Startseite
Was gibt´s Neues?
topaktuell
MM koMMunal
Termine
Sonderseiten
nicht ganz so ernst gemeint ...
kritisch betrachtet
wer wir sind
vor 38 Jahren
dafür stehen wir
was wir erreichten
Unser Trinkwasser
Umwelt und Tipps
Ortssanierung: Tips und Infos
    Neugestaltung Mainpartie
    Ortssanierung Teil I
    Neugestaltung Mainpartie Teil II
    Ortssanierung Teil II
    Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept
    Altortpreisträger der Gemeinde
    Altortkulturpreisträger der MM
Kultur pur
MM-Blättle
Margetshöchheim früher
Kontakt
Impressum und Datenschutz
Links

Neugestaltung Mainpartie Teil II

Wie grün soll der BA II werden?

9.9.22: Bei der Vorstellung der bisherigen Planungen für den Bauabschnitt II der Mainpartie favorisierten die Anwesenden die Variante, bei der in der nördlichen Hälfte eine größere Grünfläche vorgesehen ist Variante B . Auf den ersten Blick mag das verlockend sein, es hat allerdings auch etliche Haken. Ein Problem ist, dass der geplante Uferweg an dieser Grünanlage endet. Man muss dann als Fußgänger den Umweg über die Straße nehmen, um auf Höhe des Heymannshauses wieder an den Mainuferweg zu kommen. Außerdem ist in der bisherigen Planung gerade an der problematischen Stelle die Verkehrsführung für die Radfahrer unklar. In der bisherigen Planung sind zwar keine Parkplätze dort vorgesehen, nach den Einwänden beim Vorstellungstermin wird es die aber gerade an der in Sachen Verkehrsführung problematischen Stelle wohl doch geben. Dann treffen dort Fußgänger, Radfahrer und Parkverkehr auf engstem Raum aufeinander.
Es ist deshalb anzunehmen, dass die Fußgänger auf dem Uferweg dann lieber quer durch die Grünanlage laufen, was zu den bekannten Trampelpfaden und bei schlechtem Wetter zu Matschpfaden führt.
Man sollte auch das Argument, dass die Grünfläche eine ökologisch positive Wirkung hätte, nicht überschätzen. Man muss sich die Situation vor Ort nach Monaten ohne Niederschlag doch nur ansehen. Von Grün ist dort kaum mehr etwas zu sehen, eher von Braun. Und das wird in Zukunft sicher keine Ausnahme sein.
Deshalb sollte man ohne voreiliges Wunschdenken die Realität berücksichtigen und sich ernsthaft überlegen, ob an dieser exponierten Stelle eine weitere Grünfläche entstehen soll oder doch wohl eher eine Art Dorfplatz, wie es ursprünglich immer vorgesehen war.



Nach oben

Planung BA II der Mainpartie

15.8.22: Bei der Informationsveranstaltung für die Anlieger über die Planungen für den Bauabschnitt II der Mainpartie konnten sich die Teilnehmer zwischen zwei Varianten entscheiden. Offensichtlich haben sich die Teilnehmer mehrheitlich für die Variante B entschieden, bei der der nördliche Teil als Grünanlage gestaltet ist. Bei der Variante A wird eher der Platzcharakter betont. Nunmehr soll die Variante B weiterverfolgt werden. Da neben den Anwohnern auch Vertreter der Margaretenfestvereine und Gemeinderatsmitglieder mit abgestimmt haben, dürfte das Ergebnis für die Anwohner nicht repräsentativ sein. Einige Anwesende haben auch gar nicht mit abgestimmt, da sie mit beiden Planungen nicht zufrieden waren.
Man sollte sich vor einer Festlegung noch einmal genau überlegen, ob man den einzigen "Dorfplatz" wie im Bauabschnitt I als eine Grünanlage mit Liegewiese gestaltet. Das würde dem Charakter des Ortszentrums am Main nicht gerecht. Dabei hat Bürgermeister Brohm immer von einem Alleinstellungsmerkmal gesprochen, weil Margetshöchheim weit und breit die einzige Gemeinde ist, die sich mit ihrem Zentrum zum Main öffnet. Wenn man jetzt mit Blick auf den Klimawandel zusätzlich noch eine Reihe Bäume zwischen den Pappeln am Main und der historischen Häuserfront reinquetscht, hat das mit gelungener Altortgestaltung wenig zu tun. Wenn man die Pappeln erhält, bringt das für das Klima sicher mehr als ein paar Bäumchen in zweiter Reihe. Man fragt sich auch, ob man wirklich auf dem Platz einen Brunnen benötigt, um "Wasser zu erleben", wo der Main doch vor der Haustüre liegt.

Verwunderlich war, dass neben den Anwohnern zwar die Gemeinderäte und die Vertreter der Margaretenfestvereine eingeladen waren, aber nicht der Agenda 21-Arbeitskreis, der sich seit Jahrzehnten in die Altortgestaltung eingebracht hat und früher auch immer zu solchen Terminen eingeladen wurde. Als sich Michael Donath, der Leiter des Arbeitskreises, einige Wochen vor dem Termin in der Gemeinde nach den Planungen erkundigt hatte, erhielt er lediglich Pläne, die völlig überholt sind, aber übrigens immer noch auf der Gemeindewebsite zu finden sind.



Nach oben

Anwohner zur Planung für den BA II? (Teil 2)

13.8.22: Beim Termin am 27.7. für die Anwohner des Bauabschnitts II der Mainpartie spielte auch die Verkehrsführung für Radfahrer eine große Rolle. Die MM hat bereits vor einiger Zeit vorgeschlagen, darüber nachzudenken, ob die Radfahrer nicht - wie bereits früher einmal - durch die Mainstraße geführt werden können. Dann bliebe der Bereich zwischen dem Heymannshaus und dem Spielplatz Fußgängern vorbehalten. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass der Radweg mit Rücksicht auf den zukünftigen Biergarten am Main weiterhin unten am Main verlaufen soll. Angeblich wird in der Gemeinde darüber nachgedacht, dort auch Gemeindeflächen für das Abstellen der Fahrräder zur Verfügung zu stellen.

Beim Termin am 27.7. wurde aus den Reihen der MM vorgeschlagen, die Abgrenzung der einzelnen Platzbereiche (Straße, Platzbereich, Grünfläche, Fußweg am Main, Grünfläche für die Pappeln) vor Ort darzustellen, da die Animation in der Präsentation erfahrungsgemäß nur wenig realistisch ist. Einige Teilnehmer sahen auch die zusätzlichen Bäume zwischen der Straße und den Pappeln am Ufer kritisch. Der Platzcharakter könnte dadurch weitgehend verlorengehen, zumal es wegen der Leitungen im Untergrund gar nicht so viel Möglichkeiten für die Platzierung weiterer Bäume gibt. Es stellt sich auch die Frage, ob die Bäume zwischen den dominanten Platzachsen (Pappelallee und historische Fassaden) nicht störend wirken, zumal die Sichtachse auf das historische Heymannshaus auf keinen Fall angetastet werden sollte.



Nach oben

Was sagen die Anwohner zu Planung für den BA II?

31.7.22: Das Thema Parken spielte in den aktuellen Planungen der Planer von arc.grün kaum eine Rolle, um so mehr jedoch bei etlichen Anwohnern. So wünschte sich ein Anwohner einen Parkplatz direkt vor der Haustüre. Ursprünglich war es bei allen bisherigen Planungen unstrittig, dass im zentralen Bereich der Mainstraße die historischen Fassaden und die ortsbildprägenden Pappeln, nicht aber motorisiertes Blech die Hauptrolle spielen sollen. In früheren Planungen waren Parkplätze lediglich am nördlichen Ende des Platzes (gegenüber Hausnr. 13) und am südlichen Ende etwa vor dem früheren Maxl-Bäck vorgesehen. Parkplätze direkt vor den Häusern würden nicht nur dem Sinn der Altortgestaltung widersprechen, sie würden auch dazu führen, dass die Straße breiter und der Platz dadurch schmaler werden würde.
Wenn jetzt vermehrt Parkplätze im Bauabschnitt II als Übergangslösung bis zur Realisierung der Parkscheune in der Pointstraße gefordert werden, dann könnte das ein Langzeitprovisorium werden. Zielführender wären Parkplätze am alten Festplatz, die dort im Bauabschnitt III auch vorgesehen sind. Kombiniert mit einer Anwohnerparkzone für Bewohner, die ihr Fahrzeug nicht im eigenen Anwesen abstellen können, wäre das auch ein Anreiz für alle diejenigen, die bislang ihr Fahrzeug nicht auf dem eigenen Gelände abstellen wollen. Da die Wortmeldungen gezeigt haben, dass dafür wenig Bereitschaft besteht, dürfte es interessant sein, wie sich die Planer und die Gemeinderäte in dieser Frage positionieren.
Weitere Informationen in Kürze



Nach oben

Information der Anwohner beim Bauabschnitt II

30.7.22: Am 27.7.22 fand in der Margarethenhalle die Information der Anwohner im zentralen Bereich der Mainstraße über die Planungen für den Bauabschnitt II (zwischen Rathaus und Pointstraße) statt. Am Ende der Veranstaltung sollten die Anwesenden sich mit einem grünen Punkt auf der jeweiligen Variante für eine Lösung entscheiden. Das kann allerdings keine repräsentative Entscheidung sein, da im Vorfeld bei 2 Workshops für die Margaretenfestvereine, an denen auch einige Gemeinderatsmitglieder beteiligt waren, bereits die Vorstellungen der Vereine in die Planungen eingearbeitet wurden. Beim Informationsabend für die Anwohner durften jetzt erneut die Vereinsvertreter und die Gemeinderäte mit abstimmen. Das bedeutet, dass das Gewicht der Anwohner recht gering war.
Im Anschluss sehen Sie die Variantenentwürfe des Büros arc.grün auf der Basis der zwei Vereins-Workshops, die am 23.10.21 und 19.2.22 stattgefunden haben. Über Details werden wir Sie in Kürze informieren.



Nach oben

Variante A Plan




Nach oben

Variante A Animation




Nach oben

Variante B




Nach oben

warum die Beteiligung der Anwohner wichtig ist ..

10.7.22: Die Umgestaltung der Mainpartie, hochtrabend auch Mainpromenade genannt oder fälschlicherweise auch Mainlände (im Gegensatz zu Veitshöchheim ist hier kaum etwas angelandet worden), soll nun im Herbst mit dem Bauabschnitt I zwischen dem neuen Steg und dem Steinernen Weg Gestalt annehmen.
Falls angesichts der Kosten für den Ukrainekrieg der Kosten durch die Pandemie und die Energiekrise sowie die 100 Milliarden schwere Bundeswehraufrüstung noch genügend Geld übrig bleibt, soll nach dem Abriss des alten Stegs der Bauabschnitt II mit dem städtebaulich besonders sensiblen Bereich zwischen dem Rathaus und der Pointstraße, landläufig die Margetshöchheimer Schokoladenseite, in Angriff genommen werden. Ganz so abwegig ist unsere Befürchtung angesichts der fiskalischen Situation nicht, zumal die gemeindliche Städtebauförderung seit einiger Zeit über ein Bundesprogramm finanziert wird. Wir hatten bereits vor einigen Jahrzehnten eine ähnliche Situation, als die Altortsanierung wegen der finanziell angespannten Wirtschaftslage nach der Sanierung der Dorfstraße und der Engstelle in der Würzburger Straße ins Stocken kam.
Seit einem guten halben Jahr hat sich die Gemeinde mit den Margaretenfestvereinen an zwei Samstagen in zwei Workshops abgestimmt. Die Anwohner, die bereits im Januar 2019 einbezogen werden sollten, sollen nun endlich Ende Juli bei einem Abendtermin mit den Festvereinen und dem Gemeinderat einbezogen werden. Das ist reichlich spät, da die Anwohner mit der Situation am "Dorfplatz", wie ihn Professor Schirmer in seinem Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) nannte, nicht nur einmal im Jahr, sondern Tag für Tag und - was manchmal auch nicht ohne ist - Nacht für Nacht leben dürfen und müssen. Als der Bauabschnitt der Mainstraße zwischen Ludwigstraße und Rathaus anstand, hat die Gemeinde damals großen Wert darauf gelegt, die Bürger zeitnah zu informieren. Möglicherweise auch, weil damals noch die Anwohner an den Straßenbaukosten beteiligt werden sollten.
Die Einbeziehung der Anwohner ist aber vor allem wichtig, weil sie mit der Situation vor Ort vertraut sind und ihre Erfahrungen in die Planung einbringen könnten. Natürlich sind Planung und Ausführung des Bauabschnitts II für die Anwohner auch im ureigensten Interesse von großer Bedeutung, da die historischen Gebäude üblicherweise kaum über eine ausreichende Fundamentierung verfügen und wegen des hohen Grundwasserstands in der Bauphase mit einer ständigen Absenkung des Grundwasserstands zu rechnen ist, was zu Rissen oder schlimmeren Bauschäden führen kann. So "wanderte" zum Beispiel nach dem Ausbau der Mainstraße zwischen Ludwigstraße und Rathaus in einem Nebengebäude, das etwa 20 Meter vom Baufeld entfernt lag, ein massives, auf drei Seiten einbetoniertes Buntsandsteinbauteil mit den Maßen 211 x 29 x 19 cm um 8 cm nach außen. Im Vorfeld hatte ein Sachverständiger zwar den baulichen Zustand im Umfeld dokumentiert, aber nicht mehr in dieser Entfernung, da mit Schäden in dieser Entfernung nicht gerechnet wurde. Deshalb konnte verständlicherweise auch kein Nachweis geliefert werden, dass der Schaden durch die Baumaßnahme entstanden ist.

Verwunderlich ist übrigens, warum zum Informationsaustausch mit den Anwohnern auch die Festvereine und der Gemeinderat eingeladen wurden, während bei den beiden Workshops mit den Festvereinen weder die Anwohner noch alle Gemeinderäte eingeladen worden waren. Da die aktuelle Planung offensichtlich auf die Workshops mit den Vereinen zurückgeht und die Anwohner diese bislang noch gar nicht kennen, besteht in der Diskussion, bei der "verbindliche Lösungen" erarbeitet werden sollen, nun wirklich nicht Chancengleichheit.



Nach oben

Begehrte Schleusensteine

27.6.22: Die Schleusensteine im Ortsbereich am Mainufer waren am MainART-Samstagabend die bei weitem beliebteste Sitzgelegenheit. Das lässt sich übrigens auch oft an "normalen" Tagen beobachten. Die Steine haben eigentlich einen anderen Zweck. Sie sollen verhindern, dass das Wasser über das Ufer schwappt, wenn Schiffe vorbeifahren.
Bei der Planung des Ortsplatzes zwischen Pointstraße und Rathaus war es der Wunsch nicht nur der MM, die Steine unbedingt zu erhalten. In den letzten Planungen sind nun auch etliche Bereiche mit Schleusensteinen vorgesehen. Allerdings werden sie durch andere Elemente wie zum Beispiel Holzstege unterbrochen, was nicht nur dem eigentlichen Zweck widerspricht und wohl auch auf Kosten einer Pappeln gehen wird.
Es wäre sicher sinnvoller, auf allen Schnickschnack zu verzichten und die beliebten Steine in der ganzen Länge zu erhalten.



Nach oben

was man beachten sollte (Teil II)

20.6.22: Das sollte man bei der Gestaltung des Bauabschnitts II (Dorfplatz zwischen Pointstraße und Rathaus) beachten:
- Der Platz zwischen dem Mainufer mit der Pappelreihe und der Häuserfront ist schmal und lang. Er wird in Zukunft auch noch schmaler wirken, weil am Ufer ein Grünbereich vorgesehen ist, um den Pappeln mehr "Lebensraum" zu geben und somit den Wurzelhub zu vermeiden. Deshalb sollte man alles vermeiden, was den Platz noch länger und schmaler erscheinen lässt. In der Platzmitte sollte man also keinesfalls eine Baumreihe oder langgestreckte Strukturen vorsehen. Wie schlimm das aussehen kann, haben wir bereits vor einiger Zeit mit zwei alten Fotos verdeutlicht. Pappeln mitten in der Mainstraße ? und Mittelgrünstreifen mit jungen Pappeln
- Das gilt auch für die Wegeführung und deren Beläge (Pflaster, wassergebundene Decke usw.). Je mehr Streifen mit unterschiedlichen Belägen sich in die Länge ziehen, umso mehr geht der Platzcharakter verloren. Ein mit der Straße höhengleicher Fußweg an der Häuserfront ist sicher nötig. Sinnvoll wäre auch ein Fußweg am Main. Auf einen separaten Radweg sollte man jedoch unbedingt verzichten. Das wäre auch vertretbar, wenn die Straße als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen würde, in dem alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind.
- Für den Platz sind zwei Sichtachsen von Bedeutung: Einmal von der Dorfstraße mit Blickrichtung zum Main und der Slipstelle in den Main, wo man früher zum alten Dreschplatz kam, als der Main noch nicht aufgestaut war. Hier hat der Bauabschnitt II noch am ehesten einen Platzcharakter, was schon bislang erkennbar war, etwa bei der Maibaumaufstellung.
Die zweite Sichtachse ist sogar noch bedeutsamer, zumindest für die Radtouristen, die von Süden her mit dem Blick auf das Heymannshaus im Altort empfangen werden, das eindeutig das beliebteste Fotomotiv im Ort ist. Jede Zerstückelung des schmalen Platzes würde den Charakter eines Dorfplatzes massiv beeinträchtigen.
- Man kann sich lediglich an den beiden Stirnseiten praktisch als optische Abgrenzung jeweils einen kleinen schmalen Pavillon vorstellen, der die Infrastruktur (z. B. für Feste, Wochenmärkte, Infopoint usw.) unterbringt und kaschiert. Dadurch würde der langgestreckte Platz zudem optisch etwas verkürzt.
- Bis auf den mainseitigen Streifen für die Pappeln und den Fußweg sollte man beim Belag das hochwertige Pflaster aufnehmen, das bereits in der angrenzenden Mainstraße verwendet wurde.
- Prof. Schirmer hat im Städtebaulichen Entwicklungskonzept einen Platz ohne Möblierung und Einbauten vorgeschlagen: "Mit der Umgestaltung der Dorfmitte sollte ein multifunktional nutzbarer Raum geschaffen werden, der unterschiedlich bespielt werden kann ..." Damit gäbe es Raum für Feste und Veranstaltungen jeder Art. Der Platz sollte sich deutlich von der Gestaltung der Mainpartie in den Bauabschnitten I (Weg zum neuen Steg) und II (alter Festplatz) unterscheiden und keine zusätzliche Grünanlage oder Fahrzeugstellfläche sein.
- Etwaige Parkplätze sollten ausschließlich an den Enden im Süden und Norden, keinesfalls im Straßenbereich entstehen, da die Straße sonst breiter werden müsste und für den eigentlichen Platz noch weniger Fläche zur Verfügung steht.
- Der Radweg könnte wie bereits früher in der Mainstraße bis zum Grasigen Weg weitergeführt werden. Damit wären Fußgänger und vor allem Kinder im Bereich zwischen dem Heymannshaus und dem Spielplatz weniger gefährdet. Zusätzlich würde eine Gefahrenstelle vermieden, weil der derzeitige Schwenk des Radwegs zum Mainufer hin nicht mehr durch die vorgesehenen Parkplätze verlaufen würde. Der Fußweg am Main könnte dann mit einer wassergebundenen Decke versehen werden. Damit würden sich die regelmäßigen Arbeiten am Asphaltbelag erübrigen, weil dann die Wurzeln der Pappeln den Straßenbelag nicht mehr anheben würden.



Nach oben

Bauabschnitt II: was man beachten sollte

14.6.22: In Kürze will der Gemeinderat die Weichen für den Bauabschnitt II der Mainpartie stellen. Es geht dabei um den Abschnitt zwischen der Pointstraße und dem Rathaus, eigentlich sogar auch um den Uferbereich bis hin zum Spielplatz. Bei zwei Workshops hat die Gemeinde mit den Margaretenfestvereinen bereits verschiedene Gestaltungs-Varianten diskutiert. Für die Anwohner, die tagein tagaus dort leben, war dieses Vorgehen schon etwas verwunderlich. Für die Vereine ging es ja eigentlich vor allem darum, wie sie beim Margaretenfest ihre Hütten unterbringen oder platzieren können. Stattdessen wurde offensichtlich die Platzgestaltung ausführlich diskutiert und bewertet. Die Ergebnisse der Workshops sind den Gemeinderatsmitgliedern mittlerweile bekannt, den Anliegern jedoch nicht.

Im Protokoll über die Workshops findet sich abschließend folgende Bemerkung:
Gemeinsame Abstimmung/Präsentation - Gemeinderat und Vereine
Auflistung Pro/Contraargumente
Anschließende Abstimmung mit Anliegern

Das sieht so aus, als ob den Anwohnern ein mehr oder weniger fertiges Konzept serviert werden soll. Wir werden deshalb in den nächsten Tagen noch einmal die wichtigsten Grundsätze auflisten, die bei der Gestaltung des Platzes beachtet werden sollten.



Nach oben

sind ihre Tage gezählt?

23.3.22: Die MM hat von Anfang an darauf hingewiesen, dass die Bäume am Mainufer im Bauabschnitt I der Mainpromenade zwischen dem Steinernen Weg und dem neuen Steg wohl kaum noch lange stehen werden. In der Planung für den dort vorgesehenen Spielplatz sollen die Bäume erhalten bleiben. Die folgenden Fotos zeigen, dass zumindest bei stürmischem Wetter dort bestimmt kein idealer Platz für einen Spielplatz ist und auch nicht für den Fußweg, der dort direkt am Main vom Altort zum neuen Steg führen soll.



Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben

Ist das der richtige Weg?

12.3.22: Wir haben auf dieser Seite bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass das Büro arc.grün eigentlich bereits für Januar 2019 geplant hat, bei den Planungen für den Bauabschnitt II der Mainpromenade die Anwohner zwischen Pointstraße und Rathaus einzubeziehen. Das ist bis heute noch nicht geschehen, obwohl einige Anwohner bereits vor Monaten den Bürgermeister um ein Gespräch gebeten hatten. Stattdessen wurden die Planungen mehrmals, u.a. in zwei Workshops, mit den Margaretenfestvereinen diskutiert. Über diese Planungen und Vorschläge erhielten die Anwohner bislang keine Informationen.
Eigentlich hätte man erwarten können, dass das Gespräch zuerst mit den Anwohnern geführt wird, die mit den Ergebnissen schließlich Tag für Tag leben müssen oder dürfen. Angeblich soll nun demnächst ein Gesprächstermin stattfinden, zu dem neben den Vereinsvertretern auch die Anwohner eingeladen werden. Man darf gespannt sein, ob die Anwohner vorab über den derzeitigen Planungsstand informiert werden, damit sie sich vorher mit dem Sachstand vertraut machen können und in Augenhöhe mit den Vereinsvertretern, dem Planungsbüro und den Gemeindevertretern diskutieren und ihre Vorschläge einbringen können. Schließlich geht es bei diesem Bauabschnitt um den Teil der Altortgestaltung, der das Ortsbild am nachhaltigsten prägen wird.



Nach oben

Änderung der Gestaltungssatzung?

15.2.22: Im März soll der Gemeinderat darüber entscheiden, ob und in welchem Umfang die Altortgestaltungssatzung abgeändert werden soll. Die Fraktionen wurden im Vorfeld aufgefordert, hierzu ihre Positionen zu formulieren. Die Haltung der MM dazu ist klar:

Die Margetshöchheimer Mitte lehnt eine Veränderung der Gestaltungssatzung betreffend den Außenbereich ab. Dies gilt insbesondre auch für Photovoltaikanlagen, die die historisch gewachsene Dachlandschaft empfindlich stören würden.

Im Innenbereich sollten bauliche Details in die Förderung aufgenommen werden, die zentrale historische Elemente darstellen bzw. einen wichtigen Bezug zur verlangten Außengestaltung haben.

Dazu sollen seitens des Büros Schlicht-Lamprecht bzw. anderer Experten Vorlagen erarbeitet werden, die Grundlage der Diskussion und der Entscheidung im Gemeinderat sein sollen.

Erläuterung und Begründung:

Bürgermeister Brohm hat das kommunale Förderprogramm für die Altortsanierung zu Recht als Erfolgsmodell bezeichnet. In den letzten Jahren wurden so Maßnahmen mit mehreren hunderttausend Euro bezuschusst, ein Erfolg, der sich sehen lassen kann, wenn man durch den Margetshöchheimer Altort geht und feststellt, dass durch viele hervorragend sanierte Anwesen der Altort deutlich aufgewertet wurde.

Grundlage für die Erfolgsgeschichte ist die Gestaltungssatzung, in der die Vorgaben für die Sanierungsmaßnahmen und die Förderung festgelegt sind. Ohne die anspruchsvolle Gestaltungssatzung und ihre weitgehend konsequente Umsetzung würde sich der Margetshöchheimer Altort allerdings nicht so positiv von der Altortsanierung in manch anderen Orten abheben.

Die Gestaltungssatzung bezieht sich bislang lediglich auf das äußere Erscheinungsbild der Sanierungsobjekte. Das ist auch nachvollziehbar, weil es sich um eine kommunale und indirekt auch staatliche Förderung des von der Öffentlichkeit wahrnehmbaren Ortsbilds handelt. Deshalb sind bislang von der Satzung und damit auch von der Förderung nur Details wie Fassadengestaltung, Dacheindeckung, Außentüren, Fenster usw. betroffen.

Was Elemente des Innenraums betrifft, die jetzt auch gefördert werden sollen, so erscheinen aus unserer Sicht historische Elemente (z.B. Stuckdecken) und funktionale Elemente (z.B. notwendige Stütz- bzw. Unterbauelemente für die Dachkonstruktion) möglicherweise förderbar. Hier müssen aber seitens der Experten, z.B. Schlicht-Lamprecht, konkrete Vorschläge erarbeitet werden, auf deren Basis der Gemeinderat die Satzung neu festlegen kann.

Dass PV-Anlagen, wenn die Rahmenbedingungen passen, aus ökologischen Gründen sinnvoll sind, ist unbestritten. Im Altort widersprechen sie jedoch eindeutig den Vorgaben des Rahmenplans Dachlandschaft, der nur eine lebendige Dachlandschaft ausschließlich mit roten Dachziegeln zulässt. Zudem sind PV-Anlagen auch unabhängig von der gemeindlichen Gestaltungssatzung auf denkmalgeschützten Gebäuden unzulässig.

Die Margetshöchheimer Mitte rät deshalb dringend davon ab, die Gestaltungssatzung zu verwässern. Es hinterlässt auch in der Öffentlichkeit einen zweifelhaften Eindruck, wenn einerseits die Förderhöhe von 20.000 auf 50.000 € angehoben wurde und nun andererseits die Erschwernisse, die durch die Förderung ausgeglichen werden sollen, reduziert werden würden. Ganz zu schweigen von jenen Bürgerinnen und Bürgern, die aufgrund der bisherigen Satzung teurer bauen mussten bzw. keine Förderung erhalten haben, diese werden eine Aufweichung der Satzung nicht verstehen können und sich unfair behandelt fühlen!



Nach oben

Zeitplan Mainpromenade

21.10.21: In einem Schreiben an die Margaretenfestvereine hat Bürgermeister Brohm den Zeitplan für die Umgestaltung der Mainpartie bekanntgegeben:
- Frühjahr 2022: Fertigstellung des neuen Stegs
- Frühjahr 2022: voraussichtlich Abriss des alten Stegs
- Herbst 2022: Umgestaltung des Bauabschnitts 1 zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz
- Herbst 2023: Umgestaltung des Bauabschnitts 2 zwischen Pointstraße und Rathaus

Auf die Probleme bei dieser Abfolge der Bauarbeiten haben wir bereits hingewiesen: schlechtes Timing



Nach oben

Mainpromenade Bauabschnitt II

13.10.21: Wir haben Sie gestern über den Baufortschritt beim neuen Steg informiert und darauf hingewiesen, dass eventuell der alte Steg schon im nächsten Frühjahr abgerissen werden könnte, was im Zusammenhang mit dem Bauabschnitt I der Mainpromenade zwischen dem Steinernen und dem Sportplatz zu Problemen führen könnte wird der Steg bis März 2022 fertig? .
Probleme gäbe es dann allerdings auch beim Bauabschnitt II zwischen Rathaus und Pointstraße, da am Stegpfeiler auf dem Mainufer nicht nur die Strominfrastruktur für das Margaretenfest angedockt ist, sondern auch der Telekomkasten für die Glasfaseranschlüsse. Wir haben schon häufig darauf hingewiesen, dass man sich zeitnah nach einer Ersatzlösung umsehen müsste. Dafür wäre allerdings eine relativ belastbare Grobplanung für diesen Bauabschnitt erforderlich. Man kann schließlich nicht erwarten, dass die Telekom mit erheblichem Aufwand die Kabel anstückelt und an einen provisorischen Standort verlegt, um die Verteilerkästen vielleicht zwei Jahre später wieder an einem anderen Standort aufzubauen.
Die MM und Anwohner der Mainstraße haben deshalb den Vorschlag gemacht, die Infrastruktur für die Telekom und die Feste in zwei Pavillons unterzubringen, die gleichzeitig als Infopoints genutzt werden könnten Anwohner melden sich zu Wort eine echte Aufwertung Nur ein Kasten? Allerdings wie die Faust aufs Auge mögliche Standorte für Infrastrukturpavillons

Dass eine vernünftige Planung für den BA II nicht einfach ist, ist unbestritten. Der in den früheren Planungen als "Marktplatz" titulierte Bereich zwischen Rathaus und Pointstraße ist eher ein Schlauch als ein Platz. Deshalb sollte man auf alle Strukturen in Nord-Süd-Richtung verzichten, die den Platz noch schmaler erscheinen lassen. Das gilt zum Beispiel für die vier langgezogenen Betonbänke, auf die das Planungsbüro so großen Wert legt. Es gibt eh schon Längsstrukturen, auf die man nicht verzichten kann. Das gilt für die Pappelreihe am Ufer, die für ihre Wurzeln und zur Verbesserung ihrer Vitalität einen breiten Grünbereich am Ufer bekommen sollten. Nötig ist auch der Gehsteig an den Häuserfronten, zusätzlich wäre parallel zum grünen Uferstreifen ein Fußweg mit wassergebundener Decke für Spaziergänger sinnvoll, die dann wohl weniger durch Radfahrer und Skater belästigt würden. Die eigentliche Fahrstraße könnte schmaler ausfallen, da die Parkmöglichkeit am Straßenrand wegfallen soll. Das würde für Radfahrer und Fahrzeuge ausreichen, wenn dort ein verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen würde.



Nach oben

Anwohner melden sich zu Wort

23.9.21: Falls die Arbeiten für den neuen Mainsteg sich zeitlich nicht verzögern, könnte der neue Steg bis zum Februar 2022 begehbar sein. Das würde bedeuten, dass kurze Zeit später der alte Steg abgerissen wird. Da er über dem Wasser demontiert werden soll, kann dies nur in der Zeit erfolgen, in der der Schiffsverkehr auf dem Main jedes Jahr ruht. Das ist der Fall, wenn im Frühjahr die Wartungsarbeiten an den Schleusen durchgeführt werden. Es passiert zwar selten, dass ein größeres Bauwerk pünktlich fertiggestellt wird, auszuschließen ist es aber nicht.
Spätestens dann müssten auch die Kästen für die Strom- und Glasfaseranschlüsse am Pfeiler auf dem Margetshöchheimer Ufer abgebaut und versetzt werden. Deswegen müsste man sich bereits jetzt dringend darüber im Klaren sein, wohin die Strom- und Telekomkästen hinkommen sollen. Da nach dem Abriss zeitnah der Bauabschnitt II der Mainpromenade in Angriff genommen werden soll, müsste hierfür zumindest ein Grobkonzept vorliegen, um für diese Kästen einen geeigneten Standort zu finden.
In der bisherigen Planung für das Gebiet zwischen dem Rathaus und der Pointstraße sind in der Mitte des langgezogenen Platzes vier Betonbänke (laut Planungsbüro "Margetshöchheimer Bänke") vorgesehen.
Diese "Betonmonster" werden mit Sicherheit nicht als Sitzgelegenheiten angenommen, da erfahrungsgemäß die Bänke am Mainufer mit dem Blick auf den Main bevorzugt werden. Außerdem würden die Betonbänke bei der Nutzung des Platzes für das Margaretenfest oder die mainART im Wege stehen. Deswegen haben einige Anwohner des dortigen Mainstraßenabschnitts, die in diesen Bänken eine Verschandelung der Margetshöchheimer Schokoladenseite sehen, die Vertreter der Margaretenfestvereine am 10.9. zu einem Ortstermin eingeladen. Für die Vereine sind nämlich nicht nur diese Bänke ein Problem, für sie ist auch wichtig, wo auf dem Platz nach der Entfernung der Stromkästen die Infrastruktur für Feste und ähnliche Nutzungen (z. B. einen Wochenmarkt) untergebracht werden soll.
Die Anwohner griffen beim Ortstermin eine Anregung der MM auf, die Anschlüsse für Strom und Wasser in zwei Pavillons an den beiden Enden des Platzes unterzubringen und dort auch einen Infopoint vorzusehen: Nur ein Kasten? Allerdings wie die Faust aufs Auge und mögliche Standorte für Infrastrukturpavillons
Bei den anwesenden Vereinsvertretern wurde der Vorschlag mit Interesse aufgenommen, zumal die Entlüftungspoller der Fernwasserleitung nicht beseitigt werden können und durch einen Pavillon gut kaschiert werden können. Falls dieser Vorschlag aufgenommen werden sollte, müsste allerdings mit allen Beteiligten abgeklärt werden, ob dies technisch machbar ist.

Leider waren bei dem Termin weder der Bürgermeister noch ein Vertreter der CSU anwesend. CSU-Vorsitzender Bernd Scheumann hatte allerdings vorab mitgeteilt, dass die Betonbänke vom Tisch seien. Das wundert uns allerdings schon, da Bürgermeister Brohm am Tag vor dem Ortstermin den Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat die Pläne für die Gestaltung der Mainpartie übergeben hat und darauf sehr wohl noch die Betonbänke (die grauen Konturen in der Platzmitte) eingezeichnet sind, ebenso wie auf der Internetseite der Gemeinde:
https://www.margetshoechheim.de/aktuelles/2016-08-18-11-09-27/neugestaltung-der-mainpromenade.html

Auch bei der Ortsbegehung der CSU mit dem Bürgermeister wurden diese Pläne mit den Betonbänken vorgeführt, wie man auf dem Foto im Bericht auf der CSU-Website sehen kann:
http://www.csu-margetshoechheim.de/neuigkeiten/ortsrundgang-mit-dem-thema-mainlaende-und-besuch-von-mdb-paul-lehrieder

Den Anwohnern ist bislang auch nichts anderes bekannt, besser gesagt gar nichts. Obwohl das Planungsbüro bereits im Januar 2019 die Anwohner über die Planungen informieren wollte, ist dies bis heute nicht geschehen.
Vielleicht sollte man im Rathaus aus dem Ergebnis des Bürgerentscheids die Lehre ziehen, dass die Bürger mit Ihrer Stimme alle 6 Jahre keinen Blankscheck für die Kommunalpolitik ausstellen, sondern in wichtigen Fragen aktuell und umfassend unterrichtet werden wollen. Das gilt in besonderem Maße für die betroffenen Anwohner, die mit ihren Erfahrungen vor Ort durchaus konstruktive Anregungen geben können. Sinn macht dies allerdings nur, wenn man rechtzeitig das Gespräch mit ihnen sucht und nicht erst dann, wenn die Pläne fertig sind.






Nach oben

schlechtes Timing

23.9.21: Dass am Sportplatz der neue Mainsteg gebaut wird, ist seit Jahren bekannt. Spätestens seit diesem Zeitpunkt war klar, dass der Fuß- und Radweg zum Sportplatz dann die Hauptverbindung vom Altort zum neuen Steg und damit nach Veitshöchheim sein wird. Noch deutlich länger ist bekannt, dass der Weg zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz dringend sanierungsbedürftig ist. Somit musste eigentlich jedem klar sein, dass dieser Weg höchste Priorität hat, damit die Margetshöchheimer und ihre Gäste nicht nach der Fertigstellung des neuen Stegs mindestens ein gutes halbes Jahr durch eine Baustelle stolpern müssen.
Die MM hat darauf schon seit Jahren hingewiesen, nicht nur im Internet und im MM-Blättle, sondern auch bei Workshops des Gemeinderats. Dabei wäre eine vernünftige Sanierung des Fußwegs, gut begehbar und gut ausgeleuchtet, nicht nur zeitlich, sondern auch finanziell kein Hexenwerk gewesen. Neuerdings deutet sich nun an, dass dieser Weg wohl erst nach der Fertigstellung des Stegs in Angriff genommen wird. Das liegt eindeutig daran, dass dort auf Kosten des naturnahen Geländes im Landschaftsschutzgebiet mit Kosten von einer guten Million ein aufwendiger Spielplatz mit touristischem Beiwerk entstehen soll, durch den sich der neue Fußweg schlängeln wird (siehe Plan für den Abschnitt I ). Für alle, die schnell und sicher vom oder zum Steg kommen wollen, bringt dieser Weg herzlich wenig. Im Endeffekt werden die meisten Leute wohl weiterhin auf dem asphaltierten Radweg laufen, was angesichts des zunehmenden Radverkehrs problematisch ist.
Inzwischen steht auch fest, dass die vom Planer ursprünglich vorgesehene Beseitigung des Entwässerungsgrabens von den Fachbehörden nicht genehmigt wird, was wohl ebenfalls auf Kosten der Fußwegführung gehen wird. Die MM hat übrigens von Anfang an darauf hingewiesen, dass der Seitengraben durchaus eine Funktion hat, nicht nur zur Entwässerung, sondern auch durch die Trennungsfunktion für die Sicherheit der Fußgänger.



Nach oben

Spielgeräte contra Natur

29.7.21: Die Gemeinde beabsichtigt bekanntlich, den Abschnitt 1 des hochtrabend "Mainpromenade" genannten Uferstreifens zwischen dem Steinernen Weg und dem neuen Steg weitgehend zu einem Spielplatz auszubauen. Die MM dagegen fordert seit Jahren, den naturnahen Zustand zu erhalten und den Fußweg so auszubauen, dass er gut begehbar und beleuchtet ist. Schließlich ist das dortige Gelände Teil des Landschaftsschutzgebiets Mainufer-Volkenberg.
In der Bauausschusssitzung am 27.7.21 stellte Herr Warm vom Büro ArcGrün die Vorschläge für die Möblierung des Spielplatzes vor. Eine Auswahl haben wir im Anschluss aufgeführt. Definitiv festgelegt hat sich der Ausschuss bislang noch nicht. Die Tendenz geht allerdings dahin, möglichst keine quietschbunten Geräte aufzustellen. Sicher dürfte allerdings sein, dass die speziell angefertigten Geräte nicht gerade billig sein werden. Gemeinderat Sebastian Baumeister, der die MM im Bauausschuss vertritt, hat gegen die vorgestellte Möblierung als Spielplatz gestimmt, da dadurch der naturnahe Charakter verloren geht.
Auf dem den Unterlagen beigefügten Plan geht leider nur wenig hervor, mit welchen drastischen Veränderungen zu rechnen ist. Da wohl der Seitengraben neben dem asphaltierten Radweg erhalten bleiben muss, dürfte für die Fußgänger nur der mäandrierende Splittweg bleiben, der nach Ansicht der MM als Hauptverbindung zwischen dem Altort und dem neuen Steg indiskutabel ist.

In den letzten Jahren haben wir umfassend über die diversen Planungen berichtet:
http://www.margetshoechheimer-mitte.de/altortsanierungtipsundinfos/025e73aa3e0e8fc01/index.html und Ortssanierung Teil II



Nach oben

Plan für den Abschnitt I




Nach oben

Kamel Variante 1




Nach oben

Kamel Variante 2




Nach oben

Apfel Variante 1




Nach oben

Apfel Variante 2




Nach oben

Apfel Variante 3




Nach oben

Trampolin




Nach oben

Schaukeln




Nach oben

immer das gleiche Muster

29.5.21: Am 27.5.21 berichtete die Main-Post über eine Sondersitzung des Estenfelder Gemeinderats über den "Ausführungsplan zum Bürgerpark", der bei einigen Gemeinderäten offensichtlich auf Widerspruch stieß: https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/naechster-schritt-in-richtung-buergerpark-estenfeld-art-10608754 . Im Pressebericht fiel uns folgender Satz auf: "Eine weitere Änderung betrifft die Sitzgelegenheiten entlang der Kürnach. Dort hatte Warm Elemente aus Beton geplant, die jetzt durch Muschelkalkbruch ersetzt werden."
In Estenfeld ist wie in Margetshöchheim an der Mainpromenade das Büro arc.grün für die Planung zuständig. Als wir bei der Lektüre der Main-Post erfuhren, dass in Estenfeld längs der Kürnach Betonbänke aufgestellt werden sollen, wurden wir hellhörig. Herr Warm von arc.grün hat sich nämlich auch in Margetshöchheim bei der Gestaltung des zentralen Platzes in der Mainstraße vehement für die Aufstellung von vier überdimensionalen Betonbänken mitten im Platz stark gemacht. Mainpromenade zentraler Platz
Offensichtlich geht man auch hier nach Schema F vor und mutet uns völlig indiskutable Betonmonster im Zentrum der Mainstraße zu. Getoppt werden kann das allenfalls durch das Zeller Freizeitgelände an der neuen Zeller Mitte, das auch der Firma arc.grün zu verdanken ist.
In der Margetshöchheimer Kommunalpolitik brüstet man sich ja gerne mit der sog. Schokoladenseite unseres Ortes. Wenn man sich auf solchen Betonramsch einlässt, wird Margetshöchheim im Rahmen der Altortsanierung nicht aufgewertet, sondern verhunzt. Man kann nur hoffen, dass nicht nur die MM, sondern auch die Gemeinderäte der anderen Fraktionen wenigstens etwas Gespür für den Wert unseres Altorts haben und sich nicht auf solche Betonmonster einlassen.
Die MM hat übrigens statt der Betonbänke Pavillons und als Sitzgelegenheiten Bänke am Mainufer vorgeschlagen. eine echte Aufwertung



Nach oben

eine echte Aufwertung

24.3.21: Am 5.3.21 haben wir uns mit der Gestaltung des zentralen Platzes der Mainstraße und vor allem damit beschäftigt, wie man hochwertige Gestaltung und moderne Infrastruktur in einer Winwin-Lösung vereinen kann Nur ein Kasten? Allerdings wie die Faust aufs Auge . Konkret ging es darum, wie man die diversen Kästen der Telekom und der Stromversorgung, die für diesen Ortsteil und speziell auch für Veranstaltungen wie das Margaretenfest oder die mainART benötigt werden, so mitten auf dem Platz mögliche Standorte für Infrastrukturpavillons unterbringen kann, dass sie nicht nur nicht stören, sondern sogar ein gestalterischer Blickfang sind.
Als Beispiel wollen wir einen Stahl-Pavillon des für seine hochwertigen Arbeiten bekannten Himmelstadter Kunstschmieds Roland Gräf vorstellen, den er für einen Kunden in Leonberg gefertigt hat. Durch einige Modifikationen könnte man dort jeweils die verschiedensten Funktionen von der Wasser- und Stromversorgung für Feste, über eine Ladestation für E-Bikes und die Telefonkästen bis hin zu einem Infopoint unterbringen. Es würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen, auf alle Funktionen einzugehen, die wegen der Lage am Main teilweise hochwassersicher sein müssten. Auf alle Fälle hätte diese Lösung mehr Charme als die vom Planer vorgesehenen Betonbänke, die mitten auf dem Platz kaum angenommen würden. Falls gewünscht, könnte die Konstruktion sogar als Rankgerüst für eine Begrünung herhalten. Wenn es nicht die bekannten Coronaprobleme gäbe, würden wir diese Lösungsmöglichkeit Ihnen gerne vor Ort erläutern.



Nach oben

Pavillon: massiv und doch grazil




Nach oben

Stahl-Pavillon




Nach oben

Nur ein Kasten? Allerdings wie die Faust aufs Auge

5.3.21: Die Telekom hat in den letzten Jahren bis zu verschiedenen Übergabepunkten im Ort eine Glasfaserleitung gelegt, von denen aus die Anwesen im Umfeld über Kupferkabel angeschlossen sind. Das darf man nicht mit dem Vorhaben der Deutschen Glasfaser verwechseln, die Glasfaserleitungen bis in die Häuser legen will. Einer dieser Glasfaserknotenpunkte für den Altort liegt im Zentrum der Mainstraße. Als dort vor einigen Jahren ein Standort für den Verteilerkasten gesucht wurde, versteckte man ihn nach intensiver Suche unter dem Steg an einem Pfeiler, da sonst das Ortsbild mit den renovierten historischen Fassaden massiv beeinträchtigt worden wäre.
Da mittlerweile die Arbeiten für den neuen Steg begonnen haben, ist nach Ansicht der Gemeinde im nächsten Jahr mit dem Abriss des alten Stegs zu rechnen, wobei 2023 wohl realistischer sein dürfte. Egal wann, dann muss der Schaltkasten auf jeden Fall vorher versetzt werden. Deshalb hat sich der Bauausschuss in der Sitzung am 2.3.21 damit beschäftigt. Bei einer Begehung mit einem Telekom-Mitarbeiter wurden folgende Standorte als geeignet eingestuft:
Neben dem Standort vor dem Anwesen „Zur Mainfähre 2“ wären demnach auch die Standorte am Wohnhaus "Mainstraße 1“ und vor der Mauer des Anwesens „Mainstraße 14“ der Familie Heymanns geeignet. In der Verwaltung wurden auch der Durchgang zwischen dem Rathaus und der Mainstraße 13 sowie die mainseitige Mauer des Heymannsanwesens in Erwägung gezogen.
Wenn man die Altortsanierung ernst nimmt, kann man keinen der Standorte akzeptieren. Peter Etthöfer hat deshalb vor der Ausschusssitzung bei einem Ortstermin eine andere Variante vorgeschlagen, die bei der Bauausschusssitzung nur am Rande angesprochen und mehr oder weniger verworfen wurde. SPD-Gemeinderätin Kircher forderte stattdessen, dass das Büro Arc Grün umgehend mit der Feinplanung beauftragt werde. Es könne dann Vorschläge für einen geeigneten Standort machen. Auf den ersten Blick mag das sinnvoll sein. Angesichts des bisherigen Vorschlags von Arc Grün für den zentralen Abschnitt der Mainstraße mit einer Reihe von Betonbänken in der Platzmitte, die bestenfalls als betonierter Schlag ins Auge der Altortsanierung eingestuft werden können, ist auf dieser Basis noch nicht einmal mit einer Verschlimmbesserung zu rechnen Mainpromenade zentraler Platz .
Angesichts der bisherigen Erfahrungen beim Bauabschnitt I der Mainpromenade sollte man sich davon verabschieden, nach dem Motto "Nun plant mal schön" auf eine für das Ortsbild und die Platznutzung verträgliche Lösung zu warten.
Von einem Gemeinderat, der mit der örtlichen Situation wohl vertraut sein sollte, kann man doch erwarten, dass er sich mit der Materie bereits im Vorfeld intensiv beschäftigt und eigene Zielvorstellungen erarbeitet und Argumente sammelt, die dann zusammen mit dem Sachverstand eines Planungsbüros zu einer tragfähigen und praktikablen Lösung gebündelt werden können. Der Schaltkasten der Telekom ist ein Paradebeispiel dafür, dass man sich nicht darauf verlassen sollte, dass am Schluss eine Notlösung gefunden wird. Gerade, wenn extrem störende Elemente auszuschalten sind, kann man nicht früh genug mit den Überlegungen anfangen.
Solche Störfaktoren sind nicht nur der Schaltkasten der Telekom, sondern auch die Infrastrukturelemnte (Anschlüsse für Wasser, Strom usw.) für die Nutzung des Platzes beim Margaretenfest, der MainArt oder etwa einem Wochenmarkt. Darüber wurde übrigens bereits intensiv von den Margaretenfestvereinen mit dem Vertreter von Arc Grün diskutiert, zumal selbst für einen Blinden mit Krückstock klar war, dass die Betonbänke jegliche sinnvolle Nutzung behindern. Margaretenfest auf der Mainpromenade
Ganz abgesehen davon, dass sich kein Mensch auf eine Betonbank in der Mitte eines gepflasterten Platzes setzt. Bänke werden angenommen, wenn sie am Ufer stehen und den Blick auf den Main ermöglichen.
Bei der damaligen Besprechung der Vereine hat der Vertreter des Planungsbüros deutlich gemacht, dass er notfalls auf einige Bänke verzichten könne, nicht aber auf die am Anfang und am Ende des Platzes, da die den Platz begrenzen würden.
Etthöfer hat deshalb vorgeschlagen, statt der Betonbänke an den Anfang und das Ende des Platzes je einen grazilen Stahlpavillon zu setzen, der u.a. die Infrastrukturelemente und einen Infopoint aufnehmen könnte. Dafür spricht auch, dass bei der Vereinsbesprechung bekannt wurde, dass die Energieversorgung wegen der Hochwassergefahr in ca. 2 m Höhe installiert werden sollte. In so einem Pavillon könnte man also an den beiden Enden des Platzes Anschlüsse für Wasser und Strom vorsehen. Der nördliche Pavillon auf Höhe Mainstr. 12 müsste zwangsläufig auf den Entlüftungspollern der Fernwasserleitung stehen, da diese ein unveränderlicher Fixpunkt sind Poller im Rosenbeet . Der Pavillon könnte zusätzlich für einen Infopoint genutzt werden und außerdem den hässlichen Stromkasten an der Mauer des Heymannshauses ersetzen, das ohne Zweifel der Blickfang am Platz ist. Im Süden könnte der Pavillon etwa an der Stegkehre stehen und neben Wasser und Strom auch den Telekomkasten aufnehmen mögliche Standorte für Infrastrukturpavillons . Bei entsprechender Einhausung wären die wenig ansehnlichen technischen Installationen gut kaschiert und der Platz durch die Pavillons aus unbeschichtetem Stahl sinnvoll gegliedert und genutzt. Gemeinderätin Kircher meinte in der Ausschusssitzung zwar, man habe in Thüngersheim mit der Kaschierung der Technik große Probleme gehabt. Wenn man einen guten Kunstschmied beauftragt, dürfte das jedoch kein Problem sein. Entsprechende Handwerker können wir gerne benennen.
Wenn man die Schokoladenseite unseres Ortes nicht verhunzen, sondern aufwerten will, sollte man sich möglichst bald Gedanken darüber machen, wie man an dieser empfindlichen Stelle Infrastruktur und Ortsbild vereinen kann.



Nach oben

mögliche Standorte für Infrastrukturpavillons




Nach oben

Kunstwettbewerb Mainpartie

3.1.20: Kunstwettbewerb zur Ausgestaltung des Mainufers zwischen Steinernem Weg und Seglergelände (kurz: Mainuferbereich I)
Am 15. 12. 2020 tagte die Jury, um die eingereichten Kunstvorschläge für die künftige Gestaltung des Mainuferbereichs I zu begutachten. Die Jury besteht aus Bürgermeister Waldemar Brohm, Brigitte Laudenbacher vom MainART Kulturverein, Matthias Braun vom Künstlerverband BBK, Jürgen Hochmuth vom Künstlerverband VKU, Manfred Grüner von der Regierung von Unterfranken, den Gemeinderäten Norbert Götz (CSU), Werner Stadler (SPD) und Gerhard von Hinten (MM).
Die Runde traf sich allerdings nur virtuell, um die Objekte zu besprechen.

Zur Vorgeschichte:
Die Gestaltung des Mainufers mit Kunstprojekten ist vom Bund Naturschutz und Frau Lautenbacher angeregt worden, um eine Alternative zu dem beabsichtigten Spielplatz bzw. den Spielstationen im Mainuferbereich I zu bieten.
Die Mehrheit des Gemeinderats hat im Mai 2020 mit den Stimmen der CSU und SPD die Ausgestaltung des Mainuferbereichs mit einem Spielplatz und Spielstationen beschlossen. Zusätzlich entschied sich der Gemeinderat, einen Kunstwettbewerb zu veranstalten, um den Mainuferbereich auch mit Kunstobjekten zu gestalten.
Die MM wünschte dagegen nur eine behutsame Gestaltung des Bereichs, die den offenen Charakter des Wiesenbereichs beibehält und dort nur wenige Kunstobjekte (zwei bis drei), aber keine Spielstationen evorsieht. Dazu verlangte sie eine sichere Wegführung parallel zum Radweg. Dieses Konzept der MM wurde von CSU und SPD abgelehnt. Jetzt sollen zusätzlich zu den Spielstationen noch Kunstobjekte errichtet werden.
Auf der Basis dieser Vorgaben fand ein Kunstwettbewerb statt. Insgesamt will die Gemeinde dafür maximal 100.000 Euro ausgeben, wobei die einzelnen Objekte nicht teurer als 20.000 Euro kommen sollen.
Die Jury prüfte die eingereichten 22 Entwürfe, ob die Wettbewerbskriterien eingehalten wurden und hinsichtlich Standfestigkeit und Sicherheit auch gegen Vandalismus. Seitens der MM wurde allerdings angemerkt, dass es man den Mainuferbereich I nicht überfüllen dürfe. Ein gutes Kunstwerk braucht auch Luft und Platz, um wirken zu können. Die MM hat allerdings Zweifel, ob dies angesichts der vorhandenen Spielgeräte möglich ist.
Eine Entscheidung konnte angesichts des nur virtuellen Kontakts der Jury-Mitglieder nicht getroffen werden. Man vertagte Corona-bedingt die Entscheidung vorläufig auf den 15. Jan. 2021.

Gerhard von Hinten



Nach oben

hart aber beliebt

14.7.20: In den letzten Wochen schwappte nach der Coronastarre die Freizeitwelle auch längs des Margetshöchheimer Mainufers über. Auffällig war, dass besonders die Schleusensteine am Ufer heiß begehrt waren. Genau diese Steine sollen zumindest teilweise bei der teuren Sanierung der Mainpartie einigen Holzdecks und den ominösen Betonbänken in der Mitte des zukünftigen "Marktplatzes" geopfert werden. Niemand wird sich ohne Not mitten in den Platz setzen. Die Sitzmöglichkeiten direkt am Wasser sind da wesentlich attraktiver. Außerdem bieten sie selbst in Corona-Zeiten Sitzvergnügen mit Abstand, was durchaus auch in Zukunft Bedeutung haben wird, da alles darauf hindeutet, dass uns die Corona-Epidemie noch einige Zeit erhalten bleiben wird.



Nach oben

Wie teuer wird der Bauabschnitt I wirklich?

18.5.20: Als vor einem knappen Jahr die Planung für den Bauabschnitt I der Mainpromenade (BA I) vom Gemeinderat abgesegnet werden sollte, bezifferte das Planungsbüro die Kosten auf etwa eine Million Euro. Darin enthalten waren zwischen dem Steinernen Weg und dem Seglergelände die Fläche zwischen dem Radweg und dem Main mit diversen Spielgeräten, ein mäandernder Fußweg mit wassergebundener Decke (Splittweg), drei Holzdecks über dem Main und ein gepflasterter Platz an der Kreuzung auf Höhe des Steinernen Wegs. Nicht enthalten waren der asphaltierte Radweg, der dem BA 3 zugeordnet wurde, und die Kunstobjekte, die erst später in die Planung aufgenommen wurden.
In der Gemeinderatssitzung Ende April sprach der Mitarbeiter des Büros arc.grün überraschend nur noch von gut 500.000 € Kosten. Der gepflasterte Platz war nun nicht mehr im BA I, sondern wurde dem BA III zugeordnet. Allerdings war zwischenzeitlich Beschlusslage, dass im BA I im Rahmen eines Kunstwettbewerbs diverse Skulpturen aufgestellt werden sollen. Insofern war es kaum nachvollziehbar, dass die Kosten fast halbiert sein sollen.

In der letzten Gemeinderatssitzung, in der die Mehrheit aus CSU und SPD die Planung für den BA I endgültig absegnete, sprach Bürgermeister Brohm von Gesamtkosten in Höhe von knapp 800.000 €. Darin war auch die von der SPD beantragte Verlängerung des Uferwegs mit 16.000 € enthalten. Nicht enthalten waren offensichtlich der Radweg, der daran angekoppelte Not-Fußweg, der gepflasterte Platz auf Höhe des Steinernen Wegs und die Kosten für den Kunstwettbewerb.
Das Hin und Her bei den Kosten lässt vermuten, dass die Zahlen allesamt nur bedingt belastbar sind. Wenn wir alle die Teile berücksichtigen, die momentan ausgeklammert wurden, dürfte ein Gesamtbetrag von bis zu 1,5 Mio. € herauskommen. Und das alles, um einen naturnahen Bereich nachhaltig zuzupflastern und aufzupeppen.

Uns ist klar, dass unsere Argumentation ohne einen Plan schwer verständlich ist. Da uns die derzeitige Planung noch nicht vorliegt, verweisen wir auf einen Plan aus dem letzten Jahr, den wir damals bereits veröffentlicht hatten: alternative21619.pdf [679 KB]
Man kann auf dem Plan oben deutlich den Radweg mit dem direkt angekoppelten schmalen Fußweg erkennen, der für die Fußgänger keine Sicherheit bietet, da keine effektive Trennung zum Radweg besteht. Weiter unten ist auf dem Plan der zusätzliche Splitt-Fußweg zu erkennen. Noch nicht berücksichtigt ist die Verlängerung dieses Weges bis hin zum Seglergelände, also dorthin, wo der Abschnitt zwischen Main und Radweg immer schmaler wird. Hier müsste eigentlich jedem klar werden, wie unsinnig die Wegeführung ist. Durch drei mehr oder weniger parallele Wege in diesem schmalen Uferstreifen wird das letzte bisschen Natur in diesem als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesenen Abschnitt gründlich entwertet.
Beschlossen wurde dies von den Fraktionen von CSU und SPD, die sich in ihren Wahlkampfbroschüren als große Freunde der Natur darstellten.



Nach oben

Entscheidung über den Bauabschnitt I

12.5.20: In der heutigen Gemeinderatssitzung soll die endgültige Entscheidung über den Bauabschnitt I der Mainpromenade fallen, der sich vom Steinerne Weg bis zum Seglergelände erstreckt. Dort sind eine ganze Reihe von Spielgeräten, mehrere Wege, Kunststationen und einige Podeste am Ufer geplant, wie man auf dem Plan erkennen kann Ortstermin im BA I .
- Das Gebiet ist Teil des Landschaftsschutzgebietes mit mächtigem Baumbestand, der größtenteils als Naturdenkmal geschützt ist. Angeblich sollen die Bäume, deren Wurzeln bis zum Radweg reichen, durch die Baumaßnahme nicht beeinträchtigt werden, was man bezweifeln darf.
- Durch die Verplanung des Geländes wird der naturnahe Charakter deutlich beeinträchtigt.
- Der mäandrierende Weg, der zusätzlich zum Radweg und einem an den Radweg angekoppelten Fußweg durch das Gelände führt, zerschneidet und beeinträchtigt den naturnahen Bereich wesentlich.
- Ein Spielplatz ist dort fehl am Platze, zumal die Absicherung spielender Kinder in nächster Nähe zum Mainufer nicht geklärt ist.
- Die Kunstelemente werden dort wohl mehr eine Alibifunktion haben.
- Die ursprünglich auf eine Million veranschlagten Kosten sollen angeblich knapp halbiert werden, was wohl eher ein frommer Wunsch sein wird, da man den gepflasterten Bereich an der Kreuzung zwischen Mainfähre und Steinernem Weg herausgenommen und in einen anderen Bauabschnitt verlagert hat. Der Radweg selbst wird ebenfalls erst im Abschnitt III realisiert und ist somit nicht in den Kosten enthalten.
- Manche Kosten kann man derzeit gar nicht kalkulieren, da in dem Gelände u.a. die Fernwasserleitung nach Würzburg und der Hauptkanal verlaufen, was im Zuge der Baumaßnahmen zu Problemen führen kann.

Sinnvoll ist die Freilegung des verrohrten Bächleins zwischen dem Radweg und dem Main, was die MM übrigens bereits seit Jahren angeregt hat.
Die MM hat sich von Anfang an für einen strikte Trennung des Fußwegs vom Radweg eingesetzt, zumal dadurch beide Wege von der Beleuchtung profitieren würden.



Nach oben

Ortstermin im BA I

9.5.20: Gestern und heute konnten und können die Gemeinderatsfraktionen im Bauabschnitt I der sog. Mainpromenade (zwischen dem Steinernen Weg und dem Seglergelände) die Lage der Wege, der Spielstationen und der Holzdecks am Mainufer besichtigen. Die Standorte sind durch Kreidestriche gekennzeichnet. Interessierte Mitbürger können die Markierungen wohl noch einige Tage sehen, falls es nicht regnet. Ohne die Pläne und Erläuterungen kann man mit den Kreidelinien jedoch wenig anfangen, zumal manche Details wie etwa die Standorte für die Skulpturen noch gar nicht festgelegt sind. Über den Bauabschnitt I der Mainpromenade soll endgültig in der Gemeinderatssitzung am 12.5. (Beginn 19 Uhr in der Margarethenhalle) abgestimmt werden.
Das folgende Bild zeigt die MM-Fraktion bei der Begehung mit Bürgermeister Brohm und dem Vertreter des Büros arc.grün. Im Gegensatz zu der letzten Begehung des Bauabschnitts I im Juli 2019 sollten sich die Fraktionen separat vor Ort umsehen. Damals waren auch etliche interessierte Bürgerinnen und Bürger anwesend, deren kritische Fragen und Äußerungen bei einer Gemeinderätin aus der SPD-Fraktion zu einer heftigen Reaktion führte, was bei den Zuhörern nicht gut ankam.
Obwohl der gestrige Termin nicht öffentlich bekanntgegeben worden war, war wohl einigen der Passanten klar, worum es ging. Sie äußerten deutlich, dass man den naturnahen Uferabschnitt so lassen solle, wie er ist. Genau das ist der Wunsch der MM: Ein gut begehbarer Fußweg, getrennt vom Radweg, gut beleuchtet (was inzwischen endlich realisiert ist) und vielleicht noch ein paar Sitzgelegenheiten. Ein Spielplatz macht an dieser Stelle wenig Sinn. Sinnvoll ist dagegen, das Bächlein zwischen dem Radweg und dem Main offenzulegen, was die MM übrigens schon immer gefordert hat. Wer den Plan und die Örtlichkeiten in Augenschein nimmt, wird schnell feststellen, dass durch die Planung der relativ schmale Streifen zwischen dem Radeg und dem Main vollgestopft ist. Das passt nicht in den einzigen innerörtlichen naturnahen Bereich, der Teil des Landschaftsschutzgebiets Mainufer/Volkenberg ist und dessen alter Baumbestand als Naturdenkmal ausgewiesen ist.



Nach oben

Ortstermin BA I




Nach oben

aktualisierte Planung für BA I

13.3.20: In der Gemeinderatssitzung am 10.3.20 entschied der Gemeinderat weitgehend über die aktualisierte Planung des Büros arc.grün, ohne sich vorher über die Details informieren zu können. Die Gemeinderäte erhielten die folgende Datei erst am 12.3. übermittelt: gmr10.03.2020red.compressed.pdf [6.135 KB]
In der Gemeinderatssitzung bekamen die Gemeinderäte das Planungskonzept lediglich per Beamer an der Wand zu sehen und im Schnelldurchgang von einem Mitarbeiter des Planungsbüros erläutert, ohne dass man sich vorab damit befassen und in der Fraktion austauschen konnte. Dieses Verfahren ist bei einer Planung, die die sensibelste Partie der Gemeinde auf Jahrzehnte hinaus verändert, nicht hinnehmbar. Wir werden zu den Inhalten noch ausführlich Stellung nehmen, sobald wir uns damit näher befasst haben.
Abschließend ist noch zu erwähnen, dass die anderen Fraktionen damit kein Problem hatten.





Nach oben

Welchen Sinn haben die Schleusensteine?

8.12.19: Seit etlichen Jahrzehnten säumen in Margetshöchheim sogenannte Schleusensteine das Mainufer. Sie sind im Sommer eine beliebte Sitzgelegenheit, haben aber eigentlich einen anderen Zweck. Seitdem die Schiffe immer größer und schneller wurden, schwappt das Mainwasser häufig über, was im Winter zu gefährlichem Glatteis führen kann. Deshalb hat die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung der Gemeinde ausgediente Schleusensteine angeboten, die seitdem verhindern, dass das Mainwasser über das Ufer schwappt.
Das von der Gemeinde beauftragte Landschaftsplanungsbüro hat nun vorgesehen, dass die Schleusensteine größtenteils entfernt werden und der Rest einige Meter landeinwärts als Sitzgelegenheit platziert werden soll. Was uns dann blühen wird, zeigt das vor wenigen Wochen aufgenommene Foto.



Nach oben

Land unter




Nach oben

Margaretenfest auf der Mainpromenade

21.10.19: Am 15.10.19 fand im Rathaus ein Termin mit den Vertretern der am Margaretenfest beteiligten Vereine statt, bei dem es stellenweise lebhaft zuging. Da der zentrale Platz in der Mainstraße nach dem Abriss des alten Stegs umgestaltet werden soll, muss abgeklärt werden, ob sich die bisherige Planung des Büros arc.grün mit den Anforderungen an die Festmeile verträgt. Da dort nach der bisherigen Planung in der Platzmitte in Nord-Süd-Richtung vier große Bankelemente ("Margetshöchheimer Bank") und Bäume vorgesehen waren, hatte die MM von Anfang an erhebliche Bedenken Margetshöchheimer Bänke und Diese Bänke brauchen wir nicht So funktioniert das Margaretenfest nicht . Abgesehen davon, dass kaum einer in der Platzmitte, sondern lieber am Mainufer mit Blick auf den Fluss Platz nehmen wird, würden die Bänke den Platz in Längsrichtung unterteilen und ihn noch länger und schmaler erscheinen lassen, als er eh schon ist Mainstraße lang und schmal . Außerdem würden die Bäume in der Platzmitte die Blickachse auf das Heymannshaus, das beliebteste Fotomotiv des Ortes, und die historischen Fassaden der Mainstraße stören. Und letztendlich würden die Hindernisse in der Platzmitte die Nutzung des Platzes nicht nur beim Margaretenfest stark einschränken.

Grundsätzlich muss man sich wohl von der Idee verabschieden, den Platz und vor allem die Infrastruktur (Wasser, Abwasser Strom usw.) möglichst exakt auf das Margaretenfest und allgemein auf sehr spezielle Nutzungen auszurichten. Beim Margaretenfestverein haben die meisten Vereine zwar die Idee verworfen, die Zahl der Buden zu verringern und gemeinsam einige wenige Versorgungsstände zu betreiben, falls jedoch in Zukunft einige Vereine als Betreiber wegfallen sollten, was sich ja abzeichnet, wird dieser Vorschlag vielleicht doch wieder aus der Schublade geholt. Im Übrigen ist es auch aus Kostengründen angebracht, flexible Lösungen für die Infrastruktur zu suchen.

Es hat sich bei der Besprechung, an der ein Vertreter des Büros arc.grün teilnahm, gezeigt, dass die sog. Margetshöchheimer Bänke bei der nach dem Abriss des alten Stegs geplanten Verlagerung des Festgeländes in Richtung Main im Wege sind. Herr Warm vom Planungsbüro ruderte daraufhin zurück und erklärte, dass die Bänke nicht unbedingt aus Beton sein müssten. Man könne sich auch eine Holzlattung auf einer Beton- oder Eisenkonstruktion und kleinere Abmessungen vorstellen. Aus gestalterischen Gründen wolle man aber auf keinen Fall ganz auf die Bänke verzichten, vor allem nicht auf die Bank am Anfang und am Ende des Platzes. Auch das macht in unseren Augen keinen Sinn, da im nördlichen Teil mindestens 9 Parkplätze angelegt werden sollen. MM-Gemeinderat Etthöfer wies darauf hin, dass dort ja auch noch ein Fahrradabstellplatz mit Ladestation und die Wegeführung von der Mainstraße zum Radweg am Main berücksichtigt werden müssen. Außerdem müssen noch zwei Anschlusspunkte für die Stromversorgung des Festes untergebracht werden, worauf Patrick Lindner hinwies, der sich mit der Elektroplanung befasst hat. Nach seinen Worten müssen die zwei Übergabepunkte wegen der Hochwassergefahr möglichst 1,80 bis 2 m hoch sein. Etthöfer schlug deshalb vor, statt der sinnlosen Bänke im nördlichen und südlichen Drittel des Platzes je einen grazilen Pavillon aus einer Eisenkonstruktion für die Stromversorgung zu errichten, in denen z.B. zusätzlich ein Info-Point untergebracht werden kann. Der nördliche Pavillon könnte über den Pollern der Fernwasserversorgung errichtet werden, die jederzeit zugänglich sein müssen Poller im Rosenbeet . Dort könnte man auch die Ladestation für E-Bukes unterbringen. Der südliche Pavillon könnte Standort für den Infopoint werden.

Künftig sollen nach der Umgestaltung Straße und Gehsteig in der Mainstraße als Rettungszufahrt frei bleiben. Buden und Sitzgelegenheiten sollen in Richtung Main angeordnet werden. Das hätte für die Anlieger den Vorteil, dass sie jederzeit ihre Höfe anfahren könnten. Da der Platz dann wohl nicht für alle Buden Raum bieten wird, wurde aus dem Kreis der Vereinsvorsitzenden vorgeschlagen, einige Buden zwischen die Pappeln am Main zu stellen. Dort wird es allerdings nicht nur eng. Man wird wegen der flachen Wurzeln der Pappeln auch damit rechnen müssen, dass es Probleme beim Aufstellen der Hütten gibt. Stefan Herbert schlug vor, am Main eine Bühne für Veranstaltungen dauerhaft aufzustellen, was das ganze Jahr über sicher kein Blickfang sein würde.

Zur Erläuterung: Die folgende Grafik Mainpromenade zentraler Platz zeigt die "Margetshöchheimer Bänke" in der Platzmitte, einige Abschnitte mit Schleusensteinen als Sitzgelegenheiten und zwei Holzdecks am oder über dem Main.

Und noch etwas ist interessant: Herr Warm vom Büro arc.grün verteidigte die in der Platzmitte geplanten "Margetshöchheimer Bänke" damit, dass die Regierung keinen leeren Platz fördere. Das kann man ruhig bezweifeln. Ein ähnliches Argument bekamen wir auch beim Bauabschnitt I zu hören, als das Büro den Radweg bis zum Sportplatz mit teurem Muschelkalkpflaster ausbauen wollte.
Wir sollten uns bei der Mainpromenade lieber damit beschäftigen, was sinnvoll, praktikabel und bezahlbar ist und nicht mit irgendwelchen fragwürdigen Vermutungen über eine mögliche Förderung durch die Regierung von Unterfranken. Die Gemeinde hat da so ihre Überraschungen erlebt: Bei der Altortsanierung sollte es bei einer umfangreichen Sanierung eines historischen Wohnhauses ursprünglich 200.000 €, dann nach einiger Zeit nur noch 100.000 € Förderung und nach dem aktuellen Stand gar nichts mehr geben.



Nach oben

Mainstraße lang und schmal




Nach oben

Poller im Rosenbeet




Nach oben

Mainpromenade zentraler Platz


Graue Elemente = Margetshöchheimer Bänke 



Nach oben

aller guten Dinge sind drei? nicht immer!

9.10.19: In der Julisitzung des Gemeinderats erhielt das Büro arc.grün praktisch grünes Licht für die vom Gemeinderat modifizierte Planung des Bauabschnitts I der Mainpromenade zwischen dem Sportplatz und dem Steinernen Weg. Ursprünglich sah das Konzept des Planungsbüros vor, den neben dem Radweg verlaufenden (momentan recht desolaten) Fußweg aufzulassen und stattdessen einen mäandrierenden Fußweg mit Splittdecke am Mainufer verlaufen zu lassen. Weil man schließlich einsah, dass dieser Fußweg wohl kaum von älteren Passanten angenommen werden wird, wurde schließlich beschlossen, den Radweg mit einem Fußwegstreifen zu verbreitern, der nur durch eine farbliche Markierung vom Radweg getrennt wird.
Abgesehen davon, dass durch das Fehlen einer deutlichen Trennung keine echte Sicherheit für die Fußgänger besteht, gibt es nun auf dem eh schon recht schmalen Streifen zwischen Main und Radweg wohl über weite Strecken drei Wege: den asphaltierten Radweg, den direkt damit verbundenen Fußweg und einen Fußweg am Main. Damit wird der naturnahe Uferstreifen, der immerhin im Landschaftsschutzgebiet liegt, noch mehr zerstückelt. Das war wohl manchen im Gemeinderat bei der hektisch verlaufenen Sitzung gar nicht so recht bewusst.
Das von der MM favorisierte Konzept, Radweg und Fußweg so zu belassen wie sie sind, nur den Fußweg gut begehbar und etwas breiter, wäre wohl die sinnvollere Lösung gewesen.



Nach oben

Bäume sind wichtiger denn je

19.8.19: Bei der teilweise kontrovers geführten Diskussion über den Bauabschnitt 1 des "Mainpromenade" titulierten innerörtlichen Uferbereichs spielte bei der MM vor allem die potentielle Gefährdung des alten Baumbestands eine große Rolle. Die mächtigen, größtenteils 30 m hohen Schwarzpappeln im Landschaftsschutzgebiet sind ausnahmslos als Naturdenkmal ausgewiesen. Nach den Unterlagen für den Gemeinderat können die Bäume in der Krone gegen Astbruch verspannt werden, so dass von ihnen keine Gefahr ausgehen soll. Auch der Bau des dort geplanten Fußwegs und der Spielgeräte soll angeblich ohne negative Auswirkungen auf den Baumbestand möglich sein. Wir haben da erhebliche Bedenken. Schließlich sind die meisten Bäume bereits vorgeschädigt, und es ist keine Seltenheit, dass dort ein größerer Ast abbricht. Da manchmal Äste in der Krone hängenbleiben und erst später bei einem Windstoß herunterfallen, müsste der Baumbestand praktisch nach jedem kräftigen Windstoß überprüft werden, wenn sich zukünftig im Kronenbereich ein Fußweg und ein Spielplatz befinden. Außerdem ist bekannt, dass Verletzungen im Wurzelbereich, die bei solchen Baumaßnahmen kaum ausgeschlossen werden können, den Baum durch Pilzbefall schädigen können, so dass der Baum eines Tages praktisch ohne Vorwarnung umstürzen kann.
In Würzburg hat das Stadtgartenamt praktisch alle Schwarzpappeln in der Nähe von Wegen und stark frequentierten Bereichen gefällt. Bei uns legt man nun im Bereich der mächtigen Schwarzpappeln einen Weg und einen Spielplatz an. Man kann sich ausrechnen, dass die Pappeln dann keine lange Lebenserwartung mehr haben. Dabei haben erst jüngst wieder Meldungen die Öffentlichkeit aufgeschreckt, dass zur Vermeidung einer weiteren Erderwärmung die Bäume enorm wichtig sind. Und zwar vorrangig große Bäume und nicht kleine, nachgepflanzte, die Jahrzehnte brauchen, um ein mächtiger Baum zu werden.
Momentan kann ein Blinder mit dem Krückstock erkennen, wie weit die Wurzeln der Pappeln reichen und wie weit somit der gefährdete Wurzelbereich geht. Dort, wo im letzten Herbst der Sturm einige Pappeln umgeworfen hat (in Stegnähe und ein Stückchen weiter Richtung Spielplatz), schlagen derzeit die Wurzeln wieder aus, so dass dort ein kleiner Pappelwald entsteht.
Im zukünftigen Bauabschnitt 1 zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz kann man auf der Wiese deutlich mächtige Wurzelstränge erkennen, die bis an den derzeitigen Fußweg heranreichen und die Ursache dafür sind, dass der Fußweg eher einer Berg- und Talbahn gleicht. Umso unverständlicher ist es, dass man im derzeit noch naturnahen Bereich einen zusätzlichen Fußweg und einen Spielplatz plant.



Nach oben

da stand mal eine Pappel


Pappelaufwuchs auf breiter Front 



Nach oben

Aufwuchs auch auf der anderen Wegseite




Nach oben

Pappelaufwuchs in Stegnähe




Nach oben

und hier etwas vergrößert




Nach oben

und sogar im Rinnstein




Nach oben

MM-Antrag zum Ausbau des Fußwegs zum neuen Steg

9.12.17: Die MM hat für die Gemeinderatssitzung am 12.12.17 unter TOP 5 die zeitnahe Beauftragung eines Planungsbüros für den Weg vom Sportplatz zum Steinernen Weg beantragt. 171201antragdermm.pdf [55 KB]
Über diese Thematik haben wir bereits mehrmals berichtet, u.a. am 9.7. über einen MM-Antrag MM will beschleunigten Wegebau zum Steg und über die Gemeinderatsklausur zu diesem Thema: Gemeinderatsklausur am 21.1.17, Teil II



Nach oben

MM-Antrag zur Mainpromenade

7.9.19: Um bei den Planungen für den weiteren Bauabschnitt II (zwischen Rathaus und Pointstraße) rechtzeitig Klarheit über wesentliche Details zu bekommen, bevor das Planungsbüro die Weichen gestellt hat, hat die MM einen Antrag im Gemeinderat eingebracht:

Antrag Mainpromenade
Für die weiteren Planungen im Bereich des 2. Bauabschnitts der Mainpromenade sollten innerhalb des Gemeinderates folgende Details in den nächsten Monaten abgeklärt werden, zumal derzeit u.a. in Gesprächen mit den Margaretenfestvereinen und evtl. auch mit den Anliegern ebenfalls Abstimmungsgespräche geführt werden:
- Die Schleusensteine, eine sehr beliebte Sitzgelegenheit am Main, sollen nach der derzeitigen Planung vom Main weg deutlich hinter die Pappeln zurückversetzt werden. Sie verlieren
somit deutlich an Attraktivität. Bei einem Termin mit Herrn Väth sollte geklärt werden, ob diese Steine tatsächlich für die Pappeln so problematisch sind oder ob sich andere
Lösungsmöglichkeiten anbieten. Die Beibehaltung der Schleusensteine an der momentanen Position bietet nicht nur Schutz vor herausschwappendem Wasser, im weiteren Verlauf des
Fuß-und Radwegs zwischen dem Anwesen Heymanns und dem Spielplatz ist schon allein wegen der beengten Platzverhältnisse eine Änderung kaum möglich, wenn man nicht ganz
darauf verzichten will.
- Da der Fuß-und Radweg zwischen dem Anwesen Heymanns und der Brunngasse ebenfalls zum Bauabschnitt II gehört und dort laut Plan momentan ein Asphaltbelag vorgesehen ist,
wäre zeitnah abzuklären, ob dieser wegen des Wurzelhubs der Pappeln überhaupt sinnvoll ist und nicht durch eine wassergebundene Decke ersetzt werden muss. Sollte diese nicht für
Fahrräder ausgelegt sein, könnte das allerdings bedeuten, dass man überlegen sollte, den Radweg wie früher bereits einmal durch die Mainstraße bis zum Grasigen Weg umzuleiten.
- Besonders wichtig wäre die Entscheidung darüber, ob der zentrale Platz in der Mainstraße durch die sog. Margetshöchheimer (Beton-)Bänke längsgeteilt werden soll. Die Entscheidung
darüber wäre wohl schon allein deswegen baldmöglichst wichtig, weil am nördlichen Ende des bei der Regierung bereits angemeldeten Bauabschnitts I etwa auf Höhe des Steinernen
Wegs ebenfalls ein derartiges Betonbauwerk in Bankform geplant ist und somit bei den weiteren Bauabschnitten mit einem gewissen Automatismus zu rechnen ist. Aus unserer Ansicht sind diese Betonbänke an beiden Standorten für Margetshöchheim keine Bereicherung, sie verunstalten vielmehr die Mainpartie.



Nach oben