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Sonderseite Mainsteg aktuell

Stegdenkmal

Bereits vor längerer Zeit schlug Bürgermeister Brohm dem Bauausschuss vor, den Pfeiler des alten Mainstegs als Denkmal zu erhalten. Mittlerweile hat man sich auch in Veitshöchheim darüber den Kopf zerbrochen und im Gemeinderat beschlossen, den Stegpfeiler auf Veitshöchheimer Seite zu erhalten.
Beschluss des Hauptausschusses des Veitshöchheimer Gemeinderats vom 30.7.2013:
Abriss des alten Mainstegs im Zusammenhang mit dem Stegneubau
hier: Antrag des HöchheimerEinigkeitsVerein e.V. vom 17.6.2013
Dem Vorschlag, beim Abriss des alten Mainstegs einen Teil der Rampe
auf Veitshöchheimer Seite als „Erinnerungs-Wahrzeichen und Aussichtskanzel“
zu erhalten, kann aufgrund des schlechten baulichen Zustands
und den damit verbundenen hohen Instandsetzungskosten nicht entsprochen
werden. Es besteht jedoch damit Einverständnis den Betonpfeiler auf
Landseite stehen zu lassen und mit einer Erinnerungstafel zu versehen.



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Stegzuschüsse: Licht am Horizont

Nach dem derzeitigen Stand teilen sich die beiden Maintalgemeinden (53,35 %) und die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (45,65 %) die Kosten für den Stegneubau. Die Restkosten können nach dem Bayer. Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) bezuschusst werden. Einschränkend sei darauf hingewiesen, dass nicht sämtliche Kosten förderfähig sind und dass sich der Bund nicht an jeder Art des Stegbaus mit dem o.g. Prozentsatz beteiligt. Siehe auch 20121130ergebnisprotokollgespraechwnagemeinde.pdf [1.437 KB]
Als Problem galt bisher immer der Stichtag 31.12.2013, an dem die GVFG-Förderung auslaufen sollte. Angesichts der Verzögerungen beim Stegbau war somit damit zu rechnen, dass der Steg nicht oder nur geringer vom Freistaat gefördert wird.
Mittlerweile steht fest, dass die GVFG-Förderung um 3 Jahre verlängert wird. Allerdings dürften die bislang erhofften Fördersätze wohl zu euphorisch gewesen sein. Mehr als 60 - 70 % dürften nicht drin sein. Wenn nicht unvorhergesehene Verzögerungen auftreten, dürfte Margetshöchheim bei der Förderung auf der sicheren Seite sein.



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Sachstand Mainsteg

Am 6.2. war die Chefin des Wasserstraßenneubauamts, Frau Bodsch, mit ihrem Mitarbeiter, Herrn Garke, im Rathaus, um das weitere Vorgehen beim Stegbau abzuklären. Dabei machte sie deutlich, dass die vom Planungsbüro SBP ermittelten Einsparmöglichkeiten den Steg unter dem Strich nicht billiger machen würden. Durch die allgemeine Preissteigerung bei den Baukosten würde die vom Büro errechnete Kostenminderung Wird der Mainsteg billiger? praktisch wieder ausgeglichen.
Nach dem Gespräch im Rathaus fuhren die Vertreter von WNA und Gemeinde zum Straßenbauamt nach Würzburg. Laut Bürgermeister Brohm verlief das Gespräch dort recht konstruktiv.



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Neuer Mainsteg im Sommer 2016 fertig?

Nach einer neuen Aktualisierung und Kalkulation des Wasserstraßenneubauamts könnte der Mainsteg bis zum
21.6.2016 fertiggestellt sein. Es fragt sich, wie sich die Verzögerungen bei der Fertigstellung auf den erhofften Zuschuss des Freistaats auswirken werden. Den aktuellen Plan finden Sie hier: projektablaufbauende.pdf [75 KB]



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Wird der Mainsteg billiger?

Margetshöchheim hat offensichtlich bei der Wahl des Planers mit dem Ingenieurbüro Schlaich, Bergermann und Partner (SBP) aus Stuttgart einen guten Griff getan. Nach dessen Berechnungen können nun durch Optimierungsmaßnahmen bei den Pylonen und der Verspannung voraussichtlich weitere 293.750 € eingespart werden. e0011.v2v244uebersichtsplanv2gemeinderat14.12..pdf [809 KB]



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Jetzt sagt auch Veitshöchheim Ja

Am 11.12. stimmte nun auch der Veitshöchheimer Gemeinderat den Planungsänderungen für den Mainsteg zu. Somit kann nun die eigentliche Stegplanung beginnen. Einzelheiten der Veitshöchheimer Entscheidung finden Sie hier: http://0z.fr/XOV_5



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Veitshöchheim entscheidet über Steg

Am 11.12. wird sich jetzt auch der Veitshöchheimer Gemeinderat mit den Änderungsvorschlägen des Büros SBP beschäftigen. In der dortigen Verwaltung steht man offensichtlich den SBP-Vorschlägen positiv gegenüber, wie der Beitrag von Verwaltungsleiter Gürz in seinem Blog erkennen lässt: http://0z.fr/7VKdd



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Grünes Licht für Stegrampensteigung

Das Ingenieurbüro Schlaich, Bergermann und Partner (SBP) hatte vorgeschlagen, die Stegrampen durchgängig mit einer Steigung von 6,7 % zu planen, da dies optisch und technisch günstiger ist. Nach neuesten Informationen ist in den nächsten Tagen mit der Zustimmung der Behindertenbeauftragten des Landkreises zu rechnen, so dass aus Margetshöchheimer Sicht grünes Licht für die Planung des Stegs gegeben werden könnte. Siehe auch: Besuch im Planungsbüro
Allerdings steht noch immer die Zustimmung des Veitshöchheimer Gemeinderates aus, der offiziell noch gar nicht vom Veitshöchheimer Bürgermeister über die erforderlichen Umplanungsmaßnahmen in Veitshöchheim unterrichtet worden ist. http://0z.fr/qKooC (letzter Absatz)



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Optimierte Stegplanung liegt jetzt vor

Das mit der endgültigen Stegplanung beauftragte Ingenieurbüro Schlaich, Bergermann und Partner (SBP) in Stuttgart hat nun den optimierten Entwurf für die endgültige Stegplanung vorgelegt, über den beide Gemeinden bis zum 14.12.2012 entscheiden sollen, damit die Planung zügig aufgenommen werden kann.
Für Margetshöchheim ist wichtig, dass die südliche Abspannung des Pylons nicht mehr direkt am Spielfeldrand endet, sondern 3 m Abstand einhält.
optimierterstegentwurf.pdf [300 KB]
Dass in Veitshöchheim etwas mehr geändert werden musste, war seit dem Termin in Stuttgart klar. So wird der bisher rechtwinklige Übergang zwischen Steg und Rampe mit Rücksicht auf die Radfahrer leicht abgerundet. Aus statischen Gründen musste die Absapannung des Pylons ebenfalls geändert werden, so dass zwangsläufig einige Parkplätze mehr wegfallen.



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Närrische Jahreszeit in Vhh auch beim Steg?

Am 7.11. hatten wir ausführlich über den Besuch beim Stuttgarter Planungsbüro berichtet, das den neuen Mainsteg planen soll: Besuch im Planungsbüro
Am 24.11. hat nun auch der Veitshöchheim News Blog über diesen Termin der Margetshöchheimer/Veitshöchheimer Delegation berichtet. Allerdings werden da Fotos von einem Neckarsteg in Stuttgart gezeigt, den die Delegation nun wirklich nicht besucht hat. Vielleicht liegt das daran, dass dort bereits die wichtigste Veitshöchheimer Jahreszeit begonnen hat?
http://www.veitshoechheim-blog.de/categorie-11773751.html
Siehe auch unterhalb



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Falscher Neckarsteg




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Besuch im Planungsbüro

Am 7.11.2013 besuchte eine Delegation aus Margetshöchheimer und Veitshöchheimer Gemeindevertretern das Planungsbüro in Stuttgart, das den Mainsteg auf Grund der Ergebnisse einer europaweiten Ausschreibung projektieren wird (Gemeindevertreter beim Steg-Planungsbüro ). Für Margetshöchheim nahmen teil: 1. Bürgermeister Brohm, Verwaltungsleiter Horn und die Fraktionsvorsitzenden Döbling (CSU), Stadler (SPD) und Etthöfer (MM). Veitshöchheim war durch den 2. Bürgermeister Bamberger und Tiefbauingenieur Hardecker vertreten.
Der eine oder andere war vielleicht mit Skepsis nach Stuttgart gefahren, weil die Tour als Besichtigung des Büros mit anschließendem Besuch des Neckarstegs im Esslinger Ortsteil Mettingen angekündigt war.
In Stuttgart zeigte sich allerdings schnell, dass sich die Anreise zweifelsohne gelohnt hatte, nicht wegen der belegten Brötchen, sondern wegen der umfassenden Informationen. Alle waren wohl schnell überzeugt, dass man sich im Planungsbüro nicht nur Gedanken gemacht hatte, man wartete vielmehr mit einer Vielzahl von überzeugenden Verbesserungsvorschlägen auf.
Manche Irritationen im Vorfeld zwischen den Orten und natürlich auch bei den Bürgern wären wohl erst gar nicht aufgekommen, wenn das, was die Gemeindevertreter in Stuttgart erfuhren, bereits im Vorplanungsstadium auf den Tisch gekommen wäre.
So schlug man beispielsweise vor, statt des dickschichtigen und bei der Verarbeitung problematischen Gussasphalts einen 5 mm dicken Kunststoffbelag aufzubringen. Das spart Gewicht und damit Kosten, auch bei der Gesamtkonstruktion.
Statt einer Troglösung schlug man die Verwendung von weitgehend vorgefertigten dünneren Betonplatten vor, was ebenfalls unter dem Strich Kosten spart, allerdings leichter zu Schwingungen führt. Ein weiterer Vorschlag war, die Rampensteigung etwas geringer zu halten und dafür auf die flachen Zwischenplattformen zu verzichten.
Insgesamt würde die Konstruktion wesentlich filigraner, besonders dann, wenn man dem Vorschlag folgt, ein extrem feines Edelstahlnetz beim Geländer zu verwenden. Bei den Gemeindevertretern kam auch der Vorschlag, platzsparende Wendeltreppen vorzusehen, gut an.
Anschließend wurden einige Probleme auf Margetshöchheimer und Veitshöchheimer Seite angesprochen. Im Wesentlichen betraf das die Verspannung der Pylone, die in der Vorplanung wohl unrealistisch war. Besonders auf Veitshöchheimer Seite muss man sich jetzt möglichst bald mit den technisch nötigen Änderungen befassen, damit die weitere Planung zügig erfolgen kann.
In Margetshöchheim geht es eigentlich nur noch um die Position eines Pylon-Spannseils direkt am Spielfeldrand. Hier bahnt sich jedoch bereits eine befriedigende Lösung an.



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Anschließender Ortstermin

Im Anschluss besichtigte man einen Neckarsteg in Esslingen, der dem neuen Mainsteg recht nahe kommen könnte.



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Fotos Etthöfer 



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Pylonverankerung




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Verankerung der Spannseile




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filigrane Rampenstützen




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Gemeindevertreter beim Steg-Planungsbüro

Langsame Fortschritte beim Mainsteg
Lange Zeit hat man kaum mehr etwas vom Mainsteg gehört. Vor einigen Monaten wurde das Planungsbüro für den neuen Mainsteg nach einer europaweiten Ausschreibung bestimmt. Ausgewählt wurde das Ingenieurbüro Schlaich, Bergermann und Partner (SBP) in Stuttgart. http://www.sbp.de/de , das Niederlassungen in Berlin, New York, São Paulo und Shanghai unterhält.
Wir nehmen an, dass die Auswahl durch das Wasserstraßenneubauamt und einige Mitarbeiter aus der Verwaltung der beiden Maintalgemeinden erfolgte. Bauausschuss und Gemeinderat der Gemeinde Margetshöchheim waren auf jeden Fall nicht beteiligt.

Nun soll am Mittwoch, den 7.11.2012 das Büro in Stuttgart und ein vergleichbarer Neckarsteg in Mettingen durch Vertreter der beiden Gemeinden und die Fraktionsvorsitzenden besichtigt werden. Über die Ergebnisse berichten wir zeitnah.



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So geht es mit dem Steg weiter

Derzeit werden die Planungs-Angebote der europaweiten Ausschreibung ausgewertet. Beim Wasserstraßenneubauamt geht man davon aus, dass der Planungsauftrag spätestens im September 2012 vergeben werden kann. Bis zum Frühsommer sollen dann die Pläne für den Steg vorliegen.



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Presseerklärung zur Veitshöchheimer Entscheidung

mp010312.pdf [165 KB]



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Veitshöchheim: lieber schräg statt gerade

Der Veitshöchheimer Gemeinderat hat sich in seiner Stzung am 28.2.2012 mit 19:5 Stimmen dafür ausgesprochen, den Steg vom Margetshöchheimer Sportplatz aus schräg über den Main bis zu einem Brückenkopf etwa auf Höhe des Eingangs der Mainfrankensäle zu führen. Die Befürworter einer geraden Lösung (offensichtlich Grüne, Veitshöchheimer Mitte und Teile der UWG?) verwiesen darauf, dass bei einer geraden Lösung rund 75.000 € eingespart werden könnten.
Offensichtlich kommen die Befürworter der teureren Schräglösung vor allem aus den Reihen von SPD und CSU.
Nähere Einzelheiten mit interessanten Redeauszügen findet man auf dem Blog von Dieter Gürz, dem Veitshöchheimer Geschäftsleiter: http://www.veitshoechheim-blog.de/categorie-11773751.html
Warum der Veitshöchheimer Bürgermeister meinte, die Margetshöchheimer hätten ihren Brückenkopf ja auch so verschieben können, dass der Steg gerade über den Main geführt hätte, ist schwer zu verstehen. Dann hätte man nämlich den Sportplatz ganz vergessen können.
Es ist sicher bedauerlich, dass sich für die kostengünstigste Lösung in Veitshöchheim nicht einmal die Spur einer Mehrheit abgezeichnet hat. Es hat aber keinen Sinn, jetzt nachzutarocken. Man muss jetzt endlich daran gehen, Nägel mit Köpfen zu machen, damit der Steg doch noch irgendwann realisiert werden kann.
Den Redebeiträgen kann man entnehmen, dass offensichtlich die Rücksicht auf einige wenige Bedenkenträger in der Oberen Maingasse mehr Gewicht hatte als der eindeutige Kostenvorteil, der allen Bürgern der beiden Orte zugute gekommen wäre. Man sollte auch nicht ganz vergessen, dass die Rampe bei der vom Veitshöchheimer Gemeinderat beschlossenen Lösung noch weiter vom Veitshöchheimer Zentrum wegführt, da die Rampe nach dem Willen der Gemeinderäte ja mainaufwärts verleufen soll.



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Veitshöchheimer Stegentscheidung am 28.2.

Hier finden Sie Informationen zur Steg- und Rampenentscheidung in Veitshöchheim
http://www.veitshoechheim-blog.de/categorie-11773751.html



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Eine glasklare Rechnung

Vor kurzem berichteten wir darüber, dass Veitshöchheim ursprünglich den Steg schräg vom Eingang der Mainfrankensäle nach Margetshöchheim zum Sportplatz führen wollte. Gerader oder schräger Steg?
Bei der Beschlussfassung im März 2011 freundete sich der dortige Gemeinderat jedoch mit einer geraderen und damit kostengünstigeren Lösung an. Da das Wasserstraßenneubauamt die Kosten für die Umplanung der Gemeinde Veitshöchheim in Rechnung stellen wollte, verabschiedete man sich dort von dieser Idee, zumal der Steg angeblich nur um 2 m kürzer würde.

Mittlerweile liegen belastbare Zahlen vor. Die Umplanungskosten liegen bei 6.738,98 €. Der Mehrpreis pro zusätzlichem Meter Steg dürfte bei ca. 25.000 € liegen. Da das WNA sich nur an der kostengünstigsten und damit kürzesten Steglösung mit ca. 50 % beteiligt, wird ein längerer Steg nicht nur teurer, das WNA zahlt außerdem noch weniger dazu.
Bürgermeister Brohm hat jetzt der Gemeinde Veitshöchheim angeboten, dass Margetshöchheim die Hälfte der Planungsmehrkosten übernehmen würde. Schließlich würde es sich auch für Margetshöchheim rechnen, wenn der Steg unter dem Strich spürbar kostengünstiger würde.
Auf die Antwort der Gemeinde Veitshöchheim darf man gespannt sein.



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Variante 4 am wahrscheinlichsten

(27.1.) Am 26.1. fand im Seglerheim ein Informationsaustausch über die künftige Stegrampe statt. Neben Verteretern der Segelkameradschaft und der SGM 06 waren für die Gemeinde anwesend: 1. Bürgermeister Brohm, 2. Bürgermeisterin Haupt-Kreutzer und die 3 Fraktionsvorsitzenden (Döbling, Stadler und Etthöfer).
Dabei kristallisierte sich sehr schnell heraus, dass auch die Segelkameradschaft die Variante 4 Rampenvorschläge von Gemeinderat Burkard (in Richtung Würzburger Straße) als Chance für die weitere Entwicklung sieht. Als Ausgleich erwartet die Segelkameradschaft u.a. die bisherige Eingangsfläche zum Sportplatz und den Parkstreifen längs des Fahrwegs. Außerdem will sie die gesicherte Zusage, dass das Seglerheim in Richtung Süden und Norden erweitert werden kann.

Die Vertreter der SG 06 hatten keine Einwendungen, da die Gemeinde zugesichert hat, die Erweiterung des Sportgeländes in Richtung Süden zügig in Angriff zu nehmen.

Bürgermeister Brohm will nun zeitnah mit dem Wasserwirtschaftsamt abklären, ob die derzeitigen Planungsabsichten ohne große Abstriche verwirklicht werden können. Damit deutet alles darauf hin, dass die sog. Burkardlösung in der Sondersitzung am 8.2. vom Gemeinderat abgesegnet wird.



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So ist es richtig!

20.1.12: In der heutigen Main-Post berichtet Redakteur Günther Hillawoth aus der Gemeinderatssitzung am 18.1., dass nur noch die Stegabgangs-Varianten 4 und 1 in der Diskussion seien und dass der Gemeinderat am 8.2. endgültig entscheiden werde. So weit ist alles klar und richtig.
Dann aber kommt am Ende des Berichts folgender Absatz:
"Dann kommt aber die Gemeinde Veitshöchheim ins Spiel: Bei beiden Margetshöchheimer Varianten wäre eine Verlegung des Stegs rund 15 Meter mainabwärts nötig. Das soll am 25. Januar geklärt werden."

Das ist schlichtweg falsch. Durch die Margetshöchheimer Stegabgangsvarianten ändert sich nichts, aber auch gar nichts an der Position des Margetshöchheimer Brückenkopfs und am Brückenkopf in Veitshöchheim schon gar nichts. Ob man in Veitshöchheim den Brückenkopf um einige Meter verschiebt oder nicht, hat ganz andere Gründe. Siehe auch: Gerader oder schräger Steg?

Bürgermeister Brohm hat heute morgen sofort reagiert und folgende Stellungnahme an die Main-Post übermittelt:

Sehr geehrte Damen,
sehr geehrte Herren,
mit etwas Verwunderung habe ich in der Ausgabe vom 20. Januar gelesen, dass die Realisierung der beiden favorisierten Lösungsansätze für einen Stegabgang auf Margetshöchheimer Seite nur realisierbar wäre, wenn in Veitshöchheim der Standort um ca. 15 Meter Richtung Norden verschoben würde. Dies ist natürlich nicht der Fall! Die Abgänge sind – auf Margetshöchheimer Seite – nicht abhängig und in jedem Falle realisierbar.
Es wäre aber sicherlich im Sinne beider Gemeinden, wenn Veitshöchheim den Standort um ca. 15 Meter Richtung Norden verschieben würde, da damit ein fast gerader Brückenschlag über den Main möglich wäre. Dies war auch von beiden Seiten so gewünscht. Zum Einen würden sich dadurch die Kosten für den Übergang deutlich reduzieren, da das Bauwerk kürzer werden würde. Zum Anderen würde sich die Brücke auch besser, und damit unauffälliger, im Gelände darstellen.
Das Wasserstraßenneubauamt muss für diesen „neuen“ Standort einige Voruntersuchungen durchführen und ermittelt momentan die Kosten hierfür. Im Gespräch am 25. Januar mit dem Kollegen aus Veitshöchheim soll dann geklärt werden, ob es Sinn macht diesen Lösungsansatz weiter zu verfolgen. Wenn die Kosten in einem vertretbaren Rahmen liegen wird die Gemeinde Margetshöchheim dies in jedem Falle befürworten.



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Gerader oder schräger Steg?

In den ursprünglichen Planungen für einen Steg am Standort Sportplatz war ein gerader Brückenschlag an der schmalsten Stelle des Mains angedacht. Nachdem sich in Veitshöchheim besonders bei den Anliegern Widerstand regte, kam es schließlich auf Veitshöchheimer Wunsch zu einer Kompromisslösung mit 2 Pylonen und einem schrägen Brückenschlag hin zum Eingangsbereich der Mainfrankensäle.
Nachdem sich auf Veitshöchheimer Seite - wahrscheinlich wegen geänderter Planungen für den Umbau der Mainfrankensäle - die Sachlage änderte, sprach sich der dortige Gemeinderat für eine geringfügige Verschiebung des Veitshöchheimer Brückenkopfs aus. Wier berichteten darüber: "Neues" zum Steg von vorvorgestern
Da das Wasserstraßenneubauamt dies als Umplanung einstufte und die dadurch entstehenden Kosten den Veitshöchheimern in Rechnung stellen wollte, hat man sich in Veitshöchheim offensichtlich von dieser Verschiebung des Brückenkopfs verabschiedet.
Da die Umplanung wahrscheinlich nicht allzu kostspielig sein wird, überlegt man sich in Margetshöchheim, ob man sich an diesen Kosten beteiligt, falls man in Veitshöchheim doch noch an der Verschiebung interessiert sein sollte. Durch die Verschiebung und den dadurch geraderen Brückenschlag würde der Steg mit Sicherheit um einige Meter kürzer, was die Baukosten spürbar verringern würde. Das käme nicht nur den Veitshöchheimern, sondern auch den Margetshöchheimern zugute.
Dem Wasserstraßenneubauamt ist es übrigens schlichtweg egal, ob der Steg etwas schräger und damit etwas teurer wird. Das WNA beteiligt sich zwar zu etwa 50 % an den Baukosten, aber nur an sogenannten fiktiven Kosten. Und das sind die Kosten für die billigste Lösung an der engsten Stelle des Mains und auf kürzestem Wege. Alle Mehrkosten, die durch eine Schrägführung oder Sonderwünsche (größere Stegbreite usw.) entstehen, müssen sich die beiden Maintalgemeinden teilen.



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Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamtes zum Steg

Am 11.1.2012 waren Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes zu einer Ortseinsicht in Margetshöchheim, um über die Stellung der Wasserwirtschaft zu den verschiedenen Varianten beim Stegabgang und bei der Erweiterung bzw. Verlagerung des Sportplatzgeländes zu informieren. avstegsportplatzwasserwirtschaft110112.pdf [61 KB]



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Was uns gewundert hat ...



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Stegworkshop am 14.1.2010

Nachdem im Frühjahr 2011 gemeinsam mit Veitshöchheim der Stegstandort festgelegt war, entschied man sich in Margetshöchheim beim Stegabgang sehr schnell für die Hügellösung, die vom Wasserstraßenneubauamt (WNA) und von Bürgermeister Brohm favorisiert worden war. Das für das WNA tätige Planungsbüro hatte allerdings die Rechnung ohne das Wasserwirtschaftsamt und die für die Fernwasserleitung zuständigen Würzburger Stadtwerke gemacht, so dass nun wieder eine langwierige Suche nach einem geeigneten Stegabgang begann.
Eigentlich sollte nun bei diesem Workshop im Margetshöchheimer Rathaus der Stegabgang auf Margetshöchheimer Seite endgültig geklärt werden. Eigentlich ...
Anwesend waren neben Bürgermeister Brohm fast alle Gemeinderäte, die Chefin des Wasserstraßenneubauamts (WNA), Frau Bodsch, mit 2 Mitarbeitern, ein Vertreter des planenden Ingenieurbüros, je 3 Vertreter der SGM 06 und der Segler sowie Architekt Nebauer.

Zur Diskusiion standen 5 Varianten:
1. die sog. Ohrenlösung, die vom WNA favorisiert worden war. Sie würde ausschließlich im Eingangsbereich des Sportplatzes (mit Spielplatz und Biergarten) abgewickelt. Lösung mit 2 Pylonen (a)
2. eine dreiläufige Rampe am Mainufer zwischen Fußballfeld und Eingang zum Sportplatz, die wegen der Nähe zum Mainufer und der engen Kurvenradien allerdings so kaum zu verwirklichen wäre: rampe3laeufig.jpg
3. eine Rampe, die längs des Mains in Richtung Altort verlaufen würde
Sie wäre die teuerste und zugleich problematischste Lösung, da an der Slipstelle der Segler eine Art Klappbrücke in die Rampe eingebaut werden müsste, die nicht nur sehr teuer wäre, sondern auch in Bedienung und Wartung problematisch. Außerdem würde sie auf einer langen Strecke auf der Fernwasserleitung verlaufen, was eigentlich nicht zulässig ist bzw. erhebliche und sehr teure Absicherungsmaßnahmen erfordern würde. Außerdem würde damit die Verkehrssituation im Kurvenbereich an der Slipstelle noch mehr verschärft: ramprrichtungaltort.jpg
Diese Variante stieß bei den Seglern auf eindeutige Ablehnung, da dadurch ihr Sportbetrieb nahezu unmöglich wäre.
4. die sog. Burkardlösung Richtung Würzburger Straße: Rampenvorschläge von Gemeinderat Burkard
Sie hat sicher den Nachteil, dass die Rampe über den südlichen Rand des Seglergeländes führen würde. Diese Teilfläche ist allerdings nicht Eigentum der Segler, sondern nur angepachtet. Die Gemeinde könnte diese Fläche nach derzeitigem Kenntnisstand wohl auch käuflich erwerben.
Zusätzlich ist am Westende des Geländes eine Auffüllung angedacht, durch die der Verkehr am Ende der Rampe entzerrt und Parkraum geschaffen werden könnte. Bei dieser Lösung würde die Rampe wegen der gegenläufigen Geländehöhen nur halb so lang, was die Kosten deutlich reduzieren würde. Das musste auch das sonst eher seglerfreundlich eingestellte WNA einräumen. Die Segler erhielten im Gegenzug die Fläche im Anschluss an ihre östliche Grenze (Sportplatzeingangsbereich) fast bis zum Mainufer.
Auch diese Variante wurde von den Seglern abgelehnt, da sie dann auf das höher liegende Gelände im Westen, das relativ wenig hochwassergefährdet ist, verzichten müssten.
Sie unterbreiteten deshalb zwei Alternativvarianten, die bei den Gemeinderäten fast durchweg auf entschiedene Ablehnung stießen. Bei einer würde der Fahrweg gesperrt und die Straße stattdessen an der Südgrenze des Seglergeländes entlang im Bogen bis zur Slipstelle führen, wofür es dann einen deutlichen Ausgleich u.a. an der östlichen Grenze des Seglergeländes gäbe. Für die Rampe müsste dann das SG-Sportheim weichen, sie würde dann über das SG-Gelände führen.
Bei einer weiteren Seglervariante würde die Rampe zwar teilweise über das Seglergelände führen, dann aber nach dem SG-Sportheim auf das SG-Gelände verschwenken. Auch bei dieser Lösung erwarteten die Segler einen erheblichen Flächenausgleich.
5. die Turmlösung von Architekt Nebauer: Neuer Rampenvorschlag des Architekten Nebauer
Bei dieser Lösung könnten verkehrstechnische Probleme zu einem Förderungsverlust führen, sie dürfte auch nicht gerade billig werden. Ein geschlossener Turm würde zudem vom Wasserwirtschaftsamt nicht gebilligt werden.

Nach sehr ausführlichen Diskussionen sollte jeder Gemeinderat zwei Vorzugslösungen nennen. Dabei nannten bis auf zwei alle Gemeinderäte die Variante 4, als Alternativlösung favorisierten 6 Gemeinderäte die Lösung 1 (modifizierte Ohrenlösung).

Viele waren bereits vorher skeptisch, und sie sollten Recht behalten. Wieder einmal war es nicht gelungen, eine tragfähige Entscheidung zu fällen.
In Kürze soll ein abschließendes Gespräch des Bürgermeisters und der Fraktionsvorsitzenden mit den Vertretern der beiden Sportvereine stattfinden. Anfang Februar soll dann die endgültige Entscheidung in einer Sondersitzung des Gemeinderats fallen.

Die MM hatte übrigens bereits vor Beginn der Sitzung davor gewarnt, die Frage der Sportplatzerweiterung (in Richtung Süden) mit der Entscheidung über den Stegabgang zu verquicken. Leider verhallte diese Warnung ungehört, und es kam zu langen Diskussionen, die uns bei der Frage der Stegrampe um keinen Millimeter weiter brachten. Im Gegenteil!
Es war wohl auch nicht gerade geschickt, dass Bürgermeister Brohm vorab bereits die Segelkameradschaft und die Presse über zwei noch von keinem Gemeinderatsgremium diskutierte Vorentwürfe des Gemeinderats Burkard zur Umgestaltung des Sportplatzgeländes informiert hat. Das weckte bei der Segelkameradschaft offensichtlich falsche Hoffnungen und Begehrlichkeiten und bei der Presse vergrößerte es die Verwirrung. Das passiert meistens, wenn man sich Gedanken über ungelegte Eier macht.
Beim Steg sitzt uns die Zeit im Nacken, und beim Sportplatz fehlen auf absehbare Zeit nicht nur die tragfähigen Konzepte, sondern auch die nötigen Grundstücke und das erforderliche Kleingeld.


 


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Zusammenstellung der Rampenalternativen

Da viele angesichts der vielen in den letzten Monaten diskutierten Rampenvarianten den Überblick verloren haben, hat Herr Horn, der Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft, die verschiedenen Lösungsansätze zusammengestellt. Die von uns ganz geringfügig veränderte Aufstellung finden Sie hier:
mainstegzusammenfassungabgangsvarianten.pdf [474 KB]

Details der einzelnen Varianten finden Sie auch weiter unten auf dieser Seite.



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Rampenvorschläge von Gemeinderat Burkard

SPD-Gemeinderat Burkard hatte bereits vor einiger Zeit den Vorschlag unterbreitet, die Stegrampe nach Westen in Richtung Würzburger Straße verlaufen zulassen. SPD-Vorschlag (Burkard)
Diesen Vorschlag hat er nun konkretisiert, so dass am Ende der Rampe noch Raum für Parkplätze entstehen würde. Platzgestaltung Rampe westwärts

Um die Segler für den Flächenverlust zu entschädigen, hat er noch einen Vorschlag für eine Neuordnung der Flächen ausgearbeitet. Neuordnung der Flächen

Alternativ hat er eine dreiläufige Rampenführung am Mainufer im Eingangsbereich des Sportplatzes vorgeschlagen. Alternative am Mainufer 3läufig



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Platzgestaltung Rampe westwärts




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Neuordnung der Flächen




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Alternative am Mainufer 3läufig




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Neuer Rampenvorschlag des Architekten Nebauer

Bei der gestrigen Informationsveranstaltung der SG 06 legte Architekt Nebauer einen neuen Vorschlag zur Rampenführung vor. Demnach könnte die Rampe in einen Treppenturm integriert werden, in dem auch noch Platz für einen Kiosk oder Ähnliches wäre. 20111229vorschlagsg06rampenabgang.pdf [696 KB]

Nach einer ersten Abschätzung dürfte es bei dieser Lösung keine Konflikte mit der Fernwasserleitung geben. Das Seglergelände würde gar nicht tangiert, und die Fläche der SG 06 wäre relativ gering beeinträchtigt. Allerdings wäre noch zu klären, ob das Wasserwirtschaftsamt mit dieser Lösung im Überschwemmungsbereich einverstanden ist. Ein weiterer Problempunkt könnte die Abspannung des Pylons sein, der den Steg hält.
Einen ähnlichen Lösungsanatz fand man übrigens vor etlichen Monaten im Blog von Dieter Gürz auf der Veitshöchheimer Internetseite. Eine Stegvariante, die begeistern kann


 


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Zur Rampendiskussion

Mitte Januar 2012 soll bei einem Workshop, an dem die Gemeinderäte und Vertreter des Sportvereins und der Segler teilnehmen, der Stegabgang auf Margetshöchheimer Seite endgültig abgeklärt werden. Da innerhalb und außerhalb des Gemeinderats mancher immer noch von einem Stegabgang längs des Mains in Richtung Altort träumt, wollen wir hier kurz die Sachlage erklären. Obwohl auch wir so eine Rampenführung gerne hätten, müssen wir akzeptieren, dass praktisch fast alle Aspekte dagegen sprechen.
Einmal gibt es natürlich das Problem, dass die Rampe für viele Boote, bei denen der Mast nicht mit vertretbarem Aufwand umgelegt werden kann, zu niedrig ist. Aber das ist längst nicht das einzige Problem, wie man aus dem beigefügten Plan sieht: 20101126brueckenstandortehindernisse.pdf [186 KB] (Seite 1: Plan, Seite 2: Luftbild)
Es gibt dort schlicht und einfach zu wenig Platz für die Rampe. Zur Erklärung:
Die problematische Fläche liegt links (nördlich) der Slipstelle der Segler im Kurvenbereich des Fahrwegs. Das Gebiet zwischen Main und der schwarzen Linie (Grundstücksgrenze / Zaun mit Hecke) gehört der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung und ist an den Segelclub verpachtet. Das Wasserstraßenneubauamt hat übrigens deutlich gemacht, dass es keiner Lösung zustimmen wird, bei der die Sportausübung der Segler ernsthaft behindert wird.
Dann kommt ein rot schraffierter 6 m breiter Schutzstreifen der Fernwasserleitung (dicke blaue Linie), der praktisch nicht überbaut werden darf. Eine Überbauung mit einer Rampe ist so gut wie unmöglich. Im Bereich des Schutzstreifens liegen der Fußweg mit Seitenrinne und Teile der Fahrbahn (Radweg). Wenn man westlich des Schutzstreifens die Rampe anordnen würde, würde der Radweg (asphaltierter Bereich) komplett überbaut.
Die (verbuschte) Fläche weiter westlich ist in Privatbesitz.
Wenn man all diese Sachzwänge berücksichtigt, muss man akzeptieren, dass eine Rampenführung in Richtung Altort leider nicht realisierbar ist.



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Zum Main-Post-Bericht vom 24.11.2011

Weil einige Bürger nach dem Main-Post-Bericht vom 24.11. von uns wissen wollten, was nun tatsächlich Sache ist, stellen wir hier fest:

1. Eine Rampe in Richtung Altort mit Zugbrückenlösung über der Slipstelle der Segler ist weder finanziell tragbar, noch praktikabel. Das hat Bürgermeister Brohm bei der Bürgerversammlung am selben Tag auch deutlich gemacht.
2. Jede Rampen-Variante in Richtung Altort würde zwangsläufig nahezu auf der ganzen Länge auf der Fernwassertrasse verlaufen, was zu immensen - kaum lösbaren - Problemen führen würde.
3. Somit bleiben nur noch 2 Varianten: die sog. Ohrenlösung im Eingangsbereich des Sportplatzes vor dem Spielfeld und der Vorschlag des Gemeinderatskollegen Burkard, die Rampe über das Seglergelände an der Grenze zum SG-Gelände entlang in Richtung Würzburger Straße verlaufen zu lassen.
Entgegen den Äußerungen des Bürgermeisters muss diese Burkardlösung nicht teurer als die Ohrenlösung sein.
4. Bei de Lösungen sind nicht optimal, aber finanzierbar und praktikabel.

Nähere Informationen finden Sie hier: Rampen: die Spreu trennt sich vom Weizen



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Die Mehrkosten müsste Margetshöchheim tragen

Wie nicht anders zu erwarten war, teilte Bürgermeister Kinzkofer der Gemeinde Margetshöchheim mit, dass bei einem noch schrägeren Brückenschlag die Mehrkosten in vollem Umfang von der Gemeinde Margetshöchheim getragen werden müssten.
Wie unten ausgeführt, scheidet diese Variante aber auch aus anderen Gründen (Nähe zur Slipstelle) aus.



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Rampen: die Spreu trennt sich vom Weizen

Nachdem im Frühjahr 2011 der Stegstandort zusammen mit dem Veitshöchheimer Gemeinderat weitgehend geklärt war, sorgte die Diskussion um die Führung des Rampenabgangs auf Margetshöchheimer Seite in den Monaten danach für Verwirrung.

Vom Wasserstraßenneubaumt (WNA), von den Planern, von Bürgermeister Brohm und wohl auch von der Mehrheit der Gemeinderäte und Vereinsvertreter wurde die Hügellösung Hängebrücke mit 2 Pylonen (Erdhügel) favorisiert. Mittlerweile ist diese Variante wegen des Widerstands der Wasserwirtschaft und wegen der Probleme durch die dafür nötige Überbauung der Fernwasserleitung gestorben Hügellösung wohl endgültig gestorben .

Als Alternative bot das WNA die Ohrenlösung an, bei der die Rampe aufgeständert über den Eingangsbereich des Fußballplatzes führen würde Lösung mit 2 Pylonen (a) .

Von SPD-Gemeinderat Burkard wurde ein gerader Rampenverlauf über das Seglergelände Richtung Würzburger Straße vorgeschlagen. Neue Variante bei der Margetshöchheimer Rampe?

Ursprünglich waren wohl alle Gemeinderäte davon ausgegangen, dass die Rampe vom Sportplatz aus längs des Mains Richtung Altort verlaufen würde. Schnell stellte sich allerdings heraus, dass es dadurch zu Problemen für die Segler käme, die dann viele ihrer Boote kaum an der Slipstelle ins Wasser lassen könnten. Es wurde eine ganze Reihe von Ersatzlösungen gesucht, die aber alle dieses Problem nicht befriedigend lösen konnten. Zu guter Letzt stellte sich heraus, dass die Rampe dort praktisch auf der vollen Länge über dem 6 m breiten Schutzstreifen der Fernwasserleitung verlaufen müsste, was - wenn überhaupt - nur mit einem enormen Kostenaufwand realisiert werden könnte. Somit dürfte diese Variante auch aus dem Rennen sein.

In den letzten Tagen wurde noch eine weitere Variante ins Gespräch gebracht, um den Problemen an der Slipstelle auszuweichen und doch noch eine Führung Richtung Altort zu ermöglichen. Anlass war die Information, dass die Veitshöchheimer auf ihrer Seite mit dem Brückenkopf weiter nach Norden rutschen wollen "Neues" zum Steg von vorvorgestern .
Im Margetshöchheimer Gemeinderat schlugen nun einige vor, von da aus den Steg quer über den Main ans Ufer nördlich neben der Slipstelle zu führen und dann die Rampe am Ufer Richtung Mainfähre verlaufen zu lassen.
Eine ähnliche Lösung war schon einmal in den umfangreichen Voruntersuchungen aufgetaucht: Variante 2.2 (Sportplatz) Sie wurde damals aber nicht weiter verfolgt, weil das Bauwerk äußerst massiv ausgefallen wäre und zwei Flusspfeiler erforderlich gewesen wären.
Abgesehen davon, dass dieser schräge Brückenschlag die Brücke wesentlich verlängern und damt natürlich verteuern würde, kann er das Seglerproblem nicht lösen. Der von der Gemeinde eingeschaltete Gutachter Prof. Haass aus Hannover hat nämlich festgestellt, dass der Steg aus Sicherheitsgründen 40 - 50 m, besser noch 60 - 70 m von der Slipstelle entfernt sein müsse. Damit ist diese Variante aus technischen Gründen ebenfalls gestorben. Sie war im übrigen von vornherein unrealistisch, weil damit der erneute "Aufstand" der Veitshöchheimer im Bereich der Oberen Maingasse vorprogrammiert war und ein erneuter Anlauf zu einem Bürgerbegehren wahrscheinlich gewesen wäre.

Somit bleiben nur noch die Ohrenlösung und die Burkardvariante übrig.



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"Neues" zum Steg von vorvorgestern

Der Veitshöchheimer Gemeinderat hat sich bekanntlich in der Gemeinderatssitzung am 12.4.2011 auf einen mit Margetshöchheim abgestimmten Stegstandort an den Mainfrankensälen festgelegt. Dabei sollte auf Wunsch der Veitshöchheimer der Steg vom Eingang der Mainfrankensäle schräg zur nordöstlichen Ecke des Margetshöchheimer Fußballfelds verlaufen.
So verstanden zumindest die Margetshöchheimer Gemeinderäte den Veitshöchheimer Beschluss. Inzwischen mussten die Margetshöchheimer Gemeinderäte erkennen, die sie oofensichtlich nicht richtig informiert waren.
Hier der Wortlaut des Veitshöchheimer Gemeinderatsbeschlusses: http://0z.fr/JDTOA

Punkt 2 des Beschlusses bedeutet nämlich eine Abkehr von der ursprünglich favorisierten schrägen Stegführung:
"Es sollte darauf geachtet werden, dass der Pylon auf Veitshöchheimer Seite so verschoben wird, dass er nicht unmittelbar in Höhe des Treppenaufganges der Mainfrankensäle ausgeführt wird."

Deutlich wird dies allerdings erst in Verbindung mit dem Schreiben von Bürgermeister Kinzkofer an die Chefin des Wasserstraßenneubaumats vom 26.4.2011, in der er den Beschluss erläutert. Dieses Schreiben konnte die Gemeindeverwaltung Margetshöchheim leider erst vor wenigen Tagen den Gemeinderats-Fraktionen zugänglich machen, obwohl es für die weiteren Planung eminent wichtig ist:

Im Gemeinderatsbeschluss vom 12.4.2011 heißt es:
"2. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Pylon auf Veitshöchheimer Seite so verschoben wird, dass er nicht unmittelbar in Höhe des Treppenaufganges der Mainfrankensäle ausgeführt wird."
Da der Pylon unmittelbar mit der Brücke zusammenhängt, ist hier natürlich auch die Verschiebung der Brücke auf Veitshöchheimer Seite am Standort 3 (Mainfrankensäle Sportplatz Margetshöchheim) gemeint. Hintergrund der Verschiebung sind die neuesten Planungen bei der Erweiterung der Mainfrankensäle, die jetzt den zukünftigen Treppenaufgang zu den Mainfrankensälen an der gleichen Stelle wie bisher vorsehen. Um die Gesamtbaukosten des Stegs zu reduzieren, ist es sinnvoll, den Pylon mit dem Widerlager Richtung Norden (mainabwärts) zu verschieben. In diesem Zug muss der Treppenauf- bzw. abgang (z.B. viertelsgewendelt) mit eingeplant werden. Mehrkosten aufgrund der Verschiebung entstehen also keine.


So weit die Erläuterungen Bürgermeister Kinzkofers. Im Klartext bedeutet dies, dass der Steg dann - wie ursprünglich von Margetshöchheim vorgeschlagen - an der schmalsten Stelle gerade über den Main führen könnte, was sicher wegen der dann geringeren Spannweite zu einer Reduzierung der Kosten führen würde.

Inzwischen wurde bekannt, dass nach Ansicht des Wasserstraßenneubauamts für diese Änderung eine Neuplanung erforderlich ist, deren Kosten zu Lasten Veitshöchheims gingen.



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Hügellösung wohl endgültig gestorben

Die Abwicklung der Stegrampe über einen Hügel am Sportplatz ist wohl endgültig gestorben. Diese Lösung war vom Wasserstraßenneubauamt (WNA) und von Bürgermeister Brohm favorisiert worden. Auch der Sportverein und die Segler hatten sich damit angefreundet.
Das Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg hat nun dem WNA mitgeteilt, dass die Hügellösung nicht genehmigungsfähig sei. Das gilt auch für die Sitzstufen am Rollschuhplatz auf Veitshöchheimer Seite. Dagegen sei eine aufgeständerte Rampenkonstruktion in möglichst durchströmbarer Ausführung aus wasserwirtschaftlicher Sicht denkbar. Man hätte sich die ganze Diskussion sparen können, wenn sich das WNA gleich zu Beginn der Planungsdiskussion mit dem Wasserwirtschaftsamt abgestimmt hätte. Damit erübrigt sich auch jede weitere Diskussion über die Verlegung der Fernwasserleitung.



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Protokoll Ortstermin 18.7.11

Mittlerweile liegt das Protokoll des Ortstermins am 18.7.2011 am Seglergelände vor, bei dem abgeklärt werden sollte, ob durch eine Rampenführung Richtung Altort der Segelbetrieb unverhältnismäßig stark behindert würde. besprechungsvermerksegler180711.pdf [1.472 KB]



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Rampe zum Altort stößt auf Probleme

Wie bereits berichtet, versucht man in Margetshöchheim eine Rampenlösung zu finden, die die Ausrichtung zum Altort ermöglicht, ohne dass die Segler von ihrer Slipstelle abgeschnitten werden. Ein Vorschlag sah vor, die Jollen während der Segelsaison zwischen Rampe und Main zu lagern. Damit wäre es in diesem Zeitraum jederzeit möglich, die Jollen ins Wasser zu bringen, ohne den Mast ab- und wieder aufzubauen, was äußerst zeitaufwändig ist.
Die Segelkameradschaft hat nun mitgeteilt, dass zwischen der angedachten Stegrampe und dem Main beim besten Willen nur 21 der 32 betroffenen Jollen untergebracht werden können, auch wenn dort sämtliche Bäume gefällt würden, wie man dem beigefügten Plan entnehmen kann: stellplaetzeamkran.pdf [55 KB]
Damit dürfte es praktisch unmöglich sein, die Rampe direkt in Richtung Altort zu führen, zumal es noch weitere gravierende Probleme gibt, vor allem den Umstand, dass die Rampe dann fast auf der ganzen Länge auf der Fernwasserleitung liegen würde.



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Wie soll die Rampe verlaufen?

Während des Margaretenfestes fand am Sportplatz ein Ortstermin mit den Stadtwerken statt, bei dem neben Gemeinde- und Gemeinderatsvertretern auch die Chefin des Wasserstraßenneubauamts mit einem Mitarbeiter, ein Vertreter des Planungsbüros und Vertreter der Segler anwesend waren. Es ging vor allem darum, ob und wie die Fernwasserleitung bei der sog. Hügellösung gesichert und überbaut werden kann. Dabei stellte sich schnell heraus, dass dies nur mit erheblichem technischen und finanziellen Aufwand möglich sein wird. So würde eine Verlegung der Fernwasserleitung mehrere 100.000 € , wenn nicht sogar 1 Million kosten. Nicht viel besser dürfte es bei einer Einhausung mit einer Schutzröhre aussehen. Damit dürfte die Hügellösung gestorben sein. (Die einzelnen Rampenlösungen finden Sie übrigens im neuesten MM-Blättle MM-Blättle 96 ).

Ähnliche Probleme dürften bei einer Rampenführung in Richtung Altort auftreten. Selbst wenn man die Probleme mit dem Zugang der Segler zur Slipstelle vernachlässigt, würde die Rmpe fast auf der ganzen Länge auf dem Schutzstreifen der Fernwasserleitung verlaufen, was wiederum aufwändige und teure Absicherungsmaßnahmen nach sich ziehen würde.

Am unproblematischsten wären noch die Burkardlösung Richtung Würzburger Straße und die Ohrenlösung im Eingangsbereich des Fußballergeländes, weil dabei die Fernwasserleitung nur einmal gekreuzt werden muss, was bei entsprechender Anordnung der Aufständerung kein Problem sein dürfte.
Eine ähnliche Lösung hat Herr Scheumann ins Gespräch gebracht. Danach würde die Rampe nicht innerhalb des Sportplatzgelämdes einen Bogen rückwärts machen, sondern am Fahrweg auf dem Parkstreifen vor dem Seglergelände einen Knick Richtung Würzburger Straße machen. Ähnlich wie bei der Burkardlösung würde hier das SGM-Gelände weniger stark beeinträchtigt. Es bliebe sogar eine nennenswerte Fläche z. B. für Parkplätze. Allerdings müsste dann der Eingang zum Seglergelände Richtung Westen verlegt werden.



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Leicht chaotisch: Ortstermin am Seglergelände

Nachdem die Auseinandersetzung mit Veitshöchheim um den Stegstandort seit geraumer Zeit ausgestanden ist, gibt es derzeit in Margetshöchheim ein Gezerre um die Rampenführung. Vor kurzem galt noch die sog. Hügellösung im Eingangsbereich zum Sportplatz als so gut wie sicher. Dabei würde die Rampe im Zickzackkurs den Hügel hinunter abgewickelt Hängebrücke mit 2 Pylonen (Erdhügel) . Wegen der Probleme bei der Überbauung der Fernwasserleitung ist es allerdings fraglich, ob diese Variante wirtschaftlich und technisch möglich ist. Um hier Klarheit zu schaffen, findet am 25.7. vor Ort eine Besprechung mit den Stadtwerken Würzburg statt, die die Fernwasserleitung betreiben. (An dieser Stelle muss die Frage erlaubt sein, warum die vom WNA beauftragten Planer dieses Problem unterschätzt haben.)

An der selben Stelle gibt es als Alternative eine Variante, bei der die Rampe - ähnlich wie am alten Standort - auf Stützen liegt. Diese Variante ist auch auf der Veitshöchheimer Seite vorgesehen. Dabei würde nicht die ganze Fläche in Anspruch genommen, aber die Nutzung durch den Sportverein ebenfalls eingeschränkt. Der Zugang und die Zufahrt zum Sportplatz wären jedoch ohne weiteres möglich. Es wäre auch denkbar, dort z. B. Parkplätze für den Sportplatz anzulegen. Wegen der Form der Rampe heißt sie im Volksmund "Ohrenlösung" Lösung mit 2 Pylonen (a) . Eine zusätzliche Treppe ist hier nicht vorgesehen, da der Weg hin zum Altort trotz der geschwungenen Rampe nur unwesentlich länger wird.

Außerdem existiert noch der Vorschlag des Gemeinderats Burkard, die Rampe über das Seglergelände Richtung Würzburger Straße laufen zu lassen, was von den Planern bislang grundsätzlich abgelehnt wurde, weil so die Rampe vom Zentrum wegführe, was nicht ganz nachvollziehbar ist, da bei dieser Lösung ein Treppenaufgang am Mainufer die schnelle Verbindung zum Altort längs des Mains ermöglichen würde. SPD-Vorschlag (Burkard)

Ursprünglich waren wohl alle im Gemeinderat davon ausgegangen, dass die Rampe Richtung Altort und damit parallel zum Main verlaufen sollte. Der Seglerverein machte allerdings schon bald geltend, dass sie dann mit ihren Jollen nicht mehr unter der Rampe durch zum Main gelangen könnten, weil der Ab- und Aufbau der Masten mit einem ganz erheblichen Zeitaufwand verbunden sei. Und Frau Bodsch, die Chefin des Wasserstraßenneubauamts (WNA), machte unmissverständlich deutlich, dass diese Lösung nicht durchsetzbar wäre, wenn die sportlichen Belange der Segler nachhaltig beeinträchtigt würden. Damit war diese Rampenführung am Ufer eigentlich gestorben.

Nachdem sich abzeichnete, dass die vom Bürgermeister favorisierte Hügellösung aus den verschiedensten Gründen scheitern könnte, machten sich vor allem die CSU-Gemeinderäte Döbling und Björn Jungbauer wieder massiv für die Rampe Richtung Altort stark. Daraufhin lud Bürgermeister Brohm Prof. Haass aus Hannover als Gutachter nach Margetshöchheim ein, um endgültig abzuklären, ob durch diese Rampenführung der Segelbetrieb nachhaltig beeinträchtigt wird. Dieser Termin fand am 18.7. statt. Dabei demonstrierte SGM-Vorsitzender Lapp, wie aufwendig es ist, bei der Mehrzahl der kleineren Boote den Mast ab- und aufzubauen.

Es stellte sich sehr schnell heraus, dass sich die vorgeschlagene Rampenführung tatsächlich nicht mit dem Sportbetrieb vereinbaren lässt. Das bestätigte auch der aus Hannover angereiste Sachverständige. Nun kam aus dem Kreis der anwesenden Gemeinderäte ein Inflation von Vorschlägen, um die Rampe doch noch Richtung Altort führen zu können. So sollten z. B. die Boote bis zum Ende der Rampe und dann wieder zurück bis zur sog. Slipstelle geschoben werden, was angesichts der dort besonders beengten Verhältnisse vor allem im Sommer an schönen Wochenenden zu chaotischen Zuständen führen kann, wenn Radler, Skater und Fußgänger vom Radweg und vom Steg auf die Segelboote treffen, die z. B. für die Regatta ins Wasser gelassen werden sollen. Auch der Vorschlag, direkt am Main die Bäume abzuholzen, um dort einen Sommerliegeplatz für Jollen zu schaffen, ist nur auf den ersten Blick genial, da dann die Rampe landeinwärts verschoben werden müsste und damit an der engsten Stelle teilweise über dem Radweg und dem daneben verlaufenden Fußweg zu liegen käme. Unter dem Strich würde man sich damit neue Probleme wahrscheinlich auch Mehrkosten einhandeln.
Nicht viel anders sieht es mit dem Vorschlag aus, in die Rampe eine Zugbrücke einzubauen, damit die Segelboote durchgelassen werden können. Diese "Lösung" ist nämlich nicht nur teuer, sondern wegen der Verkehrssicherungspflicht auch problematisch, da weder die Gemeinde noch die Segler diese übernehmen wollen.

Wenn man einigermaßen realistisch ist, bleibt eigentlich nur die Ohren- oder die Burkardlösung übrig.

Prof. Haass hat übrigens auch nur bedingt zur Klärung beigetragen, da er neue Stegstandorte vorgeschlagen hat, die schon längst im Gemeinderat abgehakt orden waren, weil sie wegen des Veitshöchheimer Widerstands nicht durchsetzbar waren.

Am Schluss kam man überein, dass die Kosten für eine "Zugbrücke" und der Platzbedarf für einen Sommerstellplatz für Jollen direkt am Main erst einmal abgeklärt werden sollen. Zu allererst will man das Ergebnis des Gesprächs mit den Stadtwerken abwarten, damit man weiß, ob die Rampe Richtung Altort wegen der darunter verlaufenden Fernwasserleitung überhaupt gebaut werden kann.

Unter dem Strich lässt sich sagen: Herausgekommen ist wenig Konstruktives. Aber man weiß zumindest, dass eine Rampe Richtung Altort eine ganze Menge Probleme mit sich bringen wird. Es fragt sich wirklich, ob sich dieser Mehraufwand angesichts einer Ersparnis von vielleicht 30 bis 40 Metern vertreten lässt.



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Beim Steg bewegt sich was

Am 4.7.2011 fand im Rathaus ein Gesprächstermin statt, an dem neben Vertretern des Wasserstraßenneubauamts (WNA) Bürgermeister Brohm und Vertreter der Gemeinderatsfraktionen, darunter die komplette MM-Fraktion, teilnahmen. Dabei wurden folgende Themen erörtert:

Da die Gemeinde mit dem Planungsverfahren und vor allem auch mit der europaweiten Ausschreibung überfordert ist, bietet das WNA an, für Verwaltungskosten in Höhe von 10 % der Baukosten die wesentlichen Teile der Architektenleistungen zu übernehmen. Dafür müssten die beiden Gemeinden voraussichtlich mit Kosten von je 80.000 € rechnen. Die anwesenden Gemeinderäte sprachen sich für diese Lösung aus.

Probleme gibt es noch mit der Realisierung der sog. Hügellösung, da dabei die Fernwasserleitung überbaut werden muss. Da der zuständige Sachbearbeiter der Würzburger Stadtwerke bislang nicht auf Anfragen reagiert hatte, wurde vereinbart, dass Bürgermeister Brohm deswegen bei den Stadtwerken vorstellig wird. Mittlerweile gibt es einen Ortstermin am 25.7., um die anstehenden Probleme (Schutzstreifen, Leitungsverlegung usw.) zu lösen.

Erörtert wurden auch alternative Rampenführungen, vor allem die Verlegung längs des Mains in Richtung Altort. Dabei kommt es vor allem zu Konflikten mit den Seglern, die nach ihren Aussagen, dann mit erheblichen Beeinträchtigungen bei der Ausübung ihres Sports rechnen müssen. WNA-Chefin Bodsch machte deutlich, dass sie das nicht akzeptieren kann. Deshalb findet am 18.7. ein Ortstermin mit einem Gutachter (Prof. Haass) statt, bei dem geklärt werden soll, ob es möglich und zumutbar ist, bei den - von der Problematik vor allem betroffenen - Jollen, den Mast vor der Rampe umzulegen und dann auf dem Main wieder aufzurichten. Es ist auch geplant, dass dies an einigen Booten demonstriert wird.

Weiterhin muss geklärt werden, ob das Wasserwirtschaftsamt überhaupt einen Erdhügel zulässt, da dadurch bei Hochwasser zwangsläufig Retentionsraum verloren geht. Frau Bodsch vom WNA war optimistisch, da z. B. bei den Hochwasserschutzmaßnahmen in Würzburg ja ebenfalls Retentionsraum verloren geht.

Außerdem will das WNA bei der Vertragsgestaltung zwischen den beiden Gemeinden behilflich sein.

Unterschiedliche Auffassungen gibt es noch über die Höhe der Beteiligung des WNA an den Baukosten. Hier will sich die Gmeinde noch einmal juristisch beraten lassen.



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Weiteres Vorgehen beim Mainsteg

Am 19.5.2011 waren Vertreter der beiden Maintalgemeinden in der Regierung von Unterfranken, um Fragen zum Bau des Mainstegs abzuklären. Dabei kam folgendes heraus;
Das Förderprogramm des Freistaats läuft zwar Ende 2013 aus, es ist aber damit zu rechnen, dass noch nicht beendete Maßnahmen trotzdem gefördert werden.
Der neue Steg wird voraussichtlich nicht auf dem Weg der Planfeststellung, sondern in einem wasserrechtlichen Verfahren genehmigt, was das Verfahren wesentlich beschleunigt.
Die Architekten- und Ingenieurleistungen müssen europaweit ausgeschrieben werden, was zu zeitlichen Verzögerungen führen kann. Bei der Ausschreibung will man sich der Hilfe des Wasserstraßenneubauamts (WNA) versichern.
Ob die Bauleitung beim WNA liegen soll, was die Gemeinden wahrscheinlich grob geschätzt 160.000 € kosten wird, ist noch nicht geklärt.

In der Gemeinderatssitzung am 14.6. wurde bekannt, dass bei der Rampenführung auf Margetshöchheimer Seite über einen Hügel wegen der darunter liegenden Fernwasserleitung und anderer Kabel und Leitungen wahrscheinlich mit erheblichen Kosten und Eingriffen in den Sportplatz zu rechnen ist. Das könnt das Aus für die Hügellösung sein. Die CSU will deshalb unbedingt die ursprünglich angedachte Rampenführung längs des Mains Richtung Altort durchsetzen. Diese Variante war ursprünglich auch die Vorzugsvariante der anderen Fraktionen. Bei mehreren Terminen machten jedoch die Segler deutlich, dass dann die meisten Segelboote nicht mehr zu Wasser gelassen werden können, was auch vom Bürgermeister ursprünglich akzeptiert wurde. Jetzt glaubt die CSU, dass eine Rampenführung in Richtung Altort auch gegen die Interessen der Segler durchgesetzt werden kann, was vom WNA immer bezweifelt worden ist.
Nun soll juristisch abgeklärt werden, ob die Rampenführung auch gegen den Willen der Segler durchgesetzt werden kann. Außerdem will sich der Gemeinderat demonstrieren lassen, mit welchem Aufwand das Ab- und Aufbauen der Masten verbunden ist, wenn die Segler nicht mit aufgerichteten Masten unter der Rampe zur Slipstelle kommen.



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Das WNA hat es nun nicht mehr eilig

Weil sich Margetshöchheim und Veitshöchheim lange Zeit nicht auf einen gemeinsamen Standort einigen konnten, hatte das Wasserstraßenneubauamt (WNA) in der Vergangenheit mächtig Druck gemacht, um eine Entscheidung über den Stegstandort herbeizuführen. Das war verständlich und sicher auch nicht verkehrt.
Nachdem sich nun die beiden Gemeinden geeinigt haben, hat es nun das WNA zum Leidwesen von Bürgermeister Brohm offensichtlich nicht mehr eilig. Auf Margetshöchheimer Seite wurde bekanntlich vom WNA und von Bürgermeister Brohm eine Abwicklung der Stegrampe über einen Erdhügel favorisiert, eine Lösung der auch der Gemeinderat weitgehend positiv gegenüberstand. Allerdings würde der Hügel dann die Fernwasserleitung und den Hauptsammler der Kanalisation überdecken. Das WNA sollte nun mit den Stadtwerken abklären, ob man dort einer Überbauung der Fernwasserleitung zustimmt. Bei dieser Abklärung lässt man sich beim WNA allerdings recht viel Zeit. Dabei kann der eigentliche Planungsprozess erst beginnen, wenn diese Frage geklärt ist. Außerdem kann sich die Gemeinde Margetshöchheim erst dann mit den von der Rampe tangierten Sportvereinen abstimmen, wenn die Rampenführung geklärt ist.



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Blockiert das WWA die Hügellösung?

Nachdem der Standort des neuen Stegs mittlerweile feststeht, konzentriert sich die Diskussion nun auuf die Rampemführung auf Margetshöchheimer Seite. Das Wasserstraßenneubauamt, die betroffenen Vereine und wohl auch die Mehrheit des Gemeinderats haben bislang vor allem die sog. Hügellösung favorisiert, bei der die Rampe über einen Hügel herabführt. Nach Gesprächen zwischen Bürgermeister Brohm und dem Wasserwirtschaftsamt ist damit zu rechnen, dass diese Lösung wegen der Auswirkungen bei Hochwasserereignissen vom WWA möglicherweise nicht genehmigt wird.



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Mainsteg-Entscheidung gefallen

In der Sitzung am 12.4.2011 hat der Margetshöchheimer Gemeinderat den Standort 3 (Sportplatz) als Stegstandort festgelegt. Dafür stimmten 14 Gemeinderäte, Frau Haupt-Kreutzer und Stefan Herbert (beide SPD) votierten dagegen. Anschließend sprach sich der Gemeinderat einstimmig für die Variante 3.2 mit je einem Pylon auf den beiden Mainseiten 3.2 Hängebrücke mit 2 Pylonen 2 Pylone mit Erdhügel aus.
Nachdem der Veitshöchheimer Gemeinderat sich zeitgleich mit 18 zu 6 Stimmen ebenfalls für die Variante 3.2 entschieden hat, steht jetzt dem Stegneubau nichts mehr im Wege. Erfreulich ist auch, dass sich der Veitshöchheimer Gemeinderat für einen zusätzlichen Treppenabgang auf Veitshöchheimer Seite und für die hälftige Übernahme der Bau- und Unterhaltskosten entschieden hat. Mit diesen Entscheidungen kann man wohl auf beiden Seiten zufrieden sein.



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Letzter Sachstand beim Mainsteg

10.4.: Da die offizielle Entscheidung über den Neubau des Mainstegs sowohl in Margetshöchheim wie auch in Veitshöchheim erst am 12.4. fällt, haben wir uns bislang mit detaillierten Informationen zurückgehalten. Nachdem gestern in der Main-Post ausführlich über das vorbereitende Treffen der beiden Gemeinderatsgremien am 4.4. in Margetshöchheim berichtet wurde, geben wir hier ebenfalls einen kurzen Überblick über den neuesten Sachstand, zumal in der Main-Post einiges unklar blieb:

Die überwiegende Mehrheit beider Gemeinderäte sprach sich für den Standort 3 aus, dessen Brückenkopf wie auch beim Standort 2 am Margetshöchheimer Sportplatz liegt. Im Gegensatz zum Standort 2 führt der Steg dann nicht auf kürzestem Wege gerade über den Main zum Parkplatz vor den Mainfrankensälen, sondern leicht schräg auf den Eingang der Mainfrankensäle zu. Aus Sicht der MM wäre die gerade Lösung nicht nur kürzer, sondern auch kostengünstiger und weniger störend. Ohne die Zustimmung zur Schräglösung wäre allerdings kein Kompromiss mit Veitshöchheim möglich gewesen. 2 Pylone mit Erdhügel

Während ursprünglich der Steg trogförmig geplant war, wird er jetzt an zwei 20 m hohen Pylonen aufgehängt. Dadurch wirkt er deutlich filigraner, er wird allerdings bei den Bau- und Unterhaltskosten teurer. Es scheint nun auch sicher, dass auf der Veitshöchheimer Seite eine Treppenanlage gebaut wird, da die Rampe vom Ortszentrum wegführt.

Auf Margetshöchheimer Seite ist die Rampenführung noch völlig offen. Zwei der in der Main-Post genannten Rampenlösungen sind allerdings mittlerweile kaum mehr realistisch. Die Führung am Main entlang Richtung Altort dürfte wegen der Einwände der Segler kaum Chancen haben. Auch die sog. Burkard-Lösung Richtung Würzburger Straße stößt auf Widerstände, nicht nur bei den Seglern. Auch die Rampenführung über einen Teil des Seglergeländes mit einem Knick Richtung Fahrweg hat wohl wenig Chancen. Nicht nur die MM lehnt diese Variante ab, auch der planende Architekt ließ kein gutes Haar an ihr. Außerdem wäre es bei dieser Lösung erforderlich, einen Großteil des benachbarten privaten Geländes zu erwerben. Es macht wenig Sinn, hier fremdes Eigentum zu verplanen und über ungelegte Eier zu spekulieren. Es gibt zudem noch weitere gewichtige Gründe gegen dieses Rampenführung. Falls diese Lösung wider Erwarten doch noch ernsthaft diskutiert werden sollte, werden wir Sie umgehend informieren.

Am wahrscheinlichsten dürfte die Erdhügellösung sein. Hiebei führt die Rampe über einen Erdhügel. Zusätzlich ist eine Treppe in Richtung Altort und eine Tribüne am Sportplatzrand vorgesehen. Hängebrücke mit 2 Pylonen (Erdhügel) . Auch aus den beiden mehr oder weniger betroffenen Vereinen kamen bislang zustimmende Signale. Dabei ist an einen Flächentausch zwischen Seglern und SGM gedacht, da letztere durch die Hügellösung am stärksten betroffen wären.

Falls die Hügellösung aus technischen Gründen scheitern sollte (Überbauung der Fernwasserleitung usw.), bliebe immer noch die ursprünglich geplante aufgeständerte Rampe im Eingangsbereich des Sportplatzes. Lösung mit 2 Pylonen (a)

Zu der finanziellen Seite: Da der an Pylonen aufgehängte Steg wegen der Bauweise und der schrägen Führung nach Veitshöchheim hinüber teurer ist, beteiligt sich das Wasserstraßenneubauamt (WNA) in geringerem Umfang am Bau des Stegs. Das WNA beteiligt sich voraussichtlich nur zu 50 % an den Kosten der billigsten (Troglösung) und kürzesten Variante. Mehrkosten, die durch die neue Planung am Standort 3 entstehen, will das WNA nicht mittragen.



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2 Pylone mit Erdhügel


links Margetshöchheim 



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Hängebrücke mit 2 Pylonen (Erdhügel)


Treppe nach Norden, Tribüne zum Sportplatz 



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Gute Aussichten für den Mainsteg

5.4.: Ein Treffen der Bürgermeister und fast aller Gemeinderäte aus Veitshöchheim und Margetshöchheim am 4.4. im Margetshöchheimer Rathaus hatte den Zweck, möglicherweise noch bestehende Unklarheiten und Probleme auszuräumen. Dabei stellte sich heraus, dass es sowohl bei der Standortvariante wie auch bei der Finanzierungsfrage weitestgehende Übereinstimmung gab. Da das Treffen ja nur dem Meinungsaustausch diente und die eigentlichen Entscheidungen erst bei den jeweiligen Gemeinderatssitzungen am 12.4. fallen, wollen wir hier den Gemeinderäten nicht vorgreifen und vorab keine Details veröffentlichen. Wer allerdings die Presseberichterstattung und die Veröffentlichung auf unserer Website verfolgt hat, dürfte sich ausrechnen können, auf welche Variante die Entscheidung voraussichtlich hinauslaufen wird.



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Aprilscherz der Main-Post?

1.4.2011: Am 1. April veröffentlichte die Main-Post zwei Berichte über die Bürgerinformationsversammlungen zum Mainsteg in Margetshöchheim und Veitshöchheim, die durchaus korrekt waren. Aus dem Rahmen fiel allerdings wieder einmal die Grafik zu den Stegstandorten, die man bestenfalls als gelungenen Aprilscherz einstufen kann. Dort wurde zum wiederholten Male ein Standort 2 abgebildet, der die Leser total in die Irre führt. Unter 5 Planungsvarianten für den Standort 2 (Sportplatz Margetshöchheim / Parkplatz Mainfrankensäle) war eine einzige Varianet (2.2) Variante 2.2 (Sportplatz) , die ganz grob der in der Main-Post abgebildeten Stegführung entspricht und weit vor dem Sportplatz quer über den Main zum Veitshöchheimer Parkplatz führt. Diese sehr lange und teure Variante wurde aber von vorneherein aus den verschiedensten Gründen von beiden Gemeinden ausgeschlossen und auch nie ernsthaft diskutiert. Alle anderen 4 Varianten am Standort 2 Variante 2.1 (Sportplatz) Variante 2.3 (Sportplatz) Variante 2.4 (Sportplatz) Variante 2.5 (Sportplatz) führten geradewegs vom Sportplatz Margetshöchheim zum gegenüberliegenden Parkplatz in Veitshöchheim. Angesichts dieser fehlerhaften Grafik, die schon vor einigen Monaten einmal in der Main-Post veröffentlicht worden war, ist es kein Wunder, dass in Veitshöchheim eine Bürgerinitiative gegen eine Brücke quer vor der Oberen Maingasse Sturm lief, die von keiner der beiden Gemeinden jemals ernsthaft in Erwägung gezogen wurde. Wenn die Main-Post die tatsächlich geplante Variante am Sportplatz abgebildet hätte, wären wir bei der Entscheidung über den Stegstandort sicherlich schon wesentlich weiter.



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Endspurt beim Mainsteg?

Es deutet vieles darauf hin, dass bis Mitte April in den beiden Maintalgemeinden die Standortfrage beim Mainsteg geklärt sein könnte. Mehr Zeit bleibt auch nicht, da das Wasserstraßenneubauamt (WNA) unmissverständlich klar gemacht hat, dass es keine weitere Fristverlängerung geben wird und andernfalls das Verfahren zum ersatzlosen Abriss des alten Stegs definitiv anlaufen wird.

Am 28.2.2011 hatte das WNA im Veitshöchheimer Rathaus die beiden Gemeinderäte über 3 Schräg-Varianten am StandortSportplatz/Mainfrankensäle informiert. Planvarianten Standort 3: Schräglösung Sportplatz
In Margetshöchheim stellte daraufhin der Gemeinderat am 15.3. intern noch einen Fragenkatalog zusammen, den das WNA klären sollte. Am 16.3. trafen sich dann Vertreter der Gemeinderatsfraktionen mit Vertretern der beiden betroffenen Vereine (Fußballer und Segler), um diese über Möglichkeiten der Rampenführung zu informieren. Da dabei keine einvernehmliche Lösung gefunden werden konnte, kam es am 25.3. zu einem Gesprächstermin der Fraktionsvorsitzenden und Sportvereinsvorsitzenden beim WNA in Aschaffenburg, bei dem sich eine Lösung andeutete.
Am 29.3. wird das WNA um 19.30 Uhr der Margetshöchheimer Bevölkerung in der Margarethenhalle die verschiedenen Varianten am Standort 3 vorstellen, wobei jetzt schon klar zu sein scheint, dass sowohl in Margetshöchheim als auch in Veitshöchheim die Variante 3.2 mit 2 Pylonen favorisiert wird, die auch deutlich kostengünstiger als die anderen Varianten ist (3.2 Hängebrücke mit 2 Pylonen ). Einen Tag später findet die Informationsveranstaltung für die Veitshöchheimer Bevölkerung um 19 Uhr in den Mainfrankensälen statt.
Für den 4.4. hat dann Bürgermeister Brohm die Gemeinderäte der beiden Gemeinden und Bürgermeister Kinzkofer zu einem Meinungsaustausch über eventuell noch vorhandene Differenzen eingeladen.
Die endgültige Entscheidung findet dann am 12.4. in den beiden Gemeinderäten statt. Wichtig ist, dass sich die beiden Gemeinden hierbei eindeutig auf einen gemeinsamen Stegstandort und einen Planungsauftrag verständigen. Die Gestaltung der Rampen muss bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht endgültig festgelegt sein, da es hier verschiedene Lösungsmöglichkeiten gibt.
Auf Margetshöchheimer Seite zeichnen sich bei der Varante 3.2 momentan 2 Rampenführungen ab: die aufgeständerte Rampe oder die Hügellösung (aus der Variante 3.1 3.1 Hängebrücke mit 1 Pylon ), wobei in beiden Fällen der derzeitige Zugangsbereich zum Sportplatz kaum mehr genutzt werden kann. Stattdessen ist im Gespräch, dass die Segler an der Nordwestecke des SG-Geländes einen Geländestreifen an die SG abgeben sollen, für den die Segler dann den Parkstreifen längs des Seglergeländes bekommen sollen.
Eine Rampenführung in Richtung Altort, die ursprünglich angedacht war, ist offensichtlich nicht realisierbar, da nach den Angaben der Segler sonst die Boote nicht mehr ins Wasser gelassen werden können.



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Zur Vorbereitung auf die Steg-Bürgerinformation

Eine Zusammenfassung aller wichtigen Informationen zum derzeit aktuellen Stegstandort 3 finden Sie inklusive zusätzlicher Unterlagen auf der Website des Wasserstraßenneubauamts:

http://www.wna-aschaffenburg.wsv.de/wir_ueber_uns/sachbereich_5/bruecken/aktuelle_projekte/ludwig-volk/Beplanung_3._Standort/Ergebnis_3Standort.html



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SPD-Fraktion für modifizierte Variante 3.2

13.3.2010: Die Margetshöchheimer SPD-Gemeinderatsfraktion favorisiert die Stegvariante 3.2, allerdings mit einer geänderten Rampenführung, die auf den Vorschlag des SPD-Gemeinderats Georg Burkard zurückgeht. Die Rampe würde dann über das Seglergelände Richtung Würzburger Straße verlaufen. Zusätzlich würde ein Treppenturm die schnelle Anbindung an den Altort ermöglichen: 0794001.pdf [1.694 KB]



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SPD-Vorschlag (Burkard)




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SPD-Vorschlag




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Veitshöchheimer BI mit neuem Stegvorschlag

Nachdem die Veitshöchheimer Bürgerinitiative mit ihrem Stegbürgerbegehren weitgehend aus formalen Gründen vorerst gescheitert ist, hat sie nun - wie bereits kurz berichtet (Stegbegehren zurückgezogen, aber keine Entwarnung ) - einen neuen Stegstandort ins Gespräch gebracht: Soll der Steg für Zell attraktiv sein?
Demnach soll der Steg am südlichen Ende des Sportplatzes (in Richtung Zell) den Main überqueren. Das würde bedeuten, dass der Weg in die jeweiligen Ortszentren eindeutig länger würde, selbst wenn die Rampe auf Veitshöchheimer Seite Richtung Altort verlaufen würde, was aus der Zeichnung der BI jedoch nicht hervorgeht. Auf Margetshöchheimer Seite müsste die Rampe dann auf dem schmalen Uferstreifen längs des Sportplatzes (an der Seitenlinie) verlaufen. Höchstwahrscheinlich würde die Rampe dann noch im Gefährdungsbereich des Mains liegen, was mehr Massivität und damit deutlich höhere Kosten bedeuten würde.
Zusätzlich ist sicher, dass dieser Standort nicht mehr durch das Wasserstraßenneubuamt (WNA) kostenlos beplant wird, da die drei kostenlosen Vorplanungsvarianten mittlerweile ausgeschöpft sind.
Unter dem Strich bedeutet diese Variante aber auf jeden Fall einen weiteren Zeitverzug, so dass das Verfahren zum ersatzlosen Abriss des Stegs zwangsläufig wieder aufgenommen werden würde.
Zusätzlich sollte man nicht vergessen, dass das für den Steg so wichtige Förderprogramm Ende 2013 ausläuft. Da wir, gemessen am Bauzeitenplan des WNA (projektablaufvpbauende03.pdf [18 KB] ) , bereits jetzt ein ganzes Jahr hintendran sind, kann man sich vorstellen, dass ein Stegneubau bald auch schon aus finanziellen Gründen illusorisch sein wird.

Von einem Schnellschuss der BI kann man jedoch kaum sprechen, da die Planungsdiskussion nun bereits mehrere Jahre andauert. Angesichts dieser Tatsachen muss die Frage erlaubt sein, was die BI mit diesem Voschlag bezwecken will.



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Soll der Steg für Zell attraktiv sein?


Ist das wirklich ernst gemeint? 



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Planvarianten Standort 3: Schräglösung Sportplatz

1.3.: Wir zeigen Ihnen hier 3 der vier Schräg-Varianten, die für den Standort 3 als Verbindung vom Margetshöchheimer Sportplatz zum Veitshöchheimer Parkplatz auf Höhe des Eingangs der Mainfrankensäle konzipert wurden. Während beim nahezu identischen Standort 2 die direkte Verbindung vom Sportplatz zum Veitshöchheimer Parkplatz gewählt wurde, wurde hier auf Wunsch der Veitshöchheimer Seite die Lage des dortigen Brückenkopfes mainaufwärts verschoben, um den Steg mehr von der Bebauung wegzurücken.
Die 4. Variante, bei der auf jeder Mainseite 4 Pylone (Masten) vorgesehen waren, wurde von vorneherein ausgeschlossen.
Für alle Varianten gilt, dass Steg, Rampen und Geländerausführung filigran sind, mit Ausnahme der Erdhügellösung auf Margetshöchheimer Seite. Der Geh- und Radweg wird als Stahlbetonquerschnitt mit Stahlblecheinfassung und Gussasphaltbelag ausgeführt.
Für alle Varianten gilt auch, dass sie unterhaltungsaufwendig sind.

Farbige Planunterlagen und die Bewertung der Varianten finden Sie im Anschluss als PDF-Dateien.



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3.1 Hängebrücke mit 1 Pylon

Pylon mit Seilabspannung auf der Veitshöchheimer Seite mit parallel zum Main verlaufender Rampe in Richtung Süden und Treppenanlage in Richtung Norden
Rampenführung und Treppe in Margetshöchheim über einen Erdhügel, was für den Sportverein einen erheblichen Platzverlust und nur noch einen minimalen Zugang von Norden her bedeutet.
Brückenlänge 120 m, Rampenlänge 95 m, Pylonhöhe 37 m, Pfeilerabstand bei der Rampe 15 m
Projektkosten: 5,2 Mio. € brutto

Siehe Planungsunterlagen: 3.1haengebruecke1pylon.pdf [519 KB]



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Lösung mit einem Pylon (a)


mit Rampenführung über einen Erdhügel in Mhh. 



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Lösung mit 1 Pylon (b)




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3.2 Hängebrücke mit 2 Pylonen

Je ein Pylon mit Seilabspannung auf beiden Mainseiten mit geschwungenen Rampen, aber ohne Treppenanlagen
Brückenstützweite 122 m, Höhe der Pylone 20 m
Rampenabmessungen bei allen Varianten etwa gleich
Projektkosten: 4,4 Mio. € brutto
Hauptproblem: Längerer Weg in den Altort Veitshöchheims wegen der fehlenden Treppenanlage

siehe Planungsunterlagen: 3.2haengebruecke2pylone.pdf [718 KB]



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Lösung mit 2 Pylonen (a)


beidseitig mit Rampen ohne Treppenanlagen 



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Lösung mit 2 Pylonen (b)


re. Rampendetail mit filigranen Stützen alle 15 m 



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3.3 Schrägseilbrücke mit 1 Pylon

selbstverankerte Schrägseilbrücke mit 1 Pylon auf Margetshöchheimer Seite, verankert in einem begrünten Sockelbauwerk mit integrierter Treppenanlage
Stützweiten: Brücke 130 m, Rampen 95 m
Projektkosten: 5.5 Mio. € brutto
eleganteste, aber auch teuerste Lösung

siehe Planungsunterlagen: 3.3schraegseilbruecke.pdf [525 KB]



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Schrägseilbrücke mit 1 Pylon (a)


Aufhängung von Steg und Rampe in Mhh am Pylon 



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Schrägseilbrücke mit 1 Pylon (b)


Pylon in Margetshöchheim auf kleinem Hügel 



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Ausführliche Bewertung der Varianten am Standort 3

Hier finden Sie die ausführlichen Bewertungen der drei Varianten durch die Planer: varianten110228.pdf [45 KB]



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Kostenbeteiligung des Wasserstraßenneubauamts

Da die Kostenaufteilung zwischen dem Wasserstraßenneubaumt (WNA) und der bzw. den als Bauherr auftretenden Gemeinde/n sehr kompliziert ist, liegen noch keine belastbaren Zahlen vor.
Stark vereinfacht läuft die Berechnung so ab: Das WNA geht dabei grundsätzlich von einer mit dem alten Steg vergleichbaren Variante mit kostengünstiger Bauart aus. Mehrkosten für eine aufwendigere Bauart (z. B. Pylon-Ausführung) aber auch für die längere Brücke durch die schräge Führung gehen zu Lasten des Bauarherrn. Außerdem werden die "Wünsche" des WNA (keine Hindernisse im Main, Höhe usw.) und der Gemeinde (breiterer Steg, filigrane Ausführung usw.) einander gegenübergestellt und finanziell abgewogen.



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Stegbegehren zurückgezogen, aber keine Entwarnung

28.2.2010: Die Veitshöchheimer Initiative für ein Steg-Bürgerbegehren hat ihren Antrag zurückgezogen, nachdem das Landratsamt den Antrag für unzulässig erklärt hat. Gleichzeitig bringt die Initiative einen weiteren Standort noch weiter mainaufwärts ins Gespräch: http://0z.fr/O8xMr
Die Damen und Herren betonen zwar, dass sie nicht gegen einen Steg seien, mit ihren Aktionen schaufeln sie allerdings kräftig am Grab für den Steg. Offensichtlich haben sie immer noch nicht den Ernst der Lage erfasst.
Beim heutigen Informationstermin des Wasserstraßenneubauamts (WNA) mit den Gemeinderäten aus Veitshöchheim und Margetshöchheim hat die WNA-Chefin unmissverständlich deutlich gemacht, dass sie das Verfahren zum Stegabriss wieder aufnehmen will, wenn sich die beiden Gemeinden nicht bis zum 31. März geeinigt haben sollten. Selbst wenn es eine Fristverlängerung geben sollte, wird es sich wohl nur um wenige Tage handeln. Das dürfte auch den bei diesem Gespräch anwesenden Vertretern der BI nicht entgangen sein.
Abgesehen davon, dass eine neue Variante nicht binnen kurzer Zeit beplant werden kann, ist für das WNA das Ende der Fahnenstange erreicht.
Eigentlich müsste es der BI klar sein, dass das WNA die Kosten für eine weitere Vorplanung nicht übernehmen wird. Dabei geht es immerhin um eine Summe von mehreren zehntausend Euro.
Zudem wäre dieser Betrag zum Fenster hinausgeworfen, da dieser Standort am südlichen Ende des Sportplatzes in jeder Hinsicht inakzeptabel ist.
Letztendlich ist auch damit zu rechnen, dass bei einer weiteren Verzögerung die Förderung durch den Freistaat in den Sternen steht. Wir haben darauf schon mehrmals hingewiesen.
Entweder die Vertreter der BI wissen nicht, was sie tun, oder sie wollen den Steg tatsächlich mit immer neuen Vorschlägen torpedieren.

Beim Termin mit dem WNA wurden übrigens 4 Varianten für eine schräge Stegführung vom Sportplatz in Margetshöchheim bis zum Parkplatz der Mainfrankensäle auf Höhe des Eingangs Mainfrankensäle vorgestellt. Wir berichten in Kürze über diese Planungen.



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Veitshöchheimer Grüne: Textil- statt Stahlbeton?

27.2.2011: In einer Presseerklärung unterbreiten die Veitshöchheimer GRÜNEN einen neuen Vorschlag, wie man den neuen Mainsteg eventuell filigraner und damit ortsbildverträglicher gestalten kann. Sie verweisen auf ein Beispiel in Albstadt-Lautlingen, wo dieses Verfahren bereits angewandt wurde. Falls man diesem Gedanken nähertreten will, müsste vorab gekärt werden, ob diese Konstruktion auch einem Schiffsstoß standhalten würde. Bekanntlich fordert das Wasserstraßenneubauamt, dass ein Steg - auch wenn er die geforderte Durchfahrtshöhe von 6,40 m einhält - einen Anprall durch den Führerstand eines Kreuzfahrtschiffes, der nicht eingefahren wurde, aushält.
einfiligranerstegdurchtextilbeton.pdf [131 KB]



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Steg: Tage der Vorentscheidung

26.2.2010. Am Montag, den 28.2. treffen sich die Gemeinderäte aus Veitshöchheim und Margetshöchheim im Veitshöchheimer Rathaus mit Vertretern des Wasserstraßenneubauamts und des mit der Stegvorplanung beauftragten Ingenieurbüros. Sie werden bei diesem Termin über die neuesten Varianten am Standort Sportplatz/Mainfrankensäle informiert.

Am Tag darauf muss der Veitshöchheimer Gemeinderat über die Zulassung des Veitshöchheimer Steg-Bürgerentscheids entscheiden, das das Landratsamt bereits als unzulässig eingestuft hat.

Vertreter der Veitshöchheimer Bürgerinitiative waren übrigens am 24.2. im Margetshöchheimer Rathaus bei Bürgermeister Brohm zu einem Meinungsaustausch gewesen.

Ende März läuft die Frist aus, die das Wasserstraßenneubauamt den beiden Gemeinden für die Einigung über den neuen Stegstandort gesetzt hat. Deshalb hat Bürgermeister Brohm für Dienstag, den 29.3. (19.30 Uhr) eine Sondersitzung zum Thema "Mainsteg" anberaumt.



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Eine Stegvariante, die begeistern kann

Auf dem Veitshöchheim-Blog von Dieter Gürz findet man eine neue Steg-Variante, die sich wohltuend von mancher Variante unterscheidet, bei der man nur die Kosten im Blick hatte. So ein Steg wäre eine echte Bereicherung. Näheres findet man unter http://0z.fr/8kVNC



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ein Hingucker




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Darf Margetshöchheim allein die Baulast tragen?

(16.2.) Bislang war zwischen Margetshöchheim und Veitshöchheim unstrittig, dass Margetshöchheim beim Neubau eines Stegs als Baulastträger auftreten soll. Wegen der geringeren Finanzkraft Margetshöchheims würde dann nämlich das Bauvorhaben höher bezuschusst, und schließlich wurde der alte Steg ja auch von Margetshöchheim allein gebaut.
Ob dies allerdings ganz einwandfrei war, stellt nun das Landratsamt in seiner Stellungnahme zum Veitshöchheimer Bürgerbegehren in Frage. Schließlich liegt der halbe Steg auf Veitshöchheimer Gemarkung. Im Schriftsatz des Landratsamtes heißt es hierzu:
"Es kann hier offen bleiben, ob solch eine Übertragung der Straßenbaulast von der Gemeinde Veitshöchheim auf die Gemeinde Margetshöchheim überhaupt zulässig ist ..."



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Schwerpunktthema Steg in der Main-Post am 16.2.

(15.2.) Morgen am 16.2. wird die Main-Post ihren Lesern den lange erwarteten Überblick über die Entwicklung beim Mainsteg bieten. Siehe auch: Wie aktuell ist die Main-Post beim Mainsteg?
Hier finden Sie einen der Berichte vom 16.2. in der Main-Post: http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Kein-Steg-ist-die-schlechteste-Loesung;art736,5983378



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Veitshöchheimer Mainsteg-Bürgerbegehren unzulässig

(15.2.) Das Landratsamt hat in einer Stellungnahme für die Gemeinde Veitshöchheim festgestellt, dass das Mainsteg-Bürgerbegehren unzulässig ist.
Das Landratsamt stützt sich vor allem auf 2 Aspekte:

1. Es wird moniert, dass die Bürger durch die Begründung des Bürgerbegehrens nicht ausreichend informiert werden und somit in die Irre geführt werden könnten.
"Voraussetzung dafür, dass die abstimmungsberechtigten Bürger sich ein sachgerechtes Urteil über die mit dem Bürgerbegehren aufgeworfenen Fragen bilden können, ist jedoch zumindest, dass die der Fragestellung des Bürgerbegehrens beigefügte Begründung nicht in wesentlichen Punkten falsch oder unvollständig ist. Die Grenze einer sachlich noch vertretbaren, politisch unter Umständen tendenziösen Darstellung des Anliegens des Bürgerbegehrens ist mit anderen Worten dann überschritten, wenn das Bürgerbegehren einen entscheidenden tatsächlichen oder rechtlichen Gesichtspunkt überhaupt nicht anspricht und so den abstimmungsberechtigten Bürger geradezu in die Irre führt.“

2. Außerdem erkennt das Landratsamt in dem Umstand, dass die Reihenfolge der benannten Vertreter des Bürgerbegehrens nicht eindeutig erkennbar ist, einen formalen, aber gravierenden Fehler.

Völlig unverständlich ist folgender Passus der LRA-Stellungnahme:
"5.3. Der Neubau eines Steges ca. 100 m nördlich des bestehenden Steges (Variante 2) wäre nach einer vorläufigen Einschätzung der Unteren Denkmalschutzbehörde am Landratsamt Würzburg ohne Konflikt mit der Denkmaleigenschaft von Gebäuden in der Mainstraße in Margetshöchheim realisierbar. Insoweit bestehen keine Anhaltspunkte, dass dieser Teil des Bürgerbegehrens auf ein rechtswidriges Ziel gerichtet wäre."

Man fragt sich schon, ob der zuständige Sachbearbeiter der Unteren Denkmalschutzbehörde beim Landratsamt sich jemals vor Ort die Situation angeschaut hat. Hundert Meter nördlich des bestehenden Stegs liegt nämlich eines der schönsten und ältesten Margetshöchheimer Gebäude direkt am Mainradweg, nur wenige Meter vom Ufer entfernt. Es handelt sich um das "alte Schulhaus", das von der Familie Heymanns mit viel Arbeitsaufwand und finanziellem Engagement zu einem Schmuckstück erster Güte aufgewertet wurde, unter Denkmalschutz steht und von der MM wie auch der Gemeinde Margetshöchheim jeweils mit dem Altortpreis ausgezeichnet worden ist. Es gibt kein Gebäude, das von den Touristen so häufig fotografiert wird wie dieses Haus. (Bild siehe nächster Absatz)
Wir wissen, dass sich der Sachbearbeiter im Landratsamt recht gut in Margetshöchheim auskennt. Es dürfte sich mit Sicherheit bei der Längenangabe gründlich verschätzt haben. Man sollte ihm bei Gelegenheit ein Maßband schenken.

Wichtig ist vor allem, dass erst einmal die Gefahr gebannt ist, dass der Mainsteg wegen des Bürgerbegehrens schon allein wegen der zeitlichen Verzögerung vom Zwangsabriss bedroht ist.

Weitere Einzelheiten erfahren Sie auch im Blog von Herrn Dieter Gürz: http://0z.fr/zN8mY



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Stegstandort ohne Konflikt mit dem Denkmalschutz?


hier wollte das Bürgerbegehren den Steg haben 



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Wie aktuell ist die Main-Post beim Mainsteg?

(14.2.) Etliche Margetshöchheimer haben den Eindruck, dass die Main-Post beim Mainsteg die Margetshöchheimer Argumente recht stiefmütterlich behandelt. Dabei wäre gerade angesichts des Bürgerbegehrens in Veitshöchheim und des drohenden ersatzlosen Stegabrisses die umfassende Information durch die Medien besonders wichtig. Sonst besteht die Gefahr, dass den Bürgern beiderseits des Mains mangels ausreichender Information der Ernst der Lage gar nicht klar wird.

Damit Sie sich selbst ein Bild machen können:
- Brügermeister Brohm war am 11.1. zusammen mit dem Geschäftsleiter der VG, Herrn Horn, bei der Main-Post auf dem Heuchelhof und erläuterte bei einem Pressegespräch ausführlich die Margetshöchheimer Position. Bis heute wurde - obwohl Bürgermeister Brohm nachhakte - darüber kein Wort in der Main-Post veröffentlicht.
- Am 25.1. wies der Margetshöchheimer Agenda 21-Arbeitskreis in einer Presseerklärung auf die Brisanz der Situation beim Mainsteg hin. Auch darüber konnte man in der Main-Post bislang nichts lesen. a21mainstegentwurfpresseerklaerung250111.pdf [76 KB]
- Am 19.1. erläuterte die Amtsleiterin des Wasserstraßenneubauamts, Frau Bodsch, in einer umfangreichen Presseerklärung die Mainstegproblematik. Auch diese Information sucht man bislang in der Main-Post vergeblich. http://www.wsv.de/ftp/presse/2011/00078_2011.pdf

Am Platzmangel wegen der Berichterstattung über die närrischen Highlights der Region kann dies wohl nicht allein gelegen haben, denn am 4.2. wurden in Veitshöchheim die Unterschriften für das Mainsteg-Bürgerbegehren an Bürgermeister Kinzkofer übergeben. Am nächsten Tag stand dies mit Bild in der Main-Post.

Dabei wären umfassende und sachliche Informationen für die Bürger momentan eminent wichtig.
Zur Zeit gibt es nur zwei Quellen, um sich umfassend und aktuell über den Mainsteg zu informieren: Neben der Internetseite der MM ist dies der Veitshöchheim-Blog von Dieter Gürz (http://www.veitshoechheim-blog.de/categorie-11773751.html ).



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Agenda 21-Appell an die Veitshöchheimer Geschäfte

(14.2.) Der Margetshöchheimer Agenda 21-Arbeitskreis II, der für Verkehr, Wirtschaft und Altortsanierung zuständig ist, wandte sich in einem offenen Brief an die Veitshöchheimer Gastronomie, Geschäfte und Ärzte. In dem Schreiben äußerte der Arbeitskreis die Befürchtung, dass die Stegverbindung zwischen Margetshöchheim und Veitshöchheim auf unabsehbare Zeit gekappt werden könnte, falls durch das Bürgerbegehren die Kompromisslösung am Sportplatz verhindert wird.
Den Wortlaut des Schreibens finden Sie hier: a21offenerbriefzumbuergerbegehren080211.pdf [203 KB]



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Neue Variante bei der Margetshöchheimer Rampe?

Die Burkard-Variante
Auf Margetshöchheimer Seite kristallisiert sich momentan eine Rampenlösung hin zur Würzburger Straße heraus, die evtl. mit einer Pylonlösung für den Steg kombiniert werden könnte, eine Variante, die von SPD-Gemeinderat Burkard entwickelt wurde. Ausgangspunkt war, dass die ursprünglich angedachte Hügellösung am Sportplatz praktisch das ganze Gelände zwischen Mainufer und Sportheim sowie zwischen Eingangstor und Spielfeld in Beschlag nehmen würde. Das brächte für die Fußballer immense Probleme mit sich. Selbst wenn noch ein schmaler Fußweg zum Sportheim und am Spielfeldrand erhalten bliebe, gäbe es hier auf keinen Fall mehr eine Zufahrtsmöglichkeit, und die Fußballer würden praktisch ihre gesamte Freifläche verlieren.
Bei der von Anfang an diskutierten Rampenführung längs des Mains in Richtung Altort gäbe es enorme Konflikte mit den Seglern, da es nach ihren Aussagen dann wegen der Masthöhen nicht mehr möglich wäre, die Boote vom Seglergelände ins Wasser zu bringen.

Der Lösungsvorschlag
Der Burkardvorschlag sieht nun eine Rampenführung in Richtung Süden zur Würzburger Straße hin vor. Prinzipiell hatte dies am Anfang auch die MM vorgeschlagen, da dann die Rampe wesentlich kürzer werden kann, weil das Gelände dort ansteigt und sich die beiden Gefälle dann treffen. Der MM-Vorschlag scheiterte aber daran, dass wir davon ausgingen, die Rampe den Fahrweg entlang zu führen, was das Problem mit den Seglern nicht gelöst hätte.
Gemeinderat Burkard schlägt nun vor, die Rampe genau an der Sportplatzgrenze hinter dem Sportheim auf dem Seglergelände anzulegen, so dass man oben beim Streetballplatz auf den Radweg stoßen würde. Dadurch würden die Fußballer nur relativ wenig betroffen und der Sportbetrieb der Segler würde nicht behindert.
Allerdings hätten die Segler eine Rampe auf ihrem Gelände, was sicher ein Nachteil ist. Der Flächenverlust könnte relativ einfach ausgeglichen werden, wenn man den Parkplatz- und Gebüschstreifen an der Nordseite des Seglergeländes den Seglern zuschlagen würde, wodurch sie eine kompakte Fläche behalten würden und der derzeitige Zugang zum Wasser nicht behindert würde. Sicher müssten noch zusätzlich Maßnahmen ergriffen werden, um das Seglergebiet vor Vandalismus und Sachbeschädigungen von der Rampe her abzuschirmen. Angedacht ist mittelfristig auch eine Ersatzfläche für den Freisitz, der dann nicht mehr sinnvoll genutzt werden kann. Klar ist auch, dass für die wegfallenden Parkplätze und den bereits jetzt bestehenden "Parknotstand" eine Lösung gefunden werden muss. Um laufende Gespräche zur Lösung dieses Problems nicht zu belasten, weisen wir darauf hin, dass es bislang lediglich Vorgespräche ohne irgendwelche Verbindlichkeit hinsichtlich von Privatflächen gibt.
Zusätzlich hat Herr Burkard den Vorschlag gemacht, den neuen Steg an einem Pylon aufzuhängen, der auf dem Margetshöchheimer Ufer stehen würde. Die dafür notwendige rückwärtige Verspannung des Masten könnte dann über die Stegrampe abgewickelt werden.

Auch in Veitshöchheim denkt man über einen Pylon nach.
Interessanterweise gibt es auch auf Veitshöchheimer Seite Überlegungen, den Steg an einem Pylon aufzuhängen. Wie man dem Veitshöchheim Blog entnehmen kann (http://0z.fr/_QgUf), denkt die Veitshöchheimer Mitte (mit der MM nicht verwandt und nicht verschwägert) darüber nach.
Momentan geht man noch von einer sog. Trogkonstruktionen aus, wo aus statischen Gründen das Geländer sehr massiv ist, so dass es auch der Versteifung dient. Eine Pylonbrücke wirkt da wesentlich filigraner. Wenn der Mast auf Margetshöchheimer Seite stünde, würde er weder in Veitshöchheim noch am Margetshöchheimer Sportplatz besonders stören und dem Sport- und Seglergelände sogar ganz gut zu Gesicht stehen.
Es kann jedoch sein, dass die vorgesehene - wahrscheinlich einzig realistische - Rampenführung auf Margetshöchheimer Seite (siehe oben) sich nur mit einem geraden Brückenschlag verträgt, da bei einer Schräglösung auf Margetshöchheimer Seite wahrscheinlich kein geeigneter Platz für die Verspannung des Pylons vorhanden ist.
Die Veitshöchheimer müssten sich dann überlegen, ob die Vorteile dieser Pylonlösung nicht ein Abrücken von der von ihnen gewünschten Schräglösung rechtfertigen.

Die Vorteile bei einer geraden Pylonlösung wären:
- Der Steg wird deutlich filigraner und eleganter.
- Veitshöchheim wird nicht durch den sehr hohen Pylon beeinträchtigt.
- Am Ufer wären sicher keine so wuchtigen Widerlager nötig.
- Der Abgang käme näher an den Altort, wohin ja mit Sicherheit die meisten Besucher wollen.
- Die Kosten wären geringer, da bei einer Schräglösung durch die Länge natürlich ja auch die Kosten steigen würden.

Sicherheitshalber weisen wir darauf hin: Die vorläufigen Planskizzen (siehe Grafik unten), besonders die auf Privatgelände eingezeichneten Bereiche, sind momentan reine planerische Wunschvorstellungen ohne irgendeinen Anspruch auf Realisierbarkeit.


 


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Übersicht Rampenumfeld am Sportplatz




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Ansicht von Süden mit Pylon


Parkplatz (pnktiert) 



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Ansicht von Westen mit Pylon




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Veitshöchheimer GRÜNE für Standort Mainfrankensäle

Vorstand und Fraktion der Veitshöchheimer GRÜNEN haben sich eindeutig für den Stegstandort Mainfrankensäle/Sportplatz ausgesprochen. Die Argumente dafür sind einleuchtend und treffen sich weitgehend mit der Argumentation des Margetshöchheimer Gemeinderates. Die GRÜNEN sind damit bisher die einzige Veitshöchheimer Fraktion, die sich eindeutig festgelegt hat und mit Sachargumenten die Veitshöchheimer Bürger überzeugen will.
Den vollständigen Wortlaut finden Sie hier: http://0z.fr/F8ghf

Der Margetsthöchheimer Mitte ist allerdings nicht so recht klar, warum sich die GRÜNEN für die schräge Stegführung vom Sportplatz zu den Mainfrankensälen ausgesprochen haben. Möglicherweise ist es ein Zugeständnis an die anderen Fraktionen im Veitshöchheimer Gemeinderat, die den geraden Brückenschlag ablehnen.
Durch die Schrägführung wird der Steg länger, aus statischen Gründen sicher wuchtiger und garantiert teurer. Außerdem wirkt ein schräger Steg auf den Betrachter wie ein Sperrriegel, was für die Veitshöchheimer optisch sicher nachteiliger ist als der Blick auf einen auf kürzestem Weg verlaufenden Steg.


Der Margetshöchheimer Gemeinderat hat übrigens bereits Ende November beschlossen, mit Rücksicht auf Veitshöchheimer Wünsche notfalls auch eine Schräglösung zu akzeptieren.



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Bei uns hätten doppelt so viele unterschrieben!

Bekanntlich haben das Veitshöchheimer Steg-Bürgerbegehren gut 1000 Wähler unterschrieben. Es geht dabei um 3 Forderungen:
1. Forderung: Der alte Steg soll erhalten werden. Das hätte in Margetshöchheim der ganze Ort unterschrieben, wenn auch nur die geringste Chane bestünde, ihn mit einigermaßen vernünftigem Aufwand zu sichern. Da man auf der Margetshöchheimer Mainseite aber einsehen musste, dass der alte Steg trotz hartnäckigster Bemühungen nicht zu erhalten ist, verzichtet man darauf, sich Scheuklappen aufzusetzen und mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen.
2. Forderung: Falls der alte Steg nicht erhalten werden kann, soll ein neuer 100 Meter mainabwärts gebaut werden. Da die Margetshöchheimer wissen, dass ganau dort der Rad- und Fußweg besonders eng ist, würde hier wohl kaum jemand auf die Idee kommen, dort einen Steg hinbauen zu wollen. Wahrscheinlich meinten die Initiatoren gar nicht diesen Standort, sondern das Ufer auf Höhe der Brunngasse. Bis dorthin sind es aber gut 270 Meter.
3. Forderung: Diese Forderung ist zwar äußerst unklar und merkwürdig formuliert. Es dürfte jedoch gemeint sein, dass an den Mainfrankensälen kein Steg gebaut werden soll. Es kann durchaus sein, dass dem auch viele Margetshöchheimer zustimmen würden. Die Wunsch-Alternative vieler Margetshöchheimer (auch im Gemeinderat!) dürfte allerdings den Veitshöchheimern noch weniger schmecken. Der Veitshöchheimer Gemeinderat hat nämlich den mittleren Stegstandort (etwa auf Höhe des Minigolfplatzes) einstimmig kategorisch abgelehnt.



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Unterschriften für Steg-Bürgerbegehren eingereicht

Heute wurden 1040 Unterschriften für ein Steg-Bürgerbegehren bei der Gemeinde Veitshöchheim eingereicht. Informationen findet man im "Veitshöchheim News Blog": http://0z.fr/MSOIQ



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Steg-Ortstermin 28.1.2011, Protokoll

Hier finden Sie die wesentlichen Ergebnisse des Ortstermins am 28.1., bei dem die Vorplanung für den Standort Sportplatz - Parkplatz Mainfrankensäle abgestimmt wurde: niederschriftortsbegehung1.pdf [24 KB]
Siehe auch: Steg-Ortstermin am 28.1.2011 (vom 28.1.)
Auf dem Lageplan (unten bzw. in der PDF-Datei lageplanstandortsportplatz.pdf [650 KB] ) sind die Flächen, die von der jeweiligen Gemeinde für die Rampen angeboten werden, rosa dargestellt. Auf den gelben Flächen wollen die jeweiligen Gemeinden keine Beeinträchtigung durch den Steg.
Die rote Linie im Uferbereich zeigt, welche Flächen im Eigentum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sind. Das gilt im Planbereich praktisch für den ganzen Uferbereich der beiden Maintalgemeinden.



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Lageplan Sportplatz/Mainfrankensäle




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aktuell, sachlich, informativ ...

Das letzte MM-Blättle der Margetshöchheimer Mitte MM-Blättle 95 mit den umfassenden Informationen zum Mainsteg ist recht gut angekommen. Viele haben die sachliche Aufarbeitung des komplizierten Themas gelobt.
Viele meinten aber auch, wir sollten das Blättle lieber in Veitshöchheim verteilen, dort könnten mehr Informationen nicht schaden. Zumindest für Internetnutzer ist dies allerdings kaum mehr erforderlich. Der "Veitshöchheim News Blog" von Dieter Gürz auf der Internetseite der Gemeinde Veitshöchheim bietet nämlich seit einigen Wochen äußerst sachlich und informativ und auch topaktuell Informationen zum Mainsteg. Es lohnt sich also durchaus, dort öfters mal reinzuschauen: http://www.veitshoechheim-blog.de/
Momentan gibt es dort Informationen zu den Kosten und zum Thema "Landschaftsbeeinträchtigung" durch den Stegneubau: http://0z.fr/J6yCJ .



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Alle Stegstandorte im Überblick


Weitere Infos siehe WNA-Presseerklärung unten 



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WNA-Presseerklärung: informativ und deutlich

Das Wasserstraßenneubauamt hat am 24.1.2011 in einer Presseerklärung die Entwicklung beim Mainsteg in den letzten Jahren sachlich und deutlich dargestellt. Wir können nur allen empfehlen, die die Entwicklung der letzten Jahre verschlafen haben, diese Presseerklärung genau zu studieren. Wer dann immer noch nicht wahr haben will, was Margetshöchheim und Veitshöchheim blüht, wenn es zu keinem Kompromiss kommt, dem kann man nicht mehr helfen.
Hier der Text der Presseerklärung:
http://www.wsv.de/ftp/presse/2011/00078_2011.pdf

Die zwei wichtigsten Passagen hier als Auszug:

"Baulicher Zustand:
Instandsetzungsbedarf: ca. 420.000 €
Überbau: anfahrgefährdet und nicht schiffsstoßsicher nach DIN1055-9
Pfeiler: anfahrgefährdet und nicht schiffsstoßsicher nach DIN1055-9
Eine technisch machbare und wirtschaftlich vertretbare Sicherungsvariante
konnte nicht gefunden werden."

"Sollte keine Einigung über den Standort erzielt werden, wird das WNA
Aschaffenburg unverzüglich beim Landratsamt die Wiederaufnahme
des derzeit ruhenden Verfahrens zur Durchsetzung der Auflagen des
wasserrechtlichen Bescheids vom 30.09.1966 beantragen. Nach mehrjährigen,
zeit- und kostenintensiven Bemühungen des WNA Aschaffenburg
zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit in diesem Mainabschnitt
sind weitere Verzögerungen nicht vertretbar."

Für alle, die mit dem Behördendeutsch Schwierigkeiten haben: Der letzte Passus meinnt das Verfahren zum Stegabriss!



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Stegsanierung: teuer und unwirtschaftlich

Auf dem Blog von Herrn Gürz (Website der Gemeinde Veitshöchheim) findet man eine fundierte und äußerst sachliche Darstellung der Kosten, die bei einer Sanierung des alten Mainstegs anfielen: http://0z.fr/wvRCE
Unter Einberechnung der wegen der vorhandenen Schäden zusätzlich nötigen Sanierungskosten in Höhe von (zusätzlich) 420.000 € wäre die Sicherung und Sanierung die teuerste und unwirtschaftlichste Lösung.



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Ist der Steg-Abriss noch aufzuhalten?

Bereits seit einigen Monaten war es klar, dass die Geduld des Wasserstraßenneubauamts erschöpft ist, wenn sich die beiden Gemeinden nicht bis spätestens März 2011 auf einen gemeinsamen Stegstandort und gemeinsames Vorgehen geeinigt haben. Beim Ortstermin am Margetshöchheimer Sportplatz am 28.1.2011 hat Amtsleiterin Mareike Bodsch dies noch einmal bekräftigt: Wenn bis Ende März keine Einigung zustande kommt, stellt das WNA beim Landratsamt den Antrag, den Sicherungsbescheid für den Steg durchzusetzen. Da eine Sicherung nicht möglich ist (siehe Warum der alte Steg nicht zu halten ist ), hedeutet dies dann für Margetshöchheim die Verpflichtung zum Abriss. Die Haltung des WNA ist durchaus verständlich, da es seit Anfang 2006 deutlich gemacht hat, dass der Steg nicht zu erhalten ist.

Derzeit sieht es allerdings so aus, dass der Abrissbescheid selbst dann nicht aufzuhalten ist, wenn sich beide Gemeinderäte noch rechtzeitig auf einen gemeinsamen Standort einigen würden, was in groben Zügen ja bereits geschehen ist. Da die Initiatoren des Bürgerbegehrens offensichtlich die für einen Bürgerentscheid erforderlichen Unterschriften zusammenbekommen haben und diese im Februar bei der Gemeinde Veitshöchheim einreichen wollen, würde der Bürgerentscheid dann wohl Ende Mai stattfinden. Selbst wenn der Entscheid der Bürger negativ (also zugunsten des Standorts an den Mainfrankensälen) ausgehen würde, wären mehr als 2 Monate verloren, da anzunehmen ist, dass der Veitshöchheimer Gemeinderat das Stegproblem vor einem Bürgerentscheid kaum weiterverfolgen wird. Somit stünden nach dem Entscheid erst wichtige Detailentscheidungen und - besonders wichtig - die Frage der Kostenbeteiligung an. Und über all dem schwebt nicht nur der Abrissbescheid für den Steg, sondern auch das Ende des derzeitigen Förderprogramms Ende 2013. Mit jedem Monat, um den sich der Baubeginn verschiebt, wird es unwahrscheinlicher, dass der Steg rechtzeitig fertig wird. Da heute noch völlig unbekannt ist, ob und welche Fördermöglichkeiten es dann geben wird, steht es in den Sternen, ob sich die beiden Gemeinden den Steg dann überhaupt noch leisten können.

Geht der Bürgerentscheid jedoch positiv aus, läuft 1 Jahr lang erst einmal gar nichts und der Abrissbescheid wird mit Sicherheit rechtskräftig, zumal Margetshöchheim wohl kaum noch Geld in Prozesskosten für einen Steg stecken wird, der nicht zu halten ist. Dann ist der Steg erst einmal weg, und ein Neubau dürfte auf lange Sicht sehr, sehr unwahrscheinlich sein, und schon gar nicht auf Höhe des "alten Schulhauses", was im Bürgerbegehren gefordert wird.

Verschärft wird die Situation noch dadurch, weil es jetzt schon Bürger in Margetshöchheim gibt, die für den Fall, dass der Veitshöchheimer Bürgerentscheid erfolgreich sein sollte, auf Margetshöchheimer Seite ebenfalls einen Bürgerentscheid anstreben wollen, mit dem Ziel, dass ein neuer Steg auf Höhe des Veitshöchheimer Minigolfplatzes errichtet werden soll. Da ein solcher Bürgerentscheid, der nach unserer Einschätzung durchaus erfolgreich verlaufen könnte, nicht vor Ende September stattfinden könnte, sähe es wegen der einjährigen Bindungsfrist an diese Entscheidung für einen Stegneubau noch schlechter aus.

Dabei dürfte das Veitshöchheimer Bürgerbegehren, das zwangsläufig zu all diesen Problemen führen kann und wahrscheinlich auch führen wird, unter normalen Umständen gar nicht genehmigt werden. Denn alle 3 Forderungen laufen eigentlich ins Leere:
- Der alte Steg kann gar nicht erhalten werden.
- Der geforderte Ersatzstandort ist für Margetshöchheim nicht nur nicht praktikabel, er liegt einzig und allein im Verfügungsbereich der Gemeinde Margetshöchheim, die ja als Bauherr auftritt.
- Und den Beschluss des Veitshöchheimer Gemeinderats zum Standort "Dreschplatz", den das Bürgerbegehren aufheben will, gibt es in dieser Form noch gar nicht.

Nun wäre es Sache der Rechtsaufsicht beim Landratsamt, hier Farbe zu bekennen. Da diese Behörde nicht gerade für große Entschlussfreudigkeit bekannt ist, muss man jedoch mit allem rechnen. Deshalb wäre es sehr wichtig, dass die Gemeinde Veitshöchheim sich gegenüber dem Landratsamt auf die Hinterbeine stellt. Nichts gegen ein Bürgerbegehren! Aber ein Bürgerbegehren, das nicht funktionieren kann, bringt niemandem etwas und schon gar nicht den Bürgern.

Es sieht also wirklich nicht gut für die Verbindung zwischen Margetshöchheim und Veitshöchheim aus. Jetzt rächt es sich, dass die Verantwortlichen in der Gemeinde Veitshöchheim die Bürger nicht rechtzeitig umfassend informiert und die Tragweite des Problems deutlich gemacht haben. Mittlerweile kann man dort zwar ein deutliches Umdenken feststellen. Leider scheint es dafür aber schon zu spät zu sein, zumal einige Gemeinderäte - besonders aus den Reihen der CSU - mit haltlosen Behauptungen die Bürger eindeutig falsch informiert haben.
Im Gegensatz zu den Gemeindeoberen hat jedoch die Veitshöchheimer Geschäftswelt bis hin zu den Ärzten offensichtlich noch nicht realisiert, was es bedeutet, wenn die Bürger aus den Orten von der anderen Mainseite und die Radtouristen von Veitshöchheim abgeschnitten sind.


 

Mainsteg (Christina Etthöfer)



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Steg-Presseerklärung des Agenda 21-Arbeitskreises

a21mainstegentwurfpresseerklaerung250111.pdf [76 KB]



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Kommentar: Kneifen ist verantwortungslos

Frau Bodsch, die Chefin des Wasserstraßenneubaumts (WNA) in Aschaffenburg, hat sich immer um Sachlichkeit und Ausgewogenheit bemüht, sich andererseits aber auch immer so deutlich artikuliert, dass eigentlich jeder wusste, was beim Mainsteg möglich war und was nicht.
Beim Ortstermin am 28.1. hat Frau Bodsch in Richtung Bürgerbegehren sinngemäß geäußert:
Das Instrument des Bürgerbegehrens sei in Bayern ein wichtiges Gut, das man nicht hoch genug einschätzen könne. Dieses Recht enthalte aber auch eine Pflicht, nämlich die Pflicht, sich zu informieren, bevor man von diesem Recht Gebrauch mache. Mehr sagte sie nicht zu diesem Thema. Wer die Presseerklärung des WNA WNA-Presseerklärung: informativ und deutlich gelesen hat, weiß aber, was gemeint war.

Jeder, der nur einigermaßen mit der Materie vertraut ist, muss erkennen, dass die Betreiber des Bürgebegehrens nicht nur mit nicht haltbaren Aussagen operieren, das Bürgerbegehren selbst muss so, wie es formuliert ist, ins Leere laufen. Das wird auch auf der Internetseite der Gemeinde Veitshöchheim (siehe http://0z.fr/6npVp ) deutlich.

Da auf dieser Seite und auf unserer Internetseite alles bereits erläutert wurde, hier nur einige Hinweise: Der alte Steg kann erwiesenermaßen nicht erhalten werden. Und der Veitshöchheimer Gemeinderat hat sich noch gar nicht dezidiert für den Standort Mainfrankensäle entschieden, sondern nur unter Vorbedingungen für eine Vorplanung ausgesprochen. Insofern sind zwei der 3 Forderungen des Bürgerbegehrens bereits hinfällig. Und die dritte, 100 m nördlich des alten Stegs einen neuen zu bauen, ist nicht nur von den örtlichen Gegebenheiten her eine Zumutung, sondern auch rechtlich an den falschen Adressaten gerichtet, da nicht die Gemeinde Veitshöchheim, sondern Margetshöchheim als Bauherr auftreten würde.

Unter normalen Umständen müsste nun die Rechtsaufsicht beim Landratsamt Farbe bekennen und das Bürgerbegehren erst gar nicht zulassen.
Es ist jedoch zu befürchten, dass man im Würzburger Landratsamt des Weg des geringsten Widerstands gehen und schlicht und einfach kneifen wird. Vordergründig würde man sich dadurch Arbeit ersparen und das Problem aussitzen. Aus der Verantwortung wird man sich dadurch aber nicht stehlen können, sondern mit einem Bumerang spielen. Die Folge wäre nämlich, dass dann das WNA das Landratsamt auffordern wird, die Stegsicherung durchzusetzen, die im Bescheid des Landratsamts aus dem Jahr 1966 von der Gemeinde Margetshöchheim verlangt wird. Angesichts der technischen und juristischen Gegebenheiten bedeutet dies die Durchsetzung des Stegabrisses. Und damit käme auf das Landratsamt jede Menge Arbeit, sicher auch Ärger und möglicherweise auch mediale Publicity zu, die in Behörden bekanntermaßen nicht so gern gesehen wird. Man kann dem Landratsamt und dem Landrat daher nur empfehlen, in dieser Sache nicht zu kneifen, sondern Farbe zu bekennen.

Dem Bürger könnte es auf den ersten Blick egal sein, wenn sich eine Behörde vor einer Entscheidung drücken sollte, aber nur auf den ersten Blick. Ein Bürgerentscheid, der unter völlig falschen Voraussetzungen zustande kommen würde, wäre nämlich nicht nur anfechtbar, er hätte im konkreten Fall für die Bürger der beiden Maintalgemeinden fatale Folgen:
1. Mindestens ein Jahr lang würde sich wegen der Bindungsfrist in Sachen Stegneubau gar nichts tun, da praktisch jeder Kompromiss blockiert wäre.
2. Der Stegabriss würde aber behördlicherseits sehr schnell betrieben und mit sehr großer Wahrscheinlichkeit durchgesetzt. Oder glaubt jemand im Ernst, dass ein Mitarbeiter des Landratsamts die Verantwortung auf sich nimmt und den Steg erhält, wenn ihm die Fachbehörde vorhält, dass der Steg einsturzgefährdet ist?
3. Selbst wenn sich die beiden Gemeinden nach der Bindungsfrist von 1 Jahr noch auuf einen gemeinsamen Standortkompromiss einigen sollten, wäre die Zeit so weit fortgschritten, dass der Steg wahrscheinlich mangels ausreichender Förderung nicht mehr zu bezahlen ist.

Man kann also nur hoffen, dass die Verantwortlichen in der Gemeinde Veitshöchheim nicht kneifen, sondern knallhart die Fakten auf den Tisch legen und ihre Bürger umfassend informieren. Denn die haben es bei einem Bürgerentscheid in der Hand, ob der Steg den Bach endgültig hinuntergeht und ein Neubau mangels finanzieller Fördeung nicht mehr machbar ist.
Wir können es uns auch nicht vorstellen, dass es der großen Mehrheit der Bürger in der Nachbargemeinde zu vermitteln ist, dass der Steg am Parkplatz Mainfrankensäle wegen einiger weniger Parkplätze scheitern soll. In Margetshöchheim wäre man glücklich, wenn die Parkplatzfrage das einzige Infrastrukturproblem wäre. Dabei hat Veitshöchheim durchaus Möglichkeiten, die paar auftretenden Probleme zu lösen und sogar dadurch zu gewinnen.
Es steht uns nicht zu, der Nachbargemeinde gute Ratschläge zu erteilen. Aber fragen kann man sich ja schon: Würde man nicht die paar wegfallenden Parkplätze mehrfach gewinnen, wenn man den Rollschuhplatz, der sowieso saniert werden soll, etwa in die Nähe des alten Stegs legen würde?
Mit etwas gutem Willen gäbe es für vieles eine Lösung, nur für den ersatzlosen Stegabriss nicht!

Peter Etthöfer



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Steg-Ortstermin am 28.1.2011

Am 28.1.2011 hat Frau Bodsch, die Chefin des Wasserstraßenneubauamts (WNA), Kommunalpolitiker und von der Planung betroffene Vereinsvertreter aus Margetshöchheim und Veitshöchheim zu einem Ortstermin an den Standort Sportplatz (Margetshöchheim) und Dreschplatz/Mainfrankensäle (Veitshöchheim) eingeladen. Für Margetshöchheim waren Bürgermeister Brohm, Geschäftsleiter Horn, die 3 Fraktionsvorsitzenden sowie Vertreter der Segelkameradschaft und der SGM erschienen.
Veitshöchheim war durch 2. Bürgermeister Bamberger, Vertreter der Gemeinderatsfraktionen und der Verwaltung (Geschäftsleiter Gürz) vertreten.
Außerdem waren Vertreter des WNA und des planenden Ingenieurbüros aus Frankfurt anwesend.
Hintergrund war, dass sich die beiden Gemeinden wegen der Widerstände in der Gemeinde Veitshöchheim auf die Vorplanung für eine Schräglösung vom Margetshöchheimer Sportplatz zur Mitte des Eingangsbereichs der Mainfrankensäle verständigt hatten. Im wesentlichen ging es nun darum, die Wunschvorstellungen hinsichtlich der Rampenführung und Steggestaltung mit den Betroffenen abzuklären. (Variante 3: Schrägstandort an den Mainfrankensälen )

Vetreter beider Gemeinden äußerten den Wunsch, einen möglichst filigranen Steg zu bauen. Der Vertreter des Ingenieurbüros machte jedoch deutlich, dass es da aus statischen Gründen Grenzen gebe. Zwar werde der Steg deutlich weniger wuchtig werden, wenn er etwa an einem Pylon aufgehängt werde, das scheitere aber an den örtlichen Voraussetzungen. Der Steg und besonders die Rampen könnten jedoch weniger massiv ausfallen, wenn sie nicht im Gefährdungsraum lägen. Das bedeutet im Klatext, die Widerlager und die Rampen müssten vom Ufer 3 m Abstand haben, was sich in Veitshöchheim momentan mit den Vorgaben des dortigen Gemeinderats nicht vereinbaren lasse. Dort will man nämlich verhindern, dass dadurch Parkplätze wegfallen.
In Margetshöchheim wurde von der Gemeindeverwaltung eine Hügellösung als Abgang vom Steg vorgeschlagen. Dieser Hügel läge zwischen Main und Sportheim, bzw. zwischen Spielfeld und Segleranlegestelle. Dabei soll möglichst ein Zugang auf der östlichen Seite des Sportheins und ein Weg an der nördlichen Seite des Spielfelds frei bleiben. Der Abgang auf Margetshöchheimer Seite könnte dann etwa so aussehen wie die ursprüngliche Variante 2.4: variante2.4.pdf [102 KB] . (Man muss allerdings beachten, dass der eingezeichnete Steg nicht gerade nach Veitshöchheim hinüber führen kann, weil dies der Veitshöchheimer Gemeinderat ablehnt. Auch die dortige Rampe würde anders verlaufen. Das ist für den unvoreingenommenen Betrachter kaum verständlich, weil ein gerader Steg billiger, wahrscheinlich weniger massiv und optisch vorteilhafter als die Sicht auf einen quer verlaufenden Steg ist. Auf Veitshöchheimer Seite lässt man da jedoch nicht mit sich reden.
Neuerdings ist sogar in der Diskussion, den Steg noch mehr schräg bis zum südlichen Ende der Mainfrankensäle zu bauen, weil da angeblich ein paar Parkplätze weniger wegfallen.)
Alternativ gibt es einen Vorschlag von Gemeinderat Burkard (SPD), die Rampe in Margetshöchheim auf der Grenze zwischen Sportplatz und Seglergelände Richtung Würzburger Straße verlaufen zu lassen und den Seglern dafür an anderer Stelle entgegenzukommen. Da das Gelände in dieser Richtung steigt, könnte die Rampe sogar kürzer ausfallen. Die direkte Anbindung zum Mainuferweg wäre durch die vorgesehene Treppe möglich. Dies wäre mit Sicherheit die beste Lösung.
Wenn beide Varianten scheitern sollten, bliebe nur noch die Pampenführung längs des Mains Richtung Altort, was wiederum die Segler nicht wünschen, weil sie da Probleme hätten, ihre Boote mit aufgebautem Mast zu Wasser zu lassen.

Auf Veitshöchheimer Seite sollen verschiedene Rampenlösungen planerisch bearbeitet werden, da je nach Lage der Rampen (einläufig, zweiläufig, im Gafahrenbereich oder nicht ...) die Rampen mehr oder weniger massiv ausfallen können.

Frau Bodsch machte unmissverständlich klar, dass die Vorschläge für den 3. Standort (Schräglösung Mainfrankensäle) bis Ende Februar vorliegen werden. Die Gemeinden haben dann Zeit, sich bis Ende März zu einigen. Wenn das nicht gelingen sollte, wird sie das Landratsamt auffordern, das Sicherungsverfahren für den Steg wieder aufzunehmen. Und das heißt im Klartext: ersatzloser Stegabriss !



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Variante 3: Schrägstandort an den Mainfrankensälen




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WNA zur Beplanung des 3. Standorts

Das Wasserstraßenneubauamt hat auf seiner Internetseite zur Beplanung des 3. Standorts Stellung genommen. Dabei handelt es sich um eine Modifizierung des Standorts 2 am Margetshöchheimer Sportplatz. Hier der WNA-Text:

"Die Vorplanung zum Standort 1 (Altstandort) und Standort 2 (gerade Verbindung Mainfrankensäle/ Sportplatz) wurden gemäß den Anforderungen der Gemeinden erarbeitet (vgl. Informationsveranstaltung am 14./ 15.09.2010, "Vorstellung der laufenden Planung zum Ersatzneubau" Folie 7). Die Gemeindevertreter konnten sich jedoch nicht auf einen gemeinsamen Standort einigen. Vielmehr haben sich beide Gemeinden für die Beplanung eines alternativen Standortes ausgesprochen. Dieser neue, dritte Standort soll in Höhe des Margetshöchheimer Sportplatzes beginnen und schräg über den Main in Richtung der Veitshöchheimer Mainfrankensäle verlaufen.
Hierdurch soll insbesondere die Wohnbebauung auf Veitshöchheimer Seite durch den Steg nicht beeinflusst werden. Beide Gemeinden stellen dem WNA Aschaffenburg für die Planung Übersichtspläne zur Verfügung, in denen die für Rampen und Widerlager überplanbaren Landflächen dargestellt sind.

Standortvariante 3: Verbindung Sportplatz Margetshöchheim nach Eingang Mainfrankensäle Veitshöchheim

Diese Variantenuntersuchung des 3. Standortes wird, wie in der Projektbeschreibung erläutert, durch den Bund beplant und finanziert. Eine Ortsbegehung findet am 28.01.2011 mit den Gemeindevertretern, dem Planungsbüro und dem WNA Aschaffenburg statt, in dem die Belange der Planung für den gemeinsamen Neubau abgestimmt werden. Die Planungsergebnisse werden Ende Februar 2011 erwartet.
Nach Vorlage der Planungsergebnisse zum dritten Standort haben beide Gemeinden bis Ende März 2011 Zeit ihre Entscheidung zum Standort und zur Brückenkonstruktion zu treffen.
Sollte hier keine Einigung erzielt werden, wird das WNA Aschaffenburg unverzüglich beim Landratsamt die Wiederaufnahme des derzeit ruhenden Verfahrens zur Durchsetzung der Auflagen des wasserrechtlichen Bescheids vom 30.09.1966 beantragen. Nach mehrjährigen, intensiven Bemühungen des WNA Aschaffenburg zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit in diesem Mainabschnitt, sind weitere Verzögerungen nicht vertretbar."

Damit dürfte auch klar sein, dass das WNA nicht bereit ist, sich durch weitere Variantendiskussionen hinhalten zu lassen. Die in der WNA-Stellungnahme angesprochene "Durchsetzung der Auflagen des wasserrechtlichen Bescheids vom 30.9.1966" bedeutet im Klartext, dass das Verfahren zum Stegabriss wieder aufgenommen wird, wenn sich die beiden Gemeinden nicht einigen können.
Den Text mit der Planskizze finden Sie auch hier: http://www.wna-aschaffenburg.wsv.de/wir_ueber_uns/sachbereich_5/bruecken/aktuelle_projekte/ludwig-volk/Beplanung_3._Standort/index.html



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Parkplatz Mainfrankensäle gehört teilweise der WSV

Auf der Internetseite der Gemeinde Veitshöchheim erfährt man momentan äußerst interessante Einzelheiten. Unabhängig von den Themen muss man ohne Neid zugeben, dass dort echte Information geboten wird, und zwar höchst aktuell.
So kann man dort erfahren, dass der größte Teil der Parkplätze vor den Mainfrankensälen gar nicht auf dem Gelände der Gemeinde Veitshöchheim, sondern auf dem Boden der Bundeswasserstraßenverwaltung liegt.
Im Klartext bedeutet dies, dass der Brückenkopf und die Rampe, falls sie mainaufwärts geführt würde, auf einer Fläche liegen, die Eigentum der WSV sind. Das gilt auf der Margetshöchheimer Seite auch für die Slipstelle der Segler und den Uferbereich zwischen Sportplatz und Steinernem Weg. Vielleicht hilft das, die zu überzeugen, die momentan mit aller Gewalt die Kompromisslösung an den Mainfrankensälen verhindern wollen. Näheres können Sie unter http://0z.fr/i8rdw erfahren.



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Chronologische Aufstellung zum Thema Mainsteg

Herr Horn von der Gemeinde Margetshöchheim hat nahezu alle Aktivitäten zur Erhaltung bzw. zum Neubau des Mainstegs in den letzten 10 Jahren zusammengestellt: neubaudesmainstegschronologischerablaufjan11.pdf [128 KB]



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MM-Blättle 95 mit Schwerpunkt Mainsteg

95.pdf [919 KB]



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Interessante Diskussion auf Veitshöchheimer Blog

Unter der Rubrik "Berichte und Bilder" kommt man auf der Internetseite der Gemeinde Veitshöchheim zu einem Blog, der von Dieter Gürz, dem Verwaltungsleiter der Gemeinde Veitshöchheim gemanagt wird. Dort findet man sehr zeitnah Informationen zu aktuellen Themen und entsprechende Kommentare. Natürlich spielt dort auch der Mainsteg eine große Rolle. Ein viel beachteter Kommentar stammt von Patrick Hanft, der recht eindringlich die Margetshöchheimer Position darlegt:
http://www.veitshoechheim-blog.de/article-mainpost-8-1-2011-300-burger-haben-bereits-unterschrieben-64504359-comments.html#comment74765507

In diesem Blog versucht Herr Gürz, die teilweise äußerst emotionale Diskussion in sachliche Bahnen zu lenken. Dort finden Sie u.a. etliche Kommentare von Herrn Marco Hepf, die sehr deutlich machen, wie schwer es ist, im Rahmen des von einigen Veitshöchheimern angestrebten Bürgerentscheids eine sachliche Abwägung und Entscheidung herbeizuführen.Da kommen Animositäten hoch, die allenfalls als Stoff für Büttenreden geeignet sind. So meint Herr Hepf, die Margetshöchheimer hätten vor Jahrzehnten den Steg gebaut, weil es damals dort nichts gegeben habe, nicht einmal einen Bäcker.Ob sich jetzt die früheren Margetshöchheimer Bäcker im Grab herumdrehen, soll hier nicht das Thema sein. Dass die "Marokkaner" für den Preis des Stegs jedoch jahrhundertelang die Brötchen per Eilboten vom Brandstätter am Würzburger Markt hätten kommen lassen können, sollte selbst Herrn Hepf klar sein.Man kann nur hoffen, dass im Rahmen des Bürgerbegehrens nicht noch mehr untere Schubladen mit dem Lokalkolorit vergangener Zeiten aufgerissen werden. Schließlich geht es um einen Steg, der verbinden soll!



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In Vino Veritas?

Dank Dieter Gürz, dessen Blog auf der Internetseite der Gemeinde Veitshöchheim nicht nur informativ, sondern auch sehr interessant ist, wissen wir, obwohl durch das Hochwasser vom Steg und der Nachbargemeinde abgeschnitten, dass Main-Post-Redakteur Hillawoth mittlerweile unter die Heckenwirtschafter gegangen ist: http://0z.fr/gBmUb
Da wollen wir mal hoffen, dass er als Bewohner der Oberen Maingasse trotz der Nähe zum wasserreichen Main den Veitshöchheimern endlich mal reinen Wein einschenkt. Schließlich haben einige Veitshöchheimer - offensichtlich auch inspiriert durch seine Artikel - zum Sturm auf den von den Margetshöchheimern favorisierten Stegstandort an den Mainfrankensälen geblasen.
Hoffentlich füllt er seine Mitbürger nicht zu reichlich mit Rebensaft ab, damit sie noch erkennen können, dass der Steg an den Mainfrankensälen gar nicht den Blick auf das wunderschöne Margetshöchheimer Ufer trüben kann.



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Fernab jeglicher Realität

Wir wollen nicht falsch verstanden werden: Ein Bürgerbegehren ist ein völlig legitimes, sinnvolles Instrument. Sinnvoll ist es vor allem, wenn man sich vorab mit den Realitäten auseinandergesetzt, die möglichen Auswirkungen abgewogen und sich umfassend informiert hat. Wenn man die Kommentare der Befürworter auf der Online-Ausgabe der Main-Post liest, hat man den Eindruck, dass das beim Bürgerbegehren zum Mainsteg in Veitshöchheim kaum geschehen ist.
Beispielhaft lässt sich dies an den unzähligen Kommentaren erkennen, die unter dem Benutzernamen "buchsenberd" veröffentlicht wurden. Dank der Internetseite der Gemeinde Veitshöchheim wissen wir, dass es sich dabei um B. Wiek handeln muss, manchem wohl von der Galerie im Pfeufferhof in der Unteren Maingasse bekannt.
Herr Wiek scheut sich nicht, mit einer Fülle von Behauptungen Stimmung für das Bürgerbegehren zu machen, die sich beim besten Willen nicht halten lassen oder doch zumindest völlig unrealistisch sind. Ein Bürgerentscheid, der auf der Basis von Fehlinformationen zustande kommen sollte, ist für beide Gemeinden verhängnisvoll. Er verbaut nämlich jede Chance für einen Kompromiss, kostet die Bürger beider Gemeinden richtig viel Geld und gefährdet mit größter Wahrscheinlichkeit die Existenz des Stegs generell.
Da wird zum Beispiel behauptet, das erfolgreiche Bürgerbegehren gebe Zeit zum Nachdenken. Abgesehen davon, dass es immer sinnvoll ist, vorher und nicht hinterher nachzudenken, ist es nach dem derzeitigen Sachstand sicher, dass die Bezuschussung durch den Freistaat verloren gehen kann, wenn sich der Stegbau weiter verzögert. 2013 läuft nämlich das Förderprogramm aus.
Wenn man dann noch mit einer möglichen Fährverbindung vertröstet wird, falls der Steg durch den Bürgerentscheid torpediert werden sollte, ist das bestenfalls wirklichkeitsfremde Romantik.
Besonders schlimm ist die Behauptung, der geplante Steg solle quer vor der Oberen Maingasse verlaufen. Das ist nämlich schlichtweg falsch.
Und was soll man von der Horrorversion eines Stegs an den Mainfrankensälen halten, wenn derjenige, der dies verhindern will, genau dies den Margetshöchheimern per Bürgerentscheid an ihrer einzigen Schokoladenseite aufs Auge drücken will, wo der Steg wegen der größeren Mainbreite dort noch massiver und natürlich noch teurer würde?



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Das will das Veitshöchheimer Bürgerbegehren

Das ist laut Main-Post der Wortlaut des von einigen Veitshöchheimer Bürgern (Rudi Hepf, Bernd Wiek usw.) und etlichen CSU-Gemeinderäten angestrebten Bürgerbegehrens:

Mit meiner Unterschrift beantrage ich gemäß Artikel 18 a der Bayerischen Gemeindeordnung die Durchführung eines Bürgerentscheides zu folgender Frage:
Sind Sie dafür, dass der Mainsteg am jetzigen Standort erhalten bleibt beziehungsweise ca. 100 Meter in Richtung Norden neu erstellt wird und der Beschluss des Gemeinderats Veitshöchheim vom 1. Dezember 2010, die Stegausführung schräg von der nördlichen Ecke des Sportplatzes in Margetshöchheim zum Dreschplatz in Veitshöchheim vor den Mainfrankensälen, aufgehoben wird?
Kontakt Auskünfte und Informationen erteilt Rudi Hepf, Tel. (09 31) 9 37 35.

Warum die Erhaltung des alten Stegs unmöglich ist, haben wir hier eindeutig nachgewiesen: Warum der alte Steg nicht zu halten ist . Das müsste zumindest jedem Gemeinderat seit Jahren bekannt sein, auch in Veitshöchheim.

Warum der Neubau 100 Meter weiter mainabwärts total unmöglich, ist kann sich selbst jemand, dem es an jeglicher Phantasie mangelt, ausrechnen, der auf dem Bild unten die Lage eines solchen Stegs sieht. Er läge direkt am denkmalgeschützten alten Schulhaus, das die Familie Heymanns mit viel Arbeitsaufwand und finanziellen Mitteln zu einem Schmuckstück erster Klasse ausgebaut hat. Dieses Fachwerkhaus liegt nicht nur an exponierter Stelle, es dürfte auch bei Touristen das meistfotografierte Margetshöchheimer Anwesen sein. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass dort der Radweg extrem schmal ist und im Radweg eine Fülle von Leitungen liegt, die nicht verlegt werden können. Im Grunde genommen gelten hier zusätzlich alle Vorbehalte, die auch am ebenfalls von Veitshöchheimer Seite favorisierten Standort Brunngasse (einige Meter weiter), gültig sind. Was spricht gegen den Standort Brunngasse?

Wenn man dann noch bedenkt, dass die Veitshöchheimer BI diesen Standort nur deswegen durchsetzen will, um den Parkplatz vor den Mainfrankensälen zu schonen, bleibt einem die Spucke weg.



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Dort wollen Veitshöchheimer den neuen Mainsteg


Mainsteg am schönsten Fachwerkhaus? 



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Warum der alte Steg nicht zu halten ist

Eigentlich müsste es mittlerweile jedem klar sein, dass der alte Mainsteg nicht zu halten und damit ein Neubau unumgänglich ist. Dass sich die Margetshöchheimer damit lange Zeit nicht abfinden wollten und eine Vielzahl von Vorschlägen machten, wie man den Steg retten könne, ist nur allzu verständlich. Neben dem Gemeinderat war es vor allem auch der Agenda-Arbeitskreis, der sich hier massiv eingebracht hat und sogar beim Regierungspräsidenten vorstellig geworden ist. Nachdem alle Rettungsversuche gescheitert waren, musste man schließlich einsehen, dass eine weitere Verweigerungshaltung unweigerlich zum ersatzlosen Abriss des Stegs führen würde. Ab diesem Zeitpunkt richtete man den Blick nach vorne und suchte einen geeigneten Standort, wobei von vorneherein klar war, dass es aus technischen Gründen (Steghöhe, lange behindertengerechte Rampen) keinen idealen Standort geben kann und eine Kompromisslösung gesucht werden muss.
In Veitshöchheim haben sich in den letzten Jahren die meisten Bürger und auch etliche Gemeinderäte in dieser Frage weitestgehend zurückgehalten. Wahrscheinlich, weil sie meinten, das sei ja der Steg der Margetshöchheimer und damit deren Problem.
Um so empörender ist es, dass nun nicht nur einige Bürger, die das Bürgerbegehren gegen den Stegstandort an den Mainfrankensälen betreiben, sondern auch einige Gemeinderäte - vor allem die CSU-Gemeinderätin Konrad - behaupten, der alte Steg könnte erhalten werden, wenn die Margetshöchheimer nur wollten.
http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/300-Buerger-haben-bereits-unterschrieben;art736,5910752

Entweder die Damen und Herren wissen tatsächlich nicht Bescheid, dann haben sie als Gemeinderäte kläglich versagt und sich nie ernsthaft informiert. Oder sie behaupten dies wider besseres Wissen. Dann binden sie den Veitshöchheimer Bürgern einen Bären auf, um mit dem Bürgerbegehren zu punkten.

Damit auch der Letzte Bescheid weiß, warum der alte Steg - auch zu unserem Leidwesen - nicht erhalten bleiben kann, hier die Fakten:

1. Der Abstand zwischen dem höchsten schiffbaren Wasserstand und der Stegunterkante muss mindestens 6,40 m betragen. Diese Vorgabe erfüllt der alte Steg zwischen den beiden Flusspfeilern locker.
2. Alle Brückenteile müssen einem sog. Schiffsstoß standhalten. Genau diese Forderung (begründet durch die DIN-Norm 1055 vom Jahre 2003 und die größeren Schiffsverbände) erfüllt der Steg nicht. Das betrifft vor allem die beiden Flusspfeiler. Mit entsprechendem Aufwand könnten sie allerdings abgesichert werden.
3. Problematischer wird es bei den Seitenteilen des Stegs zwischen den Flusspfeilern und dem Ufer. Sie halten nicht die erforderliche Höhe ein und halten auch keinem Schiffsstoß stand. Dass sie nicht in der Fahrrinne liegen, ist für das Wasserstraßenneubauamt (WNA) nicht relevant, weil ein Schiff beim Ausfall der Ruderanlage in diesen Bereich treiben könnte. Mit einem erheblichen finanziellen Aufwand für Bau und Unterhalt ließen sich diese Bereiche ebenfalls absichern. Dazu müssten sog. Dalben, vergleichbar mit sehr massiven überdimensionalen Leitplanken, auf beiden Seitenoberhalb und unterhalb des Stegs den Bereich zwischen den Flusspfeilern und dem Ufer absperren. Diese Monsteranlagen würden nicht nur Ort und Landschaft verschandeln, sie würden ziemlich sicher auch nicht genehmigt werden, weil besonders bei Hochwasser mit einem Rückstau (nicht nur wenn sich Treibgut verfängt) zu rechnen ist, so dass mit mehr Hochwasserschäden in den beiden Gemeinden gerechnet werden muss.
4. Selbst die Pfeiler am Ufer müssten schiffsstoßsicher gebaut sein, da es angeblich nicht auszuschließen ist, dass ein manövrierunfähiges Schiff sich auf das Ufer aufschiebt.
5. Und wenn all diese kostenintensiven und zum Tail potthässlichen Um- und Einbauten verwirklicht würden, wäre der Steg immer noch nicht sicher und damit zu erhalten. Laut WNA ist das Stegmittelteil zwar hoch genug über dem Wasser, es ist jedoch nicht einsturzsicher, wenn ein Kreuzfahrtschiff oder ein Schubverband seinen Führerstand nicht rechtzeitig absenkt und am Steg hängenbleibt.
6. Ob man all diese Einwände des WNA nun für übertrieben hält oder nicht, ist spätestens seit dem Zeitpunkt bedeutungslos, an dem das WNA das Landratsamt aufgefordert hat, die Gemeinde Margetshöchheim zur Sicherung des Stegs und alternativ zum Abriss zu zwingen. Wer immer noch das Märchen verbreitet, der Steg könne erhalten bleiben, sollte das WNA-Schreiben ans Landratsamt studieren: wsdsteg.pdf [16 KB]
7. Zu guter Letzt sollte man nicht vergessen, dass der alte Steg mittlerweile in die Jahre gekommen ist und laut Gutachterschätzung in den nächsten Jahren mit einem Sanierungsaufwand von ca. 420.000 € zu rechnen ist.

Wer jetzt immer noch behauptet: "... es drohe auch kein behördlicher Zwangsabriss, solange die Gemeinde Margetshöchheim als Eigentümerin auf den Erhalt des Stegs - eventuell mit Nachbesserungen - besteht.", dem ist nicht mehr zu helfen.




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Schreiben Bürgermeister Brohms an die Gemeinderäte

Wir veröffentlichen hier (in der PDF-Version unten) das Schreiben Bürgermeister Brohms zur aktuellen Stegsituationan die Gemeinderäte in Margetshöchheim und Veitshöchheim, weil hier die wesentlichen Aspekte der Diskussion um den neuen Mainsteg zusammengefasst sind. Obwohl dieses Schreiben sehr umfangreich ist, konnten natürlich nur die wichtigsten Gesichtspunkte angesprochen werden. Wir gehen aber davon aus, dass das Schreiben mehr Klarheit in die Diskussionen bringt. Wer sich noch umfassender informieren will, findet auf der MM-Website alle wichtigen Details.
schreibenbgm.brohm.pdf [69 KB]



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Schildbürgerstreich 1. Klasse

Jetzt ist es also so weit: Der ersatzlose Abriss des alten Mainstegs ist nicht mehr billige Munition für Büttenredenschreiber, er scheint in Kürze Realität zu werden. In Veitshöchheim sammelt eine Gruppe um Rudi Hepf Unterschriften für ein Steg-Bürgerbegehren, mit dem der Standort Mainfrankensäle verhindert werden soll. Stattdessen soll der Veitshöchheimer Gemeinderat auf den alten Standort bzw. auf einen Standort 100 Meter weiter Richtung Erlabrunn (Standort Brunngasse) festgelegt werden. Beide Standorte sind für Margetshöchheim aus städtebaulicher Sicht bzw. aus technischen Gründen unannehmbar.
Das Instrument des Bürgerbegehrens ist an und für sich eine gute Sache. Es ist allerdings untauglich, wenn es darum geht, dass zwei Gemeinden einen gemeinsamen Nenner finden müssen. Was wäre denn, wenn nun in Margetshöchheim ein Bürgerbegehren für den Margetshöchheimer Wunsch-Standort am alten Festplatz initiiert würde, ein Standort, von dem die Zentren beider Gemeinden etwa gleich weit entfernt sind, der aber von der Veitshöchheimer Seite kategorisch abgelehnt wird?
Wenn beide Begehren und der folgende Bürgerentscheid Erfolg hätten, wären beide Gemeinderäte für ein Jahr daran gebunden und gleichzeitig wären ihnen die Hände gebunden. Das Ergebnis wäre jedoch eindeutig: Der Steg ginge den Bach hinunter, da der von den Behörden angedrohte zwangsweise ersatzlose Abriss nicht mehr abzuwenden wäre. Ganz abgesehen davon, dass durch die Verzögerung die Bezuschussung durch das Wasserstraßenneubauamt und den Freistaat mehr als fraglich wäre. Selbst wenn man sich nach einem Jahr doch noch einigen sollte, würde die Suppe so teuer, dass man sie selbst gemeinsam nicht mehr auslöffeln könnte. Ein Neubau stünde somit in den Sternen.
Für die Bürger beider Gemeinden wäre der Verlust des Steges eine bittere Niederlage. Wirtschaftlich gesehen würde besonders Veitshöchheim den Verlust des Käuferpotentials und des Radwegtourismus von der anderen Mainseite zu spüren bekommen.
Es ist auch zu befürchten, dass beim Ergebnis eines Bürgerbegehrens der Zufall eine große Rolle spielen wird, da die technischen, rechtlichen, städtebaulichen und finanziellen Aspekte eines Stegneubaus so komplex und angesichts der verschiedenen Varianten so verwirrend sind, dass offensichtlich selbst Gemeinderäte nach jahrelangen Diskussionen noch Probleme mit der Materie haben. Leider hat auch die Berichterstattung in der Presse mit dazu beigetragen, dass viele Bürger noch weit davon entfernt scheinen, die ganze Tragweite einer solchen Entscheidung zu erkennen.
Deshalb sind nun die Kommunalpolitiker und die Medien gefordert, für Klarheit zu sorgen und die ganze Dimension eines solchen Bürgerbegehrens zu verdeutlichen, damit die Bürger nicht aus dem Bauch heraus, sondern auf Grund der Faktenlage mitreden können.

Wer den Margetshöchheimern den neuen, wesentlich dominanteren Steg an ihrer einzigen Postkartenseite mit den vielen denkmalgeschützten Gebäuden aufs Auge drücken will, ihn aber mit aller Gewalt an den Mainfrankensälen verhindern will, die nun wahrlich nicht zu den städtebaulichen Sehenswürdigkeiten zählen, der macht sich schlichtweg unglaubwürdig und trägt damit - ob gewollt oder nicht - mit dafür Verantwortung, wenn der Steg ersatzlos abgerissen werden müsste.



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Was spricht gegen den Standort Brunngasse?

Der Margetshöchheimer Gemeinderat hat sich in 2 Sitzungen und einer Ortsbegehung intensiv mit dem Standort Brunngasse (Verlängerung der Ludwigstraße Richtung Main) beschäftigt und ist mit großer Mehrheit zur Überzeugung gekommen, dass er als Stegstandort nicht geeignet ist. In Gesprächen haben wir feststellen müssen, dass oft die grundlegenden Informationen fehlen. So wissen manche z. B. gar nicht, wo die Brunngasse liegt. Wir wollen deshalb hier noch einmal die wichtigsten Gründe für die Entscheidung des Gemeindrats zusammenfassen:

1. Die Kosten und die Massivität des Stegs hängen von der Breite des Mains ab. Am Sportplatz ist der Main am schmalsten, deshalb käme der Steg dort wesentlich billiger als an allen anderen Standorten.
2. Der Standort Brunngasse ist von der Spannweite und den Kosten in etwa mit dem derzeitigen Standort vergleichbar. Das bedeutet, dass dort nicht nur mit hohen Kosten, sondern auch mit erheblichen baulichen Problemen gerechnet werden muss. Wegen der großen Spannweite benötigt der Steg dort - wie übrigens auch am alten Standort - einen Pfeiler im Fluss. Ansonsten müsste der Steg noch massiver und damit auch noch teurer ausfallen.
3. An der Brunngasse ist der Uferstreifen bekanntlich so schmal, dass dort kein Platz für eine Rampe ist. Außerdem liegen dort die Fernwasserleitung, der Kanalhauptsammler, das Auslaufbauwerk der Kanalisation, diverse Steuerkabel (für die Schleuse) und weitere Versorgungsleitungen. Auch aus diesem Grund ist es unmöglich, dort eine Rampe an Land zu bauen.
4. Die Rampe über dem Main und der an der Brunngasse erforderliche Flusspfeiler treiben nicht nur die Baukosten hoch, sie schmälern auch die Kostenbeteiligung des Wasserstraßenneubauamts deutlich, weil sie als Hindernisse für die Schiffahrt eingestuft werden.
5. An der Brunngasse ist vor allem die Verkehrssituation äußerst problematisch. Der Steg läge dann genau zwischen 3 Flaschenhälsen: im Süden die Engstelle beim Restaurant "Zum Kreutzer", im Westen die Brunngasse, die so schmal ist, dass nicht einmal ein Feuerwehrauto durchkommt, und im Norden die Engstelle am Spielplatz. Bereits jetzt geht es in den Sommermonaten auf dem vielbefahrenen Radweg oft chaotisch zu, wenn dort Radfahrer, Skater und Fußgänger aufeinandertreffen. Wenn dann noch der Stegabgang dazukäme, wäre das Verkehrschaos perfekt und Gefahrensituationen wären vorprogrammiert.
6. Man solte in diesem Zusammenhang auch nicht vergessen, dass in der Bauphase angesichts der beengten Verhältnisse die Schwerlastfahrzeuge gar nicht hinkämen.
7. Völlig ungelöst ist außerdem die Parksituation. Beim derzeitigen Stegstandort stellen viele Bürger, auch solche aus Nachbargemeinden, ihr Auto ab und gehen über den Steg nach Veitshöchheim. Oft werden auch Kinder mit dem Auto zum Steg gebracht oder dort abgeholt. All das dürfte an der Brunngasse unmöglich sein, zumal es auch in der Umgebung immer schwieriger wird, einen Parkplatz zu finden.
8. Das bedeutet eindeutig eine wesentliche Verschlechterung der Verkehrsverhältnisse. Der Freistaat würde - nach Abzug der Kostenbeteiligung des Wasserstraßenneubauamts - die Restkosten für den Steg mit maximal 70 % fördern, allerdings unter der Voraussetzung, dass die Verkehrsverhältnisse verbessert werden. Diese Förderung wäre somit an der Brunngasse in Frage gestellt. Dieses Förderprogramm läuft übrigens nur bis Ende 2013. Wenn sich der Stegbau verzögern sollte, stellt sich die Frage, ob es überhaupt noch Fördermittel gibt. Ganz sicher würde es aber bei einem neuen Förderprogramm weniger Fördermittel geben.
9. Das ist auch aus einem anderen Grund von Bedeutung. Anlieger haben nämlich angekündigt, dass sie gegen die Baumaßnahme juristisch vorgehen wollen. Sie befürchten gravierende Schäden an ihren Häusern durch die Bauarbeiten. Unbegründet sind diese Befürchtungen nicht. Vor Jahren sollte im Umfeld der Brunngasse ein Regenüberlaufbecken gebaut werden. Nachdem damals im Zuge der Bauarbeiten erhebliche Schäden an einem Haus auftraten, wurden die Bauarbeiten eingestellt. Die Landesgewerbeanstalt hatte nämlich im Auftrag der Gemeinde festgestellt, dass durch die Fortsetzung der Bauarbeiten mit weiteren Schäden zu rechnen ist. Im Falle des Stegbaus ist das Gefahrenpotential für die umgebende Bebauung um ein Vielfaches größer, da für die Rampe und den Pfeiler bis auf den Fels gespundet werden muss.
Selbst wenn die Anlieger vor Gericht keinen Erfolg haben sollten, würde das Verfahren zu einer erheblichen Verzögerung der Baumaßnahmen und damit wahrscheinlich zum Verlust der Förderung führen.
10. Letztendlich bringt der Standort Brunngasse für viele Margetshöchheimer und erst recht für die Veitshöchheimer einen wesentlichen Umweg mit sich. Bei der Beurteilung des Standorts ist es nämlich gar nicht so wichtig, wo der Steg liegt. Viel wichtiger ist, wie weit er vom Ziel entfernt ist, und dieses Ziel ist nun mal für die meisten Margetshöchheimer und auch für die Touristen das Zentrum Veitshöchheims mit der Gastronomie, den Sehenswürdigkeiten und den Arztpraxen.
Einen echten Vorteil bringt der Standort Brunngasse eigentlich nur den Margetshöchheimern, die zur Kläranlage wollen, und den Veitshöchheimern, die zur Seniorenanlage wollen.
11. Oft wird gegen den Standort am Sportplatz ins Feld geführt, dass die Anbindung an den Altort Kosten verursache und der Weg zum Sportplatz zu unsicher und für Frauen und Kinder gefährlich sei.
Dazu ist festzustellen: Die Verbesserung des Zugangs vom Altort zum Sportplatz ist auch ohne einen Steg am Sportplatz längst überfällig und war bei CSU und SPD Bestandteil des Kommunalwahlprogramms. Es bestehen sogar gute Aussichten, hierfür Fördermittel zu bekommen. Man sollte auch nicht vergessen, dass der Sportplatz über die Würzburger Straße jederzeit gut beleuchtet und gut ausgebaut erreichbar ist.
Es muss jedem klar sein, dass am Standort Brunngasse ebenfalls umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen erforderlich wären. Dort wären sie (z. B. Parkplätze) aber aus Platzgründen nur durch deutliche Eingriffe in die Bebauung möglich, was natürlich - wenn überhaupt - nur zu Baulandpreisen möglich wäre. Diese Maßnahmen wären zudem nicht zuschussfähig und gingen allein zu Lasten der Gemeinde Margetshöchheim.
All diejenigen, die beim Standort Sportplatz Sicherheitsbedenken haben, sollten sich mal überlegen, was sie beim Standort Brunngasse auf der Veitshöchheimer Mainseite erwartet. Dort landen sie in einem Bereich, der weitab jeglicher Bebauung liegt, auf der einen Seite des Wegs liegt der Main und auf der anderen sind Wiesen und Büsche, und die Bebauung beginnt erst bei den Gaststätten an der Mainlände, und das alles in einem Umfeld, das bei Jugendlichen beliebt ist, die nicht gerade als lammfromm bekannt sind. Wer angesichts dieser Situation wegen des Wegs zum Sportplatz auf der Margetshöchheimer Seite Angst verbreitet, sollte auf dem Teppich bleiben.
12. Es ist eine Tatsache, dass es auf beiden Seiten des Mains keinen optimalen Standort gibt. Auch am Sportplatz gibt es eine Reihe von Problemen zu lösen. Aber als Kompromisslösung taugt der Standort allemal. Man kann jetzt nur hoffen, dass man in Veitshöchheim einsieht, dass der Nutzen des Stegs für die Veitshöchheimer Bürger und vor allem für die Geschäftswelt (Gastronomie, Übernachtungsgewerbe, Ärzte usw.) um ein Vielfaches höher ist als der Verlust einiger Parkplätze.
13. Abschließend sei noch angemerkt, dass ein Bürgerentscheid, mit dem einige auf beiden Seiten des Mains liebäugeln, keine Gewinner, sondern nur Verlierer bringen wird. Wer meint, die Nachbargemeinde per Volkes Stimme zu einem Standort zwingen zu können, ist bestenfalls blauäugig. Zudem ist angesichts der überaus komplexen Materie und der vielen diskutierten Standorte allenfalls mit einem Zufallsergebnis, aber nicht mit einer tragfähigen Lösung zu rechnen. Vielmehr würde nur der Bau verzögert mit all seinen problematischen Folgen. Es ist außerdem eine Tatsache, dass viele Bürger trotz der jahrelangen Diskussionen kaum ausreichend mit den rechtlichen, technischen und finanziellen Gegebenheiten vertraut sind. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, wenn man in den letzten Wochen wieder verfolgt hat, wie die Main-Post mit ihrer Berichterstattung und besonders mit einigen total falschen Steggrafiken allenfalls für Verwirrung gesorgt hat. Dabei haben wir den Eindruck, dass die Margetshöchheimer Bevölkerung noch deutlich besser über die Probleme beim Mainsteg informiert ist als anderswo.

Wir hoffen, dss Sie nun verstehen, warum sich der Margetshöchheimer Gemeinderat einstimmig für den Standort am Sportplatz ausgesprochen hat und mit 15:1 Stimmen den Antrag von CSU-Gemeinderat Jungbauer für die Beplanung des Standorts Brunngasse abgelehnt hat. Herr Junbauer hat sich zwar sehr engagiert für diesen Standort eingesetzt und recht eloquent dessen Vorzüge darzustellen versucht. Er konnte aber angesichts der Sachlage die erdrückende Gemeinderatsmehrheit nicht davon übrzeugen, dass dort eine tragfähige Lösung möglich ist.










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Eindeutige Absage an Stegstandort Brunngasse

Der Gemeinderat hatte bereits in der Steg-Sondersitzung am 26.11. den Standort Brunngasse (Verlängerung der Ludwigstraße zum Main) deutlich abgelehnt. Nachdem CSU-Gemeinderat Jungbauer erneut beantragt hatte, den Standort Brunngasse zu beplanen, musste sich der Gemeinderat am 14.12. noch einmal mit diesem Thema befassen. Wie nicht anders zu erwarten, kamen keine neuen Argumente, so dass der Gemeinderat wegen der zu erwartenden gravierenden Probleme am Standort Brunngasse diesen Standort mit 15:1 Stimmen ablehnte. Damit wurde auch der einstimmige Beschluss des Gemeinderats in der Sitzung am 26.11. für den Stegstandort Sportplatz bekräftigt.



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Starrsinnig und uneinsichtig

Obwohl der Margetshöchheimer Gemeinderat am 26.11. in einer Sondersitzung zum Mainsteg den Antrag von CSU-Gemeinderat Jungbauer, den Steg am Standort Brunngasse zu beplanen, mit 13:3 Stimmen abgelehnt hat und sich anschließend einstimmig für den Standort am Sportplatz ausgesprochen hat, hat Herr Jungbauer seinen Antrag erneut im Gemeinderat gestellt. Dabei müsste es jedem, der sich auch nur einigermaßen mit der Materie befasst hat, klar sein, dass dort ein Steg zu untragbaren Zuständen führen würde (siehe auch die weiteren Informationen weiter unten).
Offensichtlich will Herr Jungbauer hiermit der Veitshöchheimer Jungen Union und der dortigen CSU entgegenkommen, deren Wunschstandort diese Variante schon seit längerem ist. Seltsam ist es, dass die Verfechter des Standorts Brunngasse aus den Reihen der Veitshöchheimer CSU bei gemeinsamen Gesprächen und Begehungen mit schöner Regelmäßigkeit durch Abwesenheit glänzen, dann aber im Veitshöchheimer Gemeinderat vehement querschießen, wenn es um einen Kompromiss mit Margetshöchheim geht. Herr Jungbauer sollte seinen Parteifreunden auf der anderern Mainseite lieber einmal deutlich die Probleme bei diesem Standort klar machen, statt einen unsinnigen Standort beplanen zu lassen, was ja schließlich das Geld der Steuerzahler kostet.
Wenn es ihm tatsächlich um die Interessen der Margetshöchheimer Bevölkerung gehen würde, hätte er mit seinen Veitshöchheimer Parteikollegen einmal über den sog. mittleren Standort am alten Festplatz Klartext geredet, der von den Veitshöchheimern von der ersten Minute an massiv blockiert worden war.
Herrn Jungbauer ist es im übrigen auch klar, dass am Standort Brunngasse eine tragbare Erschließung nur durch massive Eingriffe in die derzeitige Bebauung möglich wäre. Für die dafür erforderlichen finanziellen Mittel müssten allein die Margetshöchheimer Bürger aufkommen, dafür gäbe es keinerlei Zuschüsse. Bereits jetzt wird spekuliert, ob nicht ein Haus am Eingang der Brunngasse abgerissen werden und zusammen mit dem anschließenden Garten einer Zufahrt mitsamt Parkplätzen Platz machen könnte.
Dies wäre allerdings eine Todsünde in Sachen Altortsanierung, da gerade Gebäude, die an einer Starßenkreuzung den Anfang einer Straße markieren, für das Ortsbild von eminenter Bedeutung sind.
Durch den neuerlichen Querschuss von Gemeinderat Jungbauer kommen wir einer Lösung des Mainsteg-Problems nicht näher, das unendliche Gezerre wird lediglich fortgesetzt.



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Zu schade für die Abrissbirne


klein, aber fein an der Ecke Brunngasse-Mainstraße 



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Veitshöchheimer Gemeinderatsbeschluss zum Steg

Neubau des Mainstegs

Dem bei der gemeinsamen Ortsbegehung am 19.11.2010 unterbreiteten Vorschlag einer Stegschrägausführung von der nördlichen Ecke des Sportplatzes in Margetshöchheim mit Widerlager auf dem Dreschplatz in Höhe des derzeitigen Einganges zu den Mainfrankensälen wird unter der Voraussetzung zugestimmt, dass die vorhandenen Infrastruktureinrichtungen (Parkplatz, Schiffsanlegestelle, Freizeiteinrichtungen, Bäume etc.) nicht wesentlich beeinträchtigt werden.

Im Interesse einer direkten geraden Anbindung ist eine Verschiebung auf Margetshöchheimer Seite in Richtung Sportplatz zu untersuchen.

Eine Kostenbeteiligung der Gemeinde Veitshöchheim am Bau des Steges wird damit nicht zugesagt.



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Mainstegentwicklung aus Veitshöchheimer Sicht

Die jüngste Entwicklung der Mainstegdiskussion aus Veitshöchheimer Sicht finden Sie auf der Veitshöchheimer Internetseite: http://www.veitshoechheim-blog.de/categorie-11638544.html
Auffällig ist, dass hier kaum auf den von Margetshöchheim favorisierten geraden Brückenschlag vom Eingangsbereich des Sportplatzes zum Parkplatz der Mainfrankensäle eingegangen wird. Dabei wäre dies die kürzeste und kostengünstigste Verbindung zwischen den beiden Gemeinden. Wenn die Rampe von da Richtung Süden verlaufen würde, wie es die Veitshöchheimer wünschen, würde die Wohnbebauung überhaupt nicht tangiert, wie man gerne auf Veitshöchheimer Seite Glauben macht.
Auffällig ist auch, dass der gerade Brückenschlag vom Eingang der Mainfrankensäle mitten auf den Margetshöchheimer Sportplatz, wie er bei der Veitshöchheimer Gemeinderatssitzung gefordert wurde, nicht erwähnt wird. Vielleicht hat man in Veitshöchheim mittlerweile erkannt, dass diese Variante absurd ist.



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Veitshöchheim: weiterhin Mainsteg-Zitterpartie

Die Sondersitzung des Veitshöchheimer Gemeinderats zum Mainsteg am 1.12. brachte nach unseren Informationen nur eingeschränkt die erhoffte Klärung bei der Standortfrage. Bei der turbulenten Sitzung sprachen sich die Veitshöchheimer Gemeinderäte für die Schräglösung vom Eingang Sportplatz zum Eingang Mainfrankensäle aus. Zusätzlich soll angeblich die gerade Stegführung vom Eingang der Mainfrankensäle zum Margetshöchheimer Ufer untersucht werden. Letzteres zeigt, dass sich einige in Veitshöchheim offensichtlich in ihrem Umfeld nur bedingt auskennen. Denn dann würde der Steg mitten im Sportplatz landen. Das wäre mit Verlaub schlichtweg Unsinn.
Zusätzlich haben die Veitshöchheimer wieder eine alte Forderung aufgenommen: Durch den Steg dürfen weder die Parkplätze noch die Bäume oder der Skaterplatz wesentlich beeinträchtigt werden.
Über die finanzielle Beteiligung will man erst sprechen, wenn klar ist, welche Kosten durch Infrastrukturmaßnahmen auf Veitshöchheim zukommen.

Die Ergebnisse der Veitshöchheimer Gemeinderatssitzung lassen befürchten, dass so schnell keine Nägel mit Köpfen gemacht werden und der neue Mainsteg immer noch auf recht wackeligen Fundamenten steht.



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Das ist die richtige Variante

Bekanntlich hat sich der Margetshöchheimer Gemeinderat am 26.11. einstimmig für den Stegstandort am Sportplatz ausgesprochen. Der Steg soll vom Sportplatz gerade zum Parkplatz der Mainfrankensäle führen.
Da in der Main-Post bereits zum zweiten Mal irrtümlich eine schräge Variante abgebildet war, die bereits nördlich des Sportplatzes und der Seglerzufahrt beginnt, weisen wir hier noch einmal auf die offizielle Garfik des Wasserstraßenneubauamts hin. Das war auch die Variante, für die sich die Gemeinderäte Margetshöchheims und Veitshöchheims bereits im Februar 2010 ausgesprochen hatten. Lediglich die Führung der Rampen war damals strittig.



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Stegvariante 2




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Richtigstellung

Von der Jungen Union wrd der Eindruck erweckt, dass die Gemeinderatsmehrheit in der Sondersitzung am 26.11. die Chance vertan hat, auf Kosten des Bundes (= der Steuerzahler) untersuchen zu lassen, ob der Mainsteg an der Brunngase gebaut werden kann.

Dabei ist es überhaupt nicht strittig, dass dort ein Steg gebaut werden kann. Das ist lediglich eine Frage der Technik und der Kosten. Für 28.000 € würde das vom WNA eingeschaltete Ingenieurbüro dort jederzeit einen Steg planen.

Das eigentliche Problem ist jedoch, ob dieser Standort überhaupt einen Steg verträgt, wegen der extrem beengten Wegesituation, der fehlenden Infrastruktur usw. Auf diese Frage würde eine Vorplanung aber keine Antwort geben.

Am Ende hätte man für viel Geld gewusst, dass man dort einen Steg bauen kann, obwohl einem schon der gesunde Manschenverstand sagt, dass dieser Standort für den Steg ungeeignet ist. Deshalb hat die große Mehrheit der Gemeinderäte auch die Untersuchung dieses Standorts und den Steg dort generell abgelehnt.



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Mittlerer Schrägstandort endgültig gestorben

Durch ein Schreiben des Wasserstraßenneubauamtes (WNA) vom 26.11.2010 wird das bestätigt, was die MM bereits von Anfang an erkannt hat (siehe anlage2planungsalternativekneippanlage.pdf [251 KB] und Um Missverständnisse zu vermeiden ... ).
Dabei soll der Steg in Margetshöchheim am alten Festplatz etwa mitten zwischen Steinernem Weg und Pointstraße beginnen und schräg über den Main führen, um da zu enden, wo der derzeitige Steg in Veitshöchheim ankommt. Auf Drängen einiger Gemeinderäte sollten die Kosten dieser Variante vom WNA grob ermittelt werden. Die MM hatte bereits beim Ortstermin am 19.11. festgestellt, dass jeder Cent Planungskosten für diese unsinnige Variante zum Fenster herausgeworfen sei.

Dem WNA-Schreiben ist zu entnehmen:
1. Im Bereich des Widerlagers auf Margetshöchheimer Seite verläuft die Fernwasserleitung mit einem 6 m breiten Schutzstreifen, weshalb das Widerlager und die Rampe im Mainufer errichtet werden müssten. Das hätte zur Folge, dass beide schiffsstoßsicher und damit sehr massiv gebaut werden müssten, was die Kosten in die Höhe treibt. Um überhaupt genügend Platz für eine zweiläufige Rampe zu haben, müsste der Steganfang evtl. sogar nach Süden verlegt werden, was zu einem noch längeren Steg und damit zu einer erheblichen Kostensteigerung führen würde.
2. Für das Bauwerk sind 2 Pfeiler im Fluss erforderlich.
3. All dies führt dazu, dass sich die Kostenbeteilgung des WNA deutlich verringern würde.
4. Auf einer Länge von 90 m würde durch die schräge Brücke der Blick auf den Main und das andere Ufer komplett verbaut.
5. Ein derart schräg verlaufendes Bauwerk wäre für die Schifffahrt nautisch äußerst ungünstig.
6. Aus allen diesen Gründen bestehen gegen diese Variante seitens des WNA erhebliche Bedenken. Deshalb wird das WNA die nicht unerheblichen Kosten für eine überschlägige Berechnung dieser Schrägvariante nicht tragen. Die Kosten müsste die Gemeinde allein tragen.

Die MM gab bereits beim letzten Ortstermin zu bedenken, dass die Stegbenutzer bei dieser Variante einen deutlich längeren Weg nach Veitshöchheim in Kauf nehmen müssten:
Von der Ortsmitte müsste man mindestens bis zum Steinernen Weg laufen, um dann auf der Rampe wieder rückwärts auf den Ort zuzugehen. Auf dem Steg selbst würde man sich ebenfalls mainabwärts bewegen, um schließlich auf der Veitshöchheimer Seite etwa da herauszukommen, wo derzeit der Steg beginnt. Von hier aus müsste man auf der Rampe noch einmal mainabwärts Richtung Kläranlage laufen, bevor man dann mainaufwärts Richtung Veitshöchheimer Zentrum gehen kann. Diese Lösung wäre tatsächlich ein Schildbürgerstreich.





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MM-Presseerklärung zum Mainsteg

Die MM hat in einer Presseerklärung (24.11.) noch einmal ihren Standort bekräftigt stellungnahmemainsteg.pdf [142 KB] . In der morgigen Ausgabe der Main-Post wird dies als Zustimmung zur von Veitshöchheim favorisierten leicht schrägen Stegführung zum Eingang der Mainfrankensäle gewertet. Damit können wir zwar leben. Unsere Wunschvariante ist jedoch der direkte Brückenschlag vom Sportplatz zum Parkplatz an den Mainfrankensälen. Das wäre die kürzeste und billigste Lösung. Das macht zwar nur wenige Meter Unterschid aus, eine Schräglösung wirkt jedoch immer wie ein optischer Sperrriegel, was eigentlich nicht im Interesse der Veitshöchheimer sein kann.



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Um Missverständnisse zu vermeiden ...

Die Grafik im Main-Post-Bericht vom 23.11. hat wohl mehr für Verwirrung als für Klarheit gesorgt. Die eingezeichnete Schräglösung am alten Festplatz würde - wie im Bericht erwähnt - etwa in der Mitte zwischen Steinernem Wg und Pointstraße beginnen. In der Grafik beginnt der Steg aber fälschlicherweise direkt am Steinernen Weg und würde damit extrem lang.
Die Schräglösung wäre aber auch in der eigentlich diskutierten Ausführung nicht nur die teuerste Lösung, sondern für das Ortsbild beider Gemeinden besonders problematisch. Wegen der extremen Spannweite des Stegs wären entweder 2 Flusspfeiler erforderlich, was das Wasserstraßenneubauamt nicht zulässt und schon gar nicht bezuschusst. Oder der Steg müsste so massiv gebaut werden, dass er nicht nur sehr teuer, sondern auch optisch verheerend ausfallen würde. Wenn auf Margetshöchheimer Seite die Rampen nicht zweiläufig über dem Wasser angeordnet würden, was zu einer erheblichen Kostensteigerung führen würde, müsste die Rampe fast bis zum Steinernen Weg führen. Im Klartext bedeutet dies, dass man - von der Ortsmitte kommend - erst fast bis zum Steinernen Weg laufen müsste, um dann auf der Rampe wieder rückwärts zu laufen. Da der Steg dann bis zum jetzigen Ausgangspunkt des alten Stegs in Veitshöchheim führen soll, würde man sich auf dem Steg noch mehr von Veitshöchheim weg bewegen. Und weil die Rampen grundsätzlich deutlich länger als bislang werden, müsste die Rampe aus Platzgründen in Veitshöchheim mainabwärts verlaufen, so dass man dann vielleicht am Bolzplatz herauskommt. Unter dem Strich wäre dies ein gigantischer Umweg für alle, die nicht zur Kläranlage, sondern ins Zentrum Veitshöchheims wollen.

In der Main-Post-Grafik ist noch ein weiterer Fehler: Die ursprünglich von beiden Gemeinden favorisierte Lösung am Sportplatz führt direkt vom Ufer wenige Meter südlich nach dem Eingang des Sportplatzgeländes gerade zum Parkplatz vor den Mainfrankensälen hinüber, genau da, wo der Main am schmalsten und der Steg am billigsten ist. standort2var.3.jpg
Die Main-Post lässt jedoch den Steg nördlich des Seglergeländes beginnen und auf Veitshöchheimer Seite nicht auf dem Parkplatz, sondern am ehemaligen Fähranleger anden, was deutlich länger und teurer wäre. So eine Variante war noch nie in der Diskussion.



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Land in Sicht

In den letzten Jahren kamen sich die Bürger der beiden Maintalgemeinden vor wie auf einem Schiff auf hoher See. Man wusste zwar, wo man den Steg haben wollte, aber auf der anderen Mainseite war kein Land in Sicht.
Jetzt scheint sich endlich eine Einigung beim Stegstandort anzubahnen. Am 19.11. trafen sich Kommunalpolitiker aus den beiden Gemeinden mit der Chefin des Wasserstraßenneubauamtes. Dabei kristallisierte sich folgendes heraus:
Ein Stegstandort an der Margetshöchheimer Brunngasse (Verlängerung der Ludwigstraße) wird nicht beplant und ist somit gestorben.
Bereits seit einiger Zeit waren sich Margetshöchheim und Veitshöchheim einig, dass ein Stegneubau am alten Standort indiskutabel ist.
Ein Steg vom alten Festplatz (Nähe Altglascontainer) zum Abgang des alten Stegs in Veitshöchheim (Schräglösung) wird nicht beplant. Es werden nur überschlägig die Kosten dieser wenig realistischen Version ermittelt.
Margetshöchheimer und Veitshöchheimer Gemeinderäte waren sich weitgehend einig, dass nur noch ein Standort an den Mainfrankensälen in Frage kommt. Eventuell könnte der Steg leicht schräg auf den Eingang der Mainfrankensäle zulaufen.
Diese Eckpunkte müssen noch von den beiden Gemeinderäten in offiziellen Gemeinderatssitzungen bestätigt werden.
Man kann nur hoffen, dass damit das jahrelange Hin und Her ein Ende finden wird und zügig mit der eigentlichen Stegplanung begonnen werden kann. Es reicht schon, wenn der Ausbau des Zeller Bocks zur unendlichen Geschichte wird.

Nur am Rande sei erwähnt, dass die MM bereits von der ersten Stunde an lediglich den Standort am Sportplatz als realistische Option angesehen hat. Völlig unverständlich ist uns übrigens, dass einige wenige Kommunalpolitiker bei der Standortfrage ein Rats- bzw. Bürgerbegehren ins Gespräch gebracht haben. Angesichts der Vielfalt von Standortvarianten und der Komplexität des Themas würde so ein Begehren höchstwahrscheinlich im Chaos enden, zumal das Votum der einen Ortsevölkerung keinerlei Bindung für den Nachbarort hätte. In so einer sensiblen Angelegenheit dürfen sich die Kommunalpolitiker nicht aus der Verantwortung stehlen. Hier muss jeder Farbe bekennen.

Bei einer Sondersitzung des Gemeinderates am Freitag, den 26.11. um 16 Uhr soll nun auch formell festgelegt werden, ob zusätzliche Standorte untersucht werden sollen (was wohl eher unwahrscheinlich sein dürfte) und an welchem Standort der Steg gebaut werden soll.



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Kaum Chancen für 3. und 4. Standort

Da im Gespräch zwischen Vertretern der Gemeinden Margetshöchheim und Veitshöchheim am 19.10.2010 zwei weitere Stegstandorte (Schräglösung Festplatz in Richtung Kneippanlage und Standort nödlich des alten Stegs bis maximal auf Höhe der Kläranlage) ins Gespräch gebracht wurden vermerkgespraechvhh191010.pdf [798 KB] , bat Bürgermeister Brohm das Wasserstraßenneubauamt (WNA) um Mithilfe bei der Prüfung der beiden Standorte.
Mittlerweile liegt die Antwort des WNA vor 20101112antwortaufschreibenvom03.11.2010.pdf [1.218 KB]

Demnach würde das WNA die Vorplanung für einen dritten Standort übernehmen, wenn beide Gemeinden diesen Standort bis zum 24.11. schriftlich akzeptieren. Letzteres scheint allerdings wenig wahrscheinlich zu sein.
Die Beplanung eines weiteren (vierten) Standorts müssten die Gemeinden allerdings selbst bezahlen. Hierbei fallen Kosten in Höhe von 27.500 € an. Auch hier müssten die Gemeinden bis zum 24.11. dem WNA mitteilen, dass sie diesen Standort grundsätzlich akzeptieren.

Frau Bodsch, die Chefin des WNA wies allerdings darauf hin, dass die Schräglösung
anlage2planungsalternativekneippanlage.pdf [251 KB] ) deutlich teurer als Lösungen an anderen Standorten wäre. Im Grunde genommen ist dies das Aus für die Schräglösung.

Wenn die beiden Gemeinden sich nicht bis spätestens März 2011 auf einen Standort geeinigt haben, so dass die eigentliche Planungsphase beginnen kann, droht endgültig der ersatzlose Abriss des Stegs. Das dafür erforderliche Verfahren ruht momentan nur. Das WNA wird dann das Landratsamt zur Fortsetzung des Verfahrens auffordern.



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Das Wichtigste zum Mainsteg

Vorbemerkung
Alle Versuche, den alten Steg zu erhalten, sind gescheitert. Es macht also keinen Sinn, darüber erneut zu diskutieren.

Rahmenbedingungen
Die Unterkante eines neuen Stegs muss über die ganze Mainbreite und jeweils noch auf einem 3 Meter breiten Uferstreifen 6,40 m über dem höchsten schiffbaren Wasserstand liegen und schiffsstoßsicher sein. Auf Höhe der Mainfrankensäle ist der Main gut 30 m schmaler als an allen anderen Stellen, so dass der Steg dort ohne Flusspfeiler auskommen würde. Überall sonst ist ein Flusspfeiler erforderlich, was natürlich die Baukosten erhöht.

Die Rampen
Die Länge der Rampen hängt grundsätzlich von der Höhe der Oberkante der Stegfahrbahn ab. Da die Unterkante des Stegs bei 6,40 m liegen muss, ist je nach Konstruktion von einer Oberkante Fahrbahn bei 7 bis 7,5 m auszugehen. Hinzu kommen noch mindestens 1,20 m für das Geländer, das bei den momentan diskutierten Modellen aus statischen Gründen meist Teil eines Stahltrogs sein soll. Normalerweise dürfte die Steigung lediglich 6 % betragen, damit der Steg für Behinderte befahrbar wird. Die Behindertenbeauftrgte des Landkreises hat jedoch einer Steigung von 8 % zugestimmt, so dass die Rampen kürzer ausfallen können. Der alte Steg hat eine Rampensteigung von 9 %. Rampen, die über dem Wasser verlaufen, müssen schiffsstoßsicher, also sehr massiv sein. Das gilt natürlich auch für Pfeiler.

Die Standorte:
Der Bund hat bislang die Voruntersuchungen für die beiden Stegstandorte (alter Standort: 1, Sportplatz: 2) geleistet und bezahlt. Ursprünglich war auch zugesagt worden, dass ein 3. Standort auf Kosten des Bundes mit untersucht wird. Dieser Standort auf Höhe des alten Festplatzes/Steinerner Weg wurde jedoch nicht untersucht, weil dies der Veitshöchheimer Gemeinderat kategorisch abgelehnt hat.
Für beide Standorte gab es eine Vielzahl von Varianten. Die beiden Gemeinderäte haben sich in getrennten Sitzungen für je eine Variante pro Standort entschieden, interessanterweise für dieselben Varianten: variante1.2.pdf [79 KB] und variante2.3.pdf [100 KB] . Den Margetshöchheimer Gemeinderäten war jedoch klar, dass die Lösung mit der äußerst massiven Rampe über dem Wasser direkt vor der Schokoladenseite des Ortes mit seinen denkmalgeschützten Häusern eine Katastrophe wäre. Die MM hatte bereits früher mit Ballons die Oberkante der Stegfahrbahn an der Uferbebauung markiert: k800200905n174600bild.jpg
Da beim Standort 2 die Rampen in Erdhügeln verlaufen sollten, lehnten beide Gemeinderäte jedoch die Rampenführung ab.
Hierauf legte das Wasserstraßenneubauamt einen überarbeiteten Entwurf vor: standort2var.3.jpg

Finanzen:
Momentan gehört der Mainsteg der Gemeinde Margetshöchheim. Bei einem Neubau müsste Margetshöchheim wieder als Bauherr auftreten, da es wegen der geringeren Finanzkraft mehr Zuschüsse erhält.
Der Bund (in diesem Fall das Wasserstraßenneubauamt) beteiligt sich mit ca. 50 % an den Baukosten. Wenn Pfeiler oder Rampen im Fluss liegen, verringert sich der Anteil des Bundes (im Schnitt um ca. 10 %).
Der verbleibende Rest der Baukosten kann vom Land Bayern bezuschusst werden, wenn der neue Steg eine Verbesserung mit sich bringt. Das ist in unserem Fall vor allem eine Verbreiterung des Stegs, damit Radfahrer und Fußgänger den Steg gleichzeitig nutzen können. Im Klartext bedeutet dies, dass der Steg statt 2,20 m drei Meter breit werden muss. Die Höhe dieser zusätzlichen Förderung ist momentan nicht bekannt, Die Maximalförderung liegt bei 70 %.
Die dann noch verbleibenden Restkosten müssten die beiden Gemeinden unter sich aufteilen. Bislang sprach man auf Veitshöchheimer Seite von 25 % der Baukosten und 50 % der Unterhaltungskosten, wobei letztere in den ersten Jahrzehnten wohl kaum anfallen dürften. Manche Veitshöchheimer Kommunalpolitiker wurden in Gesprächen noch deutlicher: Sie deuteten an, dass Voraussetzung für eine Beteiligung an den Baukosten eine für Veitshöchheim genehme Standortwahl sei.

Auf der folgenden Grafik finden Sie die vorläufigen Bruttokosten für die beiden Stegvarianten, die auf die Gemeinde bzw. die Gemeinden zukämen: bruttostegkosten.jpg
Die Grafik zeigt deutlich, dass der Steg am Standort Mainfrankensäle deutlich billiger kommt und dass der Anteil des Bundes fast 10 % höher ist. Die letzten 3 Spalten zeigen, wie hoch die Stegkosten nach Abzug einer Förderung durch den Freistaat bei einer Förderung von 50, 60 oder 70 % sind. Über die Höhe der bayerischen Förderung lässt sich momentan jedoch nur spekulieren.

Weitere Varianten:
Es gibt momentan eine Fülle von weiteren Varianten, die nur eines gemeinsam haben: Sie sind nicht mit dem Wasserstraßenneubauamt abgesprochen ( 20101112antwortaufschreibenvom03.11.2010.pdf [1.218 KB] ), es gibt keinen Konsens zwischen den beiden Gemeinden, ihre Realisierung ist äußerst fraglich, und sie stiften oft mehr Verwirrung als dass sie das Projekt weiterbrächten.
Hier einige Beispiele:
- Steg vom Margetshöchheimer Sportplatz schräg über den Main mainaufwärts
- Steg an den Mainfrankensälen mit einer Rampenführung mainaufwärts über Wasser
- Steg vom alten Festplatz in Margetshöchheim (Litfaßsäule) quer über den Main in die Nähe des Kneippbeckens anlage2planungsalternativekneippanlage.pdf [251 KB]
- Derzeitiger Veitshöchheimer Wunschstandort: Steg von der Brunngasse (südliches Ende des Margetshöchheimer Spielplatzes) aus, evtl. auch von der Seniorenanlage aus bzw. auf Höhe der Kläranlage

Zusammenfassung:
- Der Main ist an den Mainfrankensälen am schmalsten (mindestens 30 m weniger als an allen anderen Standorten). Die Baukosten sind dort eindeutig am niedrigsten.
- Jede Schräglösung verlängert die Spannweite deutlich.
- Ein schräger Steg dürfte sich für beide Orte optisch sehr nachteilig auswirken.
- Mit der Länge wachsen die Kosten im Quadrat.
- An allen Standorten außer an den Mainfrankensälen ist ein Flusspfeiler erforderlich, was die Kosten erhöht und wegen des Schifffahrtshindernisses die Beteiligung des Bundes verringert.
- Je später der Steg gebaut wird, um so geringer dürften die Zuschüsse werden, ganz abgesehen von der Entwicklung der Baukosten.
- Momentan gibt es praktisch keine Uferbereiche, an denen sich die beiden Gemeinden einen gemeinsamen Standort vorstellen könnenn. Die Karte zeigt dies deutlich: anlage1lageplanzumgespraech191010.pdf [819 KB]
- Auch das letzte Gespräch von Kommunalpolitikern beider Gemeinden macht wenig Hoffnung, zumal der beigefügte Gesprächsvermerk noch recht oprtimistisch formuliert ist: vermerkgespraechvhh191010.pdf [798 KB] und Steggespräch am 19.10.2010
- Eine Verlegung des Stegs mainabwärts in Richtung Kläranlage ist der Versuch, die Probleme zu verdrängen, aber keine Lösung für die nächsten Jahrzehnte. Auf beiden Seiten fehlt die Infrastruktur, in beiden Gemeinden liegt der Standort am Rand, besonders in Veitshöchheim. In Margetshöchheim wäre durch die Lage zwischen 3 Flaschenhälsen das Verkehrschaos vorprogrammiert, zumindest an den Wochenenden im Sommer.
- Es gibt keinen idealen Standort. Auch am Margetshöchheimer Sportplatz gibt es Probleme mit der Infrastruktur, mit der Anbindung des Sportplatzes und den Seglern. Trotzdem dürfte dies - realistisch betrachtet - immer noch der günstigste Standort sein. Er böte zudem die Chance, die Lücke zwischen dem Altort und Margetshöchheim-Süd und vor allem die dortige Mainpartie aus dem Dornröschenschlaf zu wecken und zu entwickeln, wie es manche Partei vor der Kommunalwahl versprochen hat.
- Man sollte sich deshalb vor allem darauf konzentrieren, am Standort Mainfrankensäle einen Steg zu realisieren, der mit vertretbarem Aufwand möglichst filigran wirkt.
- Der ersatzlose Stegabriss wäre wohl die schlechteste aller Lösungen. Langfristig dürfte er sich vor allem für Veitshöchheim (Radtourismus, Ärzte und Gastronomie) negativ auswirken. Dagegen könnte sich Margetshöchheim durchaus auch anderweitig orientieren bzw. selbst entwickeln. Wenn der Steg erst ersatzlos abgerissen ist, ist der Zug für einen Neubau abgefahren, da das WNA dann keinen Grund mehr hat, sich an den Baukosten zu beteligen. Und ohne die 50 %-Beteiligung des WNA ist der Steg nicht zu finanzieren.
- Wenn es zu keiner Einigung zwischen den beiden Gemeinden kommen sollte, bliebe noch die Beantragung eines Planfeststellungsverfahrens bei der Regierung von Unterfranken durch die Gemeinde Margetshöchheim. Das würde jedoch den Bau erheblich verzögern. Außerdem könnten Rechtsmittel eingelegt werden, wenn eine der beiden Seiten mit dem Ergebnis unzufrieden sein sollte.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Wasserstraßenneubauamtes:
http://www.wna-aschaffenburg.wsv.de/wir_ueber_uns/sachbereich_5/bruecken/aktuelle_projekte /ludwig-volk/buergerinformation.html

Wir bemühen uns, Sie weiterhin aktuell über die Entwicklung am Mainsteg zu informieren. Falls Sie Unklarheiten entdecken oder zusätzliche Informationen wünschen, würde uns Ihre Meinung interessieren: mailto:mm@margetshoechheimer-mitte.de


 


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Weitere Informationen zum Gespräch mit Veitshöchh.

Die Gesprächsnotiz zum Verlauf der Aussprache finden Sie hier: vermerkgespraechvhh191010.pdf [798 KB]

In Anlage 1 sind im Lageplan die Uferbereiche gekennzeichnet, die von den jeweiligen Gemeinden als nicht-, bedingt oder grundsätzlich beplanbar eingestuft werden: anlage1lageplanzumgespraech191010.pdf [819 KB]

In Anlage 2 ist eine Schrägvariante dargestellt, die etwa von der Litfaßsäule am alten Festplatz zur Kneippanlage in Veitshöchheim führt. Diese Variante wurde bislang nicht untersucht und stieß bei den Veitshöchheimern nach anfangs positiver Haltung bei etlichen auf Widerstand und ist auch bei Margetshöchheimer Gemeinderäten nicht unumstritten: anlage2planungsalternativekneippanlage.pdf [251 KB]



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Steggespräch am 19.10.2010

Am 19.10.2010 fand im Margetshöchheimer Rathaus ein Informationsgespräch zwischen Margetshöchheimer und Veitshöchheimer Kommunalpolitikern statt. Anwesend waren die Bürgermeister und Vetreter der Gemeinderatsfraktionen aus beiden Gemeinden. Nach den Bürgerinformationsveranstaltungen in beiden Gemeinden sollte nun die Suche nach einem gemeinsamen Standort vorangetrieben werden.

Bürgermeister Brohm ging nicht weiter auf die beiden von den beiden Gemeinderatsgremien kontrovers diskutierten Standorte ein, sondern stellte neue Varianten vor, die zwischenzeitlich von verschiedenen Seiten vorgebracht worden waren. Ausführlich wurde eine schräge Brückenführung diskutiert, die von der Straße "Zur Mainfähre" (etwa an der Litfaßsäule) in Margetshöchheim ungefähr zum derzeitigen Standort in Veitshöchheim führen sollte. Dabei würde von der Veitshöchheimer Uferpromenade allenfalls das Kneipp-Becken beeinträchtigt werden. Es stellte sich sehr schnell heraus, dass die Veitshöchheimer Kommunalpolitiker jede Lösung südlich des alten Stegs bis hin zu den Mainfrankensälen kategorisch ablehnen, auch wenn die Rampen über dem Wasser und nicht auf dem Ufer verlaufen würden. Das gilt auch für die Stegführung vom Steinernen Weg gerade über den Main bis zum Veitshöchheimer Ufer in Höhe des Minigolfplatzes. Diese sog. mittlere Lösung favorisierten etliche Margetshöchheimer Gemeinderäte wie CSU-Gemeinderat Björn Jungbauer und 2. Bürgermeisterin Christine Haupt-Kreutzer.

Dagegen forderten die Veitshöchheimer immer wieder, den Steg mainabwärts zu verlegen, notfalls bis auf Höhe der Kläranlage. Dagegen wurden von Margetshöchheimer Seite, besonders vom MM-Fraktionsvorsitzenden Etthöfer, gravierende Einwände vorgebracht. So würde durch den Verkehr von und zum Steg die derzeitig schon äußerst problematische Verkehrssituation (Radfahrer, Skater, Fußgänger, enge Zufahrten beim Kreutzer, in der Brunngasse und beim Spielplatz) durch den zusätzlichen Verkehr zum Steg (auch mit Mopeds, Motorrädern und Autos, die dort parken wollen) zum Verkehrskollaps führen. Ganz abgesehen davon, dass es für viele Margetshöchheimer und erst recht Veitshöchheimer einen erheblichen Umweg bedeuten würde. Außerdem fehlt dann auch auf Veitshöchheimer Seite jegliche Infrastruktur.
Während die Veitshöchheimer ohne Ausnahme und ohne Wenn und Aber diesen unmöglichen Standort favorisierten, konnte sich auf Margetshöchheimer Seite nur CSU-Gemeinderat Jungbauer mit diesem Standort anfreunden, falls es nicht zur Realisierung der mittleren Lösung kommen sollte. Björn Jungbauer sah zwar auch das Problem, dass in diesem Bereich keine Parkplätze zur Verfügung stehen, er vertrat jedoch die Auffassung, dass die Probleme mit dem Radfahrer- und Fußgängerverkehr gelöst werden könnten, wenn die Verkehrsführung im Rahmen der Planungen geordnet wird.
Jungbauer war bereits in der Informationsveranstaltung mit der Chefin des Wasserstraßen-Neubauamtes in der Margarethenhalle dadurch aufgefallen, dass er den damals von den Veitshöchheimern mit aller Gewalt geforderten Standort am alten Steg unterstützte.

Nicht neu war, dass die Veitshöchheimer sich nicht konkret zu einer finanziellen Beteiligung an den Baukosten äußern wollten. Mehrmals hörte man die Ansicht, dass man sich erst festlegen wolle, wenn der Standort (im Sinne Veitshöchheims) geklärt sei.

Abschließend erklärte Bürgermeister Brohm, dass man auf Margetshöchheimer Seite prüfen wolle, ob eine Verlegung des Stegs mainabwärts überhaupt möglich sei. Außerdem wolle man mit dem WNA klären, ob die Schrägvariante grundsätzlich möglich sei und vom WNA akzeptiert werde.



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WNA-Informationsmaterial zum Steg

Die wesentlichen Informationen des Wasserstraßen-Neubauamts bei den Informationsabenden für die Bürger in Margetshöchheim und Veitshöchheim finden Sie hier:
http://www.wna-aschaffenburg.wsv.de/wir_ueber_uns/sachbereich_5/bruecken/aktuelle_projekte/ludwig-volk/buergerinformation.html



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Deutlicher Vorsprung für Standort 2 am Sportplatz

Während des Margaretenfestes waren im Rathaus die Modelle und Pläne für den Stegneubau zu besichtigen. Die Besucher hatten dabei die Möglichkeit, ihre Meinung auf einem Fragebogen zu äußern und sich für einen der beiden Standorte zu entscheiden. Unter 24 Fragebögen, in denen eine Entscheidung getroffen wurde, votierten 21 für den Standort am Sportplatz und nur 3 für den alten Standort.



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ABBV jetzt gültig

Bislang war noch unsicher, auf welcher Grundlage die sog. Ablöseberechnung für den Mainsteg erfolgt (siehe Steginfo am 24.6. durch das WNA ). Seit dem 12.7. besitzt die sog. ABBV Gesetzeskraft, was sich finanziell für die Gemeinde positiv auswirkt (siehe Wie teuer wird etwa der Steg? ).



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Stegmodell: Ansichten

Die folgenden Aufnahmen zeigen Details der Modelle von den beiden Standorten. Man kann sich allerdings nur sehr schwer ein Bild davon machen, wie massiv und wuchtig der neue Steg aussehen wird. Das gilt vor allem für den alten Standort, wo die Rampe über dem Main und vor allem der Treppenturm auf Höhe des "Alten Schulzen" besonders massiv ausfallen würden.



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Alter Standort


Im Vordergrund: Mainstraße 



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Alter Standort (Variante 1.2)


Steghöhe ist etwa das Dachgeschoss der Bebauung 



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Variante 2.3


Standort am Sportplatz 



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Standort Sportplatz


Blick mainaufwärts (links Veitshöchheim) 



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Aktuelle Stegvarianten

Nachdem das Wasserstraßenneubauamt (WNA) auf Wunsch der Gemeinderäte aus Margetshöchheim und Veitshöchheim die beiden verbliebenen Varianten überarbeitet hat, stehen nun die Ergebnisse fest. Im Wesentlichen wurden die Rampen entsprechend den Anregungen der Gemeinderäte geändert. Diese Planungsdetails und die finanziellen Berechnungen wird das WNA am 14.9. in der Margarethenhalle vorstellen.
Im Anschluss finden Sie Grafiken der Pläne für die Variante 2 am Standort 1 (alter Steg) und für die Variante 3 am Sportplatz.

Alter Standort: Hier stehen ein Pfeiler und die Rampe auf Margetshöchheimer Seite über dem Wasser. Wegen der Gefahr des Schiffsstoßes müssen diese Bauteile besonders massiv ausgeführt werden, was für das Ortsbild sehr problematisch und auch entsprechend teuer ist.

Am Sportplatz: Hier führt lediglich die Rampe auf Veitshöchheimer Seite über das Wasser, was wegen des toten Winkels am dortigen Parkplatz der Mainfrankensäle (Dreschplatz) relativ unproblematisch ist. Da kein Pfeiler im Wasser steht und die Brücke deutlich kürzer ist, kann sie wesentlich kostengünstiger gebaut werden.

Die vorläufige Kostenermittlung finden Sie hier: Wie teuer wird etwa der Steg?

Wer sich bereits vorab informieren will, sollte zum Steg-Informationstag der MM kommen



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Variante am alten Standort


Teilansicht a 



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Variante am alten Standort


Teilansicht b 



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Standort am Sportplatz




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Variante 1.1 (alter Standort)

varante1.1.pdf [73 KB] variante1.1a.pdf [173 KB]



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Variante 1.2 (alter Standort)

variante1.2.pdf [79 KB] variante1.2a.pdf [110 KB]



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Variante 1.3 (alter Standort)

varante1.3.pdf [77 KB] variante1.3a.pdf [111 KB]



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Variante 2.1 (Sportplatz)

variante2.1.pdf [96 KB] variante2.1a.pdf [75 KB] variante2.1b.pdf [82 KB]



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Variante 2.2 (Sportplatz)

variante2.2.pdf [95 KB] und variante2.2a.pdf [65 KB] und variante2.2b.pdf [92 KB]



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Variante 2.3 (Sportplatz)

variante2.3.pdf [100 KB] variante2.3a.pdf [74 KB] variante2.3b.pdf [80 KB]



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Variante 2.4 (Sportplatz)

variante2.4.pdf [102 KB] variante2.4a.pdf [64 KB] variante2.4b.pdf [65 KB]



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Variante 2.5 (Sportplatz)

variante2.5.pdf [101 KB] variante2.5a.pdf [63 KB] variante2.5b.pdf [77 KB]



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