernstzunehmender Kontrahent ist, die Funktion eines 3. Bürgermeisters geschaffen wird und die SPD für den CSU Kandidaten für das Amt des 2. Bürgermeisters die Mehrheit garantiert.

Die MM sah keine Notwendigkeit für einen weiteren Bürgermeisterstellvertreter, da der vorige 2. Bürgermeister Etthöfer von der MM nie Probleme hatte, die Vertretung fachlich wie zeitlich zu bewältigen. Sie hat dann aber trotzdem Gerhard von Hinten auch für den 3. Bürgermeister nominiert, damit wenigstens einer der drei Bürgermeister eine nachweisliche Kompetenz in den Bereichen Umwelt und Natur und vor allem beim Trinkwasser hat.

Interessant ist auch die Argumentation Bürgermeister Brohms, dass man wegen der Fülle von Aufgaben einen 3. Bürgermeister benötige. Dass die CSU dann gerade die SPD Gemeinderätin und erste Landratsstellvertreterin Frau Haupt-Kreutzer ins Amt der 3. Bürgermeisterin gehievt hat, zeigt, dass es nicht um die Erfordernisse des Amts, sondern um Machtspielchen ging. Denn Frau Haupt-Kreutzer konnte bereits in den letzten 6 Jahren wegen ihrer Landratsstellvertretung an manchen Gemeinderatssitzungen nicht oder nur mit Verspätung teilnehmen.

Mit alldem muss und kann die MM leben. Bedauerlich ist jedoch, dass in den ersten Wochen der neuen Amtszeit das in der Vergangenheit erfreulich gute Klima im Gemeinderat spürbar abgekühlt ist. Es wird nun an der Koalition aus CSU und SPD liegen, ob aus den nicht nur jahreszeitlich bedingten Eisheiligen eine Eiszeit wird. Das hätte Margetshöchheim nicht verdient.



Nach oben

Wie geht es weiter mit dem Wertstoffhof in Zell?

21.6.20: Der Wertstoffhof in Zell bleibt weiterhin geschlossen. Die Zukunft des Wertstoffhofs bleibt unabhängig von der weiteren Entwicklung der Coronakrise unklar. Einerseits wollte die Gemeinde Zell auf dem bisherigen Standort ein Ärztehaus von einem Investor errichten lassen, was das Ende des Wertstoffhofs bedeuten würde. Andererseits hat sich die kommunalpolitische Situation in Zell durch die Wahlen geändert, so dass der Verkauf des Wertstoffhofgeländes an den Investor noch nicht endgültig geklärt ist. Sicher ist allerdings, dass das Ende des Wertstoffhofs am derzeitigen Standort wohl das endgültige Aus für den Wertstoffhof wäre, da trotz längerer Suche kein Alternativstandort zu finden war.
Die Gemeinde Zell hat die Gemeinde Margetshöchheim gebeten, die Margetshöchheimer Grüngutannahme auch für die Zeller zu öffnen. Margetshöchheim lehnt dies ab, da die Verkehrssituation wegen der beengten Zufahrt bereits jetzt zu Problemen führt.



Nach oben

Zuschuss für die kaufmännische Kita-Leitung

19.6.20: Neuerdings gibt es die Möglichkeit, einen Zuschuss für die kaufmännische Betreuung von Kindertagesstätten zu bekommen. Die Gemeinde hat inzwischen einen Antrag auf Bezuschussung gestellt. Der Zuschuss reicht in etwa für die Bezahlung einer 30 Stunden-Stelle für die kaufmännische Betreuung der KITA.



Nach oben

Klassische Musik für die Tagespflege

6.6.20: Fabienne Weiß, Sopranistin aus Margetshöchheim, begeisterte gestern zusammen mit ihrer Kollegin Franziska Markowitsch (Mezzosopran), beide vom RIAS-Kammerchor Berlin, und dem Gitarristen Phileas Braun im Garten der Tagespflege die Senioren mit klassischer Musik.
Näheres über den RIAS-Kammerchor finden Sie hier:
https://www.rias-kammerchor.de/
https://www.rias-kammerchor.de/ueber-uns/chormitglieder/index_ger.html



Nach oben

Hochkarätige Musiker*innen als Gäste




Nach oben

Sitzung des Schulverbands am 26.5.20

2.6.20: Bei der konstituierenden Sitzung des Schulverbands wurde Waldemar Brohm als Vorsitzender bestätigt, ebenso Thomas Benkert als dessen Stellvertreter. Für das Jahr 2021 wurde einstimmig beschlossen, einen Kredit über eine Million Euro aufzunehmen, welcher für die Planungskosten der Generalsanierung unserer Schule verwendet wird. Die Sanierung wird laut einer Kostenschätzung aus dem Jahr 2017 insgesamt 18.515.952,56 Euro kosten. Hierbei handelt es sich jedoch um eine erste Kostenschätzung. Die Erfahrung zeigt, dass die wesentlich konkretere Kostenberechnung meist höher liegt, schon allein aufgrund der jährlich steigenden Baukosten. Bürgermeister Brohm schlug vor, dass der Schulverband einen Bauausschuss aus den 4 Bürgermeistern aus Margetshöchheim, Erlabrunn, Zell und Leinach bildet, welcher beschließend im Hinblick auf die Sanierung wäre. Andreas Raps wandte ein, dass der Schulverband ohnehin nur aus 7 Personen bestehe und es die Aufgabe aller wäre, über Entscheidungen und die verwendeten Geldmittel abzustimmen. So einigte man sich darauf, dass die vier Bürgermeister bei Vergaben unter 50.000 Euro im Einzelfall bei Dringlichkeit entscheiden können, bei höheren Summen muss der gesamte Schulverband entscheiden. Dies sollte kein Problem darstellen, da bereits die erste Sitzung der Legislaturperiode zeigte, dass alle Anwesenden sachlich, zielorientiert und äußerst konstruktiv zu Werke gingen. Dies wird sicherlich der anstehenden Generalsanierung zugute kommen.



Nach oben

wie schnell wird das Internet?

1. Juni 20: Die Versorgung der Bevölkerung mit schnellem Internet hat den Gemeinderat seit längerem beschäftigt. In der Gemeinderatssitzung am 11.2.20 stellte die Deutsche Glasfaser und am 10.3.20 die Telekom ihr Konzept vor. Die Telekom setzt derzeit auf das Supervectoring-DSL, das bis zu 250 MBit/s ermöglicht, ohne dass dafür neue Leitungen verlegt werden müssen. Einen Zeitpunkt für die Umstellung auf dieses Verfahren konnte der Telekom-Vertreter damals jedoch noch nicht nennen. Wir berichteten darüber: Gemeinderatssitzung am 11.2.20 (TOP 1) und Gemeinderatssitzung am 10.3.20 (TOP 2)
In der Märzsitzung entschied sich der Gemeinderat mit 11:6 Stimmen für das Angebot der Deutschen Glasfaser, das davon abhängig ist, dass sich 40 % der Haushalte für einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser entscheiden.
Die Deutsche Glasfaser bewirbt ihr Verfahren ab Juni bis Ende August und richtet dafür extra ein Büro in der ehemaligen Poststelle bei Tegut ein. Unterstützt soll dies durch Multiplikatoren werden, für die man Gemeinderäte, Bürgermeister usw. gewinnen will. Ende August soll dann feststehen, ob sich mindestens 40 % der Haushalte für den Glasfaseranschluss entschieden haben. Informationen über die Tarife findet man unter www.deutsche-glasfaser.de
Inzwischen hat auch die Telekom reagiert. Sie will jetzt kurzfristig die Umstellung auf Supervectoring-DSL vollziehen.



Nach oben

Tageseltern gesucht

31.5.20:
Auf Vorschlag der MM bekamen Margetshöchheimer Tagesmütter die Möglichkeit, das Konzept der „Kindertagespflege“ im Ausschuss „Soziales, Kultur und Sport“ vorzustellen. Es wurde von den Tagesmüttern hervorgehoben, dass neben der Arbeit in der örtlichen Krippe und Kita die Kindertagespflege zu wenig Aufmerksamkeit erhält. Ist dieses Konzept doch eine ideale Ergänzung zu den bestehenden Betreuungsangeboten. Leider beendet eine Tagesmutter noch in diesem Jahr ihre Arbeit in Margetshöchheim. Deshalb wurde darüber diskutiert, welche Maßnahmen man ergreifen kann, um Interessierte als Nachfolger zu finden. Haben Sie Interesse als Tagesmutter bzw. Tagesvater oder auch als Ersatzbetreuung das Angebot zu ergänzen,- dann wenden Sie sich gerne an die Gemeinde.



Nach oben

Baumbrand am Mainufer

20.5.20: Am frühen Abend wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einem hohlen Baum am Mainufer gerufen, wenige hundert Meter nach dem nördlichen Ortsende. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen. Der Verursacher konnte von der Polizei festgestellt werden. Bereits im letzten Jahr wurde einige hundert Meter weiter ebenfalls zwischen dem Flutgraben und dem Main Feuer gelegt. Bei dem Flächenbrand wurden damals auch Bäume beschädigt.



Nach oben

Konstituierende VG-Sitzung

19.5.20: Bei der konstituierenden Sitzung der Gemeinschaftsversammlung wurden Bürgermeister Brohm als 1. Vorsitzender und Bürgermeister Benkert als sein Stellvertreter gewählt.
In den Rechnungsprüfungsausschuss wurden gewählt (Stellvertreter in Klammern):
Vorsitzender: Simon Haupt (Inge Jahn)
Inge Jahn (Christian Klüpfel)
Gerhard von Hinten (Christine Haupt-Kreutzer)

Kassenprüfungsauschuss:
Vorsitzender: Bgm. Brohm, (Bgm. Benkert)
Inge Jahn (Christian Klüpfel)
Nobert Götz (Simon Haupt)









Nach oben

Details der konstituierenden Gemeinderatssitzung

8.5.20: Die Aufwandsentschädigung für die Gemeinderäte wurde auf 20 € pro Monat und ein Sitzungsgeld von 20 € angehoben. Da die Unterlagen für die Sitzungen im Ratsinformationssystem veröffentlicht werden, bekommt jeder Gemeinderat bei der Anschaffung eines digitalen Endgeräts bis zu 400 € Zuschuss.
Die Gemeinderäte erhalten normalerweise über das Ratsinformationssystem zu den Tagesordnungspunkt einen Sachbericht und einen Beschlussvorschlag der Verwaltung. Die MM hatte bislang auf ihrer Website den Sachbericht teilweise wörtlich veröffentlicht, so dass die Bürger genau wussten, was in der Sitzung behandelt wird. Dieses Vorgehen wurde erst in der letzten Gemeinderatssitzung von der SPD gerügt Welche Grenzen hat Transparenz? . Die Geschäftsordnung wurde nun in § 4, Absatz 2 ergänzt. Danach dürfen Sachbericht und Beschlussvorschlag vorab nur veröffentlicht werden, wenn der 1. Bürgermeister und der Gemeinderat dem zustimmen. Das bedeutet, dass zumindest eine wörtliche Wiedergabe nicht mehr möglich ist. Schließlich kann ja nicht vor der Gemeinderatssitzung extra eine Sitzung einberufen werden, damit beschlossen wird, ob etwas vorab veröffentlicht werden darf.



Nach oben

die neuen Gemeinderäte


Röll, v. Hinten, Grosch, Scheumann, Heinrich 



Nach oben

das Bürgermeister-Triumvirat


N. Götz, W. Brohm, C. Haupt-Kreutzer 



Nach oben

Wahl der Bürgermeisterstellvertreter

6.5.20: Nach der Kommunalwahl hat Bürgermeister Brohm zuerst mit der SPD, der kleinsten Fraktion im Gemeinderat, Kontakt aufgenommen und ihr den neu zu schaffenden Posten des 3. Bürgermeisters angeboten, wenn sie bei der Wahl des 2. Bürgermeisters den CSU-Kandidaten Norbert Götz unterstützt. Die SPD ist auf diesen Vorschlag eingegangen.
Die MM ist prinzipiell der Ansicht, dass ein Stellvertreter des Bürgermeisters ausreicht, wenn der Kandidat zeitlich jederzeit verfügbar ist, eine gewisse Erfahrung in der Kommunalpolitik besitzt und auch inhaltlich wichtige Bereiche der Kommunalpolitik abdecken kann. Dass dies auch bei längeren Vertretungsphasen funktioniert, hat man ja in den letzten 6 Jahren gesehen, als Peter Etthöfer 2. Bürgermeister war.

Bei der Abstimmung über die Einführung eines dritten Bürgermeisters setzten sich gestern in der konstituierenden Gemeinderatssitzung CSU und SPD mit 12:5 Stimmen durch.

Als im Anschluss daran die Wahl des 2. Bürgermeisters anstand, schlug die CSU erwartungsgemäß Norbert Götz vor. Für die SPD schloss sich Werner Stadler als SPD-Fraktionsvorsitzender diesem Vorschlag an. Die MM nominierte ihren Fraktionskollegen Gerhard von Hinten, der in den letzten Jahrzehnten auf gut 25 Jahre Erfahrung in der Gemeinderatsarbeit zurückblicken kann und zeitlich jederzeit verfügbar wäre. Gerade in einer Zeit, in der Klimawandel und Schutz von Umwelt und Natur auch die Kommunalpolitik vor große Herausforderungen stellt, könnte er mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem Wissen punkten.
Wie nicht anders zu erwarten war, setzte sich in der geheimen Wahl der CSU-Kandidat wahrscheinlich mit den 12 Stimmen von CSU und SPD gegen die 5 Stimmen der MM durch.

Bei der Wahl zum 3. Bürgermeister schlug die SPD überraschend Frau Haupt-Kreutzer vor, obwohl eigentlich mit der Kandidatur von Frau Daniela Kircher gerechnet wurde. Dies lässt möglicherweise darauf schließen, dass der Deal zwischen den Kreistagsfraktionen von CSU und SPD, Frau Haupt-Kreutzer erneut zur ersten Stellvertreterin des Landrats zu wählen, geplatzt ist.

Angesichts der Tatsache, dass Bürgermeister Brohm erklärt hat, dass seinen Stellvertretern bestimmte Aufgabengebiete zugewiesen werden sollen, entschied sich die MM als zweitstärkste Fraktion kurzfristig, doch einen eigenen Kandidaten zu nominieren und schlug Gerhard von Hinten vor, um besonders für den Schutz von Klima, Natur, Umwelt und Trinkwasser einen besonders kompetenten Vertreter ins Rennen zu schicken. Bei der Abstimmung erhielt Frau Haupt-Kreutzer 12 Stimmen, Gerhard von Hinten 5 Stimmen. Da die CSU zusammen mit dem Bürgermeister über 8 Stimmen und die SPD über 4 Stimmen verfügt, kann man sich ausrechnen, woher die 12 Stimmen für Frau Haupt-Kreutzer kommen.

Dank der Koalition mit der SPD ist die CSU bei ihren Personalvorstellungen auch ohne absolute Mehrheit bequem ans Ziel gekommen. Die nächsten Monate und Jahre werden zeigen, ob der neue Kurs von Bürgermeister Brohm sich tatsächlich auszahlt. In der Sache wird sich wohl wenig ändern, da CSU und SPD bei Baugebieten und Prestigeprojekten sich eigentlich schon immer einig waren.
Die MM kann damit leben, da ihr Posten wenig bedeuten und sie ihre Sachpositionen weiterhin offensiv vertreten wird, nicht nur im Gemeinderat, sondern auch im MM-Blättle und auf ihrer Internetseite.





Nach oben

Baugenehmigung für das Gasthaus im Altort

5.5.20: Da das Gasthaus "Zum Kreutzer" vor etwa 7 Jahren seine Pforten geschlossen hatte und an eine Privatperson verkauft worden war, hatte die Gemeinde 2015 das Stengelanwesen in der Mainstraße erworben und schließlich an einen privaten Investor mit der Auflage, dort ein Gasthaus zu eröffnen, weiterveräußert. Vor allem wegen nachbarlicher Widerstände und juristischer Schritte gegen die Baugenehmigung des Landratsamtes verzögerte sich der Baubeginn von Jahr zu Jahr. Nun soll es eine neue Baugenehmigung geben, so dass Hoffnung besteht, dass Margetshöchheim in absehbarer Zeit doch wieder sein Dorfgasthaus im Altort erhält. Falls es nicht erneut durch Nachbarklagen zu einer Verzögerung kommt.



Nach oben

Personal nach der Wahl

1.5.20: Wie seit der Wahl Mitte März bekannt, sind einige Gemeinderäte aus dem Gremium ausgeschieden, weil sie nicht mehr kandidiert haben oder nicht mehr gewählt wurden.
Bei der CSU sind dies Frau Bittner und Herr Lutz, bei der MM Peter Etthöfer, Norbert Tratz und Frau Marquardt. Bei der SPD gab es keine personellen Veränderungen.
Dafür sind neu im Gemeinderat bei der CSU Frau Heinrich und Herr Scheumann, bei der MM Frau Röll, Frau Grosch und Herr von Hinten.
Interessant dürfte die Wahl des oder der Bürgermeisterstellvertreter sein. Die CSU, die mit Waldemar Brohm den 1. Bürgermeister stellt, will wohl ihren langjährigen Fraktionsvorsitzenden Norbert Götz zum 2. Bürgermeister machen und nicht Simon Haupt, wie die MM vermutet hatte. Die MM wird Gerhard von Hinten für dieses Amt vorschlagen, der wie auch Norbert Götz über langjährige Erfahrung im Gemeinderat verfügt und zudem ebenfalls zeitlich flexibel ist. Das dürfte wohl nötig sein, da Bürgermeister Brohm möglicherweise ab und zu ausfallen könnte. Die MM schlägt Gerhard von Hinten nicht nur deswegen vor, weil sie die zweitstärkste Fraktion ist und es ungünstig wäre, wenn eine Partei den 1. und den 2. Bürgermeister stellen würde. Für Gerhard von Hinten spricht, dass er vor allem in Umwelt- und Naturschutzfragen und auch beim Trinkwasserschutz beachtliche Kompetenz hat, was angesiichts der Klimaproblematik von Vorteil wäre.
Die CSU will zusätzlich einen 3. Bürgermeister installieren, wofür möglicherweise Frau Kircher von der SPD kandidieren wird.



Nach oben

Bekommt Margetshöchheim einen Blog?

21.4.10: Die SPD hatte in der Novembersitzung des Gemeinderats die Einrichtung eines "Margetshöchheim-Blogs" durch die Gemeinde beantragt. Der Hintergrund ist klar. Schließlich ist es seit Jahren das Privileg der MM, die Bevölkerung Tag für Tag umfassend über das Ortsgeschehen zu unterrichten, was den anderen Gemeinderatsgruppierungen schon ein Dorn im Auge ist.
Im Prinzip wäre so ein Blog sicher nicht verkehrt, besonders wenn er so umfassend und professionell wie der Veitshöchheim Blog von Dieter Gürz informieren würde. Das können wir auf unserer Mainseite allerdings vergessen. An die Qualität des Veitshöchheim Blogs kommt auch die MM-Website nicht ran. Was Dieter Gürz, der frühere Veitshöchheimer Verwaltungsleiter, liefert, ist praktisch das Ergebnis eines Fulltime-Jobs. Wir von der MM wissen, was es an Zeit und Energie kostet, Tag für Tag mit neuen Nachrichten präsent zu sein.
Das schafft auch kein gemeindlicher Margetshöchheim-Blog auf der Basis eines Minijobs, zumal dafür auch eine umfangreiche Zuarbeit aus dem Rathaus nötig wäre. Wir wollen niemand zu nahe treten, aber die Chancen, dass jemand im Rathaus zusätzlich zum bisherigen Arbeitsbereich noch den Job einer Mini-Pressesprecherin erledigt, sind wohl nicht allzu groß.



Nach oben

Wie schnell wird in der Würzburger Str. gefahren?

13.4.20: Vor kurzem veröffentlichten wir die Ergebnisse der Geschwindigkeitsmessung in der Erlabrunner Straße. Wegen eines Übertragungsfehlers konnten die Daten leider nicht abgerufen werden. Sie finden sie jetzt hier: Wie schnell wird in der Erlabrunner Str. gefahren?
Heute können wir Ihnen auch die Ergebnisse der Geschwindigkeitsmessung in der Würzburger Straße vorlegen: wustrneu20201.pdf [175 KB]
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Höhe der Schröderhäuser wurde von insgesamt 26437 Fahrzeugen überschritten.



Nach oben

Blutet der Alltort weiter aus?

30.3.20: Nach der Schließung von Maxl Bäck in der Dorfstraße steht nun wohl der Döner gegenüber vor dem Aus. Auf einem Immo-Portal wurde er für 180.000 € angeboten. Wenn es dann noch interessierten Nachbarn in der Mainstraße gelingen sollte, die Gastwirtschaft in der Mainstraße 20 zu verhindern, steht im Altort der "Schlafvorstadt" Würzburgs wohl nichts mehr im Wege. Pikant ist dabei, dass mancher in der Mainstraße wenig begeistert ist, wenn er dort wegen des verkehrsberuhigten Bereichs in der erneuerten Mainstraße ein Knöllchen an seinem Anhänger vorfindet, und den Verlust des innerörtlichen Lebens bedauert, aber gleichzeitig wenig Verständnis für eine Gaststätte gegenüber aufbringt.



Nach oben

Wie schnell wird in der Erlabrunner Str. gefahren?

29.3.20: Die Gemeinde Margetshöchheim hat zwei weitere Geschwindigkeitsmessgeräte angeschafft. Eines ist zur Zeit in der Erlabrunner Straße stationiert. Hier finden Sie die Messergebnisse aus der Zeit vom 11. Februar bis zum 24. März: erlstrneu.pdf [173 KB]
In diesem Zeitraum fuhren mehr als 900 Fahrzeuge schneller als 50 km/h. Zulässig sind dort nur maximal 30 km/h.



Nach oben

Margetshöchheimer Lebensretter ausgezeichnet

15.3.20: Regierungspräsident Dr. Ehmann zeichnete am 13.5. in der Regierung von Unterfranken 7 Lebensretter mit der Medaille "Patrona Bavariae" aus. Einer von ihnen war Herr Frank Horn aus Margetshöchheim.



Nach oben

Auszeichnung als Lebensretter




Nach oben




Nach oben

100 Kröten in einer Nacht gerettet

14.3.20: Vor einigen Tagen haben Helfer des Bund Naturschutz wie schon seit Jahrzehnten an der Staatsstraße nach Erlabrunn und der Kreuzung nach Leinach die Krötenzäune aufgebaut. Jede Nacht und frühmorgens werden dann dort die Kröten eingesammelt und über die Straße zum Baggersee, ihrem Laichgewässer, gebracht. Allein in der Nacht vom 10. zum 11. März wurden so rund 100 Kröten gerettet, die sonst mit Sicherheit beim Überqueren der Staatsstraße plattgefahren worden wären.
Der Bund Naturschutz wäre dankbar, wenn sich noch mehr Helfer an der Aktion beteiligen ürden. Interessenten sollten sich bei der BN-Vorsitzenden Brigitte Muth-von Hinten meldem (Tel. 463221).
Aktualisierung: Inzwischen wurden weit über 200 Kröten aufgelesen und zum Ablaichen gebracht. (Stand 13.3.)



Nach oben

Begehung der Wasserschutzzone mit Peter Etthöfer

Am 29.2. lud die Margetshöchheimer Mitte zu einer Begehung der Wasserschutzzone ein. Zu Beginn erläuterte Etthöfer, der sich seit 1980 intensiv mit der örtlichen Trinkwasserversorgung befasst hat, die Geschichte der Margetshöchheimer Trinkwasserversorgung, vor allem die Zeit seit 1961, als die beiden Brunnen im Sandflurgebiet gebohrt wurden. Damals lagen die Nitratwerte noch bei 30 mg/l und der Grenzwert bei 90 mg/l. Mittlerweile liegt er bei 50 mg/l. Er berichtete dann auch über die Gründe für den rasanten Anstieg der Nitratwerte bis auf den Spitzenwert von 84 mg/l. Die Ursache lag wohl vor allem an der intensiven Düngung der Sonderkulturen im Sandflurbereich. Anhand einer Karte informierte Etthöfer über das Wassereinzugsgebiet und die einzelnen Zonen des Wasserschutzgebiets. Breiten Raum nahmen auch die Maßnahmen der Gemeinde zur Verringerung der Nitratbelastung ein. Er wies auch darauf hin, dass die Qualität des Margetshöchheimer Wassers, das ohne jede Aufbereitung abgegeben werden könne, hervorragend ist. Lediglich die Nitratwerte lägen nahe am Grenzwert. Der erneute Anstieg der Nitratwerte in den letzten Jahren sei eindeutig auf die mangelnden Niederschläge der letzten Jahre und etliche Umbrüche von Grünlandflächen zurückzuführen, für die vor allem rechtliche Vorgaben der Landwirtschaftspolitik verantwortlich seien. Etthöfer berichtete aber auch davon, dass in den 80er Jahren der Bund Naturschutz und die MM und besonders seine Person im Ort massiven Anfeindungen ausgesetzt gewesen waren, weil sie gegen die Überdüngung angegangen sind und das Verbot der problematischen Sonderkulturen durchgesetzt hatten.

Aus dem Kreis der Teilnehmer kam die Frage auf, ob der Schutz des Trinkwassers nach dem Ausscheiden Etthöfers aus dem Gemeinderat im Mai bei den anderen Gemeinderäten weiterhin so hohen Stellenwert habe. Etthöfer vertrat die Auffassung, dass die eigene Trinkwasserversorgung zumindest so lange gewährleistet sei, wie Waldemar Brohm im Amt ist. Er erinnerte allerdings auch daran, dass Brohm mit seiner Haltung ursprünglich auch in der eigenen Partei allein stand. Auch bei der SPD konnte man in der Vergangenheit nicht sicher sein, ob der Grundwasserschutz immer Vorrang hat. So kam vor einigen Jahren die Forderung auf, den Sportplatz in die Wasserschutzzone II zu verlegen, was rechtlich ausgeschlossen ist und das Ende der eigenen Wasserversorgung bedeutet hätte.
Dass jetzt im Wahlkampf CSU und SPD die Erhaltung der eigenen Trinkwasserversorgung für sich reklamieren, ist allerdings keine Garantie für die Zukunft. Fakt ist, dass es ohne das Engagement und die Sachkenntnis der MM heute mit Sicherheit keine eigene Wasserversorgung mehr gäbe. Wir wären schon längst ans Fernwasser angeschlossen.
Man kann aber auf jeden Fall davon ausgehen, dass der Trinkwasserschutz auch weiterhin einen sehr hohen Stellenwert haben wird, wenn die MM wieder mit einer starken Fraktion im Gemeinderat vertreten sein wird, zumal auch Gerhard von Hinten auf der MM-Liste kandidiert, der seit Jahrzehnten im Gemeinderat an der Seite von Etthöfer den Kampf für unser Wasser mit ausgefochten hat. Wie groß das Interesse an einer sicheren und einwandfreien Trinkwasserversorgung in der MM ist, kann man auch daran sehen, dass die Anregung für die Begehung der Wasserschutzzone aus der MM-Liste an Etthöfer herangetragen wurde.



Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben

Impressionen vom MM-Aschermittwoch


Quiltarbeiten von Ursula Bienmüller 



Nach oben

Duo Clarino


mit Jazz und Swing 



Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben

Marokkaner Fasenacht 1949


wo steckt da Reinhold Jenetzky? 



Nach oben




Nach oben

Zwei, drei Böen am Wochenende reichten, ...

7.2.20: um den Zaun der Tennisanlage und etliche mächtige Bäume umzulegen.



Nach oben

Tennisanlage




Nach oben

20 m Baum




Nach oben

Geschwindigkeitsmessung am Ärztehaus

14.1.20: Bei der Geschwindigkeitsmessung Ende November bis 12. Dezember wurden teilweise gravierende Geschwindigkeitsüberschreitungen an der Messstelle auf Höhe des Wiesenwegs (Richtung Zell) festgestellt verdammt schnell ... . Eine erneute Auswertung für den Zeitraum vom 12.12.19 bis zum 8.1.20 hat im Spitzenbereich weniger Geschwindigkeitsüberschreitungen ergeben. Allerdings lag der größte Teil der Messwerte immer noch deutlich über der Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h: zellerstrasse120.pdf [141 KB]



Nach oben

Bekommt Margetshöchheim doch einen Solarpark?

7.1.10: Vor einigen Jahren wollte ein Investor auf den Reutfeldern auf der Höhe über Margetshöchheim einen Solarpark errichten. Dies scheiterte nicht nur daran, dass die Fläche langfristig verpachtet ist, sondern vor allem daran, dass die Vergütung für Solarstrom aus Freilandanlagen bereits seit längerem sehr niedrig ist. Das war wohl der Grund, warum der Investor trotz einer längerfristigen Optionsmöglichkeit nicht in die Gänge kam.
Inzwischen hat ein anderer Investor Interesse angemeldet. Er will allerdings erst einmal die Rahmenbedingungen abklären.



Nach oben

seit Jahrzehnten Tempo 30 im gesamten Ort

28.12.19: Vor wenigen Tagen berichtete die Main-Post, dass man im Rimparer Gemeinderat darüber diskutierte, ob im gesamten Ort Tempo 30 eingeführt werden sollte. Im Zeitungsbericht stand auch, dass eine flächendeckende Einführung einer Tempo-30-Zone in einer Gemeinde bayernweit vermutlich einmalig wäre. Das trifft sicher nicht zu. Margetshöchheim hat bereits vor Jahrzehnten auf Antrag der MM Tempo 30 im gesamten Ort eingeführt und damit gute Erfahrungen gemacht, obwohl dies damals nur gegen den Widerstand der Behörden, auch der Polizei, durchgesetzt werden konnte. Es kann durchaus sein, dass Margetshöchheim damals bayernweit der Vorreiter war.



Nach oben

es ist vollbracht

19.12.19: Nach fast 10 Monaten Sanierungsdauer unter dem Motto "Pleiten, Pech und Pannen" wurde gestern am Spielplatz in der Nordstraße das letzte Bauzaunelement entfernt. Im Bauhof ist man zwar immer noch nicht so ganz mit der Arbeit der Fachfirma zufrieden. Bespielbar und sicher ist der Platz jedoch nach der Begutachtung durch einen Fachmann auf jeden Fall. Die nächsten Monate werden zeigen, ob beim Fallschutz noch nachgebessert werden muss. Man hat allerdings die Hoffnung aufgegeben, dass in dieser Jahreszeit der um den Fallschutz vor wenigen Tagen eingesäte Grassamen noch keimt. Ursache war, dass Teile des Rollrasens bei Nachbesserungsarbeiten wieder entfernt wurden.
Angesichts der alles andere als optimal abgelaufenen Sanierung dürfte sich eine große Eröffnungszeremonie durch die Gemeinde wohl erübrigen. Symbolisch haben dies bereits Anwohner übernommen. Das folgende Foto zeigt, wie Stephanie Röll mit Sohn Hannes routiniert das Absperrband am Spielplatz durchschneiden.



Nach oben

Spielplatzeröffnung 1




Nach oben

Spielplatzeröffnung 2




Nach oben

Hinweisschilder auf die Wasserschutzzone

10.12.19: Da immer mehr Fahrzeuge in die Wasserschutzzone fahren und dort parken und auch die Zahl der Gassigänger zunimmt, hat die Gemeinde an den Zuwegen in das Schutzgebiet einschlägige Hinweisschilder anbringen lassen.



Nach oben




Nach oben

Gechwindigkeitsmessung Dorfstraße

20.11.19: Im Zeitraum zwischen dem 2.4.19 und dem 29.9.19 wurde mit dem Geschwindigkeitsmessgerät in der Dorfstraße die gefahrene Geschwindigkeit aufgezeichnet. Im dortigen verkehrsberuhigten Bereich gilt die Höchstgeschwindigkeit von 7 km/h.
Die Einzelheiten finden Sie hier: dorfstrae.pdf [277 KB]



Nach oben

Spielplatzstandort neben dem Kindergarten?

12.11.19: Die MM hatte mit einem Antrag in der Septembersitzung des Gemeinderats eine erneute Diskussion über den seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr vorhandenen Spielplatz im Zeilweggebiet losgetreten: MM beantragt Zeilweg-Spielplatz endlich wieder ein Spielplatz am Zeilweg? und Hintergründe
In der heutigen Gemeinderatssitzung steht nun ein Antrag der Verwaltung auf der Tagesordnung, einen Landschaftsplaner mit der Planung für einen Spielplatz direkt neben der Kindertagesstätte zu beauftragen Gemeinderatssitzung am 12.11.19 TOP 2. Dort war ja bereits vor dem Bau des Kindergartens der Spielplatz gewesen. Für das Außengelände des Kindergartens wurde beim Kindergartenbau ein Teil des Spielplatzes abgezweigt. Da der Spielplatz reichlich bemessen war, war das nicht tragisch. Erst als vor knapp 10 Jahren die neu gebaute Kinderkrippe wegen Bauschäden ein Sanierungsfall wurde und die Krippe in Container auf dem Spielplatz umziehen musste, wurde der Rest-Spielplatz komplett geschlossen.
Da zwischen der Grenze des Kindergartens und den Containern noch eine nennenswerte Fläche des ehemaligen Spielplatzes frei ist, will die Gemeinde nun dort wieder einen Spielplatz errichten. Da drängt sich einem schon die Frage auf, warum man diesen Teil des alten Spielplatzes nicht schon vor 10 Jahren erhalten hat. Durch das mittlerweile verbuschte Gelände ist sogar noch ein altes Spielgerät zu sehen. Dann hätte man sich die in den letzten Jahren immer wieder aufgeflammte Diskussion über den fehlenden Zeilwegspielplatz sparen können.

Wir gingen in den letzten Jahren immer davon aus, dass wegen des Raummangels zwischen dem Kindergartenfreigelände und den Containern ein Neubau für eine dreigruppige Kinderkrippe entstehen soll. Nun wurde uns allerdings bekannt, dass dieser (angedachte, aber noch nicht beschlossene) Neubau auf dem Außengelände des Kindergartens selbst und nicht daneben entstehen soll. Laut Bürgermeister Brohm würde das durch den Neubau verkleinerte Kindergartenaußengelände noch genügend Freiraum für die Kinder des Kindergartens und der in Zukunft vergrößerten Krippe bieten.

Dann würde sicher der Platz für einen Spielplatz reichen, zumal er nach dem Abzug der Container, wenn der Neubau fertig ist, noch vergrößert werden kann. Der Standort neben dem Kindergarten wäre somit sicher optimal, wenn es nicht einige Unwägbarkeiten gäbe, die man schon längst hätte ausräumen können und nun dringend geklärt werden sollten.
Bislang gibt es noch immer keinen Gemeinderatsbeschluss, wo der Neubau oder Anbau für einen Kinderkrippe entstehen soll. Im Gemeinderat wurde zwar über Standorte und mögliche Träger gesprochen, beschlossen wurde bislang noch nichts. Dabei dürfte klar sein, dass eine Erweiterung auf dem bestehenden Gelände am sinnvollsten ist. Und damit wäre auch die Frage der Trägerschaft geklärt, da zwei verschiedene Träger auf ein und demselben Gelände keinen Sinn machen. Weil die beiden Notgruppen im Turnraum des Kindergartens und in der Verbandsschule lediglich eine Ausnahmegenehmigung für drei Jahre besitzen, wäre es höchste Zeit, zumindest den Standort zu bestimmen und die Planung in Auftrag zu geben. Dann wüsste man auch, ob ein Neubau im Freigelände des Kindergartens tatsächlich möglich ist. Man wüsste dann auch, ob direkt neben der Neubaustelle der von der Gemeinde vorgeschlagene vorläufige Spielplatz realisierbar ist. Wegen der beengten Verhältnisse könnten allerdings Baumaterial und Baumaschinen wohl nur dort lagern, wo jetzt der Spielplatz reaktiviert werden soll. Selbst die Zufahrt zur Baustelle ist problematisch, da sie über den Parkplatz gegenüber dem Hotel Eckert verlaufen müsste. All das müsste man abklären, bevor man für gut 24.000 € einen Planungsauftrag für einen Spielplatz vergibt.
Noch einmal: Der Standort wäre ohne Zweifel optimal. Wir wollen eine Entscheidung darüber keinesfalls verzögern. Wenn wegen der zu erwartenden Baumaßnahmen jedoch der Spielplatz erst nach dem Ende der Baumaßnahmen realisier- und irgendwann nutzbar wäre, würden weitere Jahre ohne nutzbaren Spielplatz ins Land gehen. Mit einem Wort, wir brauchen Planungssicherheit für den Erweiterungsbau und davon wohl abhängig auch die Sicherheit, dass die Planungskosten für den Spielplatz derzeit Sinn machen.



Nach oben

Interessante Informationen

8.11.19: Bürgermeister Brohm informierte bei der gut besuchten Bürgerversammlung wie alle Jahre die Anwesenden ausführlich über die Ereignisse des Jahres 2019. Einiges war wohl so aktuell, dass es auch den Gemeinderäten noch nicht bekannt war. So soll der schon länger geplante Ankauf des Klostergeländes eventuell noch in diesem Jahr, spätestens aber 2020 über die Bühne gehen. Der Bürgermeister versprach auch, dass das Zeilweggebiet 2020 nach fast 10 Jahren wieder einen Spielplatz bekommen soll. Bereits in der nächsten Gemeinderatssitzung soll ein Landschaftsplanungsbüro den Zuschlag für die Spielplatzplanung erhalten.
Auf Nachfrage gab Bürgermeister Brohm auch bekannt, dass der Grillplatz ca. 420.000 € gekostet hat. Darin ist auch der Grundstückspreis enthalten.



Nach oben

Eine Bereicherung für Margetshöchheim

6.11.19: Ein Schild auf dem Götz-Gelände deutet darauf hin, dass dort in absehbarer Zeit das Ärztezentrum erweitert wird. Das wäre sicher eine Bereicherung für Margetshöchheim.



Nach oben

Ärztezentrum




Nach oben

Margetshöchheims Haupstadtflughafen

18.10.19: Eigentlich war zugesichert worden, dass der Spielplatz in der Nordstraße nach weit über halbjähriger Sperrung zum Wochenende wieder geöffnet sein soll. Wir berichteten vor 8 Tagen darüber Spielplatz Nordstraße endlich fertig? . Falls wir nicht ganz falsch liegen, dürfte sich die Eröffnung erneut um einige Tage verzögern.



Nach oben

Spielplatz Nordstraße endlich fertig?

11.10.19: Der Spielplatz Nordstraße ist nach momatelanger Sperrung wegen Erneuerungsarbeiten voraussichtlich ab Ende kommender Woche wieder nutzbar. Bis zu diesem Termin dürfte dann wohl auch der Rollrasen begehbar sein.



Nach oben

Spielplatz Nordstraße saniert, aber noch gesperrt

29.9.19: Nachdem zu Beginn der Woche die Fallschutzmatten im Spielplatz an der Nordstraße eingebracht worden waren, wurde gestern der Rollrasen verlegt. Da der Rollrasen erst anwachsen muss, dürfte der Spielplatz, der seit dem Frühjahr gesperrt ist, frühestens Mitte Oktober wieder geöffnet werden.



Nach oben

Hintergründe

14.9.19: Da uns einige Anfragen zu unserem Bericht am 11.9.19 endlich wieder ein Spielplatz am Zeilweg? erreichten, wollen wir hier, um Missverständnisse zu vermeiden, auf einige Hintergründe eingehen. Im Gelände nördlich der Spargelhütte an der Einfahrt von der Staatsstraße ins Zeilweggebiet hat die Gemeinde in den letzten Jahren nach und nach fast alle Grundstücke erworben. Für diese Flächen gab es bislang eine ganze Reihe von Nutzungsvarianten. Bürgermeister Brohm hatte sich dort zum Beispiel ein Streuobstzentrum gewünscht, für das die Landesanstalt für Wein- und Gartenbau ein umfangreiches Konzept sogar mit gastronomischer Nutzung erarbeitet hatte. Als allerdings die geschätzten Kosten von rund 10 Millionen Euro bekannt wurden, bekam Bürgermeister Brohm doch kalte Füße. Auch als Standort für einen Kindergartenneubau war das Gelände im Gespräch. Besonders aus Kreisen der katholischen Kirchenstiftung wurde das favorisiert, da am Kindergartengebäude immer mehr Baumängel auftraten. Bis heute ist noch nicht klar, wie es mit dem Kindergarten weitergeht, da er aus allen Nähten platzt. Die oben genannte Variante ist also immer noch eine Option. Realistischer ist allerdings eine Erweiterung am bestehenden Kindergarten auf dem Gelände des ehemaligen Zeilwegspielplatzes, wo seit vielen Jahren die Container für die Kinderkrippe stehen. Diskutiert wurde auch ein Neubau des Feuerwehrhauses auf der Fläche hinter der Spargelhütte, da das derzeitige Feuerwehrhaus nicht nur zu klein ist, sondern auch nicht mehr den gesetzlichen und rechtlichen Anforderungen entspricht. Für diesen Zweck hatte der 2. Bürgermeister Peter Etthöfer seine Bereitschaft signalisiert, sein Grundstück, das einzige, das der Gemeinde in diesem Gebiet noch nicht gehört, an die Gemeinde zu veräußern.
Nachdem die MM beantragt hatte, in diesem Bereich einen Spielplatz anzulegen möglicher Spielplatz , da das Zeilweggebiet seit fast einem Jahrzehnt keinen Spielplatz mehr besitzt, wurde bekannt, dass die Gemeinde dort offensichtlich ganz andere Pläne hat. Es sollen wohl drei Firmen und ein kleineres Gebäude für die Streuobstgenossenschaft angesiedelt werden. Das erklärt nach Ansicht der MM möglicherweise wohl auch, warum sowohl CSU wie auch SPD erhebliche Vorbehalte gegen einen Spielplatz an dieser Stelle haben. Etthöfer hatte in der Gemeinderatssitzung erklärt, dass er sein Grundstück auch dann an die Gemeinde veräußern würde, wenn dort ein Spielplatz entsteht. Das würde bedeuten, dass dort der Spielplatz und zumindest drei der vier Ansiedlungen realisiert werden könnten.
Die anderen Fraktionen wollen dagegen nach anderen Standorten für einen Zeilwegspielplatz suchen. Weil das in den letzten 10 Jahren nicht gelungen ist, sind wir da nicht gerade optimistisch. Es wäre den Familien mit Kindern im Zeilweggebiet wohl schwer zu vermitteln, wenn im nächsten Jahr am Mainufer zwischen dem alten Festplatz und dem Sportplatz für 1 Million ein Gelände mit Spielplatz entstünde, aber sich am Zeilweg, wo dringender Bedarf besteht, trotz der nun vorhandenen Gemeindeflächen nichts bewegen würde.
Uns hat es übrigens auch verwundert, dass in der Gemeinderatssitzung am 24.7. der für das nächste Jahr geplante Spielbereich am Main südlich des alten Festplatzes als Ausweichmöglichkeit für den fehlenden Zeilwegspielplatz ins Gespräch gebracht wurde. Man sollte die Kirche im Dorf lassen und den Spielplatz ortsnah im Zeilweg, wo viele Familien mit Kindern wohnen.
Und noch etwas: Wir wollen bei der Entscheidung über einen Spielplatz am Zeilweg keinen übertriebenen Zeitdruck aufbauen, falls es tatsächlich gute Gründe für eine anderweitige Standortsuche geben sollte, was wir derzeit aber beim besten Willen nicht erkennen können. Ein Trauerspiel wie bei der Sanierung des Nordstraßen-Spielplatzes sollte aber tunlichst vermieden werden, der seit März gesperrt ist. Und ein Ende ist in dieser Saison immer noch nicht in Sicht.



Nach oben

endlich wieder ein Spielplatz am Zeilweg?

11.9.19: Die MM hat in der gestrigen Gemeinderatssitzung beantragt, auf einer Fläche an der Einfahrt ins Zeilweggebiet, die neuerdings im Eigentum der Gemeinde ist, einen Spielplatz zu errichten: MM beantragt Zeilweg-Spielplatz . Bekanntlich gibt es im Zeilweggebiet seit fast einem Jahrzehnt keinen Spielplatz mehr, und alle Versuche, eine geeignete Fläche für einen Spielplatz zu finden, sind bislang gescheitert. Der Standort am Rande des Baugebiets ist sicher suboptimal. Mit genügend Abstand zur Umgehungsstraße, mit dem vorhandenen interessanten Baumbestand und an die freie Natur angrenzend, kann man nach Ansicht der MM aber trotzdem auf diesem Gelände einen ansprechenden Spielplatz gestalten: möglicher Spielplatz , der wegen der Nähe zum Kindergarten auch von dort genutzt werden könnte.
Über den Antrag der MM wurde allerdings nicht abgestimmt, weil SPD und CSU darauf bestanden, erst einmal andere Optionen zu prüfen. So will man nun erneut bei Eigentümern von Bauplätzen am Zeilweg nachfragen, ob sie ihr Grundstück für 20 Jahre als Spielplatzfläche verpachten. Wenn jetzt von den anderen Fraktionen momentan nicht genutzte Baugrundstücke ins Spiel gebracht werden, so bietet dies allerdings keine dauerhafte Lösung des Problems. Selbst wenn man jetzt plötzlich einen Bauplatz für eine begrenzte Zeit für eine Spielplatznutzung bekommen sollte, wird die Problemsituation nur verschoben aber nicht gelöst. Man wird doch nicht ernsthaft erwarten, dass man vielleicht in 10 oder 20 Jahren, wenn so ein Grundstück bebaut werden sollte, dann anderswo im Zeilweggebiet eine Spielplatzfläche auftreiben kann. Dann dürfte nämlich auch die von der MM ins Spiel gebrachte Fläche nicht mehr zur Verfügung stehen, da die Gemeinde dort offensichtlich eine andere Nutzung plant, nämlich eine gewerbliche Ansiedlung, wohl hauptsächlich mit Bürogebäuden. Dabei muss das eine nicht das andere ausschließen. Eine moderate Bebauung mit Büronutzung kann sich durchaus mit einem Spielplatzgelände im Randbereich vertragen. Besonders, wenn man das Spielgelände im nordwestlichen Teil ansiedelt.
Aus den Reihen von SPD und CSU kamen noch weitere Gegenvorschläge, die man nun erst einmal prüfen will: die Nutzung der Schulpausenhöfe am Nachmittag, die Nutzung des Freigeländes des Kindergartens nach Dienstende und am Wochenende. Außerdem seien die meisten Kinder ja eh im Kindergarten, wo sie die dortigen Spielgeräte nutzen könnten. Man verwies auch auf den Spielplatz am Main und die Spielfläche am Main, die zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz angelegt werden soll.
Bedenken gegen den von der MM vorgeschlagenen Standort wurden auch geäußert, weil der Weg zur Heinrich-Böll-Straße zu gefährlich sei und dort die Gefahr von Vandalismus gegeben sei. Ein weiteres Gegenargument war die Geräuschkulisse von der ST 2300. So gravierend kann diese allerdings kaum sein, da die Gemeinde auf Vorschlag der Kirchenstiftungsvertreter ernsthaft erwogen hat, dort einen neuen Kindergarten mit Freigelände zu errichten. Die Beurteilung all dieser Vorschläge und Einwände von Seiten der CSU- und SPD-Gemeinderäte überlassen wir den Familien mit Kindern im Baugebiet Zeilweg, die die Situation dort besser beurteilen können.
Völlig unverständlich ist es uns allerdings, dass der SPD-Fraktionsvorsitzende den MM-Vorschlag als Wahlkampfmanöver bezeichnete. Die MM hat ihren Vorschlag allein deswegen vorgebracht, weil zwar allen bewusst war, dass ein Spielplatz für den Zeilweg dringlich ist, sich aber mangels geeigneter Flächen nichts bewegt hat. Jahrelang waren die Mittel für die Planung eines Spielplatzes sogar im Haushalt vorgesehen. Nachdem nun seit kurzem das Areal neben der Spargelhütte bis auf eine Fläche in der Hand der Gemeinde ist, könnte dort durchaus zeitnah ein Spielplatz angelegt werden. Diese eine Fläche ist im Eigentum von MM-Gemeinderat Etthöfer, der in der Sitzung seine Bereitschaft erklärt hat, diese Fläche an die Gemeinde zu veräußern, wenn dort ein Spielplatz gebaut werden sollte.
Wir sind gespannt, wann das Ergebnis der von CSU und SPD geforderten Prüfung von Alternativen vorliegt. Wir würden uns freuen, wenn die Gemeinde entsprechend den Vorschlägen von CSU und SPD ein besseres Gelände im Zeilweg finden würde. Leicht wird das bestimmt nicht, da die wenigen freien Flächen alle Bauplätze sind, die naturgemäß nicht auf Dauer als Spielplatz genutzt werden können, es sei denn, die Gemeinde kauft sie. Das hat man jedoch nicht vor. Deshalb ist der von der MM vorgeschlagene Standort zumindest eine realistische Option.



Nach oben

möglicher Spielplatz




Nach oben

MM favorisiert Anwohnerparken

9.9.19: Die Margetshöchheimer Mitte hat schon länger die Einrichtung von Anwohnerparkzonen im Altort, die neuerdings Bewohnerparkzonen heißen, gefordert. Ein Wunsch, der auch von vielen Anwohnern geteilt wird. Generell ist die Parksituation im Altort aus verschiedenen Gründen problematisch. Ein wesentlicher Grund ist, dass in der Dorfstraße ein generelles Parkverbot herrscht und auch in Straßen im Umfeld nur wenig Parkraum vorhanden ist. Die Mitglieder des Bauausschusses können ein Lied davon singen, dass dies den Ausschuss immer wieder beschäftigt, weil auch in anderen Straßen wie der Pointstraße oder Teilen der Mainstraße in etlichen Bereichen ein Parkverbot erlassen werden muss, um die Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge oder die Ausfahrt aus Grundstücken zu gewährleisten. Derzeit gibt es allenfalls im Bereich "Zur Mainfähre" gewisse Ausweichparkplätze. Die Folge ist, dass besonders in der mittleren Mainstraße zwischen der Dorfstraße und der Ludwigstraße enormer Parkdruck besteht. Verschärft wird dies durch die große Zahl von Fahrzeugen von Übernachtungsgästen und die Praxis, das eigene Fahrzeug nicht im eigenen Hof, sondern auf der Straße abzustellen, wobei letzteres allerdings für den gesamten Ort gilt.
Die Ausgabe von Parkberechtigungen nur für Bewohner, die keine Abstellmöglichkeit auf dem eigenen Grundstück haben, böte die Möglichkeit, alle anderen vor die Wahl zu stellen, auf dem eigenen Grundstück zu parken oder lange Wege in Kauf zu nehmen. Über Kurzzeitparkplätze stünden dann auch Parkmöglichkeiten für die Besucher von Rathaus, Kirche, Pfarrheim oder einer Wirtschaft zur Verfügung, falls sie denn in der Mainstraße jemals wieder Realität werden sollte.
In der Gemeindeverwaltung ist man von den Vorstellungen der MM und vieler Anlieger wenig begeistert. Man verweist dabei auf gesetzliche Vorgaben, die eine solche Maßnahme nur in größeren Städten ermögliche. informationanwohnerparken.pdf [123 KB]
Demnach wäre für die Anwohner ein längerer Weg zu einem Parkplatz durchaus zumutbar. Wer in der Verwaltung und vor allem im Gemeinderat den Bewohnern einen deutlich längeren Weg zum nächsten Parkplatz zumuten will, soll das ruhig einmal den Bürgern verklickern. Das eigentliche Problem ist jedoch, dass es wegen des Mangels an Parkplätzen zu einem Verdrängungswettbewerb kommt, der sich auf die angrenzenden Straßen verlagert. Der Anreiz, auf dem eigenen Gelände zu parken entfällt, und die Übernachtungsgäste verdrängen die Bewohner, weil die Vermieter nicht für ausreichenden Parkraum sorgen.
Die MM ist (übrigens bereits seit langem) der Ansicht, dass man trotz mancher Bedenken ruhig einmal probeweise in der mittleren Mainstraße das Bewohnerparken einführen sollte. Als Ende der 80er Jahre auf Antrag der MM im ganzen Ort Tempo 30 eingeführt wurde, war das auch weit und breit Neuland und eigentlich nicht zulässig. Mittlerweile ist dies in vielen Gemeinden üblich.



Nach oben

MM-Antrag zur Mainpromenade

7.9.19: Um bei den Planungen für den weiteren Bauabschnitt II (zwischen Rathaus und Pointstraße) rechtzeitig Klarheit über wesentliche Details zu bekommen, bevor das Planungsbüro die Weichen gestellt hat, hat die MM einen Antrag im Gemeinderat eingebracht:

Antrag Mainpromenade
Für die weiteren Planungen im Bereich des 2. Bauabschnitts der Mainpromenade sollten innerhalb des Gemeinderates folgende Details in den nächsten Monaten abgeklärt werden, zumal derzeit u.a. in Gesprächen mit den Margaretenfestvereinen und evtl. auch mit den Anliegern ebenfalls Abstimmungsgespräche geführt werden:
- Die Schleusensteine, eine sehr beliebte Sitzgelegenheit am Main, sollen nach der derzeitigen Planung vom Main weg deutlich hinter die Pappeln zurückversetzt werden. Sie verlieren
somit deutlich an Attraktivität. Bei einem Termin mit Herrn Väth sollte geklärt werden, ob diese Steine tatsächlich für die Pappeln so problematisch sind oder ob sich andere
Lösungsmöglichkeiten anbieten. Die Beibehaltung der Schleusensteine an der momentanen Position bietet nicht nur Schutz vor herausschwappendem Wasser, im weiteren Verlauf des
Fuß-und Radwegs zwischen dem Anwesen Heymanns und dem Spielplatz ist schon allein wegen der beengten Platzverhältnisse eine Änderung kaum möglich, wenn man nicht ganz
darauf verzichten will.
- Da der Fuß-und Radweg zwischen dem Anwesen Heymanns und der Brunngasse ebenfalls zum Bauabschnitt II gehört und dort laut Plan momentan ein Asphaltbelag vorgesehen ist,
wäre zeitnah abzuklären, ob dieser wegen des Wurzelhubs der Pappeln überhaupt sinnvoll ist und nicht durch eine wassergebundene Decke ersetzt werden muss. Sollte diese nicht für
Fahrräder ausgelegt sein, könnte das allerdings bedeuten, dass man überlegen sollte, den Radweg wie früher bereits einmal durch die Mainstraße bis zum Grasigen Weg umzuleiten.
- Besonders wichtig wäre die Entscheidung darüber, ob der zentrale Platz in der Mainstraße durch die sog. Margetshöchheimer (Beton-)Bänke längsgeteilt werden soll. Die Entscheidung
darüber wäre wohl schon allein deswegen baldmöglichst wichtig, weil am nördlichen Ende des bei der Regierung bereits angemeldeten Bauabschnitts I etwa auf Höhe des Steinernen
Wegs ebenfalls ein derartiges Betonbauwerk in Bankform geplant ist und somit bei den weiteren Bauabschnitten mit einem gewissen Automatismus zu rechnen ist. Aus unserer Ansicht sind diese Betonbänke an beiden Standorten für Margetshöchheim keine Bereicherung, sie verunstalten vielmehr die Mainpartie.



Nach oben

MM beantragt Zeilweg-Spielplatz

5.9.19: Eigentlich hatte Margetshöchheim genügend Spielplätze:
- in Margetshöchheim-Süd einen schmalen, langgezogenen an der Zeller Straße, der schon vor Jahren mangels Attraktivität und Nachfrage geschlossen wurde
- ebenfalls in Margetshöchheim-Süd ein Spielplatz im Baugebiet Scheckert
- im Baugebiet Langellern neben dem neuen Friedhof ein kleiner Spielplatz, der mittlerweile ebenfalls aufgelassen wurde
- im Baugebiet Zeilweg ein größerer Spielplatz, der seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr existiert, da der Platz für die Kinderkrippen-Container benötigt wurde, nachdem die neu gebaute Kinderkrippe kurz nach der Eröffnung wegen erheblicher Baumängel geschlossen wurde und immer noch ist. Das ist besonders schmerzlich, da in diesem Gebiet besonders junge Familien mit Kindern wohnten und wohnen. Da auf diesem Gelände zumindest teilweise ein Erweiterungsbau für eine Kinderkrippe entstehen soll, könnte dort frühestens in vier oder fünf Jahren wieder ein (deutlich kleinerer) Spielplatz entstehen.
- der Spielplatz in der Nordstraße, der seit dem Frühjahr erneuert wird und wohl in dieser Saison kaum mehr nutzbar sein wird
- der Spielplatz am Main, der vor ein, zwei Jahren erneuert wurde und momentan hauptsächlich genutzt wird
Ein kleiner Spielplatz entstand heuer auf dem SG-Gelände neben dem Sportheim.
Der Grillplatz entwickelt sich wohl über kurz oder lang ebenfalls zu einem Spielplatz, nachdem dort eben eine Königinschaukel errichtet wurde.
(Einen Überblick finden Sie hier: Spielplätze

Wenn alle Spielplätze funktionstüchtig wären, würde dies sicher ausreichen. Trotzdem soll nun zwischen dem Steinernen Weg und dem Seglergelände zwischen Main und Radweg für viel Geld ein Spielplatz entstehen, den man unter der Bezeichnung "Aktivitätsband" plant, weil es halt besser klingt. Nach Ansicht der MM ist dies allerdings der falsche Standort, da die meisten Familien mit Kindern bestimmt nicht da unten am Main zu Hause sind. Zusätzlich ist damit zu rechnen, dass im geplanten Baugebiet Scheckert-Nord ein weiterer Spielplatz entstehen wird.

So wird aber bestimmt nicht das Hauptproblem gelöst, da für das größte Baugebiet am Zeilweg noch immer keine Lösung in Sicht ist.

Die MM hat deshalb in einem Antrag an den Gemeinderat einen Vorschlag unterbreitet:

MM-Antrag: Spielplatz Zeilweg
Seit bald einem Jahrzehnt gibt es im Baugebiet Zeilweg, wo vor allem Familien mit Kindern wohnen, keinen Spielplatz mehr, weil der ursprüngliche Spielplatz durch die Container für die Kinderkrippe belegt ist. Da dort voraussichtlich ein Erweiterungsbau für die Kindertagesstätte errichtet werden soll, ist kaum damit zu rechnen, dass zeitnah zumindest Teile des Geländes wieder als Spielplatz genutzt werden können.
Mittlerweile befindet sich das Gelände nördlich der Einfahrt von der ST 2300 ins Zeilweggebiet (neben der Spargelhütte) fast vollständig in der Hand der Gemeinde. Deshalb beantragen wir, auf diesem Gelände zeitnah die Planung eines Spielplatzes auf den Weg zu bringen, damit dort spätestens bis zum Frühsommer 2020 ein Spielplatz eröffnet werden kann. Uns scheint der nordwestliche Teil an der Heinrich-Böll-Straße mit seinem Baumbestand besonders geeignet zu sein.
Falls nach der Erweiterung der Kindertagesstätte und der Beseitigung der Container auf dem ursprünglichen Spielplatzgelände wieder eine Freifläche vorhanden sein sollte, bieten sich die
verschiedensten Nutzungen dort bis hin zur Wohnbebauung an.
Gemeindefläche an der Einfahrt Zeilweg



Nach oben

Spielplätze




Nach oben

Gemeindefläche an der Einfahrt Zeilweg




Nach oben

Antwort aus München

9.6.19: Der Klimawandel und vor allem die anhaltende Trockenheit der letzten Jahre bereiten den Trinkwasserversorgern besonders in Nordbayern und auch in Margetshöchheim erhebliche Probleme. Die Grundwasserstände sind deutlich gesunken und die Nitratwerte wegen der fehlenden Verdünnung durch Niederschläge teilweise deutlich gestiegen. Es gibt zwar in der breiten Palette landwirtschaftlicher Förderprogramme einige, die durchaus eine grundwasserschonende Landbewirtschaftung unterstützen könnten. Meist sind jedoch die Auflagen kontraproduktiv, so dass sie unter dem Strich viel Aufwand und wenig oder gar keine Wirkung mit sich bringen, etwa der Zwang zum besonders problematischen Grünlandumbruch. Deshalb wandte sich Bürgermeister Brohm am 14.2.19 an Landwirtschaftsministerin Kaniber und lud sie zu einem Gespräch nach Margetshöchheim ein, um dort zusammen mit Vertretern der Landwirtschaftsämter und der Wasserwirtschaft sowie Landtagsabgeordneten Lösungsmöglichkeiten zu suchen. In Kopie ging dieses Schreiben auch an Ministerpräsident Söder und Umweltminister Glauber. in München wird für eine fränkische Bratwurst ...
Am 8.5.19 kam zwar nicht die Ministerin, dafür aber ein freundliches Schreiben eines Ministerialdirigenten aus dem Landwirtschaftsministerium, der ein Gespräch auf der Fachebene der beteiligten Referate bei der Regierung von Unterfranken anbot. Abgesehen davon, dass uns sehr wohl die rechtlichen und fachlichen Grundlagen sehr wohl bekannt sind, hilft uns ein Gespräch auf der unterfränkischen Ebene herzlich wenig, da die Behördenvertreter in der Region sehr wohl die kritische Situation in Unterfranken kennen, was man von der Ministerialbürokratie jenseits des Weißwurstäquators nicht gerade sagen. In München fallen jedoch die Entscheidungen, die für unsere Situation wenig hilfreich sind. Böse Zungen drücken das so aus: Für eine fränkische Bratwurst wird in München keine Pfanne heiß gemacht.
Deshalb wird sich die Gemeinde Margetshöchheim darum bemühen, dass zu diesem Gespräch zumindest auch maßgebliche Vertreter aus den beiden betroffenen Fachbereichen des Landwirtschaftsministeriums kommen. Andernfalls können wir uns den Termin sparen.
Ganz nebenbei sei noch angemerkt, dass sinnvolle Grundwasserschutzmaßnahmen, die in den Trockenregionen Unterfrankens greifen, auch ein wesentlicher Beitrag zur Biodiversität, also auch zur Stärkung der Artenvielfalt wären, um die es vor allem beim Volksbegehren ging. Das Geld für ein sinnvoll gestricktes Grundwasserschutzprogramm wäre also gut angelegt, das nicht nur den Landwirten, sondern vor allem den Wasserverbrauchern und der Gesellschaft insgesamt zugutekäme. Die Bevölkerung muss endlich akzeptieren, dass Umweltschutz nicht nur auf dem Rücken einer Berufsgruppe ausgetragen werden kann. Auf Dauer helfen Appelle an die Freiwilligkeit wenig. Wir brauchen strikte Vorgaben für die Landbewirtschaftung und gleichzeitig einen fairen Ausgleich für die Einschränkungen. Sonst sind die bayerischen Sonntagsreden über die Erhaltung kleiner Wasserversorgungen keinen Schuss Pulver wert. Das Beispiel Bergtheim zeigt dies deutlich, wo wieder eine der wenigen eigenständigen Wasserversorgungen in der Umgegend jetzt auch ans Fernwasser anschließt. Auf Dauer können wir uns diesen Trend angesichts des Klimawandels nicht leisten.



Nach oben

Zu früh gefreut

7.6.19: Vor wenigen Tagen berichteten wir darüber, dass die Erneuerung des Spielplatzes in der Nordstraße in Kürze abgeschlossen und mit der zeitnahen Eröffnung zu rechnen sein wird. Spielplatz Nordstraße: Jetzt bewegt sich was. Im Moment laufen noch die Arbeiten für die Betonfundamente. Bei einer Besprechung am Dienstag im Bauhof wurde jedoch deutlich, dass danach noch der Rasen eingesät werden muss. Bis der belastbar und begehbar ist, könnten noch Monate vergehen. Deshalb überlegt man sich, auf den Flächen, die nicht mit Sand verfüllt werden, entweder einen Rollrasen oder Rindenmulch aufzubringen, so dass der Spielplatz deutlich früher wieder zugänglich wäre. Bürgermeister Brohm vertrat die Auffassung, dass es nicht vermittelbar sei, wenn der Platz erst am Ende der Saison wieder nutzbar sei. Da kann man ihm nur zustimmen. Ursprünglich sollten die Sanierungsarbeiten bereits am Jahresanfang durchgeführt werden. Wie wir bereits berichtet hatten, liegen die neuen Spielgeräte schon seit Monaten im Bauhof. Ursache der Verzögerung war, dass keine Firma für die Erdarbeiten herzubekommen war.



Nach oben

Spielplatz Nordstraße: Jetzt bewegt sich was.

4.6.19: Seit Monaten liegen die nagelneuen Spielgeräte für den Spielplatz Nordstraße im Bauhof. Dass erst jetzt der Kleinbagger angerückt ist, um das Erdreich für die Fundamente auszuheben, liegt daran, dass es momentan sehr schwierig ist, eine Baufirma beizubringen. Man kann nun hoffen, dass in Kürze der Spielplatz wieder genutzt werden kann. Das ist auch deswegen wichtig, weil es wegen der Containerlösung für die Kinderkrippe im Baugebiet Zeilweg seit etwa 9 Jahren keinen Spielplatz mehr gibt. Momentan sieht man ganz gut, wie tief die Erde für die Fundamente ausgehoben werden muss. Übrigens nicht nur für die Fundamente, sondern auch für die Abstandsflächen, die aus Sicherheitsgründen mit Sand aufgefüllt werden müssen.
Man kann sich jetzt ganz gut vorstellen, welche Eingriffe für den geplanten Spielplatz am Mainufer auf Höhe des Steinernen Wegs erforderlich sind. Das ist deswegen von Bedeutung, weil dort die Wurzeln der im Uferbereich stehenden mächtigen Schwarzpappeln direkt an der Erdoberfläche fast bis zum Radweg verlaufen. Würden dort die Wurzeln gekappt, wäre das höchstwahrscheinlich das Aus für die Pappeln, mit Sicherheit aber eine merkliche Verminderung ihrer Standfestigkeit und damit eine drastische Erhöhung des Gefahrenpotentials im Spielplatzbereich.



Nach oben

Protestbanner nun mit Text

3.6.19: Nachdem wir Ihnen gestern nur ein reichlich verwickeltes Banner der gestrigen Protestaktion zeigen konnten, können wir jetzt das Banner mit dem Text zeigen: Protestbanner



Nach oben

Protestbanner




Nach oben

Uferstreifen bleibt geschützt

21.3.19: In der Gemeinderatssitzung am 13.11.18 beschäftigte sich der Gemeinderat beim Tagesordnungspunkt 2 mit der Änderung des Flächennutzungsplans und dem Bebauungsplan Fahräcker (Gemeinderatssitzung am 13.11.18 ). Die MM bemängelte dabei vor allem, dass das Landschaftsschutzgebiet "Mainufer-Volkenberg" im Ortsgebiet in weiten Teilen aufgelöst werden soll. Dass bereits anderweitig genutzte Schutzgebietsteile herausgenommen werden sollen, hätte die MM noch notfalls mittragen können, dass aber auch die naturnahen Uferbereiche ihren Schutzstatus verlieren sollen, konnte die MM nicht akzeptieren (Was ist das LSG wert? ).
Die Haltung der MM hat nun offensichtlich Wirkung gezeigt. Nach Gesprächen zwischen Bürgermeister Brohm und der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt wird jetzt wohl der Uferstreifen doch im Schutzgebiet bleiben. Auf den folgenden PDF-Dateien sehen Sie, welche Teile aus dem Schutzgebiet genommen werden sollen und was weiterhin wohl geschützt bleibt: 024112lsgentfaellt.pdf [301 KB] und 014112lsg2500.pdf [293 KB]



Nach oben

hier herrscht die Natur

19.3.19: In den letzten Wochen wurde der Flutgraben längs des Radwegs auf Veranlassung des Wasser- und Schifffahrtsamts gründlich gereinigt, so dass die Drainagen aus den Mainwiesen wieder funktionieren. Es zeigte sich aber auch, dass der naturnahe Bereich zwischen dem Flutgraben und dem Main nicht den Vorgaben der kommunalen Verkehrssicherungspflicht, sondern den Gesetzen der Natur "gehorcht", wie die folgenden Fotos zeigen. Deshalb gilt im Bereich zwischen dem Radweg und dem Main zumindest offiziell ein Betretungsverbot durch die WSV. Der ursprünglich dort von der Gemeinde geplante Fußweg würde jedoch gleichzeitig das Aus für den naturnahen, ufernahen Bereich bedeuten. Wegen der dann geltenden Verkehrssicherungspflicht der Gemeinde würden mit Sicherheit nach und nach die Bäume gefällt. Dies ist auch der Grund, warum die MM sich energisch gegen einen Wegebau in diesem Bereich gewehrt hat.
Nicht viel anders wird es sich auch im Wiesenbereich zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz verhalten, falls man dort - wie geplant - einen Spielplatz errichten würde. Auch dort stünden dann die Bäume mit Sicherheit auf der Abschussliste.



Nach oben




Nach oben




Nach oben

eingestellt

30.1.19: Im September letzten Jahres wurden zwei Grünlandflächen der Gemeinde in der Wasserschutzzone von einem Unbekannten mit einer größeren landwirtschaftlichen Maschine umgebrochen. Dabei ist der Grünlandumbruch im Wasserschutzgebiet grundsätzlich verboten. Eine Fläche liegt am Eingang zum Zeilweggebiet, die andere am mittleren Sandflurweg. Wir berichteten darüber Ende September mysteriös . Die Gemeinde schaltete deswegen die Polizei ein. Die Wasserschutzpolizei hatte im Laufe der Ermittlungen zwar einen bestimmten Verdacht, da dem Landwirt jedoch die Tat nicht nachgewiesen werden konnte, hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt.



Nach oben

Nachwuchs für die Pappeln

13.10.18: Durch den Sturm mit dem romantischen Namen Fabienne wurden 2 Pappeln in den Main gekippt und eine in der Standfestigkeit beeinträchtigt, so dass zwischenzeitlich die drei Pyramidenpappeln beseitigt und eine weitere Schwarzpappel am Rande des Spielplatzes wegen Pilzbefall ebenfalls entfernt wurden. Um die Frage der Nachpflanzung zu klären, fand bei der gestrigen Sitzung des Umweltausschusses ein Ortstermin am Main statt, bei dem das Mainufer vom Spielplatz bis zum Ende des alten Festplatzes begangen wurde. Hierzu hatte der Bürgermeister Dr. Gerhard Väth, den örtlichen Baumsachverständigen eingeladen, der es hervorragend verstand, die anwesenden Ausschussmitglieder mit der Materie vertraut zu machen.
Bei der Begehung wurde folgende Vorgehensweise vereinbart:
- Die verbliebenen breit ausladenden astbruchgefährdeten Schwarzpappeln sollen vorerst stehen bleiben und erst dann entfernt werden, wenn es Anzeichen für ein Gefahrenpotential gibt. Sie sollen dann durch die für das Margetshöchheimer Ortsbild typischen Pyramidenpappeln ersetzt werden.
- Mit dieser Baumart sollen auch die Ersatzpflanzungen für die beim letzten Sturm und die in früheren Jahren entfernten Bäume vorgenommen werden. Es dürfte sich dabei um ca. 10 Pappeln in der Größenordnung von 4-5 m handeln. Diese (kleineren) Bäume sind nicht nur preisgünstiger, sie wachsen auch leichter an, sind noch weniger sturmgefährdet und wachsen auch schneller weiter.
- Zur Verbesserung der Vitalität der Bäume sollen zeitnah der Efeubewuchs und die Schleusensteine entfernt werden, die den Lebensraum der Bäume einengen. Das gilt auch für die Pappeln, die vor allem auf Höhe der Bäckerei in ihrem Lebensraum durch Asphalt und Leistensteine eingeengt sind. eingekeilt
- Da die Pappeln vor allem durch den Main und das hoch anstehende Grundwasser in ihrem Wurzelwachstum eingeengt sind, sollten die Wurzeln vor allem auf der mainabgewandten Seite möglichst viel Raum zur Entfaltung bekommen. Dadurch wird die Standfestigkeit erhöht, die Gefahr für die ufernahen Häuser vermindert und der Wurzelhub weitgehend verhindert. Hierzu ist es erforderlich, das Umfeld der Bäume möglichst wenig oder besser gar nicht zu versiegeln, um die Sauerstoffversorgung für die Wurzeln zu gewährleisten.
- Im Bereich des alten Festplatzes sollen die Trauerweiden als Biotopbäume und Lebensraum für alle möglichen Tierarten erhalten, aber regelmäßig auf ein mögliches Gefahrenpotential untersucht werden. Ein Entlastungsschnitt auf der Westseite der Bäume soll das Risiko für Astbrüche auf der dem Ort zugewandten Seite minimieren. Herr Väth riet davon ab, die Bäume einzukürzen, da dadurch eher die Gefahr von Astbrüchen gesteigert würde.
- Abschließend lässt sich feststellen, dass diese Umweltausschusssitzung nicht nur interessant war, sondern auch ein Lehrbeispiel für Aufklärung in Sachen Ökologie war.
- Die vorgeschlagenen Sanierungs- und Pflanzmaßnahmen sollen zeitnah erfolgen. Wegen der anhaltenden extremen Trockenheit steht momentan allerdings noch kein Pflanzgut zur Verfügung, da die Baumschulen extreme Probleme haben, das Pflanzmaterial auszugraben.



Nach oben

eingekeilt




Nach oben

Die Gemeinde braucht Ihre Hilfe

7.10.18: Vor gut 3 Wochen wurden zwei Grünlandflächen, die im Besitz der Gemeinde sind, von einem Unbekannten umgebrochen. Wir haben darüber zeitnah berichtet: mysteriös (mit Fotos) und Polizei ermittelt wegen Grünlandumbruch
Da die Flächen im Wasserschutzgebiet liegen, ist der Grünlandumbruch dort generell verboten, da dadurch die Belastung unseres Trinkwassers mit Nitrat deutlich steigt. Der Umbruch ist zweifelsohne ein gezielter Anschlag gegen die Gemeinde und vor allem unser aller Trinkwasser. Erste Recherchen ergaben, dass der Umbruch an einem Vormittag mit einem Traktor durchgeführt wurde. Aus ermittlungstaktischen Gründen wollen wir momentan noch keine weiteren Einzelheiten publizieren.
Die Gemeinde hat inzwischen Anzeige erstattet. Die Wasserschutzpolizei ermittelt seit gestern und benötigt dringend weitere Hinweise. Wenn Sie Angaben zu dem Vorgang und vor allem zu dem Verursacher machen können, dann wenden Sie sich bitte baldmöglichst an die Polizei (Tel. 457-2251). Sie können sich auch mit dem 2. Bürgermeister Peter Etthöfer (Tel. 461071) in Verbindung setzen.

Die eine Fläche liegt an der Einfahrt in das Baugebiet Zeilweg von der Staatsstraße her oberhalb und neben der Kürbislagerfläche/Spargelhütte.
Die zweite Fläche liegt im Sandflurgebiet (Wasserschutzzone) etwa 100 m nördlich des Wasserhäuschens, kurz nach der Hecke. Sie zieht vom mittleren Sandflurweg bis zur Staatsstraße hinauf. Auf dem Grundstück hat die Streuobstgenossenschaft im Frühjahr eine Reihe Obstbäume gepflanzt. Dort wurde links und rechts der Obstbaumreihe umgepflügt.

Hintergrundinformationen: Unter normalen Umständen gibt es keinen vernünftigen Grund, warum jemand diese Gemeindeflächen umgebrochen haben sollte. Der Landwirrt aus der näheren Umgebung, der in Absprache mit der Gemeinde die Wiesen nutzt, scheidet aus. So blöd ist niemand, dass er die Wiese umpflügt, auf der er Heu ernten will. Dass jemand die Fläche verwechselt hat, kommt auch nicht in Frage, da sie an die Straße grenzt und auf der anderen Seite alles Grünland der Gemeinde ist. Bleibt eigentlich nur noch eine Erklärung übrig: Da wollte jemand der Gemeinde und ihrer Wasserversorgung eins auswischen. Das wäre nicht nur kriminell, sondern auch besonders dreist, da dies offensichtlich am hellen Vormittag an einer belebten Straße direkt an der Kürbislagerfläche passiert ist, wo häufig Fahrzeuge halten. Bleibt eigentlich nur die Erklärung, dass jemand nicht ganz dicht ist oder zu diesem Zeitpunkt besonders dicht war.


 


Nach oben

Polizei ermittelt wegen Grünlandumbruch

5.10.18: Vor kurzem berichteten wir darüber, dass zwei Grünlandflächen in der Wasserschutzzone beziehungsweise im Wassereinzugsgebiet unserer Brunnen umgebrochen wurden: mysteriös . Die Grundstücke liegen an der Einfahrt ins Baugebiet Zeilweg neben und oberhalb der Kürbislagerfläche, wo sonst die Spargelhütte steht, sowie im Sandflurgebiet nördlich der Hecke, die vom mittleren zum oberen Sandflurweg zieht.
Beide Flächen sind im Eigentum der Gemeinde oder wurden von ihr angepachtet, um durch die Grünlandnutzung die Nitratwerte zu senken und somit unsere eigenständige Trinkwasserversorgung zu sichern. Durch den Umbruch kann niemand einen Vorteil haben, im Gegenteil, dadurch werden einzig und allein die Gemeinde und somit die Bürgerinnen und Bürger, die an sauberem Trinkwasser interessiert sind, geschädigt. Die Gemeinde hat deshalb in Absprache mit der unteren Wasserrechtsbehörde beim Landratsamt die Polizei eingeschaltet.
Der Verursacher dieses Anschlags auf unsere Wasserversorgung ist bislang noch nicht bekannt. Vor etwa zwei Wochen wurde jedoch an einem Vormittag ein größerer Traktor bei der Umbruchaktion von einem Bürger beobachtet. Falls jemand weitere Informationen geben kann, sollte er sich umgehend im Rathaus melden.
Er kann sich auch mit dem 2. Bürgermeister Peter Etthöfer in Verbindung setzen (Tel. 462307), der die Information notfalls auch vertraulich behandeln wird.



Nach oben

Das ist schon heftig

29.9.18: Seit mehr als 14 Tagen gilt für rund 50.000 Menschen im westlichen Landkreis Würzburg und einigen Gemeinden im Kreis Main-Spessart wegen einer Keimbelastung im Hochbehälter Zellingen ein Abkochgebot für Trinkwasser. Es handelt sich dabei um Gemeinden, die ihr Wasser von der Fernwasserversorgung Mittelmain beziehen. Bislang ist es dem Fernwasserversorger noch nicht gelungen, die Quelle der Verkeimung herauszufinden, auch mit der Chlorung des Wassers hat man seltsamerweise die Verkeimung noch nicht in den Griff bekommen können. Ein derart langer Abkochzeitraum ist nicht nur für die Bevölkerung Grund für massiven Ärger, so etwas kommt auch nur äußerst selten vor. Es zeigt sich hier wieder einmal, wie anfällig großflächige und großtechnische Lösungen sind, bei denen das Wasser über weite Strecken in ein breitgefächertes Versorgungsgebiet gepumpt wird.

Margetshöchheim ist nicht vom Abkochgebot betroffen, weil es noch über eine eigene Wasserversorgung verfügt, obwohl die Fernwasserleitung direkt am Mainufer durch den Ort führt. Anfang der 80er Jahre gab es von staatlicher Seite massive Bemühungen, die Gemeinde zur Aufgabe der eigenen Brunnen und zum Anschluss an die bestehende Fernwasserleitung zu bewegen. Dafür wurden hohe Zuschüsse in Aussicht gestellt. Das war damals wohl der wichtigste Grund für die Gründung der MM, die sich massiv und durchaus mit Sachverstand für die Erhaltung der Eigenwasserversorgung einsetzte. Man kann ohne Übertreibung feststellen, dass Margetshöchheim ohne den Einsatz der MM heute kein eigenes Wasser mehr besäße.

Verkeimungsprobleme in Hochbehältern sind im Grunde genommen gar nicht so selten. So hatten wir bereits zweimal nach der Reinigung der Behälterkammern Verkeimungsprobleme, die aber bereits nach kurzer Chlorung beseitigt waren. Unser Ort hat, wie wohl allen bekannt sein dürfte, seit einiger Zeit im oberen Hochbehälter wohl wegen der maroden Bausubstanz ein Verkeimungsproblem in einer Kammer, das jedoch durch den Einsatz von Chlor beseitigt ist. Betroffen ist davon der Ortsteil oberhalb der Umgehungsstraße. Seit einiger Zeit bemüht sich die Gemeinde, den Oberort wieder mit ungechlortem Wasser aus der vermutlich unbelasteten linken Hochbehälterkammer zu versorgen. Ob dieser Behälter frei von Keimen ist, kann allerdings erst nach dem Einstellen der Chlordesinfektion festgestellt werden. Das verweigert allerdings das Gesundheitsamt.
Wir befürchten, dass nun auch Margetshöchheim unter der Fernwassermisere der umliegenden Ortschaften zu leiden hat. Wegen der heftigen Kritik von Medien und Öffentlichkeit an den Entscheidungen der zuständigen Behörden ist das Würzburger Gesundheitsamt offensichtlich nicht bereit, einer zumindest vorübergehenden Einstellung der Chlorung zuzustimmen. Man verschanzt sich lieber hinter seinen Schreibtischen. Es macht doch keinen Sinn, dauernd zu chloren, ohne zu wissen, ob dies überhaupt nötig ist.
Sicherheitshalber sei noch einmal darauf hingewiesen, dass nach der Chlorung im oberen Hochbehälter weder dort, noch im Versorgungsgebiet Hochzone Keime festgestellt wurden. Das gilt auch für den Ortsteil unterhalb der Staatsstraße, der nicht gechlort wurde und wird.
Und noch etwas ist festzustellen: Wir können wirklich froh sein, dass wir noch unser eigenes Wasser haben!



Nach oben

Abkochgebot für 18 Gemeinden, wir nicht!

14.9.18: Margetshöchheim ist nicht betroffen! Weil im Zellinger Hochbehälter der Fernwasserleitung Keime gefunden wurden, gilt ein Abkochgebot für 18 Gemeinden, darunter auch Erlabrunn und Zell. Die Fernwasserleitung verläuft zwar bei uns am Mainufer entlang, wir sind dort jedoch nicht angeschlossen, weil wir noch eine eigene Trinkwasserversorgung besitzen. Wir haben zwar seit einem Jahr ebenfalls im oberen Hochbehälter Probleme, da dort gechlort wird, gilt bei uns jedoch kein Abkochgebot.
Es zeigt sich allerdings wieder einmal, dass die Probleme bei großen Strukturen wie einer Fernwasserleitung wesentlich größer sind, weil dort bei Problemen erheblich mehr Gemeinden und Menschen betroffen sind.



Nach oben

Es wird eng im Kindergarten

9.9.18: Unser Kindergarten in Margetshöchheim wartet in den letzten Jahren mit stetig wachsenden Kinderzahlen auf. Dies hängt einerseits mit der demographischen Entwicklung zusammen, andererseits trägt das vorhandene pädagogische Konzept nun seine Früchte, ablesbar an einer U3- Gruppe sowie an einer Vorschulgruppe. Die Schattenseite der zunehmenden Beliebtheit des Kindergartens wie auch der Kinderkrippe ist allerdings die Tatsache, dass in diesem Jahr kaum mehr Kinder aufgenommen werden können. Einige Gruppen im Kindergarten sind bereits voll belegt, andere haben nur noch wenige Plätze frei. Dass die Maximalzahl pro Gruppe nicht überschritten werden darf, ist gesetzlich vorgeschrieben, also nicht verhandelbar. Es wird also sicherlich Härtefälle geben, da momentan selbst Margetshöchheimer Kinder eventuell abgewiesen werden müssen. Erschwert wird die Lage dadurch, dass der Turnraum bereits als Raum für eine Notgruppe fungiert. Dies bedeutet, dass hier für das jetzt beginnende Kindergartenjahr eine Gruppe, momentan die Vorschulgruppe, untergebracht werden darf – aber eben nur noch für dieses eine Jahr. Im Umkehrschluss steht der Turnraum natürlich nicht zur Verfügung, was dazu führt, dass die Kinder in der Margarethenhalle turnen, was alles andere als ideal ist. Auch die Kinderkrippe kommt an ihre Kapazitätsgrenze. Diese ist bekanntlich in Containern untergebracht ist, da der steinerne Bau seit Jahren einer Bauruine gleicht, welche vergeblich auf eine juristische Klärung wartet. Mit einer schnellen Sanierung ist also leider nicht zu rechnen. Was tun?
Vermutlich werden kurzfristig weitere Container aufgestellt werden müssen, um den steigenden Bedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen abzudecken. Mittelfristig gibt es zwei Optionen: Eine Vergrößerung des bestehenden Kindergartens oder ein Neubau von Kindergarten und Kinderkrippe. Beides wird sicherlich nicht günstig und hat seine Haken: Die Kinderkrippe, auch wenn diese einem Rohbau gleicht, wurde mit Fördermittel finanziert, welche an die Nutzung des Gebäudes gekoppelt sind. Es bleibt die Frage, ob bei einem Neubau für den bestehenden Bau die Fördermittel dann zurückzuzahlen sind. Bei einer Erweiterung des Kindergartens gibt es folgende Option: Die Kinderkrippen-Ruine künftig als Kindergartengruppe nutzen, was rechtlich möglich ist, und eine neue Kinderkrippe errichten. Diese würde dann die Container ersetzen, in welchen die Krippe seit Jahren untergebracht ist. Dass man diese Container einst angemietet hat und von der bisher gezahlten Miete sich problemlos auch Container hätte kaufen können, sei nur nebenbei bemerkt. Der Haken bei der Errichtung einer neuen Kinderkrippe ist allerdings der Rettungsweg, welcher über den Zeilweg erfolgen müsste. Zudem würde der Kindergarten selbst so lange noch Container benötigen, bis die juristische Auseinandersetzung um die alte Kinderkrippe gelöst und diese saniert ist. Der Gemeinderat wird sich also in nächster Zeit zusammen mit der Kirchenstiftung, welche Träger des Kindergartens ist, um Lösungen bemühen müssen. Klar ist in jedem Fall eines: eine Lösung des Problems muss schnell erfolgen, da Planung, Fördermittelanträge und Bau mehrere Jahre in Anspruch nehmen werden. Und diese Lösung wird teuer.
Und natürlich stellt sich im Falle eines Neubaus auch die Frage nach dem Standort. In der Diskussion sind bei einem Erweiterungsbau für den Kindergarten folgende Standorte:
1) Bau auf dem ursprünglichen Spielplatzgelände, wo derzeit die Container stehen
2) Renovierung des ehemaligen Kindergartens an der Gartenstraße
3) Bau an der Einfahrt ins Zeilweggebiet, wo momentan die Spargelhütte steht
Da aus personellen Gründen ein zusätzlicher Neubau möglichst nahe am Kindergartengelände liegen soll, käme eigentlich nur die Variante 1 und eventuell noch die Variante 3 in Frage, wobei für die Variante 1 noch spricht, dass dort bereits ein funktionsfähiges Außengelände vorhanden ist. Andererseits würde dies bedeuten, dass der frühere Spielplatz dort nicht mehr reaktiviert werden kann.



Nach oben

Was können wir uns leisten?

3.3.18: Am 28.2. trafen sich die Gemeinderäte von Margetshöchheim, Erlabrunn, Leinach und Zell in der Verbandsschule, um sich vor einer Entscheidung über weitere Planungsschritte über die zu erwartende finanzielle Belastung der einzelnen Gemeinden bei der geplanten Gesamtsanierung der Margetshöchheimer Verbandsschule zu informieren. Ausgehend von Gesamtkosten in Höhe von ca. 19 Millionen (ohne Turnhallensanierung) dürften etwa 12,4 Millionen förderfähig sein, für die man einen Fördersatz von ungefähr 55 % kalkuliert.
Wenn man für die Aufteilung der Kosten den Durchschnitt der Schülerzahlen seit 2003 heranzieht, liegt der Kostenanteil für
- Margetshöchheim: 40,87 % (5.067.880 €)
- Erlabrunn: 29,18 % (3.618.320 €)
- Leinach: 16,52 % (2.048.480 €)
- Zell: 13,43 % (1.665.320 €)

Bei einem Tilgungszeitraum von 20 Jahren für die erforderlichen Kredite entfallen jährlich auf
- Margetshöchheim: 253.394 €
- Erlabrunn: 180.916 €
- Leinach: 102.424 €
- Zell 83.266 €

Bei einem anfänglichen Zinssatz von 1 % entfallen zusätzlich pro Jahr auf
- Margetshöchheim: 50.678 €
- Erlabrunn: 36.183 €
- Leinach: 20.484 €
- Zell 16.653 €

Zusätzlich ist von den Mitgliedsgemeinden noch die Verbandsumlage für die laufenden Kosten aufzubringen, die für 2018 für alle Gemeinden zusammen bei etwa 423.000 € liegt.

Wenn man dann bedenkt, dass Margetshöchheim noch eine Vielzahl von Projekten (vom Steg bis zur Sanierung der Mainpartie) zu stemmen hat oder realisieren will, dürfte klar sein, dass man klare Schwerpunkte setzen muss. Hierüber berichten wir in Kürze im Rahmen der Haushaltsberatungen.



Nach oben

Drainagen im Mainvorland

26.2.18: Vor kurzem berichteten wir ausführlich über die Drainagen, die oberhalb der Erlabrunner Staustufe bis nach Margetshöchheim angelegt wurden, um ein Versumpfen der Flächen durch den Bau der Staustufe zu verhindern. Da die Drainagen teilweise durch Wurzeleinwuchs verstopft waren, konnte das Niederschlagswasser nicht abfließen und floss über den Radweg. Deshalb wurden die Drainagen - soweit möglich - gereinigt. Inzwischen zeigte sich der Erfolg dieser Maßnahme. Die Überschwemmungen am Radweg sind deutlich zurückgegangen, was allerdings auch mit daran liegen kann, dass die Niederschläge nachgelassen haben. Auf dem Drainagenplan alter Drainagenplan kann man gut das Fischgrätenmuster der Drainagen sehen. Man muss allerdings wissen, dass die Seitenverästelungen nicht gereinigt werden können, so dass die Reinigungsmaßnahmen immer nur einen beschränkten Erfolg haben können.



Nach oben

alter Drainagenplan




Nach oben

Geschwindigkeitsmessungen in Margetshöchheim-Süd

25.2.18: Ende 2017 hatte die Gemeinde Margetshöchheim ihr Geschwindigkeitsmessgerät längere Zeit in der Zeller Straße aufgebaut. Dabei ergab sich erneut, dass die generelle Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h nur von einem kleinen Teil der Autofahrer eingehalten und teilweise deutlich überschritten wird. Die Ergebnisse und die Zahlen über die Verkehrsbelastung finden Sie hier: s36c118022310400.pdf [184 KB] und auf den folgenden Grafiken.



Nach oben

Geschwindigkeitsdiagramm




Nach oben

Geschwindigkeitshistogramm




Nach oben

Wasserlauf von der Quelle zum Main




Nach oben

Schulsanierung - ein Zigmillionenprojekt

12.12.17: Wegen erheblicher Mängel in den Bereichen Energieeffizienz, Brandschutz, Installation usw. beschäftigt sich der Schulverband Margetshöchheim, dem die Gemeinden Margetshöchheim, Zell, Leinach und Erlabrunn angehören, bereits seit längerer Zeit mit der baulichen Zukunft der Schule, in der ganz oder teilweise die Grundschulen Margetshöchheim und Erlabrunn und die Mittelschule (früher Hauptschule) untergebracht sind. Dabei stehen die Sanierung im Bestand, der Abriss und Neubau für die Grund- und Hauptschule und die Auflösung der Mittelschule (verbunden mit dem Umbau- oder Neubau der Grundschule für Margetshöchheim und Erlabrunn) zur Disposition. Denkbar wäre auch eine notdürftige Sanierung des Bestandsgebäudes, was allerdings vor allem wegen der erforderlichen Brandschutzmaßnahmen auch nicht billig und im Grunde genommen lediglich eine vorübergehende Notmaßnahme wäre.

Bislang wurden durch das Büro Haas und Haas die Leistungsphasen 1 und 2 der Vorplanungen weitgehend erbracht. Dabei stellte sich heraus, dass bei einer Generalsanierung der Schule und der Turnhalle mit Kosten in Höhe von 20 Millionen zu rechnen ist. Davon dürften bei der Schule lediglich 12.000.000 € als förderfähig anerkannt werden, die wiederum wahrscheinlich allenfalls zu 55 % gefördert werden.

Weitere Einzelheiten und die weiter geplanten Schritte finden Sie im Protokoll der Verbandssitzung:
niederschriftsv1217.pdf [107 KB]



Nach oben

MM-Antrag zum Ausbau des Fußwegs zum neuen Steg

9.12.17: Die MM hat für die Gemeinderatssitzung am 12.12.17 unter TOP 5 die zeitnahe Beauftragung eines Planungsbüros für den Weg vom Sportplatz zum Steinernen Weg beantragt. 171201antragdermm.pdf [55 KB]
Über diese Thematik haben wir bereits mehrmals berichtet, u.a. am 9.7. über einen MM-Antrag MM will beschleunigten Wegebau zum Steg und über die Gemeinderatsklausur zu diesem Thema: Gemeinderatsklausur am 21.1.17, Teil II



Nach oben

Nachbarklagen gegen Gaststättengenehmigung

13.9.17: Nach der überraschenden Veräußerung der Gaststätte "Zum Kreutzer" hat die Gemeinde nichts unversucht gelassen, um im Altort wieder einen gastronomischen Betrieb zu erhalten. Zu diesem Zweck erwarb die Gemeinde das Anwesen Mainstraße 20/20a, um es mit der Auflage der gastronomischen Nutzung weiterzu veräußern. Voraussetzung für das Zustandekommen des Weiterverkaufs war verständlicherweise die Erteilung einer Baugenehmigung. Nachdem das Landratsamt für die im Stengelanwesen geplante Gaststätte (Mainstraße 20/20a) dem vorgesehenen Bauherrn die Baugenehmigung für die Gaststätte erteilt hatte, gingen nun beim Verwaltungsgericht die Klagen dagegen von zwei Nachbarinnen ein, obwohl der Bauherr alles versucht hatte, eine einvernehmliche Lösung mit den Nachbarn zu finden. Damit dürfte der für das Frühjahr 2018 angepeilte Baubeginn hinfällig sein.



Nach oben