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Rettet die Artenvielfalt

Wie lange gibt es die Art Mensch?

29.4.20: Ist die Spezies Mensch überhaupt für die Artenvielfalt von Bedeutung?
https://www.tagesspiegel.de/wissen/bedrohlicher-als-der-klimawandel-das-verschwinden-der-arten-ist-die-krise-des-jahrhunderts/25401902.html?utm_source=pocket-newtab



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Margetshöchheimer Streuobst im TV

9.1.20: Früher wurde die Landschaft rings um die Dörfer nicht nur in Franken und Baden-Württemberg durch Streuobstbestände geprägt, zumal zu einer Zeit, in der man mit der Kuh auch bis unter die Obsthochstämme noch pflügen und eggen konnte und somit eine gleichzeitige Bewirtschaftung mit Getreide und Kartoffeln möglich war. Inzwischen gibt es im Umkreis um Würzburg nur noch ganz wenige Orte mit einigermaßen intakten Streuobstbeständen, vor allem Erlabrunn, Leinach und Margetshöchheim. In Margetshöchheim wurden in den letzten Jahren in größerem Maße wieder Obsthochstämme gepflanzt, was es andernorts wohl kaum mehr gibt. Naturschützer haben dies zwar schon immer gefordert, möglich wurde es allerdings erst, nachdem Bürgermeister Brohm sein Herz für den Streuobstbau entdeckt hatte. Und noch etwas war dafür von großer Bedeutung, nämlich dass die Wasserschutzzone am Main zum Zwecke des Grundwasserschutzes in Grünland umgewandelt wurde. Dadurch konnten die Hochstämme gepflanzt werden, ohne dass sie dadurch mit einer intensiven Landwirtschaft in Konflikt kamen. Anfang der 80er Jahre drehte Dieter Wieland für den Bayerischen Rundfunk vor allem in Margetshöchheim einen Film mit einem Plädoyer für die Streuobstlandschaften.
In diesem Film kommt hauptsächlich ein langjähriger Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins und Gemeinderat zu Wort, der im Grunde genommen damals wie etliche andere Obstbauern auch von Niederstammanlagen im Rahmen der Flurbereinigung geträumt hat. Neben ihm dürfte der ehemalige Obstbauberater der Regierung von Unterfranken zu sehen sein, der für seine Beratungstätigkeit gegen den Streuobstbau und für umfassenden Spritzmitteleinsatz bekannt war.
https://www.youtube.com/watch?v=DWXazfoiXKQ



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Zwei Seiten einer Medaille

21.8.19: Seit dem Volksbegehren "Rettet die Bienen" ist die Bereitschaft, auf die Natur Rücksicht zu nehmen, bei vielen deutlich gewachsen. Auch im gemeindlichen Bauhof ist man darum bemüht. So hat man beim Radweg am Ortsende Richtung Erlabrunn einen Streifen Wiese nicht gemäht und für die Insekten stehen lassen. Das kommt allerdings nicht bei allen gut an und führt zu Problemen, wenn das Stückchen Wiese am Ende der Vegetationszeit abgemäht werden muss. Der gemeindliche Mäher ist nämlich nicht für hohes Gras ausgelegt. Deshalb muss der Mäher dann mehrmals hintereinander solche Flächen mähen. Man hat sich deswegen bereits überlegt, solche Flächen mit Ziegen oder Schafen zu beweiden, was in einigen Gemeinden und am Truppenübungsplatz in Veitshöchheim praktiziert wird. Das ist allerdings auch mit einem gewissen Aufwand verbunden und rentiert sich allenfalls, wenn man auf etlichen Flächen auf das Mähen verzichtet. Da sich die Bauhofmitarbeiter auch kaum als Ziegenhirten oder Schäfer eignen, müsste man so eine Beweidung wohl extern vergeben. Bevor man an eine innerörtliche Beweidung ernsthaft denkt, muss man erst einmal überprüfen, welche Flächen sich hierfür überhaupt eignen. Allzu viele dürften es kaum sein. Andernfalls müsste man wohl einen anderen Mähtraktor anschaffen, zumal der alte inzwischen nicht nur betagt, sondern auch ziemlich reparaturanfällig geworden ist.



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