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Kommunalwahl 2014

Klimawandel?

Mancher mag angesichts der vielen neuen und teilweise deutlich jüngeren Gemeinderätinnen und Gemeinderäte damit gerechnet haben, dass sich das bislang im Gemeinderat herrschende Klima deutlich ändern könnte.
Man kann wohl ohne Übertreibung feststellen, dass die menschliche und politische Atmosphäre im Gemeinderat in den letzten 6 Jahren erfreulich gut war, was in vielen anderen Gemeinden längst nicht immer der Fall ist.
Das lag nicht nur an den einzelnen Gemeinderäten, sondern vor allem auch an der Amtsführung von Bürgermeister Brohm, der seinen Gemeinderat nicht nur sehr umfangreich informierte, sondern auch sehr ausgleichend wirkte und durchaus kompromissbereit war.
Bereits nach zwei Sitzungen des neuen Gemeinderats hat man den Eindruck, dass die Chemie zwischen den Gemeinderäten quer durch alle Fraktionen sogar noch mehr stimmt. Das gilt vor allem auch für die "Neulinge", die offensichtlich recht gut miteinander auskommen. Somit sind für die nächsten 6 Jahre die Weichen für eine gedeihliche und erfolgreiche kommunalpolitische Arbeit gestellt.



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Verabschiedung der ausscheidenden Gemeinderäte

In der Gemeinderatssitzung am 13.5.14 verabschiedete Bürgermeister Brohm die ausscheidenden Gemeinderätinnen und Gemeinderäte mit einer kurzen Würdigung und einem Präsent. Die eigentliche ausführliche Verabschiedung erfolgt im Rahmen des Neujahrsempfangs.
Auf dem Bild von links: Peter Etthöfer (2. Bgm.), Edwin Döbling, Gabriele Roer, Ottilie Jungbauer, Michael Grönert, 1. Bürgermeister Waldemar Brohm, Stefan Herbert, Georg Burkard, Björn Jungbauer, Wolfgang Sagur



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Verabschiedung der ausscheidenden MM-Gemeinderäte


Gabriele Roer 



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Wolfgang Sagur 



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Welche Bedeutung hat der 2. Bürgermeister?

Stellungnahme zur Wahl als 2. Bürgermeister
Nach dem mehr als respektablen Ergebnis bei der Gemeinderatswahl und der Wahl zum 2. Bürgermeister möchte ich mich bei all denen, die mir ihr Vertrauen geschenkt und mich mit ihrer Stimme und ihrem Zuspruch unterstützt haben, recht herzlich bedanken. Auch wenn ich die meisten Stimmen aller Kandidaten erhalten habe und mittlerweile zum 2. Bürgermeister gewählt worden bin, ist das für mich allerdings kein Grund abzuheben.
Wenn man mehr als 30 Jahre im Brennpunkt steht und wegen seiner Überzeugung und seiner Ansichten zwangsläufig häufig anecken musste, rechnet man kaum mit einem derartigen Vertrauensbeweis.
Erlauben Sie mir deshalb einige persönliche Worte: Auch wenn es einige immer noch nicht glauben mögen. Meine erneute Kandidatur an der Spitze der MM-Liste war kein parteitaktischer Winkelzug, ich hatte tatsächlich vor, mich kommunalpolitisch zur Ruhe zu setzen. Zum einen ist es mit mittlerweile 70 Jahren eigentlich an der Zeit, von der politischen Bühne abzutreten. Zum anderen sah ich wegen der Altersstruktur unserer Gemeinderatsliste keine Zukunft für die MM, obwohl unsere Themen und vor allem unser Politikverständnis so aktuell sind wie am ersten Tag vor nunmehr 30 Jahren.
Nur weil einige jüngere und sehr qualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten den Weg zur MM gefunden haben und auf unserer Liste kandidierten, habe ich mich noch einmal zur Wahl gestellt, um für die nötigen Stimmen zu sorgen und sie in der Startphase zu unterstützen. Damit hatte und hat die MM langfristig eine Perspektive.
Die große Überraschung war nicht nur, dass ich in der Stimmenzahl deutlich vor allen anderen Kandidaten lag. Besonders erfreulich und sehr überraschend war, dass gerade die neuen Kandidaten ein sehr respektables Ergebnis erzielten und drei davon in den Gemeinderat einzogen.
Wir waren - wie wohl fast alle anderen - selbst überrascht, dass wir unsere Sitze nicht nur behaupten, sondern sogar zulegen konnten. Deshalb hat auch das Thema "2. Bürgermeister" bei uns vor der Wahl und auch noch einige Zeit nach der Wahl keine Rolle gespielt, zumal mein Interesse an Titeln und Repräsentationsaufgaben sich in sehr engen Grenzen hält.
Wir mussten allerdings schnell feststellen, dass viele Margetshöchheimer fest darauf setzten, dass ich mich für das Amt des 2. Bürgermeisters bewerben würde. Nach gründlicher Überlegung entschloss ich mich deshalb zur Kandidatur.
Mir fiel allerdings in den letzten Wochen auf, dass viele dieses Amt gewaltig überbewerten. Grundsätzlich kann der 2. Bürgermeister nur dann aktiv werden, wenn der 1. Bürgermeister verhindert oder in Urlaub ist. Und auch dann kann und soll er nicht sein "eigenes Süppchen" kochen, sondern nur den 1. Bürgermeister vertreten.
Das gilt ganz besonders auch für Margetshöchheim, wo mit Waldemar Brohm ein besonders aktiver und agiler Bürgermeister für die Gemeindegeschicke verantwortlich ist. Theoretisch genießt der 2. Bürgermeister den Vorteil, dass er relativ gut über die kommunalpolitischen Vorgänge informiert ist. Dieser Vorteil hält sich allerdings in engen Grenzen, da Bürgermeister Brohm in aller Regel sämtliche Gemeinderäte über die Fraktionsvorsitzenden sehr umfangreich informiert. Die MM hat immer deutlich gemacht, dass dies ein großes Plus in der Amtsführung unseres Bürgermeisters ist, zumal dies in anderen Gemeinden nicht selbstverständlich ist.
Sicher führt dies dazu, dass die Gemeinderäte dadurch verstärkt in die Politik des Bürgermeisters eingebunden werden. Das gilt natürlich erst recht für den 2. Bürgermeister. Das muss aber kein Nachteil sein.
Mir ist klar, dass ich als 2. Bürgermeister nicht den "Oppositionsführer" spielen kann. Da Bürgermeister Brohm durchaus für Argumente und Kompromisse zugänglich ist, war es schon bisher möglich, Alternativen aufzuzeigen und Einfluss zu nehmen. Es muss also niemand befürchten, dass ich mich verbiegen lasse. Im Gegenteil, es ist ein Vorteil, wenn man unterschiedliche Positionen mit offenem Visier und ohne parteitaktische Winkelzüge klären kann. Es ist auch der große Vorteil der Kommunalwahl im März gewesen, dass keine Partei über die absolute Mehrheit verfügt. Die drei im Gemeinderat vertretenen Gruppierungen haben in den letzten 6 Jahren unter Beweis gestellt, dass sie keine Blockadepolitik betreiben, sondern sachgerechte Lösungen anpeilen.

Für mich bedeutet die umfassende Einbindung in die Kommunalpolitik durch Bürgermeister Brohm - oder besser gesagt das Angebot dazu - sicher mehr Arbeit. Das schreckt mich jedoch nicht. Schließlich habe ich mich für dieses Amt beworben und bin gerne bereit, mich aktiv einzubringen.

Peter Etthöfer


 

Realschullehrer, Mainstraße



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Wahlnachlese

Wir haben für Sie hier noch einige interessante Wahldetails zusammengetragen:

Bürgermeisterwahl:
Bürgermeister Brohm hat bekanntlich 90,48 % der gültigen Stimmen erhalten. Wenn man jedoch den relativ hohen Anteil an ungültigen (z.B. leer oder durchgestrichen) Stimmen einrechnet, entfielen auf Waldemar Brohm genau 79,83 % der abgegebenen Stimmzettel.

Da man alternativ auch einen anderen Namen auf den Stimmzettel schreiben konnte, entfielen noch einige Stimmen auf Personen, die sich nicht um das Bürgermeisteramt beworben hatten. Namen und Stimmenzahl finden Sie hier:
Peter Etthöfer (45)
Christine Haupt-Kreutzer (32)
Andreas Raps (9)
Norbert Götz (7)
Björn Jungbauer (7)
Werner Stadler (5)
Norbert Bauriedel (4)
Thomas Anemüller (3)
Marion Reuther (3)
Rüdiger Kuhn (3)
Werner Lutz (3)
jeweils 2 Stimmen erhielten: Tanja Bauer, Inge Funk, Angela Marquardt, Barbara Will-Lutz, Paul Wolf
jeweils 1 Stimme entfielen auf: Maria Brohm, Georg Burkard, Kurt Diemer, Edwin Döbling, Michael Donath, Dr. Herbert Deppisch, Frank Eckert, Jürgen Fischer, Michael Göpfert, Likas Götz, Werner Hogen, Ottilie Jungbauer, Jutta Krapf, Jürgen Lesch, Adolf Oppmann, Werner Oppmann, Gabriele Roer, Jürgen Schmidt, Dennis Schwarzenbacher, Thomas Wich.

Gewinner und Verlierer der Gemeinderatswahl:
Die CSU verlor 1,6 %.
Die SPD verlor 5,73 %.
Die MM gewann 7,33 %.

Die MM ist somit der einzige Gewinner der Wahl. Sie erzielte das beste Ergebnis in ihrer dreißigjährigen Geschichte.

Hier die ersten 5 Gemeinderäte mit den höchsten Stimmenzahlen:
Peter Etthöfer MM) 1739
Norbert Götz (CSU) 1491
Waldemar Brohm (CSU) 1477
Marion Reuther (SPD) 1118
Christine Haupt Kreutzer (SPD) 1100

Prozentualer Anteil der jeweils Bestplazierten an der Gesamtstimmenzahl der Liste
Peter Etthöfer (MM) 19,82 &
Marion Reuther (SPD) 15,85 %
Norbert Götz (CSU) 12,64 %






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Personelle Veränderungen im Gemeinderat

CSU-Fraktion
neu im Gemeinderat:
Christian Bauer
Barbara Will-Lutz
Simon Haupt (als Nachrücker für Waldemar Brohm)

ausgeschieden:
Edwin Döbling (hat nicht mehr kandidiert)
Ottilie Jungbauer
Michael Grönert

MM-Fraktion
neu im Gemeinderat:
Andreas Raps
Angela Marquardt
Sebastian Baumeister

ausgeschieden:
Gabriele Roer (hat nicht mehr kandidiert)
Wolfgang Sagur

SPD-Fraktion
neu im Gemeinderat:
Daniela Kircher

ausgeschieden:
Georg Burkard (hat nicht mehr kandidiert)
Stefan Herbert



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Alle wesentlichen Wahlergebnisse

Über diese Links kommen Sie zu ausführlichen ergebnisinformationen mit Grafiken usw.:

Bürgermeister https://okwahl.osrz-akdb.de/mhh/snm/679609_000041/
Gemeinderat https://okwahl.osrz-akdb.de/mhh/ee/679609_000036/
Landrat http://www.landkreiswahlergebnisse.de/wahlen/Landratswahl2014/679000_000029/0006791610000.html
Kreistag http://www.landkreiswahlergebnisse.de/wahlen/Kreistagswahl2014/679000_000030/0006791610000.html

Wenn Sie die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen von 1984 bis heute vergleichen wollen, finden Sie hier Informationen:

Gemeinderat Gemeinderat
Bürgermeister Bürgermeisterwahl



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MM-Perspektive mit Zukunft

Die Margetshöchheimer Mitte hat bei der Gemeinderatswahl das beste Ergebnis ihrer 30jährigen Geschichte erzielt und dabei die SPD vom 2. Platz verdrängt. Auffällig ist dabei, dass sie in allen Wahlbezirken sehr deutlich vor der SPD liegt Wahlbezirke . Bei der MM hatte man mit diesem Ergebnis nicht im Traum gerechnet.
Die MM ging fest davon aus, dass die CSU die absolute Mehrheit erreichen würde. Schließlich trat sie erstmals mit dem Bürgermeisterbonus an und hatte vor 6 Jahren das entscheidende 8. Mandat nur knapp verfehlt. Diesmal musste sie sogar Einbußen hinnehmen und verfehlte somit deutlich die absolute Mehrheit. Siehe auch unsere Übersicht über die Gemeinderatswahlen der letzten Jahrzehnte: Gemeinderat . Und andererseits traten bei der MM mehrere bekannte Bewerber nicht mehr an. Die MM hatte zwar eine hervorragende Liste zusammengestellt, da aber die meisten ihrer Bewerber im Ort wenig bekannt waren und die MM im Wahlkampf mehr den Inhalt als die Personen in den Vordergrund gestellt hatte, war das Risiko für die MM groß.
Trotzdem konnte die MM ihr wichtigstes Wahlziel erreichen und eine absolute Mehrheit einer Partei verhindern, was sicher dem bisher schon guten und sachlichen Klima im Gemeinderat zugute kommt.

Die Bevölkerung hatte wohl erkannt, dass die MM im Gemeinderat inhaltlich eine führende Rolle spielt und durch ihre hervorragende Informationsarbeit die Bürgerinnen und Bürger am kommunalen Leben teilhaben lässt. Das dürfte auch einer der Gründe sein, warum die SPD so stark zurückgefallen ist. Offensichtlich zählen beim Wähler Realitäten und Realitätssinn mehr als hektischer Aktionismus und Ankündigungen knapp vor der Wahl. Am Ergebnis lässt sich auch ablesen, dass die MM mittlerweile auch in Bezirken auf starke Zustimmung stößt, in denen vor allem Neubürger zu Hause sind. Dabei war es schon immer ein Paradoxon, dass die MM ursprünglich vor allem im Altort ihre Hochburgen hatte, obwohl in der MM gar nicht so viele "Ureinwohner" aktiv sind. Das dürfte wohl auch etwas mit der die MM prägenden Rolle des MM-Vorsitzenden Peter Etthöfer zu tun haben.

Sicher spielte auch das persönliche Spitzenergebnis Etthöfers mit 1739 Stimmen beim Erfolg eine Rolle, mit dem er alle Kandidaten der anderen Parteien weit hinter sich ließ. Das allein hätte allerdings nicht ausgereicht. Die solide Basis für die Erfolge der MM war und ist, dass sie die Gruppierung ist, auf die die meisten unveränderten Stimmzettel entfallen, und das in allen Stimmbezirken, was der MM jedesmal 16 Stimmen einbrachte.

Die MM hat auch ihr zweites Wahlziel erreicht und zusätzlich zu zwei erfahrenen Gemeinderäten drei neue, sehr gut qualifizierte jüngere Vertreter in den Gemeinderat gebracht. Das ist eine Garantie für die Zukunft der MM.

Ein drittes Wahlziel hatten wir eigentlich gar nicht (höchstens die Hoffnung, dass wir angesichts der oben skizzierten Situation nicht zu viele Federn lassen müssen). Es war ein Überraschungsgeschenk, das uns die Wähler mit diesem Topergebnis beschert haben, ein Ergebnis, das für uns auch Auftrag und Verpflichtung ist.

Details der Wahl mit Grafiken finden Sie auch hier:
https://okwahl.osrz-akdb.de/mhh/ee/679609_000036/



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Zusätzliche Infos zur Kommunalwahl

Weil es in einem Teil der Wahlbezirke bei der Stimmzettelerfassung durch den Scanner technische Probleme gab und die Auswertung der sehr umfangreichen Briefwahlunterlagen viel Zeit in Anspruch nahm, stand das Gemeinderatswahlergebnis erst nach
23 Uhr fest.

Wahlbeteiligung 69,8 %

Örtliches Ergebnis für die wichtigtsen Bewerber bei der Landratswahl
Haupt-Kreutzer (SPD) 45,78 %
Nuss (CSU) 30,2 %
Heußner (Grüne) 11,25 %
Amrehn (FW) 9,73 %
ungültige Stimmen: 32

Das schlechte Abschneiden des amtierenden Landrats Nuss dürfte nicht nur damit zusammenhängen, dass die SPD-Kandidatin aus dem Ort kommt. Beim Ergebnis und bei der Zahl der ungültigen Stimmen dürfte auch die unrühmliche Rolle von Nuss bei der Auseinandersetzung um die Margetshöchheimer Wasserversorgung eine Rolle gespielt haben.

Zumindest bei CSU und MM hat die Wahl dazu geführt, dass viele neue Gesichter im Gemeinderat zu finden sind, während Altbekannte nicht mehr in diesem Gremium sitzen.
Bei der CSU hat Edwin Döbling nicht mehr kandidiert, Ottilie Jungbauer und Michael Grönert schafften den Sprung in den Gemeinderat nicht mehr.

Bei der MM kandidierte Frau Roer nicht mehr, und Wolfgang Sagur verfehlte den Einzug in den Gemeinderat knapp. Dafür wird die MM deutlich verjüngt mit Andreas Raps, Angela Marquardt und Sebastian Baumeister in die nächsten 6 Jahre Gemeinderatsarbeit gehen.

Bei der SPD kandidierte Georg Burkard nicht mehr, Stefan Herbert verfehlte den Einzug in den Gemeinderat. Für die SPD ist Daniela Kircher neu im Gremium.

Die MM erzielte das beste Ergebnis in ihrer dreißigjährigen Geschichte und verdrängte in allen Wahlbezirken die SPD deutlich von Platz 2. Das ist um so beachtlicher, als man diese (laut Wikipedia) alternative Liste vor einigen Monaten noch totgesagt hat und etliche bekannte Bewerber wie Gerhard und Brigitte von Hinten diesmal auf dem Stimmzettel fehlten.

Weitere Informationen und Einschätzungen erhalten Sie wahrscheinlich erst im Laufe des Nachmittags, da am Vormittag noch der Kreistag ausgezählt wird, was mit Sicherheit einige Zeit in Anspruch nehmen wird.



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Gewählte Gemeinderäte

In Klammern die Anzahl der erreichten Stimmen

CSU
1. Norbert Götz (1491)
2. Waldemar Brohm (1477)
3. Andreas Winkler (942)
4. Werner Lutz (914)
5. Björn Jungbauer (841)
6. Christian Bauer (806)
7. Barbara Will-Lutz (802)
Nachrücker: Simon Haupt (787)

MM
1. Peter Etthöfer (1739)
2. Andreas Raps (731)
3. Norbert Tratz (693)
4. Angela Marquardt (685)
5. Sebastain Baumeister (585)

SPD
1. Marion Reuther (1118)
2. Christine Haupt-Kreutzer (1100)
3. Werner Stadler (783)
4. Daniela Kircher (569)



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Ergebnisse der Kommunalwahl

Bürgermeisterwahl:
Brohm 90,48%
andere 9,52 %

Gemeinderatswahl
Die Auszählung verzögerte sich in einigen Bezirken wegen Computerproblemen
Momentan sind 3 der 5 Bezirke ausgezählt, vor allem fehlt noch die Briefwahl, die etwa 50 % der Wähler ausmacht.
Derzeit liegt die CSU mit 42,7 % vorne, gefolgt von der MM mit 32,67 % und der SPD mit 24,86 %.



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Wahlbezirke

Bezirk   CSU  SPD  MM 
Ost  44,76 %  21,42 %  33,82 % 
Süd  40,07 %  28.47 %  31,46 % 
West  41,13 %  25,24 %  33,63 % 
Briefwahl 1  38,57 %  28.18 %   33,25 % 
Briefwahl 2   46,66 %  24,67 %  28,67 % 
Gesamtergebnis  42,7 %  25,54 %  31,76 % 
Sitze 


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Alleinstellungsmerkmal MM

Margetshöchheim hat seit 30 Jahren ein kommunalpolitisches Alleinstellungsmerkmal, nämlich die "Margetshöchheimer Mitte - die Liste für Umwelt und Natur". Während andernorts in der Regel Parteilisten wie die von CSU und SPD oder freie und inhaltlich kaum zuordenbare Listen kandidieren, gibt es in Margetshöchheim mit der MM eine Gruppierung, die seit 30 Jahren inhaltlich nicht nur im Namen eindeutig festgelegt ist. Interessanterweise ist dies bei den parteipolitisch festgelegten Listen nicht der Fall. Das Personal ist fast ausnahmslos austauschbar und die kommunalpolitische Zuordnung oft nur über Vereinszugehörigkeit oder Verwandtschaft möglich.
Bei der MM ist das signifikant anders: Dort weiß der Wähler, dass die Liste sich außer in den üblichen kommunalpolitischen Standardthemen von Abwasser bis Bausachen vor allem auch schwerpunktmäßig in den Bereichen Umwelt-, Landschafts- und Naturschutz, Verkehrsberuhigung, Altortsanierung, Information der Öffentlichkeit, sparsamer Umgang mit dem Geld der Bürger, kulturelle Vielfalt und Transparenz der Entscheidungen engagiert. Letzteres unter dem MM-Motto "garantiert filzfrei".

Dass das keine leeren Wahlprogramm-Floskeln sind, hat die MM in 30 Jahren Gemeinderatstätigkeit unter Beweis gestellt.



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Ergebnisse der Kommunalwahl

Bei der Kommunalwahl werden die Stimmzettel in der folgenden Reihenfolge ausgezählt: Bürgermeister, Landrat, Gemeinderat
Ob die Auszählung für den Gemeinderat noch am Sonntagabend abgeschlossen werden kann, ist noch nicht ganz sicher.
Der Kreistag wird erst am Montag ausgezählt.

Wir werden Sie noch am Sonntagabend über die Ergebnisse informieren. Es kann allerdings spät werden, da MM-Gemeinderat Etthöfer als Wahlvorsteher aktiv ist und erst danach die Informationen ins Netz stellen kann.

Die Gemeinde veröffentlicht die Ergebnisse in schriftlicher Form im Eingangsbereich (Flur) des Rathauses. Das Bürgerbüro (Wahlamt) ist ab 18 Uhr für Interessierte nicht zugänglich, um die Datenverarbeitung und Überprüfung der Ergebnisse nicht zu stören. Die Ergebnisse für den Bürgermeister und den Landrat dürften nicht allzu interessant sein, da Bürgermeister Brohm keinen Gegenkandidaten hat. Das Gemeinderatsergebnis dürfte im Rathaus erst sehr spät feststehen.



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Konkurrenzlos

Landauf, landab drängeln sich die Kandidaten um die Bürgermeistersessel, nicht nur in Würzburg, auch im ganzen Landkreis und weit darüber hinaus. Nur in Margetshöchheim (und in einigen wenigen weiteren Gemeinden) kann der amtierende Bürgermeister bereits jetzt sicher sein, dass er seinen Sessel nicht für jemand anderen warm hält.
In Margetshöchheim kann der Wähler bei der Wahl des Bürgermeisters lediglich bei Waldemar Brohm sein Kreuz machen. Gemäß dem Wahlgesetz gibt es auf dem Stimmzettel zwar noch eine Leerzeile, auf der all diejenigen einen Namen eintragen können, die meinen, in letzter Minute sei ihnen noch ein besserer Bürgermeister-Kandidat eingefallen. Für das Wahlergebnis hat das aber bestimmt keine Bedeutung.
Dass die SPD keinen eigenen Bewerber ins Rennen schickt, kann eigentlich nur diejenigen überraschen, die die letzten 6 Jahre Gemeinderatsamtszeit verschlafen haben. Es sei denn die Genossen hätten andernorts ein Jungbauer-Double gefunden, das sich auf eine Annonce im Staatsanzeiger als Kandidat gemeldet hätte.
Dabei war Margetshöchheim über Jahrzehnte hinweg eine rote Hochburg, in der schwarze Möchtegernbürgermeister keine Chance hatten. Die Trendwende kündigte sich eigentlich bereits 1990 an, als der damalige SPD-Bürgermeister Günter Schneider die Lust am Bürgermeisterposten verloren hatte. Notgedrungen musste mit Günter Stock ein damals noch Parteiloser aus der Gemeindeverwaltung ohne Wohnsitz in Margetshöchheim einspringen. Das ging nach dem Wahlrecht allerdings nur, weil der Gemeinderat mit seiner Mehrheit aus SPD und CSU damals den Margetshöchheimern einen hauptamtlichen Bürgermeister bescherte. Die CSU war sich wohl etwas zu sicher, den Bürgermeisterposten zu erringen.
Nach der Ära Stock, dem viele zumindest in den letzten Jahren mangelnde Aktivität vorwarfen, ging es den Margetshöchheimer Genossen wie jetzt ihren Kollegen in Veitshöchheim: Es war kein/e passende/r Nachfolger/in aufgebaut.
Trotzdem war das Ergebnis für den CSU-Kandidaten Waldemar Brohm bei der Wahl 2008 bereits im ersten Wahlgang überraschend gut. In der Stichwahl machte Brohm dann souverän das Rennen, zumal die MM nach dem Ausscheiden Etthöfers im ersten Wahlgang gewisse Sympathien für Brohm hat erkennen lassen. Siehe auch Bürgermeisterwahl

Die letzten 6 Jahre haben gezeigt, dass Margetshöchheim mit Brohm nicht schlecht gefahren ist. Ihm macht das "Regieren" offensichtlich Spaß, und einen beachtlichen Arbeitseifer kann man ihm beim besten Willen nicht absprechen. Die MM rechnet es ihm auch hoch an, dass er den Gemeinderat sehr gut informiert und an tragfähigen Mehrheiten interessiert ist.
Wir fürchten allerdings, dass sich das ändern könnte, wenn seine Fraktion die absolute Mehrheit erringen sollte. Dann wird Brohm schon aus Rücksicht auf seine Parteifreunde nicht mehr so kompromissbereit sein können.

Für Margetshöchheim wäre es mit Sicherheit besser, wenn keine Gruppierung über die absolute Mehrheit verfügen würde. Es macht auch keinen Sinn, Brohm auf der Gemeinderatsliste anzukreuzen, da er bereits jetzt das Bürgermeisteramt sicher hat und damit im Gemeinderat Stimmrecht besitzt. Wer Waldemar Brohm auf der Gemeinderatsliste der CSU ankreuzt, wählt eigentlich nicht Brohm, sondern verhilft der CSU wahrscheinlich zur absoluten Mehrheit.



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Der MM-Stimmzettel


so wählen Sie richtig 



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So wählen Sie richtig!

Bei der Gemeinderatswahl haben Sie insgesamt 16 Stimmen. Werden mehr als 16 Stimmen vergeben, ist der Stimmzettel ungültig.

Wenn Sie die Liste 5 oben in der Kopfleiste ankreuzen, können Sie nichts verkehrt machen! Sie sorgen dann dafür, dass sich die MM auch in den nächsten sechs Jahren für den Schutz der Natur, für die Erhaltung der eigenen Trinkwasserversorgung, für unser aller Lebensqualität und natürlich für die umfassende Information der Bürger einsetzen kann.

Wenn Sie auch Kandidaten auf anderen Listen wählen wollen, sollten Sie ebenfalls die Liste 5 oben ankreuzen, weil die restlichen Stimmen dann an die MM fallen.
Sie dürfen allerdings nur eine Liste oben ankreuzen, da der Stimmzettel sonst ungültig ist.

Einem einzelnen Kandidaten können Sie maximal drei Stimmen geben. Dafür sind die Kästchen vor dem Namen da. Insgesamt dürfen allerdings nur 16 Stimmen vergeben werden.

Nur wenn möglichst viele Bürger die Liste 5 im Ganzen ankreuzen, hat die MM die Chance, die Bürger in den wichtigsten Ausschüssen zu vertreten. Nur so ist eine effektive Mitwirkung in der Kommunalpolitik möglich.



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Unsere Kandidaten

Wir stellen Ihnen in den nächsten Tagen jeweils zwei unserer Kandidaten vor. Obwohl viele von uns in verschiedenen Vereinen und Verbänden ehrenamtlich aktiv sind, verzichten wir dabei auf jedes "Beiwerk". Wir haben den Vorteil, dass unsere Liste sehr homogen ist und jede Kandidatin und jeder Kandidat ohne Ausnahme nicht für private oder spezielle Vereinsinteressen, sondern für die Ziele einsteht, für die die MM seit 30 Jahren aktiv ist. Das sind nicht nur Umwelt- und Naturschutz, sondern die umfassende Information der Bevölkerung, die Sorge um das Margetshöchheimer Ortsbild und all das, was die Lebensqualität in unserem Ortes ausmacht.
Deshalb können wir zu Recht feststellen: Unsere Stärke sind unsere Inhalte und unser Team.

Hinter dem Mamen finden Sie in Klammern den Listenplatz.



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Peter Etthöfer (1)


Realschullehrer, Mainstraße 



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Angela Marquardt (2)


Diplominformatikerin, Sandflurweg 



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Andreas Raps (3)


Studienrat, Mainstraße 



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Norbert Tratz (4)


Diplom-Finanzwirt, Nelkenweg 



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Wolfgang Sagur (5)


Studiendirektor, Birkachstraße 



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Sebastian Baumeister (6)


Architekt, Mainstraße 



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Julia Blank (7)


Heilpädagogin, Dorfstraße 



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Dr. Ralf Pätzold (8)


Leitender Angestellter, Wiesenweg 



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Simone Raps-Müller (9)


Kinderpflegerin, Mainstraße 



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Hans-Jürgen Schreckling (10)


Arzt u. Künstler, Bertha-von-Suttner-Weg 



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Karin Bonnyai (11)




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Christine Müller (12)


Gartenbauingenieurin, Schmiedsgasse 



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Dr. Petra Paling (13)


Prakt. Ärztin, Hermann-Löns-Weg 



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Jürgen Schmidt (14)


Grafiker, Zur Mainfähre 



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Maria Talhammer (15)


Hausfrau, Birkachstraße 



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Michael Göpfert (16)


Weinbaumeister, Mainstraße 



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Denkzettel für Eberhard Nuß

In Margetshöchheim stößt man allerorten auf Wahlplakate des CSU-Landratskandidaten Nuß. Bekanntlich hat Herr Nuß als Landrat im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für die Margetshöchheimer Trinkwasserversorgung in unverantwortlicher Weise Stimmung gegen die Gemeinde gemacht und auf Kosten der Einwohner Panik erzeugt. (Landrat spielt falsch ). Deshalb hat die MM die Margetshöchheimer aufgerufen, bei der Landratswahl Eberhard Nuß einen Denkzettel zu verpassen.
Da manche Margetshöchheimer offensichtlich meinen, es gebe zu Nuß keine Alternative, hier ein kurzer Hinweis: Unter anderem haben SPD, Grüne und Freie Wähler ebenfalls Landratskandidaten nominiert. Als rein örtliche Liste, die sehr stark dem Natur- und Umweltschutz verbunden ist, geben wir zwar keine Empfehlung für die Landratswahl, wir erlauben uns allerdings den Hinweis, dass bei den Freien Wählern der Kreisvorsitzende des Bund Naturschutz in Bayern, Armin Amrehn, kandidiert.



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"Vor der Wahl ist nach der Wahl"?

Können Sie sich darauf verlassen, dass all die schönen Versprechungen, die Sie jetzt wieder vor der Wahl im Briefkasten finden, auch eingelöst werden, dass den schönen Worten auch Taten folgen? Wohl eher nicht. Mit dieser leicht abgewandelten Redewendung wollen wir Sie animieren, einmal darüber nachzudenken, womit Ihnen vor der letzten Wahl im Jahre 2008 der Mund wässrig gemacht worden ist. Am besten Sie studieren die alten Wahlbroschüren, falls sie nicht schon 2008 in der blauen Tonne gelandet sind, was den Parteien 6 Jahre später wohl gar nicht so unrecht sein wird.

Bei der MM brauchen Sie gar nicht nachzuforschen. Wir haben nichts versprochen, sondern nur klar gemacht, wofür wir einstehen, und darauf konnten Sie sich jederzeit verlassen. Daran hat sich in den letzten 30 Jahren nichts geändert.

Bei uns meldet sich die Internetseite nicht erst wenige Monate vor der Wahl aus den Tiefen des weltweiten Netzes zurück. Im Gegenteil, wir waren so ziemlich die erste kommunale Liste mit einer eigenen Internetseite im Ort und sind nicht nur top-, sondern auch tagesaktuell und dies seit 2007. In der Regel finden Sie dort spätestens 24 Stunden nach einer Gemeinderats- oder Ausschusssitzung einen Kurzbericht mit Unterlagen, der auch Hintergrundinformationen nicht ausspart. Aber auch alle Protokolle aus den Gemeinderatsgremien finden Sie dort seit Mai 2008.

Dass wir auch nach Feierabend oder an Wochenenden auf www.margetshoechheimer-mitte.de mit verlässlichen Informationen aktuell und präsent sind, hat sich im Sommer 2013 gezeigt, als viele Bürgerinnen und Bürger wegen der Verkeimung im Ortsnetz unserer Trinkwasserversorgung verunsichert und beunruhigt waren. Rund 6.000 Zugriffe in einem Monat zeigten, dass die Einwohner nicht auf der Internetseite der Gemeinde, sondern bei der MM nach Informationen suchten und fündig wurden.

Unsere Website hat eigentlich nur einen einzigen Nachteil, sie ist vielleicht zu umfangreich.

Auch wenn das Internet mittlerweile zur ernsthaften Konkurrenz für die Printmedien geworden ist, vergessen wir die Bürger nicht, die sich lieber schwarz auf weiß und etwas ausführlicher informieren. Mit mittlerweile 105 Ausgaben des MM-Blättles seit 1984 haben wir bewiesen, dass wir nicht nur vor der Wahl präsent sind, sondern dass uns die kontinuierliche Information der Bürger ein ernsthaftes Anliegen ist. Schließlich sind wir auf gut informierte Bürger angewiesen, wenn wir unsere Anliegen und Aktivitäten transportieren wollen. Auch auf diesem Gebiet können Sie uns gerne mit unseren Konkurrenten vergleichen.

Bei der MM werden Sie vor der Wahl auch kaum hektischen Aktionismus feststellen. Wir laden immer dann zu Informationsveranstaltungen und Begehungen ein, wenn das Eisen heiß ist und geschmiedet werden muss, so etwa beim Steg, bei der Trinkwasserversorgung oder bei den Planungen zur Mainpartie. Und nicht nur vier Wochen vor der Wahl.

Es liegt nun auch an Ihnen, ob vor der Wahl nach der Wahl ist. Bei der MM (Liste 5) sind Sie da auf der sicheren Seite!



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Listenplatz 5 für die MM

Da die ersten vier Listenplätze bei den Kommunalwahlen für die im Landtag vertretenen Parteien reserviert sind, erhält die MM den Listenplatz 05, obwohl weder Freie Wähler noch GRÜNE in Margetshöchheim kandidieren.
Dass die MM mit den GRÜNEN in einen Topf geworfen wird, daran hat sich die MM seit ihrer Gründung gewöhnt. Die MM hat nie verleugnet, dass sie sehr eng mit dem Naturschutz, besonders dem Bund Naturschutz in Bayern, verbunden ist, zu den GRÜNEN gab und gibt es jedoch keine Querverbindungen. Die MM ist also tatsächlich parteipolitisch völlig ungebunden.



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Versehentlich falsch angesiedelt

Im letzten MM-Blättle und in unserem Kalender haben wir Julia Blank, die vielen noch besser unter ihrem Geburtsnamen Hock bekannt sein dürfte, durch ein Versehen in der Mainstraße angesiedelt. Sie wohnt natürlich immer noch in der Dorfstraße.
Julia Blank ist von Beruf Heilpädagogin und kandidiert bei der MM auf Listenplatz 7.


 

Heilpädagogin, Dorfstraße



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MM-Kunstkalender für 2014 noch zu haben

Rechtzeitig zu ihrem 30. "Geburtstag" bringt die MM nach 2002, 2008 und 2010 wieder einen Margetshöchheimer Kunstkalender mit Bildern der Margetshöchheimer Malerin Christina Etthöfer heraus. Der Kalender ist heute vom Druck gekommen und wird innerhalb der nächsten zwei Wochen verteilt.

Mittlerweile wurde der Kalender im ganzen Ort verteilt und fand großen Anklang. Wenn jemand aus Versehen übersehen wurde, kann er sich gerne bei Peter Etthöfer melden (Tel. 462307). Er bekommt ihn dann ins Haus gebracht.
Wir wurden bereits von etlichen Bürgern angesprochen, die auch für Verwandte oder Bekannte gerne noch ein Exemplar des Margetshöchheimer Kunstkalenders haben wollten. Einer wollte ihn sogar in die USA zu einem Verwandtenbesuch mitnehmen.
Auch solche Wünsche erfüllen wir gerne, da wir genügend Kalender drucken ließen.



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MM bringt Farbe in den Ort


mit Bildern von Christina Etthöfer 



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Ergebnis der MM-Kandidatennominierung

Die Mitglieder der Margetshöchheimer Mitte nominierten am 21.10. offziell ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2014. Gleichzeitig wurde die Reihenfolge auf dem Stimmzettel festgelegt.

1. Peter Etthöfer
2. Angela Marquardt
3. Andreas Raps
4. Norbert Tratz
5. Wolfgang Sagur
6. Sebastian Baumeister
7. Julia Blank
8. Dr. Ralf Pätzold
9. Simone Raps-Müller
10. Hans-Jürgen Schreckling
11. Karin Bonnyai
12. Christine Müller
13. Dr. Petra Paling
14. Jürgen Schmidt
15. Maria Talhammer
16. Michael Göpfert

MM-Vorsitzender Etthöfer gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass die MM mit so einer hervorragenden Liste in die Kommunalwahl gehen wird. "Auf diese Liste können wir stolz sein" erklärte er, "nicht nur wegen der beruflichen Qualitäten der einzelnen Kandidaten, sondern auch wegen ihrer menschlichen Qualitäten."


 

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Peter Etthöfer kandidiert doch noch einmal

In den letzten Wochen war durchgesickert, dass der MM-Vorsitzende und Fraktionsvorsitzende Peter Etthöfer dem Druck vieler MM-Kandidaten und vor allem etlicher Margetshöchheimer Bürgerinnen und Bürger nachgeben und nach 30 jahren Gemeinderatstätigkeit erneut kandidieren könnte. Auf Nachfrage von Pressevertretern nahm Peter Etthöfer hierzu Stellung:

Stellungnahme zu meiner Bereitschaft, doch noch einmal für die MM zu kandidieren

Ursprünglich war es meine feste Absicht, nach 30 Jahren Kommunalpolitik in vorderster Reihe und fast 70 Jahren auf dem Buckel, nicht mehr zur Wahl anzutreten. Dazu kam, dass die MM einerseits in den 30 Jahren viel erreicht und auf den Weg gebracht hat, so dass man nicht das Gefühl haben musste, sich vergeblich engagiert zu haben. Andererseits sah es bis vor kurzem so aus, als ob die MM mangels jüngerer Kandidaten überhaupt nicht mehr antreten würde.

Die Ausgangssituation hat sich jedoch unerartet und sehr kurzfristig geändert: In den letzten Wochen haben sich - auch für Insider überraschend - neue Hoffnungsträger für eine weitere nachhaltige Arbeit der MM gefunden, die sich nicht nur innerhalb der MM engagieren wollen, sondern die auch bereit sind, wenn die Wähler mitspielen, im Gemeinderat dafür zu sorgen, dass die Kernthemen der MM (Umwelt- und Naturschutz und die Ortssanierung) mit Nachdruck vertreten werden. Diese unerwartete Zukunftsperspektive für die MM war also nicht das Ergebnis langfristiger strategischer Planungen, sondern eher die Reaktion auf das potentielle Ende der MM, das von vielen Margetshöchheimern bedauert wurde.

Das galt auch für meine Peron. In den letzten Wochen wurde ich von vielen Seiten aufgefordert, meine Entscheidung zu überdenken und doch noch zu kandidieren. Überraschenderweise waren darunter etliche, die bestimmt nicht zur Klientel der MM zählen. Es kamen Äußerungen wie: "Dann erfahren wir gar nichts mehr" oder "Ich bin ja nicht immer Deiner Meinung, aber da weiß man wenigstens, woran man ist." Fast alle brachten zum Ausdruck, dass sie die umfassende Öffentlichkeitsarbeit der MM vermissen würden.

Ich habe mich deshalb dazu entschlossen, noch einmal die MM-Liste anzuführen. Wenn neben Gerhard von Hinten auch ich wegfallen würde, würde das mit Sicherheit einen deutlichen Einbruch bei den Wählerstimmen bedeuten, so dass kaum noch Hoffnung bestünde, die 4 Sitze zu halten, über die die MM verfügt. Die MM hat jedoch nur dann Chancen, mit ihren Argumenten auf die Gemeindepolitik Einfluss zu nehmen, wenn sie Fraktionsstärke hat und somit in den Ausschüssen vertreten ist. Dazu benötigt sie jedoch mindestens 3 Sitze, das muss das Ziel Nr. 1 der MM sein. Mit ihren neuen Hoffnungsträgern verfügt die MM zwar über sehr geeignete, hoch qualifizierte Kandidaten. Da sie jedoch im Ort relativ wenig bekannt sind, haben sie wohl nur dann echte Chancen, in den Gemeinderat zu kommen, wenn bekannte Gesichter für das nötige Stimmenquorum sorgen. Es ist im übrigen für die MM typisch, dass sie Kandidaten nicht nach ihrem Bekanntheitsgrad, sondern nach ihrer Eignung auswählt.
Ich würde es auch als meine Aufgabe sehen, die neuen Gemeinderäte in der Anfangszeit nach Kräften zu unterstützen.

Das zweite Ziel der MM müsste sein, eine absolute Mehrheit der CSU zu verhindern. Da die CSU bereits bei der letzten Wahl die absolute Mehrheit im Gemeinderat nur knapp verfehlt hat, hat sie diesmal, wo sie erstmals mit einem CSU-Bürgermeister in die Wahl geht, beste Chancen. Es ist allerdings zu befürchten, dass die bisherige gedeihliche und konstruktive Zusammenarbeit der Fraktionen der Vergangenheit angehören dürfte, wenn eine Fraktion über die absolute Mehrheit verfügt, in der dann möglicherweise parteipolitische Hardliner das Sagen haben. Das kann auch nicht im Sinne von Bürgermeister Brohm sein, dem es bislang gelungen ist, durch eine vorbildliche Informationspolitik und die Einbindung aller Fraktionen ein Klima im Gemeinderat zu schaffen, das weit und breit seinesgleichen sucht. Da keine der drei Fraktionen über die Mehrheit verfügt, haben Argumente und nicht Sitze erheblichen Einfluss auf die Entscheidungen.
Die MM müsste ihre 4 Sitze halten, um eine absolute CSU-Mehrheit zu verhindern. Das wird allerdings sehr schwer sein, auch wenn die MM besonders im Altort stark ist, wo sonst eigentlich die CSU unangefochten vorne liegt.

Meine Aufgabe sehe ich außerdem darin, gerade in den Bereichen, in denen die MM (etwa bei den Baugebieten) einer Mehrheit aus den beiden großen Fraktionen gegenübersteht, begünstigt durch meine langjährige Erfahrung, gegenzusteuern.
Natürlich ist es für mich auch von Bedeutung, dafür zu sorgen, dass eine kommunale Liste, die in ihrer Art zumindest im Landkreis einmalig ist, eine Zukunft hat.

Peter Etthöfer
MM-Vorsitzender

P.S. Gerade die letzten Tage mit den turbulenten Ereignissen beim Trinkwasser haben gezeigt, dass die MM, besonders ihre Informationsarbeit, bei den Bürgern einen hohen Stellenwert hat. So besuchten tagelang ca. 500 Interessierte die MM-Website.


 


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Das MM-Team für die Kommunalwahl 2014


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die Liste für Umwelt und Natur

vorne von links: Julia Hock, Simone Raps-Müller, Angela Marquardt, Dr. Petra Paling, Karin Bonnyai, Maria Talhammer, Christine Müller
hinten von links: Sebastian Baumeister, Jürgen Schmidt, Dr. Ralf Pätzold, Andreas Raps, Norbert Tratz, Wolfgang Sagur, Michael Göpfert, Peter Etthöfer, Hans-Jürgen Schreckling



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