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Sonderseite Mainsteg aktuell

Müssen wir noch länger warten?

11.11.18: Passend zum 11.11. veröffentlichen wir die Meldung, dass Bürgermeister Brohm nun erst für 2020 mit einem Baubeginn für den Mainsteg rechnet. Nach einem Termin mit der Regierung von Unterfranken geht der Bürgermeister davon aus, dass sich die staatliche Förderung nach dem Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungsgesetz nicht nach der Kostenschätzung, sondern nach dem Ergebnis der Ausschreibung richten wird. Damit hätte man weitgehend Sicherheit, dass der Kostenanteil der Gemeinde durch zwischenzeitliche Kostensteigerungen nicht noch nachträglich wachsen würde.
Beides ist trotz des 11.11. kein Faschingsscherz. Das wäre allerdings einer, wenn wir hier behaupten würden, dass die Kinderkrippe bis 2020 saniert und bezugsfertig wäre.

Mittlerweile liegen die neuen Zeitpläne für den Baubeginn des neuen Stegs, den geplante Fertigstellungstermin und der Zeitplan für den Abriss des alten Stegs vor.
Baubeginn soll der 2.12.19 sein. Fertiggestellt soll er am 31.5.21 sein. Der alte Steg soll zwischen dem 4.5. und dem 31.5.2022 abgerissen werden.
Die Detailplanung finden Sie hier:
ausfuehrungsterminplanwna.pdf [87 KB]
planungsterminplanwnampp.pdf [49 KB]



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Mainsteg: Jetzt liegen die Zahlen auf dem Tisch

7.9.18: Gestern war der Chef des Wasserstraßenneubauamts (WNA) mit drei seiner Mitarbeiter zu einer Besprechung im Margetshöchheimer Rathaus, um über den derzeitigen Sachstand bei den Vorbereitungen für den Bau des neuen Mainstegs zu berichten. Anlass war, dass man in Margetshöchheim und Veitshöchheim deutlich verärgert ist, weil sich der Stegbau immer mehr verzögert und die Kosten davonlaufen. Für die "Stegzahler" saßen die Bürgermeister von Margetshöchheim und Veitshöchheim sowie je ein Vertreter der jeweiligen Gemeinderatsfraktionen mit am Tisch.
Was sich bereits im August angekündigt hatte Steg wird teurer , bestätigte sich jetzt. Ging man im Dezember 2015 noch von Kosten in Höhe von 4.827.000 € aus, so rechnet man jetzt (Stand August 2018) mit Ausgaben von 6.702.000 €, was eine Steigerung von satten 40 % bedeutet. Nachdem noch keine Ausschreibung stattgefunden hat, kann man angesichts der überhitzten Baukonjunktur damit rechnen, dass dies noch nicht das Ende der Fahnenstange ist.
Das WNA begründet die Steigerung damit:
- detailliertere Ausführung der Planung für den Abbruch des alten Stegs
- erhöhte Aufwendungen für den Schutz vor Eislasten
- Auflagen aus der Planfeststellung
- Preissteigerungen vor allem beim Stahlbau
- Änderungen durch die Wünsche der Gemeinden (z.B. zusätzliche Rampenbeleuchtung)
- Auflagen aus dem Schallschutzgutachten (mobiler Schallschutz während der Bauphase)

Etliche dieser Gründe konnten die Gemeindevertreter kaum nachvollziehen. So konnte man sich nicht vorstellen, dass jetzt neue kostenintensive Aspekte beim Stegabbruch oder beim Schutz vor Eisgang auftauchten. Es fehlten zudem konkrete Angaben, welche Faktoren in welchem Umfang die Kosten in die Höhe trieben.
Ein weiterer Grund für intensive Diskussionen war die Frage der Kostenteilung zwischen den Gemeinden und dem WNA. Da diese Materie äußerst kompliziert ist, verzichten wir hier auf umfangreiche Erläuterungen. Wichtig ist vor allem die prozentuale Aufteilung der Kosten. Der Anteil der Gemeinden liegt nun bei 50,04 %, das WNA muss 49,96 % der Kosten tragen. Da die Gemeinden durch kürzere Rampen und einen etwas niedrigeren Steg für geringere Kosten gesorgt haben, hat sich der Gemeindeanteil geringfügig verringert. Nach Ansicht der Gemeindevertreter hätte die Minderung für die Gemeinden angesichts der Einsparungen deutlich höher ausfallen müssen. Da bei dem Gespräch hierüber keine Einigung erzielt werden konnte, wollen Margetshöchheim und Veitshöchheim sich in dieser Frage wie bereits schon früher einmal von einem Fachbüro beraten lassen.
Die beiden Gemeinderatsgremien wollen baldmöglichst der Kostenteilung und der Kostenermittlung zustimmen, unter dem Vorbehalt, dass das Büro Neu keine Einwände gegen die Kostenaufteilung des WNA geltend macht. Die Zeit drängt nämlich, da diese Unterlagen für den Antrag der Gemeinde Margetshöchheim auf Förderung nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) erforderlich sind. Man hat das ambitionierte Ziel, den Förderantrag mit politischer Unterstützung noch vor der Landtagswahl auf den Weg zu bringen, da man nach der Wahl mit personellen Veränderungen und entsprechenden Verzögerungen rechnet, wenn sich die Mehrheitsverhältnisse im Landtag ändern sollten.
Erst wenn das GVFG-Verfahren abgeschlossen ist, können die Baumaßnahmen ausgeschrieben werden. Somit ist spätestens im Spätherbst 2019 mit dem Baubeginn für den neuen Steg zu rechnen. Falls sich das GVFG-Verfahren möglicherweise durch einen langwierigen Prozess bei der Bildung der neuen Landesregierung verzögern sollte, könnte sich der Baubeginn durchaus bis ins Frühjahr 2020 verschieben.



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Steg wird teurer

9.8.18: Nach den neuesten Berechnungen des Wasserstraßenneubauamts könnte der neue Mainsteg möglicherweise um mindestens 1 Mio. € teurer werden. Grund dürfte die Verzögerung beim Baubeginn und angeblich die Änderung beim Stegaufgang sein. Wenn man bedenkt, dass die Kosten bei staatlichen Baumaßnahmen in den meisten Fällen während der Bauzeit noch ansteigen, sind das schlechte Aussichten, wenn die Kosten ein Jahr vor Baubeginn schon so nach oben korrigiert werden.



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Kommt der Steg noch später?

5.5.18: Nachdem sich das Planfeststellungsverfahren für den neuen Steg bereits verzögert und eine Verlegung des Baubeginns von 2018 auf 2019 ausgelöst hat, droht nun erneut eine zeitliche Verschiebung. Obwohl die Gemeinde Margetshöchheim schon längst ihre Hausaufgaben gemacht hat, steht immer noch die Festlegung des Kostenteilungsschlüssels durch das Wasserstraßenneubauamt aus. Dabei geht es um die prozentuale Aufteilung der Kosten zwischen den beiden Maintalgemeinden und der Bundesrepublik Deutschland. Solange dies nicht geklärt ist, kann auch kein Förderantrag bei der Obersten Baubehörde gestellt werden. Und der ist die Voraussetzung für die europaweite Ausschreibung. Deren Ergebnis ist wiederum die Voraussetzung für die Vergabe der Bauarbeiten und somit auch für den Baubeginn.
Jetzt wird mancher froh sein, dass uns somit natürlich der alte Steg noch länger erhalten bleibt. Das hätte allerdings den Haken, dass dadurch jede weitere Entwicklung im Umfeld des alten und des neuen Mainstegs blockiert wird. Das einzige, was sich dadurch bewegen würde, wären die Baukosten und die natürlich nach oben.
Besonders ärgerlich ist, dass vor Jahren vom Wasserstraßenneubauamt enormer Druck aufgebaut wurde, bis der Gemeinderat dem Neubau zustimmte. Man malte geradezu Horrorszenarien an die Wand, der Steg sei extrem unsicher. Und seitdem hat es das Amt offensichtlich nicht mehr eilig, und alles geht nur äußerst zäh voran.



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da stand mal das Sportheim




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und da die Seglerhütte




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Platz für den neuen Steg nach Veitshöchheim




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hier entsteht der Großparkplatz am Steg




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(noch) naturnaher Weg zum Altort




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Jetzt ist es amtlich

9.1.18: Wie bereits vor kurzem berichtet Reichlich spät ... , steht der Planfeststellungsbeschluss für den Mainsteg nun kurz vor der Rechtskraft. Die Gemeinde erhielt am 8.1. von der Wasser- und Schifffahrtsdirektion die Bekanntmachung über die Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses und der Planunterlagen. Spätestens ab Montag, 15.01.2018 bis Mittwoch, 31.01.2018 (jeweils einschließlich) sind die Hinweise auf die Auslegung der Unterlagen an allen Amts- und Hinweistafeln auszuhängen.
Die Bekanntmachung finden Sie hier: bekanntmachunglvs.pdf [69 KB]



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Reichlich spät ...

20.12.17: Nachdem der Planfeststellungsbeschluss für den neuen Mainsteg bereits für spätestens Anfang September erwartet worden war, soll nach derzeitigen Erkenntnissen der Beschluss nun am 18.1.18 der Gemeinde Margetshöchheim zugestellt werden. Nach einer 14tägigen Auslegungsfrist könnte der Planfeststellungsbeschluss dann am 31.1.18 rechtskräftig werden, falls keine Einwände geltend gemacht werden.
Dann ist aber noch lange nicht sicher, dass noch 2018 mit dem Stegbau begonnen werden kann. Erst muss die Projektförderung in der Obersten Baubehörde geprüft und entschieden werden, im günstigsten Fall wird mit einer Verfahrensdauer von 3-4 Monaten gerechnet, wobei dieser Zeitansatz mit aller Vorsicht zu bewerten ist. Vor der Bewilligung durch die Oberste Baubehörde darf die eigentliche Baumaßnahme nicht ausgeschrieben oder vergeben werden. Lediglich die Rodungsmaßnahmen zur Freiräumung des Arbeitsfeldes dürfen vorab erfolgen. Dies wird Anfang 2018 der Fall sein.
Bei optimalem Verlauf dürfte das Bewilligungsverfahren bis Mitte 2018 laufen, mit der EU-Ausschreibung dürfte frühestens im Herbst 2018, mit dem Baubeginn wohl erst im folgenden Frühjahr zu rechnen sein.



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Was wird wohl früher fertig?

14.12.17: Bereits vor einigen Tagen haben wir darauf hingewiesen, dass der Baubeginn für den neuen Mainsteg wegen der immer noch nicht rechtskräftigen Planfeststellung wohl auf sich warten lassen wird: Steg geht erneut in die Verlängerung
Jetzt zeichnet es sich ab, dass wohl die schlimmsten Befürchtungen übertroffen werden. Auf den Baubeginn müssen wir wohl noch ein Jahr länger warten. Man geht jetzt von einem Baubeginn im Frühjahr 2019 aus. Dabei hat das Wasserstraßenneubauamt anfangs mächtig Druck auf die beiden Gemeinden ausgeübt. Als Margetshöchheim und Veitshöchheim schließlich dem Bau zugestimmt hatten, ließ man sich bei den Ämtern reichlich Zeit. Das ist nicht nur wegen des Zeitverzugs ärgerlich. Schließlich wird der Steg mit jedem Jahr wegen der obligatorischen Preissteigerungen noch teurer.
Langsam können der Hauptstadtflughafen, die Kinderkrippe und der Steg bei der Frage "Wer wird zuerst fertig?" konkurrieren.



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Steg geht erneut in die Verlängerung

17.11.17: Bereits 2015 haben wir uns angesichts der vielen Verzögerungen beim neuen Mainsteg die Frage gestellt, ob etwa der Berliner Flughafen früher fertig wird als der neue Mainsteg. Flughafen Berlin oder Mainsteg? und Mainsteg geht in die Verlängerung
Mittlerweile sieht es so aus, als ob unsere Befürchtungen durchaus begründet sein könnten.
Der ursprünglich für spätestens September 2017 erwartete Planfeststellungsbeschluss lässt immer noch auf sich warten.

Darauf hatte Bürgermeister Brohm vorgestern in der Bürgerversammlung hingewiesen und die Hoffnung geäußert, dass der für März 2018 geplante Baubeginn trotzdem eingehalten werden kann. Bereits einen Tag später wurde die Gemeindeverwaltung von der Realität eingeholt:
Ein Gespräch bei der Regierung von Unterfranken ergab folgende Sachlage:
Der Planfeststellungsbeschluss sowie die zugehörigen Unterlagen werden über die Regierung von Unterfranken an die Oberste Baubehörde in München weitergeleitet.
Die Projektförderung wird in der Obersten Baubehörde geprüft und entschieden, im günstigsten Fall wird mit einer Verfahrensdauer von 3-4 Monaten gerechnet, wobei dieser Zeitansatz mit aller Vorsicht zu bewerten ist. Vor der Bewilligung durch die Oberste Baubehörde darf die eigentliche Baumaßnahme nicht ausgeschrieben oder vergeben werden. Lediglich die Rodungsmaßnahmen zur Freiräumung des Arbeitsfeldes dürfen vorab erfolgen.

Die erforderliche Zeitdauer für Antragstellung, Antragsverfahren mit Bewilligung und Verfahren zur EU-Ausschreibung legt nahe, dass der gem. Grobterminplan angegebene Baubeginn im Frühjahr 2018 aus Sicht der Regierung von Ufr. unrealistisch sein dürfte.
Bei optimalen Verlauf dürfte das Bewilligungsverfahren bis Mitte 2018 laufen, mit EU-Ausschreibung dürfte frühestens im Herbst 2018 mit dem Baubeginn zu rechnen sein.

Außerdem muss man gerade in EU-Ausschreibungen häufig damit rechnen, dass bereits im Ausschreibungs- und Vergabeverfahren Klagen von Firmen/Bietern eingereicht werden, die das gesamte Verfahren ggf. erheblich weiter verzögern können.



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Alter Steg wird erst 2020 abgerissen

4.9.17: In der Wochenendausgabe der Main-Post konnte man lesen, dass der alte Mainsteg voraussichtlich in der 2. Jahreshälfte 2019 abgerissen wird. Damit dürfte wohl kaum zu rechnen sein, da die Bauarbeiten für den neuen Steg im Frühjahr 2018 beginnen sollen und mit der Fertigstellung frühestens im Herbst 2019 zu rechnen ist. Da der alte Steg über Wasser abgebaut und per Schiff abtransportiert wird, ist mit ziemlicher Sicherheit erst im Frühjahr 2020 mit dem Abbruch zu rechnen, wenn auf dem Main die alljährliche meist dreiwöchige Schifffahrtssperre gilt, um Reparaturen an den Schleusen durchzuführen.
Theoretisch gäbe es dann mehrere Monate zwei Stegverbindungen nach Veitshöchheim. Es kann jedoch durchaus sein, dass der alte Steg umgehend gesperrt wird, wenn der neue fertiggestellt ist. Sonst würden ja die Wasser- und Schifffahrtsbehörden unglaubwürdig, da sie jahrelang argumentiert haben, dass der alte Mainsteg extrem gefährdet sei und deshalb schleunigst ein neuer gebaut werden müsse.



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Jubiläum 1

14.8.17: Beim Margaretenfest waren es genau 50 Jahre her, dass der Margetshöchheimer Mainsteg eingeweiht worden war. Seit nunmehr mehr als 10 Jahren ziehen sich Standortsuche und Planung für den neuen Mainsteg hin. Im September soll nun die Planfeststellung für den Stegneubau abgeschlossen sein, und im Frühjahr 2018 ist mit dem Baubeginn zu rechnen. Wer sich für die Entstehung des noch bestehenden Stegs interessiert, findet hier Fotos vom Bau des ersten Stegs: 40 Jahre Mainsteg - wie lange noch?
Umfassende Informationen über die lange Vorgeschichte des neuen Stegs finden Sie hier:
Sonderseite Mainsteg III
Sonderseite Mainsteg II
Sonderseite Mainsteg aktuell



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MM will beschleunigten Wegebau zum Steg

9.7.17: Die Gemeinde plant, im Herbst für das Jahr 2018 den an der Ludwigstraße geplanten Parkplatz und die Planung für den Fußweg vom Steinernen Weg zum neuen Steg bei der Förderstelle der Regierung von Unterfranken anzumelden Die MM meint, dass eine aufwendige und teure Planung nur bedingt erforderlich ist. Viel wichtiger ist, dass der Fußweg zeitnah realisiert wird, da er für die Anbindung des neuen Stegs an den Altort und die Wohnviertel im Westen und Norden eminent wichtig ist. Deshalb hat die MM den folgenden Antrag für die Gemeinderatssitzung am 19. Juli gestellt:

Antrag

Die Verwaltung wird beauftragt, die Grundlagen für die Planung für den Fußweg zum neuen Steg und den Bereich bis zum Mainufer zeitnah festzulegen und die Planung sowie die Ausführung der Maßnahme im Rahmen der Städtebauförderung für 2018 bei der Regierung von Unterfranken anzumelden.

Begründung:
Ein gut ausgebauter und gut ausgeleuchteter Fußweg vom Altort zum neuen Steg und zum Sportplatz ist nicht nur für die Akzeptanz des neuen Stegs von größter Bedeutung. Da bereits in der Planungsdiskussion für den Stegstandort aus der Bevölkerung und auch aus dem Gemeinderat erhebliche Bedenken vor allem hinsichtlich des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung vorgebracht wurden, wäre es verheerend, wenn der Steg ohne eine akzeptable Anbindung in Betrieb genommen werden würde. Angesichts des desolaten Zustands des derzeitigen Fußwegs wäre es unabhängig vom Zeitpunkt der Fertigstellung des neuen Stegs dringend angebracht, den Fußweg baldmöglichst zu erneuern, zumal die Fixpunkte für eine Planung bereits bei der Gemeinderatsklausurtagung am 21.1.2017 weitestgehend einvernehmlich festgelegt wurden.

Hier die wichtigsten Kriterien einer Planung:
1. Der Bereich zwischen Radweg und Main soll seinen naturnahen Charakter weitestgehend behalten.
2. Der asphaltierte Radweg bleibt unangetastet.
3. Der deutlich verbreiterte Fußweg verläuft auf der alten Trasse, die Beleuchtung wird zwischen Radweg und Fußweg angeordnet und kommt somit beiden Verkehrsbereichen zugute. Die Ausbauart (wassergebunden oder versiegelt) muss noch abgeklärt werden. Zwangsläufig muss die bereits stark dezimierte Birkenallee entfernt werden.
4. Für Anfang und Ende des Planungsabschnitts sind aus sachlichen Gründen kaum sinnvolle Alternativen denkbar. Der Fußweg beginnt vom neuen Steg her allein schon wegen der Anbindung des Stegs und um einen weitgehend kreuzungsfreien Fußgängerverkehr zu ermöglichen nahe der Slipstelle an der Einzäunung des Seglergeländes. Die Gestaltung des Kreuzungsbereichs zwischen Stegabgang und Parkplatz bleibt einer intensiven späteren Beplanung vorbehalten. Der Planungsabschnitt endet am alten Festplatz auf Höhe der Einmündung des Steinernen Wegs. Das angedachte Verschwenken des Fußwegs zum Main hin im Bereich des alten Festplatzes bliebe späteren Planungen vorbehalten. Im Bereich der Kreuzung mit dem Steinernen Weg sollte die Fußweg-Trasse aber noch unbedingt in der Nachbarschaft des Radwegs liegen, um die Anbindung an den Steinernen Weg möglichst kurz zu halten.
5. Wegen der vielen Leitungen im Untergrund (Hauptsammler des Kanals, Fernwasserleitung, diverse Kabeltrassen, Gasleitung usw.) und der unterschiedlichen Besitzverhältnisse (WSV, Gemeinde) scheiden größere Eingriffe in den Grünbereich zwischen Fußweg und Mainufer aus. Bänke und ein Tisch sind bereits vorhanden. Eine weitere Möblierung mit Bänken und Tischen wäre denkbar. Um den naturnahen Charakter nicht zu stören, sollte man weitere Installationen nur sparsam vorsehen. Vorschläge (z.B. Klanggarten) gibt es bereits. Bei der Gemeinderatsklausur wurde vorgeschlagen, den einzig ausreichend schüttenden Wasserzulauf aus dem Anwesen Meyer, der derzeit verrohrt ist, zwischen Radweg und Main freizulegen und evtl. etwas aufzuweiten, um dort einen Flachwasserbereich für Kinder zu schaffen.
6. Weitere Details können dem Protokoll der Klausurtagung am 21.1.17 entnommen werden.

Mit wenig Aufwand für Planung und Realisierung könnte so relativ zeitnah eine kostengünstige und gut begehbare Anbindung an den Steg, zum südlichen Margetshöchheimer Ortsteil und zum durch das Sportheim aufgewerteten Sportplatz geschaffen werden. Da der Stegbau bereits 2018 beginnen und im Mai 2019 beendet sein soll, müssten Planung und Beantragung der Förderung bereits bis Oktober 2017 erfolgt sein. Sonst verlieren wir ein ganzes Jahr. Das bedeutet, dass der Weg zum neuen Steg sonst mit Sicherheit erst nach Fertigstellung des Stegs gebaut werden könnte. Und das wäre ein Schildbürgerstreich.

Andreas Raps
Fraktionsvorsitzender



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Projekt neuer / alter Mainsteg

4.4.17: Der Mainartkulturverein hat ein künstlerisches Projekt neuer / alter Mainsteg zwischen Margetshöchheim und Veitshöchheim angeregt und dem Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport vorgestellt, das in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Bildender Künstler Unterfranken (BBK) ausgearbeitet werden soll. Thema soll im Rahmen eines Wettbewerbs der Rückbau des alten Stegs unter dem Aspekt der Wiederverwertbarkeit in einer künstlerischen Umformung sein (künstlerisches Recycling). Gedacht ist z.B. an die Wiederverwendung von Metallteilen (z.B. der Eisenkonstruktion oder des Metallgeländers).
Das Projekt soll nach einer Vorbereitungsphase bei der MainART 2018 vorgestellt werden.



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Einigung bei der Kostenaufteilung für den Steg

23.3.17: Wie wir bereits berichtet hatten, hat der Margetshöchheimer Gemeinderat in der Gemeinderatssitzung am 14.2.17 der Kostenteilung mit dem Wasserstraßenneubaumt bei den wohl letzten strittigen Details zugestimmt: Gemeinderatssitzung am 14.2.17 (TOP 4). Nachdem nun auch der Veitshöchheimer Gemeinderat einen gleichlautenden Beschluss gefasst hat, ist ein weiterer Stein aus dem Weg geräumt.



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Mainsteg: Einsicht in die Unterlagen im Rathaus

24.11.16: Derzeit können im Rahmen der Planfeststellung die Unterlagen für den Mainsteg im Rathaus während der Dienstzeiten eingesehen werden. Zum Grundriss und der Ansicht des neuen Steg kommen Sie hier:
grundriss.pdf [100 KB]
ansichtlaengsschnitt.pdf [60 KB]



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Jetzt geht es weiter beim Steg

19.10.16: Die Gemeinderäte von Margetshöchheim und Veitshöchheim haben in den letzten Wochen einer Verwaltungsvereinbarung über den Bau und Unterhalt des geplanten Mainstegs zugestimmt:
entwurfverwaltungsvereinbarungvhh.pdf [304 KB]
Auf Antrag von MM-Gemeinderat Tratz wurde die kostenlose Übernahme von Verwaltungsaufgaben beim Steg auf verwaltungsinterne Arbeiten der Margetshöchheimer Verwaltung beschränkt.

Bei einem Termin am alten Mainsteg am alten Steg und anschließend im Margetshöchheimer Rathaus unterzeichneten die Bürgermeister Brohm und Götz in Anwesenheit von Elmar Wilde (Leiter des Wasserstraßen-Neubauamts) und des zuständigen Sachbearbeiters sowie des 2. Bürgermeisters und der Fraktionsvorsitzenden von CSU und SPD aus Anlass des Beginns des Planfeststellungsverfahrens die Verwaltungsvereinbarung.
unterschriftsreif
auf gute Zusammenarbeit
Bei den im November stattfindenden Bürgerversammlungen soll in den beiden Orten über den Sachstand informiert werden.
Mittlerweile liegen auch die Gutachten über die im Laufe der Arbeiten zu erwartenden Erschütterungen und Lärmemissionen vor.
Das Planfeststellungsverfahren soll bis August 2017 abgeschlossen sein, so dass die Ausschreibung der Arbeiten erfolgen kann. Falls alles glatt läuft, soll im Frühjahr 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden.
Informationen über den geplanten Steg, die wir bereits vor einem Jahr veröffentlicht haben, finden Sie hier: Neues vom Steg

Ausführliche Informationen finden Sie auch hier:
http://www.veitshoechheim-blog.de/2016/10/mainsteg-planung-geht-am-7-november-2016-in-das-planfeststellungsverfahren-burgermeister-unterzeichneten-verwaltungsvereinbarung.htm?utm_source=_ob_email&utm_medium=_ob_notification&utm_campaign=_ob_pushmail



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am alten Steg




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unterschriftsreif




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auf gute Zusammenarbeit




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Stegpfeiler als Denkmal?

27.9.: Da nun nicht nur die Planfeststellung für den neuen Steg, sondern in absehbarer Zeit auch die Festlegung aller Details für den Bau des neuen Stegs, aber auch für den Abriss des alten Stegs ansteht, muss man zeitnah entscheiden, was man nun wirklich will. Das gilt zum Beispiel auch dafür, was mit dem auf Margetshöchheimer Seite stehenden Pfeiler des alten Stegs geschehen soll. In Veitshöchheim beabsichtigt man, den dortigen Pfeiler als „Andenken“ an den alten Steg stehen zu lassen. Auch auf Margetshöchheimer Seite gibt es ähnliche Überlegungen.

Da diese Entscheidung natürlich auch mit der Gestaltung des Platzes an der Mainstraße verbunden ist, war man bislang der Ansicht, dass man darüber im Zuge der Planungen für die Mainstraße befinden könne. Die Schallschutz- und Erschütterungs-Gutachten für den Stegabriss machen allerdings deutlich, dass der Abriss des Pfeilers im schlimmsten Falle durchaus Auswirkungen auf die umliegende Bebauung haben kann. Wenn der Pfeiler im Zuge des Stegabrisses entfernt wird, würden die Kosten im Rahmen der Gesamtmaßnahme anteilig vom Bund und von Veitshöchheim mitgetragen. Falls man den Pfeiler erst später beseitigen sollte, müsste Margetshöchheim die Kosten für den Abriss, für erforderliche Gutachten und etwaige Schäden alleine schultern.



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Jetzt tut sich was beim Steg

24.9.: Nachdem sich lange Zeit auf dem Weg zum Neubau des Mainstegs wenig getan hat, gibt es nun einige greifbare Ergebnisse. Bereits in der letzten Gemeinderatssitzung am 13.9.16 hat der Margetshöchheimer Gemeinderat die Verwaltungsvereinbarung mit Veitshöchheim über die Kostentragung und die Zuständigkeiten beim Stegbau verabschiedet. Wir berichteten darüber bereits am 15.9. Gemeinderatssitzung am 13.9.16 (TOP 4). Inzwischen hat auch der Veitshöchheimer Gemeinderat der am 13.9. durch den Margetshöchheimer Gemeinderat ergänzten Fassung zugestimmt.
Inzwischen ist auch das Planfeststellungsverfahren für den Stegneubau auf den Weg gebracht. Von Bedeutung ist besonders das Gutachten über die Lärmemissionen beim Neubau und (noch wichtiger) über die Erschütterungen und die davon möglicherweise ausgehenden Gefährdungen für die umliegenden Häuser in der Bauphase, das nun auch vorliegt.
Darin wird u.a. die Errichtung einer 8 m hohen Schallschutzwand vorgeschlage



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Planfeststellungsverfahren für den neuen Steg

14.7.16: In Kürze soll nun das Planfeststellungsverfahren für den neuen Steg starten. Ursprünglich war dies für den Juli 2015 geplant.



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Entscheidung erst im Planfeststellungverfahren

13.4.16: Bei der Aufteilung der Kosten für den neuen Mainsteg gilt generell, dass sich der Bund (Wasserstraßenneubauamt - WNA) und der Bauherr (Gemeinde Margetshöchheim - stellvertretend auch für Veitshöchheim) die Baukosten teilen. Fragt sich nur, in welchem Verhältnis. Das richtet sich allerdings nach dem jeweiligen "Verlangen". Dafür sind die Gegebenheiten des alten Stegs von Bedeutung. Der derzeitige Steg ist momentan 2,5 m breit. Wünscht sich die Gemeinde z.B. eine Stegbreite von 3 m, dann ist die Gemeinde für die Mehrkosten des breiteren Stegs zuständig.
Grundsätzlich teilen sich Bund und Gemeinde die Baukosten etwa zur Hälfte. Allerdings nur etwa. Da bei den prognostizierten Baukosten ein paar Prozent rauf oder runter eine Menge Geld ausmacht, gibt es momentan noch Differenzen darüber, was der Bund oder die Gemeinde bezahlen muss.
Ein Punkt ist dabei die derzeitige Steghöhe und die vom WNA geforderte Steghöhe. Wenn der derzeitige Steg für die Schifffahrt zu niedrig ist, muss die Gemeinde die Mehrkosten für den höheren Steg tragen. Will das WNA allerdings einen noch höheren Steg als es auf Grund der Vorschriften erforderlich ist, muss der Bund die Mehrkosten tragen.
Darüber sind sich momentan die Gemeinde Margetshöchheim als Bauherr und das WNA uneinig. Nun hat die Gemeinde über ihren Gutachter vom Bundesverkehrsministerium erfahren, dass eine endgültige Entscheidung erst im Laufe des Planfeststellungsverfahrens erfolgen soll.
In einer weiteren Angelegenheit hat man jedoch Klarheit: Ein Gutachter hat festgestellt, dass es durch die Baumaßnahmen für den neuen Steg und die anschließenden Abrissarbeiten beim alten Steg zu keinen nennenswerten Erschütterungen kommen soll, so dass es nicht zu Schäden bei benachbarten Bauten kommen soll.



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Es geht ums Geld

22.2.: Vor kurzem trafen sich die Gemeinderäte von Veitshöchheim und Margetshöchheim zusammen mit Vertretern des Wasserstraßenneubauamts im Veitshöchheimer Rathaus, um letzte Unstimmigkeiten über die Kostenbeteiligung des Bundes an den Kosten für den Neubau des Mainstegs auszuräumen. Dabei stellte sich heraus, dass der Bund sich nicht an den Kosten für die Rampenbeleuchtung, die Edelstahlseitenbleche am Steg und die Änderung der Rampenführung auf der Margetshöchheimer Seite beteiligen will. Begründet wurde dies u.a. damit, dass der alte Steg auch keine Rampenbeleuchtung habe, was nun wirklich nicht den Tatsachen entspricht.
Deshalb fuhren der Margetshöchheimer Bürgermeister und Vertreter aus den beiden Gemeinden vor einer guten Woche zu einer Aussprache ins Wasserstraßenneubauamt nach Aschaffenburg. Dabei einigte man sich auf die Kostenteilung bei der Rampenbeleuchtung und der Edelmetallausführung der Seitenbleche. Hintergrund ist, dass sich bei einem Ortstermin an einem Referenzobjekt bei Stuttgart herausstellte, dass die dortigen verzinkten Bleche bereits nach wenigen Jahren Roststellen aufwiesen.
Lediglich bei den Mehrkosten für die Margetshöchheimer Rampenführung gibt es noch Gesprächsbedarf. Bei der ursprünglich favorisierten geraden Rampenführung hätte die Rampe nämlich in einer Senke geendet, so dass die Anbindung ans Wegenetz für die Gemeinde Margetshöchheim mit nicht unbedeutenden Mehrkosten verbunden gewesen wäre.
Man kann nur hoffen, dass es bald zu einer Einigung kommt, damit das Planfeststellungsverfahren endlich beginnen kann. Sonst könnte sich der Stegneubau weiter verzögern.



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Neues vom Steg

16.11.: In der letzten Woche waren zwei Vertreter des Wasserstraßenneubauamts in der Gemeinde und informierten über den derzeitigen Planungsstand für den neuen Steg. Die Ausführungsplanung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen und soll nach einer Überarbeitung den beiden Gemeinden in Kürze vorgestellt werden. Für Januar 2016 ist eine Vorstellung der Planung in einer gemeinsamen Sitzung der Margetshöchheimer und Veitshöchheimer Gemeinderäte vorgesehen. Wenn beide Gemeinderäte der Planung zugestimmt haben, kann das Planfeststellungsverfahren beginnen, für das eine Dauer von etwa 13 Monaten veranschlagt ist.
Derzeit werden die reinen Baukosten mit 3,5 Mio. € veranschlagt. Die Kosten für das gesamte Projekt (mit allen Nebenkosten usw.) sollen sich auf 4,9 Mio. € brutto belaufen. Davon müssen die beiden Gemeinden 51,81 % übernehmen, also etwa 2,75 Mio. €. Da derartige Großprojekte nie auf den Euro genau berechnet werden können, geht man beim Wasserstraßenneubaumt im ungünstigsten Fall von maximalen Kosten in Höhe von 3,2 Mio. € für die beiden Gemeinden aus. Davon müsste Margetshöchheim 50 % tragen. Von dieser Summe muss man dann noch die Landeszuschüsse aus dem Gemeindeverkehrswegegesetz abziehen. Derzeit hofft man auf einen Fördersatz von mindestens 60 % der förderfähigen Kosten.
Mittlerweile liegt auch ein neuer Terminplan vor. Demnach soll im Januar 2018 mit dem Bau begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Mitte 2019 vorgesehen, der Abbruch des alten Stegs soll bis Ende 2019 erfolgt sein.
Einzelheiten können Sie der folgenden Präsentation entnehmen.
20151111haengebr244.pptx [2.476 KB]



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Dauerbaustelle Mainsteg

18.10.: Eigentlich hätten die Eingabepläne für den Mainsteg nach der Grobplanung des Wasserstraßenneubauamts bereits Ende Juni dem Gemeinderat vorliegen sollen, damit das Planfeststellungsverfahren beginnen kann. Inzwischen hofft man, dass die Pläne Anfang November im Rathaus eintreffen. Somit dürfte es zu einer weiteren Verzögerung beim Stegbau kommen.



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Ausführungsplanung für den Steg

28.6.15: In der Gemeinde wartet man derzeit auf die Stegpläne für die technische Ausführung, damit die Planfeststellung in absehbarer Zeit beginnen kann. Jetzt sollen die Pläne Anfang August eintreffen, damit sie vom Gemeinderat binnen 2 Monaten überprüft werden können. Da die Pläne nicht rechtzeitig vor der Sommerpause eintreffen, wird das vorgesehene Zeitfenster reichlich eng. Es bleibt somit sehr spannend, ob der Steg tatsächlich bis Ende April 2018 fertiggestellt sein wird (Grobterminplan für Stegbau ). Der vorgesehene Abriss des alten Stegs ab Mai 2018 dürfte auf jeden Fall wegen der dort brütenden Schwalben frühestens ab Ende August oder Anfang September 2018 erfolgen können (siehe Rücksicht auf die Natur ).
Das bedeutet im Klartext, dass die Bauarbeiten für die Umgestaltung der Mainpromenade, die ja im "Staubereich" des Stegbaus auf die Verwirklichung warten, frühestens im Frühjahr 2019 beginnen können, falls nicht bis dorthin das erforderliche Kleingeld ausgegangen ist oder die Zuschüsse vom Freistaat dann eventuell nicht mehr fließen. Deshalb scheint es sinnvoll, darüber nachzudenken, ob man nicht doch im Vorgriff die eine oder andere Maßnahme angehen kann, zum Beispiel die Verbindung vom alten Festplatz zum Sportplatz.



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Grobterminplan für Stegbau

9.2.15: Mittlerweile liegt der Gemeinde ein neuer Terminplan für die Bauzeitplanung beim neuen Mainsteg vor. Er ist jedoch - wie alle bisherigen Pläne auch - mit gehöriger Vorsicht zu betrachten: grobterminplanlvs20150129.pdf [40 KB]



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Sieht so das neue Seglergelände aus?

8.2.15: Am 6.2. stellte die Segelkameradschaft ihre Pläne für die Umgestaltung ihres Vereinsgeländes bei einer Mitgliederversammlung vor. Über die Planung war die Gemeinde bereits im Vorfeld informiert worden. Wir haben darüber vor kurzem berichtet: Gemeinde spricht mit der SKMW über den Stegneubau
Wir veröffentlichen hier den Übersichtsplan, da darauf auch der neue Stegabgang recht gut und realistisch zu sehen ist.
Im Westen soll eine neue Werkhalle entstehen, die u.a. die alten Schuppen an der Grenze zum Sportplatz ersetzen soll. Interessant sind auch die Zufahrt zum Gelände und die Ausfahrt im unteren Teil, durch die die Boote am Stegabgang vorbei zur Slipstelle gebracht werden sollen. Um dies zu realisieren, benötigt die Segelkameradschaft einen Teil des bisherigen Parkstreifens am Fahrweg.
Die eingezeichnete Radwegführung über den neuen Parkplatz dürfte allerdings aus verschiedenen Gründen unrealistisch sein.
entwurfgelaendemitwerkhalleundvereinsheim.pdf [916 KB]
Auf der Grafik wird auch deutlich, dass die Segler tatsächlich Probleme bekommen werden, wenn sie ihre Boote von ihrem Gelände zum Wasser bringen wollen, da am Stegabgang der Verkehr aus allen Richtungen kreuzt.



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Gemeinde spricht mit der SKMW über den Stegneubau

28.1.15: Dass die Segelkameradschaft (SKMW) vom Stegneubau am meisten betroffen sein wird, war den Seglern eigentlich von Anfang an klar. Irritationen entstanden allerdings, als Prof. Schirmer den Gemeinderäten sein Konzept zur Gestaltung des Stegumfelds vorstellte. Infos zum Zielbaustein 1
Durch die Änderung des Stegabgangs treffen nun nämlich an der Biegung vom Fahrweg zum Weg in Richtung Altort praktisch alle Verkehrsströme zusammen, die aus den Richtungen Würzburg, Veitshöchheim und Margetshöchheim/Erlabrunn kommen. Genau diesen Wegabschnitt müssen allerdings die Segler nutzen, wenn sie ihre Boote an der Slipstelle ins Wasser bringen wollen. Erschwerend kommt hinzu, dass das meist bei schönem Wetter an Wochenenden stattfindet, wenn der Weg am Main auch in erheblichem Umfang von Fußgängern, Radlern und Skatern genutzt wird.
Ein weiteres Problem sahen die Segler in der Absicht Prof. Schirmers, zwischen Seglergelände und Main einen Hafenplatz zu schaffen, an dem auch der freie Zugang zur Slipstelle und zum Hafenkran möglich sein sollte. Hier sah die SKMW einen weiteren Gefahrenfaktor.
An dem Gespräch nahmen Vertreter der Gemeinde, der SKMW und Frau Bodsch, die Chefin des Wasserstraßenneubauamts, teil. Im Verlauf des Termins stellte sich schnell heraus, dass die Gefahrensituation am Stegabgang nur in geringem Umfang minimiert, aber keinesfalls beseitigt werden kann. Der Vorschlag, den Stegabgang auf der ganzen Länge durch eine Erhöhung der Steigung zu verkürzen und so die Verkehrsströme etwas zu entzerren, musste schnell ad acta gelegt werden, da dies eine Neuplanung des Stegs mit rund 100.000 € Mehrkosten und eine weitere Verzögerung bedeutet hätte.
Bei dem Informationsgespräch legten die Segler auch ihre derzeitige Planung für die wegen des Stegbaus erforderliche Umgestaltung ihres Geländes vor. Auf Einzelheiten wollen wir hier momentan nicht eingehen. Interessant für die Verkehrssituation ist lediglich, dass die SKMW ihr Gelände um den unteren (östlichen) Teil des Parkstreifens erweitern will, um so einen erheblichen Teil der Bootsbewegungen im nichtöffentlichen Bereich durchführen zu können. In der Praxis sieht das so aus, dass die ankommenden Gespanne mit den größeren Booten etwa im Bereich des derzeitigen Tores in das Gelände einfahren, dort wenden und dann rückwärts auf dem bisherigen Parkstreifen in Richtung Slipstelle gefahren werden. Kurz vor dem Stegabgang sollen sie dann nach dem Öffnen eines weiteren Tores zur Slipstelle und ins Wasser gebracht werden. Genau dieser Abschnitt ist das Sorgenkind der Segler, da sich genau da die Verkehrsströme kreuzen. Deshalb überlegt man sogar, während des Rangiervorgangs den Stegabgang jeweils kurzzeitig zu sperren.

Beim zweiten Problempunkt, dem freien Zugang zur Slipstelle, war man sich schnell einig, dass der Bereich um die Slipstelle und den Kran aus Sicherheitsgründen weiterhin eingezäunt bleiben muss und somit nicht als Teil des von Prof. Schirmer vorgeschlagenen "Hafenplatzes" zur Verfügung steht.

Anschließend kam auch der neue Bauzeitenplan für den Stegbau zur Sprache, der demnächst der Gemeinde zugehen soll. Den Äußerungen von Frau Bodsch konnte man entnehmen, dass in diesem Jahr die Planunterlagen fertiggestellt werden sollen. 2016 soll dann das Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden, so dass dann 2017 mit dem Stegbau begonnen werden könnte.



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Derzeitiger Planungstand beim Steg

21.11.: Die folgenden Bilder zeigen den derzeitigen Planungsstand für den neuen Mainsteg. Hierbei ist offensichtlich bereits die Erhöhung der Steigung berücksichtigt, so dass die Stegrampe in Margetshöchheim nicht mehr in den Fahrweg ragt.



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Gibt es doch noch Probleme mit der Rampe?

Margetshöchheim hat sich bekanntlich bei der Rampenführung des neuen Stegs relativ spät für einen Richtungswechsel entschieden. Ursprünglich wollte man die Rampe kerzengerade in Richtung Würzburger Straße auslaufen lassen (ursprüngliche Variante (gerade) ). Angeregt durch die Feinplanung Prof. Schirmers entschloss man sich schließlich zu einer mehrfach geschwungenen Lösung Richtung Altort (Rampenvariante Richtung Altort ). Nun hat das planende Ingenieurbüro den engen Radius der Kehre auf dem Seglergelände bemängelt und eine Variante vorgeschlagen, bei der die Kehre noch näher am Seglerheim vorbeiführen würde, was bei den Seglern mit Sicherheit nicht auf Begeisterung stoßen wird. Da dies angeblich auch zuschussrechtliche Auswirkungen hat, muss nun die neue Situation noch einmal überprüft werden, bevor die Planung fortgesetzt wird.



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Wasserstraßenneubauamt: Website

Der Internetauftritt des Wasserstraßenneubauamts Aschaffenburg mit den Informationen zum Neubau des Ludwig-Volk-Stegs ist unter dem Link auf der Websute der Gemeinde Margetshöchheim nicht erreichbar. Auch der bisherige Link auf der MM-Seite führte nicht weiter. Wir haben deshalb den Link zum WNA aktualisiert Links .
Die dortigen Informationen dürften Sie allerdings auch nicht schlauer machen.



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Umplanung nicht zum Nulltarif

Nachdem die Rampenführung des neuen Stegs in Richtung Westen (Würzburger Straße) lange Zeit unumstritten war (siehe die Informationen im Anschluss), haben die Vorschläge des mit der Feinplanung des Stegumfelds beauftragten Städteplaners Prof. Schirmer zur Jahreswende 2013/2014 dazu geführt, dass die Diskussion neu eröffnet worden ist Neue Diskussion um die Stegrampe . Schließlich einigte man sich auf eine Lösung, die nach einer Schleife auf Höhe des Seglerheims in Richtung Altort führen soll Trennt sich die Spreu vom Weizen? .

Wer nun allerdings dachte, die dadurch fällige Umplanung sei fast zum Nulltarif zu bekommen, der irrte gewaltig. Im Rathaus war man leicht schockiert, als der Kostenvoranschlag des planenden Ingenieurbüros einging. Zusammen mit den Nebenkosten, den Verwaltungskosten des Wasserstraßen-Neubauamts (WNA) und der Mehrwertsteuer belief sich der Betrag auf gut 41.000 €, die allein zu Lasten der Gemeinde Margetshöchheim gehen würden, da die Änderung nicht durch Veitshöchheim veranlasst worden ist.

Da die Gemeindeverwaltung die Höhe der Nachforderung als überzogen ansah, fuhren Bürgermeister Brohm und sein Stellvertreter Peter Etthöfer zusammen mit Verwaltungsleiter Horn und Architektin Frau Scherbaum am 21.5. zu einem Gesprächstermin mit Vertretern des WNA und des Stuttgarter Ingenieurbüros nach Aschaffenburg. Dabei machte das Ingenieurbüro deutlich, dass sich die Veränderung der Rampe auf Margetshöchheimer Seite auch auf den Steg selbst und sogar auf die Situation der Rampe auf Veitshöchheimer Seite auswirken wird. Das liegt vor allem daran, dass der Steg nicht auf Lagern ruht, was einerseits die Gesamtkosten verringert, aber nachträgliche Veränderungen an den Rampen teuer macht. Die Vertreter des Planungsbüros erklärten, dass sie wesentliche Teile ihrer bisherigen Arbeiten zumindest überarbeiten und teilweise neu anfertigen müssen.
Nach sehr zähen Diskussionen und Überprüfungen einigte man sich schließlich auf Mehrkosten in Höhe von 27.000 €.

In Zukunft sollte man mit nachträglichen Forderungen oder Änderungen besonders vorsichtig umgehen, da sie in der Regel nicht billig sind, was eigentlich jedem Häuslebauer bekannt ist. Anmerken muss man auch, dass die technische Realisierung der neuen Rampenführung wohl zu lösen sein wird, dass ohne die noch nicht erfolgte Planung aber noch nicht einmal feststeht, wie lange nun die neue Rampe werden wird. Das ist insofern von Bedeutung, da die Rampe ja an den Fahrweg knapp oberhalb der Slipstelle der Segler anschließen soll und muss.

Nach der Einigung wurden auch noch enige Details der Ausführung angesprochen. So schlug das Stuttgarter Büro vor, die Seitenbleche und einen Teil der Unterkonstruktion in Edelstahl auszuführen, um kostenintensive spätere Wartungsarbeiten und Reparaturen zu vermeiden. Die Mehrkosten werden voraussichtlich bei rund 50.000 € liegen. Da diese Form der Ausführung als Bedarfsposition angeboten wird, können sich die beiden Maintalgemeinden in Ruhe überlegen, ob sie diese teurere Lösung in Auftrag geben, um spätere Kosten zu vermeiden. Zur Erläuterung ist noch anzumerken, dass die Margetshöchheimer Gemeinderäte bei der Besichtigung eines Referenzstegs in Esslingen Anschließender Ortstermin festgestellt haben, dass dort an den Seitenblechen bereits Roststellen aufgetreten sind.
Hinsichtlich der Beleuchtung kam man überein, dass man auf eine aufwendige Illumination verzichten und sich weitgehend auf die LED-Beleuchtung in den Handläufen beschränken wird. Somit dürfte sich das vom Ingenieurbüro angebotene sehr teure Beleuchtungskonzept weitgehend erübrigen.

Da der bisherige Planungs- und Bauzeitenplan längst aus allen Fugen geraten ist, will das Wasserstraßen-Neubauamt in Kürze einen überarbeiteten Zeitplan vorlegen. Mit Sicherheit dürfte somit der letztgenannte Fertigstellungstermin vom Juli 2017 nicht mehr zu halten sein.



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Trennt sich die Spreu vom Weizen?

Seit Anfang 2012 waren nach langen Diskussionen alle im Gemeinderat davon überzeugt, dass die Rampenführung des neuen Stegs auf Margetshöchheimer Seite abschließend geklärt ist. Deshalb fand auch die gerade Rampenführung Richtung Westen (Würzburger Straße) Eingang in die Vorplanung und Kostenberechnung des Wasserstraßenneubauamts. ursprüngliche Variante (gerade) (140121variante1stegabganggerade.pdf [417 KB] )
Nachdem Prof. Schirmer nun reichlich spät die sog. Feinplanung für das Umfeld des neuen Stegs vorgelegt hat, wurde die Diskussion um die Rampenführung neu eröffnet. Sein Anliegen ist es offensichtlich, am Mainufer im Bereich des Stegabgangs einen öffentlichen Platz zu schaffen, was natürlich das Seglergelände mehr oder weniger vom Main abschneidet.
Vorschlag Schirmer Variante 1 Vorschlag Schirmer Variante 2 Vorschlag Schirmer 3 (rechtlich nicht möglich) Siehe auch: Neue Diskussion um die Stegrampe

Da diese Varianten aus verschiedenen Gründen nicht realistisch waren, unterbreitete die Gemeindeverwaltung einen weiteren Vorschlag, bei dem die Rampe im rechten Winkel zum Fahrweg abbiegt: Vorschlag Verwaltung
Dieser scheitert daran, dass hierfür wesentliche Teile des Seglergeländes benötigt werden und dass die Mitgliederversammlung der Segler diese Variante abgelehnt hat: Verwaltungs-Variante gestorben?

Da bereits vor der Mitgliederversammlung der Segelkameradschaft damit zu rechnen war, dass die Rampe mitten durch das Seglergelände nicht gerade auf Begeisterung stoßen wird, hat die Verwaltung einen Schirmervorschlag an die Realitäten (Fernwasserleitung usw.) angepasst und überarbeitet.
Diese Variante Rampenvariante Richtung Altort (140131variante3stegabganggewendelt.pdf [413 KB] ) scheint für die Segelkameradschaft akzeptabel zu sein, obwohl der Parkstreifen am Fahrweg nun nicht dem Seglergelände zugeschlagen werden soll. Sie hat den Vorteil, dass sie Richtung Altort verläuft und dass man eigentlich auf die Wendeltreppe verzichten könnte. Positiv ist auch, dass das Wasserwirtschaftsamt diese Rampenführung mit geringen Auflagen akzeptieren würde.
Etwas problematisch dürfte sein, dass die Verkehrsströme genau an der Wegbiegung oberhalb der Slipstelle aufeinanderstoßen. Es muss einem auch klar sein, dass eine neue Rampenführung zwangsläufig zu einer weiteren Verzögerung beim Stegbau führen wird.



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ursprüngliche Variante (gerade)




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Rampenvariante Richtung Altort




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Verwaltungs-Variante gestorben?

8.2.14: Wie bereits berichtet, wird neuerdings wieder die Führung der Rampe am neuen Mainsteg diskutiert Neue Diskussion um die Stegrampe . So ist es nur verständlich, dass bei der Mitgliederversammlung der Segelkameradschaft nicht nur die Neuwahl des Vorstands, sondern auch die Rampenführung im Mittelpunkt der Diskussionen stand. Schließlich soll die Rampe über das Vereinsgelände der Segelkameradschaft führen.
Nach unseren Informationen lehnten die SKMW-Mitglieder den Vorschlag der Gemeindeverwaltung Vorschlag Verwaltung , bei dem die nach Norden abknickende Rampe das Vereinsgelände teilen würde, mit großer Mehrheit ab. Somit dürfte diese Variante gestorben sein, da für sie Teilflächen des Seglergeländes benötigt werden. Ausschlaggebend für die Mitgliederentscheidung dürfte nicht nur die Zweiteilung des Geländes gewesen sein. Problematisch sind auch die vielen Ausfahrten auf den Fahrweg, was bei dem stark frequentierten Radweg zu unfallträchtigen Situationen führen könnte.

Neuerdings soll von der Gemeinde ein weiterer Vorschlag ausgearbeitet worden sein, der weitgehend auf der Schirmervariante 2 aufbauen soll Vorschlag Schirmer Variante 2 . Details sind uns derzeit nicht bekannt.

Bei den Vorstandswahlen gab es übrigens personelle Veränderungen. Der Vereinsvorsitz geht von Joachim Lapp auf Joachim Dittmer über.



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Rampenführung neuer Mainsteg

Erste Sondierungsgespräche und Ortseinsichten haben ergeben, dass eine Änderung der Rampenführung eine umfangreiche Abschätzung verschiedener Faktoren voraussetzt. So müsste abgeklärt werden, ob bei den Änderungen mit Einwendungen des Wasserwirtschaftsamtes gerechnet werden muss. Ebenso ist von Bedeutung, ob die neue Situation überhaupt für den Betrieb auf dem Seglergelände praktikabel ist. Wesentlich ist auch die Frage, ob durch zusätzliche Ausfahrten aus dem Seglergelände die Verkehrssituation nicht noch verschärft wird. Letztendlich ist auch von Bedeutung, ob die Verwaltungsvorlage tatsächlich zu einer wesentlichen Kosteneinsparung führt.
Deshalb wird sich die MM erst nach einer Abklärung der wichtigsten Fragen abschließend positionieren.
Siehe auch: Neue Diskussion um die Stegrampe



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Neue Diskussion um die Stegrampe

Nachdem Prof. Schirmer im Anschluss an das von ihm erstellte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) im April 2013 den Auftrag für die von ihm vorgeschlagene Feinplanung für das Stegumfeld erhalten hatte Anschlussauftrag für Prof. Schirmer , legte er am Jahresende der Gemeinde drei Varianten vor. Eigentlich sollten die bereits im Mai vorliegen.
Im Laufe der Feinplanung wurde die Segelkameradschaft aufgefordert, ihre Vorstellungen zu Papier zu bringen: Vorschlag Segelkameradschaft Dieses Konzept sah eine Ausfahrt am nordöstlichen Eck des Geländes schräg gegenüber der Slipstelle vor, so dass ein Kreuzungsverkehr zwischen den Booten, Radfahrern und Skatern weitgehend ausgeschlossen gewesen wäre. Die Rampe würde weiterhin nach Westen Richtung Würzburger Straße verlaufen, wie es die seit langem mit dem Wasserstraßenneubaumt abgesprochene Planung vorsah.

Bei den Varianten 1 und 2 des Büros Schirmer würde die Rampe in einer Schleife über das Seglergelände und dann Richtung Altort laufen. Das brächte für die Segelkameradschaft erhebliche Probleme mit sich und dürfte aus technischen und rechtlichen Gründen (Überbauung der Fernwasserleitung und Hochwasserabfluss) wahrscheinlich von den Behörden nicht genehmigt werden.
Bei der Variante 3 würden die Segler auf das eigentlich als Parkplatz vorgesehene Gelände nördlich des Fahrwegs umgesiedelt, und die Parkplätze an die Rampe verlegt. Diese Variante scheidet jedoch aus rechtlichen Gründen aus.

Bei der von der Verwaltung vorgeschlagenen Rampenführung würde die Rampe weitgehend Richtung Würzburger Straße verlaufen und dann im rechten Winkel zum Fahrweg abbiegen. Das bedeutet allerdings eine Zweiteilung des Seglergeländes und eine Häufung von Ausfahrten am Fahrweg und damit ein zusätzliches Gefahrenpotential.

Eine weitere Abwägung der Vor- und Nachteile der Verwaltungs-Variante veröffentlichen wir in Kürze.

Eines ist jedoch jetzt schon klar, dass durch die neuen Vorschläge ein Fass aufgemacht wird, was ohne Zweifel zu einer weiteren Verzögerung beim Stegbau führen wird, zumal bei einer Rampenänderung wahrscheinlich auch der Steg selbst teilweise umgeplant werden muss. All diese Vorschläge kommen reichlich spät, da der Rampenverlauf auf Margetshöchheimer Seite spätestens seit Anfang 2012 eigentlich als geklärt und unstrittig galt.



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Vorschlag Segelkameradschaft


mit der usprünglich geplanten Rampe 



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Vorschlag Schirmer Variante 1


WM = Wohnmobile 



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Vorschlag Schirmer Variante 2




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Vorschlag Schirmer 3 (rechtlich nicht möglich)


Seglergelände nördlich des Fahrwegs 



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Vorschlag Verwaltung




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Aktuelle Unterlagen zum Mainsteg

Aktuelle Unterlagen zum Stegneubau finden Sie in den Unterlagen für Gemeinderatssitzung 14.1.2014



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Der Bürgermeister widerspricht

Bürgermeister Brohm legt Wert auf die Feststellung, dass die Gemeinde keinen Planungsstopp beim Mainsteg gefordert hat, was Frau Bodsch, die Chefin des Wasserstraßenneubauamts in der Gemeinderatssitzung am 14.1. behauptet hatte (fragwürdig). Die Gemeinde habe nur erklärt, dass sie noch Zeit für die endgültige Festlegung der Rampenführung des Stegs benötige.



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fragwürdig

Bei der Gemeinderatssitzung am 14.1. war Frau Bodsch, die Chefin des Wasserstraßenneubauamts aus Aschaffenburg anwesend. Schließlich ging es beim Tagesordnungspunkt 1 um die Verwaltungsvereinbarung über den Bau des neuen Mainstegs. Da die Gemeinderäte in den Sitzungsunterlagen darüber informiert wurden, dass sich die Fertigstellung des Stegs mindestens bis Mitte 2017 verzögern soll, war ihre Verwunderung groß, zumal man ursprünglich von einer Fertigstellung bis Ende 2013 ausgegangen war und es nun sehr ungewiss ist, mit welchen Zuschüssen gerechnet werden kann.

Bei § 5 der Vereinbarung, in dem es um die Kosten und ihre Aufteilung zwischen der Gemeinde und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung geht, tauchte die Frage auf, ob in den prognostizierten 4,77 Mio € Gesamtkosten auch die Rampe bis zum Radweg auf der Westseite des Seglergeländes enthalten ist. In der folgenden Diskussion stellte sich heraus, dass die genaue Rampenführung offensichtlich noch gar nicht endgültig festgelegt ist, was alle Gemeinderäte überrascht haben muss. Schließlich ist der gerade Abgang in Richtung Westen entsprechend den Wünschen des Gemeinderats in den Plänen des Wasserstraßenneubauamts festgehalten.
Als dann Frau Bodsch eine schnelle endgültige Entscheidung der Gemeinde anmahnte und darauf hinwies, dass man auf Wunsch der Gemeinde Margetshöchheim wegen der unklaren Rampenführung die Planungen gestoppt habe, musste man als Gemeinderat schon stutzig werden. Im Gemeinderat war nämlich bislang nie von einem Planungsstopp die Rede gewesen.
Nachdem der Bürgermeister in der Sitzung hierzu keine weiteren Erklärungen abgab und nur zusicherte, dass man sich nun zeitnah entscheiden werde, kann man über die Hintergründe nur Vermutungen anstellen. Sollte die Verzögerung mit dem Auftrag zur Feinplanung des Stegumfelds an Prof. Schirmer zusammenhängen, die die MM immer sehr kritisch gesehen hat? (siehe Hotel, Parkplatz oder was nun? )
Ursprünglich sollte diese Planung bereits im Mai vorliegen, dürfte nach unseren Informationen jedoch erst im Laufe des Dezembers eingegangen sein und wurde dem Gemeinderat bislang noch nicht vorgestellt. Es sollen bisher lediglich die SGM und die Segelkameradschaft eingebunden gewesen sein.
Nachdem die Gemeinde Margetshöchheim im Gegensatz zur Gemeinde auf der anderen Mainseite immer sehr bemüht war, den Stegneubau zu forcieren, wäre es fatal, wenn es nun wegen der umstrittenen Feinplanung zu weiteren Verzögerungen käme bzw. gekommen sein sollte.

Wie nicht anders zu erwarten, wird der Steg im Laufe der Jahre nicht billiger. Ursprünglich ist man von ca. 4 Mio. € ausgegangen (Wie teuer wird etwa der Steg? ), neuerdings liegen die Kostenschätzungen bei 4,77 Mio.

Wir wurden vom Wasserstraßenneubauamt (WNA) darauf hingewiesen, dass die Kostenmehrung geringer ist, als es die von uns genannten Zahlen erscheinen lassen. Hintergrund ist, dass bislang die Verwaltungskosten separat ausgewiesen wurden. In den nun veranschlagten Kosten sind sie jetzt enthalten.
Es ist gut, dass die MM-Website auch beim WNA in Aschaffenburg gelesen wird, so dass wir hier nun mit realistischen Zahlen aufwarten können.



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Steg: teurer und später fertig

Der Mainsteg soll nach den jetzt vorliegenden Unterlagen deutlich später fertig werden, laut Grobterminplan erst im Juli 2017. Baubeginn wäre danach im Mai 2016. Der alte Steg soll bis zum Oktober 2017 abgebaut sein.
Laut der Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Wasserstraßenneubauamt und der Gemeinde Margetshöchheim, über die der Gemeinderat am 14.1.14 entscheiden muss, soll allerdings erst im 2. Quartal 2017 mit dem Bau begonnen werden. Möglicherweise handelt es sich aber dabei um einen Druckfehler.
Derzeit geht man von Bruttokosten in Höhe von 4,77 Mio. Euro aus.
Einzelheiten finden Sie hier: 20131220grobterminplankosten.pdf [7 KB]
Zu den Kosten verweisen wir auf den letzten Absatz unseres oben veröffentlichten Beitrags: fragwürdig



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bisheriger Stegentwurf




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Planfeststellungsverfahren für den Steg?

Nach neuesten Informationen will das Wasserstraßenneubauamt für den Stegneubau ein Planfeststellungsverfahren durchführen. Da dies rund ein Jahr dauern wird, ist mit einer erneuten Verzögerung bei der Fertigstellung des Stegs zu rechnen. Es ist zu befürchten, dass der Steg erst 2017 fertiggestellt wird.
Bislang ging man von einem wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren aus, das wesentlich schneller über die Bühne geht.



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Mainsteg geht in die Verlängerung

13.8.13 Lange Zeit wurden Wetten darauf abgeschlossen, wer eher fertig ist, der Mainsteg oder der Zeller Bock. Mittlerweile können wir sicher sein, dass wir schon lange über den Zeller Bock nach Würzburg fahren, bevor wir über den neuen Steg die Nachbargemeinde erreichen.
Ging man noch vor einem Jahr davon aus, dass der neue Steg bis Mitte 2016 fertig ist, so muss man jetzt damit rechnen, dass sich die Fertigstellung erneut verzögert. Das hat vor allem 2 Gründe. Auf der einen Seite macht das Wasserwirtschaftsamt besonders beim Stegabgang auf der Veitshöchheimer Seite erhebliche Schwierigkeiten. Und andererseits ist man beim Wasserstraßenneubauamt immer noch nicht darüber im Klaren, welche Art von Genehmigungsverfahren erforderlich ist. Das reicht vom wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren bis hin zur Planfeststellung. Die Entscheidung hängt von einer Reihe von Voruntersuchungen ab, die derzeit laufen.
Es bleibt abzuwarten, wie man in Veitshöchheim reagiert, da das Wasserwirtschaftsamt ein Verschwenken des Stegabgangs ablehnt. Bisher war geplant, den Abgang teilweise parallel zum Main mainaufwärts verlaufen zu lassen und dann auf Höhe des Rollschuhplatzes im rechten Winkel nach Osten zur Mainuferstraße zu verschwenken. Das lehnt die Wasserwirtschaft ab, weil das bei Hochwasser ein Abflusshindernis sei. Im Klartext bedeutet dies, dass die Rampe dann parallel zum Main noch länger mainaufwärts verlaufen muss (etwa bis zur Einmündung Parkstraße). Somit führt die Stegrampe noch weiter vom Veitshöchheimer Zentrum weg. Das kann eigentlich nicht im Interesse der Veitshöchheimer sein. Einen Abgang mainabwärts hat man allerdings in Veitshöchheim bislang strikt abgelehnt. Für Fußgänger ändert sich allerdings durch die Auflagen des WWA nichts, da ja am Brückenkopf ein Treppenabgang eingeplant ist.
Weitere Information: 20130527vmwwawiderlager.pdf [101 KB]


 

re. Rampendetail mit filigranen Stützen alle 15 m



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Mainsteg-Denkmal in Veitshöchheim?

1.8.2013 Der Hauptausschuss des Veitshöchheimer Gemeinderats beschloss am 30.7.2013, den Stegpfeiler des alten Mainstegs als Denkmal zu erhalten. Einen ähnlichen Vorschlag hatte Bürgermeister Brohm bereits vor etlichen Monaten dem Margetshöchheimer Bauausschuss unterbreitet.

Abriss des alten Mainstegs im Zusammenhang mit dem Stegneubau
hier: Antrag des HöchheimerEinigkeitsVerein e.V. vom 17.6.2013
Dem Vorschlag, beim Abriss des alten Mainstegs einen Teil der Rampe
auf Veitshöchheimer Seite als „Erinnerungs-Wahrzeichen und Aussichtskanzel“
zu erhalten, kann aufgrund des schlechten baulichen Zustands
und den damit verbundenen hohen Instandsetzungskosten nicht entsprochen
werden. Es besteht jedoch damit Einverständnis den Betonpfeiler auf
Landseite stehen zu lassen und mit einer Erinnerungstafel zu versehen.



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Flughafen Berlin oder Mainsteg?

Langsam kann man Wetten darüber abschließen, wer eher fertig wird: der Mainsteg oder der Berliner Flughafen, auf jeden Fall wohl aber der Zeller Bock. Inzwischen wird man auch in Veitshöchheim ungeduldig. Tiefbauamtschef Hardecker mailte an das Wasserstraßenneubauamt, wann denn endlich die Genehmigungsplanung vorgelegt werde, die man bereits im August versprochen hatte. In Veitshöchheim finde am 26.11. die letzte Gemeinderatssitzung des Jahres statt. Und danach komme mit dem Fasching die wichtigste Veitshöchheimer Jahreszeit. (Letzteres hat Herr Hardecker sich natürlich verkniffen).
Die Ungeduld der Veitshöchheimer ist allerdings durchaus berechtigt. Wenn sich die Planungen für den Mainsteg weiter verzögern, kann wohl die bereits auf 2016 verschobene Fertigstellung nicht gehalten werden.
Auf jeden Fall war die Margetshöchheimer Malerin Christina Etthöfer wohl etwas zu voreilig, als sie ihr Bild "Der letzte Sirtaki auf dem Mainsteg" betitelte. Wenn es so weitergeht, kann der Sirtakitänzer noch etliche Jahre den Mainsteg als Bühne nutzen, falls der (nämlich der Mainsteg) so lang durchhält.


 


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