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Kindertagesstätte

Waldbrunn als Vorbild für den Kindergarten?

22.2.21: Kindergarten in Waldbrunn - Ein Modell für Margetshöchheim?
Am Freitag, den 19.2. 2021 besuchten Bürgermeister Brohm und Vertreter der Fraktionen den Kindergarten in Waldbrunn, genauer das Philippus-Kinderhaus, das von einem Träger der evangelischen Kirche geführt wird. Für die MM kamen Frau Ursula Grosch und Gerhard von Hinten. Der Bürgermeister Markus Haberstumpf hieß die Vertretung aus Margetshöchheim willkommen und führte durch den Kindergarten. Für das Büro Haas & Haas, das den Bau des Kindergartens geleitet hatte, erklärte Stephan Haas das Baukonzept im Detail.

Die Gemeinde Waldbrunn mit rund 3000 Einwohnern ist in der Struktur mit Margetshöchheim gut vergleichbar, daher informierten sich die Vertreter der Margetshöchheimer Gemeinde über das Konzept und die Realisation des dortigen Kindergartens. Man will prüfen, ob das dortige KIndergartenkonzept auch in Margetshöchheim Anwendung finden könnte.

Auf einem ehemaligen Bolzplatz im Ortszentrum errichtete die Gemeinde Waldbrunn vor wenigen Jahren einen zweiten Kindergarten neben der Grundschule. (Siehe Bild 1 )

Das Gebäude wurde in Holzfertigbauweise aus 5 Teilgebäuden (Waben) errichtet und bietet Platz für rund 200 Kinder (Krippe bzw. Kindergarten). Die Module sind gleich groß, rund 10 x 9 Meter, so können je nach Bedarf für die Kinderkrippe oder den Kindergarten Verwendung finden. (Siehe Bild 2)

Jedes Modul ist autark konzipiert, falls die Kinderzahl sinken sollte, ließen sich einzelne Waben anderen Funktionen zuordnen, in Waldbrunn bieten sich für diesen Fall z.B. eine Erweiterung der Schule oder ein Altentreff an.

Die Fassade besteht aus unbehandelter Lärche, die Dächer sind begrünt. Die Wände sind aus 14 cm starkem Leimholz errichtet und erfüllen so alle Feuerschutzbedingungen. Die Bauweise der Räume erschien den Besuchern sehr sorgfältig und mit großer Überlegung ausgeführt.

Holz erzeugt ein sehr angenehmes Raumklima, zudem braucht die Herstellung der Module, da aus einem nachwachsenden Rohstoff, deutlich weniger Energie und weniger Ressourcen als ein konventioneller Bau.

Die Bauzeit betrug etwa 2 Jahre, die Baukosten von rund 2,5 Mio. Euro wurden zu 90 % gefördert, allerdings nur die förderfähigen Teile, d.h. letztendlich wurden nur rund 50 % gefördert.

In Waldbrunn ist dieser Bau der dritte Kindergarten neben dem alten Kindergarten und einem Waldkindergarten. Als Besonderheit ist zu vermerken, dass der Speiseplan dort ökologisch und vegetarisch ist und praktisch alle Lebensmittel aus der Region kommen.

Fasst man die Eindrücke zusammen, so erscheint der MM diese Holzmodulbauweise ein gutes Beispiel, das auch in Margetshöchheim mit dem Erweiterungsbau des Kindergartens Anwendung finden sollte.

Ursula Grosch & Gerhard von Hinten

Das Wichtigste in Stichpunkten vom Kindergarten Waldbrunn
- Standort auf dem ehemaligen Bolzplatz neben der Grundschule, unterhalb liegt der Klosterhof, der noch zu einem Mehrgenerationenhaus etc. entwickelt werden soll
Kindergarten/Kinderkrippe geplant für 200 Plätze
- Modulbauweise, 5 Waben
- Fassade: unbehandelte Lärche
- DachbegrünungJedes Modul ist autark, hat 850 m⊃2;, egal ob Krippe oder Kindergarten
- Holzbauweise
- Wenn weniger Kinder, kann Wabe zu Schule etc. zugeordnet werden
Träger: ev. Trägerverein, (der andere Kiga steht unter Leitung der Caritas, außerdem gibt es noch einen Waldkindergarten)
Bauherr: Gemeinde, Träger zahlt keine Miete, zeitl. unbefristet
Im Kindergarten wird ökologisch und vegetarisch gekocht, Kinder machen mit
Bauzeit: 2 Jahre incl. Planung
Kosten: 2,56 Mio
Förderung: ca 50% von den Gesamtkosten



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Bild 1




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Bild 2




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Welche Container für die Krippe?

20.12.20: Vor kurzem besuchten Mitglieder des Margetshöchheimer Gemeinderates, Bürgermeister Brohm und die Leiterin des Margetshöchheimer Kindergartens, Frau Schleyer, den „Interims“-Kindergarten Wiesenwichtel in Hettstadt. Die Bürgermeisterin von Hettstadt, Frau Rothenbucher, führte durch die Anlage.

2019 bestand in Hettstadt ein akuter Bedarf an zusätzlichen Betreuungsplätzen. Verursacht wurde dieser Bedarf durch veränderte Buchungszeiten der Eltern und rasant steigende Geburtenzahlen. Innerhalb von sechs Monaten löste der Gemeinderat das Problem mit Hilfe von Containern.
Weder von außen, noch von innen lässt sich erahnen, dass es sich bei dem neuen Kinderhaus „Wiesenwichtel“ um eine praktikable Container-Lösung handelt. Die Außenwände sind mit Holz vertäfelt und wirken freundlich einladend.
Für die Funktionseinheiten - jeweils bestehend aus Gruppenraum, Nebenraum und Sanitärraum, zusätzlich noch Technik- und Verbindungstrakt - wurden 27 Container benötigt. Damit stehen 12 Krippenplätze, 24 Kindergartenplätze und 60 Plätze für die Nachmittagsbetreuung zur Verfügung.

Da Margetshöchheim im Sommer 2021 neue Container für die Kinderkrippe anschaffen möchte, bot dieser Ausflug die Möglichkeit, sich ein Bild von Containern im Einsatz zu machen,



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vorhandene Flächen für die KITA

11.12.20: Wie wir gestern angekündigt haben Geht es mit der Kindertagesstätte vorwärts? , veröffentlichen wir hier den vorläufigen Planvorschlag mit den Flächen im Umfeld des bestehenden Kindergartens. Auf der folgenden Grafik sieht man rechts das (graue) Kindergartengebäude (4) mit dem Anbau der maroden Kinderkrippe. Die blaue Fläche ist das Außengelände des Kindergartens. Links daneben ist die rot umrandete Fläche, auf der eine neue Kinderkrippe entstehen könnte. Links daneben auf der roten Fläche befinden sich am linken Rand die derzeitigen Krippencontainer. Auf dieser Fläche könnte nach dem Abschluss der Bauarbeiten zumindest ein Teil des seit über einem Jahrzehnt nicht mehr existierenden Spielplatzes für das Zeilweggebiet reaktiviert werden. Man muss allerdings damit rechnen, dass dies frühestens in drei bis vier Jahren realisiert werden kann. Die MM wusste schon, warum sie stattdessen einen Spielplatz hinter der Spargelhütte vorgeschlagen hatte, der von den anderen Fraktionen vehement abgelehnt wurde. Stattdessen will die Gemeinderatsmehrheit dort einen Gewerbebau auf den Weg bringen.
In der Grafik sieht man ganz links eine gelbe Fläche, auf der die Parkplätze für das Kita-Personal untergebracht werden sollen.



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Areal Kindertagesstätte




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Geht es mit der Kindertagesstätte vorwärts?

10.12.20: Da die Kinderkrippe wegen des maroden und inzwischen entkernten Krippengebäudes seit vielen Jahren in Containern und zwei Kindergartengruppen in Notquartieren (Turnraum und Verbandsschule) untergebracht sind, hat sich der Gemeinderat bereits mehrmals mit der Raummisere beschäftigt, zumal immer mehr Betreuungsplätze nachgefragt werden. Die MM hat sich von Anfang an für eine Erweiterung am bestehenden Standort ausgesprochen, zumal auf dem angrenzenden gemeindeeigenen Gelände (ehemals Spielplatz) genügend Platz ist.
Im Frühjahr legte ein Architekturbüro dem Gemeinderat einen Vorschlag vor, bei dem an den bestehenden Kindergarten ein größeres Gebäude auf der Außenfläche angebaut werden sollte. Die MM hatte damals Bedenken geäußert, weil dadurch wesentliche Teile des Außengeländes hätten geopfert werden müssen.
Vor kurzem fand nun eine Begehung mit der zuständigen Mitarbeiterin des Landratsamtes statt. Bürgermeister Brohm berichtete dem Gemeinderat darüber und über weitere Erkenntnisse der Verwaltung.
Beim von der SPD für eine Krippe favorisierten Gebäude Ludwigstraße 19 wären erhebliche Sanierungs- und Umbaumaßnahmen erforderlich, die in vergleichbaren Gemeinden etwa 150.000 bis 200.000 € gekostet haben. Zusätzlich ist wegen eines Kanalschadens unter dem Gebäude mit 20 bis 30.000 € für die Kanalsanierung zu rechnen. Das Gebäude könnte frühestens nach ein bis zwei Jahren bezogen werden.
Der Bürgermeister sprach sich deshalb für eine Erweiterung durch ein separates Gebäude auf dem an den Kindergarten angrenzenden Gelände aus. Dadurch würde die Außenspielfläche des Kindergartens nicht tangiert, die damals 180.000 € gekostet hat. Der Bau könnte modular und auch in Holzbauweise errichtet werden. MM-Fraktionsvorsitzender Gerhard von Hinten begrüßte es, dass alte Forderungen der MM aufgenommen wurden.
Bürgermeister Brohm betonte, dass für die beiden benachbarten Kindertagesstätten eine einheitliche, aber auch eine plurale Trägerschaft möglich sei. Darüber könne man nach Gesprächen mit potentiellen Trägern im Januar entscheiden. Sicher sei allerdings, das sich heutzutage kein Träger mehr an den Baukosten beteiligen wird. Die Gemeinde wird in Kürze noch einmal den Bedarf an Betreuungsplätzen ermitteln, damit erste Vorplanungen beginnen können. Auf den beiden Grafiken unten sind der Kindergarten, die marode Krippe und der Containerstandort zu erkennen. Wir bemühen uns, in den nächsten Tagen noch eine bessere Grafik nachzureichen. Möglicherweise könnte nach dem Bau eines Krippengebäudes auf dem Gelände auch wieder ein kleiner Spielplatz entstehen.

Bis zur Fertigstellung des Neubaus soll wegen des gestiegenen Bedarfs an Krippenplätzen ein weiterer Container angeschafft werden. Die zwei bislang genutzten Miet-Container (Kosten pro Container und Monat 1.200 €) sollen im August in den Ferien durch neue ersetzt werden.

In der Diskussion spielte auch die Zukunft der maroden Krippe eine Rolle. Das von der Kirche beauftragte Sanierungsbüro soll nun zeitnah Werkpläne für die Sanierung vorlegen. In einem Schreiben an den Bischof wird gefordert, umgehend mit der Sanierung zu beginnen. Außerdem soll die Differenz bei den Sanierungskosten zwischen denen, von denen der gerichtliche Gutachter ausgeht und denen, mit denen die Gemeinde rechne, ermittelt werden. Die Gemeinde will dann entscheiden, in welchem Umfang sie sich an den Sanierungskosten beteiligt. Da die Kirche Bauherr der Krippe war, wäre dies eigentlich nicht ihre Aufgabe. Zusätzlich soll bei der Regierung von Unterfranken angefragt werden, ob die Umwandlung der zu sanierenden Krippe in einen Kindergartenraum förderschädlich ist. Aus den Reihen des Gemeinderats wurde auch angefragt, ob es möglich ist, den Erbbaurechtsvertrag mit der Kirche aufzulösen, was allerdings momentan nicht aktuell ist.

Der Gemeinderat beschloss schließlich einstimmig, am bestehenden Kindergartenstandort zu bauen und das Raumprogramm zu ermitteln.



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Kindergartenumfeld




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Kindergartengelände




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Es wird eng im Kindergarten

9.9.18: Unser Kindergarten in Margetshöchheim wartet in den letzten Jahren mit stetig wachsenden Kinderzahlen auf. Dies hängt einerseits mit der demographischen Entwicklung zusammen, andererseits trägt das vorhandene pädagogische Konzept nun seine Früchte, ablesbar an einer U3- Gruppe sowie an einer Vorschulgruppe. Die Schattenseite der zunehmenden Beliebtheit des Kindergartens wie auch der Kinderkrippe ist allerdings die Tatsache, dass in diesem Jahr kaum mehr Kinder aufgenommen werden können. Einige Gruppen im Kindergarten sind bereits voll belegt, andere haben nur noch wenige Plätze frei. Dass die Maximalzahl pro Gruppe nicht überschritten werden darf, ist gesetzlich vorgeschrieben, also nicht verhandelbar. Es wird also sicherlich Härtefälle geben, da momentan selbst Margetshöchheimer Kinder eventuell abgewiesen werden müssen. Erschwert wird die Lage dadurch, dass der Turnraum bereits als Raum für eine Notgruppe fungiert. Dies bedeutet, dass hier für das jetzt beginnende Kindergartenjahr eine Gruppe, momentan die Vorschulgruppe, untergebracht werden darf – aber eben nur noch für dieses eine Jahr. Im Umkehrschluss steht der Turnraum natürlich nicht zur Verfügung, was dazu führt, dass die Kinder in der Margarethenhalle turnen, was alles andere als ideal ist. Auch die Kinderkrippe kommt an ihre Kapazitätsgrenze. Diese ist bekanntlich in Containern untergebracht ist, da der steinerne Bau seit Jahren einer Bauruine gleicht, welche vergeblich auf eine juristische Klärung wartet. Mit einer schnellen Sanierung ist also leider nicht zu rechnen. Was tun?
Vermutlich werden kurzfristig weitere Container aufgestellt werden müssen, um den steigenden Bedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen abzudecken. Mittelfristig gibt es zwei Optionen: Eine Vergrößerung des bestehenden Kindergartens oder ein Neubau von Kindergarten und Kinderkrippe. Beides wird sicherlich nicht günstig und hat seine Haken: Die Kinderkrippe, auch wenn diese einem Rohbau gleicht, wurde mit Fördermittel finanziert, welche an die Nutzung des Gebäudes gekoppelt sind. Es bleibt die Frage, ob bei einem Neubau für den bestehenden Bau die Fördermittel dann zurückzuzahlen sind. Bei einer Erweiterung des Kindergartens gibt es folgende Option: Die Kinderkrippen-Ruine künftig als Kindergartengruppe nutzen, was rechtlich möglich ist, und eine neue Kinderkrippe errichten. Diese würde dann die Container ersetzen, in welchen die Krippe seit Jahren untergebracht ist. Dass man diese Container einst angemietet hat und von der bisher gezahlten Miete sich problemlos auch Container hätte kaufen können, sei nur nebenbei bemerkt. Der Haken bei der Errichtung einer neuen Kinderkrippe ist allerdings der Rettungsweg, welcher über den Zeilweg erfolgen müsste. Zudem würde der Kindergarten selbst so lange noch Container benötigen, bis die juristische Auseinandersetzung um die alte Kinderkrippe gelöst und diese saniert ist. Der Gemeinderat wird sich also in nächster Zeit zusammen mit der Kirchenstiftung, welche Träger des Kindergartens ist, um Lösungen bemühen müssen. Klar ist in jedem Fall eines: eine Lösung des Problems muss schnell erfolgen, da Planung, Fördermittelanträge und Bau mehrere Jahre in Anspruch nehmen werden. Und diese Lösung wird teuer.
Und natürlich stellt sich im Falle eines Neubaus auch die Frage nach dem Standort. In der Diskussion sind bei einem Erweiterungsbau für den Kindergarten folgende Standorte:
1) Bau auf dem ursprünglichen Spielplatzgelände, wo derzeit die Container stehen
2) Renovierung des ehemaligen Kindergartens an der Gartenstraße
3) Bau an der Einfahrt ins Zeilweggebiet, wo momentan die Spargelhütte steht
Da aus personellen Gründen ein zusätzlicher Neubau möglichst nahe am Kindergartengelände liegen soll, käme eigentlich nur die Variante 1 und eventuell noch die Variante 3 in Frage, wobei für die Variante 1 noch spricht, dass dort bereits ein funktionsfähiges Außengelände vorhanden ist. Andererseits würde dies bedeuten, dass der frühere Spielplatz dort nicht mehr reaktiviert werden kann.



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