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Da wird mit mehr als 2 Stunden gerechnet

30.1.23: Wir haben gestern darüber berichtet, wie sich die Gemeinde auf den Fall einer Stromabschaltung vorbereitet, die maximal 2 Stunden dauern soll. Wenn man nun hört, dass nicht nur mehrere hundert Liter Diesel, sondern auch Konserven eingelagert wurden, traut man in der Gemeinde wohl dem "Frieden" nicht so recht.



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Die Gemeinde ist auf (fast) alles vorbereitet

29.1.23: In der Bürgerversammlung hatte Bürgermeister Brohm berichtet, dass die Mainfranken-Netze im Falle einer Strommangellage mit Vorankündigung einzelne Gemeinden für etwa zwei Stunden vom Netz nehmen müssten. Deshalb hat sich die Gemeinde auf einen solchen Fall vorbereitet, obwohl es momentan nicht so aussieht, dass es zu so einem "Ernstfall" kommen würde. Da bei einer Stromabschaltung in einer Zeit, in der alles von der Heizung über Telefon und PC bis hin zu den Kassen in den Supermärkten ohne Strom nicht mehr funktioniert, ist es sicher sinnvoll, dass z. B. das Feuerwehrhaus mit seiner Funkanlage eine Anlaufstelle für Notfälle ist.
Neu ist allerdings die Information, dass eine Abschaltung der Stromversorgung im Notfall ohne jegliche Vorwarnung erfolgen wird und muss. Wenn man nicht gerade im Aufzug feststeckt, wird man eine zweistündige Abschaltung wohl noch einigermaßen verkraften können.
Es zeigt sich allerdings, wie verletzlich unsere moderne Gesellschaft ist. Falls der Strom jedoch länger ausfallen sollte, hätte dies gravierende Auswirkungen. Da hilft auch der Batteriespeicher einer PV-Anlage allenfalls ein paar Stunden weiter. Und von einem privaten Notstromaggregat sollte sich der Ottonormalverbraucher auch nicht allzu viel erwarten, falls es im Ernstfall nach längerer Inaktivität überhaupt anspringt. Auch der Betrieb der Heizung dürfte bei den üblichen Installationen kaum damit möglich sein.



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Vollsperrung im Bertha- von Suttner-Weg

Der Bertha-von-Suttner Weg ist zwischen den Haus-Nummern 1-3 vom 07.02.2023, zwischen 07:30 - 15:00 Uhr gesperrt.



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Rettungsring erneut geklaut

20.1.23: In der Silvesternacht wurde der Rettungsring am Aufgang des Mainstegs gestohlen. Leider ist dies kein Einzelfall. Dabei geht es nicht nur um den Wiederbeschaffungswert von 300 bis 400 €, sondern darum, dass der Ring im Ernstfall Leben retten soll und kann.



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6. Repair-Café am 28. Januar

Am Samstag, 28. Januar von 10 - 15 Uhr findet das 6. Repair-Café in Margetshöchheim statt.

Auch im neuen Jahr wird wieder regelmäßig repariert. Voraussichtlich alle zwei Monate, mit einer Pause in den Sommermonaten, ist das evangelische Gemeindezentrum in Margetshöchheim der Anlaufpunkt für alle, die einen kaputten Gegenstand nicht gleich wegwerfen, sondern schauen wollen, ob er noch zu reparieren ist.

Über 20 Personen sind beim Repair-Café in Margetshöchheim aktiv, teils direkt vor Ort als Experten, im Café, bei der Anmeldung oder als Bindeglied zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und den Reparateuren, teils aber auch im Hintergrund als Kuchenbäcker oder -bäckerinnen.
Nicht zu vergessen ist Pfarrer Peter Fuchs, der uns die Räumlichkeiten jedes Mal unentgeltlich zur Verfügung stellt. Wir wollen uns bei diesem Repair-Café mit einer Spende für die Renovierung der Versöhnungskirche bei ihm bedanken.

Das Repair-Café wird ehrenamtlich durchgeführt. Die Reparaturen sind kostenlos, evtl. benötigte Ersatzteile müssen selbst besorgt werden. Auch Kaffee und Kuchen gibt es kostenlos, Spenden sind willkommen.

Der Weltladen aus Erlabrunn ist auch diesmal wieder mit einem Stand dabei und bietet faire Produkte aus seinem Sortiment an.

Wer Interesse an einer Mitarbeit im Repair-Café hat, melde sich bei Ursula Grosch, Tel. 0931/407342 oder per Email: info@repaircafe-mhh.de



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der Kulturtipp für Januar

17.1.23: Ende Januar findet das Würzburger Filmwochenende statt: https://www.filmwochenende.de
Wir wollen bereits im Vorfeld Werbung für diese tolle Veranstaltung mit vielen spannenden, aufregenden, amüsanten, augenöffnenden, bewegenden Filmen und Dokumentation machen.



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Bald 4 Jahrzehnte MM

16.1.22: Als zur Jahreswende 1983/84 etliche Aktive der Margetshöchheimer Ortsgruppe des Bund Naturschutz die Margetshöchheimer Mitte - die Liste für Umwelt und Natur (MM) gründeten und wenige Wochen später im März 1984 zur Kommunalwahl antraten, hatten sie eigentlich nur vor, so lange in der Kommunalpolitik aktiv zu sein, bis auch die etablierten Parteien im Gemeinderat (damals SPD und CSU) Rücksicht auf die Belange von Umwelt und Natur berücksichtigten. Dass die MM damals aus dem Stand mit einem überraschenden und sehr respektablen Wahlerfolg in das Kommunalparlament einziehen und nun fast 40 Jahre dort aktiv sein würden, hatten die MMler damals selbst kaum zu träumen gewagt.
Da Ende des Jahres die MM 40 Jahre ihre Spuren in der Kommunalpolitik hinterlassen haben wird, wollen wir hier kurz an die Gründe für die Entstehung der MM erinnern:
vor 39 Jahren



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Tempo 30 im gesamten Ort?

15.1.23: Immer mehr Gemeinden haben die Absicht, Tempo 30 im gesamten Ortsgebiet einzuführen. Da die Behörden dies vielfach nicht zulassen wollen, haben sich neuerdings bereits rund 400 Gemeinden zur Initiative „lebenswerte Städte" zusammengeschlossen. Margetshöchheim war in dieser Frage bereits der Zeit weit voraus. Auf Initiative der Margetshöchheimer Mitte hat die Gemeinde Margetshöchheim schon vor über drei Jahrzehnten den gesamten Ort zur Tempo 30-Zone umgewandelt, was damals deutschlandweit Neuland war. Sicher gab es auch hier Einwände von Verkehrsbehörden. Margetshöchheim hat sich dadurch allerdings nicht beirren lassen.
Heute hat man manchmal den Eindruck, dass sich auch unsere Gemeinde allzu leicht von Bedenken der verschiedenen Behörden einschüchtern lässt und hinter diesen verschanzt. Dabei hat Margetshöchheim damals bewiesen, dass sich eine gewisse Beharrlichkeit durchaus auszahlt. Schließlich ist die 30er-Zone ein wichtiger Beitrag, von dem die Bevölkerung insgesamt profitiert, auch wenn bei der Akzeptanz im Straßenverkehr auch bei uns immer noch Luft nach oben ist.
konsequente Verkehrsberuhigung im Ort



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Gut besuchter Neujahrsempfang

10.1.23: Der erste Neujahrsempfang nach der Coronapause war gut besucht, so dass Bürgermeister Brohm sich viel Zeit nehmen musste, um alle erwähnenswerten Besucher zu begrüßen. In der anschließenden Neujahrsansprache ging der Bürgermeister auf die Weltlage, aber natürlich auch auf die wesentlichen lokalen Ereignisse des vergangenen Jahres und die wichtigsten Zukunftsprojekte ein. Anschließend ehrte er verdiente Vereinsmitglieder, die ausgeschiedenen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sowie Bürgerinnen und Bürger, die sich unabhängig von einer Vereinsmitgliedschaft besondere Verdienste erworben haben.



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Neujahrsempfang 2023




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Neuer Spitzenwert bei Zugriffen auf die MM-Website

7.1.23. Im Dezember 2021 hatte die MM-Website mit 35920 Zugriffen wieder einen neuen Spitzenwert zu verzeichnen.



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Lange hat es gedauert


bis zum Hinweis auf das WC am Parkplatz 



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Böllerverbot nur teilseise beachtet

2.1.23: Wie wir bereits befürchtet haben Böllerverbot auch in Margetshöchheim , wurde das Böllerverbot im zentralen Bereich der Mainstraße nur teilweise befolgt. Besonders im Kreuzungsbereich der Mainstraße mit der Dorfstraße war einiges los. Da weder Security noch Vertreter der Gemeinde das Verbot überwacht haben und auch im Vorfeld nicht an das Verbot erinnert wurde, ist damit zu rechnen, dass im nächsten Jahr noch mehr los sein wird.



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Infrastruktur ist Lebensqualität

2.1.23: Margetshöchheim kann vor allem mit seiner guten Lebensqualität punkten. Dazu gehört vor allem eine gute Infrastruktur, also Einzelhandel vor Ort, guter ÖPNV, kurzer Weg zu Schulen und eine gute ärztliche Versorgung. In allen Bereichen kann unser Ort punkten, wobei angesichts der kopflastigen Alterspyramide der letzte Punkt besonders wichtig ist.
Wir können uns glücklich schätzen, dass die ärztliche Versorgung bei uns optimal ist. Dass Frau Müller nun in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist, ist sicher ein Verlust für Margetshöchheim, ist sie doch dafür bekannt, dass sie sich immer viel Zeit für Ihre Patienten und für die optimale Beratung und Behandlung genommen hat. Es ist allerdings ein Glücksfall, dass sie eine Nachfolgerin gefunden hat, so dass Margetshöchheim weiterhin ärztlich sehr gut versorgt ist.



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Böllerverbot auch in Margetshöchheim

30.12.22: Immer mehr Städte untersagen das Abbrennen von Feuerwerk im Altortbereich. Dabei geht es weniger um die dadurch hervorgerufene Feinstaubbelastung als um die Gefahr von Bränden. Vor etlichen Jahren kam es zum Beispiel in Kitzingen zu einem verheerenden Brand, als eine Rakete ein Dachfenster durchschlug. In Margetshöchheim gibt es auf Initiative der MM seit 2009 eine Sicherheitssatzung, nach der das Abbrennen von Böllern und Raketen im Bereich zwischen dem Rathaus und der Pointstraße verboten ist. Hintergrund ist, dass es im Vorjahr in der Mainstraße beinahe zu einem Brand gekommen ist, als sich eine Rakete unter einem Dachvorsprung verfing. Es war dem Nachbarn Wolf aus dem Maingässchen zu verdanken, dass es nicht zu einem Brand kam. Gerade der Bereich mit den Fachwerkhäusern und den dahinter liegenden Scheunen ist besonders gefährdet. Ein Brand im eng bebauten historischen Teil der Mainstraße könnte sich leicht bis in die Schmiedsgasse und die Dorfstraße ausdehnen.
Früher war an Silvester in der Mainstraße im Umfeld des Mainstegs der Teufel los. Raketen wurden gezielt auf Häuser abgeschossen, hinterher war die Straße mit Müll und Scherben übersät. Öfters gab es auch tätliche Auseinandersetzungen, da an Silvester die entsprechende Klientel aus Veitshöchheim über den Steg kam. Die Gemeinde hatte deshalb im ersten Jahr nach der Verabschiedung der Sicherheitssatzung einen Sicherheitsdienst engagiert. Das beeindruckte die "Feuerwerker" wenig, da die beiden Securitymitarbeiter zwar herumstanden, aber nicht eingriffen. Im Folgejahr ließ die Gemeinde den Bereich um den Steg mit Bauzäunen absperren und den Sicherheitsdienst verstärken. Besonders wirksam war, dass ein Securitymitarbeiter seinen Schäferhund mitbrachte und sich auf dem Steg postierte.
In den folgenden Jahren beruhigte sich die Situation im Sicherheitsbereich, nicht zuletzt weil sich der damalige zweite Bürgermeister Etthöfer zusammen mit zwei Sicherheitsmitarbeitern um die Einhaltung des Böllerverbots kümmerte. In den letzten Jahren kam allerdings trotz Beauftragung kaum mehr ein Securitymitarbeiter, so dass sich Etthöfer allein vor Ort um die Einhaltung des Verbots kümmerte. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation nach den beiden Coronajahren entwickelt, in denen der Verkauf von Feuerwerkskörpern verboten war. Ob Securityleute kommen, ist nie ganz sicher, weil es für die an Silvester lohnendere Einsätze gibt. Inzwischen hat Margetshöchheim ja einen 2. Bürgermeister und eine dritte Bürgermeisterin. Mal sehen, ob sich davon jemand am Jahreswechsel um den undankbaren Job kümmert.
Den Text der Sicherheitssatzung finden Sie hier:
https://www.margetshoechheim.de/fileadmin/Gemeinde/Dateien/Ortsrecht/Feuerwerk/sicherheitssatzung-silvester.pdf
Interessant ist noch, dass es gegen die Satzung, besonders aber gegen die Beauftragung einer Securityfirma vor allem aus den Reihen der CSU Widerstand gab, während Bürgermeister Brohm sich für das Feuerwerksverbot einsetzte.



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Verbotszone für Feuerwerkskörper




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als es noch Wnter gab ...

27.12.22: Früher gab es nicht nur weiße Weihnachten, sondern auch eine tragfähige Eisdecke auf dem Main. Deshalb hatten früher viele Häuser im Ort einen Eiskeller, in dem das in Stangen geschnittene Eis aufbewahrt wurde. Es wurde in Zeiten, als es kein fließendes Wasser gab, auch zum Kühlen beim Schnapsbrennen verwendet.
Extrem-Kriegswinter 1942/1943 am Main
Blick nach Veitshöchheim
unter der alten Gasleitung
Marokkanisch Sibirien



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bei Eis verkehrte keine Fähre


An der Schiffsanlegestelle 



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Bücherschrank nun komplett

20.12.22: Vor kurzem berichteten wir, dass das Bücherregal am Mainsteg seinen neuen Standort inzwischen als komfortabler Bücherschrank am Rathaus gefunden hat. Mittlerweile stehen dort bereits etliche Bücher, durch Türen mit Scheiben sichtbar und geschützt. Bürgermeister Brohm informierte in der letzten Gemeinderatssitzuung, dass der sehenswerte Schrank vom syrischen Bauhofmitarbeiter, einem gelernten Schreiner, gefertigt wurde.



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Bücherschrank am Rathaus




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Weihnachtsansprache des MM-Fraktionsvorsitzenden

18.12.22: In der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres ist es üblich, dass der Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden auf das zu Ende gehende Jahr zurückblicken. Wir veröffentlichen hier das Redemanuskript des MM-Fraktionsvorsitzenden:
weihnachtsansprachedesmmfraktionsvorsitzenden.pdf [401 KB]



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Etwas Besonderes von der Streuobstgenossenschaft

16.12.22: Wer noch etwas für Weihnachten sucht, das es nicht überall gibt, der wird bei der Streuobstgenossenschaft und im folgenden Rundschreiben fündig:

Ein sehr turbulentes und anstrengendes Jahr neigt sich dem Ende zu.
Belohnt wurden wir mit dem Gewinn des Wettbewerbes für die innovative Streuobstnutzung in Bayern, den die Main-Streuobst-Bienen eG am 26. September in München entgegen nehmen konnte.
Auch die diesjährige Ernte war wieder eine ganz Besondere; Trockenheit hat den Behang stark dezimiert, aber die Öchslegrade in den Früchten nach oben getrieben und unsagbare Aromen in die Produkte gebracht.
Über mehrere Jahre haben wir darauf verwendet unsere Streuobstsekte zu erstellen. Das Obst für alle Varianten wurde handgelesen und im Edelstahltank ausgebaut. Nach einer ersten Reifung im Tank wurde bei der Sektkellerei Höfer die 2. Gärung in der Flasche mit Champagnerhefen gestartet, wodurch eine feine Kohlensäure entsteht und auf welchen der Sekt über 12 Monate nachreifen konnte. Im November handgerüttelt und in letzter Woche degorgiert und etikettiert kann der Sekt nun genossen werden.

Folgende Varianten sind erhältlich:
Apfelsekt Trocken
Apfelsekt Extra Brut
Birnensekt Trocken
Birnensekt Extra Brut

Neben den sonstigen Klassikern wie sortenreine Säfte, Mischsäfte oder Honig gibt es edle Liköre. Darunter auch wieder der Speierlinglikör!

Unsere Öffnungszeiten sind wie immer am Donnerstag zwischen 17 und 18 Uhr in der Obsthalle oder rund um die Uhr im Internet!

Zusätzlich ist
am Samstag, den 17.12.2022 von 10 bis 18 Uhr und
Freitag, 23.12.2022 von 15 - 19 Uhr
die Obsthalle in Margetshöchheim zum Probieren und für Ihre Einkäufe geöffnet.

Folgende Angebote gibt es bis Ende diesen Jahres zu erwerben:
Sektkiste (55 €) mit 6 Flaschen:
2x Apfelsekt Trocken (0,75 Liter, 8,5% Vol.)
2 x Apfelsekt Extra Brut (0,75 Liter, 8,5% Vol.)
1 x Birnensekt Trocken (0,75 Liter, 8,0% Vol.)
1 x Birnensekt Extra Brut (0,75 Liter, 8,0% Vol.)

Saft in Sorten (19,99 €) - versandkostenfrei:
4 x Sortenreine Apfelsäfte in der 0,74 L Flasche
1 x Gewürzluiken (0,74 L)
1 x Boskoop (0,74 L)
2 x Bohnapfel (0,74 L)
1 x Birnensaft (0,74 L)
1 x naturtrüber Apfelsaft (1 L)
1 x naturtrübe Apfelsaftschorle (0,5 L)

Weitere Informationen unter http://www.main-schmecker.de



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Ende der Maskenpflicht im Rathaus

14.12.22: Ab dem 19. Dezember entfällt die Maskenpflicht im Rathaus.



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Böllerfreie Zone an Silvester

12.12.22: Seit etlichen Jahren herrscht an Silvester in der Mainstraße zwischen dem Rathaus und der Pointstraße ein Böllerverbot. In den ersten Jahren wurde dies durch Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes überwacht. In den letzten Jahren kamen die Securitymitarbeiter allerdings gar nicht mehr, obwohl sie eigentlich beauftragt waren, so dass der damalige 2. Bürgermeister die nicht immer dankbare Aufgabe hatte, allein nach dem Rechten zu sehen. Da an Silvester auch in anderen Gemeinden, vor allem in Würzburg Verbotszonen eingerichtet worden waren, war es wohl lukrativer, dort präsent zu sein.
Man darf gespannt sein, ob und wie das Verbot, Feuerwerkskörper abzuschießen, heuer nach der Coronapause befolgt wird.



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Antiziganismus: Flüchtlinge zweiter Klasse?

10.12.22: Wenn die Rede von Rassismus ist, denkt man heutzutage meist an Antisemitismus oder die Ablehnung Andersfarbiger, vor allem von Flüchtlingen. Dabei wird oft ganz verdrängt, dass auch die Sinti und Roma Opfer des deutschen Rassismus waren und teilweise immer noch sind. So sind Flüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland weitestgehend willkommen, wenn es sich nicht gerade um Sinti oder Roma handelt. Der folgende Bericht dokumentiert dies:
https://taz.de/Lagebericht-Antiziganismus/!5865337/
Die MM und auch viele Besucher denken sicher noch mit Wehmut an die MM-Veranstaltung "Kultur pur" 2014, als das Béla Radics-Ensemble aus Budapest im Etthöferhof gastierte und wir bleibende Eindrücke der Roma-Kultur und die Repressionen des Orban-Regimes in Ungarn mitbekamen.
http://www.margetshoechheimer-mitte.de/kulturpur/025e73a3771279c01/index.html



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Veitshöchheim hat einen Güterbahnhof

8.12.22: Früher war der Zeller Güterbahnhof weit und breit ein Begriff und die Rangieranweisungen über Lautsprecher in weiten Teilen Margetshöchheims auch mitten in der Nacht kaum zu überhören. Neuerdings hat Veitshöchheim einen Güterbahnhof, der in der Bibliothek am Bahnhof angesiedelt ist und sich auch bei Margetshöchheimern, besonders bei der jüngeren Generation, wachsender Beliebtheit erfreut. Dort gibt es nicht nur Bücher, sondern allerlei Güter von der Nudelmaschine und der Popcornmaschine bis hin zum Heimplanetarium. Damit will die Bücherei einen Beitrag zum ressourcenschonenden und umweltbewussten Konsumverhalten leisten:
https://www.veitshoechheim-blog.de/2022/11/der-neue-guter-bahnhof-bibliothek-der-dinge-in-der-bucherei-im-bahnhof.html



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Wie umfangreich ist der Dachschaden?

7.12.22: Seit einiger Zeit ist im Bereich der Bar an der Decke der Margarethenhalle Wasser ausgetreten. Deswegen steht an der Ostseite seit geraumer Zeit ein Gerüst. Mittlerweile wurde eine Problemstelle gefunden und abgedichtet. Das Gerüst soll allerdings noch weitere zwei Monate stehenbleiben. Man will beobachten, ob noch an weiteren Stellen am Dach, das erst vor wenigen Jahren erneuert wurde, Feuchtigkeit eindringt.



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Außerhaus-Bücherei am Rathaus

5.12.22: Einige Wochen war das Bücherregal an der Stegrampe verschwunden. Inzwischen wurde das Bücherregal in den ehemaligen Eingang der Sparkasse am Rathaus an der Treppe zwischen dem Rathaus und dem Anwesen Etthöfer verlegt.



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Verlegung des Radwegs?

3.12.22: Am Ende der Bauausschusssitzung informierte Bürgermeister Brohm über eine Begehung mit der Polizei, bei der auch die Situation am Radweg im Bereich der zukünftigen Gaststätte angesprochen wurde. Vorgeschlagen wurden u.a. Rillen im Wegbelag, aber auch versetzte Sperren, die den Radverkehr abbremsen sollen. Es wird nämlich befürchtet, dass es auf Höhe der Gaststätte auf dem relativ schmalen Fuß- und Radweg zu gefährlichen Situationen kommen kann. In der Diskussion wurde dann auch angesprochen, ob man den Radverkehr nicht lieber über die Mainstraße bis zum Grasigen Weg umleiten soll. Die MM hatte bereits vor einiger Zeit vorgeschlagen, diesen Vorschlag zu prüfen, da es bereits jetzt auf dem Radweg zwischen dem Steg und dem Spielplatz zu gefährlichen Situationen kommt und sich viele Fußgänger schon beschwert haben. Von einer Umleitung über die Mainstraße würden nicht nur Fußgänger profitieren, vor allem würde die Gefahrensituation am Spielplatz entschärft.
Ältere Margetshöchheimer können sich vielleicht noch daran erinnern, dass vor vielen Jahren schon einmal der Verkehr über die Mainstraße umgeleitet wurde. Auf Höhe des Grasigen Wegs und der Brunngasse versperrten Tore den Radfahrern den Weg. Die Tore wurden erst wieder entfernt, nachdem der Spielplatz eingezäunt worden war.
Eine solche Maßnahme würde auch die Situation an den drei Parkplätzen auf Höhe des Anwesens Heymanns entschärfen, wo der Radweg von der Mainstraße abzweigt. Zumal dort wahrscheinlich im Zuge der Umgestaltung der Mainpartie noch mehr Parkplätze entstehen sollen.



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Bericht vom 5. Repair-Café

30.11.22: Von Ursula Grosch erhielten wir den Bericht vom 5. Repair-Café:
38 Reparaturen hatten diesmal unsere Experten beim 5. Repair-Café im Evangelischen Gemeindezentrum zu bewältigen, und bei mehr als 60% hat die Reparatur auch geklappt. Überwiegend hatten Elektrogeräte ihren Geist aufgegeben und konnten zum großen Teil wieder instand gesetzt werden.
Obwohl gerade kein „Fahrradwetter“ ist, kamen doch drei Räder mit Problemen ins Repair-Café, sind jetzt alle wieder fahrbereit und auch verkehrstüchtig.

Es zeigt sich deutlich, dass das Repair-Café eine Bereicherung für Margetshöchheim ist und sich noch keine „Abnutzungserscheinungen“ auftun. Durchschnittlich bringen die Besucher und Besucherinnen 40 Teile zur Reparatur.
Auch den Experten und Expertinnen macht das Reparieren immer noch Spaß, die Kuchenbäckerinnen und Bäcker und die Frauen, die das Café bewirtschaften sind immer noch mit Begeisterung bei der Sache.
Auch im nächsten Jahr wird wieder repariert, voraussichtlicher Termin ist der letzte Samstag im Januar.



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Volle Halle beim Vortrag von Prof. Paeth

24.11.22: Der MM war klar, dass in Unterfranken, einem Hotspot des Klimawandels, die Zukunft unseres Klimas vielen Menschen auf den Nägeln brennt. Deshalb waren wir sehr froh, dass es uns mit Hilfe unseres Mitglieds Michael Göpfert gelungen ist, den wohl kompetentesten Klimaforscher der Region zu einem Vortrag in die Margarethenhalle zu holen. Wir waren allerdings mehr als überrascht, dass die Halle an diesem Abend restlos voll war. Die folgenden Fotos von P. Etthöfer vermitteln darüber einen kleinen Eindruck. Über den Vortrag selbst berichten wir in den nächsten Tagen. Wir können allerdings die sehr anschauliche Information des Referenten über die Entwicklung des Klimas und die Aussichten für unsere Region nur ansatzweise wiedergeben, so dass unsere Kurzinformationen kein Ersatz für den Besuch der Veranstaltung sein können.
Die Anwesenheit des Informationsstandes der Streuobstgenossenschaft und die Tatsache, dass viele Besucher aus dem weiteren Umkreis kamen, war übrigens ein Zeichen dafür, dass es uns nicht um eine Werbeveranstaltung für unsere Gemeinderatsliste ging, sondern um ein Thema, das uns allen und besonders den zukünftigen Generationen auf den Nägeln brennt.



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der Saal war voll




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Pro. Heiko Paeth




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der Infostand der Streuobstgenossenschaft




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Prof. Paeth




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Dank an Prof. Paeth


durch MM-Voristzende Grosch 



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ein kleines Dankeschön


für einen informativen Vortrag 



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Informationen aus der Bürgerversammlung

13.11.22:
- Offensichtlich ist man in der Gemeinde mit der bisherigen Arbeit von Glasfaser Deutschland nicht so richtig zufrieden. Bislang wurden erst 3 von 45 Bauabschnitten abgeschlossen und erledigt.

- Der Bauabschnitt I der Mainpromenade sollte eigentlich schon längst in Angriff genommen werden. Nun geht die Gemeinde davon aus, dass die Arbeiten im Frühjahr 23 beginnen. Es handelt sich um den abgezäunten Bereich zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz.

- Der neue Friedhof soll im südlichen Bereich verkleinert werden. Dort lag bislang das anonyme Gräberfeld. Stattdessen soll dort nun eine Fläche für den Neubau des Feuerwehrhauses vorgehalten werden. Das bedeutet, dass die Urnen aus dem anonymen Grabfeld umgebettet werden müssen. Außerdem soll im neuen Friedhof eine Fläche für Baumbestattungen freigehalten werden. Für 2023 sind außerdem Erneuerungsarbeiten an den Wegen vorgesehen.

- Im alten Friedhof soll eine vierte Urnenstele installiert werden. Das Kruzifix am Ende des Hauptweges soll saniert werden.

- Am 27. Oktober 2022 war unsere zentrale Wasserversorgung auf den Tag genau 100 Jahre alt. Ursprünglich war deswegen für den Frühherbst eine "Wasserwanderung" zu den Hochbehältern und dem Wasserhaus geplant. Nun soll im nächsten Jahr ein "Tag der Wasserversorgung" stattfinden.



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Bekommt die Gemeinde das Klostergelände?

12.11.22: Die Gemeinde versucht bereits seit Jahren, das Klostergelände hinter der Kirche zu erwerben. Offensichtlich gibt es dabei noch unterschiedliche Vorstellungen über den Kaufpreis. Während die Gemeinde 220.000 € anbietet, stellt sich die Diözese offensichtlich einen Preis von knapp 400.000 € vor.



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was geht uns Brasilien an?

8.11.22: Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro hat sich bekanntlich nichts um die Bedeutung des brasilianischen Regenwalds für das Weltklima geschert. Wichtiger war ihm seine Großgrundbesitzerklientel, die auf den niedergebrannten Regenwaldgebieten z.B. Soja als Viehfutter für die Landwirtschaft in Europa, vor allem auch in Deutschland angebaut hat.
Für das Weltklima und natürlich auch für uns in Deutschland war die Wahlniederlage Bolsonaros allerdings auf jeden Fall ein wichtiger Erfolg, da sein Nachfolger Lula die illegalen Brandrodungen am Amazonas verhindern will:
https://www.t-online.de/nachrichten/id_92461202/lula-da-silvas-wahlsieg-in-brasilien-gravierende-folgen-fuer-deutschland.html

Ob die deutsche Wirtschaft über den Machtwechsel in Brasilien glücklich sein wird, bleibt abzuwarten. Schließlich war Bolsonaros Brasilien für die deutsche Industrie ein wichtiger Handelspartner.



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BN-Antrag zur Unterschutzstellung

7.11.22: Am 31.10. informierten wir darüber, dass die Ortsgruppe Margetshöchheim des Bund Naturschutz die Unterschutzstellung des Steinbruchs und der dortigen Hangbereiche beantragt hat: BN beantragt Schutz von Steinbruch und Umfeld
Dieser Antrag wird nun in der Gemeinderatssitzung am 8.11. als TOP 4 behandelt. Zur umfassenderen Information veröffentlichen wir hier das BN-Schreiben an Landrat Eberth:
steinbruchmargetshoechheimlrebert1.pdf [63 KB]



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BN beantragt Schutz von Steinbruch und Umfeld

31.10.22: Schreiben der Ortsgruppe des Bund Naturschutz an den Bürgermeister und die Fraktionen:

Sehr geehrter Bürgermeister Brohm,
sehr geehrte Gemeinderäte und Gemeinderätinnen,



1982, vor 40 Jahren wurde die Ortsgruppe Margetshöchheim des BUND Naturschutz gegründet. Von Anfang an setzte sich die Ortsgruppe für die vielfältige Landschaft und Natur in Margetshöchheim ein. Durch eine aktive Beteiligung an der damals laufenden Flurbereinigung konnte eine die Natur schonende Gestaltung der Flurbereinigung erreicht werden. Außerdem gelang es der Ortsgruppe mit ihrem damaligen Vorsitzenden Peter Etthöfer in diesem Verfahren die zersplitterten Grundstücke auf der „Äußeren Bachellern“ für den BUND Naturschutz zu erwerben und damit die Grundlage für den „geschützten Landschaftsbestandteil“ „Äußere Bachellern“ zu bilden. Zusätzlich zur Schafbeweidung pflegt die Ortsgruppe jährlich diese heideähnliche Naturfläche.





Zu unserem 40jährigen Jubiläum möchten wir als Ortsgruppe auf eine weitere, ökologisch besonders wertvolle Fläche in der Margetshöchheimer Flur hinweisen, auf die Biotope „Steinbruch“ und „östliche Hänge des Steinbruchs“ („Margarethakreuther Ellern“). Sie wurden 1997 als regional bedeutsame Biotope kartiert und überzeugen auch heute weiterhin als blütenreicher Trockenrasen mit entsprechender Insektenvielfalt.





Wir haben uns an Landrat Eberth gewandt mit der Bitte, die Biotope „Steinbruch“ und „östliche Hänge des Steinbruchs“ als „geschützten Landschaftsbestandteil“ auszuweisen.





Die Ortsgruppe Margetshöchheim des BUND Naturschutz bittet Sie als Gemeinde, diesen Antrag zu unterstützen.





Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Muth-von Hinten

Vorsitzende



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ein informativer Spaziergang

24.10.22: Bei idealem Wetter lud MM-Vorsitzende und Gemeinderätin Ursula Grosch zahlreiche Besucher zu einem informativen herbstlichen Spaziergang ein. Nach kurzen Informationen über die Entwicklung bei der Tennishalle durch MM-Gemeinderat Andreas Raps und dem Kindergarten durch MM-Gemeinderätin Stephanie Röll, führte der Weg in die Flurlagen Häslach und Steinmauer oberhalb des Ortes. Biologin Ulrike Hünig informierte dort über die ökologische Wertigkeit des Gebiets und die geologischen Gegebenheiten vor Ort.
BN-Vorsitzende Brigitte Muth - von Hinten berichtete, dass die Hänge oberhalb des Ortes vor etlichen Jahren bereits vom Landratsamt als schützenswerte Landschaftsbestandteile unter Schutz gestellt werden sollten, was allerdings am entschiedenen Widerstand der Grundbesitzer scheiterte. Peter Etthöfer (stellvertretender MM-Vorsitzender) wies auf die Bedeutung des Gebiets gerade in Zeiten des Klimawandels hin. Die teilweise verbuschten Hänge böten bei Extremniederschlägen einen Schutz vor Überschwemmungen im darunter liegenden Baugebiet und weiteren Bereichen des Orts. Deswegen sei es auch problematisch, dass dort vor einiger Zeit mit Wissen der Gemeinde ein tiefer Graben mit Baustellenaushub verfüllt worden sei.
Im weiteren Verlauf führte der Weg in die Flurlage Steinmauer, wo aktuell wohl verbuschte Grundstücke durch den Landschaftspflegeverband entbuscht werden sollen. Dadurch sei besonders der Bereich in der Sonnenstraße, im Grabenhügel, in Teilen der Oberen Steigstraße und Teilen der Margaretenstraße bei extremen Niederschlagsereignissen gefährdet. Peter Etthöfer forderte die anwesenden MM-Gemeinderäte auf, die Problematik im Gemeinderat anzusprechen.
Anschließend kam man dann auf Höhe des oberen Hochbehälters an zwei Wasserrückhaltebecken vorbei, die den Ort vor Überschwemmungen bei Extremniederschlägen schützen sollten. Ursprünglich war durch die Flurbereinigung ein überdimensionaler Wassergraben vom Aussiedlerhof Oppmann durch den Hang oberhalb des Ortes bis zum Ickelsgraben an der Gemarkungsgrenze zu Erlabrunn geplant, der zusammen mit dem vorgesehenen Begleitweg einen gravierenden Eingriff in Natur und Landschaft bedeutet hätte. Es war vor allem dem vehementen Widerstand durch den Bund Naturschutz und die Margetshöchheimer Mitte zu verdanken, dass stattdessen durch die Flurbereinigung etliche Wasserrückhaltebecken angelegt wurden, die sich bislang bewährt haben. Hier hatte sich der "schlechte Ruf" des damaligen BN- und MM-Vorsitzenden Peter Etthöfer bei der Flurbereinigung und vor allem in den Ministerien in München wegen seines konsequenten Einsatzes für Natur und Umwelt ausgezahlt, so dass Margetshöchheim eine der ersten Gemeinden war, in denen die Flurbereinigung auf ökologische Belange Rücksicht genommen hat.
Zum Abschluss des Herbstspaziergangs führte der Weg am Lerchenbrünnlein vorbei in Richtung Oberort. Die Teilnehmer konnten dort anschaulich sehen, wie verheerend sich Eingriffe in gewachsene landschaftliche Strukturen auswirken. Der obere Teil des Steiggrabens wurde nämlich vor etlichen Jahrzehnten von einer Baufirma mit dem Abbruchschutt der alten Nervenklinik aufgefüllt. Damals war es noch möglich, dass man schnell und billig unter der Hand immense Mengen Bauschutt losbekommen konnte. Und das bestimmt nicht ohne Wissen der Gemeinde.
Das erklärt vielleicht auch, warum die Margetshöchheimer Mitte 1984 aus dem Stand mit deutlich über 16 % der Stimmen in den Gemeinderat einziehen konnte. Interessant ist übrigens, dass die MM als ausgesprochene Natur- und Umweltliste jahrzehntelang vor allem im Altort überproportional stark gewählt wurde. Gerade im Altort wusste man es zu schätzen, dass mit der MM eine Gruppierung antrat, die schonungslos das aufdeckte, was in der Vergangenheit unter der Hand gelaufen ist. Es ist also kein Zufall, dass die MM von der ersten Stunde an das "garantiert filzfrei" im Emblem führte.
Zum Abschluss der Begehung wies MM-Vorsitzende Ursula Grosch auf die Veranstaltung der MM am 22.11. mit Prof. Paeth hin.



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Wird bei uns der Strom abgeschaltet?

13.10.22: Höchstwahrscheinlich wird im Januar und Februar 2023 der Strom im Versorgungsgebiet der MFN jeweils an einem Tag für zwei Stunden abgeschaltet. Und zwar rollierend in je einigen Gemeinden. Damit soll einer Überlastung der Netze vorgebeugt werden, falls verstärkt Elektrogeräte zum Heizen eingeschaltet werden sollten.
Langsam kristallisiert sich heraus, dass der Verzicht auf russisches Gas nicht mit links kompensiert werden kann, wie es Politiker und Fachleute anfangs vollmundig behauptet haben. Mittlerweile ist wohl klar, dass der Mangel an Gas nicht nur mit einem warmen Pullover und sparsamem Duschen in den Griff zu bekommen ist. Inzwischen müsste jeder erkannt haben, dass fast alle Bereiche des Lebens von den Finanzen bis zur Wirtschaft in Mitleidenschaft gezogen werden. Dass an Weihnachten in Margetshöchheim nur noch ein Christbaum bis 22 Uhr beleuchtet und auf die Lichterketten verzichtet wird, dürfte wohl am leichtesten zu verschmerzen sein.
Nur nebenbei muss der Hinweis erlaubt sein, dass durch den Verzicht auf Putins Gas der Krieg in der Ukraine bislang noch um keinen Tag kürzer wurde und ein wirtschaftlicher Zusammenbruch Russlands noch nicht stattgefunden hat. Vielleicht kommt das ja noch. Man kann nur hoffen, dass wir selbst mit einem blauen Auge aus der (vorsichtig formuliert) Krise herauskommen.
Leider müssen wir wohl auch damit rechnen, dass die explodierenden Preise (nicht nur im Energiesektor) zu einem Rechtsruck in der Politik führen werden, was sich in einigen Ländern Europas ja bereits gezeigt hat. Bekanntlich spielen Krisensituationen meist den Rechtsradikalen in die Karten.



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teilgeleert

12.10.22: Vor kurzem wurde in der Gemeinderatssitzung angeregt, Obstbäume zu markieren, bei denen die Gemeinde oder der private Eigentümer nicht selbst das Obst aberntet. Da könnte man sich dann selbst bedienen. Auf die Problematik haben wir in einem Beitrag am 29.9. hingewiesen. Besonders am Radweg werden viele Bäume ohne Rücksicht auf die Eigentümer abgeleert. Selbstbedienung an Apfelbäumen?
Ein Beispiel für einen Baum am Radweg zeigt, wie der Baum aussieht, der untenherum abgepflückt wurde. Der Rest oben bleibt dann dem Grundstückseigentümer.



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oben hui, unten pfui




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Hohe Auszeichnung für Michael Göpfert

7.10.22: Bayerns Umweltminister Glauber hat in der Regierung von Unterfranken eine Reihe von Unterfranken für ihr Engagement in den Bereichen Umwelt- und Naturschutz mit dem "Grünen Engel" ausgezeichnet. Einer von ihnen ist der Margetshöchheimer Winzermeister Michael Göpfert, dessen Engagement für Umwelt und Natur und soziale Belange auch in Margetshöchheim sehr geschätzt wird. Deutlich wurde dies auch bei den letzten beiden Kommunalwahlen, wo Michael Göpfert auf der Liste der Margetshöchheimer Mitte weit nach vorne gewählt wurde. Göpferts Wirken wird nicht nur an den vielen Nistkästen am Margetshöchheimer Mainufer deutlich. Ihm ist es mit der Aufstellung von etlichen Nistkästen zwischen Margetshöchheim und Thüngersheim auch zu verdanken, dass seltene Vogelarten hier wieder ihre Heimat fanden. Wichtig ist vor allem auch, dass er nicht nur etliche hundert Nistkästen angebracht hat. Viel wichtiger ist es, dass er diese Nistkästen Jahr für Jahr reinigt und kontrolliert, was echt viel Arbeit macht.
Gerade in ursprünglich ausgeräumten Weinbergswüsten wie in Thüngersheim ist es ihm zu verdanken, dass in der Landschaft wieder Obstbäume und gepflanzt und "Naturinseln" und damit vielfältige Lebensräume geschaffen wurden.



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Auszeichnung für die Main-Streuobst-Bienen e.G.

6.10.22: Die engagierte Arbeit der Main-Streuobst-Bienen-Genossenschaft wurde nun bei einem Wettbewerb vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium ausgezeichnet.
https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/ministerin-zeichnet-drei-wettbewerbssieger-aus-streuobst-ist-einzigartig-in-artenvielfalt-und-geschmack-art-10922169



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Selbstbedienung an Apfelbäumen?

23.9.22: In der letzten Gemeinderatssitzung wurde vorgeschlagen, die Obstbäume der Gemeinde zu markieren, an denen sich die Bürgerinnen und Bürger bedienen können. Andernorts erfolgt dies teilweise durch gelbe Bänder. In Margetshöchheim ist dies allerdings gar nicht so einfach, da fast alle Obstbaumflächen an die Streuobstgenossenschaft verpachtet sind, die im Herbst Äpfel und Birnen von den Bäumen schüttelt und das Obst für Apfelsaft und Schorle verwertet. Auf den Erlös ist die Genossenschaft angewiesen, da sie die kosten- und arbeitsintensive Pflege der Bäume übernimmt. Ohne diese Maßnahmen würden die teilweise schon alten Bestände über kurz oder lang zusammenbrechen, was aus ökologischen und landschaftspflegerischen Gründen für unseren Ort eine Katastrophe wäre.
In diesem Jahr ist der Ertrag für die Genossenschaft recht überschaubar, weil wegen der Trockenheit die Äpfel oft recht klein sind und bereits vorzeitig vom Baum gefallen sind.

Auch private Obstbaumbesitzer sind meist wenig begeistert, wenn andere ernten. Vielfach bedienen sich Leute auch ohne "Einladung" am Baumobst. Oft schlitzen dabei Äste ab, wenn man weiter oben "ernten" will. Dem Eigentümer bleibt dann nur das Obst, an das man nur mit der Leiter kommt, was erfahrungsgemäß nicht ganz ungefährlich ist.



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Gerissenes Reh unterhalb der Staatsstraße

20.9.22: Seit die letzten Hecken nördlich der Wasserschutzzone unterhalb der Staatsstraße verschwunden sind, ließen sich dort weder Reh noch Hase sehen, allenfalls ein Fuchs. In den letzten Wochen wurden dort, in einem beliebten Hundeausführgebiet, allerdings immer wieder Rehe gesichtet. Vor wenigen Tagen wurden dort nun die Überreste eines gerissenen Rehs gesichtet.



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gerissenes Reh




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Freisprechung der Zimmererleute in Margetshöchheim

19.9.22: Am Samstag fand die Freisprechungsfeier der Zimmerergesellen und Zimmerergesellinnen im Biergarten Bauriedel statt. Bereits zum zweiten Mal nach 2021 wurden die Gesellenbriefe hier vergeben. Neben Obermeister Hermann Lang - zudem Vizepräsident des Landesinnungsverbands - und dem neuen Schulleiter der Josef-Greising-Schule, Martin Reit, ließen es sich auch Landrat Thomas Ebert und Bürgermeister Waldemar Brohm nicht nehmen, Grußworte an die 61 Junggesellen und Junggesellinnen aus den Innungskreisen Aschaffenburg. Miltenberg, Main-Spessart, Schweinfurt, Haßberge und Würzburg-Kitzingen zu richten. Auch eine Margetshöchheimerin befand sich unter den Freigesprochenen



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Freisprechungsfeier




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MM tritt dem Komitee Würzburger Friedenspreis bei

14.9. Die Margetshöchheimer Mitte ist dem "Komitee Würzburger Freidenspreis" beigetreten, das seit vielen Jahren den Würzburger Friedenspreis verleiht. In diesem Jahr ging der Preis an die "Auber Geschichtswerkstatt Alfred Eck". Alfred Eck, der Held von Baldersheim



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Verabschiedung der ausgeschiedenen Gemeinderäte

28.6.22: Normalerweise wären die 2020 aus dem Gemeinderat ausgeschiedenen Margetshöchheimer Gemeinderäte beim Neujahrsemfang 2021 formell verabschiedet worden. Da dies coronabedingt nicht möglich war, würdigte sie Bürgermeister Brohm im Rahmen der MainART-Eröffnung im Juni 2022.
Gewürdigt wurden
- Werner Stadler (SPD) für 39 Jahre,
- Peter Etthöfer (MM) für 36 Jahre, davon 6 Jahre als 2. Bürgermeister,
- Werner Lutz (CSU) für 18 Jahre,
- Norbert Tratz (MM) für 12 Jahre,
- Barbara Bittner (CSU) für 6 Jahre und
- Angela Marquardt (MM) für 6 Jahre Gemeinderatstätigkeit.



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Verabschiedung ausgeschiedener Ratsmitglieder




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Verabschiedung von MM-Gemeinderat Peter Etthöfer




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Verabschiedung von MM-Gemeinderat Norbert Tratz




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MM beantragt verkehrsberuhigten Bereich

18.6.22: MM-Antrag für die Gemeinderatssitzung am 21.6.22:

Die Gemeinde wandelt die Achse längs des Mains (Zur Mainfähre und Mainstraße) in einen „verkehrsberuhigten Bereich“ um.
Begründung:
Die Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigen, dass die Mainachse insbesondere an schönen Tagen einen Schwerpunkt für die Fußgänger darstellt. Gerade um Fußgängern eine Gleichberechtigung mit Autos und Radfahrern zu schaffen, wäre dies ein wichtiger Schritt.
Die Verkehrssicherheit ist ein weiteres Argument, ein sinnvolles und langsames Miteinander in diesem Bereich zu schaffen.
Schließlich ist dies ein wichtiges Detail für die künftige Planung der Mainpartie.



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Sanierungen, die den Altort auf Dauer prägen

16.6.22: In unserem Nachruf auf Jutta Heymanns haben wir daran erinnert, welch große Bedeutung das Wirken des Ehepaars Heymanns für die Gestaltung des Margetshöchheimer Altorts hatte. Die MM hat ihnen deshalb bereits 1999 den Margetshöchheimer Altortkulturpreis verliehen. Altort-Kulturpreis 1999
2018 erhielt das Ehepaar Heymanns dann den Altortpreis der Gemeinde Margetshöchheim für die mustergültige Renovierung des Anwesens Mainstraße 2.
die Altortpreisträger 2018 und Preis Kategorie Konplettsanierung



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ein herber Verlust für unseren Ort

13.6.22: Der überraschende Tod von Jutta Heymanns ist ein herber Verlust für unseren Ort, vor allem für das Vereinsleben, besonders aber für die Mainstraße. Mit ihr ist ein Mensch von uns gegangen, der mit seiner einmaligen Art nicht nur den Altort bereichert hat. Zusammen mit ihrem Mann hat sie mit viel Herzblut und Engagement das historische ehemalige Schulhaus beispielhaft saniert. Mit dem Fachwerkhaus, das bei den Touristen eindeutig das beliebteste Fotomotiv im Ort ist, verbinden wir immer unsere Gedanken an Jutta Heymanns, die mit ihrer Art und ihrem Engagement unseren Ort nachhaltig geprägt und bereichert hat.



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Wo kommen die Glasfaserkästen hin?

14.5.22: Vor einigen Jahren verlegte die Telekom ein Glasfaserkabel zu einigen Verteilerpunkten im Ort, z.B. am alten Friedhof und am Pfeiler des Mainstegs. Zwischenzeitlich hat allerdings die Glasfaser Deutschland von der Gemeinde den Auftrag erhalten, im ganzen Ort die Glasfaserversorgung herzustellen. Von Anfang an war übrigens klar, dass die Telekom-Kästen am alten Steg spätestens dann an einen anderen Standort verlegt werden müssen, wenn der alte Steg nach der Fertigstellung des neuen Stegs abgerissen werden muss.
Vor einigen Monaten wurde deshalb bei einem Ortstermin mit einem Telekom-Mitarbeiter vereinbart, dass die Glasfaserkästen vom alten Steg in den Rathaushof an die Mauer des Etthöferschen Hofs verlegt werden sollen. Davon will die Telekom nun allerdings nichts mehr wissen. Sie will die beiden Kästen nun an die Fassade des Anwesens Mainstraße 1 versetzen, wo bereits ein weiterer Telefonkasten und neuerdings auch ein Kasten von Glasfaser Deutschland stehen. Da die Massierung von Telefonkästen im sensiblen Bereich der Altortsanierung wie die Faust aufs Auge wirkt, will der Bürgermeister gegen diese Planung vorgehen.
Die MM hat bereits vor einigen Jahren vorgeschlagen, die Telefonkästen und die Infrastruktur für das Margaretenfest in einem Pavillon auf dem zentralen Platz an der Mainstraße unterzubringen: eine echte Aufwertung
Man kann nur hoffen, dass sich die Gemeinde mit dem Vorschlag der MM näher befasst, da dies die praktikabelste und sicher auch preisgünstigste Lösung wäre.



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Spielplatzmangel in Margetshöchheim?

3.5.22: Dass Spielplätze für Kinder enorm wichtig sind, dürfte wohl keiner bezweifeln. Besonders deutlich wurde dies in den Jahren der Coronazeit. Grundsätzlich gehört es auch zu den Pflichtaufgaben der Gemeinden, für ausreichend Spielplätze zu sorgen. Während in den letzten Jahrzehnten die Zahl der Einwohner und besonders der jungen Familien mit Kindern in Margetshöchheim deutlich gewachsen ist, hat die Zahl der Spielplätze abgenommen. Der schlauchartige Spielplatz in der Zeller Straße wurde schon vor Jahren aufgegeben. Nicht viel anders erging es dem Spielplatz südlich des neuen Friedhofs, der wenig angenommen wurde und auf dessen Gelände nun wohl das Bürogebäude entstehen soll, das ursprünglich hinter der Spargelhütte geplant war.
Die Gemeinde plant zwar derzeit mit erheblichem Aufwand, am Mainufer in der Nähe des neuen Stegs einen Spielplatz anzulegen, der bislang allerdings über den Planungsstand nicht hinausgekommen ist. Nach Ansicht der MM ist der Standort nicht gerade ideal, da er weit weg von den Wohngebieten der jungen Familien liegt. Er wird wohl nur sehr begrenzt fußläufig angenommen werden. Oberhalb der Ortsdurchfahrt (Erlabrunner- / Würzburger Straße gibt es nur einen einzigen, noch dazu recht kleinen Spielplatz am Scheckert, der nicht gerade in bestem Zustand ist.

Eine Margetshöchheimer Bürgerin hat deshalb vor einigen Monaten in einem Schreiben an Bürgermeister Brohm auf den unattraktiven Zustand dieses Spielplatzes hingewiesen. Von den wenigen Spielgeräten fehle eines bereits seit über einem Jahr, und im Sommer werde er kaum genutzt, weil das hohe Gras kaum gemäht wird und deshalb mit Zecken gerechnet werden muss. Durch die Fertigstellung einer Wohnanlage hat sich die Situation am Scheckert noch verschärft. Ganz abgesehen davon, dass im geplanten Neubaugebiet Scheckert-Lausrain kein Spielplatz vorgesehen ist und der Bedarf an Spielmöglichkeiten in der frischen Luft noch durch die oberhalb des Gesundheitszentruns geplante mehrstöckige Wohnanlage zusätzlich steigen wird.

Die Bürgerin hat deshalb in ihrem Schreiben konkrete Vorschläge gemacht und um einen Ortstermin gebeten. Leider hat sie aus dem Rathaus bislang noch keine Rückmeldung bekommen.

Die Situation am anderen Ende des Orts sieht auch nicht besser aus, da der seit vielen Jahren nicht mehr existierende Zeilweg-Spielplatz wohl frühestens nach der Fertigstellung des geplanten zweiten KITA-Gebäudes in Angriff genommen werden kann. Und das kann wohl noch weitere Jahre dauern. Die MM hatte deshalb bereits vor einiger Zeit vorgeschlagen, ohne große Eingriffe zumindest provisorisch einen Spielplatz unterhalb der Heinrich-Böll-Straße einzurichten. Das wurde allerdings von SPD und CSU entschieden abgelehnt. Stattdessen wollte man dort lieber ein Bürogebäude und ein Streuobstzentrum verwirklichen, was allerdings durch einen Bürgerentscheid vorerst gestoppt wurde.



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eigentlich müsste alles top sein ...

27.4.22: klein, aber fein: Die Margetshöchheimer Gemarkung zählt bestimmt nicht zu den größten, sie hat aber zweifellos ihre Reize. Am Main kann der historische und weitgehend fachgerecht restaurierte Altort punkten. Der im Gegensatz zu Veitshöchheim nicht restlos zugebaute, sondern weitgehend verbuschte Hangbereich ist Lebensraum für viele Tiere und lädt zu geruhsamen Spaziergängen mit einem herrlichen Ausblick aufs Maintal ein. Er ist auch Garant dafür, dass vor allem im Neubaugebiet selbst bei Starkniederschlägen die Gefahr gering ist, dass das Wasser Schlamm und Geröll bis in die Wohnzimmer spült. Und selbst die landwirtschaftlich genutzte Hochfläche ist durch Strukturen wie Wiesen und Streuobstreihen zumindest derzeit in Teilen naturnah.
Um so verwunderlicher ist es, dass die Nitratwerte in unseren Brunnen, die in der Regel landwirtschaftlich bedingt sind, in den letzten Jahren wieder angestiegen sind und zeitweise um oder knapp über dem Grenzwert lagen. Die Ursache dürfte vor allem die extreme Trockenheit der letzten Jahre sein, was eindeutig auf den Klimawandel zurückzuführen ist. Erfreulich ist, dass zumindest derzeit die Brunnenwerte unter dem Grenzwert liegen Nitratwerte , was wohl an den Niederschlägen der letzten Monate liegt. Allerdings hat der erneut extrem trockene März gezeigt, dass es keinen Grund für eine Entwarnung gibt.

Problematisch könnte sein:
- In der Gemarkung gibt es im Rahmen eines landwirtschaftlichen Förderprogramms etliche Flächen, die für 5 Jahre als Blühflächen nicht bewirtschaftet werden. Sie sehen zwar spätestens nach dem zweiten Jahr nicht besonders ansprechend aus, haben ökologisch aber durchaus einen Wert. Wenn sie nach dem 5. Jahr allerdings umgebrochen werden, ist mit einer schlagartigen Nitratauswaschung des in der Zwischenzeit gespeicherten Stickstoffs zu rechnen. Dies kann allenfalls abgemildert werden, wenn die Landwirte umgehend mit einer Nachfrucht reagieren, die zumindest große Teile des freigesetzten Stickstoffs verwertet.
- Die zweite Gefahr ist, dass vermehrt stillgelegte Flächen umgebrochen werden, um angesichts der derzeit hohen Preise für Getreide sie wieder intensiv landwirtschaftlich zu nutzen. Bekanntlich hat die EU im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine erlaubt, dass auch ökologisch wertvolle stillgelegte Flächen wieder unter den Pflug genommen werden. Das wäre auch für unser Wasser verheerend und eigentlich unsinnig, da Deutschland bei Weizen bereits heute einen Versorgungsgrad von 120 % hat und normalerweise nicht gerade die ertragreichsten Flächen stillgelegt wurden.

Wir kritisch die Entwicklung in Margetshöchheim ist, hat übrigens der Besuch von Vertretern des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen - Würzburg bei der Gemeinde gezeigt.
Die Gemeinde fördert übrigens in Zusammenarbeit mit einem Fachbüro seit vielen Jahren den Anbau von grundwasserschonenden Früchten und Fruchtfolgen mit erheblichen finanziellen Mitteln. Es liegt allerdings an den Landwirten, ob sie dieses Angebot annehmen oder nicht.



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Bundesnetzagentur warnt vor gravierenden Folgen

10.4.22: Falls Deutschland dem Drängen der Ukraine und anderer Staaten nachkommen und kein Gas mehr aus Russland beziehen würde, hätte dies gravierende Folgen. Ganze Industriezweige würden lahmgelegt, Lieferketten würden noch mehr gestört, die Arbeitslosigkeit würde deutlich steigen, und unter dem Strich würden natürlich die Preise exorbitant steigen. Nicht nur Industrieverbände, sondern auch die Bundesnetzagentur warnt vor furchtbaren Folgen:
https://www.t-online.de/finanzen/unternehmen-verbraucher/id_91966030/wegen-gasmangel-bundesnetzagentur-warnt-vor-furchtbaren-konsequenzen-.html
Die wirtschaftlichen und politischen Folgen würden sich auch auf die gesellschaftliche Situation auswirken. Bereits jetzt merkt man, dass das zu erwartende Chaos Wasser auf die Mühlen der Populisten und vor allem der Rechtsradikalen sein würde. Die Wahl in Ungarn war nur ein Vorgeschmack. Auch in Frankreich ist mit einer ähnlichen Entwicklung zu rechnen.



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Gefahr durch neue Zeckenart

5.4.22: In den letzten Jahrzehnten breiteten sich die Zecken von Süddeutschland her im ganzen Land aus. Gefährlich sind die durch Zeckenstiche hervorgerufene Borreliose und vor allem FSME, eine Art Hirnhautentzündung. Gegen letztere kann man sich allerdings impfen lassen. Neuerdings tritt auch, begünstigt durch den Klimawandel, häufiger eine tropische Zecke auf, die als besonders gefährlich gilt:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/tiere/neue-art-von-zecken-geht-in-deutschland-auf-die-jagd-17927710.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE



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Wie wird die Gasversorgung im Notfall geregelt?

29.3.22: Eigentlich wollen die Bundesrepublik und andere Länder zumindest vorerst weiterhin Gas aus Russland beziehen. Damit wäre die Gasversorgung für die Verbraucher und die Wirtschaft gesichert. Nachdem jedoch die Bundesrepublik und weitere Abnehmer das Gas nicht in Rubel bezahlen wollen, könnte es durchaus sein, dass Russland kurzfristig den Gashahn abdreht. Dem folgenden Beitrag können Sie entnehmen, wie dann die Notfallversorgung ablaufen soll.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/gas-notfallplan-bundesnetzagentur-101.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE



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Kreisverkehr, Unterführung, Ampel, Abbiegespur?

23.1.22: Ideen und Planspiele für die Umgestaltung der Anbindung von Margetshöchheim-Süd an die Staatsstraße 2300 und den Radweg am Main gibt es schon lange. Im Zuge der Planungen für das Neubaugebiet Scheckert-Lausrain oberhalb des Götzgeländes Entwürfe für das Baugebiet Scheckert-Lausrain sind sie alle wieder aufgetaucht. Lediglich der Vorschlag, für Fußgänger eine Brücke über die Staatsstraße zu bauen, wurde wohl aus Kostengründen fallengelassen. Außerdem würde zumindest auf der Westseite der ST 2300 der Platz für die dann erforderliche Rampe fehlen.
Vorschlag 1: Kreisverkehr mit Fußgängerüberweg über die ST 2300
Vorschlag 2: Linksabbiegespur von Würzburg her auf der ST 2300 und Fußgängerunterführung
Vorschlag 3: Linksabbiegespur mit Fußgängerampel

Nach den bisherigen Erfahrungen mit dem Straßenbauamt dürften sowohl ein Kreisverkehr wie auch eine Fußgängerampel wenig Chancen haben.
Eine Linksabbiegespur wäre nur dann möglich, wenn die Spur Richtung Erlabrunn zum Main hin verlegt werden könnte. Das würde für die Fußgänger und Radfahrer allerdings gar nichts bringen. Auch der Vorteil für die Autofahrer hält sich in Grenzen, da der bisherige Weg über die Brücke zumutbar wäre. Für die Autofahrer wäre eine Einfädelspur an der Einfahrt Margetshöchheim Süd in Richtung Würzburg wesentlich wichtiger. Das wird bei den bisherigen Planungen allerdings nicht berücksichtigt.
Für die Fußgänger und Radfahrer würde somit nur eine Unterführung einen Vorteil bringen. Die wäre allerdings nicht ganz billig, da sie nach den bisherigen Planungen in der Variante 2 gleich drei Fahrspuren unterqueren müsste.



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Planspiele für Margetshöchheim Süd




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MM-Antrag: Verlegung der Telekomkästen

15.1.22: Es ist schon lange klar, dass vor allem der Telekomkasten mit den Glasfaseranschlüssen am Pfeiler des Mainstegs Glasfaser- und Stromkästen am Stegpfeiler spätestens im Zuge des Stegabrisses versetzt werden muss. Der dortige Standort war von Anfang an eine Notlösung, weil man keinen passenden Standort gefunden hatte, beziehungsweise weil niemand bereit war, den Kasten an seiner Hauswand zu akzeptieren. Es war auch schon immer klar, dass es gerade im sensiblen Bereich der Altortsanierung sehr schwer sein wird, einen verträglichen Standort zu finden. Sicher spielt dabei - wie auch bei den Stromkästen für das Margaretenfest - die Lage im Hochwassergebiet eine Rolle. Das Problem ist allerdings nicht neu, da dies auch für den bisherigen Standort am Pfeiler des Mainstegs zutrifft. Deshalb hat die MM schon seit längerem angeregt, die Kästen in der Platzmitte in zwei Pavillons auf ein Podest zu setzen und als Infopoints zu kaschieren. Als Beispiel für eine ortsbildverträgliche Variante haben wir auf ein Bild von einem Gartenpavillon verwiesen Pavillon: massiv und doch grazil , wobei dort natürlich noch die technischen "Innereien" untergebracht und entsprechend kaschiert werden müssten.
Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder man findet in der Nähe einen höhergelegenen hochwasserfreien Standort, was sehr schwierig ist, oder man setzt die Kästen in der Nähe des derzeitigen Standortes auf ein Podest und kaschiert sie so, dass sie zu dem Altortensemble passen. Dann könnte man dort auch noch die Infrastruktur für die Feste unterbringen.
Da die bisherigen Vorschläge der Gemeindeverwaltung weder hochwasserfrei noch für den Festbetrieb kompatibel waren und die Zeit drängt, hat sich die MM dieses Thema noch einmal mit einem Antrag aufgegriffen.

MM-Antrag:
Die Gemeinde sucht nach Alternativen für den Standplatz des Verteilerkastens von T-Online außerhalb des hochwassergefährdeten Bereichs.

Begründung:
In der letzten Gemeinderatssitzung (Dez. 2021) wurde mitgeteilt, dass aufgrund der Hochwassergefahr der Verteilerkasten auch nicht vorläufig am bestehenden Platz (am Pfeiler des alten Mainstegs) bleiben könne.
Da die Hochwassergefahr für alle bisher vorgeschlagenen Ersatzorte gleichermaßen gilt, muss ein anderer Ort außerhalb der Hochwasserbereichs gefunden werden. Insbesondere soll die Gemeinde prüfen, ob im Bereich des Rathauses bzw. des Innenhofs eine solche Ersatzmöglichkeit besteht.



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Glasfaser- und Stromkästen am Stegpfeiler




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Pavillon: massiv und doch grazil




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MM-Antrag zum Bauabschnitt II

11.1.22: Da der neue Mainsteg bereits im Frühjahr 2022 fertiggestellt sein soll, ist damit zu rechnen, dass der alte Steg zeitnah abgebrochen werden könnte. Das ist die Voraussetzung für die seit vielen Jahren geplante Umgestaltung des zentralen Platzes der Mainstraße (Bauabschnitt II). Da auf der ganzen Länge die groß dimensionierte Fernwasserleitung verläuft, wäre es sehr wichtig vor einer Überplanung des Platzes zeitnah zu klären, ob und inwieweit diese Leitung überbaut werden kann. Deshalb hat die MM hierzu einen Antrag gestellt:

MM-Antrag für die Gemeinderatssitzung am 18.1.22:

Die Gemeinde lässt zeitnah bei der Trinkwasserversorgung Würzburg prüfen, ob das Entlüftungsbauwerk der Fernwasserleitung und die Fernwasserleitung selbst überbaut werden können.

Begründung:
Unbestritten ist, dass im Zuge der Umgestaltung des zentralen Bereichs der Mainstraße Lösungen für die Infrastruktur des Margaretenfestes, der mainART und anderer Veranstaltungen gefunden werden müssen. Davon sind auch die Strom- und Telefonkästen an der Mauer der Anwesen Mainstraße 14 und Mainstraße 1 betroffen. Aus technischen (z.B. Schutz vor Hochwasser), vor allem aber auch aus optischen Gründen (Altortgestaltung) bieten sich Lösungen an, die technischen Anlagen baulich zu kaschieren. Das könnten zum Beispiel Pavillons sein, die gleichzeitig auch als Infopoints nutzbar wären.

Diese technischen Anlagen sind Fixpunkte bei der Platzgestaltung, die nachträglich nur mit enormem technischen und finanziellen Aufwand verlegt werden können. Deshalb ist die Klärung dieser Frage von grundsätzlicher Bedeutung für die Überplanung des Platzes, um Fehlplanungen oder zeitliche Verzögerungen durch Umplanungen zu vermeiden.



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Erweiterung Baugebiet Bachwiese

12.12.21: Die Gemeinde Margetshöchheim beabsichtigt durch eine Einbeziehungssatzung, das Baugebiet Bachwiese im Anschluss an die Bebauung südlich des Bachwiesengrabens in geringem Umfang zu erweitern.
Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat sich nun dazu n einem Schreiben kritisch geäußert:

"Aus forstlicher Sicht wird festgestellt, dass es sich bei den südlich und westlich der Einbeziehungsfläche gelegenen Grundstücken Fl.Nrn. 4674/0, 4695/0, 4694/0, 4691/0 um Wald nach Art. 2 BayWaldG handelt. Diese Waldfläche wurde im Waldfunktionsplan der Region Würzburg (2) zum Teil als Wald mit besonderer Bedeutung für Erholung (Stufe 2) und als Wald mit besonderer Bedeutung für den Bodenschutz kartiert.
Darüber hinaus wachsen die Äste der Randbäume (auch Eichen) verstärkt zum Licht, also in Richtung Freifläche nach Norden in die Einbeziehungsfläche hinein. Bäume erreichen regelmäßig die Höhe von ± 30 m. In Zeiten des Klimawandels und der Trockenschäden kann im Wald nicht (mehr) von einer Hauptwindrichtung ausgegangen werden, sondern es muss mit Winden und Baumfall aus jeder Richtung gerechnet werden (hier wegen der Starkäste gerade in Richtung Norden).

Wegen der unmittelbaren Nähe des Vorhabens zum Wald und der Absicht, Gebäude zu errichten, in dem sich regelmäßig Menschen aufhalten, kann eine Baumwurfgefahr hier nicht objektiv ausgeschlossen werden. Gemäß Art. 3 Abs.1 BayBO müssen Vorhaben so errichtet werden, dass „die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere Leben und Gesundheit“ nicht gefährdet werden und gemäß Art.4 Abs.1 Ziff.1 BayBO dürfen Gebäude nur errichtet werden, wenn das Grundstück nach Lage, Form, Größe und Beschaffenheit für die beabsichtigte Bebauung geeignet ist. Der Vorhabensträger muss sicherstellen, dass auch bei Sturm Personen nicht zu Schaden kommen können. Ein verstärkter Dachausbau erlaubt hier keine Garantie auf Schadensfreiheit. Der Abstand von 30 m zwischen Bebauung und Wald darf hier nicht unterschritten werden.



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Straßenbeleuchtung geht auch anders

7.12.21: Die MM hat sich schon länger mit der Straßenbeleuchtung beschäftigt und vor kurzem einen Antrag zur Beleuchtung des Stegs gestellt. Dabei ging es vor allem darum, bei der Beleuchtung eine Variante zu wählen, die Rücksicht auf Insekten nimmt. Bei der Energieeinsparung ist die Gemeinde Margetshöchheim durch die Umrüstung auf LED auf einem guten Weg. Es gibt allerdings noch weitere Einsparpotentiale, die sich besonders für Fuß und Radwege anbieten, die nur sporadisch genutzt werden. Derzeit sorgt ein Pilotprojekt der WVV in Eibelstadt in den Medien für Aufsehen. Dort wird die Beleuchtung über Bewegungsmelder lediglich bei Bedarf eingeschaltet. Darüber hat auch das Bayerische Fernsehen berichtet:
https://www.ardmediathek.de/video/abendschau/intelligente-strassenbeleuchtung-hilft-beim-stromsparen/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2M3ZThiZWMzLThjNjQtNDE0Ni1hOGQzLTM2MjZiM2MyMmU4OQ/

Das reduziert sicher den Strombedarf und verringert die Gefahr, dass Insekten angezogen werden und an den Leuchten umkommen. Da die WVV auch für die Margetshöchheimer Straßenbeleuchtung zuständig ist, könnte man sich dort, aber auch in Eibelstadt über die Erfahrungen mit dieser Beleuchtungsart und die Akzeptanz bei der Bevölkerung erkundigen.



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MM-Initiative

5.8.21: Die MM hat die Gemeinde darauf hingewiesen, dass ein von der Gemeinde veräußertes Grundstück in der Flurlage Zeilweg mit mehreren Fuhren Bauaushub aufgefüllt wurde. Bei dem Grundstück oberhalb der Bebauung in der Heinrich-Böll-Straße wurde vor allem der dort vorhandene Graben restlos verfüllt. In diesen Graben entwässert der steile Hangbereich in der Flurlage Häslach.
Nicht erst seit den katastrophalen Hochwasserereignissen der letzten Tage müsste bekannt sein, dass bei Starkniederschlägen die Gefahr besteht, dass Wasser und vor allem Schlamm in das darunter liegende Baugebiet geschwemmt werden könnte. Ganz abgesehen davon, dass diese Verfüllung von Naturbestandteilen, die vor 50 Jahren vielleicht noch üblich gewesen sein mag, ein gravierender Verstoß gegen Prinzipien des Natur- und Landschaftsschutzes ist. Die Margetshöchheimer Mitte erwartet nicht nur, dass der Graben wiederhergestellt wird. Es wäre auch dringend angebracht, dass der sich anschließende Bereich des Grabens bis hin zum Zeilweggraben so hergerichtet wird, dass abfließendes Oberflächenwasser über den Zeilweggraben abgeführt werden kann.
In diesem Zusammenhang weisen wir auch auf eine Initiative des 1. Kommandanten Feuerwehr hin, üner die wir vor kurzem berichtet haben: Vorsorge ist besser als das Nachsehen



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so schnell wird in Margetshöchheim gefahren

20.7.21: Hier finden Sie die Aufzeichnungen über die Geschwindigkeitsmessungen in der Würzburger Straße, der Erlabrunner Straße und der Dorfstraße:
geschwindigkeitsmessungwuerzburgerstrae.pdf [187 KB]
geschwindigkeitsmessungerlabrunnerstrae.pdf [193 KB]
geschwindigkeitsmesungdorfstrae.pdf [164 KB]



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Verlegung der Bushaltestelle Würzburger Straße

31.5.21: Wie wir bereits in unserem Bericht über die Bauausschusssitzung vom 27.5.21 berichtet haben Bauausschusssitzung am 27.5.21 (TOP2), beabsichtigt die Gemeinde, die Bushaltestelle an der ehemaligen Apotheke an die Schröderhäuser zu verlegen. Auf den ersten Blick ist dies durchaus sinnvoll, zumal auf der anderen Seite bereits die Haltestelle in Richtung Würzburg liegt und damit die Verkehrs- und vor allem die Parksituation vor der jetzigen Postfiliale etwas entschärft werden könnte. Auf der anderen Seite handelt man sich jedoch damit Verkehrsprobleme wenige Meter weiter ein, da die barrierefreie Haltestelle an den Schröderhäusern dann eineinhalb Meter weiter in den Straßenraum ragen würde Haltestellenkonzept Würzburger Straße , was zwangsläufig zu Staus führen wird. Schließlich schließt dann an die Haltestelle ein längerer Parkstreifen an.
Verschärft wird die Situation, weil auch die Haltestelle auf der gegenüberliegenden Westseite barrierefrei ausgebaut werden soll. Dann fällt nämlich die Ausweichmöglichkeit für den Gegenverkehr weg.
Fraglich ist auch, ob die Haltestelle vor der Postfiliale tatsächlich dort das Hauptproblem darstellt. Durch den Wegfall der Haltestelle entstehen nämlich keine zusätzlichen Parkplätze. Das eigentliche Problem sind nämlich die Autofahrer, die sich nicht auf die vorgesehenen Parkplätze, sondern schräg auf den Gehsteig stellen, was zu Behinderungen führt, wenn ein Bus dort hält.



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Haltestellenkonzept Würzburger Straße




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Lage vor Ort

24.8.20: Bevor man sich viele Gedanken über einen Steg oder eine Unterführung in Margetshöchheim-Süd macht, sollte man sich die Situation vor Ort einmal ansehen. Dann wird einem schnell klar, dass eine solche Lösung allenfalls auf Höhe des Ärztehauses möglich ist Bessere Anbindung für Margetshöchheim-Süd? und Steg statt Unterführung . Weiter Richtung Ortsmitte macht es keinen Sinn, weil man dann auch gleich über die Brücke und den Treppenabgang zum Radweg gehen kann Situation in Margetshöchheim-Süd . Weiter Richtung Zell geht es auch nicht, weil man sonst über Privatgrundstücke verfügen müsste und dann außerdem relativ weit weg vom Ort auf dem Radweg landet. Aber auch beim Ärztehaus kann es eng werden, weil man nicht nur die Staatsstraße, sondern auch den Radweg überbrücken oder untertunneln müsste. Falls dann noch zusätzlich, wie vom Bürgermeister angedeutet, eine Abbiegespur von der ST 2300 nach Margetshöchheim bekäme, müsste die Staatsstraße um eine Fahrspur Richtung Main erweitert werden, so dass dann der Tunnel noch weiter in Richtung Main reichen müsste.



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Situation in Margetshöchheim-Süd




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Steg statt Unterführung

23.8.20: Nach unserem gestrigen Bericht über eine Unterführung der ST 2300 auf Höhe des Ärztehauses erhielten wir die Anregung, doch lieber einen Steg zu planen und dafür Teile des alten Mainstegs zu nutzen. Im Prinzip wäre das sicher möglich. Bei der Realisierung gäbe es allerdings etliche Probleme. So müsste der Steg so hoch sein, dass der Verkehr auf der ST 2300 nicht behindert würde. Das würde allerdings bedeuten, dass auch wegen der vorgeschriebenen Barrierefreiheit Rampenlängen erforderlich wären, die auf der Westseite kaum unterzubringen wären. Und auf der Mainseite müsste der Steg noch über den Radweg reichen, falls man diesen nicht verlegen will. Und noch etwas muss man bedenken: Der Steg würde nicht im Ortsbereich sondern mindestens 120 m südlich des Grillplatzes ankommen. Das würde allerdings auch für die Unterführung zutreffen.



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Bessere Anbindung für Margetshöchheim-Süd?

22.8.20: Bei einem Ortstermin in Margetshöchheim Süd mit Polizei und Straßenbauamt sprach Bürgermeister Brohm auch die Verbesserung der Anbindung an die ST 2300 und den Main an. Ein Thema war auch ein Kreisverkehr auf der Staatsstraße auf Höhe des Ärztehauses, der bislang vor allem aus Platzgründen abgelehnt wurde, da dies eine Verschiebung in Richtung Main bedeuten und man somit ins Überschwemmungsgebiet kommen würde. Auch jetzt lehnte das Straßenbauamt einen Kreisel ab, da im Grunde genommen die Hauptverkehrsader lediglich auf einen untergeordneten Ast stoßen würde, was mit Sicherheit zu Staus führen würde. Eine derartige Maßnahme ist auch deswegen nur bedingt sinnvoll, da für die Kraftfahrzeuge wenige Meter weiter eine Brücke als Anbindung für Margetshöchheim-Süd vorhanden ist. Man muss auch berücksichtigen, dass ein Kreisel für Fußgänger nichts bringen würde, da dort weder über einen Kreisel noch eine Fußgängerampel die Querung der Staatsstraße möglich sein wird. Mehr Nutzen würde da schon eine Unterführung bringen, die ebenfalls vom Bürgermeister angesprochen wurde. Man käme dann auf der Mainseite etwa am Grillplatz heraus. Abgesehen von den Kosten und den Problemen mit dem hohen Grundwasserstand ist allerdings zu befürchten, dass die Fußgänger und möglicherweise auch die Radfahrer eine Unterführung nur bedingt annehmen, da in diesem nicht gerade stark frequentierten Gebiet eine Unterführung selbst bei guter Beleuchtung wohl aus Sicherheitsgründen zu Vorbehalten führen kann.
Ein weiterer Vorschlag des Bürgermeisters war eine Abbiegespur von Zell her in Richtung Margetshöchheim-Süd. Da die Brücke über die ST 2300 wenige Meter weiter vorhanden ist, wäre der Vorteil dieser Lösung wohl gering. Außerdem müsste dann eine Fahrbahnerweiterung mainseits geschaffen werden. Vorteile könnte diese Lösung allenfalls für die in Richtung Würzburg einbiegenden Fahrzeuge bringen, da dort dann mit Sicherheit eine Ampel eingerichtet werden muss, ähnlich wie beim Zeller Schützenhaus, was die Auffahrt auf die Staatsstraße erleichtert.



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endlich wieder ein Spielplatz am Zeilweg?

11.9.19: Die MM hat in der gestrigen Gemeinderatssitzung beantragt, auf einer Fläche an der Einfahrt ins Zeilweggebiet, die neuerdings im Eigentum der Gemeinde ist, einen Spielplatz zu errichten: MM beantragt Zeilweg-Spielplatz . Bekanntlich gibt es im Zeilweggebiet seit fast einem Jahrzehnt keinen Spielplatz mehr, und alle Versuche, eine geeignete Fläche für einen Spielplatz zu finden, sind bislang gescheitert. Der Standort am Rande des Baugebiets ist sicher suboptimal. Mit genügend Abstand zur Umgehungsstraße, mit dem vorhandenen interessanten Baumbestand und an die freie Natur angrenzend, kann man nach Ansicht der MM aber trotzdem auf diesem Gelände einen ansprechenden Spielplatz gestalten, der wegen der Nähe zum Kindergarten auch von dort genutzt werden könnte.
Über den Antrag der MM wurde allerdings nicht abgestimmt, weil SPD und CSU darauf bestanden, erst einmal andere Optionen zu prüfen. So will man nun erneut bei Eigentümern von Bauplätzen am Zeilweg nachfragen, ob sie ihr Grundstück für 20 Jahre als Spielplatzfläche verpachten. Wenn jetzt von den anderen Fraktionen momentan nicht genutzte Baugrundstücke ins Spiel gebracht werden, so bietet dies allerdings keine dauerhafte Lösung des Problems. Selbst wenn man jetzt plötzlich einen Bauplatz für eine begrenzte Zeit für eine Spielplatznutzung bekommen sollte, wird die Problemsituation nur verschoben aber nicht gelöst. Man wird doch nicht ernsthaft erwarten, dass man vielleicht in 10 oder 20 Jahren, wenn so ein Grundstück bebaut werden sollte, dann anderswo im Zeilweggebiet eine Spielplatzfläche auftreiben kann. Dann dürfte nämlich auch die von der MM ins Spiel gebrachte Fläche nicht mehr zur Verfügung stehen, da die Gemeinde dort offensichtlich eine andere Nutzung plant, nämlich eine gewerbliche Ansiedlung, wohl hauptsächlich mit Bürogebäuden. Dabei muss das eine nicht das andere ausschließen. Eine moderate Bebauung mit Büronutzung kann sich durchaus mit einem Spielplatzgelände im Randbereich vertragen. Besonders, wenn man das Spielgelände im nordwestlichen Teil ansiedelt.
Aus den Reihen von SPD und CSU kamen noch weitere Gegenvorschläge, die man nun erst einmal prüfen will: die Nutzung der Schulpausenhöfe am Nachmittag, die Nutzung des Freigeländes des Kindergartens nach Dienstende und am Wochenende. Außerdem seien die meisten Kinder ja eh im Kindergarten, wo sie die dortigen Spielgeräte nutzen könnten. Man verwies auch auf den Spielplatz am Main und die Spielfläche am Main, die zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz angelegt werden soll.
Bedenken gegen den von der MM vorgeschlagenen Standort wurden auch geäußert, weil der Weg zur Heinrich-Böll-Straße zu gefährlich sei und dort die Gefahr von Vandalismus gegeben sei. Ein weiteres Gegenargument war die Geräuschkulisse von der ST 2300. So gravierend kann diese allerdings kaum sein, da die Gemeinde auf Vorschlag der Kirchenstiftungsvertreter ernsthaft erwogen hat, dort einen neuen Kindergarten mit Freigelände zu errichten. Die Beurteilung all dieser Vorschläge und Einwände von Seiten der CSU- und SPD-Gemeinderäte überlassen wir den Familien mit Kindern im Baugebiet Zeilweg, die die Situation dort besser beurteilen können.
Völlig unverständlich ist es uns allerdings, dass der SPD-Fraktionsvorsitzende den MM-Vorschlag als Wahlkampfmanöver bezeichnete. Die MM hat ihren Vorschlag allein deswegen vorgebracht, weil zwar allen bewusst war, dass ein Spielplatz für den Zeilweg dringlich ist, sich aber mangels geeigneter Flächen nichts bewegt hat. Jahrelang waren die Mittel für die Planung eines Spielplatzes sogar im Haushalt vorgesehen. Nachdem nun seit kurzem das Areal neben der Spargelhütte bis auf eine Fläche in der Hand der Gemeinde ist, könnte dort durchaus zeitnah ein Spielplatz angelegt werden. Diese eine Fläche ist im Eigentum von MM-Gemeinderat Etthöfer, der in der Sitzung seine Bereitschaft erklärt hat, diese Fläche an die Gemeinde zu veräußern, wenn dort ein Spielplatz gebaut werden sollte.
Wir sind gespannt, wann das Ergebnis der von CSU und SPD geforderten Prüfung von Alternativen vorliegt. Wir würden uns freuen, wenn die Gemeinde entsprechend den Vorschlägen von CSU und SPD ein besseres Gelände im Zeilweg finden würde. Leicht wird das bestimmt nicht, da die wenigen freien Flächen alle Bauplätze sind, die naturgemäß nicht auf Dauer als Spielplatz genutzt werden können, es sei denn, die Gemeinde kauft sie. Das hat man jedoch nicht vor. Deshalb ist der von der MM vorgeschlagene Standort zumindest eine realistische Option.



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Nachbarklagen gegen Gaststättengenehmigung

13.9.17: Nach der überraschenden Veräußerung der Gaststätte "Zum Kreutzer" hat die Gemeinde nichts unversucht gelassen, um im Altort wieder einen gastronomischen Betrieb zu erhalten. Zu diesem Zweck erwarb die Gemeinde das Anwesen Mainstraße 20/20a, um es mit der Auflage der gastronomischen Nutzung weiterzu veräußern. Voraussetzung für das Zustandekommen des Weiterverkaufs war verständlicherweise die Erteilung einer Baugenehmigung. Nachdem das Landratsamt für die im Stengelanwesen geplante Gaststätte (Mainstraße 20/20a) dem vorgesehenen Bauherrn die Baugenehmigung für die Gaststätte erteilt hatte, gingen nun beim Verwaltungsgericht die Klagen dagegen von zwei Nachbarinnen ein, obwohl der Bauherr alles versucht hatte, eine einvernehmliche Lösung mit den Nachbarn zu finden. Damit dürfte der für das Frühjahr 2018 angepeilte Baubeginn hinfällig sein.



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MM beantragt Zeilweg-Spielplatz

5.9.19: Eigentlich hatte Margetshöchheim genügend Spielplätze:
- in Margetshöchheim-Süd einen schmalen, langgezogenen an der Zeller Straße, der schon vor Jahren mangels Attraktivität und Nachfrage geschlossen wurde
- ebenfalls in Margetshöchheim-Süd ein Spielplatz im Baugebiet Scheckert
- im Baugebiet Langellern neben dem neuen Friedhof ein kleiner Spielplatz, der mittlerweile ebenfalls aufgelassen wurde
- im Baugebiet Zeilweg ein größerer Spielplatz, der seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr existiert, da der Platz für die Kinderkrippen-Container benötigt wurde, nachdem die neu gebaute Kinderkrippe kurz nach der Eröffnung wegen erheblicher Baumängel geschlossen wurde und immer noch ist. Das ist besonders schmerzlich, da in diesem Gebiet besonders junge Familien mit Kindern wohnten und wohnen. Da auf diesem Gelände zumindest teilweise ein Erweiterungsbau für eine Kinderkrippe entstehen soll, könnte dort frühestens in vier oder fünf Jahren wieder ein (deutlich kleinerer) Spielplatz entstehen.
- der Spielplatz in der Nordstraße, der seit dem Frühjahr erneuert wird und wohl in dieser Saison kaum mehr nutzbar sein wird
- der Spielplatz am Main, der vor ein, zwei Jahren erneuert wurde und momentan hauptsächlich genutzt wird
Ein kleiner Spielplatz entstand heuer auf dem SG-Gelände neben dem Sportheim.
Der Grillplatz entwickelt sich wohl über kurz oder lang ebenfalls zu einem Spielplatz, nachdem dort eben eine Königinschaukel errichtet wurde.


Wenn alle Spielplätze funktionstüchtig wären, würde dies sicher ausreichen. Trotzdem soll nun zwischen dem Steinernen Weg und dem Seglergelände zwischen Main und Radweg für viel Geld ein Spielplatz entstehen, den man unter der Bezeichnung "Aktivitätsband" plant, weil es halt besser klingt. Nach Ansicht der MM ist dies allerdings der falsche Standort, da die meisten Familien mit Kindern bestimmt nicht da unten am Main zu Hause sind. Zusätzlich ist damit zu rechnen, dass im geplanten Baugebiet Scheckert-Nord ein weiterer Spielplatz entstehen wird.

So wird aber bestimmt nicht das Hauptproblem gelöst, da für das größte Baugebiet am Zeilweg noch immer keine Lösung in Sicht ist.

Die MM hat deshalb in einem Antrag an den Gemeinderat einen Vorschlag unterbreitet:

MM-Antrag: Spielplatz Zeilweg
Seit bald einem Jahrzehnt gibt es im Baugebiet Zeilweg, wo vor allem Familien mit Kindern wohnen, keinen Spielplatz mehr, weil der ursprüngliche Spielplatz durch die Container für die Kinderkrippe belegt ist. Da dort voraussichtlich ein Erweiterungsbau für die Kindertagesstätte errichtet werden soll, ist kaum damit zu rechnen, dass zeitnah zumindest Teile des Geländes wieder als Spielplatz genutzt werden können.
Mittlerweile befindet sich das Gelände nördlich der Einfahrt von der ST 2300 ins Zeilweggebiet (neben der Spargelhütte) fast vollständig in der Hand der Gemeinde. Deshalb beantragen wir, auf diesem Gelände zeitnah die Planung eines Spielplatzes auf den Weg zu bringen, damit dort spätestens bis zum Frühsommer 2020 ein Spielplatz eröffnet werden kann. Uns scheint der nordwestliche Teil an der Heinrich-Böll-Straße mit seinem Baumbestand besonders geeignet zu sein.
Falls nach der Erweiterung der Kindertagesstätte und der Beseitigung der Container auf dem ursprünglichen Spielplatzgelände wieder eine Freifläche vorhanden sein sollte, bieten sich die
verschiedensten Nutzungen dort bis hin zur Wohnbebauung an.



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